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Zweiter Band. 179%
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Mit fünf Kupfertafeln, und dem Bildnisse des
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. Zweiter Band. Erstes Stück. 1799.
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bei Joh, Christ. Dietexich, 709.
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wald dem: Pablicam nicht übergeben ‚ohne zugleich
Über die 'in der Yenaer LittratursZeltung 1799:
Nr. 240. f6 frhty erfehienene Necenfion des erflen
Sräds 'diefes Joutnald einige Bemerkungen m tie
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"Schon, kei, ebenen Sala. bat ka, ein Menkd
„bei mehreren .‚amferer, beften Rogenfionganftalten. eine
zufbleichen gemußt, ber ‚alle ihm norkammende
heraniiche E&ehriften nur, immer in Weziehung auf
fidy feld, uud In Verhäimiß jr feinen einfeitigen
Ad eingefihräufren,Kenntniffen beupsheilt.- Er fcpeiit
fidy) unter, die größten ‚Borapikeg unferer -Deit zit
reihnen, und lift fich fogar beilömnien, per eje
‚nige, Gegenftände der Botanik anpichließlich uptlpis
‚ten zu malen. Suart da Pubhicum, wie &4 fig)
Hl, von den ihm Dr eines bbeges
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men Schriften, , eine arändfiche Snbaltdanzeige u
liefern, Hält er fih ar Mfeinlichkeiten;, beftreiten -
Meinungen und Behmptunaen, bie fein. einges
fchränfter Kopf. nicht zu begreifen im Stande ifl;
derdight ‚die Worte, md: läßt ven Schrififteller fas
: gm, was ihm. nie eingefallen ift. Hat er feine
’ Gelegenheit, dad zu recenfirende Werk dem. Yublis
cum bon einer fhlechten Seite vorzuftellen, oder
| . find vielleicht der Schreib » und .Drugkfebler (Be
er Sehr gefchidt: durch Eurfivfchrift, anzudeuten vers. =
ficht) zu. wenig; fo ik er. niederträchtig-nenng, um
feinen Entzwed® zu erreichen, die arbbflen Unmwahrs . .-
- Kelten zu erbichten. Ein ‚befondertr Aniff, deffen
eh bedient, üft noch, daß. er Schriften, die er germ,
umerorüden oder bei bem Yublicum. verdächtig
nachen will, gleich nad) der Erkiheinung und zwar
im mehreren. geibiten Zeitungen vecenfirt, m ans;
dern . Recenfenten zuvorzufeminen,, "und den etwas
. nigen Eirbrud‘, den fie auf das Publicam machen
Annten, gleich zu Thwächen. Kurz, feine Heinliche
Lendenz, feine Sghoranz umd fein fchlechter moras
-Hfcher - Eparaker Teuchtet: allenthalben hervor. —
Dieb find mer einige fhwache Züge zu dem Ger
mälde eines Wenfchen, der mit. Hintanfeisung
aller Gewiffenhaftigkeit einen litterärifchen Unfug
- wweibt,, der feineb- Bien außerdem wä ar
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of ui Rbeint aber diefer eble Nere-Beföne
dere fein Augenmerk gerichtet zu haben; denn alles,
was ich bis jeht gefchrieben habe, bat er, ‚wenn
es ihm .mbglich gewefen If, im mehreren gelchrten '
Beirangen- nach, feiner Ibhlichen Methode recenfirt.
Nus: jeder diefer Recenfion feuchter fo viel Umelfe
fenheit und Wosheit hernor, Daß e& mir leicht ges
. welen twäre ,' feine jedeömahlige Abficht dern Publte
cum anfchaulich. Darzufegeit - Sch hafle aber ders
gleichen Streitigfeiten, umd habe vefihalb:nie ein -
ort darüßer verlieren mögen. Meine Denkungsart
don diefer Seite fiheint aber auch vem Recenfenten
hicht entgangen zu feyn ; dem weit gefehlt, daß ich
durch Mein Eriäfchweigen ihn zur Muhe gebracht
hätte, fo. wird ir im Segen hmmer dreier
- md ‚umiderfchämnter.
ale Beleg hierzu Tann die oben erroähhte Se
u cenfion. des iten Stüds diefe® Sournals in der
Riten. Zeit. Nr. 240. dienen. ud) diefe. Retens
fion. würde ich ganz ignoriren, da Ich feh übers
geugt bie, daß der, ‚Recenfent doch ganz feinen
Bird 'derfehlen wird. Ich halte ed über jet aus
mehr als einer Urfache für Pflicht , das. Pablicutn, Ä
befönders aber die Medactehrö eiker unferer beften
gelehrten Zeitung, auf einen enfchen aufmerkfans
"gu machen, der feiner‘ Inerörfen Öreibenterei feine u
Grenzen ” feten wi bir
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* Ueber einige Gegenfiände or Sn ‚gibt
| der Necrnfent har ein.tallgemeimed Unheil; bie
Ä Abhandlung: vs Hekn Dr. Bernharvi und die
Imginige verarbeitet wr befonderd. Sin diefer dops
pelten Hinficht "wi ich: ‚anch- ‚die Mecenfion. beura
theifen,. ‚Ueber, die Auszüge, die Vitteratur, vie
vermifchten Nachrichten und: zum Tpeiluauch Ye
Borrefpondeng: Nachrichten: urtheilt dene pm u...
Dig Stelle, welche die-Ansgäge, beein Iuret in
ber Recenfion wörtlih- fi .
2. Yuszdge aus, ‚Ayslänpifchen Werten,
. So nennt, der “eraupgeber den. mwörts
lichen achdeud vom erften gafeikel
der Ochlif hen Ereingae americanas,
Fol. 1796. von &. 85-117. 090 die. Ua
‚berfegung von Smith’ "N botan. "©
fbichte der Mentha exigua und Woods
ward’s Bemerkung über die Serung
Ylua, von ©. ‚18-149; Aus dei Ki.
neltn Transections., Fol. 1. eo Zu
Sa. der Anfändigung us, Journals, bei Pr
nn “ungbge aus -ansländifghen . werfen. ‚Die
bier gehörigen Aufläge werden wöriligh oder
Aussugsweife mitgerheile.” -. Alfo, ‚gleich eine
Umwvehrkeit. Daß die Sauirhfce hub Mood
wardfche Abhandlang wörtlich hehe ‚find, hat
n uw” feine
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‚u LY —
felne Riptigfelt,- vapıwte. ketzlere. aber Durch“ bie
Prfjugefägten Venierfungen für die :deatichen Bos
Hanifer:vor Yem-Driginmkiwehk einige Worzüge has.
ben möchte, verfchweigt der Necenfenz fen gride
Yich. Schr wenige deuifche Botaniker beiigen aufs
Yanvifaye' peridoiiche Re Dart" Befktläfichen
boraniiftheh SION ine: alfo völlig
unbekannt; "ud vw imebr". glaubt Der Gerdisächer
dei Yurkarh fr die Mithefung' Gerfölden win
nicht: ef "Dit, "uoch wenigftehs' Hide Wuf- Uns
dank rechnär zu dürfen. "War Aberden'vie Smith
fe Mhanbtung' weht eines Audzuges fähig, ud
HM‘ ver Maum "oin keiten baden’ Bogen, einer,
Seite ud 9 Zelten,’ deir’fie int "Xourual' ausfüttt,
J groß, "af 'pieß®üßeratt eiher Rüge werth gewes
fa Warkd-L-. Die "Abhnidlung yon Wordward
bat eine fehr.wenig bekannte Pflattzehgattung zur
Gegenftande. Nicht eine Zeile des Verfaflers it
darin Aberfiöhkg. :MBardmı falle. fie. difo Ai Aus
zuge miltgerheilt. weren?- ‚Siäberrägs, elmedie Ans
mertimgen ved ‚Herauögeber&; = wicht einmiapl einen
Wopar’ und’ Drei Blätter, = - Has man ed übris
dens Her Römer md. Uferi viche immer
Dank gemußt, wenn fie und in Ihren Iournolen :
Abhandlungen dus. amöfändifchen Aerken. mitges
sheit haben? Mer mißbilligt ein namliches Mers
fahren bei wichreren unftrer: beiten Beitfipriften, wie
nn Mi: 4 9
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ge: der Srenfoen, son. Sretifäen, Kelle
fchen und. mehreren andern? — Dach, We
‚sum verliere Id mod) weißer. ein Dont Or den
Gegenftand, ” \ ! N
, Die verhält eb fi.aher NE nhthten
Ubdeude, den ich. von Bahl's Eeclogis anerio. .
‚geliefert haben fo ?- Das Original vieles. Khäuba>
son Werkes, das, fo.viel mir befanns if, bi6 jetzt
‚.soeber im einer botanifchen Zeitfhrift ech. in eis
ner. beutfchen gelehrien Zeitung: receufirt, worden,
embält 15 Bogen, der Muszug ded. Yournals .aher
‚wicht golle 3. Bagen ; alfo 13 Wegen weniger, ıvie
im Driginal, und gleichwohl erlaubt fich der. Res
cenfent tie ‚Unmahrbeit, diefen Auszug einen wörts
lichen ‚Uhdend® zu nennen! —. &. fine in ber
ante weiter fet:. .
w'. Rinename. oe fing gtecfälle. me
Dem Bbdrud von Avis und Pavon
... Florae Perun. et Chil. prodr. Ed. 2. die-
mas, 1797. (nebfit 33 Zupfersafeln im
. Selle) von &. 110-181. an;- und fälle
0 worläufig 33 ©: ‚die no nicht; den
fünften hell Des... Batsen: ‚qmibalten.
.s. wird die ‚Sorfegung verinroiben,
abe wo com Bupfet. 59
Das
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. Web Im Mllgrmsinen: über. Yiefet- Bert in wafer |
- ger- Rerenfien gefagt ft, beträgt mit den Charolite
een ber neuen Gattungen, ber Benerfungen u.fw, >
weidhe aus der Monandrjia —- Pentandria Mo- .
- nogynia außgehoben find, ohne einige wenige Uns
- meikungen .ded Serandg., ‚nicht volle 32 Geiten;
alfo kaum 2 Bogen, Das Drigmal macht bis zut
angeführten Elaffe- md Drbnung 73 Bogen auf,
Mufere Recenfion beirägt alfo si Bogen weniger.al6
das Original, — Seißt dag ein Nerk.abbruden? — |
Ungeschtet wohl mer er der 4te Theil diefe® Wers
Ib mitgerheilt ift, fo wird das übrige, was in
ben folgenden Gröden bes Iournald enthalten feyn
wird, ‚dach Ran 3 biß-4 Bogen betragen. : Zufanıs
men marbt bieß alfo ungefähr 6 Mogen aus, da bins
gegen das Original Äber 22 Bagan beträgt! — Micht
zu rechnen, Daß ein fo wichtiges. Werk, wwie- bie
Flora von Peru, eine enwas weistäuftige Inhalts
‚anzeige verbiense, da der für. die. Eisteratur des
Yeurnals befiiämte Raum bieß geflattet, und e6
augenfcheinlich if, daB_nur- wenige wüferer bentfchen.
Wotanifer fick) Diefed Werk werden anichaffen-fbunen.
Und was nägt Aberall das Werzeichniß. der. bloßen
Mamen von neuen, in feltenen und, Toßbaren. Werfen
beisbrichenen: flanzen, ohne ‚Dabei -den Charakter
mirpstheilen ?- Können Mecenfionen: Aer: Urt, wie
won fe fir of Kiefer, für dem, der dad recenfirte
. - u Bub
” ©: der Brenfaen, son. Arettfäen, Keil >
fen und. natbreien bern? — Dei, wu
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Me verhält eh fd aber mit. dem wörtichen
Uihdeude, ‚den ich. von Vapl's Eoclogis aneria.
‚geliefert haben (017- Das Original. diefes, fihägba>
E.\ Werkes, das, fo.diel mir befannt if, biß jeht
‚ soeher In einer botanifchen Zeitfehrift ech, in eie
' ner. beutfchen gelehrten Zeitung: recenfirt, worden,
Ä embält 15 Bogen, der Muszug bed Journals .ahe
‚aidst yolle 2. Wagen ; alfo 13 Magen weniger, wie
im. Drigipal, und gleichwohl erlaube fi). der. Res
-senfens Lie Unwahrbeit, diefen Kuspug. einen wörte
Iuhen. ‚Abdrud su. nenn! —. Er. vu u der
we weite sam.
m. " Riwerani. ei. finge giehfäte. me
: Dem Bborud von Ruiz und Pavon
un ‚Floras Perun. et Chil, prodr. Ed. 2: Bp-
mas, 1797. (meblt 37 Bupfertafeln in
Selig) von 8. 150-181. an;- und füle
fo vorläufig 33 &:,-die noch niche.;den Ä
_fänfeen Ehell Des. Balısen. „emibalten.
» ‚Es. wird die ‚Sortleaung veriaroßben,
| aber wo son Bupfer? 3 e
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- ger Rerenfion aefagt if, beträgt mit den Charoktts
sen der neuen Öattungen, der Bemerfungen u. f_w.,
| weide. aus der Monandria —. Pentandria Mo-
- mogymia ausgehoben find, ohne einige wenige Uns
merlungen bed Serandg., nicht nolle 32 Geiten ;
alfo Saum 2 Bogen, Das Driginal macht bis zu
angeführten Elaffe und Orbnung 73 Bogen aus,
Unfere Recenfion berrägt alfo si Bogen weniger .al®
Ba8 Driginal. — Heißt das ein Werk.aboruden? —
Ungeschiet wohl nur er der gie Theil diefed Were
Je mitgetheilt it, fo wird das Abrige, was im
ven folgenden Grüdten beö Jotrmnald enthalten feyn
wird, dach Ban 3 518-4, Bogen betragen. : Zufanıs
“ . men madht-bieß alfo ungefähr 6. Mogen aus, da bins -
gegen das Original über 22 Bagen beträgt ! — Micht
zu rechnen, daß ein fo wichtiges. Werk, wie- die
“ Flora won Peru, eine etwas weistäuftige Suhaltes .
“ sauzeige verbiente, da der für. bie. Eisteratur de
Yeunals befiimmte Raum dieß-geflattet, und «8
augenfcheinlich ift, Daß-uur- wenige uüferer bentfchen.
Wotanifer fi) diefed Werk werden anichaffen fbunen.
Und was wägt Aberall das Werzeichniß. der. bloßen
Mamen van neuen, in feltenen und, Ioßbaren Merten
befsbriebeuen Yflangen, ohne ‚Dabei pen Gharalter
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liches Herodrgubrinde: Es wird die görtfeging
perfprochen, aber 'wozu ohne Bupfer? mn
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Fournals erfhllt, ber’ivad fol man zu einer (6
Tächerlichen und abgefämdälkten Korderung’fagen?
37 Rupfer in ge. 4. Toll der Herausgeber km Jona
al der Böratif abbrudten laffen, weit: der miirges
‚ gbeifte: Autzup (oder Aboruc, wie ih der-Necem
fent nenar) der -Florä von Peru. fonff” Yen Teineitt
Nugen iR? Soll and muß denn ’alles' abäehifer
werden? - Eötiten vie in-ber- Votahik noch nit
fo weit: gekommen feyn, m und ich olime- Kupfer
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Anfänger ver "Boranit , bei’ einem’ -Merde; 'deng .
Einneifchen Söfterte Was" er: zuerft "in; die "Haid
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dveh' annehmen, WER der- Aıtzug” derFiöcn vom
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eeuflon 20 &. und nicht 8 oder 12 enthält? Wer
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"am angeben ? : Richter-fich nicht hie Mevanfion wach
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‚Recnfiomen alle nach eimam- Reifen werfen
‚werben ?.—:- Das Pourmal der. Boranit wid. ih‘
- Beiten Moßheb amfbhrben Iaffen, 8 ‚wird fiib
"aber im ‚Gegenteil bemühen, "eine veliftändige
Vederficht der Titteratur gu fiefern,- nd Die Ras
>. eenfionen ‚guter Werke fo: eifiändig ald glich
‚anzuzeigen. Wei fchlechten: Gompibatienen ,: wie
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hl. Gryptogamic. Fasec, 2da Tonmte es. fich 20 5 ‚
Bhrger fahen, uud fi Damit‘ eandgen, vie@m -
‚fheinung ‚Diefer Gepriften - mit einem - Debemenen Z
ne! anzajtigen. | >.
. Khuntergs wei Kiffertarionen: - Nous _
emera plaater. oh: und. de Drosare.
. 1797.
UNE
"2997. wenben.umgenchtes beneiss Aa zefhe
'. Abeik einer volikäßdigen,bei ehem name
2.5 felben: Verlegen angefangenen ‚Summe.
lang. der. Thunbergicen. Diffeerae
2. Ans. erfchiemen if. Dennach; srögtene
. Meile, in extenso bier. wieder, abgehrugg,
DE. der Berleger de6 Journals eine Gamme
hung der Thunbergfihen Differtationen Derans
falten ehrbe, erfuhr ber Keramögeber erfi nach demi
hen Yobanplung, Wenn ed ihm aber auch aber ,
befanat gerefen twdre, fo wörde ex deffen ungenchiei
fein Beventin atiragen haben, die Ubhandimg de .
Drosera und die, welche tie Noua Genero ents
pätt tab die nur ef m dem ıten ®d. der Differe
tationen abgedrudt if), gi secenfiren,
. won “ im Gegentheil "dern Aeraudgebtr nicht der '
alb Zehler antechuen Mimen, wenn er Diefe „beis
Yen ;Gcpeifen: miche vecenfizt „hätte, da er. fi)
anbeifhig mode... in. Dem aten Jahıgange des
Sousnalb Die ganze Literatus non 1798 zu. liefern,
md. ud) einige wenige Exhriften ven 1797 nad
suhohlen,? —, TA e& in. der Foat nicht. lächerlich,
weil. der, Verleger deb Journals eine Sammlung
der Kbunbergfchen Differtationgn,, ‚serflaltet,
bie Dicken, erfi nah. .6,*%. Jahren, geendige-fepn
| wen: haf zum IE u. mn. ‚Die ‚Sshriften, biefeh.
Gsichre
‘
"Mbdruge der beiden Recenfiouen der ' Thünderge- re
Nr
! a it Ss
. m I PIERIIEN EHE erden! en? _
EUR RR Ak falfch. ‚BAR "Yerditß VerYeie Theil
dicker "Ziffertätteh rerfkpietien if.’ Un Ybhannis
wire ach an-diefen? WWertE gedruckt, "4t8*jeh ift
W Ani fr dem Wulhgatiskt: Geloninen, und
un ner Antigen WiRsche ealindn,
zur NEBEFTTUTG WIE
Was has geößtenibeils. in, extens so Übpruden
anbetrifft. :1q, bat der Rgcenfent, wie beim Dahl,
und ‚heim Ruiz ‚ auch) hie wieder. eine, grobe. ‚Uns
mohrbeit, aelagt. Das „Sriginat vr. Abyanblung
de ‚Rrosgre- beträgt. einen. "Bogen £ die Necenfiog
nichk, gfumahj E and 2 R Site! — _ ‚Eben br verhält.
es fi ich a au. mit den ‚Nopis gener,; denn die der
Hecenfi ion. bivzugefügten Bemnerfingen (vie Aud) hier |
den, Kecenfent abi &rlich verfehiweigt),. wird. man
vo tl „nicht, als, „jur Amberg [per Abe
NanPIING, gehörig anfehn Übinen FE En
oO
“pe Srigen Slätlfich. Kanaren Bora!
‘ u 'niker Repottioh? N. I- PT: Roeite
'Stora des’ Särftenih: Bayreiiht "Hur
“ perz' "Spee. de Fitee. phopaget}} ind
niert man fich eben‘ fo "Teiche" aus 'gelefes:
r w ‚nen Dlättern, als der vamiföten wach
gldhedi PEaZ) “_ 3% Es... Tı
"Ba bar’ed Teitährd he einer nie
Bat gun Br Ye daß fie Von Aber«
fen
)
WE ATI UP DI
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ur IR _
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Bon Recenfionen . liefert, vie bereite u
genfüt find.?.. Mößte, man, ‚nicht in, jeder. gelehrtem
Zeitung von allen. herausiommenden Yrıken. Res
cenfionen .Iefen, wenn ed.mit dem Zweck berfeihen
perträglich ‚wäre, ‚alas -3,. resenfiren „. wed. here
austbiums? ‚Welche ‚gefehrse Beitung: :ift. wohl, die
fich ‚ rätmen ‚Tom, olle- in ‚bem Jahre ‚zuvpr er
‚ Siengue Werke. recenfirt zu. haben? Bie - viel
Mörrke werken nachgehoplt ,. die bereitö 3 —4,..oft
mehrere Jahre zuypr erichienen find? — Dieb Tane
der Rescnient nicht Ieuguen ; und deffen ungsadet
äft er fo unverfchÄämt,.ed dem Herausgeber zum Mors
wurf zu machen, daß er, botanifche Werke, von,98,
die zur Fiteramur diefes- Sahrgangd gehören , recane
‚firt Hat? — Uber im melden SBlästern. find: diefe
Merke. denn recenfist }. Bon, Koelte’s Zlora ifl
dam, Herausgeber nur gins Kecenfion in-der.@alge
Bürger Zeitung und der allg. deufch. Bid. befaung,
Db die unfrige ‚durdy jene Hberfäffig it, Iaun cine
Bergleichung: Iehren.. Ro. findet fich- eige-Diecams
fin von. Huperz, außer der, welche in-den göte
tingifehen , geiehrten Zeitungen: befinbfich sifke In
welchen: Zeitfchrift. findet . fir ‚aber ‚ine Mecenfion .
von Andrews Botenist's. Hepesitory? . Dee
Herauegeber,.eripngrt fich Piefes Wach: niche ‚recens
‚ fit gejunden zu haben... Doch.ift *6. ih, aid ob
win einer. seh, Ariane, fo. eiraad siner Dersnfigz
ol ige .®
!
un ME.
Atnlidheb gelelen Hätte. When wer wird eine ders
gleichen : nothtärftige Ahzeige. für eine- Mecenfion N
Hätten? Was. nägt € dem Tefer'diefer Seitung zu
willen, da Andrews einige Pflanzen abgebils
- bet bat, obme dabei: zu.erfahren (wenn auch, win
eiiige "Charaktere auszuheben, der Raum zu Kurz
wär), daß 5.3. -Gladiolus roseus Andrews
nicht die wahre Gi. rosems Facg. fondern eine
tteue - von jener Yanz verfchievene Pflanze ift?
Mußte ver Derfaffer: viefer Necenfirn nit Ahns
Ude Bemerkungen bei mehreren Pflanzen machen,
wenn diefe Mecenfion von irgend einem Nuten
fen follte? Kann man ale bieß Wert nicht fo gut
"08 gar nicht recenfirt fen? — |
7 Map der-vermifiheen Flacheichren erinnere
-- ion fich im andern. Blättern gelefen zu haben, des \
Sauptet der Mecenfent in der zuvor: auögehobenen |
. tele. — In der Unkimdigung zu unferem Tours, |
nal Weiße ed bei der sten Rubrik: Vecmifchte
‚SUadiricgeen. . Wahin gehören: Ankändigun :
gen beraussugebender Werke, Preisaufgaben, - '
Klachridyren von beianifchen Anftalten u. fiw.’* |
— If e8. nicht die Ahfiche desjenigen, ber eine |
|
{
mann me > m id m nn. ma a -
foldge ‘Nachricht ankäidigt, daß fie fo viel ale
wmbglich bekannt wird, unb fiehn ferner Rachriche
ven der Mer nicht am ihrem rechten Orte in Zeita
fprifien, die-den Tpeil der Wifenfehaft, auf weis.
on j u IL
ann a pe
| hm fie fh besiehen, Fi: zur Sifondern Segens
flonde gemacht Haben? Wenn -c6 aber bem
Serandgeber zum Werrurf angerechnet werben
Hm, voh er ‚diefe Nachrichten nit aufnahm,
warm mißbilfiget man denn nicht ein ähnliches
Verfahren. bei ben mehrflen unferer Zeitfdpeife.
. ten, bie eine Ähnliche Einrichtung, als das’ Tours
nal der’ Botanik. Haben?‘ — Wußer: 4 Ankünbis‘
dungen find noch 4 Nachrichten verimifchten us
balıs aus dem’ Magar, Entyclop., 2 Geograph.
Ephemerid. u. d. Benins der Belt gensmmien:-
Sellten diefe Journale wohl Im dem en aller
Wotaniter feyn? Und gefickt amb, Daß dieß ber,
galt wäre, warum wiß man diefe Nachrichten
nicht mit-in die vermifchten Nachrichten aufnehmen,
Da alle, was mm irgend auf Wotanit Wezug bat,
in dem Journal aufgenommen werden muß? —
. Wo’finden fi) aber die übrigen mitgerheilten Nache
ideen vor Ucharin6 Lichenologie, Gtefele's
Ketbarum, Didfon's Fasc, Plant. Erypt. Br
tan,, Tiunbergs Schriften, Hoppes Herbar
rim, Gtromenyerö geegrapbifbe Gefchichte der
Mlanzen und Schleicheris Earalog? — Muß
man fi) nicht über die Huwerfehäntheit eined Mens
‚fiben wandern, ber diefe Nachrichten "bereits. ges.
brudt geiefen haben zu wöllen, vab Yablicum bien
seven wii ?- |
u R: m
FR dem Bibheriaen Jan, uman, fh sorkäufig,
am Begriff. non, dee; fanden. Mualjtät, des Men,
_ epaeaggn wahr, ber.um ‚feinen, Enpzwedt. beim,
Publica 3. erreichen r: vigpt allein Eeinen Anfigpd,
niyamt,,., dem, Herauägeder über Dinge. Porsofefe,
zu. machen „ wprüber. bem ‚Herausgeber. eines Spprs,
Hals nie Vorwürfe gemacht find ,..fondern. Der auch
ab. ahmdrein, fo gemiffenioe ft, Die gröbften Une
| Wahrheiten: au, fagen. . Myi. der Prüfung derjenigen, Bu
"Grellen der Kecenfion,. welche. die Abhandfung Des
Dein. Dr. Bernbardi-und, die meinige betrifftg
Bat man, Selegeuheit a. ‚allen Stein: die ‚umwifs
feapen,.; aingefchränften amd, einfeitigen Kennt
hub, Beraahny, zu bemundepn.. BERzE SE
Ser Dr. Berahardi gibt. in kiner Yakgnda |
lung: eing,. Monographie, von, allen- ihm. befannten
gallertassigen. Klechten, . Die Bi8, ‚dabin,. felbft. in
Dong Tofepenbuche der Flora „‚Deutfchlandg „..fahe
ungellkompmgn behandelt. waren, Die. Yrten, {ok
gen. wach, einer , neuen Unteraptheilung , bie, Supez
anmie, ift Derichtigt, ber Lacus. natalig zgenaner
angegeben, bon, manchen deren Sröchte man. his .
dahin niche kannte, werden fi ie zuprft bier befchrika j
"Ben; außerdem führt ber Berfaffer noch. drei Arten
‚zuerft auf, ‚pie sttan in Dyutichland nach wichtnt!
fanden hatte, 'Zeruer beweifet er 2) daß, ded.Herrg
vr Pf
3 An nn nl
wm NVIE um u
Prof. Hoffmons Gollewa merginsle,, grani-
Jorme eb. byssinum var eine Yet ausmachen,
2) daß des Derm.. Drof.: Hoffmann: Collenia
glauoescent, erizpum,sobscurum , eristatum
Lobubur :cbeufalfß"nichrß weiter. ald eine nnd bie
ebenzoiefelbe Pflanze-Fnd, .3). haß deb Herm Prof,
Hoffmann Collema--erispatum und larinia-
Eum : nicht getrennt. werben. können, 4) daß des
Her Dref... Hoffmann: .Collema: pelycarpum
und conglamerätun. verbunden ‚werden müffen
nf. Er geigt:ferher, daß Herr. Prof. Hoffe
mannanter dem NamenCoBema marginale yet:
befönpere Pflanzen. befiprieben Hat; daß des Herrn‘
Prof. Hoffmann Cobleva zorniculatum ,: deu
fhon längjt bekannte Lichen palmarıs Budfont
ift; mehrerer anderer :Berichtigungen nicht zu ers |
"wäßnen.” Auf zwei’ {ehr fchön gezeichneten. und
tadirten Kupfertafeln werben bie felinern unb neuen
"Yten,:{o tie. die Abarten borgeflellt: . Die ganze _
Abhandlung zeigt von dem Zleiße und den genauen
Kennmiffen des DVerfaflerö, dem jeber Liebhaber
ber Iiyptöghmifchen Gerwächie für die Be rung,
. die fie ihm beider Unterfüchung umd Vergle eihung
u ber‘ gaflirtareigen Zlehptengewähren wird, sicht
aitere: -ald verbunden feyn-faın. .
BR allen Diefen erfährt. der Lefer in. ber De
ein faf ger. wihıt. Im Begeinheil aisimt der
er ne
{ N
u YviH nz
Kecenfent kinge ver Yedmyirteh Seffmannfiyen
Hechten -gleith- In. Schuß! "DierÖrände, die er w
für Die Beibehaltung: deifelben ‚anfühen ; amd die
7 Borärft-, dieser dan Herm'‘Dr: VBeruhandi _
an sichreren Stellen macht; find fo: -imbedeutend.
und ”verrarken ‚fo viel Umviffenheit,: daß: fie Aaum
einer Widerlegung bedürften: — Da kb die vebu:
eiiten,, fo wie aud) bie: übrigen angefährtän Hoffe
manufchen Lich, gehutiross befige,mehrere Uebers
‚ gänge: noch" obenbreisbei:dem Dr. Bernhardi
. gefehn‘ habe, und: obllig: Übirzengt bin, daß ber
De; Beruhasdi br.der; won’ ihm ı vorgenommes
nen : Bereinigung der. Gofmianufden ‚Stechten
‚nicht ‚anderd. verfahren" Jonate, als ser. Wirkfich. ges
iban: har ,- fo würde ed. ‚mir auch.:feßr . deicht fenm,
dem Mecenfenten feine Ignoranz zu eigen Mit
‚Wergnügen. vadrde, ich- daher Diele an.and.für fich
undanfhare Yıbeit übernehmen, wein Her, Dr,
Beruhardi fich nicht vorbehalten: Bde aß
ra zu pin a
x
er
ch komme ı num gumeiner eignen Abbenbnng .
Ungeachtet dasjenige s.'rond- der: Mecenfent. ‚darüber
fagt, Aber 3 Columnen möfällt, fo erfährt. dab
- Yubkicum doch irie- Ganzen fehr ‚wenig ‚non: ben .
eigentlichen Inhalte der: Abhandlung. Gtalt een
aimmme bir Beruf Kueiger, seläue ‚gefagt,. ein .
. ‚großer
’
tn he nn nit,
2 Te KK
großer Zreund bes Herrn Prof. Hoff mann zu |
- feon fijeint) gleich“ wieder bie‘ rebncirten Hoffs
mannfden Flechten in Schuß. -Eine MWiederles
gung deöjenigen,; waß der Recenfent .fagt,, würde
eben fo wenig nothiwendig feyn, ald bei der Abs
handlung de8 Dr. Bernhardt. per zur Bes
richtigung der falfchen Sdeen des Recenfenten, und
um die Unmwahrheiten, Die fih darin finden, aufs
zubedken, ‚fcyeint eine nähere Prüfung nicht Abers
SE BE
Che ich indeß. zur, Prüfung felbft Torte, ifk’
e& mothmendig, theild zu mehrerer Verftänblichkeig
‚bed folgenden, theil& auch um die weniger untere
sichteten Lefer in den Stand. zu fegen, über diefe
. Gegenflände. richtiger. ustheilen zu können, ‚einige
der vorzäglichen Puncte der ‚Abhandlung Horane
‚sujchieken. len .
„Meine Abhandlung if überfhrieben: Einige
Semerfungen über die Batung Fsuca,
.. _ Mebft einigen- vorangefchicten Bemöre
Bu | Zungen über den 2ten heil dee. Hoffs
‚mannfchen Flora Deutfchlands.,
: Da man gegenwärtig"fo. viel nette -Gättungen
auffillt, welche mit der Dhilofophie dir: Botanik
in offenborem' Wiberfpsuche flehn, bei. den als nen
a ; 5° bes
!
-vL oa I .4
Rz "7 Ge Zu
Gefpriehenen rien, zu wenig auf die flnfenweile
; Entwidelung ‚ Veränderung, auf die Verfhieden-
Heit des. Bodend u.f.w. Räcdfide nimmt, und bie Zu
Sahl derfelben annägerweife vermehrt. wird z fo. :
fchien. e6 dem Herausgeber in mehr: al einer. Hinz
" ficht morhwendig, Schriften der. Art einer genanern
Prüfung, zu unterwerfen, -ald biäher ‚gefchebn if.
. Unter mehreren. Schrifien.,: die diefer, Pröfung be
y Dürfen, glaubt. er vorzüglich der. Hoffmannichen
“
“Sjorg Deurfchlands zten Theil zählen zu möffen.
‚Er verfennt nicht das Gute, was fi fie enıhält, er
findet aber Feine Uifache, wardm er über dasjenige |
feine Bemerkung nicht: mittbeilen. foß, was er ans
‘Bord beobachtete, und was ihm mit den biöher bes
folgten Grmdfägen im Widerfpruch zu flehn feheint. j
Da die Bemerkungen über das ganze Buch zu weit
- Huftig gerathen fenn wärben, um fie in einer Abs.
handlung mitzutheilen, fo nahm er für dieß Mahl
old Probe die Gattung men. Uns der Abhands
king ' felbft laflen -fich folgenne Puncte ausheben:
&3.ift darin bewiefein
1) daß. Here Prof. Hoffmann feine Gattung
. Cornicularia nicht ‘auöftreichen durfte‘, wenn Col-
lema eine befondere Gattung ausmachen follte.
FR
ı: 2) DaB Herr Profi Hoffmann bie. Gaktuns | u
gen Coralloides mid Squamaria auch. nicht. eius
"geben kafism. Fonnte, wenn Fsuss, ‚Cladonia, Lo- ,
baria, -
- x -
ü baria ; ‚Prorb und Ferrucahin as eigne Battunr
gen. beflehn follten,
HYDE aber alle diefe Gattungen, da fie, in
der Zruche mit einander "äbereintommen, nicht
von einander getrennt werben Tönnen.
4) Daß Herr Prof. Hoffmann einen gewife
fen Theil (weldyen der Herandg. vorläufig Tuber-
culum nennt) mit den Seutellen, von’ denen er |
ganz verfchieben ME, verwechfelt. | '
5)’ Daß des Herm: Prof, Hoffmann Venen’
barbata mit feiner plicara 'tine Pflanze ausmacht,
‚daß aber das angeführte Dillenifche Syndnym
zum Linneifchen L. barbatus gehört, welcher,
wie aud) der Dr. Smith (Engl. Botan. T. 4.
S. 258.) gezeigt. hat, von. Lichen artieulatus
nicht verfchieben. ifl.
6) Daß des Heren Prof, of mann Vonea
pn
kirta nichts weiter ift, alö ein junger L..plicatus,
pder ein L. plicatus, der durch die Werfchiebens
heit bes Ortd, fich nicht gehdrig ausbilden Tann.
| 7) Daß der Herr Prof. Hoffmann fi irrt,
wenn er diejenigen Theile, die er an den L. hir- .
eus gefunden bat, für Scutellen anfleht.
8) Daß. der Herr Prof. Hoffmann die nicht
felten an dem L. floridus außer ven Seutellen
vorfommenden Zuberkein in der Flora fowohl, als
B3 auch
‘
a KER —.
auch. in der. von .biefer" Slecyte in den Plant. Li |
ehenos. gegebenen Abbildung, überfehn ‚hat.
‚9) Daß die scutellap tuberculosae , welche der
Sen Prof. Hoffmann. bei dem .L, artieulatus
"will bemerkt haben, nur. Tuberkeln find. . Pu
10) Daß des Hrn. Prof, Hoffm. Venen Aaeci- u
da von Lichen diuaricatus Linn, ut verfchien |
° den ift, und daß, wenn man den Rinheifchen
- Marten .nicht- beibehalten will, «8 überflüffig fey,
einen neuen Namen zu wählen,. da Necker fih
bereitö des. Trivialnamend mollis bedient.
1) Daß: des Hrn. Prof. Hoffmann Vsnea
“ dichotoma, die old. neu aufgeftelt. wird, fehon von
Acharius unter dem Namen L. sarmentosus bes
fchrieben , aber wahricheinlich nicht von L. oehro- |
deucus ‚berfchieden ift. on
12) Daß wegen einiger oorfommenben- Abarten
der Vanea iubata, die Differenz, welche Here.
Prof. Hoffmann son-diefer Flechte gibt:, leicht
zu Verwechfelung mit dem L. sarmentosus Ders
aulaflung geben fan. » -
13) Daß deö. Herrn Prof. Hoffmann Ve-
'nea implexa, ramulosa. und chalybeiformis ,
nichtö anders find, ald ein durch Standort oder
andere zufällige Umftände etwas Meränderter. L.
u dubatus,
on | 2 314)
x r
’ ‘
.— ZUR 0
BE We Beh Sirodr: Prof. Seßmanı Vs-
nea Lariew‘, late and pabescens ebenfoBs nicht
‚von einahbar geheent-marben‘Zönnen; ;.*.*
5) ee Pr. öffuniansifehr uns
fhi@ikty den Bichen"Aiy Protrichbits" Woh. zu
ver” Gaidg Wired he nn
FU) DaB dei” Herin Dirf. ‚Höfinahn dif-
‚ferentiä" der U. böhrolöiiei!” die - er zum Zeil
von der Finige Heralkhner ioegen det mannigfaltis
gen Earbens Veräubeiinih, ir welcher Biefe Bleche
. worfortmt , nicht brauchbar if
17) Daß des ‚Heni Prof. H% mann’ beiden
Gattung Psnen‘ angetihnienen Unterabißeilungen |
fee ticonfequent find.
-18) Daß die anperäheten Veneen fi & in meh»
.reren Gegenden‘ finden ats der Get Prof, Hof
mann anglbe. .
| Mehrere Berihligungen und Berterfungen wii
ih, ua nicht zu weittäuftig zu werben, Überges -
hei. — Sg forime” nun zw der Mecenfion oder
vielmehr zu der fenn follenden Widerlegung, meiner
. Behäuptungen. Ih wit auch bier die einzelnen
Stelten ‚auöheben und ‚meine Yernerfungen darüber |
mirtheilen, rn yepe
Schon: der Seinöfin;, von welchem ‘dee
eralngeber‘ "ausgeht: bei Beftimmung
j ® 4 Der
’
— Ar. —
er Ser‘ "Gartungen be: auf Serkerifchsionne: .'
»gheile. su ehem äft.unfksthafe,; wu
| nigftens- »anfı. Die; Tesptogamifchen rs
5 Maäghfanurchaus nicht anmpennpge, Köche
.. ten. woje. die Baubmonfe aus. vanımaly
en find uns wahl, sungeläffkgehäeu
‚„stüfigerionschejle befanne? Was ‚uügen
._ #ns bypotberifige: Parausfenunden., mis
„ Tiofeopifche. entüedungen Meier ‚Theile
an “ an. einzelnen Arten, mo wir aupiffer und
deutlicher allgemeiner Charaktere bedeg
fen? Mie ‚Seuchtibeile oder. Vermehs .
r \ zungstheile bigren noch folche Eharaksere
Dar, aber gewiß nicht wohne Beziehung
.„ „umd Rüdfiche auf Das ganze Bewidhe
.„ (Erons n ‚Truneus) yoig ‚die Hadicalia, .
"Peltara. j "annulata, , Hepaticas, Fu End.
un ‚earpa, Fuci, die Schwämme: Trighia,
“ „Sreyria , s 'Stemonikis ’ Physarum „ Fuli.
80, Spumaria und „noch so andere
" Gartungen beweifen; warum, follen die
Oattungen der Bichenen nicht, eben fo,
gi von der Befchaffenheit ihres Trun.
eur, ihrer Unterlage "bergenommen wer
den Eönnen, wie jene? .
‚Benn bisher von den: :Hruetificationstbeilen der |
Moofe die Rebe war, D serfland man. darunter :
, | - | Äpre
DT}
KU
ihre Frucht, die Rapfeln. - Bediente' ion fich- Dies
fed Auddruds: Heiden. Lichenen, fo-weren bie Scus
tellen „darunter begriffen. Much pflegte man wohl
zu fügen: die Frucht der Moofe, der Eichenen. uff: wi
Der. Recenfent nennt diefe Theile mit dem- Harn '
Prof. Hoffmann ruchttheife. Gegkn’ diefen Nas \,
sıen habe ich‘ nichts, nur wird man ihn mir nicht
| aufbringen zuellen;,. ba .er Did jeht noch uicht-anges. ."
nommen.ifl.: DaB ich aber unter Sruczificationds
“ theilen: nicht Die:verfchledenen Gelchlechtäitieile oder.
die befondern- Behältniffe „. welche (wie.3.B. del.
‚den Dctofporen) die Samen oder fatenähnlichen
Theils-emthalten,, verfiehe, wie der Recenfent bier
"die Wort auslegen will, Fonnte ihn nicht..Im ges
tingften entgangen feyn, weil ich bei den Gattuns
gen der Lichenen weder im Spieilegio nod) in der
Eryptog. Sammlung, nody in ‚meiner Abhands
lung, auf: diefe Theile, fondern nur allein auf
‚ bie verfchiedene‘ Form’ der Frucht Rüdfipt nehme
und au bloß allein darauf gefehn haben will.
Gattungen: nach den verfchiedenen Gefchlechtötheis.
- Jen oder nach der verfehiedenen Zorm ihrer Samens ,
Behälmiffe, oder gar nach der verfchiedenen Form
dr Samen’ felbpt zu befiimmen, befonders,. wenn .
‘die milrofcopifchen Entdedtungen ‚von einzelnen Ars
ten bergenommen find, ober gar auf hupothetifche
Perausfetuigee beruhen ,. würde Abe wern fich
Ds | leich»
- um.
am Tr"
y
tig: sen.
j en RENT we .\
.
* Keichtere mnb+firhere Ahiayaktere:finken Leßee:, eben
fo wenig,r wie. der Mecenfent, billigen... Bei: deB
HermProf- Hoffmrantı Ordnungen: Lamentanen:
und Vtrieulosa ( Diutid.: Flora 2ter &h:) müchte
man ‚daher mit - dem’ Merenfenten wohl fragen:
won nügen uns byporhetifche Vorausfegung,
. microfcopifche Höntdedungen; wo: wir: ‚gewifien
and: dentlicher Eharakiene rbedinfen;” und —
möchte ich: hinzufegen. —" mo. fies fich. duch ;teicht
auffinben: Ieffen ? —. Da: alfe Beuctificatiogd.r. un
Barchniheile.bloß dem. Worte, aricht aber dem Bes
“griff nad) ‚serfchieven find., fo wären wir. hierüber .
‚ 1n6: Reine, ‚und der .runbfaß, ven dem,ic) aus
gegangen’ bin, möchte wohl, wicht fo gang anrkie
. Na der Meinung d dei 3 Receifenten foffen aber
diefe Theile nur in Weziehung und NRüdficht auf
.da6 ganze Gewächs (Trumcus, Erons), wie bei
ven. Aadicahb., Poltatis, Annulatis u. [. w,
anwendbar fiyn. — ‚Dieß bedarf einer genauern
Unterfuchung. Da. bei den Gattungen der Phängs
fienionen die Berfchievenheit des Truneus ' gar
nicht in Unfchlag kömme, fo ift kein Grund
vorhanden, warum bemn‘ bei den Sirpptogamen
- darauf Rädficht genommen werden fol. . Die mans
‚uigfaltige Bildung ded Truncus, diermam bei jes .
nen
nn
j _ RAVIU oo.
un bemertt, findet man auch bier; wasım. follen
atfo bei_diefen. (den Kryptogamen) die Gattungen
vermehrt werden? Was gewinnt die. Miffenfchaft
dabei?. MWas- der Unfänger, der fi) mit diefen
Gewächfen bekannt. machen will? — Aber dieß abs
‚gerechnet, fo har ja-auch felbft Linne- (wenn man
„bie Modsgattungen anöniumt, die überdem jene
ganz verworfen'find) fafl.gar nicht auf den Trun-
es Rücficht genommen... Zeigt dieß-nicht die Gate
tung Polypodium, welche Erautartige und baums -
.artige, Gewächte enthalt? Giheller dieß nämliche
wicht auß. der Gattung Iungermannia, die fiens
gellofe_ und. mis einem Ötengel verichene Arten in _
fi begreift? Hat Rinne nicht ebenfalls den
Truncus bei den fogenammten Schwämmen w.3.B.
" bei dgaricus, Boletus u. a. auögefchloffen? Im ‚wie
viel Gattungen würde er Fucus nd Vlua haben
vertheilen möffen,, wenn er auf den. Truneus
Näcficht genommien hätte? — Wenn dem. Regens
.fenten die, nad) nicht einleuchtet, fo will ich die.
Gattungen einiger von ihm, felbft augeführten Far
tuilien näher prüfen. Unter der Orbnung Aadi.
ealia begreift Herr Prof. Hoffmann die Öattuns
gen Marsilea, Sahiinia, Pilularia und Zsoetes.
Der Charakter biefer Samilie if, daß die Fructie
flcationen gwiihen, der Wurzel oder den Blättern |
‚Pinen. Dei Charakter, der. Gattungen beruht, auf
[ee
bie Berkkpedenhet und: auf ven erfiiehtnch" wi
- ber Gruch. Selbft: Herr Prof. Hoffmann her
fie nach hietniac) unterfdhieden. Aber aud) ohne auf
ihren verfihiedenen Sit zu fehn, Iafen fie fi führe \
| leicht bo einander unterfcheiben:- : Wie Tann alfo .
u ver Recenfent behaupten; vaß bei Beftirmimg: bera
felben auf ben Truncus nif-Rädficht genommien
iM? Dieß Deifpiel ift berall fchlecht gersählt,' da
‘die Gattungen diefer Tamilie nur aus einzelnen
Nrten befichn. Eben fo wenig ann Palace, die |
mur die einzige Gattung Egnisetum enhäft, ‚für
die Meinung des "Necanfenten enticheiven. : Was
der Mesenfent volfends, niit Endocarpa fagen will,
FE mir ganz undentlih.- Doch wir wollen -fehn,
wir eb n. mit. den Annuläbis‘ > verhält, ‚Schon
"vorhin
” De Decenfenf muß gtaußen, daf. jedem Botanis
tor diefer Manıe. bekannt if, font würde er viele
leicht eine genauere Belimmung biefes Wortes
geaeben haben, Dieh if aber nidit der Ball; ich
muB daher die Erflärung.itn Tamen des Kecene
„fonten geben. Here. Yrofe Hofmann verfieht
. .bierunter diejenigen Basenfräuter, deren Kapfeln
mit einem King verfehn find, er bedenkt aber
sit, daß die übrigen Sarsnfräuter, denen det
King fehlt, nicht von’ diefen getrennt werden
Finnen, fondetn daß beide Unterabtheilungen
einee und derfelden Zamilie ausmachen, und dap. Ä
folglich der Name Arnulara gar nicht Baliend iß-
‘
z Be -
..
— za
vorhin: sabe pr’ enwähnt.. daß Rinne: "unter" der
-Sattung Polypodium Gewädyfe von ganz netfcjies:
denem Truneus vereinigt ‚hat; denn er fah bei dies.
fer Gattang , fo wie.auch bei den übrigen eigeuts
. chen Sarınfrdutern bloß ‚darauf, ob die Früchte
in. Mteihen- vertheilt: find, oder ob fie insRreife, am =
Raude, in.den Winkeln des Blatts u. f. w., flehn.
Bon. Polypödium if 5 DB. der Charakter in dem
System. V. egetab. fo angegeben: puncta disci
distinota. Bas fagt der Ders Prof. Hoffmann
ih feiner ölom ?:' capsulae distributae in puncta
subretunda. Bon Asplenium lagt einnes Li.
nene disei subparallelae , variae; Arffmanns
capsulge: distributae an lineas ‚Tectas, saeps
confiuentes, Eben fo verhält .es fi ich mit den aus
dern Gattungen. . Schließen diefe. Charaktere nicht
ganz- die Verfchiedenheit -ded Zrumcus aus? Wels
cher Botanifer har feit 2 inne’s Zeit überall beiden
Ogttnngen. der Farenkräuter den Trancus mit_in Ans
fhlag gebracht? Was für einen Sinn foll man nun .
mit der Behauptung Des. Necenfenten verbinden, daß
bei den Gattungen der Farrnkränter zugleich mit auf
die MVerfchiedenheit, de8. Fruneus Rücficht genoms '
men if? _— De neueren Bekimmungen. und Uns
terfinhungen der Karınfräuter von Smith, Heds .
win und Bernhard will ich nicht eins
. mahl
u.
_
Tu RE
„möhl einen‘, da’ fie sang gegen bie uni,
vos ‚Necenfinten find...
ir ch Fomme zu den Schwimmen. ME Beie
foiele, wo bei ben Gattungen 'auf den‘ Truneus
sit Nücficht genommen -feyn foll, führt der Mes
cenfent Trichia, Arcyria, Stömonitis, Physa- .
“rim, Fuligo und einige ändere an.‘ Um nur gleich
bei der erffen Gattung, der Trichia, fehn zu bieis
ben, fo befteht der Charakter derfelben ‚darin, daß
bad peridium im reifen. Züftande ungleich. dufe
. fpringt, und daß fic) das daru enthaltene und au \
‚ ber Bafis befeftigte capillittum in diefem Zuflande
gereöhnlich elaftifch entwickelt. Schließt viefer-Ehas
sakter nicht die Werfchiedeiheit des: Truneus ans,
und würde man nicht jeden Staubfhwanm, der
die angeführten Charaktere befitt,, er mag über
flielt, geftieft, mit einem einfachen ober äftigen
Stiel verfehn feyn, mit allem Nechte zur Gattung
Trichia zählen innen? Weiß der NRecenfent nichr;
oder will er vielmehr nicht wiffen, daß die Zrichia
wirffich Arten enthält, die neßfbrmig, ungeftielt
md mit Stielen verfehn vorkommen, und mithin
in Hinficht auf den Truneus eine dreifache Ders
fhiedenheit zeigen? Mer würde es nicht geniißbilfigr
haben, wenn Herr Dr. Perfoon bie Trickia
behalb | in 3 befondere Gattungen vertheilt Hätte? —
SR
- =
| . ZA nn
Sf. dicfe Battung nicht: ganz "gegen :die ‚Meinung
bed -Recenfenten?' Zeigt ‚nicht gerade diefe Gate
tung, daß auch Ferruearia, Psora, Lobaria .
u. few. ald verfehiedene Modificationen des Tran-
eus, beil fie alle (mm fidh des Austrucds deb Res
eenfenten zu Bedienen): in- det Sruchttheilen - mit
einander‘ übereinlommön,,. auch eben fo gut ‚:alß Die
in Dinfipst des Truseus fo verfchiedeuen Trichien, "
mit einander. verbunden ‚werden müflen? —. Eben fo
verhält ed fi mis Physarum ud Stemopnitis,
Die :übrigen: angeführten Gattungen, wie Arcyria, |
Fuligo und Squamaria fönnen gar nicht zum Beis
fpiel für die Dieinung ded Necenfenten dienen, da
Ahr Truneus bis jeßt 'thelld nur don eimer Art dor
gekommen 'ift, und theild auch, weil fie aus zw
wenigen Arten befiehn. Die von den Mecanfenten
angeführten Hepaticae zu prüfen, halte ich gaug
für überflüffig,. da,eB jedem befannt if, daß tie
unter. Diefer Familie ober Ordnung begriffenen Gatz
‚tungen nicht wegen der Derichledenheit des Tran-
eus, fondern. wegen ihres’ ganz verfchiebenen Sruchts
baiied- von einander derfchieben {I find und eur getrennt .
"bleiben möffen DI Ä
Aus
| .%) Wohte indef PR Kecenfent wirklich einige Gab .
tungen anführen, die für feine Dieinung eins _
ee » £onnte er. Mch auf Poria, Odon-
a!
u
u
u KIK
Br ders piöber- Erpähjlten erbeitet off che ds
ö kin. dap weder Linnernoß die menern' ‚Botanis
ter bei den von "dern Necenfenten felbft Angeführten"
, &attüngen auf ven Trunems Rüdficht genommen
haben, fondern daß alle: bloß. nach der Berichiebens
heit der. Seugpt. beflimmt- find, . und bag, beßhalb,
um nicht inconfequent zu ‚verfahren, auch. alle Kihe :
"nen: Gattungen des Hm, Profeffor’d Hofmann,
deren Charakter, wie 7 errucaria, Bsora, Lo-'
: baria, Cladonia’ md snea nur auf die Bers,
‚Mhiedenheit des Truncus' beruhen, wieder ante |
eine Qastung vereinigt werden möffen.
r
, Vınea plicata und. barbata Bann man aller
"5. dinge leicht verwechfeln, aber doch ficher
on ‚unseefeheiden. willenine charafteris
. ‚firt
tia. "und. Thaelaephora 'Yert. besiehen, die
| roirklich nur b1oß durch - die DWirfchiedenbeit. des! |
Pruncus von Boletus, Hydnum und wit
denomws Thaelaephora getrennt find. : Diafe
fceint er aber nicht einmabt su Feunen.. oder er
weiß viehmebe-nicht, daß ide, Interfhied U. Stop
„7 auf. die DVerfchiedenheit des Truncus gründet.
ehr viel mürden diefe Beilpiele aber doch nick
erwielen baden, weit Herr Dr. Perfoon Ab
jegt überzeugt Hat, poß He nicht’ ‚016 "Defondere
Gattımgen behebnFöntten und "Re nun ‘auch iR
feineg Synopsis wieder auößveichen wird.
x +
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—— I. en -
Tb
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' . -
. -
FF min. dm — N. un
ee RXKIUE — .
- fir die eeftes: Viirea' vulgaris loris: lon-
eis iniplexis ;.in der ‚Befchreibung: fıla
'‚sunE salis crassa. inuicem impjexa et im
voluta inaequaliter ramosa,, tenwioribus
‚secunilum :longitudinem exeuntibus fibris
praedita subrigida et erassiora quanı in
eliis. speciebus. — . welches alles auf das:
genauefte mıie unfern Exemplaren zus
- fammenerifft. Die’ zweite nenne er: Fs-
..nea barbata loris tenuibus ‚\brosis. Fi.
brae qiiae per. omnem longitudinem cre- _
‚brae 'exeunt wel simplices vel parcius
"diuisae, id vero peculiare habent, quod
. non pendant, es in latera porrigantur.
Zi habe in meiner : Abhandlung behauptet,
daß de Arm. Prof. Hoffmann’s Venea barbata
von feiner U.. plicata oder dem Linneifchen L.
plieatus nicht verfchieden ift, weil die filamenta
patentia, vwerauf der Unterfchied. derfelben beruhm
fol, Eein : beftimmtes Untericheidungszeichen abges
ben; und zwar aus der Urfache, weil man oft Ins
dividud findet, von denen, zufolge dieles Charakters,
einige Ucfte den L. ‚plieatus, ‘andere den barba-
tus vorftellen. Zerner habe ich gefagt, daB Dil.
lenii ‚Venea barbata etc., welde Har Prof.
Hoffmann ald Synonym anführt, nicht zu dies
fer Sleihte, fondem zu Linne’s L. barbatus ges
€ bi
4
-
on
/ “ | ,
, ui. > 1: 1 ke
= bbri, vwelber bon der H offniannfihen V. berbata,
. war erfehieben ift, aber feine befondere. Art auds
macht, fonbern nur, ‚wie äudy: Hr. Dr. Smith" )
.. gegeigt, hat, ald Abart:ded L.: ‚artieulafus anges
, fehn werben Bann. — -Der Rec: fight den Ierthum
98 Hrn. Profi, Hoffmann-wohl ein, am ihm aber
" flinen-vermeintlihen Schuß angedeihen zulaffen, will
er.durch bie- oben ausgehobenen: Beichreikumgen des
Dillenii .Vsn. plivata And berbata die Lefer zu
> überzeugen füchen,, alö.hätte: der. Hr. Prof. Hoffe
mann wirklich. die Diktenifche Zlechte vor fi
“ gehabt. Wer aber. noch im geringfien ztveifeln
füllte, daß.’ des Hru.- Prof, Hoffmanns Venea’
"Barbata nur ein Lichen plicatus mit is hori-
" zontalibus ift, der vergleiche. die ‚Wefchreibung,,
ee berfelbe in feiner. Stora von der Von, bar-
ba ta:
’ We do not’ hesitate, fagt Herr Dr. Smith
in der English 'Botany T. 4. 3 858, 0 mike °.
the L, articwlatus (1.258. £& 1.) and .berbatus:
\ dt. 258. £. 2.), one ‚spegies, the propriety of
which was first hinted by Mr. Lightfooe.
in Fl. Scotica, and we have adopted. the same
opinion fram having also "examined the spe-
o.mens 'of Dillenius, which in this case.
‚ awe the original authotity. — The barbatus, .
. „which is the least uncommon of the two,
is. lefs. tumid, ‘and „ot always fo Ball of:
‚ transverle cracks as the arsiculasus.”
u
L} PP zn
t
ch nn. ı
— KKNV m
.
bata gegeben hat, umd ich, fiche dafür, do er fi ald»
dann vom Gegentheil überzeugt halten wird. Schon
gleich der Anfang ‚der Belchreibung: “a priori
CVenda pliecata) vix specie diuersa” läßt vers
nuthen, daß die Hoffmannfche Ven. barbata
‘om U. plieäta nidt fehr verfihieden- fenn fann;
denn was Kir Prof. Hoffmann vIXx specie
’
verfchieden findet, muß aud in der That wenig
verfchieden feyn. Uber man lefe die Belchreibung
weiter, fo wird-fie, die file. patientia abgerechnet,
durchaus mit dem L. plicasus übereinfommen,
‚Und doc) foll biefe Hoffmannfdhe U. barbata
mit Dillenii U. barbaia oder dem L. barbatus
Linn. — einer. Slechte,: Die, nach mehreren Borges
nitern, md auh nah Smith Mur eine Abart
ded L. artieulatus ausmacht, — einerlei feyn?
. Wie läßt es fi denken, daß Herr Dr. Smitp
eine Zlechte, von der der Hr. Prof. Hoffmann
* im der Belchreibung fagt: “a priori (U. plicata))
vix speeie. diuersa’” mit L. articulatus vers
binden follte, wenn L. barbatus Linn, und Dil-
lenii nicht näher mit L. articulatus ald mit
_ plicatus verwandt wäre? — Jcy behaupte daher
noch) wie zuvor, dap des Hrn. Prof” Hoffmanns
Vonea- barbata nur eine zufällige Abart des Li-
chen plicatus it, nnd- daß das Hon ihm anges
führte. Synonym d66 Dillenii zu dem Linneis
€ [2 fh en
‘ ı)}
dm xxavi _
fden L. barbatus gehbit, ‚welcher mit L. arti-
eulatus verbunden werben muß.
U, articulata ift vollends gar nicht mir beiden
(U. plicat.u. barb.), am wenigflen mit U.
barbata, wie der Aerausg. fich beifömmen
läßt zu verbinden, nodosi.rahıi, demptis_
‚extremitatibus dichotom. constanter ser-
vantfagt Dillenius (Hist. Muse, p.61.)
U. articulata :wit plicata zu verbinden, ift
mir nie eingefallen. . Wie kann der Mecenfent
fi) herausnehmen, mich etwas fagen zu laflen,
woran: ich- nie gedacht habe? — Diefe Stelle ift
eigentlich fehon durch das vorhin gefagte beantwor=
get, ich wiederhohle indeß nochmahld: U. barbata
Hoffm. und Lichen Barbatus Linn. und Dill.
find zwei verfchiedene Slechten; jene ift nur, eine
Qbert. der Von. plicata, diefe (die Linneifche)
AR von der Hoffmannfchen ganz verfchieden,:
mache aber -Teine befondere Art aus, fondern ges
birt gu Linne’s Lichen articklatus. Smith,
als Vefiger des Linneifchen. Herbariums, und
Dem noch obendrein die Dillenifche Sammlung
zum Gebrauch offen fleht, fanıı über den L. bar-
datus und articulatus unter allen Botanikern am
befien enticheiden. Hat der Mecenfent alfo gegen
die ı von diefem Botaniker mit L. articulatus und
BE 0 bar-
us AKKU
-
Barbatus borgenommene Verbindung etwas örhebe
liches vorzubringen, fo mag er ec mit Smith
felbft ausmadpen. 2
Eben fo unwabrfcyeinfich iM: die Wielnung
des Herausgebers, Daß Fsnea hirta nux
eine jüngere F’snea plicata feyn folle, die
‚an einzeln ftehenden Bäumen nie Dem
Erad von Bröße als in dichten Wels
dungen erreichen Fönne. Wie wenn in
einem ‚dichten Walde oben auf dem
Stamm ebendesfelben Baums /snea pli-
-cata einige $uß lang herunter hänge,
+ Fsmea hirta aber nun einige Sou hoch
- unten gerade aufftehet? — Wenn Yınea
plicata Häufig mit gefteshlten Scuteilen,
Ysnea hirta böchft felten nur mir nada .
sen Tuberkein gefunden wird? — Zudem
bemerkte man seither nıe ale Seltenheit
die nackten Scutellen oder Tuberfeln an
Ysnea 'hirta welche an Asnea barbata
umd plicata gar nicht Telten und an ers
fierem gewöhnlicher als die geftrahlıen
Scutellen, felbft dazu noch Eleiner als
an Fsnea- hirta find.
Wie. unwahr und falfch die vorige Behauptung |
bet rconfenten war, hat man vorhin gefehn.
.&; Nicht
> ZXXAVIIE m
,.Miche wiel beffer_ möchten wohl: bie Gränbe .feym, --_ .
‘ die er jet im Betreff des L. Veirtas verbringt. — -
Vanea ÄAirta.ift, wie jeder Botaniker weiß, ‚der
feine Beobachtungen nicht auf feine vier Wände eins
. Whräntt, in nichts weiter von U. plicasa verfchier
‚den, ald daß fie Beier ift umdb aufrecht wächlt.
Da man bi6 dahin noch Feine Gcutellen an derfel- .
. hen bemerkt. hatte, fo fieß fich über die. Selbftftäns
Xigkeit derfelben ald Art nichts mit Gewißheit ent= ,
fbeiden. An einen aus Umeriba enthaltenen Exems
ylar der U. hirta glaubte Herr Prof. Hoffmann
hie Scutellen gefunden zu haben. Daß diefe aber
- Reine wahre Scntellen feyn konnten, erhellt fchon
Reraus, weil diefe nämlicyen Theile auch zugleih
mit: geftrahlten Scutelien bei L. plicatus, floridus.
ud andern Arten gefunden werben. Cs kam alfo’
‘darauf an, U. Airta mit eigentlichen Scutellen zu
finden. Diele hatte id Gelegenheit zu beobachten,
Da fie gefirahlt meren,, fo hatte die Glerhte Achns
Iihleit mit U, plicata und florida, dody fchien
mir. U. Airta näher mit U. plicata als nit flo-
rida verwandt zufeyn. Meine Bernuuthung wurbe
aber zur Gewißheit, indem ich bemerkte, daß-.alle
Indiuidua der U, plicata, die auf der obern Seite
der Nefte an Bäumen, die in dichten Waldıngen
feben, wuchfen, anfänglich aufrecht waren, und
im Diem. Puflane oölig dem L. Airtus oder U.
2 ‚hirta
e
- Oro re ng
tt.
\ ß
... | un En —
Kir am em . feiaber: eine ie Omfersoms SM
and Darkber erreichten, fe: röaven fie erft arliber Spie
etwas übergebagen,, hingen :aber zulebt :gauz wies
| Der, und. flellien sn: Dasiem : Juflande den L, plica-
EUS vor. Die habe ich ht un einem, - fondern
an niehreremihumbert: ‚Indiukchuis beobathtet..: Da ..
. a0 U. kirea gan mit einen: jungen L. plt catus
übereintommt; foßte: ich Dager nicht mit Ormd ans
sehmen onmen, daB -Ur Ainta nichts weiter if,
ald eine junge unntwidelte: U. plicata? — Daß
die fehr häufig an einzeln fiehenden Bäumen, Plans ”
Ban. is. f Irnorlorinuenbe Ur Airta immer: unbers
"ändert bieibt und ‚nicht in dem L. plicatus übers
geht, erfiäre ich dadurch, daß biefe: Blechte, wie
auch bereitd Dillenins fihon: angemerkt has, nur in
dichten und wenig befuchten Waldungen vorfommt... .
Hat -viefe. Meinung die geringfte -Unmwahrfcheintiche -
: Hit? Warum bemerko ion‘ V. Firta fo falten an
einzeln ‚fließenden Bäumen. ud Planken mit Tas |
berkeln; und warm gar nicht mit eigentlichen
| | gefzaplten. Seutellen? Kahn man den:Grund ans
- ders, ald in. dem diefer Sfedjte zur völligen Auss
Bilnung-- nicht zwechunißigen - Orte fühen? —
Warum maß ich den Rerenfertten an fo viel:Orichers
nungen Abnlicher Art innen * Warum? zeigen fich
viele Zlechten fo feiten: Kris: Ziichten 7° Wie TApt fi fe)
Biefe ante Erfgeimmg' anders bei fo: vielen
os . € 4 , Moofen
, .
ve - SL” p
Atoefen, mob. Ardbber üielen Yekroflenorien ertlde Ä
"en? -- Dos; warnne wilhich noch länger bei:viefem
Begenflande 'vermeiten, ver Teinem , aldmur 'einem
8 einfeitigen und: eingefchräntten :Röpfe, .„nıie ‚dern
des Mecenfenten , irgemd, eisren Zweifel. übrig Aaffen
Tan! = Muß man aber nicht über; die zwei nichts
fagenden,, ' durch meine. Benbachiingen:fihod wite
derlegten; Bragen Tide, wor) ‚der‘ Neceuiem. u
gen a“ Yanen wi = nn
TEE N
went eier. defder man Ads manchihap!‘ 171
; -Verlegenbeit‘ Yınea fiorida von Fınea
‚plicata Oder: barbara) zu unterfebeiden,
und doch geftebt der Herausgeber fehe
ineonfequent der /snea Horida. (S.61.) .
“ Barum fpecidle Verfchiedenheiten 30:
oo eik fie ı) nie herabhängt, 2) wegen
Reamsificetionen, 3) wegen ihren mehr
-, öder weniger borizontalftehenden Aefls
‚ben , Inuter Kigenfchaften, wehkhe: auch
27. 9er Fsnea hirsa zu gute Eommen müflen.
- Ib bin nie in Berlegenheit selnmmen, vn
L. floridus von L. plieatur zu unterfchelden, weil
/ er durch die angegebenen-Sharaktert leicht zu ers
| Kennen if. Nicht .felten: abe “Ih. in -in Gefells
fhafı des L. plicatus sehn Beide. ließen. fich
| beim
.
I»
%
N 20 ze —
beim ern Bi ‚umterfäpeioen. Buih bemirtt man
dh: mohlram einzehi fiedenden Bäumen mit dem uns
vollformnenen L. plieatus (Venea hirta Soffm.)
Zeterer bleibt aus:den eben. angeführten Urfachen
amverändert, aber jener zeigt feine großen Scus -
tellen. Beide Fünnen alfo‘ wohl wicht gut ein und
Die nämliche. Pflanze ausmachen. Wuch in ganz
altem Zuflande Habe ich L. Aoridus Immer aufrecht
bemerkt. ' Solften fi imbeffen Webergänge :zeigen,
"die die Werbinbuhg brefeltien mit L. plicatus.noths
wendig machen, fo habe ich nichtE dagegen BIN
mau-ed mir aber aldi:eine Inconfeqwenz auslegen,
daß ich L. floridas ‚nidyt mit plicatus vereinigt
babe, fo Handelt der Here Prof. Hoffuimann
Doppelt Inconfequent ,:daß er Diele Zfechte wicht als
fen in ver Slora Deurfchlands ‚als eine- befons
dere Art: aufführt, fondern fie noch obendrein in
ven Plantis Tiehenosis alö eine befonbere Hr
abbildet.
Versen‘ dichotomi, urgeachee der Beeausges
= ber darüber: -abfpricht , fcbeint iym völs -
ig unbefanne. zu fern. Ree. 'erbielt
Diefe - Skechie "vom: verfiorbenen Khrs
hart, nebfl der Venen achroleuca, Sie
unterfcheiden Fich in Solgendem: Venea
M oshroleuca wählt aufrecht. an der Erde;
&s . Vonen
p)
3
r
N
2.
‘
He _
yaen. dichotoma hänge vom Ydumen: gs
- U.:oohroleuca bat zunde Stimme ‚und.
. Sroeige; U. dichak,. ift vorzüglich in dee
- Theilung . derselben ıflachgedeüskt --oder
." eingerieft; U. oohrajouca endigt.in gablis
de: aunfelgefärbte Euwae faßeigeeSpigen ;
U. sdichotofna läuft im lange mit: des . |
» gansen mättgelben ‚Slechee gleichfarbige
haarförmige Spigenans; U. ochrol. zeige
» eine .esuhe mit feinen meblichten echas
benen Warsen befegte- Oberfläche; Udi- _
or „ehogeme hat-Dagegen ‚sine glatte, zufams
„mwenhängende; felle, hin und wieder im
- Zleine Gruben vertiefte Oberfläähe; U,
: ‚schroleuca ift innen mit einem feinen
- Merk angefüllt; U, dichotoma ift -viels
‘mehr wöhrig und. leer. Von U. dicho- “
. toma bar Rec. Eremplare erhalten, die-
über einen Suß lang find, von U. ochro-
deuca aber noch Feine höhere als von
3-4 Zoli gefchen., Mir unfern- (üyanız
ploren der U, ‚diehot.. Fommen. fehe ges
’ may Abbildung. und. ‚Befchreibung des
: Lich. sarmentosus (Abar 2.0)
‚überein, aber weder mit der- Abbildung
(Tab. 3. £ 3.)..n0c ‚Befchreibung des
a et . gielanen wir auch noch
eine
U
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1
mm Te Te -——
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Tr 0 “ -
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.
.
u | kt keit, hi icht anders. ‚a8. einfeitig audfallen.. Ä Mas
0. 1m -.
Da ' s
» eine: Mindare en, die in Sarbe der Ends
. fpigen' Nchntichkäis mie U. ochroleuea,
: in den breiten Ramificationen. mit U. di-
chotoma, häste, fo gehört dennoc) wahrs
„ fIcheinlich des Aeransgebers U. dichotoma
3ur U. ramulese, welche, er eben fo. ies
. gig mit. U. iubeta verbinden .als U. di.
ehot, und orhroleuce nicht gerkenns wi |
‚fen.mil.. .
ii dem. Herm. Dr. Berfoon. habe i& en
"&remplar bed L. sarmentosus geichn, welches er
Son Acharins feloft erhalten hat. Mir diefem
_Hmmt. mein L.. sarmentosus auf das. genauefte
äberein. Wenn, alfo nach des, Necenfenten BVerfir
Gerung L. sarmenkosus ‚und Venea. dichotoma
Cwie id). bereitö in .meiner- Abhandlung gelangt habe)
einerlei. find, fo ift auh meine Slechte „von Ichterer .
nicht verfdjieden,, und folglich bie Dermuthung. ded
Mecenfenten , baß..ich, U: ramulosa: für dichotoma
gehalten habe, gänzlich ungegründet. Allein fihon
»ehbalb, weil der Recenfent den L. sarmentosus
und. achroleueus nicht felbft gefunden. und beide
| in ihrem derfchiedenen Zuftande nicht ‚beobachtet
bat, fenbern-bloß nach einzelnen, vom verfiorbenen
Ehrhart erhaltenen, Exemplaren über ihre Vers
fehiedenheit zu -urtheilen fih anmaßt, fo Fonnte fein
ih
|
a ——n Liv udn
“* Aber. die. Aepnlichteir: und: die. Bertedenbeit
| __ Diefer beiden Flechten gefagt-fabe.,: oränderfich auf
vielfältige. an Ort und Gtelle gemachte Beobachtuns
gen, und auf viele aus tuehrereg Gegenden Deutfchs -
Sands erhaltene Eremplave.diefer Ziechten. Sch wies
derhehle daher nochmahls, mas ich bereits in meiner
Abhandhing gelagt habe: L. sarment. unterfcheibet
un fü nıte alleikt darin von: L: ochrol., daß er hängt,
gewöhnlid 2-3 mahl länger ift, feinere und wes
'wig auögefperrte. Aefte bat’, gersöhnlich won biäffes
zer Sarbe vorfommt , und daß die Endfpigen ives
‚niger fhwarz al bei L. "ochroleueus find. : Die
Länge, die-feinern md weniger ausgefperrten Aefle
find aber bio Folge. des: Hdiigens, und bie era“
biäffere Karbe bloß Folge der Verlängerung. Könnte
man. einen L. ochroleucus auf den Zweig eined '
Band verpflanzen, -fo würde er mehr Nahrung
erhalten, ‚fich in mehrere: und längere Aefte :vers
theifen, bei zunehmender Verlängerung endlich
berabhängen, und fo viacy und nach alle d’e Vers
änderungen anıiehinien,, die den L. sarmentasus vom
- ochroleueuis unterfcheiden. Wie verfchieden ifl nicht
‚ein Lichen farinaceus pendulus von einem aufs
- geht wachfenden? Wie .fehr weicht nicht ein junger
aufrechtwachfender EL. plicatus (U. hirta Hofm.)
von einem YöRig ausgebildeten ab? Sol. ich, den
Becenfenten an fo unendlich viele Erfcheinungen ers
Innern,
>
!
u nl
- . un un. -
ee ALYV —.\,
innern, ie ung 1ögtich vor Mugen find, md dem
unverkeimbarften Emfloß des Bodens anf die Ges
wächfe zeigen? — &o .viel ich auch für mich hatte,
L. sarınentosus mit ochroleucus zu verbinden,
fo habe ich jene Hledhte deffem ungeachter noch al®
eine befonderz' Art gelten laffen, und die Boraniter,
die beide zır beobachten Gelegenheit haben, aufger
fordert, meine Vermurbung näher. zu prüfen. —
Kann man dad, wie der Recenfent fagt, über eine
Bahr abfprechen neunen ?
Salfch iR ed aber, wie der Necenfent behauptet,
daß U. ochroleuca' runde Stämme umd Zweige has
ben foll; fie find. fo ‚aut wie bei dem sarmento-
sus eingetieft und. an den Bertheihingen flndy ges
'Drüdt. Ungegründer ifl e6, wie der Mecenfent
behauptet, daß L. sarmmerrtosus mit Feinen. fhwärz«
lichen Spiten verfehn fern fol. Sie find wegen
MBerlängerung: des. Gewächfes nicht ganz fo. fchiwarz,
wie bei ochroleucus , aber doch nicht gleichfarbig.
‚ mit den Aeften.. Selbft Herr Prof Hoffmann
fagt ja in der Beichreibung des L. sarmentosus.
(U. dichotoma): “ad lentem .apices filamento-
rum nigricant.” Webervem fann die Farbe weder
des Stammed noch der Spißen, bey diefer Flechte
ald Charakter angenommen werden ‚ da fie, wie ich
in meiner Abhandlung gezeigt habe, in mannigfals
| tigen
— LVA m
ben Tann, . Doß die von dem: Hm. Pf. So
mann angeführten Charaktere, ., fell. ‚mit Eins
fchluß: derjenigen, ‚welche, der Mecenfent noch hinzus
fügt, ‚nicht. hinreichen: Ednnen, "U. pübescans al8 .
eine von U. laneu verfchiedene Slechte anzufchn,
muß fchen einem Anfänger der Botanik einleuchs
ten. Noch weniger aber wird man Bedenken tras
gen, diefa beißen Fledyten miit einander zu verbins
den, - wenn man bevenft ıy daß auch U. lanea
mit. mehr ‚oder wenigen feinen: Ramifieationen
| vorkommt, - 2) daß Feine Spiclart eine _beftimmte
'Zarbe hat , fondern daß alle hit fehwarzer, fchwärzs \
Ficher „ ' brauner und bräumlicyer, Farbe demerft
' werden,. 3) daß der Spielart ‚mit brauner mid
\ fehwarzer Zarbe die glänzende Oberfläche nicht allein _
‚eigen ift, fondern bap alle mehr oder weniger gläns
sen, im Altern Zuftande aber den Glanz verlieren,
. and 4) daß auch.die Seutellen Feine Berfieden.
. beit seigen.
Was der Serenfent no6 über Vonea ‚raml- |
losa, implexa » flaccida' und hippotrichoides
_ vorbringt,, übergehe ich, da e& fo unbedeutend äfl,
daß ich .ed nicht ‚äinmahl der Mühe werth halte; -
ein Wort darüber zu Jagen: - Wem .e& ‚überbem
- nicht unbelannt ift, daB Herr Prof. Hoffmann
u Marten ms aujälligen Abweichungen fehr
z gern
J “ -
— XL
gern. x Sefnbere irten mächt *), Monstra un ans |
dere in Gruben vorkommende Schwämme, welche
von des außerbalben wachfenden einige Berfchies
denheiten. zeigen, ald ganz neue und vorher nie _
Befaunt fen follende Gewächfe zu befchreiben im
Stanve Zu }, und fo gar unentigidelte Scneimme ö
u ald
” 9 Sc Örauchte mid bier dteß auf die von dem
’ Herren De. Bernhorbi reducisen Hoffmanns
fen Zlechten zu. besiehens es Bann indeß nicht
faden, menu, id noch einige andere Beifpiele
anführe:. So if Mnium elipticum (Hoff.
31. ater Ebl. ©-52:), das fchon Längf bekannte
Bryum rostratum — Bryum rubellum (Hofe .
mann & a. ©, 6, 33.) voR Weissia curuiro- .
stra wichb.verfhieden — Hypnum afine (Haffe
. mann a. D- 6.61.) ann nicht von H. com»
mutetum getrennt werden. — ' Eben fo wenig
Hypnym deeipiens‘ (Haffım.,& 0.0. ©. 75.)
won finnes H, cupressiforme — Verrucaria
decolorans (Hoff. a- a. 9. ©. 277.) ik mit
Verrucaria granblosa (Hoff. a.0.D. ©. 173)
„ einerkei,.— Eben fo Psoxa. Hypnorum (Hafım.
0: D. ©. 166.'2.17.) mit Psora pezizoides _
(Hofm. a.a. 9. ©. 166. n.18.) ü. fe @.
2),3.%. [53 Bolerus ceratophora und polymor-
.,phus (Hoeffm, faygi subierr. ‚Hercyn.) ein mb
.. biefelde Diane mit Miolfen’s Boleins odora-
Die Aeiricus vndulatus (Hoff, fung.
Do on out
u Be Fi 200mm
als. neue Gattungen auiftelten fan. ® ); den; wird
e5 nicht befremden, daß-auch Herr. Prof, Hoffe _
mann bei der Gattung Udnea zu mancherlei Srrs
‚shömern fähig war, und fi) nicht wundern,” daß:
son den 16 Arten und den 3 Halbarten‘, welche
derfelde von der Usnen- ‚auffähtt, nach meiner Res
- Hifion nur böchftiens — zı Arten angenommen
“werden Fönnen,
Um noch) an eirtem Beilpiel darzuthum, aß dem
erbellt, wie fehr fı ih’$ der Recenfent. babe angeles i
gen feyn laflen, alled zu verdrehn und zu ensftellen,
fo’darf han nur die Correfpondenz > Nachrichten nit
der Inbaltdanzeige des Recenfenten vergleichen: ,
Hedwig hatte unter andern bedenfliche Zweifel
wegen der von den Hru. Prof. Hoffmann in
feiner Slora ald neu beichriebenen Moofe, die in
dem Briefe genannt find, weil er nicht glaubte,
daß r ie befonbere Arten ausmachten, md verlangte
, 4! . .. “ def:
subt. t. 4.) ik mit Batfdh’$ Agaric. asserculorum
eineelei. — Agaric. 'myurus CHefm. a.0D.
'%53.) gehört m Schäffers Agnricus gulericu-
latus u.f m. wu:
*) ©0 if Embolns‘ (Hoffm. Vügenb, erypt.
Fasc. 2. 8.8. t:2. £.3.)' der "Anfatıg eitier Tri-
chin, u. Dycogala’l Soffm. a. a. Ö. 8:9. 1.2.
‚&4.)> Bet ebenfalls einen unentwiceltenStaube.
_
o ' fdwanım vor.
4
mem rn
um ‚ Le m
beßhalb, dal ber Herauögeber fie ihm mittheilen
möchte. Wie gibt nun Der. Recenfent den Iubaft
ded Briefed an. Yuf eine Art nad) der der Brief:
alles Ssntereffe und allen Zufammenhang verliert :
I edwi g verlangt einige Hoffmanniche Moofe.
Ehen fo verhunzt ift der ‚Snbalt des fo interef:
_fanten Briefes von Niels Hofman angegeben:
Der Brief enıhält eine Mannigfaltigkeit ven Ges:
genftänden; unter andern, daß Yon dem Regies
sungörath Medicus eine Pflanzenphyfi iologie zu
erwarten fen, woran er fehon über zo Jahr gears
beitet babe; daß nach der Meinung diefed DBotas
“ nifer6, die Pflanzenfäfte fidy nicht von felbft be
wegen, fondern daß ihr Steigen und Fallen nach
phufifchen Gefegen gefchehe ; yaß des. Prof. Hertz.
mann’ Naturalienfabinett zu Strasburg vielleicht
von allen Privatfamnılungen die größte und volls
ftändigfie fen; daB in den Gärten und io den
Serbarien der Parifer Naturforicher wenigfiens
noch -6000 unbefchriebene Pflanzen enthalten fenn;;
daß fih unter den von- Baudin nach Paris ges
brachten Gewächfen viele Epidendra, Malphi-
giae u. a. feltene Pflanzen befinden; und mehrered
dergleichen. — Mas enthält nun aber diefer
Brief nach der Uingabs des Necenienten? Man
folte feinen Mugen faum trauen: Niels Hof
man’,
Ds
\ nn \ !
A LU - | |
" j nn ” . Bu
mans glödliche Ankunft zu "Paris; gute |
Aufnahme in Der ‚geoßen Afemblee bi 0:
M el lin. i \ı »
. Mnd biermit glaubt der. Derfaffer fein Urtheil |
Gintänglich ‚gerechtfertigt zu haben, das er zu Ans |
fang ;diefer Blätter im Algemeinen über 3 Den Res 0
‚eenfonten aufftete,
Sbringen, im Augufl, 3799 ee
I Derbeflerungen. |
6. XL Seite 8. Matt lächen lien lächeln. 2... u |
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Die Gattungen. der Laubmoose näher
bestimmt. "
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Herr ‚Profe ssor Willdenow.
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Sa: ‚grole: auch Linnes Verdienste um ‚die
. Kräitterkünde sind; so wenig. hat ex für seine:
letzte Classe getlian, da er doch in. kinem,
| Lande: lebte , :wa: die: .nxeisten Moose, Flech-
ten. und "Pifze: anzutreffen sind. Die zahlrei-
‚che Menge von exotischen größsern Pflanzen,
. des. Yörsah: von. gesammelten Entdeckungen,
x.
dienerzu-ordnen.und:genauer zu untgrauchen-
hatfe ‚:: beschäftigten du ‚sehr seinen systemati- .
schatz Kopf, als dafs..er den kleinsten: Bür-:
‚ gern, des Pflanzenreichs die nöthige Aufmerk--
enmakibir gönnen: kodüse. Seine. Gatisingen-der
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UB. IS... A Laub
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‚ten, konnte ihnen al o keine sichere Cha-
'yaktere angeben! EINE LIT WE VER T PAR 4 7-79 Bere
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ra Bien -
Laubmoose nahm . er, mit einigen _Verände-'
rungen, vom grölsten Kenzer. dieser Gewächse
seiner Zeit, von Dillen an. ‘Beiden waren
die Begattungsorgena, dieser. Gewächge gänz-
lich unbekänaf, u wu: AbHer "Gebfauch Yes Mi-
kroscops, den sie Fast änzlich vernachlässig-
FiTTar Nest w
Niemand wird daher 2,80 lange es Liebba- |
ber und. Kenner der "Botanik ibt, dem un-
vergefaftHen' Hedwig: hd gröfse Verllenst
absprechen können, dafs er es war, der sichere |
Charaktere für die "Gattungen der Laubmoose
entdeckte, und \ uns einen bessern Weg sie
"klssifieiren:weigte. Est wiirde‘ aber!unbililg‘
seyn; wvbım wir verlangen woliten;: dafs tits
Charaktere gleich. so ganz vollkommen: vawihm!
hütten entworfen: werden:isollen. : :Beder: haf
wer n . : .
seinen «eigehen. Mafsstäb;.. nach dem er: dies
- Dinge betrachtet,. ordnet.oder. verwirfti Es:
bleibt .eiumahk dasi Loos menschlichen:Wätes::
aehimumgeni, dafs: sie. gie :wir niögen :esomai:
chen; wie wir wolle, (den sungerkeälten, Beisi
fall aller’ erlawgen’ hönneh.; Wenniwil einen.
Rückblick auf: die: vergangene. Zeit''ihah ‚ce,
imden> grün, :dale. die. Demikabgen =! einen Blianne
Tan r s. \ Rn‘ sin,
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PR 3‘ m „f
hin,: Bay; Fönrnefort, Rixim, Linne’
U. m.8:;,. imantigfaltigemn T: ädeh eind unterwör-"
fer werden, :und diels' wird: "bis zu den spä.’
testen Zeiten;,. ‚die wir uns zu denken ver-:
mögen „. immer der Fall seyn:- Ich bin weit
dayon entfernt, den grofscnH edwi g in’ Rick»
sicht seiner Gattungen der Laubmoose zu 1.
deln, im: Gegentheil schätze. sch seine Arbei-
‚ten sehr, und wünsche, dafs mehrere Botani-
ker diesen mühaanien .Pfad- (der Un tersuchun-'
gen ‚betreten. : ‚Seine. Gattungen sind für' den,’
der Musse'genuz hatı: alle einzelne Theile der
Moose ‚dhikroscopisch '.zZu.- - beobachten ‚ sehr
<s aber, ihrg-Kennimife hat‘ .für dern: zu: vieh
Schwierigkeiten „der zu:solchen-feinen Unter
suchungen; night, Zeit und ‚Geschicklichkeit $6-
nug hat. Da nun aber die Gattupgen überhanipr
von solchen , Charaktern entworfen werden.
sollen „ die leicht 'aufzufinden und ohne grolse
| Schwierigkeiten zu ‚betrachten sind; 's0 sey’&s
mir erlanbt „'Jhier ‚die Gattungen der -Moöse
aufs nene zu.besiimmen und nach ‚leichtern,
falslichern. Keunzeichehi zw entwerfen, " us
| Die Laubmosse gehören mit zu denen’ Ge:
wächsen «. "weiche die kleibsten Theile besitzen:
Ihr zarter Bau des Stengel: aad- ‚der Blätter
| A 2 |
sagt
.
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\ , — 4 m .
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u sagt uns dieses, ‚Ihre Bilumeni: sind: für un.
sere Augen nach einem. zu kleinen Malsstabe
. entworfen, als dafs wir sie ohne starke. Ver-
“ gröfserung zu betrachten fähig'wären. Gröfser
aber als ‘diese ist ihre Frucht, und 'ich werde
„daher nur diese allein, da deren Oeffnung;
die wir Peristoma oder Peristomium nennen,
Abwechselungen in. Menge darbietet, 'als ein
sicheres Kennzeicken der Gattungen anneh-
men. Ehe-ich aber meine Veränderungen bei
... den Gattungen : der Moose - bekatiuit” mache;
nruls ich die Unsicherheit einiger Charaktere,
die. bloße nach-der Blume entworfen sind,
anführen, und überbaupt beweisen, dafs keih
Fructificationstheil so gut anzuwenden isr,
als die oben genarmte Orfaung der Moos-
Kapsel. Zu
Im Jahre 1790 äulserte ich im. oten Stück |
des Magazins für die Botanik von .Römer
und Usteri 5.30 u.s. w. meine Meinung
‚ über: ‚die Gattungen der Laubmoose, worin.
ich die Gestalt der Blume als unzulänglich
verwarf, und blols auf das Peristoma zurück -
wiels, Der verstorbene Hedwig beantwor-
tete 1792 im z3ten Stück der Annalen der Bo-
tanik von Usteri $. 43 meine Einwürfe, in-
- dem
3 \ ‘ u Sg "uni
demi. :er zugab,; Aale die Gestalt. 4er Biume nicht
zu den Charakteren der Gattung zu ‚gebran-
chen sey, dafs aber’ die Stellung der mäan-
lichen Blumen, ob sie’ nämlich avillares ‚oder
terminales sind, ‚sich besser dazu schicke, Der
"Standort der Blumeti aber, so wie die Ver-
theilung des Gesthlechts, ob nämlich eine
Pflanze Monoecist oder Dioecist ipt, ° müssen .
nie. von den Botänikern zu Kenuzeichen ge-
: wählt werden; da uns die Erfahrung sagt,
dafs sie Abänderungen unterworfen seyn- -kön- j
nen. Als Hauptkeninzeichen für Gattungen
erkennt aber. Hewig das von ihm zuerst,
_ eingeführte Peristoma der Samenkapsel. Die-
s£8 ist der Hauptpunct von dem er ausgeht,
‚und ‚damit die: Arten Ahter‘ einer Gattung
nicht zu" zahlreich würden, 'Tog er die Stel:
Jung der Blume’ mit zum ı (Gattungscharaktei.
Das; aber die'Natur öfter in einer Pflanze meh:
‘rere Kennzeichen anderer vereinigt, und so
die: natürlichen Körper 'unter einander 'ver-
"Bindet; so -kann es nicht an Laubmoosen feh-
‘len, die nach dieser- Methode gar nicht zu
classificiren" sind, Je einfacher die von uns
' gewählten’Merkmahle, Gattutiken' zu bezeich-
nen, sind, desto- leichter sind sie, und desto.
wenigern . ‚Ausnahmen ‚sind "efe unterworfen. .
A; | Alle
\
/
FL)
x
zn -6 I)
‚Alle. Methoden; welche: wir haben; ‚und die
‚uns:die folgende Zeitgeben wird, „Hinken; sein
sicherer Beweis „ dafs, die Natur: ‚keine Gattun-
gen hat und wir sie nur als Hülfemittel, a
“ sere Kerintnisse zu, erweitern, annehmen: müs-
‚sen. „Dieses sind. nicht allein - die Gründe,
‚welche ‚mich. bestimmt haben; blofs das Per;-
stom bei den Gattungen der Moose anzuneh-
men, sondern folgende Beispielerhaben mich
‚merrägtch dazu bewogen.
S- .+ $L . u 0}
Ich Kand in, "der Gegend 'xon Berlin ein‘
os _..e
Laubmoos,; das dem Mnium, fontanym sehr ,
"ähnlich war, * aber das Peristom‘ einer Leskia
hatte. In meinem‘ Prodromus. ‚flaras Beroli-
. nensis-nannte ich e9, ‚ohne auf, die Stellung
der Blumen zu ‚schen, Leskia marehiea,. Hoed-
w.ig,..dem ich es mittheilte ,. benante es im
zweiten Theil .seiner. Dbseript. ‚muse, „ frond.
u 108. t. 39. Mnium. merchieum,,: Mit: der von
Hedwig bestimmten ‚Gattung, Muium hat es
"aber yichts gemein ,. als die Stellung der Blume
und “Achnlichkeit im: Habitus; : Die Kapsel:
’ ‚Deffnung aber, wie auch seine eigene Zer-
"giederung zeigt, ist wie die einer .Zeskia,
Hier hätte er. also, entweder 'eihe hake ‚Gat-
tung, machen . ‚müssen, oder es..nach dem
Hanpt-
* .
‘ .
3: + \ ,
u. ul. 0... - .. = —
x
Hauptolarakter; dam Beiinein, air ver-
einigem allen: SEE u
“ - v .%
3a ..
Eben sch nilate die-Meesia Iongizeta, 'wel-
che Hedwig im ezsten.:Theil- des .angelühr-
ten Werkes 5. 6. tab. 2ı. zz. beschreibt und
dbbilder; :eine 'eigeue: Gattung ausmachen) da
das Peristom von. deu der Dleesin: 'schy ver-
schieden: ist, und nur in: der Blume sich einige
Achulichkäit zeigt. -Der Hanptcharakter, die
' Sıütze 'der Gattungen, das. Peristom 'ist ‘bei
diesen: beiden“ Moosen: gauz vernschlässigt,
aid ser. sind nach der 'Bltume.geordnet. : Tat
dieser Weg, frage ich,.nitht weit mbsicherern,
aly die-alte Linn sisulre: Alkıhode; ‚imad wer
| vermuthet‘ wohl, dafs’ diede: beider Mouse ihn-
‚ter den genannten Gattungen: im '&ysteih Bi!
zutreffen sind 9- Hier-zeigt sich‘, -wie-mir- es
scheint, der Weg:am: vortheilhaftesten, die
Kapsel -Oeffaung «ilein als.Kennzefthen: kei
ten .zu ‚lassen. Der: Ptäsident von Schre- .
. "ber hat\auch: im Zweiten: Theil'der: Gosera
plantarım , welcher 2797 .esschien,‘ gröletoni:
- ıheile nur" aufrdas Paistöin'sesehn‘, udd- meli»
rer H edwigech 8: Gattungen 'zusammenge-
" 20gers;t aber er bar bei den Gattongen: Bıyum
und d Aypdun auf d86.!@eschlecht, bei Polslil -
2 A4 und -
D
i
en
[d
" _— 1 PN ,
A
und -Leskla anf ‚das: Disyn einer mpophpeis.
‘mund bei Encalypta auf. die Oalyptra. ‚Rüäck-
„sicht "genommen, Alles Merkmahle, die mir
nicht für: die Gattungen}; der ‚Laubmodee:: bin-
Hinglich zu. seyn s scheinen: en luhg.l
[au “rn, [or ir “ “ > rt .\, 4 D
.
Das: Geschlecht (as) ändert maunisfal- | |
tig.ab, ‚Gesetzt aher auch ‚:;es wäre:hidr. be
‚ständiger, so kann.'es: unmöglich als Charakter
| gebrauehr werden, da:.man #8 ‚bei:den.größsern |
mit sichtbaren Blumen. ‚versehenen; Pflanzen,
die. wirianeigentlich : Sexualisten weniien, ‚wer
wärft,.. Es erlaubt: also,.die. Gleichförmigkeit,
welche man mit Becht. im ganzen” ı System
werlangt, picht, hierseine :Ausnahme: dawn zu -
.machen..:: Die Apopkysis,; ;um ‚Pohlia. and. Ler-
kiq a9 trennen, 'kenn. "für. diesen Fall ‚nicht
allein, higreichen., ‚da: wir sonst »Polytrichum
auch ‚wieder abtheilen - müfsten:;.. und.. man
selbst bei. der Gattung. Splachnum , welche
"diesen : Theil von. heträchtlicher.. Gröfse, bei
_ mehreren: Arten zeigt, ‚Abtheilungen zu ma-
_ chen. gezwungen. wäre. :. Die -Calyptra bei '
der Gattung -Einealypta keifft. aber.:nicht: immer
mit derselben. Gestalt. :deg Peristanıs, zusam-
wen, und. würde ‚ach... wenn: wir. si: zum
_ Charakter. wählen; wollten j ein Bakjerichum
Zr a eine
a.
— —- sy.
L
.
— . 9 —
eine Teenhumg. nöühig:'machen,. ‚Herr Men-'
‚zie8 nimmt. daher im: .dten: Theil der .Tranr-
‚actions of the .Linuean Soniaty S.65;.schx un-
richtig.. den Hauptcharakter des. Polytrickum
von einer doppelten _cAlyptra her.. Er will
das Palytriciam undulatum ‚und , ersyui-
un. Hedwigs davon:;getrennt wissen,. und
diesen. Widerspruch ‚gebörig vertheidigen kön-
zen. Ksiietgibt ‚sich, : wie ich glanbe, . hier-
E doch hat: er‘ beim Palytrichum magellenieum
eine.ealyptra simpiex. ..‚Schwerlich, wird,er
‚aus deutlich‘, dals, uni Widerfprüche zu. verf- '
‚meiden‘. das Peristom allein nur. zelten kann.
_ Ich .kadn aber auf der andern Seite nicht
. läugnen, :dals, wenn: wir ‚allein der Oeffnung
der Kapsel felgen, "viele. -unähuliche Meote .
nahe beisammen: stekn ‚ :dia wir dem Habitus ’
nach: nie: zusammen stellen: würden. :. Es wür,
. - dem als die..Gattungen nach ‚dieser Methode
., 4
. künstlich ..aufgestellt, -aben nicht natürlich ge-
ordnet: Ist es aber nicht: besser, einen: künst-
lichen.:Weg: einzuschlagen, wenn .uns':der so
genannte natürliche: irre „führt und. sind'.alle
unsere: systematischen ‚Orduumgen; '. diel wir
oftu witi Unrecht natürlich nenne; nicht
'kiisetlich? : Wahrlich. man darf mr. wenige
“ botanische Kenntnisse. haben, um dieses ‚auch '
a» ni .& 5 - selbst
m
S
D . [ee f
. lble. Arm’ ider‘ uftünlichslen: Anordamig 7 die
-Jussisn: so::vortreflich ausgeführt. ‚hat; "zu
-scha; 33 Wir ‚werden-Schwerlich dahin kummen
alte Präduste in oßner:niatüirlichen :Aöihe; 'öder
!iki7 deb geträumsen ‘Kette der, Wesen ‚aufge- u
stellt: u sehn. . AHesiunsere -Methöfen‘, ran
"Bape -diksgen: "wasiman: ll, sindand Bleiben
künstlich, ‚and 'ssdrligin\!es- auch sicher hoch
"dand- bleiben, ävenn wir. auch alle. ‚natürli-
‚che Producte einst sollten: ia- ‘syetkinatische
-Otänusig :gebracht: haben; .- Die. Qefnung- der
Kapsuk ist ‚bei:.den’ Moosen so leicht zu un-
verschen ;. und. bedarf ;keiner: 80 :grafsen Ver-
größeräng, um‘ sie "deutlich wahrnehmen 'zü
‘können, dafs jeder-Anfimger, weun'er: sie. ein-
‘mabl gesehn hat, sie'auch, okne'Schwierigkeit
‚wird. :antersuchem' könmen. ‚Verschiedene so
genannte ‚Sexualistem:sind: um. nichtsileichter
‚du.sitrauchen, und.die,.Chataklöre werden’
- 90 leicht nach. dem blofsen Pexistam..elitwor-
. zenannelmme ,. aufzustellen. ‘Jedes Moss wird
| zu: nehmel,.darnzuh 'beytiksmt, -
Ba 6 Gar
fen, i und: lassen: sich:: besser als andere: dem _
.u.o.
. Gedübhurils seinprägen.:' Daher wehmerichr kei-
nen Iknstaisd , hier: die:Gamungen;, :s0:wie ich
Sie bel den Laubmudsen nach ihvyen Charakte-
‚alleiny. obme anf seineriulsere Gestalt‘ Kückwicht
r ‘ . Li
1 sarfig)e ;
”
.- Zum I 730 = ’
E Gattungen:der Läubmoose,
Ti‘ "Phafcum; "Theca cum 'operculo fon di-
ee seedente Yecidna.
2, ‚Sphagnat; “Theöa basi orbicalo cincta,
Ta let Peristoma 'edentklum.
% Gymaostomum;' "Theca bali nuda. Pu.
in. 00 ristoma- edentulumi!”®
EEE -Hierber gehören ‘die Gattungen
Gymnösbemuim und Hedwigia, Ich
N gestelie' gern ein, Adfs die Gattung
Sphagnum "wenig davon verschie-
nur den ist, aber der äußere Habitus
oo. : und'die Hatt, welche an der Ba-
LEE EZ" "= sirzen bleibt, zeichnen es so
un? “sicher ’aus‘, ' dafs‘ min es wohl
230°" drehen’ känn.: 0°
4 Teiraphis. Thecae peristoma simplex qua-
dridentatum: 0 .
5 Octoblephhris. Theeke peristoma sim-
om. “ plex Octodentatumg 'dentibus sim-
han ı plicibus. a |
6. ap chn#%i:"" Thedse--periitoma simplex
boctodentätiim‘,'dentibus geminatis.
7. Grimmia. Thecae peristoma’ simplex se-
decimdentatum, dentibus integris,
ga ‚ Hierher gehören . "die Hedwi g-
schen Gattungen Grimmia, Weis.
us | sia;
„ 1.
rag 13 m
.ı’ %
ia, Leersio. und Pierigyamndrum, .
so wie | die x 'Schrebersche.
Gattung Enealypta, und ferner
‚auch ‚das Orthotrichum anomafum,
Wenn wir den Hahitus. von Pte-
'rigynandrum mit den andern Moo-
sen‘ vergleichen, _so. ist er aller-
‚dings sehr verschieden, dals man
wohl Anstand. nehmen. möchte, es
mit ihnen zu veteinigen ; äber die
-, Zähne des Peristoms . treffen in
| ‚ihrer Zabl und Stellung mit den
‚übrigen zusammen, Bei den so
. ‚genannten Sexualisten ist öfter
eine Art, ein Baum oder Strauch,
und die .andere ein Kraut; so
wie dort der verschiedene Hahitus -
nichts bestimmt,: kann er auch
. hier. nichts entscheiden. Spiyaee .
Filjpendula. ist der Spiraea salici-
folia' weniger ähnlich, als Pteri-
gynandrum. zulaceum Hedwig’
.. . der Leersia ‚vulgaris dieses Bota-
wikerei
S. Dicranum. Thechs perisfoma simplex se-
‚ derimndentatum F "denlbns bifidis.
- | Zu
®
a.»
ze & Ge
„50“ Zu diese Gattung gehört Diera- .
U. um and” ‚Fissidens Hedwig’ 6. 2
9 Trickostomum. Thecae. petistoma sin-
plex sedecidentatum, dentibus .
'ad basin vsque "bipartitis hlifor-
mibus.“ ° \
# ‚A ufser H edwi g's Trichostomum,
“ - gehört 'auch noch seine Barbula
3. -: + kuria hierher.
10. Didymodon. : Thecae peristoma simplex
=... 32dentatnm, dentibus geminatis.
Zu dieser bringe ich’ ‚Didymodon
und Swartzia.
ı1. Pohlia. Thecas peristoma simplex sede-
zu cifndentatum, :ciliis interiectis, |
Da ich die Gattung Pohlia des
Hedwig’s nach meiner Methode,
wegen ‘ des übereinstimmenden "
Baues der Oeffnung ‘der Kapsel,
zur Leskia bringe; so belege ich
diese neue‘ Gattung mit dem Na-
* 'men meines Freundes, des Hofr.
Pohl. Hedwig hat sie mit der
Neckera vereinigt, von .der sie -
durch ‘das einfache Peristom ver-
. schieden ist. Seine Neckera Äete- '
| romalla, hypnoldes j ‚Flicina, pin-
nata,
‘ ee“
rn.
KEreE a...
tung, .da Ahnen.cin doppelte Per
et. ‚ristom fehlt. .... +. '
12. Barbula, Thecae _peristoma. eimplex, den:
tibus capillaribug. ‚sphealiter con-
Ken EQNE’ er „Rarts, : Ne j a, urn u
ee >: ar 4
slrurkt Bir
\ machen diese; ‚Gattung aus, Ich
uoale ge „habe die Benennung Barbula;vor:
kan, gezogen, weil, Roxburgh in Ost-
‚Indien. eine neue.Gattung aus der
BEE ehtdeckt hat, die. er Tortula.nennt,
13. Funaria, Thecag ‚peristoma. duplex; ex-
„gohaerentibus ; ;. interius ı6denta-
..kum, ‚dentibps Jiberis.
„Dieses ist, Koelreutera Hedwig’s,
‚wir haben . ‚schon eine andere
„ Koelreutera,
14 Timmia, „Thecae perigtgma. Auplex; ex-
un. Jepius: 16dentatum . liberum; inte-
un, . „plus, 16dentatum,;. „dentibus gemi-
nase Apice conninentibus. |
“ Miy ist nur „sine, Art, nämlich
‚.Mopsig, longiseba H e d wig’s be-
- kannt,
+
nn Plan. pulmil „ 2. Mama, ‚distiche,,
‚Barhula und, Torkula Hedwigs
Classe Didyngmie angiospermid
er terius, ıödeptatum, dentibus apice |
N
2
as kannt SsipasTinnnia, kann wicht
Be: „won Leskigugprengs, werden.
15. Weoibsia Theang ‚penistoma jduplex; exX-
| terins ı6dentatam }.interius ı6den-
oh in iitatum, ‚dentibus::liberis.
_ gi es die. :chemahlige Hedwi gs che
\
;
Syn mufleissiaeingegangenist, so nenne
Sioasob ndohn dan. Arsietnichum mit Ehr-
rom vet: und. Sehrneber so.
10% Nackera.. Thecag- peristoma duplex; ex-
oo ihn. berinse. sıgkkaitatem ;. Anterius 16-
sb nufdentalum. cills cinteriectis,
17. Meesja. Theas: mudä,:peristemate dupli-
© neri.gig extersene '16dentäto; interiore
nn. „ı6dektato‘, cdentibus: reticulatim
ar Sehnikmctis.ue" » ori
18. Eontinalis.:.. Tees" perichaetio tecta,
re petistomatg äsplici; exteriore 16-
..c73 Menfatg;:äteriore ı6dentato, den-
2.0 .„(Bbus seticulatimreöniunctis.
‚2,33% ırleh ‚würde..keiäen: Amstand neh-
‚ men Meesia‘ sndisRontinalis zu
..2 2..ico0 vereinigen; wäre der die Mäpsel
„.n zuidideckende'Mölch ziicht ein 80 si-
"1.3517 ‚cheres Merktughi:: fit, Fontinalis,
m amul'ayası Jeden „gleich ih die Augen
vl ıI3 isrkälle, BAT Te Pe Te
‚ranTayy / 19.
4 N
ir gE um -
ig. heskia. Thööasperlstoma Auplex; exte-
feier ring 16derftatinm ; interius mem--
DE ae : brana - 16dentata, ‚ gentihus‘’ eig>»
x
0. oplicibun - > ie
: Zu dieser Gattung: zähle ich Les- .
TEL . kia, Bohlia und Timmia Hed:
-
um ty iwigey wo. wie Mnium marchi-
“re ser eu unftspkaerorarpbn desselben,
Ich vereinigb‘ die Timmia mit: die-
ser Gattung; weil das inaer& Pe--
er n ‚yistom nicht ‘sehr! beständig bei
:. diesem .Moose übt, und der Un--
..
.
nu,
..
Tor terschied..icht zureicht }! " däraus
Konz reine Gattung‘ zw wachen. Die
‚a: ' ns Löchern den Zähnen sind meh-
reren eigen, 'und'dals zwei und
ar rbrzwei Zähle ‚mit den ‘Spitzen zu-
DEE FESSuEE sammienhängen, ist nicht bestän-
00. dig, auch-dabei ein so feiner Cha-
„rakter,. weil man: öfter bei an-
2 17... dern:Arten. hierin kann getäuscht
Zu „wwerden. au! if
29.: „Hypaum. "PDheeae poristomz daplex; eX-
5... terins ıßdentatum; ihterius mem-
“a 2 brans'.nsädentata ciliis interiectis,
“ Hypaish, ‚Bryum, Mnium und
W ebera müssen hierker‘ gezogen |
Be "werden. -
n m unm
-.
- “ . "u .17- dumm.
‘werden. Freilich ist der Habitus,
ı einiger ‘sehr ‚verschieden , aber.
.: . der Fruchtbau stimmt doch völlig
:: „überein.
21, Ba rthramia. Thecae peristoma duplex; ex
‚ + „terius ı6dentatum,; intering mem. J
| ‚brana plicata apice irregulariter
denticulata. ,
22. Buxhaumia. ‚Täeeae peristoma duplex;
exterius ı6dentatum „ dentibus
, truncatis; injerius membrana pli-
cata. u
23. Bolytrichum.. Thecae peristoma duplex ;
exterius 3 2dentatum; interius mem-
“ ..- brana plana oreficium tegens.
% ß x -
Mehrere Verschiedenheiten im Bau der
Kapselöffnung sind mir jetzo nicht bekanut.
Wir haben indessen der Unterschiede schon
eine grolse Menge, und es ist nicht zu
wünschen, dafs man noch feinere Kennzei- -
chen aufsucht. Kleine Abweichungen, beson-
ders aber in der Zahl der Theile, sind nicht
wesentlich. So. hat, um ein Beispiel zu ge- -
ben, Polytrichum bisweilen einige Zähne mehr.
‚oder. weniger. ‘ Bei .Dieranum macht die ein- .°
fache Reihe gespaltener Zähne ein auffallen-
MBLSs 00 —-B / des
u;
‚des Kennzeichen aus, und BDicranum semi- :
ı completum kann, weil es nur '% Zähne hat,
die aber doch. gespalten sind, nicht getrennt
"werden. Eben so wenig kann ‘bei Dicranum
'ambiguum, . wo: die: Zähne an der Basis ‚untet
‚aehr ‚starker Vergrölserung einigen Zusammen-
‚ hang: zu haben scheinen, nicht als eine 'ver-
schiedene Gattung angesehn werden, da die-
ger Zusammenhang‘ zu unbedeutend, ist.
t,
13
[A
2.
_—
/ [2
Einige Bemerkungen - über die Willde-
mowsc he Ausgabe der Species Plan-
'tarum. Vom Herrn Profelor
.,$Swartz.
r ‘ “ ° [ARE Eu)
Die Verdienste des Herrn Professor Will.
denow um die Kräuterkunde wird ein jeder
Freund dieser Wissenschaft: gewils anerken-
nen. Auch’ ich bin ein grolser Verehrer der-
selben, vorzüglich in Pücksicht‘ wegen des
grofsen und mühsamen Unternehmens der
Herausgabe der Species Plant. Niemand: wird
ihn dazu herzlicher Glück wünschen, als ich.
Indessen hoffe ich, dals es mit seinem’
Wohlnehmen' wird geschehen können, wenn
ich einige Beobachtungen, die ich bei kurzer
Uebersicht des ersten. Theils gemacht habe,
mittiheile. Es ist ohne Zweifel Pflicht, alles
wäs .zur Vervollkommnung der Wissenschaft.
f beitragt, nicht aus der Acht zu lassen. Viel-
leicht sind einige von den ‚folgenden Bemer-
Bz° - kun-
kungen echon bekannt; indefs eriünere ich
, mich nicht, dafs sie bereits irgendwo vorge
. kommen sind. en
_
EN
» —- Hippuris tetraphylla. ı Da diese Pflanze nicht
‚ selten mit 6-8- 10 Blättern vorkömmt, so
‘wäre _ der von Hellenius vorgeschlagene
Trivialname: maritima vielleicht passender;
Mithridatea ist nach‘ einem Commerson-
schen Exemplare, welches ich besitze, eine -
Ä planta monoica ‚polyandra, ‚Hiermit stimme
auch Jussieu in seinen Fam, de plant.
S, 401. übeıein.-
Mniarum.- ia dem wesentlichen Charakter
dieser Gattung mülste, wohl ein ixuolucrum
späyllum angenommen werden. Forster
führt es in seinen plant. magellan. (Com-
mentat. Gotting. 9. S.'19.) nicht an, Er
‚ spricht blofg von einigen. Schuppen, die,
wie er sagt, kaum den Namen der Neben-
blätter verdienen. Ich wünschte, dals £ol-
gendes zur Beschreibung hinzugefügt werde,
- Fiores subterminales, pedunculati.
S
. : Pedunculi solitarii ex apice ramnlorum
axillares, foliis interdum breuiores l. zplo
Zur 0. 3plo-
r
3plaue- longiores ;" illisque saepe latiores,
compressiusculi , bikori. . - '
'Inuelucrum 4phylium: foliola sessilia, ouata
acuta :concaua albida I. diaphana; duo op-
posita dimidio minora. . |
Ceranthus Schreb. ist mit Chionanthaa: com.
. pacta. die nähmliche Pflanze.
Chionanthus mayepea ist- von Chion, ineras-
‚sata ‚sehr‘ verschieden. Aufser mehreren
Charaktern, welthe zwischeä diesen beiden '
Pllanzen Statt finden, hat incrassala. zwei-
mayepea aber viermännige Blumen.
- Phleum schgenoides scheint ‚mit Crypeis acu-
.leata. nicht ein und die nämliche Pflanze
zu-seyH. - "
Oxybaphus L’ Herit, — Calyxhymenia Orte-
ao: ‚macht; wie: ich aus' den neuen Deca-
den desselben sehe, eine zte-Art dieser
- Gattung aus,
Sacharum eylindrieum, Die differentia ist viel-
leicht. mit. der des Sachari. Thunbergüi ver-
wechselt. Die europäischen nnd die bar-
barischen Pflanzen (Imperata Cyrilli) ba-
. ben. alle folie gonuoluta und genicula gla;
bra. Sacharum Thrinbergüi hat. aber. - fo-
lia ylara und genisula barbata. Dieses
‘Gras, welches auf dem Cap und vermuth- _
Ba, ich
Er Fa N
..
i
lich auch in Ostindien‘ vorkommt, nennt
der Ritter Thunberg in 'seinen Prodrom,
Fler. Capens. S. 20. Saeharum spicastum;
‚ Leersia aus Nordamerika *) naterscheidet sich .
‚ beständig von der in Jamaioa wachsenden, .
“durch dreimännige Blumen.
. Phalaris aquatica findet sich‘ auch auf dem
Cap. (Thunb. Sammi.) oo
— capensis ist der aguelica Aulserst ähnlich,
der Halm ist aber‘ narh der Basis zu nie-
derliegend. i
en hispida- aus Japan bat. einen Kelch; der,
so: wie die übrigen Arten, aus z- Spelzen |
besteht; nur . ist er. darin. verschieden,
_ dafs die. eine Ipelze kürzer als die andere.
ist. (Thunb. herb) Bu
“ı Panicum maximum: und polygamum wäthen
nur eine Art auge. BE EEE
Agrostis capillaris Linn. Sie ist vielleicht'in
‚Südeuropa zu Hause, Ich besitze ein
Exemplar aus Portugal : von Loefling.
- Agrostis hispida Willd, ist die allgemeine
‚schwedische A: ‚eapillaris. . .
‚ Melica gigantea, genieulata, ramosa und ca-
- pensis ‚gehören alle zur Gattung Ehrharta.
Ich werde. von diesen in :dem fünften
nn ort. at ı Tihelle
: 7) Leersia virginica Willd. —S.
j
ur!
ı
7
.‘ U 1 23 in , ‘ RS
“ Theile der -Fransact, of the Linn. Society
eine ausführliche Beschreibung mittheilen. —
M. decumbens und racemosa können aber
von Melisa.nicht getrennt werden. (Thunb.
herb.) 0:
Pos chineisis kommt. häufig in den ‚westindi-
schen Inseln vor. u
— : isponioa 'ist von P. .temela kaum ver-
schieden,
Briza.-minor: wad virens wachsen beide auf
- dem Cap.
Yniola spivata findet sich auch in Sibirien
(Laxmann) und in Spanien (Loefling).
Opnosurus faleafus und penieillasus gehören
aur Gattung Chloris. |
Cynosurus. paspaloides. Vahlii, die mit Chlo-
ris petraeca Thunb..prodr. völlig überein-
- "kommt; ‘ist von: meiner Chloris petraes
Fior. Ind. oecid. in nichts verschieden. Ich
bin hierven um so gewisser überzengt, da
ich die meinige mir. der Thunbörgschen
sorgfältig verglichen habe. =
Bromus bifidus Thunb. iap. ist der Ariena
‘ flauensens'sa ähnlich, :dafa sie schwerlich
von ihr getrennt werden kann, |
ARottboellia coalorachis ist gröfser als’ die ex-
altata;: ‚sonst ist 'sie:..wenjg von ihr .ver-
‚schieden.
' .B4 Erio-
7
/
‚ Eriocaulon decangular. Hudson hat aus
dieser Pflanze eine: besondere Gattung ge-
macht, die er Nasmythsa nennt,
. o ” ” I . “ . ‘
Donatia hat eine capsule z3logularis, infera,
’ /
polysperma; sie macht also eine von .Poly- .
„earpon.«sehr verschiedene Gattung aus.
Oueria trichotoma Thunb. .ist,.eine sehr
zweifelbafte Pflanze und gehört ‚nicht zu .
Oueria.
Alchemillo monandra Sw. prodr. 1. ind. oce.
ist Alchemilla Aphanes. Diese: Pflauze’ ist
aus Spanien nach Jamaica gekommen.
Macrocnemum coccineum wächst auf den Ga-
rabäischen Inseln. |
Cinchona longiflora und spinosa Lamb, (on
the genus Cinchona. London ‚.1797.) sind‘
- noch zu Cinchona hinzuzufügen,
Sideroxylon argenteum, melanophleos und in-
erme hat Thunberg {Noua genera P.’9. .
‚ Upsal. 1798.) zu einer besondern Sauung
‚erhoben, die er.Rosmeria nennt.
Itea ‚oyrilla, _ Sw -Obs. ‚bos S. 4 tab, 4e
' fig. I, , w. . t
Schrebera albens st wahrscheinlich. Sur. eine |
Art Elaeodendrum. “ h
Roridula Linn. bringt. Thunberg. Pr "Dro-
'sert: (Diss, de Drosera. Vp8..1797.) °
Lyeium
N
,
m 15
ik
Lyeium: barbatum hat - eben dieser Gelehrte
mit: Lycium .iaponieum oder foetidum zu
lussieu’s Serissa gerechnet. Ich zyeifele
' aber, dals beide in eine Gattung vereinigt,
werden können.
Aylophylie agnotifolia var. ß. muls als eine
von.«. verschiedene. Art engesehn werden.
M. s. Flor. Ind. Oce. V.z.
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Geranium "asphodeloides; "beschrieben
vom. ‚Herm Prof, winldenow.. Ber
1
’ Unter den. Gewächsen, welche den. ältern
"Botanikern bekannt waren, und die von den
'neuern nicht wieder beobachtet eind, haben!
sich einige so ganz aus unserem Gesichtskreis
gezogen, dafs sie beinahe gänzlich in Verges-
senheit gerathen sind. Boccone, Barre-
lier, Morison, Plukenet, Tournefort
und Vaillant haben verschiedene Gewächse’
theils abgebildet, theils namentlich ‚nur auf-
geführt, ‘die wir vergebens in unsern besser
geprdneten Fiegistern aufsuchen würden; und .
‚es möchte wohl der Mühe lohnen, dafs die-
jenigen Botaniker, welche sich im Besitz sol-
cher beinahe vergessener Pflanzen befinden,
diese aufe Neue. beschrieben, und wo mög-
lich durch kenntliche Abbildungen. erläuter-
ten, Ich will hier den Anfang mit einer Pflanze
machen, die zwar nicht gänzlich vergessen.
ist, deren Kenntnils aber wohl mit dem Laufe
u u FR: - der
.
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„ad
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DI m ee
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Mn
- u .
Do ma a L
*
0 wu 1% un
der Zeit hätte verloren gehen können, und
die mir eine Abbildung zu verdienen. scheint.
Es ist das‘ Getanium asphodeloides,. was‘ N.
L. Burmann in seinöt'’seltenen und merk«
würdigen : Abhandlang de: Gerantis S. 28 be-
schreibt: - Es hatte awar Tillii in seinem Hor-
tus pisanus sie vorher Banz kurz und nach
der 'Sitte seines Jahrhunderts bestimmt, aber
man konnte aus’ dieser. Beschreibung nichts
folgern. Burmanns- Beschreibung scheint
“mir aber auch 'nicht die Pfänze:dentlich zu
. bezeichnen, da sie bei der grolsen Menge
von entdeckten Storchschnabel- Arten sich
leicht auf’ mehrere anwenden läfst. Dieses .
‚ scheint die Ursache zu seyn, dafs Linne
die genannte Pflanze. nicht in sein System
aufgenommen hat, weil er fürchten mochte,
sie sey vielleicht nur Spielart einer schon be-
karinten. Cavanilles. in seider' vortreffli-
chen und ‘reichhaltigen Abhandlung: über die,
- Gattung der Storchschnäbel hatte auch nicht .
Gelegenheit diese Art selbst zu sehn, "und
. er‘ konnte daher nur die unbestimmte Bur-
manssche Beschreibung anführen, Bei-
Adi" aber,’ nähmlich Bürmann und Cava-
FEUR: es, ist ‘es unbekannt geblieben;‘ dafs be-
reits-Tönrnefort: 'Alesen - Storchschnabel in
a ee \ seiner
>
.. überzeugt. Es-freut wich..daher, mich im
G. peduncalis bifloris , petalis emarginatis ea«
... Jyce triplo longioribus, caule flaccido-, ‚pxloso,
pilis reflexis, foliis. quinquelobis, lobis tel.
— - Re 28: um
ij
seiner ‚Reise abgebildet: hat. Die Abbildung
ist aber, ‚wenigstens, gilt. dieses: von der. dent-
schen Ausgabe,.denn, das ‚Priginalwerk ist mir
unbekannt, ; ‚in mehreren: Stügkep. ünrichtig, -
Dafs aber die Tourne fertsche Pflanze. dis-
selbe ist, davon bin. ich. jetzt vollkommen
Stand gesetät zu „sehn, aufs Neue eine Pflan-
zenart der Vergessenheit zu entreilsen, und ich
‚iheNte defshalb hier eine vollständige Beschrei-
bung und kenntliche Abbildung derselben mit.
* ‘
.
Geranium asphodeloides.
q
fidis obtusiusculis, (Tab. i.).
‚Geranium (asphodeloides), peduncnlie hiflo: |
ris,- Foliis multipartitia orbiculatis ,- laci-
ns: acutis, radice, tnberosa. Burm.ger,
p..28..n.27. Cavan. diss. 4. P» Kir
Geraniom orientale calumbinum, hore ma,
»imo asphodeli radice, Tournef,.cor, 20. -
- Lin; ed; germ.z, p. 339. £. 36. mala. | 5 :.,
'Geranium columbinum montanum 'saxatile
‚ perampla radice, foliis. paruis Alterius in-
eisis floxe atropurpuren, Till, pis. 67... .
Habi-
.
’ - “
-
+
a.
‘ . m, 29 nee
/
‚Habitat in pratis Graeciae,. Orienth,, .2, .
Radix varnosa' ‚horizoptalis fysca, tuberibus '
fascieulztis erassis lateralibus‘ perpendi- *
eularibus. issiructa. .;; . |
Caules e. radice plures- Klikormen pedales Pro-
"strati- vel :adasendentes Haccädi ‚teretes
.pilgsi; pilis qmmnibus reflexis,
Folia longe petiolata,. caulina -opposita pro-
funde- quinqueloba, lobis trifidis obtn-
_ siusculis, vtrinque pilis adpressis spar-
sis tecta.
Petioli vti caulis pilosi, pilis reflexis, longi.
Stipulae ad basin cuiusgue folii, binae lan-
ceolatae membranaceae ciliatae.
Pedunculi alterni. axillares biflori, folio logio-
res, vt.caulis pilosi.
Bracteat quatnor lineari- lanceolatae ciliatäe
ad pedunenli diuisionem.
Flores respectu plantae magni.
Calyeis foliola externe pilosa , nernosa, ob-
longa mucronata.
Petala quingue, ‘feliolis calycinis triplo lon-
‚giora, neruosa. obouata, leuissime emar-
ginata, j
Fructum non vidi.
Am nächsten kommt diese Pflanze in der
Form der ‚Blätter, wie ein hier abgebildeter
kleiner
%
| u 6 '
4
kleiier Zweig zeigt, den Geranie Voith,
aber ‘die: Binme ist viel ‘größser wis bei diesem
* pad ähnlichen :Stötehschnabel - Arten. ‘.Sie hat
auch etwas Aehnliches:'miit "dem: Geranio pal-
.lustri,: von dem’ sie--aber 'durch die ausge:
randete :Spitze der Blumenblätter , "6 wie
überhaupt die ganze -Pfaüze- im Hablius und
‘ Blätterbau verschieden: ist ' ' PL u zu
‘
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vo Be a Zn ..h in
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3 Bu : . Bu a | " : on FR . , {
Bemerkungen- üiber- die Forster!’ sedi 04
ha’ Lin n. :Von dem Herrn‘ Professor '
Swartz.
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En %) ..' .
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z _’ ’ ..“ nd
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„Im zweiten Stücke dieses Jonrnals theilte
ich meine vielleicht wicht ganz unwichtigen
Bemerkungen über die Gattung Phyllachne
init, und äufserte dabei die Vermuthupg, dafs
' dieselbe nach dem Linneischen Systeme
- in die Gynandria Diandria, zunächst an’ die
Forstera gestellt werden müsse: * ' |
Die Forstera, ‘welche sich auf. den Gipfeln |
der Neu -seeländischen Gebirge findet, ist von
‘ den ersten Entdeckern derselben, den For-
stern, zu der zwanzigsten Classe gerechnet.
Da ich schon seit geraumer Zeit mit der Un-
tersuchung der Orchideen beschäftigt. bin, so,
verlangte ich sehr dieses Gewächs. 'kennen
zu lernen, welches ‚nach der Beschreibung in.
den Act. Ypsal. Vol. 3. S. ı84.. mit dieser na-
türlichen Pflanzenfamilie viel übereinstimmen-
des haben soll, Nach der genanern Unter-
suchung
- x
|
m ” I |
suchung’ ‚der Fructificationsthefle dieser Pflänze,
‚wozu ich glücklicher Weise vor Kurzen Ge-
legenheit hatte, hoffe ich den Charakter der-
gelben. verbessern zu’ können,. und 'eile.dJie
i Resultate ‚IIEÄET - ‚Beobachtung bekannt ‚zu
machen.
Die Blumendecke ist doppelt; die eine fin-
def sich unter, die andere über dem Frucht-
- knoten "). ‚Die untere, ‚besteht. aus drei, ‚Blät-
tern. : Die, Blätter , ‚sind ‚oval; ‚lanzettenförmig,
stumpf, aufrecht stehend, etwas concav ‚und
| umgeben. den Fruchtknoten.. Das .aulserhalb
sitzende Blatt. schliefst die übrigen an der Ba,
sis ein. ‚ Bei zunehmender Grölse des Frucht-
knotens” "kommen . diese Blätter an einer ‚Seite
zu stehn; welshalb dag perianthium exterius
“laterale genannt ist. Die untere über dem
Fruchtknoten sitzende Blumendecke. ist nicht
sechsspaltig; sondern sechsblätterig. Die Blät.
ter sind länglich, stompf, glatt, mit. einem
'hantigen, bisweilen feinhaarigen Rande ver-
sehn, etwas convex, aufrecht stehend and
umfässen die Blumenkrone. |
“ Die
‚%) Her "Präsident von Schreber hat diefs
‘ schömw-in- seiner Ausgabe der Gehera plantar.
angemerkt.
-— 3 -
7 Die Blumenkrone bat eine glockenförmige
und kurze Röhre, die auf der Spitze des
'Fruchtknotens sitzt. Die Mündung ist in
sechs 'gleichlange, längliche, linienförmige,
stumpfe, und ungetheilte Einschnitte sehr
tief gespalten. Die Einschnitte sind noch
. mahl so lang: als die Röhre , aufserhalb glatt,
innerhalb erscheinen sie aber dem bewaffne-
ten Auge wie mit feinem Sammt überzogen.
‚In der Mitte der Blumenröhre bemerkt
man ein fadenförmiges Sänlchen, dessen Länge _
"ungefähr 2 von der der Blumenröhre beträgt.
Wach _der. Basis zu ‘scheint dieses Säulchen °
etwas. erweitert zu seyn.. An der Spitze des-
selben sitzen zwei halbrunde einfächrige Staub-
bentel, die queer in zwei Klappen aufsprin-
gen. Die untere Klappe desselben ist klei-
ner. Die Stanbbentel sind durch eine Hei-
schichte Scheidewand. mit einander verbunden,
Die Scheidewand selbst erhebt sich wie ein
ol feinhaariger Kamm zwischen den zwei, unter
x
den beiden obern concaven Klappen der Staub-
“ beutel befindlichen, rundlichen Köpfchen oder
‚Narben, welche aus dem durch das Säulchen
laufenden: aber ganz damit vereinigten Grif-
- fel emporkommen. Der Griffel scheint 'bei-
IB. 1LSt. , C a der
=
we j -_ 34 _
Bu Io we \
der Zusammenfügung der Staubbeulel oben
gespalten zu seyn, und sich mit 'den beiden
zöihlichen Narben zu endigen. er
. Nach der von der Forstera in den det.
Vpsal. a.a'0. gegebenen Beschreibung und.
Abbildung, sind die beiden wahren Staubben-
_ tel derselben für zwei blattähnliche Schuppen
eines Honigbehältnisses angesehn. Die Nar-
ben werden im Gegentheil Staubbeutel ge-'.
nannt, und den feinhaarigen erhabenien Kamm
> hält man für breite bärtige Narben, die aufser-
halb die Staubgefälse tragen.
Diels ist aber ein Irrthum, den ich jetzt
Gelegenheit habe zu berichtigen. Dafs die
. an der Spitze des Säulchen befindliche Kör-
per Staubbeutel sind,’ erhellt ans der Gestalt
: derselben, aus der innern Höhlung, aus ‚den
zurückgebogenen Klappen, ond endlich aus
dem Biumenstaube, welchen die Beutel ent-
halten. Die untere Klappe ist in Forster's
Beschreibung nicht angemerkt, und die abere
sicht er für eine Schuppe des Honigbehältmis-
ses 'an. Der erhabene Kamm zwischen den
‚Narben ist in der Mitte niedergedrückt, un-
ter dem Vergröfserungsglase erscheint er zwei-
lappig; für die Narbe kann ı man ihn aber wohl
‚nicht
‘
u Te u.
nicht: ont halten, wenn er gleich beim ersten
Anblick das Ansehn einer Narbe hat. Die
zwei ründlichen, Körperchen sind aber ohne
Zweifel die wahren "Narben, weil sie an der
Spitze des Griffels sitzen. “
Zufolge dieser Berichtigung wäre der ge-
nerische Charakter so zu verbessern: \
Ca l. Perianthium duplex. Exterins inferum,
triphylium: foliolis oblongis acutiuscnlis, lon-
gitudine germiuis. Jnterius superum, hexa-
phylium: foliolis oblongis, Concauis, acu-
tis, erectis. , .
‚Cor. monopetala, tubuloso - campahulata,
Tubus talyse superiori breuior. Zumbus
sexpartitus: laciniis lineari- oblongis, obtu-
sis, patentibus, aequalibus.
Stam. Filamenta nulla. Autherae duae apici.
pistilli insidentes, distinctae, sed;septo car-
n080 coniunctae, globosae, ıloculares, trans-
versim extrorsum dehiscentes: valunlis dua-
bus hemisphaericis, demum reuolutis; imfo-
riori mineri,
Pist. Germen ouatum, inferum, ‚Stylus co-
lumnaris, corolla breuior, fliformis , erectus,
apice extimo inter antheras' bihidus. in Stig-
mota duo subrotunda crista pubescente im-
Cz ter-
_
.
‚Pedunculi solitarii, » _Aliformes ‚ erecti, elon-
i . ‚ \ -
Zu | — 56: —_ N !
-
terstincta, valunlis superioribus antherarum
concauis obuolutis.
» er. Capsula oualis, vnilocnlaris,
Sem. numerosa, receptaculo columnari affıxa,
'(Forsteri) - — (Ich habe nicht -Gelegen-
. heit gehabt, die Frucht zu untersuchen),
Die Beschreibung der übrigen Theile der
Pflanze habe ich auf folgende Art entwörfen.
- Forstera sedifolia,
. Planitg hWerbacea, imbricata, obouata, apice
obtusata, margine obtuso, integerrima, car-
nosa; Jaenia, basi concaua adpressa, apice
patentia, .‚interdum reflexa, neruo dorsali
"basi latinsculo “conuexa post casum Fo-
liorum persistente subtus subcarinata, ver-
sus lucem punctatö - -vasculosa , margine di-
lutiori.
gati, vniflori.
Flores somipollicares, erecti, (alkidi 8. camel '-
Forst er).
Wer mit Aufmerksamkeit die im vorigen
Stücke von der. Phyllachne vliginosa Linn.
gegebene Beschreibung mit der Forstera
vergleicht, wird sich sehr leicht von der
_ grolsen Aehnlichkeit überzeugen, welche Zwi- j
schen beiden Statt findet. |
Beide
u E 7 Sn
Beide Päanzen wachsen i in der Südsee.
Die Blätter sind bei beiden ungestielt und |
daghziegelförmig.
Die -Blumen sitzen an den Spitzen der Aeste.
Die Blumendecke ist doppelt.
Die Blumenröhre ist röhrig- -glockenförmig. .
.— Commerson hat auch sechs bis sie-
ben Einschnitte an der Blumenkrone sei-
ner Stibat (Phyllachne) bemerkt,
Die Staubbeutel sitzen an der Spitze des
Griffels, sin! einander vällig gleich, und
zwischen ihnen finden sich die zwei Nar-
"ben, die: von den obern Klappen der
Staubbeutel eingeschlossen sind.
Die Fracht ist bei beiden einfächrig, viel-
sainig. und mit einem säulenfärmigen
Fruchtboden versehn,
-
N
Die an der Basis der Blumenkröue der
"Phyllachne an der Seite des Griffels sitzenden
Drüsen hat die Forstera indefs nicht. — Viel- -
leicht können nun beide Pflanzen in eine
‚Gattung: vereinigt ‚werden. In diesem Fall
würde ich den generischen Charakter 80. fest-
getzen:
Cal. Periantkium duplex. Inferum z- .3phyl-
lum: folialis‘ ‚erectie. Superum 23 6phyl-
lum: foliolis erectie, a
6% -. Cor.
PR .
x < .
”
4
N en u
. Cor. ‚monopetala, tubuloso- campannlata, Tu-
bus breuis. Limbus 5- 6partitus: laciniis
aequalibus, oblongis, patulis,
Stam. F ilamenta nulla. dütherae duae apici
' pistilli insidentes, globosae, vuiloculares,
biualues : ‚valunlis extrorgum transuersim
. dehiscentibus. |
Pist. Germen inferum. Stylus columnaris,
. Sliformis, erectus. Stigmata duo, subro-
tunda, valuulis auperioribus antherärum
concauis ‚inclusa. .
„Per. Capsula vnilocularis, onalis. °
Sem. ‚numerosa, ‚receptaculo columnari
medio capsulae adsidentia. ?
Character essentialis. u
Cal. duplex: inferus z-3phyllus; superus
3 - 6phylius.
Cor. tubuloso-campannlata, 5-6fida.
Caps. ılocularis, polyspermä.
Locus in System, sexuali: Gynandria Diandria.
Die, natürliche Ordnung ist vielleicht noch
nicht bestimmt ; ohne Zweifel macht diese
Gattung 'mit einigen andern eine besondere
Ordnung aus.
So wie die ‚Phyllachne »liginoss wahr-
scheinlich mit ganz getrennten Geschlechts-
theilen |
L
. a = 39 _ u EN
theilen. versehm' ist, sd. kann diels auch bei
der Forstera der Fall seyn. Wegen. Mangel
mehrerer Exemplare wage‘ich daher nicht
mit "Gewilsheit darüber zu entscheiden. Die
Geschlechtstheile mögen indessen ganz- oder
halbgetrennt seyn, so wird diefs doch anf
dem gegebenen Gattungscharakter weiter kei- .
nen Einflufs ‚haben.
\
B
L) . ° .
Pu ESBEREERESEERERERGEREEEDENG
' 4.
Erklärung der zweiten Kupfertafel.
a. Forstera sedifolia in natürlicher Gröfse.
u: Ein Blatt von der’ obern -Seite vor-
gestellt, vergröfsert.
ß. Ein Blatt von der untern Seite ‘vor-
gestellt ‚. vergröfsert,
b. Eine Blume vergrölsert,
c. Der untere Kelch.
d— obere —
e. Die Blamenkrone.
f. Dieselbe geöffnet, um die Lage der Ge-
schlechtetheile vorzustellen. \
g..h. i. Der Stempel mit den Staubbeutel
_ von. verschiedenem Alter und Lage. '
k. Ein Theil des Stempels von der .Seite
‚vorgestellt, von dem die Klappen eines
G4 \ Staub: -_
'.
.
\ \
y ı om 40 — “ , -
oo Staubbentels weggenommen siäd, damit
die durch den Kamm, getrennten Narben.
gesehn werden können. .
E 1. Derselbe Theil in einer schrägen Lage. j
2... a2, Die Narben. |
. @B.Der Kamm. . | '
7.0." Die Scheidewand, welche die |
Staubbeutel mit einander ver-..
binden‘. 4. — Ä
Alle Theile sehr vergrölsert. oo.
| 9. \
Beinerkungen über die in der allg. Lit.
Zeit. befindliche Recension 'meiner Ab-
- handlung: IHuftratio Lichenum gelatino-
sorum etc. im erften Stück dieses Jour-
nals.. Vom Doctor Bernhardi.
Diesen kleinen Aufsatz hat nebst den übri-
gen darin befindlichen das Loos getroffen, von
einem Rec. ziemlich herabgesetzt zu werden,
“ Allein so sehr sich dieser auch bemüht hat,
alle, selbst die kleinsten Fehler anfzusuchen, _
wahrscheinlich um mehrere aufzählen zu kön- .
nen, und mir sogar Fehler angedirhtet hat;
so findet sich dennoch beinahe kein gegrün-
deter Tadel dabei. Ich sollte mir daher zu
dieser Recension viel Glück wünschen, und
‚würde, duch im der That auf keine weitere _
Vertheidigung bedacht seyn, wenn jeder Zeit
genug hätte, meinen Aufsatz hinlänglich durch-
zugehn, um die Grundlosigkeit des Tadels ein-
zusehn. Ich ergteife das erste, hoffentlich‘
En +2 zEz auch .
f
’
a 4
' | Zw . . ar
“ auch. das letzte Mahl die Feder, um. mich ge-
gen einen solchen Rec. zu rechtfertigen. 'Da-
mit man sehe, was für ein Geist meinen- Rec.
- belebt, setze ich die Hecension wörtlich her.
“In der Einleitung, welche sich aufängt:
-
Lichenum gelatinosorum _ laboret etc.
behauptet der Verf., da/s:die gallertar-
tige durchsichtige Substanz dieser Flech:
ten nicht zu einem Gattungscharakter
brauchhar sey, weil, — auch andre '
„Fi lechten aquam. cito- bibunt„ inde vo-
Tumen augEnt, colorem mutant et ex sub-
stantia fragili in ‚flexilem $uccosam
abeunt. — Das ereignet sich zwar im
Feuchten "beinahe ohne 4usnahme mit
allen F lechten; aber darum. bleibt jenen
immer noch die ausschliefsliche Eigen-
schaft einer.zärtern. transparenten ' Sub-
stanz, welche sich. zu einer elastischen, N
beinahe thierischen Gallerte ausdehnt
,
und von den mehrsten neuern Schrift-
stellern nach Hill mit dem passenden
Namen Collema (Gallertflechte) belegt
(dennen denn die nehern' Sehriftsteller
die transparente Sul:stanz Collema?)
und als Gattungscharakter gewählt wor-
den ist.”
Er Dafs
”
nn ne
-
Pre N
Dafs auch ‚die Durchsichtigkeit eben so.
wenig als eine zarte elastische Substanz eine
ausschlielsliche Eigenschaft, dieser Flechten
:sey, sondern ihnen nur im höherg Grade
zukomme und selbst manche zu ihnen ge-
zählte, diese Eigenschaft in sehr geringen Grade
"besitzen, davon können uns L.mascicola und
.pezizöid2s leicht überzeugen. Was: der Re-
censent damit sagen will, dafs sie sich bei-
nahe za einer thierischen Gallerte ausdehnen,
verstehe ich nicht. Dieser relativeUnterschied
in der Substanz war ja aber auch nicht der
“ einzige Grund, warum ich der Gattung Col
lema .meinen Beifall versagen mulste. Der
wichtigste bleibt immer dieser, dafs man auf
alle Grundsätze der Botanik Verzicht thun
muls, werm man eine. Gattung annimmt, die
sich nicht auf auszeichnende Fructifications-
theile gründet. Wenn übrigens der: Recen-
sent glaubt, dafs die mehrsien neuern Schrift-
steller diese Gattung angenommen hätten, so
verräth 'er.keine grolsen litterarischen Kennt-
nisse. Der grölste Theil gelbst von denjeni-
gen Schriftstellern, die mehrere Gattungen
anmahmen, hielten doch die Gattung Collema
für unpassend, \,
“Nihil .
x
-
Nu
= 4 — oo.
«Nihilominus korum Lichenum in 'Rumido s
turg escendi ptoprietas Fundarientumhaud |
- :malum sectionis "huius | generis. piaebet,
hine — schliefst der Verf. ganz uner-
wartet — et eorum monographiam NOR.
absurdam putaui. Ffir ivollen, sehen.” —
u
Wem kömmt wohl der Schlufs unerwarter?
"Da sich die gallertartigen Flechten durch ihre
'‘ Substanz vor allen ührigen auszeichnen, wenn
sich auch nicht die strengsten Grenzen zwi;
schen diesen und den übrigen ziehen lassen,
'so thut ınan nicht übel, auf diese eine eigene
Abtheilung zu gründen, und cs ist daher gar
nicht widersprechend , ‚eine Monographie von
ihnen zu liefern, ob sie gleich keine besan-
dere Gattufg' aus angeführten Gründen aus»
machen können. Wer würde es denn unschick-
‚lich, finden, eine Monographie der Echinome-
. locaeti mit Ausschlufs der übrigen zu liefern?
Der Fecensent, ruft nun nach -diesem ihm _
(und wohl nur ihm allein) ganz unerwartet
_ kommenden Schlufs aus: Wir wollen schen!
* Diese Warte sind mir bis jetzt. nach räthsel:.
haft, Sie mögen mir leieht noch unerwarte-
ter gekommen seyn als Rec. mein Schlufs,
Wäs will denn der Bec.. sehen? Doch nichtg
anders, als ob es ‚absurd ist, die gallertartigen
Flech-
” .
_ \ i a
%
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no on
_—
|
- 68. —.
. Flechten besonders abzuhandeln? Um dieses
einzusehen, ist ja nur. gesunder Menschen-
verstand erforderlich. | a
ur Ze
“Da, wo es schon Vi erdienst war die, Ar.
ber zu unterscheiden, erwartet‘ man |
-um so weniger Lichen aubtilis, . der nur
der jüngere Lichen tenuissimus: Dicks,
» fase. I. t.2, f.8. zu seyn scheint, beson |
ders aufgeführt.” -
Jedermann wird nun glauben, ich hätte
Lichen subtilis Schrad. und tenuissimus
Dicks. als zwei besondere Arten aufgeführt.
Diels ist aber keinesweges geschehn, sondern
Lich. tenuissimus steht als eine etwas zweifel-
.häfte ‘Art unter L, Tremella.. Wäre es aber
auch geschehn, wie könnte mich der Re-
censent defshalb sehr tadeln, da er ja selbst
‘noch nicht von ihrer Identität überzeugt ist,
und Hr. Prof. Hoffmann, der mit mir bei-
‘ nahe gleichzeitig schrieb, sie unterschieden
und als zwei Arten aufgeführt hat. Glaubt
der Becensent, dafs dieser sich wenig. Ver-
dienst um die Wissenschaft erworben ‚hat? -.
Alles ‘was ich bis jetzt für L. tenuissimus
Dicks..erhalten habe (und dafs es’der wahre -
sey, "daran zweille, ich kaum), ist von, L. süb.
0 Er u et Bil
tılis ganz und garı verschieden, und ich bin-
GE
' B
jetzt geneigt, ihn mit Hrn. Willdenow als
‚ Abart von L. Tremella zu betrachten... |
/ j
dapegen unter Lich. pulposus fünf ver-
I
schiedene Arten Collema glaucescens, .
_ crispum, obscurum, cristatum e£ loba-
tum Hoffm. zusammengeworfen zu fin-
den. . dngenommen, dajs s alle Figuren -
(Fig.ı. a-d u. Fig. 6.) auf der ersten Ta-
fel 4bänderungen von Lichen crispus
‚vorstellen, so unterscheidet sich hinläng-
lich davon: Lollema “cristatum durch
schmale ‚ feinzertheilte, auf rechtstehende
Blätter, Collema glaucescens durch seine
feste Substanz, welche im Trocknen wie
mit einem weifslichten Pulver überzo-
gen ist, und einen stumpfen dicklappi-'
gen Rand hat; Collenıa lobatumı durch
seine. Gröfse, seinen flachangedrückten
äufserst vollkommen ausgerandeteun Um-
kreis, dessen Mitte durch schöne roth-
| gelbe Seutellen gehoben wird. An Col.,
lema . obscurum entdeckt : man beinahe
nichts ‘als Seutellen, die gleichsam in
die’ Erde eingelassen und nur von eiher
Undeutlichen Unterlage ungeben sind.”
Biecen-
Ä N
v
Hecensenf scheint zu glauben, dafs ich
blofs das .Collema crispum Hoffm. vor mir
gehabt hätte,: die übrigen daher blols aus’
_ Mangel an ‚gehöriger Kenntnils zu dieser Art
gekommen wären. Allein ich kann den Be-
censenten ‚versichern, dals ich alle diese an-
“ geblichen Arten von Hofmann selbst be-
stimmt besitze, die angegebenen Charaktere
zwar an ihnen bemerkt, allein zugleich eine
_ solche Menge von Exemplaren gefunden habe,
welchen ‘weder der eine noch der andere
Charakter vollständig zukam, dafs ich das Un-
zureichende derselben einsah, und daher ge-
zwungen war, sie als eine Art ,zu, betrachten.
" #7Vie kömmt der Verf. dazu, den feinen
membranösen, dunkel, beinahe schwarz-
gefärbten Lich, nigrescens mit dern sub-
stantiellen „dichten, hellgrünen Collema
auriculatum zu verwechseln? — Der.Reec. .
bemerkt noch an diesen nach vorherge-
gangenem Aufiweichen im Wasser, auch
getrocknet am Rande gegen das Licht
gehalten, eine seegrüne Farbe, (soll wohl
heilsen: der Rec. bemerkt noch an die-
sem, sowohl getrocknet als aufgeweicht,
gegen das Licht gehalten am Bande
eine
„LT an ei
[3
— 48 —
’
” eine seegrüne Farbe), da dagegen der Lich,‘
’
nigreseens beständig eine braungelbe oder
ur schwarze Farbe annimmt ,- „der. lacunö-
sen Unterfläche der flachen dunkeln Scu-_
tellen, ihrer gleichfarbigen Einfassung
nicht zu gedenken, die so auffallend röth-
lichgelb, eingetieft und am Rande, wie
der ganze Lichen auriculatus hellgrüz
gefärbt sind. (Der. Rec. mgg wohl,
während er diese unverständlichen Worte
schrieb, folgetides gedacht haben: dage-'.
-'gen der Lichen nigrescens beständig eine:
| braungelbe oder schwarze Farbe an-
nimmt, Beiner lacunösen Unterfläche,
seiner Rachen dunkeln Scutellen, mit: -
eirier gleichfarbigen Einfassung nicht zu
gedenken, Beim‘ Lichen aurieulattzs
sind die Scutellen aber auffallend röth-
lichgelb, eingetieft, und am Rande wie
die ganze Pflanze - hellgrün gefärbt.)
Wehrscheinlich hat man diese Art eben
so vernachlässigt wie den ‚Lich. mio-
chrous Ehrkart., welchen ‚man nun
leicht in Deutsehland auffindet! ,
Die Unterschiede, welche der Recensent
‚hier angibt, sind wohl nicht hinreichend,
En um
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... PO REIFE I |
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I. 1
- FG 49 —. x . NOuaup
6 P f . &
um sie für zwei verschiedene Arten anzuneh-
men: Es sind, so viel'man aus der Stelle
errathen kann, folgende:. . .
e) Er. ist: hellgrün, ‘und man bemerkt an
ihm’ gegen das Licht .gekalten am Bande
eine seegrüne Farbe. - :Wer nur einigermalsen
eine beträchtliche Menge von gallertartigen
"Flechten gesehen hat, weils schon, wie we-
nig auf die Farbe zu rechnen sey. Und seine
. Farbe kann. doch wohl, so beträchtlich . ver-
-schieden nicht seyn, da Hr. Prof. Hoffmann
selbst ‚von ihm sagt: colore in humido ex
‚glauco virescente, nigricante , in sicco sor-
dide virescente, ex glauco in luteo misto.
b) Er ‚besitzt keine‘ lacyiöse Unterfläche,
Dieses ist. auch bei L. nigrescens sehr unbe- -
ständig, ich, habe sie daher ‚gar nicht. als Un»
terscheidungszeichen henutzt. . Hr. Prof. Hoff-
mann: mag- woh] -dieselben Gründe haben,
wärum: er dieses Unterschieds nicht Erwäh-
nyng thut, ut
75) Er. ist von dickerer Substanz, Diels ist
. aber sehr unbeträchtlich. | -
d) Er besitzt auffallend röthlichgelbe ein-
getiefte, und am Rande, wie die ganze Pflanze,
hellgrün gefärbte Seutellen, dagegen L. ni-
u. B. 1.St. D .. greseens
zZ. »N
_
. #
\ - 150.
grescens flache dunkele Scutellen mit einer
gleichfarbigen Einfassung besitzt. Dafs auch
die Farbe der Scutellen .und ihres Bandes, eben
@. wenig wie die des Laubes, bei den mehr-
"sten gallertartigen Flechten beständig sind,
wird jedem, der sie mit Aufmerksamkeit beob-
achtet hat, bekannt seyn, besonders ist diefs
bei Lich. marginatus und pulposus sehr auf-
fallend.
Dafs sie aber nicht verschieden sind wird .
' dadurch, noch mehr bestätigt, dafs sich auf
- seiner Oberfläche eben ‘die Körner wie bei
"L. nigrescens finden. Ueberdiels war Hr. Prof;
Hofmann gegen mich Anfangs selbst zwei-
Belhaft ob es verschiedene Arten wären, und
wenn sie nicht die grölste ’ Aehnlichkeit hät-
- ten, warum sollte er eine Vergleichung zwi-
schen beiden angestellt, ja wahrscheinlich ge-
‘ £funden haben, dafs L, cochleatus Dick, die-
selbe Art sey, die von L. nigrescens blofs ver-
schieden ‚seyn soll: foliis marginibus eleuatis,
eoncauis, et siccis einereo - plumbeis, scutellis
maioribus non confertis.
“Mag wohl der Verf. von Collema pul-
“ vinatum die Entwickelung in Kliatum
. beobachtet haben?” -
Wie |
dd
Pd
-
— 5 \ —
Wie kömmt der Recensent zu dieser Frage?
Habe ich denn irgendwo dieses behauptet?
Oder glaubt Recensent, wovon ich mich doch
nicht überreden kann, dals man um zwei Ab-
arten für eine Art zu erklären, die Entwicke-
lung der einen aus der andern müsse gesehen
haben. Wenn Weigel aus der kleinen Ab-
änderung von Bromıis mollis eine eigne Ärt
" machte, ‚Niemand aber ibm mehr beipflichtet,
‚ist :diels wohl aus dem Grunde gescheln,
weil man den Bromus nenus sich in Br. mol-
lis hat entwickeln schen? Eben so wenig ist
'diefs bei einem Lichen der Fall; man sieht
aber bei diesem so wie bei jenem zuweilen
einen Uebergang aus einer Abart | in die andre, |
«#/Yarım trennt er davon T. 2. ‚Fig s. nach
so schwankenden Charakteren, wie ra-,
mis inequalibus rugosis (latere scutel.
'liferis?)”
Wieder eine "sonderbare Frage! Lichen
Schraderi und L. Tremella haben ja nicht die
‚geringste Aehnlichkeit. , Dieser ist blätterartig
ausgebreitet und häutig, jener rund und baum-
artig. Beide sind zwar runzlig, allein die
Runzeln bei L. Schraderi. sind. ganz stumpf
und laufen blofs der Länge nach, bei L. Tre-
D 3 mella
22. 8 - a
\ mella hingegen sind sie scharf und vereini-
geh sich zu einem Netz. «Die von mir ange-
ı gebenen. Charaktere sind auch nicht unzurei-
chend, ‚denn beide stehh ja nicht einmahl un- - ©
ter einer Rubrik. L. Tremella steht unter.
der Abtheilung: fronde: tenui. retieulato- ve-
nosa. L. Schraderi unter der: ‚fronde ramosa.
* Ea war: also blofs. nölhig ihn von L. musei-
cola zu unterscheiden, . und. von diesen war
er schon durch die Ruunzela hinlänglich un-
terschieden. 2 os
| “Zu Verweschselungen geben leicht Aulafs E
“ Trivialnämek, wie IL. Tremelloides. und oo,
Tremella.” „
ich würde keinen von beiden gewähk ‚ha- ° |
ben, _wenn ich ein Freund von neuen Na-
men war,
»-
N
= “oder verleiten gar zu fälschen Begriffen
wie L. polyanthes (L. Fascicularis Wulf),
wo auf den Hande sehr viele Seutellen,
‚ aber unsers Wissens keine ‚Blüthen zu
finden sind.” | |
Ist denn der zuerst vom. Hrn. Prof. Hofl-,_ Ä
‘mann gebrauchte “ Trivialnamen polycarpos |
für einen Lichen nicht eben so unschicklich,
. oder glaubt Rec., dafs es Früchte gebe, wel-
chen keine Blüthe vorapget? °
ı j r “Sollte
f} .
a‘
N “ , r
On z re
ı
- ‚denen Arten blofse Conjeetur seyn!
cher, da diese Art gar nicht selten ist. --
9 —-
_ ‘ . 4 \
‘ . “
“Sollte - mit L. fascicularis 7. I. Fig.;. ein
'linneisches Exemplar verglichen worden
seyn, da unser Verf. den linneischen Na-
men und auch Collema polycarpon u. ‘.
conglomeratum dabei citirt? Linne hab
in allen nur sechs oder sieben Arten Gal-
lertflechten aufgezeichnet, wie gewagt .
dürfte bei so vielen nun zu unterschei-
1»
‘Ein Linneisches Exemplar habe ich weder
: von diesem noch von einem andern gesehen,
dennoch trage ich nicht das geringste Beden-
ker L; fascieularis Linn. und L. faseieularis j
mihi für eine Art zu exkennen. Wie eine
solche Conjectur gewagt seyn könne, ‚sehe
ich "nicht ein, denn iso wenig Arten Linne
aufzählt, so pafst doch die angegebene Dife-
renz auf keine andre äls diese, so dals auch -
noch Niemand gezweifelt hat, dafs es diese
Art sey, Es wird diels um’so wahrscheinli-
,
“In. eine besondere Section bringt der V: ,
ihm völlig unbekannte Gallertflechten
mit der Aufschrift species dubiae, aber ,_
wir finden auch hier nicht den so be-
kannten L. Burgessii noch den ‚L. dia-
0 D 3 j pha-
„x
2?
D .
5 .
j \ \ N N
ee ns a
.;.#“
phanns und vwsieulosus Swartz prodr.
p. 147.”
Ich wüuischte, dals ich bei der Aufzählung
der Arten von gallertartigen Flechten so voll»
ständig ala möglich hätte seyn können. Da
ich von der gallertärtig en Consistenz der drei
‚angeführten Arten nicht überzeugt war, so
hielt ich es für rathsamer sie einstweilen ‚ganz
. zu übergehn , sie nicht einmahl - unter die
ıweifelhaften Arten aufzunehmen, denn hier
zählte ich nur solche .auf, von denen ich noch
zweifelte, ob sie besondre Arten ausmachten, .
nicht wie Piecensent sagt, solche, die wir ganz
unbekannt gewesen. wären. >
.
Ich behalte cs mir übrigens vor, bei einer.
andern Gelegenheit einen Nachtrag zu meiner =
Abhandlung zu liefern. Um dieses aber auf.
einmahl so vollständig als möglich zu. leisten,
. wünschte ich einige Unterstützung dazu von
gründlichen Botanikern. Ä oo.
l
m
=
| a Fu
Plarttae cryptogamicae nouae, rariores
aut minus cognitae. Auctore H. A.
‚Schrader.
. Specimen primum.
, Phascum.
I» Phascum nitidum, humile, foliis subulatis, ca--
‚rinatis, snbfasciatis. Hedw. Stirp. Crypt. I.
p.91. t.34.
Habitat ad latera viarum in siluaticis Ducat.
Brunsuicens. Thecas fert tempore autunmali.
Indinidua occurront thecis terminalibus et
axillaribus, hinc nullum dubium religuum est,
quin Dicksoni Ph. axiliare eadem planta
sit cum nilido Hedwigii.
-- Gymnostemum. |
3. Gymnostomum stelligerum, trunco erecto ra-
moso; foliis linearibus recurmiusculie, su-
premis stellato- verticillatis; capsulae semi-
‚ globosae operculo obliquö rostrato. Brid.
Muscol, T.U. p.46.. nn
= Ä D4 Bryum
S
- " x
» - .
[U] “ U 1] .
-
' U r .
x .
Bıyum sielligerum, capsnlis etectie semiglo--
bosis nudis ,. foliis linearibus, stellato-
verticillatis. Dicks 6n. pl. erypt. ‚Brit.
"Fasc., 2. I: 2.464.
pone Blankenburg, ‚vbi raraım hang et in, Ger-
mania non cbseruatam, Gymnostomi speciem
vna cum Didymodo capillaceo anno 1793 legi.
.— Cl. Schleicherus nunc etiam in Helue-
tia ‚obsernauit. u
Affine 'Gymnost. curuirostro Hedw., pluri-
mis vero notis distinetum, . or
| Grimmia,
3. Grimmia pusilla, foliis capillaceis, capsulis
5 ouatis, System. Samml. Kr. Gew.T. p. ıo.
N m. 39. EEE er 7
=, Weissia pusilla, ‚trunco exiguo simplici the-
20. "diBque Ouatis-/ Tectis; foliis ‚capillaribus.
.Hedw.. Stirp, Crypt. Il. p..78. t. 29. A.
Habitat ad rupes calcar. in Hercynia, Du-
“eat. Brunsuic, 'et Episcopat. Hildesiensi.
4. Grimmia recuruata, 'foliis setaceis, capsulis’
„ Pyriformibus in peduncnlis arcuatim recur-
‘Hab. in rimis, saxbrum’ ad ripas Bun Bude,
*
I
vatis. Hedw:'Stirp. Crypt.Yp. 102. 1.38.
"Pulchella haec planta, ‘uam primo rene-
rendie. a Wulf en in Carinthiae rapibus-de-
texit,
- ö ’ -
N
FT
u. rn.
texit, ante aliquos annos .etiam 2 me in
monte "Rammelsberg Hercyniaa ad saxa nuda
obserunta D SEE a
„5. Grimmia striata, foliis linearibus acuie cari-
matis siccitate crispis „ thecis erectie striatis,
operculo rostrato recuruo.
Habitat. ad rupes arenosas prope Gottingam,
Fruct. matur, m. Maio et Iunio. .
Sürculi conferti ,' 2 - 3lineares; simplices vel
‚diuisi. ' F olia_ conferta, linearia, acuta, cari-
nata, patula; siccihtate crispa. Seta vtpluri-
\ mum terminalis, tenerrima, ız- zlineas longa ;”
junior, dilute ‚flaua, senescena magis fusca.
“_ Theca operculata obouäta; deoperculata pro- --
_funde”striata et: basi magis attenuata. Öper-
culum rostratum: rostro recuruo,. — Ob fores
masculos, qui, in distincto -indiuiduo proue-
niunt, setundum Systema Hedwigia num
Weissiae species esset, praeeunte vero‘lllustri
Schrebero, quem iam in Spieilegio Fi. Germ,
" -sequutus sum, Weissiae genus ad Grimmiam
refero, Viraque genera eiiam coniungunt Viri
"Gel. Roth, Swartz et‘Willdenow.
' Bryum crispatum Dickes. ‚Plant. Crypt.
Fasc. 3. p. 8. 't.7. £.4.- (quod ab Hofmanno
(Flora Deutschl. 2. .:p. 32.) perperam cum Afze-
lid cirrata Ehrh, coniungitur) videtur &adem
nn Ds. planta
I \ ‘
x
nd 58 _
planta cum Grimmia nostra striata, sed'neque
descriptio neque icon Dicksoni in omnibus
connenit. — Afzelia cirrats Ehrh., quam
Grimmiam eirratam dico, proxime accedit ad
Grimmiam Dicksoni (Weissiam Dicksoni
-Willd.)
Specimina huins musci in Silesia lecta misit
amicissimus Starke. Eandem plantam etiam
a Ci. Flörke, plantarum' imprimis cryptoga-
imicarum indagatore indefesso accepi, qui eam
in itinere per alpes Salisburgenses praeterito
anno instituto, obseruauit.
Trichostomum.
6. Trichostomum tenuifolium, surculo simplich,
foliis lineari-subulatis carinatis flexuosis,
thecis cylindraceis incuruis: operculo conico.
Hab. ad latera viarum in Hercyniae siluati-
cis. Fruct. mator. mens. Inl. et August.
Surculi cespitosi, 3-4lineares, simplices.
Folia sursuüm longiora, dilute viridia, e lan-
ceolata basi linearia in apicem subulatnm fle-
‚ xuosum desinentia. Theca cylindracea, in-
curua, rufescenti- fusca. Operculum conicum,
obtusum.
Didymodon. Ä
u; Didymodon rigidulum, erectum, foliis langeo-
hai e vasorum fisciculo- euspidatis, 'rigi-
'dulis:
FERN
— 59°
äulie: "operculo subulato curualo, Hedw.
-'Stirp. Crypt. 3. p. 8. t. + Ä
Hab. etiam ad saxa, müros et rupes mi Her-
‚cynia,. Ducatı Bremauic, et Episcopatu Hil-
desiensi.
Peziza.
8, Peziza glandulosa, (tremellosa) substipitata
nigra, supra rugosa glandulis comspersa,.
subtug venosa pubescens.
Tremella glandulosa, gelatindsa, subrotun-
da, pulninata, fusco-nigricans, integra;
superficie mammosa, Bull. Hist. fung,
p. 220. 1.420. £. 1. (excl. synonym.)
Hab, ad truncos deiectos- putridos in silnis
Sollingensibus Duc. Brunsuic.
Ab vociali ad sesquiuncialem in diametro
latitudinem excedens, Supra rugosa vel vn-
dulata, glandulis magis minusue acutis obsessa,
glabra, nigra; subtus pnbescens, colore dilu-
tiori tincta. Lnci obueraa pellucida et‘ dilute
fusca apparet. Substantia tremellosa vt in
Octospora elastica Hedw. aliisque affınibus
specicbus. | — Non confundenda cum Tremella
arborea, \
9. Peziza denticulata, stipitata Aanescens extus
‚glabra, disco planiusculo; margine denticn-
lata. Vahl, Flor. Danic. t. 1016. £. 3.
I Peziza
N p 60‘ —
Zr ‚Peziza ‚urticae, margine radiis cuneiformi-
bus, demum -cirratis Cincto, Syst. ‚Nat.
> ed. Gmel. II. p. 1453. n..28.. 2
“ Peziza eoronata ß. Syst. Nat..n.57. ,:
N D stipitata, ferrugineo- fuliginea; cratere cu»
..pulari : margine pilis coronato.: Bull,
- 0. „Hist. fung. P 251. 1.416. er
Peziza ooronata. Tode Schrift. Berl. Na-
I wurf, IV. p. 271. t. 13. £,7. Br
Hab,’ in Vrticae et plantarım vmbellataraio. |
caulibus emörtuis tempore aestiuali.
stipitata, .stipite. incurug, marginibus ciliaris.
Boltan Hist. fung. p. 106. t. 106. fi 2.
. zo, Peziza fafeieulata, trunco bilineari globoso
-comcauo, albido;. margine aperturae ciliig- |
"0° longiuscnlis pilosa, ide brenioribus fasci-
.... eulatis punctato. . Hedw. Stirp. Gryptog. I H.
p. 14... 4. f£B. (sub Octospora). Bee
Peziza Labellum, lata, tennis, cerea,-fragi-'
lis;, sessilis, suhtus villoso- tomentosa;
cratere e vesiculosa cnpulari.. Buli, Hist,
fung. p. 262. 1. 204: (excl, syn. Hofm. et
‚. .Batsch.)
‚Peziza lanuginosa, lata, tenuis, cerea, fra- -
‘gilie, sessilis , subtus . ferrugineo- fusce-.
’ " . i > scene,
. oo. Ma eye
'Peziza coronats, minima, tenuis ‚.“fragilis,
Huins loci etiam videtur. Peziza infleeta,
“
’ .
ne m mu ie m
BE
.
“
D
a m. 0 ma
ee een
Nm. tn 7
\
‚scens, lanata; . cratera niuea e vesicnipsa
- cupulari, . Bull, I, 6. .p..260. 1.396. £ 2.
(excl. Schaef, aynon.) .. |
Peziza hauisphaerica, sessilis extus hirsnta
spadicea. Hofm, Veget. GryptsIl. p. 28,
1.7. £. 6. oo. AN
Peziza. subhirsuta, sessilis, intus albida,
glabra, extus fusca, sybhirguta, ‚basi ra-
dicata. Baumgart. Fl. Lips, n. 1642,
Peziza. scutellate, sessilis vel subpetiolata;
pater;. cornea; margine. acutd; externe
pilosa; depresso - conuexa vel planata.
" Batsch. EI. fung. p. 123...
Peziza ‚replicata. Tode in Schrift, d. Berl,
. Naturf. IV. p. 269. 1. £&3
. Peziza' hemisphaerica, gessilie, ı extns ‚kirsuta,
sordide Iutea, intus candida , limbo .inte-
gerrima. Wigg Prim. Fl. Holsar.ın. ıız:.
Periza hispida ‚ hemisphaerica, exterius fu-
‚ ca hispida, intus laeuis glauca. Huds. Fl.
Angl, ed. z. p.635. n.8. Relh. Fi. Cantabr,
‚Suppl. n. 1051. Sowerb. Eung. (. 147.
. Eluela albidı , acaulis solitaria et’ cespitosa,
‚cprigcea; pileo coucauo, hemisphaerico,
intus e caeruleo albido, glabro, extus
subfusco, hirsuto, margine inaequali, pi-
' loso., inferne radicato, "Schaefl. Hist.
fung. t.ı5t. BE . Eluela
“A
, _ 6: um
Eluela foliacea‘, acaulis, cespitosa, toria-
cea; pileo concauo, planiusculo, margine
lobato, Jaciniato, superne albido, glabro,
inferne fufco, hirsuto, Schaef, co.
t. 319. (Far. monstrosa).
. Peziza. sessilis, hemisphaerica, "villosa , spa-
‚diced, Hall. Hist. n.2231. (excl. Batt,
syn.) Ded er. ‚Enum. n.579. Flor. Dan,
1.656. £ 2.
Eluela heinisphaerica, excauata et sessilig,
« radite longa, Gled, Meth. fung. P-46. |
n.IX. | |
Eluela hemisphaerica, excauata et nessilis, ' i
intus candida glabra, extus pilosa et sub-
obscura. Ib. var. a. Grimm. Isenac. 146.
Peziza hemisphgerica alba extus hirsuta et
spadicea. Hall. Enum. p.2o. n.6.
-“ Fungoides scutellatum, ‚interne album, ex-
terne obscurum et snbhirsutum. Mich.
Nov. gen. plant. p. 206. n.8.1,86. 4.
"Fungoides scutellatum, album, foris- hireu-
tum. Mich. lc. n.9.?
Hab. vbique in siluis vmbrosis ad terfam
nndam, rarius ad truncos putridon. . Mens,
Aug. Octobr.
Citati anf a omnes et comparatae inter
sc descriptionies iconesque data, satis euin-
cunt,
TE Bonn
L
Tr nn
rs-
. cunt, ab omnibus voum eundemgue fungum
intelligi; quod.eo magis ei confirmabitur, cuä
a .primo initio ad vltiimum statum ‚plantam .no-
stram obseruare licuerit. — Icones Hedwigii,
" Hofmanni et Oederi medium Pezizae sta- |
stum repraesentant; magis jam explicatum de.
pinxerunt Schaefferus, Bulliardus (sub,
P. Labellum) et Michelius; perfectissimum
yero statum, in quo nempe margo reflexus
est, vt iam recte monuit Tode *), Bulliar-
dus sub P, Fanuginosa descripsit .et delineari
curauit,
Nomen triniale, quod Hedwigius. hnic
Pezizae imposuit, reliquis praeferendum esse
duxi, cum ob denominationem a pilis fasci-
culatis desumptam, Optime a reliquis conge.
neribus distingui poseit,
ıs. Peziza viridula, cyathiformis virescens, ex-
trinsecus albido- villosa;
Habitat passim ad truncos putrescentes in
, üluis Sollingensibus.
'Facies Pezizae Zacteae, at duplo minor,
ı2. Peziza cöliaris, cyathiformis niuea, extrinse-
cus pilis sparsis longis. obsessa.
Peziza eiliaris. Syst. Nat. ed, Gmel. IK,
PP 1453. n. 22.
Ä Habit,
%) Schrift d. berlin, Naturf, 1 c .
-- an
‘ — Habit, in foläs deiectis. putrescentibns prope
“ Gottingaml. aibiue. -, on
_«Facie, etiam- ‚conuenit cum p.. lastea, sed
ila multo :gracilior et honniei pilis‘ longis
sparsis ‘obsessa. - Interna superficies . glähra,
colore. ex albido in pallescentem vergente, .-
‚13. Peziza saniosa; extrinsecus puluerulenta vin-
brina intus glabra e fuscö pürpurta. ..Syet
- Nat.’ed.:Gmel H. p: 1459. n. 128.
' Häbit. supra terram..nadam et ad truncoe
putridos in -silujs' Goettingeneibus et .Ducat,
.
Bru nsuic,
-Diameter : 3 - - 4linearis. Cupula concaua, .cras-
ea, catnosa, colore intus e Fusco’purpurea vel
Ffuscidüla. Vulnerata succum fundit violaceum:
14. Peziza' vmbrosa, (sessilis) extrinsecus ferru-
“ gineo.- pustulata, cupula demum reuoluta
flaua.
Hab. in Hercyniae pinetis ad terram inter
folia acerosa adulta.. M, Aug. et Septembri. -
Substantia carmosa, Iuuenilis planta“ con-
tracta; adultior plano - conuexa, margine Te-
voluto. Diameter ı#- zlin, excedens. "
ıs. Peziza hispidula, concaua, extrinsecus hispi-
dula nigra, intus laeuis albida. Syst. Nat..
.ed, ‚Gm el Il, p: 1456. 2.7%
\
N ...,Bab.
r
( 6 —
Hab. in ramnlis deiectis ingue truncis pn-
_ tredine ‚corruptis passim prope ‚Gottingam et
— alibi. Fempore autumnali,
Cupala carnosa, 1 - ı3linearig diametri. Su-
‚perficies exterior setis rigidis, saturafe nigris,
nitentibns obsessa ;, interior . laeuis, albida_
L.
vel cinerca. |
| Stilbum,
!
- 16. Sulbum Zomentosum, stipite tomentoso, cä-
pitulö‘ subrotundo. Tab. 5. fig. I.
Tempore autumnali post pluuiag frequentes
in Trichiis aliisque affinibus plantis, etiam in
stercore ouino, obseruatur tomentum byssi-
num ninef vel albidi coloris, ex quo mox
proueniunt stipites graciles, simili tomento
“ obducti, nunc solitarii nunc fasciculatim ap-
proximati. qui lineam circiter longi, Aequales,
‚et capitulo subrotundo, primum diaphano, de-
mum. opaco albido terminantur. — Variat in-
terdum stipite graciliori, sesguilineari, sub-
flexuoso. \ ”
Juniorem "'huius Stilbi statum repraesentare u
‘ videtur Mucor villosus Bull, Hist.: fung, -
p. 110. 1. 504. f. 15.
17. Sıilbam pellueidum , stipite subulato pellt
cido, capitulo subroturdo. u
IE.B. 1.St. | E ‚ Hab.
. - ı . .
° » ” . “ . - er
- “ " . . t -
\ > P - j - . P2
- Y BR -., -
‘ ‘ ‘. on . .
Pi . [U } LU] - ‘ re ,
’ a BE . .
n
. Hab. in 'truincis putrescentibne _M. Sept. et
Octobri. . gl | op,
Stipes vix semilineam altns , subrigidus,
apicem versus atteyuatus, pellucidus. Gapi-.
tulum subrotundum. Color totiuß plantae Pa
ve lcaceus. |
7 reme ella.
7, 28, Tremella cerebrina, carnosa in gyros' plicata,
Syst.. Nat. ed. Gmel. UI. p. 1447. n. 30.
Tremella cerebrina. Bull. Hist, fung..
Hab. passim ad Fagi söluestris aliarumque.
ee fruncos in siluaticis
- Sollingensibus et Gottingensibus.
Nostra senper alba; luteo et nigro colore
etiam variare, 'obseruguit Bulliardus, Vid,
icon, ej. I.c. R. BecC. | E
00 Heluella.
| 19. Heluella ziues, niuea ‚'pileo libero, stipite
| fistuloso sulcis lacnnisque inaequali. +»
Habit.. ad margines siluarum: prope Gottin-
"gam, -Mens. Septembri.
sus, per lentera leni pube adspersus. Pileus
‚vncialis vel sesquiuncialis diametri, 2 vel 3lo-
bus: lobis admodum zugosis, roturklatis, li-
}
}
wur
| Ä nn | | -berig,
. .
m. mn nenn. nn ne en. m
\r ‚Stipes crassug, 2- zuneialis, superne alten
nuatus, ex sulcis lacunisqüe, quasi apongio- -
| u. BE Be
\ .
beris »:inferna reticnlatis , pobescenribus, Co-
lor totius plantae eandidus‘, excepta pilei 'su-
perfiie inferiöri ‚ quse magis ex albido fla-
vescit, "
Heluella Mitra in Iames Sowerby Co-
- loured Figures of English‘ Fungi tab. 39. des
picta hanc speciem indigitare videtur. — EI
vela etiam mpallida, cuiis iconem dedit
\ Schaefferus- in-* tab. 282. ‚Histor. "fungro,'
Bauar., ob colorem dilutiorem hie referrenda
Essel,' misi ipsins descriprio obstaret, in qua
pilei liberi mentionem non facit, ae prael'
terea contendit, hanc' Eluelam cum: ‚Eiuela
‚nigricante (Heluell, lacunosa ‘Afz.) tota stru-
ctura oonuenire et nonnisi colore differre,
N DW in. . ı . ver ır
Ä m. Trichia, 0 Sue
20, Trichia serotina, stipite attenuato'-fusco;
‚peridio obouato castaneo, capillitio ochradeo-
- Aaudscente.. Tab. 3. fg. EEE ER
: Hab. ‚sparsim äd truncos caesos Putrescentes,
Men2. Ostobri ad Decembr, . |
Stipes: vix lineam altus, leuiter' Hexuosim, j
erassiusculus., attenuatus, teretiusculus, de-
> mum longitudinaliter striatus. Peridium pyris
forme, membrana crassiuseula fragili,: vertice
inatqualiter. dissiliente instfuctum, Peridii :co:
7
Es der.
lor: eruptjonie temapore ‚cAstanene , .waraup api-
gem saepe striis. dilutioribus. variögatus. ‚ Ca-
pillitijum compactum, fenuissimum;, cum- pyl-
vere 'seminali ‚ochraceo -flauescentis coloris..
. "Hug, forte pertinet. ‚Lycoperdon gregarium‘
Betz. ‚Observ,. botan. I. P Ben
. . Vor
. 1 - L v ’ tt io
.“ N
\
en Hyaterium. en.
a1. Hysterium Sagineums subiınmersumn oblon-
‚güum: disco albidoa. 4.20... ı
„Hab. imprimis ‚ad. .Fagi süuestris: TADOS ei
Irancon, cortice: denadams.: to ira
PR ‚Grassiusculum , ad dimidium.i inmmerzum, co
lore e„£inereo in dilute pallescentem wergente.
Discus Fructiicang primo glaber, demum far ı
“ naceus albidus, quandoque etiam rimosus ob-
seruatur. Adultiora spedimina magis explicata'
et. margine..lacerata.. Diamceter longiendinalis
alin.a-ıd 02a neo nun
22. Hysterium arundinggenm, 3 immerenns: deptes- -
sum, Quale granunlosum e -fusco:fersugiaeum.
- "Tab. 3. fig. 3. alen: 1:0. het. >
je Prowenit- ad cnlmos emaztuod-. Arandin.
Phragralt,,. quos' ad. palmarem saepe: tongitu»
dinem-obtegit. .. 2... DT en:
„ Eesma; 'exacte . onalis,: immerdum ct cum '
epjdniide culmi quasi connatuih „vb ab ea»
ee 5 dem
tdre
\
-— 9 \
dem nonnisi-colore, ' 'superficie (per lentem .
visa) äranulosa,- et labiis-demum paulo extan-
> Ubus distingui possit. Diampter longitudinalis
vix semilineam excedit.,
23% Hysterium Pinastri, erumpens ouale.nigrum
nitidum. Tab. 3. &4. - \
Hab. in foliis deiectis Pini syluastris, ‚dbi-
ebis etc, .
| Superficies Jaenie nitida, — Hysterium
Rubi Pers. est depressum ' et superficie gau-
det nitidissimia’; atra.
Individua, quae in P. Abiete occarrunt,
panlo minora sunt iis, qua& in P. siluestrs
_ inneniantar,
Explicatio Täbulae tertiae.
Fig. I. Stilbum tomentosum,
u. Trichiarum putrescentium cespes, cui
innascuntur plurima indiuidua Stilb.
tomentosi. ö
b. nonnulla indiuidua Iente ancta.
Fig. 3. Trichia serotina. . ’
a. frastulum ligni 'putrescentis cum hac
Trichia obsessum. ‚
E 3 | b.
4
ar N pi
)
Fig. 4. Hysterium, Pinastri.
\ _ 0 ”
f _ .
7, — -,
%
L b. nonnulla indinidua auctiori Forma Te-
_ Praesentata. Er |
Fig. 3. Hysterium arundinaceum.
a. natiua magnitudine.
:b. voicum' indiniduum lente anctum,
a. folia Pin. siluestr. cum nomnullis in-
diniduis huiusg Hysterii, quosd ha-
bitum naturalem.
° b. vnicum indiuidium. sub lente exbi- |
bitum. .
-
‘
1.
U. Auszüge aus ausländischen
Werken,
“ Flora Atlantica siue Historia plantarum,
quae in Atlante, Agro Tunetano et Al.
geriensi crescunt.
Authore Renato Des- |
fontaines, Instituti nationalis Scientia-
rum Galliae socio etc. — Tomus
Primus.
”
/
[G
_ (Beschlafs des im vorigen Stücke 8. 365. ab-
gebrochenen Auszugs).
Seseli.
Seseli verticillatum ,. foliolis Aliformibus; ra-
dicalibus ‚subaerticillatis , brenioribus; ‘ym-
bellulis distinctis ; ; radiis centralibus breuis-
simis nm
E4
- .
F oeni-
1) Dalechamp’ s und -Tournefort’s Syno-
. ym, welche Hr. Desfontainec.hier an-
, führt, rechnet Linne zu Seseli ammoides.
Vielleicht, machen auch Seseli verticillatum
n
’
und
u y — \
Foeniculum Iusitanicum minimum acre, T.
Inst. 312. — Schaw.' Specim. n. 232. le. .
Ammi.: Dalech Hist 695. .Ic. bona..
An Seseli ammoides Linn. ?
‘ Species diuersa a Seseli ammoide Iacguin.
Hprt. 1.1.52. Eadem eerte ac Tonrnefor-
tii vi patet exemplariis in eius herbario et
Vaillaneii ‚seruatis. Eadem etiam ac Scha w.
“ enius synonymum ad Sium Admmi perperam
| retulit Cl. Linnaeus. Floret aestate. ‘
‚Habitat. in arnis Algeriae prope Belide, ©.
1 l . I
Tha ps ia.
Thapeia polygama, Foliis decompositis ; Folio
lis acutis; imuolucri apice pinndtifido; flo-
ribus centralibus euanicie. (Tab. 75):
Habitat prope Bone ad maris littora.
Pimpinella,
Pimpinella Iutea, foliis pinnatis, pubescenti-
bus; foliolis cordatis, dentatis, ‚antice ex-
‚ cisis; pedunculis filiformibus, paniculatis.
(Tab. 76.)
Tragoselinum africanum altissimum. T. Inst.
309. .
Pimpi-
und Linnes ammoides, wie Hr. Desfon-
taines schon selbst vermuthet, nur eine
"Pflanze aus. Seseli ommsides Jaogq. wäre
dann eine besondere Ar. —8.
R
\ 1 -
ee » —- '
Pimpinella saxifraga maximaafricana.-Magn.
. Botan, App. nn
Odorem .aromaticum spirat,
Habitat in Atlante. 2.
Trigynia. ' .
'Rhus, j
Rihus pentaphylium, spinosum; foliis digita-
tis; foliolis lincari -lanceolatis, superne la-
tioribus, obtusis, apice dentatis integrisue,
Ahamnus siculus pentaphyllos. Bocc, Sic.
43. t.z1r. — Schaw. Spec. n. 508. Certe »
'ex Herbario Bocc.
Rıhamnus pentaphyllus. Iacq. Obs.z. s. 17.
— Linn, Syst. Veg. 233.
° Habit. prope Arzeau. in collibus incültis, 4 7
Tamarix. .
Tamarix afrieana, foliis imbricatis, minimis;
Nloribus pentandris; spica tereti, densissima ;
pedunculis squamosis; stylo trifido ").
E 5 ‚Affinis-
3) Poiret hat diesen Tamarisken unter dem
nämlichen Trivielnamen in seiner Reise als
eine besondere Art beschrieben. Er scheint
‘aber von der gallica nicht hinlänglich ver-
schieden; Herr Prof. Willdenow führt
ihn defshalb in seiner Ausgabe der Spec.
plant. auch. nur als eine Abart derselben
au. —S$, 0
| en - |
Affınis T. gallico Linn. ‚ differt cortice ra-
. morum fusco; foliis arctiıs imbricatie} epica
crassiori; floribus duplo aut qnadruplo maio-
ribus. |
Habitat Algeria ad maris littora. .%
\
Pentagynias
Statice. |
Statice globulariaefolia, foliis acuminatis; pa-
“nicula laxa; racemis terminalibus, secundis.
-
‘ Limonium medium, Globulariae folio maius. _
Barrel. t.793 et 794.
Statice ramosissima, Poiret. Itin. 2, S. 142.
Habitat ad fontes calidissimos Hammam
Mischroutin dictos, prope Bone.
Statice -spathulata,. Eoliis radicalibus spathu-
Jatis, obtugis, glaucis, integerrimis, longe
‚ petiolatis; scapo tereti;. ramis. panicujätis ;
£ ‘florjbus racemosis secundis,
Habitat in a rupibus prope La Calle. 2.
\
>
; .. Linum. - .
Linum grandiflorum, caule basi ramoso; fo-
liis angusto - lanceolatis; Aoribus laxe pani-
culatis; capsulis decemualuibus, mucrona-
tis. (Tab. 78.)
Habitat in aruis argillosis prope Mascar.
Linum
u a. —
un. rg n
gr 7 -
)
‘ Linum decumbens | canle ascendente Aliformi;
foliis spareis, erectis; subulatis, laeuibas,
amacronatis ; floribus pedicellatis; laciniis ca-
| Iycie ouatis, acutie, (Tab.79.)”) -*
.. Linum syluestre angustifolium, Aoribus di.
lute purpurascentibus vel carneis. C.B.
Pin, 214. — T. Inst. 340.
Affine L. tenuifolio Linn.; differt Foliis’
mollioribus; panicula minori; calycum foliis
“ zmaioribus, minus acutis; corolla rosea, duplo
aut. triplo minore. Floret primo .vere,
Habitat in aris prope. Sbibam in reguo
. Tunetano. ©. u
%
N
Linum corymbiferum , foliis lanceolaiis . com
“ fertis, erectis, trinerujjs, retrorsum aspc- _
sis; ramis corymbosis, Aliformibus; calyci- -
bus subulato .mucronatig. (Tab. 80.) ‘
. Habitat in ‘Atlante prope Maiane.
_ \ . - Linum
FT) Linne sieht ‚diese Pflanze als Abart, seides
5 fenuifolium an. Aus ‚der arten Abart dieses
Flachses macht Herr “Dr, Smith (Engl. "Bo-
tany. T. 6. tab. 381.) jetzt auch eine beson-
dere Art, die er angustifoliun nennt. Sehr
“ wahrscheinlich sind noch mehrere eigene Ar
‘ten unter Linne’s. Linum tenuifolium ver-
vo.
I +
e
\f
\ .
t
>
[4
- \ 02
. , ee j ı |
— +6 zn.
r : I.
[4
-Linum ienue, foliis linearibus-acutis; "ramis
Jaxe: paniculatis, fliformibus ; floribus. pedi:
ellatie; calyce. mncronato; corollis calyce
“quadroplo longioribus. (Tab. 8ı.)
‚Difert a L. mkritimo Linn. caule et ramis
tenuipribug; ; calyce mucronato; foliie angustio-
ribus; capsula calyce breuiore: a L. gallico
corollis quadruplo maioribus.
‚Habitat in collibus incultis Algeriae. ©.
7
7
Hexandria Monosynia.
Allium.. 00.0 en
Alla multiflorum ; foliis carinatis; caule su
perne nudo; capite rotundo, .non bulbi-,
fero; staminibus tricuspidatis. |
Differt ab ‚A. sphasrocephalo Linn, foliis
Ä
cärinatis. r Ä
‚Habitat Algeria, ı
‚Allium odoratissimum, bulbo tunicato, POros0;
foliis lineari- subulatis, crassiusculis; spatha
breui, subquadrifida ; ‚Aoribus vmbellatis,
non bülbiferis. (Tab,8 3.) .
“Habitat 'in arenis deserti prope 'Cafsami ek
Tozzer. 4 00 |
| Ornithogalum. .
Ornithogalum fibrosum, radicibus fibrosis, in-
‚ tertextis; foliis subquinis, radicalibus subu-
| latis,
n
‘
L : on 77 | — ı
+
"Itis, canalicniatie,; ;. scapo vnifloro, brenis-
simo. (Tab. 84): . u
, Habitat in arenis -prope Kerwan. 2.' .
Ornithogalım sessilifiorum, ‚foliis. canalichla-
tis,.acutig, Roribus. Jaxe spicauis, subsessili-
bus‘; bracteis, subulatis, florem argsantibus.
‘ Habitat in Atlante prope Tlemsen. 2.
7 2002..1$eilla. u
Scilla lingulata,. foliis lanceolatis planis; ra-
cemo florum denso, conico; bracteis subu-
" Yatig‘, ‚pedicellos aequantibus. (Tab, 85. £. 1.)
"Scilla lingulata. Poiret. ltin. 2. S. ısr.
Habitat in aruis, N.
Sciha - villosa, Foliis. lanceolatis, planis, villo-
\ sis; floribus corymbosie. (Tab. 8:;. f. 2.)
-. Habitat in aregis: prope: Kerwan.' 2.
Sc. obtusifolie, „.6capo Yateraliz foliis lingui-
r :Borksiibus, vndolatis;: Horibus racelnösis, ebra- |
‚cteatis. (Tabs 86. - - "
" Scilla obtusifolia,. Poirer. Ttin. 2. S. 149
, Habitat prope La Calle. Es \
Sailla paruiflora, Foliis lineari- tanceolatis, acu-
tis, glabris, scapo- breuioribus; floribus rar
SemDsis ,. | conferüs; FE _ bracteis. breuissimis.
(Tab. 87.) BR on
Scilla numidica, Poiret, Itin, 2. $. 150.
„d
rn 0 - . Secilla
-
+
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.. ’ ur
F ’
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3 x
LU h RD E
N , s
SciHa unduläta, Foltis lanceolatis, vndulatis ;
floribus laxe racemosis ; bracteis brenissimis.
he ‘ * ‘
(Tab. 88.) u
Frequentiseima circa Tunetum, Constzmtine,
“ ‚Algeriam,. et aliis locis. — Habitat in colli-
bus inenltis. 2. 0
Scilla antherivoides., racemo" Tonga; 5 bracteis
subulatis; pedicellis corolla breuioribus. w
Scilla authericoides. Poiret. Juin. 2, 'S: 1 se
Pa
..
\ Asphodelus.
Asphodelns acaulis, caule nullo; foliis_ subn-
lato- triquetris; pedicellis Fructiferis " refle-
yis. (Tab. 89.) |
Habitat in montibus Sbibae. # . a
- : Anthericum.
Anthericum- bicolor. foliis, planis: ‚caule- Ta.
mOsO; Sloribus laxe: paniculatis ; filamentik pri-
bescentibus, apice appendigulatis.. (Tab.90.)
Habitat in sepibus Algeriae, 2.
' | Muscari. |
Calyx nullus. ‚Corolla ouoiden ,: inflata , sex-.
Nentara, Gapsula supera, triangularis, wi
valuig, trilocnlaris, polysperma. N‘
‚Muscari maritimum, foliis subulatis; racemo
tereti; corollis cylindricis; summis colora-
tis, ‚sessilibas , abortiuis.
“
S
(
Habi-
D
-- un nn
z
\ a: .79 —
Habitat ad maris.littora prope veterem Chr-
thaginem, 2.
Muscari paruiflorum, folii subulato - iliformi-
| bus; ?! racemo terminali, breuissimo; foribus
distinetis. =
Differt ab H. racemoso Lian., cui affinis;
follis tennioribus; fAoribus longe rarioribus,
distinctis ; corollie- superne latioribns,
‘Habitat ‘ad maris littora prope Cartlfaginem
euersam. 2. ...
‘
”
Muscari eomosum.
Hyacinıhus comösus Linn,
' "Iuncens. i
Iuncus -rigidus, culmo- äudo, superne incur-
. vo, pungente; panicula laterali, elongata;
i pedunculis ‚compressis modosis; calyce mu-"
eronato.
Habit. in areris ad maris littora, 2.
”.
+
Iuncus multiflorus, culmo inferne nodoso;
foliis teretibus; panicula terminali, elon-
gata, erecta; pedıinculis imaequalibus, mul-
* tifariam decompositis, Fasciculatis, (Tab. gr.)
Habitat in paludibus.
Ss
Iuncus foliosus, culmo nedoso, ramoso, fo-
‚loso; . foliie canaliculatis ; ‚panicula terini-.
nali,
‘ ‘
BE Ze ein ma |
»
BD.
[4
n i Ä
nali, erecta ;, Haciniis calycinis sciformilius.
(Tab. 92.)
‘ Habitat Algeria in paladibus. -
Ds
t %
Frankenia, .
“ Frankenia corymbosa, fruticosa; foliis limea-
_ ribtıs, pulnerufentis, margine reflexis; fo-
ribus corymbosis. (Tab, 93.)
Alsine maritima hispanica Fruticosa, Folie
quasi vermiculativ. T. Inst, 244 _ Vaill
‘ Herb. |
u Habitat ad maris littora prope Arzeau, %
Frankenia thymifolia, Fruticosa , erecta, Ta-
- : mosissima ; foliis cihereis,, linearibus, .con-
fertis, breuissimis; floribus axillaribus.
Polygonum: fruticooum supinum ericoides
_ eineritinm Thymi: folio hispanicum. Bar-
rel t: 714. “
’ « Habitat in arenis deserti. %.
Ä
4
zu dt | “Trigynia.
| | Büumex. .
Bumex thyrsoides, eaule simplici; foliis ha-
statis; panicula coarctata, thyrsoidea:
Aftınis KH. acetosae Linn.; differt panicula
„ erecta. densa, ramosissima, Ahyreoidea: val-
vulis calycis duplo maioribus, amoene roseis,
An varietas ? ”
Habi-
an ı$:r Pe
Habitat in aruis äncaltie.. 2.
, | Octandria. Monogynia.
| Pass erina.
Passerina nitida, Eoliie confertis, enerniis, li-
‘ nearibus, obtusiusculis, sericeis; fAloribus
axillaribus, slomeratis, sessilibus, (Tab, 94.)
‘ Daphne nitfda. Vahl: Sym. 7. 8.53 7), -
Habitat in montibus incaltis, 'circa' Tune-
‚tum, Mascar ‚et aliis locis. %
Passerina virgata, ramis virgatis, villosd- to-
mentosis; foliis lanceolatis } “villosis, obtiu-
eis 5; Aoribue axillaribus, sggregatin, sessili-
bus, (Tab. 95.) Zus
' Varietatem "& Maroco misit Cl. Brous son et
_ distinctam foliis mediie et inforkpribge glaber-
x gimis.: BR \ , ” ..0ı% en.
Habitat in äruis incultis-prope Tlemsen, >
Deodndria Monogynia,
Ruta. .?
Ruta tenuifolla, foliis multifariam decompo-
sitin; foliolis linearibus u
Ge ... Ruta '
7) Daphne nitida Spec. plant. ed. wina' 1
8 418.2.9 —S.
%) Ruta montana_ Ait. H. Kew. 2. 8. 57. Linn
Sp. plant, ed. Willd. 21. 9:58 m.
II.B. 1.50. ' 'F
Fanta Tegitima. Tacg. nn \
Habitat in collibus ‚aridis et incultis prope
Mascar. 2.
. Digynia, Ku
we .Saxifraga. |
Sarifraga globulifer ‘a, caule bulbifero ; s follie
‚ meruosig; imis, spatliulatis s ‚integerrimjs ; su- _
“ perioribys palmato tri« aut güiqquefidis, in
ramo florifero :remotig, linearibus, (Tab. 96.
„er en wen. r “ .
‚Facies.S. Typnaides L. et ab _ eadem vix äi-
‚stincta; . en
Habitat in cacumine Aulantis. Br Ee
Saxifraga spathulata, foliis' spathulatis ‚ obtu-
J
sis, .ciliatis, indinisis; caule, prostzato; pes
dicellis axillaribus, vniflöris. (Tab. 96. £.z.}
‚ Habitat in cacymine Atlantis prope Belide, 2 4
\ 1. Gypsophila. | nt
L Gypsophila eompressa,. caule :erecto, hinc cam-
‚presse; foliis subulato-lanceolatis, striatis ; pe-
dicellis calycibusque pubescentibus. (Tab.97.)
“. Silene angustifobia. Poiret. It. z. S. 164 >
Habisat i in aruis arenosis, oe u
Es
. . r, \ Dian \
N
. 2) Ms den, Anhang: za ‚asen Theile diesen
| ‚Werkes. —$.
4,
=
nn nd
0
Bu u 873 3
+‘
Dianthus.
Dianthos serrulatus, foliis lanceolatis, ser-
ratis; peduncylis vniloris; squamis exter-
nis imbricatis, acutis, calyce interiore bre-
-vioribus; petalis. imbriatis. — - 5
Corolla pallide rosea, duplo' minor 'quam
in.D. plumario Linn. Petala tenuissime fim-
briata.
“Tunetanos, y x
Trisynia.
| Silene.
Silene hispida, Roribus racemosis, confertis,
securidis ; calycibus hirsutissimis; petalis bi-
dis. \ A
- Silene hirsuta. Poiret. Itin. 2. 8. 163.
Habitat in Atlante, ©.
"Silene 'sedoides, pubescens, viscosa; caule
procumbente, ramoso; foliis crassiusculis,
‚jmis subspathulatis ; petalis emarginatie.
| Lychnis omnium minima. e monte argenta-
To. Bocc. Sic.24. t. 12. fig.
Silene suceulenta etc. Forsk. Arab.89.
Silene viscosa humillima; caule dichotomo;
floribus solitariis,. "pedunculatis. Poiret.
‚ Itin. 2, S, 164. on
=} Habi-
Habitat in arenis prope Sfax et Elgem apud
S
%
‘
_— 4 -
N
Habitat prope La Calle !),
Silene imbricata, caule inferne piloso ; follis
lanceolatis ; Aoribus sessilibus, secundis,
strictis, longe racemosis, imbricatis. (Tab. 98.)
Habitat in aruis prope Mascar.
Silene reticulata, glabra‘, viscosa; foliis an-
gusto - lanceolatis; pedunculis auhtriflorie ;
calyce clauato, reticulato; petalis lineari-
bus, emarginatis. (Tab. 99.) '
Habitat Algeria. ==
Silene Zipartita, foliis. inferioribns spathula-
tis; floribus racemosis, secundis, nutanti-
‚bus; petalis bipartitis. (Tab. ı00.).,
-Varietatem in agro Marocano lectam, mi- '
'norem et calycibus villosis distinctam comiau-
nicauit Broussonet.
Habitat in aruis Sbibae. ©.
Silene pseudo-atoeion, foliis imis obouatis;.
floribus fasciculatis, terminalibus; calycibus
clauatis; petalis linearibns, integerrimis.
Facies omnino $. Atocion lIacgq., differt pe-
talis integerrimis. An varietag? \
Silene ramosissima, “ pubescens, viscosa, ra.
mosissima; foliis angusto- lanceolatis, ' pe-
dunculis vai- ad trifloris ; calycibus ouatis;
petalis
2) M. s. den Anhang zum sten Theile. —S.
°
°
’ > .
\ ten ‚85 ten
‚petalis. bifidjs ; apınlie intra alycom sub- ..
. sesstlibus. © | nr
Lychnis. minima hispida noctißlone, Magn.
Bot. App. 308. — Vail. Herb.: |
Habitat in ‚arenis ad mare littora. 2.- .
‚Silene arenaria, villoso- viscosa; Foliis lineari.. .
Jänceolatis, obtusiusculis; Aoribus laxe a- ı
“ camösis’; petalis bifidis ; capsnlis. intra ca-
“lycem pedicellatis. u
Lychnig maritima gadensis ungunefa T.
Inst. 338: Vail. Herb. |
Affınis S. ramosissimae ‚ differt ramis longe
rarioribus, follis inferioribus longius villosis;
“caule basi' decumbente; "Aoribus paucioribus;
capsulis intra calycem pedicellatis, Be
‘ Habitat in arenis ad maris littora. 2. N
Silene arenarioides ’ pubescens; foliis angusto-
linearibus; pedunculis vni.-ad trifloris ; caly- -
“ cibus ‚decemstriatis, 'villosis; petalis bifidis;
capsülis teretibus, pedicellatis,
Habitat in arnis.
Silene cinerea, foliis inferioribus onatis; flo-
: sibns’zacemosis , "gubsessilibus,' solitariis bi-
nis aut, ternis; calyce pubescente, decem-
striato; petalis bifidis.
Habitat in aruis Algeriae, 0
. F3:. ' Arena
\ _'
[2 “
. < : ; Z -
Ex ” x
-_6 —- Ä
—
. 0. Arenaria. |
Arenaria spathulata, canle erecto,. filiformi,
. pubescente; -foliis: inferioribus spathulatie ;
petalis obouatis, calyce longioribus. - on
Habitat in arenis prope Algeriam; ©. ::
. Arxenaria herniariaefolia, pubesoens; caule Ali-
formi, elongato, procumbente; foliis linea- u
ribug; floribus paniculatis; petalis calycem
” yix superantibus.
Arenaria ‚genieulata. Poiret. Itin. z., s. 167.
Alsine'maritima longius. radicata, - Hernjariae
foliie. Bocc. Sic. 18. 2.10. — T. Inst 243. Bu
- An varietas Arenariae hispidae Linn. yr.
r
udn man,
Habitat, i in arenis ptope Mascar. 7
| [2 , ' ı. |
„ Pentagynia. \ u
R Sedum '
Sedum' hispidum, ramis Aliformibus, panicn- |
latis, villosis ; foliis ‘semiteretibus. u |
Affinis S. reflexo Linn ; differt caule, fo- |
liis, ramulis pubescentibus; panicula patula; . |
“ Horibus |
TI) Aren. herniariaefolia kann wohl :keme Abart |
der Linneischen hispida seyn,' da letztere |
pfriemenförmige Blätter hat, und sich ‚über- Zu
diefs noch durch mehrere Merkmahle von
jener -unterscheidet. ” Als Synonym "gehört
nach hierher A. procumbens Vahl. —S.
N
[4
!
-
- - \
Aoribud: longine pediceäi nec mo verso die
a
"Habitat fl Arlante,: ©.
m
f
„Dodecandria Mono gynia.
7
Nitraria,
Nitraria tridentala ‚ ramis spinosis; foliis car-
uosis ‚truncatis,. cumeiformibns, | .
EZ
Habitat in aruis arenosis, „B
vo T rigyniai En
Zuphorbia Er
"Euphorbia: spinosa Liun, = '
‚Var. A. fruticosa, ‚inermis, glabra; foliis lam-
ceolatis, integerrimies;; ; 'vmbella quinquera-.
diata; inuolucre fauescente, ouato; capsu-
Ze 7 echinatis. (Tab. 101.) Me
Habitat Algeria in- ‚montibus. y en
Eu phorbia heterophyila, foliis inferioribus enlar- .
‚ginatis,; mucronatis; "superioribus angusto-
lanceolatis, acutis; vmbella quinquefida; in-
\ volucellis ouatis, acuminatis; 3 petalis bicor- .
- nibus,, (Tab. ı0z,) 2). |
Affnis E, exigune Linn; Aikkert Foltis la-
‚tioribus;; radiis: in planta’ adulta ct vigente
quinis; semine laeui, subrotundo. Bu |
0 oo F4 Habi- _
X) Diese Pflanze darf mit der gleichnamigen Lin«
neischen nicht. verwechselt werden. —$."
%
- “ .
.
DEN
\ og
„Habitat i in arenln, prope Tozzer.. I
- Euphorbi paniculata, foliis. epathulätp: Iam-
ceolatis . glabris, | serrulatis;., vmbella .guin-
quefida, trifida, . bifida; ‚inuolucellis ouato-
rotundatis; petalis integris, —_ * Afüinis E. pa-
lustri Linn, nl \
" Habitat in Bärbaria. a
- Euphorbia bupleüroides, foliis‘ abgusto - -lan-
- ceolatis, serrulatis; Aoribus axilläribus pani-
eulatis; vnbella. quinqueradiata;;. ‚bracteis
auato- oblongis, acuminatis, (Tab, 103.)
Habitat in Atlante prope Tiemen, de
. ’ wer
a , “
Ä
\ “ir . ‚leosandria Polysynia, —
| | Rosa. Be
Rosa moschata „ foliolis quinig, putis, ser-
‚ratis, acutis, laeuibus; Aoribus, cotymbosis;
„ealycibus -oblangis; laciniis integris 7), .
'Petala alba, obouata, magnitudine R. cani-
nae Linn. ‚Odor fragrantissimus,
Colitur in Tunetanis. . Oleum esseniiale odo-
ratissimum e petalis destillatione obtinent. %.
Hosa microphylia, aculeis reflexis; Foliolis qui-
nis, suhorbicufatis, serratis, glabris,
‚ Habitat in Atlante, %.- ol
u ‚Geum,
..% Durovs R. moschata scheint mit wusers Verf.
Rose verwandt zu. seyn, — 5.
RB, 9 Tun /
Br Pen Ms
D
r
Gem atlanticum, "villssum; 'felilie. inferiori- .
bus ‚pionatis; pienula 'terminali cordaka,
-maxjaıa; canle vnakerot fructibus hirsn/
r:. tip; Mristis comkprtig.
- Affinis G. mantatio Kin 5 - differt foliolie
paucioribos, remotioribus; caule 'altiere;. ark-
stis Contortis nec- barbatis., ie
Habitat in. Atlante prope Tlemsen. 2.
Polyandria Monogynia. .
Papauer. -
y
Papauer obtusifolium, foliis, hirsutis, ‚decom-
positis; lobis inferiorum obtusis;; Pilis CAu-
linis adpressis; capsulis glabris, Ouato- ob--
longis.
.Affinis P. "dubio Linn. cuius, forte varietag.
‚Differt hirsutie; pinnnlis foliorum inferiorum
obtusissimis; capsulis 'ouato- oblongis.
Habitat in Atlante prope Beide ©. ° :
>» . Gistus.
*® Exstipulaei , fruticosi. Capsala s- - rolocularis,
“ Ei rovaluis.
Cistus heterophyllus, exstipulatns; Poliis, ongto-
lanceolatis, Basi vaginantibus, margine re-
nn . F 5 N volu-
‘
Cistus sessiliflorus Frnticosus stipulatns;. fo-
\ Ru »
n Du 9 Ee
t
‚ volutis ; calycibus geduncnlisque hirsutis, =.
subunifloris.: (Tab. 104) 2." 0.0.0.23
'"Varietatem possideo distinctam, foHis rotun-
'datis, Eadem‘ planta'-saepe fölia inferiora‘ro-
2 tunda aut subrotunida;; :- superiora" “ldnceolata
profert,: vode nomine 'C. heterophylli dicta,
' Habitat, in collibus incultis "Algeriäe. b
“ %
Bere ei er en
Afinis O. incano Linn. te Bang .
en. Stipulati, Fruticosi. Capsula triualuis, tri-
locularis. . \
ir %
liis oppositis alternisque, Jinearibus, cine-
“ reis, margine rendlutis; racemis ' secundis; ; Ä
capsulis exsertis, pubescentibus. (Tab. 106.) "
Habitat in collibus aridia. et. incultis prope_ ü |
_ Mäscar. ° ne |
* Cietus ellipticus, stipulatus, cinereus, Fruti- |
. cOSUg; foliis oppositis, ellipticis; racemis '
secundis; floribus sessilibus; capsulis exser-
tis. (Tab. 107.) 2 \
Habitag i in’ Atlante, prope Mayane Algeriae, v.
Cistus ‚glaueus, Erulicaans, glaber, stipulatus;
: Foliis oppositis, subcarnosis, '
‚ Habitat i in rupibus calcareis prope Cafsam. % b._
/
| "Cistus
.
nn
| Cistus.polyantkos ». suffraticosus,; stipelatus;
- folils inferioribus subins incanis; caulinis
. vtringue viridibus, ciliatis; calycibus hispi-
. dis; racemis paniculatis. ‘(Tab. 108.)
- Habitat in arenis prope Mascar. }%.
Cistus ciliatus, ‘suffruticosus, procumbens, sti-
‚pulatus; ramis tomentosis; foliis ‚angusto-
lanceolatis, villosis; calycibus membrapa-
... ceiß; ‚angulis ciliatis. (Tab. 109.) a
Habitat prope Cafsam in collibus aridis et
arenosis. %. on ee
Cistus virgatus, suffruticosus, stipulatus; ra-
mis virgatis, incanis, erectis; foliis linea-
ribns, margine | reuolutis; Aoribus‘ racemo-'
sis, ‚secundis ; calycibus capsulisque ‚pube-
‚‚scentibus.
4
Facies omnino C. racemosi "Linn. Differt‘
calycibus pubescentibus, obtusis breuioribps ;
angulis. concoloribus, minus eleuatis; petalis
soseis ; ; capsula pubescente, longitudine caly-
cie, ‚quae breuior in C. rucemoso. Gaules et
_folia e:millima. . u
Habitat in Atlante prope Mayane. ı Pa
Cisıns Helianthemoides „.suffruticosus, stipnla«
tus,‘ basi proeumbens ;: Foliis’ hirsutis, sub-
8 incanis; inferioribus ellipticis; 5 "snperio-
‚zibus lanceolatis; calyce hispido.
-
| Facies
t
t ' oo — 9 udn
2; Faces: omnine et. statura .C Helintkemd
Linn.; .difiert foliig superne piloeis,, inferne:.
tomentosis, inganis,; .calyce hirsutissimo..
Habitat i in Atlante. +.
v \
" Cistus eroceus, fruticosus, stipulatns, pube-
‘sceis; villis breuiesimis, stellatis;- foliis pe’
- tiolatis, ellipticis, 'obtusis. (Tab. 110.)
“ Cistüs humilis, Clus. Hispan, IST: |
Helianthemum frutescens, folio Maioranae
. incamo. T. Inst. 239. — Vaill. Herb.
Habitat in Atlante pröpe Tiemsen. » i
J en |
Pu | , _ 5 us PORN, \ . N
' 0 ° Penta Syria: '
g
1}
| Nigella. 5 0
‚ “Nigella Aispanica, pistilliä suböctonis ; caulean- |
gulato: Folie multifariam decompositis; cap-
sulis superne intus membranäcei. (Tab. 112.) 20 '
" Nigella hispanica Lion. | a |
Polygynia. u u
000. Banunchlus.
\ “ . „ ı-
nn. #* Folis diisis |
Banunculna macrophylius caule hirsatoz fo .
iss tadicalibns ‘orbiculatis, profnnde loba- !
tie, . ngisis; rameis superkoribus Janceolafis,
integrie. Pr rw , f . Se n,an . . -
’ Affınie
2
. >
. nd
m. 3.000 nn
pn m on 0
. 0 0
. Affinis B. sretico Linn.; * differt Follie pro-
'£funde 'lobätis, miuus villoaie:
Habitat ad -rinulorum ..ripas prope Sbibam, 2.
Blanunculus. trilobus, caule erecto; foliis gla-
brie; caulinis trilgbis; 'pedunculis setriatis;
: seminibus..compressis, tuberculasis. (-Eab.
'113.)
, Affinis BR, paruifloro..Lioun.; differt canle
erecto; foliis caulinis glabris,. profunde trilobis,
‚Habitat in aruis humidis prope Mayane; 2.
Ranunculus flabellatus, cayle simplici, hirsu-
to; foliis radicalibus flabelliformibus, inciso-
lobatis; caulinis paucis, multipartitis; caule
. subunifloro. (Tab, 114.) Ä
Habitat circa Algeriam in collibus incultis
et humidis. 2. |
Ranumculus spigatus , foliis radicalibus rotun- -
datis, lobatig, “\ncisis ;. caule eimplici, vil-
loso, paucilloro; seminibus longe spicatis,
(Tab. 115.)
Habitat in paludibus Algeriae. 2.
Ranuncnlas paludosus, pubescens; foliis imis
tripartitis, foliolis multifidis, Aabelliformi-
bus; superis linearibus, integerrimis ; calyce.
: “erecto. — Ranunculusetc, Poiret, Itin. 2.
p. 184. |
Habitat prope La Calle i in pratie "hamidis. 2.
. Ranun-
u Fe nr
Aanunculus millefoliatus, foliis multifariam
‚decompositis, lintari- subulnis; *"caule sub-
aphylio; villaso, paucifloro; calycibus ere-
ctis, hirsutis. (Tab.'1:6.) |
: Bkanunculus Vahl .Symb.z, p.63.:t. 37.
.:.Affinis R. ehaerophyilo Linn. -Differt_fo-
lie tenuius diuisig;; ‚pinnulis longe minori-
bus; acutioribus; .corella duplo triplone :ma-
‚ iore; calyce, erecto .nec redexo. .
Sponte crescit in montibus. Shibae apud Ta.
. metanog, a... 0... .r
q .
“ ‘
- han. _-ı4_.. -_ \
.. II. ‚Litteratur >),
.‚, .
‘
ne. ‘ Sen 1. . „! Fe Pr Pr er
Botanisshes Humdbuch- für deutsche Lieb-
häbfer"der Pflanzöhkünde überhaeipt, und
. für Gar tenfreunde,, Apotkeker' und Oe-
konomen insbösondere von Johann
‚Friedrich Koch, Prediger an .der Jo-
hanniskirche‘i in, Magdeburg, .21799. Er-
ster. Theil. XYVI w.116 S. 1798. Zweiter
Theil. XVE u. 4768. Dritter * Theil,
[et s48 ‘8 in 8.
EEE
“ Die Absicht des Verf. bei Herausgabe die-
ses Werkes war, wie der Titel und. ‘die kurze
Vorrede zum ersten Theil zeigen, Gartenfreun-,
den, Apothekern und Oekonomen. ein Buch zu,
‚liefern, wodurch sie auf eine leichtere Art
ur richtigen. Bestimmung. der ihnen. vorkom-
" oc Mel
2) Von Ruiz und Pavon Florae Peruv. et Chi-
‚lensis Pradromus eıfolgt. va. ‚riesten St. die
Fortsetzung. in 5,
rn
E4
| ui u
menden Gewächse gelangen Köhhifen. " Zu dern
Ende wählte er ı) tabellarische Uebersicht der
Clässen, Ordhungen, Gattungen und. Arten’
der Pflanzen; 2) nur diejenigen Arten, wel.
che entweder in Deutschland wild wachsen,
in Gärteh. soser, freiem, Hitperel fortkommen;
oder wenigstens . ‚nur .des Winters, wegen.:zu
strenger | „Kälte im. Orangerie- Gebäuden aufbe-
-wahrt werden müssen; - 3) die, deutsche Kunst-
eprache; ünd 4) hängte er noch eine Anlei-
tung zur *Erwerbang der hierzu nöthigen Vor:
kenntnisse u.,e. w. an. Die von dem Verfl
angegebenen ; Bewegungsgründe hierzu ‚: sin&
‚ı) Mangel einer gehöri ig, erleichternden Me-
thode in der Botanik; z) die zu grofse Aus-
Ä gedehntheit der übrigen Systeme; 3) Mangel
an Kenntnifs der lateinischen und griechi-
schen Sprache. : ‚bei den meisten des oben ge-
‚nannten. Publicnune,
Die Classification ist Linneisch, ausge-
nommen -dals die ız und ızte Ölasse in eine
«einzige zusammengeschmolzen , die 14. 15
21, 22 und 23te aber nnter- die: ‚übrigen ver-
theilt worden sind.
Die 24ste. Classe des :Linnd wird ‚ganz
&borgangen, ‚de sie 50 wönig. das Studium des-
Bu jeni- "
-- ıT” —r[i
.
ae ITeT nn
‘
- 9m -
jenigen Puhlicums say, für welches . dieses.
Werk bestimmt ist:. vielleicht aber wird. sie
' nach besonders nachgeliefert werden,
\ Am Ende der. Vorrede des ersten Theils
finder man die vorzüglich benutzten Schriften
2 aufgeführt , wOrunter man aber mehrere der
besten vergeblich sucht. Diejenigen Gattun-
gen, welche blos ausländische- Arten enthal-
ten, sind ‚yon den übrigen durch stehende
Schrift, so wie auch im zweiten Theile die
Arten selbst, unterschieden. Das ganze Werk
“Jet nämlich -in drei Thieile getheilt, wovon der
„erste. die Uebersicht der Gattungen, der zweite
"die Vebersicht der Ärten unter ihren alphabe-
tisch geordneten Gattungen enthäll, ‚und der
‚dritte die nöthigen Vorkenntnisse nebst einer
"Anleitung zum Sammeln der Panzen u.8Ww.
woygn unten mehr. u.
4 M‘\ U,
"Es jonas nicht der: Or. über Classihca-
tonsgrüude. au streiten; denn alle künstliche
Systewiatäsirung ist willkürlich, und. es wäre
wahre litterkulsche Despotie,.wenn man ver-
langen: wollte, dals Alles einem einmahl all-
gemein angenommenen Systeme: folgen: sollte,
ohne „selbst. au. :seinen- Mängeln zu feilent
und es würde der Hiimzenkunde mehr nach-
ILBL St, Ä G thejlig
LO. JE
u |
theilig als nützlich. seyn, indem. der. Foischnngs:
_ geist dadurch unterdrückt, Einseitigkeit .aber . .
‚emporgehoben würde. Was man-aber. von je-
der Classification, von jeder Methode s. fordern
kann, ist, dafs sie s) leicht, 2) einfach), 3)
logisch ‚geordnet, ünd a, der Natur nicht zu
sehr ‚entgeg gen sey.
" Diesen Bedingungen zuwider "ind: ı)
Spitzfindigkeiten, besonders. bei Bildung der
‚höhern oder ersten Pärallelstnfen in der Me:
thode. 2) Umgleichartigkeit der Rücksichten
bei Bildung der Payallelen selbgt. ‚Bei-
spiele geben die Linn eischen Charakteres '
essenkiales it den ‚Methoden angewandt. —
'3) "Zu häufige und unmöthige Auseinander- |
eifsung verwandter ‚Pflanzen und ‚Pflanzen; |
Gattungen; denn die Natur gibt uns stets die.
schönsten Winke, die zu bestimmenden Pian- |
ı zen‘bei ihren Verwähdten aufsasudken, 3) All-
zuhäufige Anwendung der negativen und gra-
dualausdrücke :. Graduslausdrlicke nämlich in
Hinsicht der :Gröfse..und' Ausdehmungs - Bezie-
hung, es ‚mülstev denti die: Bezeitlumung ‘der
entgegangesetzten.Gnölse in derselbe Beschrei-
bung liegen.: Die negativen :Ausürüöke sind
aur.da zu. benutzen; uwio es Bm eigentlichen,
ı guten _
N ed
= 9. |
guien Wörtern zur Bezeichnung‘ der entge-
gengesetzten Eigenschaft fehlt u. s. w.
Aufser ‚diesen finden "hier noch folgende .
Bedingungen statt: 1) dals die ‚Sprache bün-
dig, und der Styl. überhaupt gut geordnet
sey. 2) Die Methode darf nicht blofs aus
Büchern ihre Materialien schöpfen, sondern
besser aus der, Natur selbst. Denn, fürs ‚erste,
hat es sich nur zu oft gezeigt, ‘dafs vielen
Beschreibungen nicht zu trauen sey, und zwei-
tens gestatten uns selten Beschreibungen im-
" mer denselben Gesichtspunct zu halten,. da
sie meist zu einseitig, und selten logisch geord.
net sind. ‘Wenigstens muls man alsdann diese
Lücken durch eigene "Beobachtung auszufüllen
| suchen, ‚Am.besten sind daher Methoden, die .
auf ‚unpere eigene vielseitige. Beobachtungen
gegründet sind. 3) Am wenigsten lassen sich
“ daher. Auszüge aus weit umfassendern Metho.
den machen, weil auf jeden Fall die speciel-
len Eintheilungsgründe eine veränderte Form
erhalten:
- Nach. diesem wenigen Vorausgeschickten
x
”
' wollen. wir..das vorliegende Werk etwas ge-
nauer" durchgehn, um zu sehn, wie Merr
Koch seinen Plan ausgeführt hat. 2
' G 3 Der
da 00
Der erste Theil enthält. wie ohem'.gesagt,
-. eine methodische ‚Uebersicht der. ‚Gattungen,
deren nähere Charaktere weitläuftiger als es in
dem Zusammenhange 'des methodischen Styls
"möglich- war,, auf jeder Seite unten’ ange-
geben sind, worauf” die fortlaufenden; Zahlen u
führen. *" ° ,
- Die Gattungen der ı4ten und ı5ten Classe
findet man natürlich in der. 4ten und 6ten
Clässe; allein sie bilden Sphären, die. im
"Range den Classen folgen, und ihre eigenen
Ordnungen haben (die alt Linneischen).
OB dieses zu billigen sey, ist zu bezweifeln,
zumahl indem man sie ohne Zerreifsung in die’
ersten Ordnungen beider Classen hätte 'brin:
gen. können, da alle Pflanzen dieser Classen
Monogynisten sind, und eben durch dieses
Verfahren dem Anfänger nicht die geringste .
Erleichterung verschafft wird; weil weder
das Längenverbältnife der Staubfäden bei den
-Didynamisten- urchgebends Statt findet (wie
bei den Münzenarten); noch bei den .Pflan-
zen der ısten: Classe der Begriff ‚von .Sili-
cula und Siligua fest" bestimmt werden
kann, also auch selbst diese Ordnungs- Grund-
lage fehlerhaft ist, Eben so wenig ist’ es Hrn.
K.
n An
Fu
\
1
t
\ ‘
- ni —
ı
K. m "Verzeihen, dafs er die Gyandrisien, als
- Pflanzen einer besondern ‚Classe stehen liels,
von denen so viele nicht ‚einmahl eigentliche
‚Gynandristen sind; "nicht zu gedenken, dals
‚ Mlieser Eintheihunge Grünkd hier gar : nicht palst,
"Einen Beweis,‘ wie nachlässig und ohne
Critik der Verf. öfters abgeschrieben, und so
wenig die Natur zu Rathe gezogen hat, gibt
schon die ‚Gattung Pollichia ‘in der ersten
- Classe, 'Man findet hier nämlich die Gat-'
. "tungsfharkktere der Pollichia campestris Ait.,
‚und im zweiten Theile die Rothisch en
der Poll, 'amplexicaulis. und Galeobdolon ! Bei
Hippuris, fehlt der Kelch keineswegös,. wie
Hr Koc h aus Linne abschrieb,‘ Die Ara,
‚vorzüglich aber dio Calla ‘werden von Anfän-
"gern. schwerlich unter den Mppandristen ge-
- sucht werden, und am ‚wenigsten die C. palu-
stris.L., bei welcher die Staubgefäfse die
’ Fruchtknoten umgeben. Ferner in der drit-
ten Qlasse, vorzüglich bei deri Gräsern,, die
doch gewile uur so mehr ‘verdienen, genauer
auseinander gesetzt zu ‚werden, da ihr Stu-
dium ohne diels etwas ‚schwerer ist. Um die
Leser davon überzengen zu können, wird es
nicht überflüssig seyn, die Methodisirupg der
G3 wäh
u
\
En so m
\ T
wahren. Gchser m mit Zepter üthen hierher zn
‚ setzen, .“
Bu . Bu ren u :
ı Mit. Zwitterbläthen,
L Mit spelziger Plumenderke,
1
A. einfach, DE
n 2) einspelzig, pfriemenförm. Lolium,
2) zweizpelzig. en “
“ %;
a) einblüthig, . ‚Blumenkr.
5 ») inspelzig, —_ , ‚Alopecy- ;
— ’ Inne.
'b) zweispelzig, Er
u :ı) begramnt. | ——_ ‚Stipa
2) nicht. Narbe,
j a) pingelförmig. — Milium
-b ‚federartig, -— Phleum,
.c) der Länge nach . 0
Zu 0 u borstig, _— Agrostis..
| | 4) sehr lang gedehnt, en
haarig, = Tripsacum
» zweiblüthig., | Bu . . :
a). begrannt. „ - Due „Serale..
b) nicht. Neetar.
3) einblättrig, Heischig., Melica..
2) zweiblättrig. Narbe.
a) Federärtig, — Panicum,
Ud
„in. nen m
4
FERNE un
‘
K 105 u
> ,' b "by ranh}Binmendecke
ER 7 = ‚gewöaktreiblänhig: "Aira, *
. ‚dreiblüthigeiue: 5 m .. Teint a
- d) vielblüth. Blumkenir. . .o' 3
, a) begrannt; unter Bikrap, .
nor 7 X). zweispaltig me -- Bromas. .
ı Zu ‘scharf zugespitzt. — Dastyliee
3) mit gewundener, knier mt
I. ‚form. Granne. ... — Anena x,
Busee F b). -grannenlos, - : or are
‚ı) mit Hülle! Gyndiurns
a 3) ohne.: Blätken. . Dr mein
a a) in eirund in lichen :
; Aehrem,, 2 ei. Poa. °.
:b}- in: berzfönmigen, — Briza, Ku
eo in. schmal längl, — Festca. er
. d) vami Grunde lang -..
| wellig.. 2.0. runde, vu
3). 3-4 epelzig, zweizeilig. - Elymus.
4) 4=6 spelzig, droiblüchig, Hordeum.
B. doppelt, . ee - Phalaris:
IL Miı wpelziger sechsbiätr. Hülle. Hordeum.‘ .
Wir: wollen diese Methode etwas genauer:
. durchgehn, um au zeigen, wie. sehr cs zu
gerwundern ist, dals der Verf. nur den gering»
Bu 64 - Si sten . |
U
\ .
\ ' j ü _ 304 od
sten Glauben haben. konnte ;dadurch. die. Un-
tersuchung dieser Gräser .erkeichtert zu haben,
"Schon die erste ParalleleI. II. Set/schlecht
gestellt, denn dureh beide Ausdrücke wird nicht
das Gegentheil bestimmt, ob nämlich bei II,
keine Blnmendecke noch'.bei I. andere Arten
... von’ Hüllen gegenwärtig "sind: , Auch selbst
die Bestimmung mit. sechsblätzriger Hülle,
ist schlecht, ob sie:gleich von Linne ab-
stammt. Weit besser wäre unstreitig‘folgende;
die Blüthen‘ zu 3 auf eikein gemeinschaftli-
chen, dreitheiligen. : :Btüthengtiel; jedes wit
‚ wweispelzigen Deckblättchen statt des fehlen- .
den Kelchs. Ferner, A. einfach; B. doppelt;
und .hierunter Phaläris;' Wer in aller Welt
wird" aber Ph. arundinacea, phleoides, ory-
zoides u.s. w, uhter dieser Linie suchen? und _
doch findet man sie nicht 'einmahl als Aus-
nahmen angeführt, ‘Der: Verf. hat: hier blofe
abgeschrieben, und nicht einmahl von neuern
Schriftstellern, viel- weniger selbst zerglie- |
dert. In der dritten ’Pärallele ı. 2. 3. 4. ent-
halten die dritte und vierte Linie Elymus und _
Hordeum. Hier wird man ebenfalls schwer-
- ‚lich ‚einen: Elymus, am wenigsten aber den
'E. caninus L. vermuthen, und eben so wenig
ein Hordeum. .
Unter
|
|
|
/
"Unter" der dritten Linie. der vierten, Parsl-
lele a. bi.c..d,, ‚wird man wenige drikieg: au-
chen, ‚wahl aber manche. Arten aus des Gate.
tung ‚Pa, dira, Juena n.e. w:, derem.Erwähr
»aung ‚vom Hrn, Koch sämmtlich übergangen
ist. In. der. ergten sinhangen Parallelg, m b,o.d,
findet man, dafs .der..Verf. alle Agrostides
grapnenlog macht. In des. folgenden siebenten;
a. b...baben. alle. Airae. go auch Panicum erus
Pd
galli ein’gleiches Schicksal, ohne dafs der.An-
fänger darauf geführt wird, _ Weiter unten ge-
_ schieht dieses wieder, allen. Festuca-Arten, nnd |
. doch, steht: Dactylis unter den begrannten;
kein Anfänger wird im Stande seyn den Bro,
mus. gracilis und pinnatus nach die Festuc,
PMyuros und Seiuroides zu finden, Wie we
..nig Herr Koch auf Gleichartigkeit ‘der Rück-
- sichten bei Bildung der Pärallelen gesehn |
hat, zeigen die’ Linien derselben, worunter
Milium, Phleum, dgrostis, Tri TIPSacum 4 ‚fer
ner, Bromus _ duena, Poa — Arundo n.s,w.
Kurz man findet in diesem kleinen Raum alte
Bedingungen, welche einer guten Methode ent-
‚gegenstehn. — Wie wenig Herr Koch die
natürlichen Verwandtschaften geschont 'hat,
‚ zeigen Mirabilis, Achyrauthes, Hedera, La-
’ goeeia, Audrosace , Prinula, Dodecatheou u,
” Ss I... \ Ay
ii
Prylica-, die : vor ihren Verwandten weit
eütferht in dieser Reihe 'auf-einander folgen.
Bei’ det Umbelläten liefe ‘es ‚der Verf. auch
- gihlz Beim Alten, und zeigt auch "hier seinen
Hang zu Spitzfindigkeiten: Die 19. Linuck
‚sche! lasse steht beinahe unverändert’ da;
anch selöst die „Honogiirie' sieht ‘man hoch.
Eb ist der Katım Bier: niicht, ' mehrere 'der-
u gleichen Beispiele‘ atrzuführen, um noeh g6
nauer‘zu beweisen, ' wie schlecht diese 'Me-
:thode gerathen ist, und wie wenig Erleichte-
dung: deu Anfängern dadurch versehafft wird.
= Diesem Theile”ist noch angehängt eine
Erklärung der'vorkommenden, oft sehr amver-
| ständlichen Abbreviaturen,
Der zweite Theil enthält eine. der Gat-
tungs- Methode des ersten, in allen positiven
und ‚negativen Eigenschaften ähnliche Me.
thade der Arten, in ihren ‚alphabetisch geord.
neten Gattungen. In der Vorrede werden die
im Texte. vorkommenden Zeichen erklärt, auch
findet man- Nachträge ‚und Verbesserungen
zum ersten Theile, nehst einer Tabelle der
Pflanzen. mit weiblichen Blüthen. |
Die Käufer bezahlen ‘hier abermahls die
L in . eischen specifischen Differenzen; nur
unter
4
\
e
\
a. 07 wm
unter ‚anderer.Formy ‘und ‚durch das -Eähpres-
sen derselben in .die miethedische ‚Form, sind
- beide verstümmielt; .denn..die speciischen Char
yakterg kennen: keine methodische Form; und
sollen nur (diejenigen Eigenschaften ; hezeich-
nen, die Jeder. Art vor allen. übrigen ihrer
Gattung allein’ zukommen; mithin sind "sie
mehr für den geübten Botaniker, als für den -
„Anfänger. Dals.Linne selbst "nachher die-
" sem "Grundsatz: üngeireu ‚wurde, und beide ,
- Formen verwechselte, | dieses hat so viele
Nachtheile verursacht, und bei ‚den meisten
. Botänikern 80 langwierige Indigestionen, dalg
sie noch immer daram leiden, |
Dale Hr. Koc h. die neuern Schriften. 80- '
wohl (das Hoffman nsche Taschenbuch aus- u
genommen), als die Natur, selten. zu Rathg,
gezogen hat, zeigen aufser den schon ‚oben
angeführten Beispielen die Wiederhohlung,
dafs ‘die Callitriche autumnalis Zwitterblüthen
besitze, die ‚gegenwärtig wohl selten mehr
beobachtet werden ‚möchten; ferner, dafs er'
.den Alopecurus pratensis, agrestis und geni-
eulatns als unbegrannt angibt;- so wie. die
...achlechten Unterscheidungszeichen der Apargia
hirta. und hispida, die Camphorosma motsp. .
| Pol
-\
en ww. ROE
Pollichii‘ uw DienGerich did - sche.
uifter. Sirrander: geworfen, und nicht besser
bestimmt als in dem: Hoffmannsehen Ta!
schenbuche; und so beinake‘ ‚durchgehends die |
Abrigen Pflanzen, -. 2 22 00 nes
| ‚Der dritte Theil enthält föigende Abschnitte! .
u s) Kurze Anleitung zur Kenntnifs des Lin-
| neisch en Pflanzensystems. 2) Erklärendes
Wörterbuch über die botanigche Kunstsprache,
3) Erklärung deri in ‚ den-beiden ersten Abschnit;
ten vargekommenen Iateinischen Kunstwörter,
#) Ueber die Untersuchung, der Pflanzen näch
- dem Linneischen. Systeme, “und den Ge- |
brauch dieses Werkes, " in "Regeln und Bei-
epielen.. 5) Verzeichnils der gangbarsten :Na-
men 'im gemeinen Lebep und der. Garten-
kunst, ‚mit beigesetzten Linneis chen, 6)
“Von den officinellen Pflanzennamen mit bei»
gesetzten Linneischen.. 7) Anleitung. zum
| Anlegen einer Pflanzensammlung. |
Zuletzt eine- Erklärung der angehängten -
Kupfertafeln, °
AK Führe hier ‚die Nothwendigkeli
der Systeme überhanpt, und dann die Vor:
züge des Sexnaleysteme Insbesondere an, wel-
ches er stufönweise durchgehet .. die Art- der
2 Ein-
- 19. N
Eintheilung im, "Classen, Ordnungen. md Gat-
A)
tungen zeigt, und bei..dieser Gelegenbeit die
Geschlechts - Hülle” und Fruthttheile, : nebst
ihren allgemeinen Formungen erklärt; so wie
"in dem Abschnitt‘ über die Artenbpetimmung,
‚die: Wurzel, den Stamm, Blätter,. Nebentheile
der ‚Pflanzen j Inir ihren verschiedenen For:
m.
mungen, ‚mit Verwaisung auf das folgende.
‘Wörterbuch. 2) 3) Die Uebersetzung der ‚la-
teinischen Kunstwörter weicht wenig von den
ältern, ab, auch gibt das Gadze einen blols
gar falsch übersezt, als emarginatus durch
eingeschnitten; retrofractus durch. einge-
‚knickt ;., beides drückt zu. “Allgemeine Ber
site aus /. nn s
t
q
Die daranf ‚folgende | Anleitung zum ÜUnter-
_ dürftigen Unterricht, Einige Wörter, sind s0- |
suchen und Bestimmen der Pflanzen ist: ganz
gur Er. ‚geht die Hanptbedingungen und
-Hülfemittel® dazu der Reihe nach durch; zeigt
dahei aus den sämmtlichen Classen -mehrere
Pflanzen, mit denen man Versuche im Be- _
- stimmen anstellen soll, so. wie überhaupt den
: Gebrauch der beiden ersten Theile; und zer-
gliedert, endlich selbst einige; die er nach
seiner Meihode bestimmen lehrt. |
! i
‚In
D j
» sy» .
/ ne CE
Täler Hten Abschnitt handelt « er N vom
, Sammeln der Pflanzen; - BB). vom ‚Einlegeri
derselben; wobei aber: manche Vorschrift
nicht gänz- zu Billigen- seyn. möchte,, 2; B.'
- das’ Ausschneiden der 'Blüthen und. Blätter;
wenn sie zu dicht stehen; denn es’ wird -hier
‚Ne:Pflanze verstürnrkelt,,- und’ oft der wesditı
liche‘ ‚Charakter mit. weggenommen. Dieser
Unbeguentlichkeit. kann 'man durch’ üntergek,
schobene Papier- oder Karten-Stücke abhel:
fen. Das Halbiren und &bschälen der dickeri
Stengel ist: eben so wenig, zu rathen. . C}y
vom - Tavcknen, Auch hier: findet man: eben
solche regeln: so z.B. das Einlegen: in Bü:
ı cher zu’ Anfang; ' denn’der Druck ist’ ungleich ;
. höchstens bei kleinen Pflanzen geht es ar.
Ferner das Einschrauben in Pressen; weit bes-
"ser ist Beschwerung mit Steinen oder Gewich-
ten; weil sie, so wie die Pflanzen zusammen-
trocknen, mit gleichförmigen Druck 'nachsin-
ken. — Kiebrige Pflanzen mit Sem. Lycopo- Ä
dii zu bestreuen, möchte auch nicht ‚starken
Eingäng finden. — Trocknen der Pflanzen
im "Sand. Diese Methode kostet‘ sehr viele
Sorgfalt, und gelingt selten. — Saftreicho |
Pfanzen mit ‚einer heilsen Eisenplatte zu über-
fahren, ist bei weitem Hicht- 80 gut, wie das
E :Ab-
\
tet
\
N,
.. a ) Ir —
| Abbrühen. _ D) vom Aufbewahren; 4-8;
echlägt das Aufleimen mit Papierstreifen, oder =
Aufnäben, auf einen .Kalben Bogen vor; al.
.lein - hier ‚ist, die Pflanze zu sehr Verletzun-
gen. ausgesetzt. ‚ Besser ist loses Einlegen in
&inen ganzen Bogen. Das Einbinden geht eben
80 wenig an, besonders: wenn die Sammlung
eystematisch ‚georduiet seyn soll.
‚Diefs. ist ‘der Plan. des ganzen Werkes,
dem bei allen den vielen Fehlern, dennoch
die Nutzbarkeit nicht ganz abzusprechen ist;
daher der Verfasser immer den Dätnk desjeni-
‚.geu Publicums verdient, dem er seine Arbeit
wid ete,,
Z Um. ‚den Werth desselben zu erhöhn,
wäre es'zu' wünschen, :dals. der Hr, Verf. bei
‚einer zweiten Auflage, : mehr Fleifs auf die
Ausfeildng desselben wendete, und angleich..
gewiisenbafter die nenern Beobachtungen, und
wb möglich, die Natur selbst zu Kiathe zöge:
. ,
.’ x * r
2, .
Tr . 2
ns N \ s
oo a o
” - « 4‘
1
Coloured Figu es of English ing or
Mushrooms, | by" James Sowerby,
F. 1..S. Designer. of. English Botany’etc.
‚London. Fol, min. N&:k-IX. 1796. —.
No X-XU.. 1797. — No. XlI-
XV, 1798.
Lu . x
Tr "
- q
| Unter den kryptogamischen Gewächsen
verdienen noch immer die Schwänme oder
"Pilze unsere ganze Aufmerksamkeit... Wir
würden ändels unstreitig schon weiter:in..die-
sem Theile der Kryptogamie gekommen seyn,
-wenn. sich. in jedem Lande, besonders von
Europa, nur ein Botaniker ausschlielslich da-
‘ mit beschäftigt hätte An Abbildungen der
gewöhnlichen Arten fehit es uns eben nicht
mehr; zweckmäfsiger würde es aber seyn,
nur auf diejenigen. Bücksicht zu nehmen,
welche entweder ganz neu oder zweifelhaft
“sind, oder von denen noch gar keine Abbil-
dung da ist,
- .- : Here
-
- PP I er 3
— 113
‚Herr; :Sowerby, -der in einigen Kleinen
Schriften und Aufsätzen bereits Proben seiner
XKenntais: in der Botanik’ gegeben hat, beson-
ders aber als einer unser vorzügliehsten Pflan-
. zenmahler bekannt ist, übernimmt es, uns in
| diesem. Werke: mit "den ‘in. England vorkom- ;
enden ’ Pilzen näher. bekannt: zu machen;
‚Schon seit. 1796 ‚bat er. einzelne. Numern,
welche, Beschreibung und Abbildung. dersel»
ben enthahen, herausgegeben ‚und. bis jetzt
damit .continuirt. Jede ‚Numer ist ‚mit, einem
blauen. Umschlage versehn; die Zahl der Jarin
befindlichen Tafeln ist aber nicht bestimmt,
Die ersten. ı20 Tafeln haben einem Haupt- u
titel und vollenden den ersten Band; Der.
' Text.ist night pagmirt, Das Aeulsere die-
ses Werkes emphehlt sich , wie fast alle jetzt
in England -erscheinende Werke, auf das vor- "
ıHeilbafteste. Die Abbildungen sind. in einer
‘ leichten ,.gefälligen Manier gemacht, sie sind
der Natur getreu, und stellen das Gewächs,
wo nothwendig ist‘, in seinem verschiede-
men’ Zustande vor. . Nur.;sind alle Tafeln
zicht son 'gleicher Güte; auch ist die Illumi-
‚nation bei. einigen,. wenigstens bei. unserm
" Exemplare, nicht ganz richtig. ‚Doch diege
‚kleingn; Mängel lassen ‚sich bei der Nenge
..U@B. 1,88. H der
.
EG . -
I u — IIq —_ u
[E}
“ der 'abzubildenden Gegenstände übersehn ;.
wenn man überdiefs bedenkt,. dafs ‚Herr. So-
werby "noch ‚mit Abbildung vieler anderer
Gewächse beschäftige ist,
In Bestimmung der Gattungen Folgt der
. ’ Verfasser grölstentheils Bulliard. Vom Me
rulius und einigen andern aufgenommenen
| Gattungen scheint er. aber noch keinen richti-
gen. Begriff zu haben. Differenzen eind we-
“der. von den bekannten, noch von den neuern
Arten angegeben. Die Beschreibungen ‚: selbst n
. der als neu aufgestellten Arten, sind: wenig
befriedigend. Auf Bulliard’s und Schäf-
fer's Werke ist in der Synonymie besonders
| \ Rücksicht genommen. Andere deutsche 'fun-
giologische Schriften: werden selten angeführt,
und Batsch’s Elench. fung. haben wir bis
jetzt noch gar ‘nicht erwähnt gefunden. Es
kann daher nicht fehlen, wie sich in der Folge
zeigen wird, dafs Herr Sowerby: manches
Gewächs als nen’ beschreibt, das’ wir bereits
| längst kennen. ' Was indels bei diesem- Werke
zu loben ist, und: wodurch dasselbe auch für
"die Wissenschaft einigen Werth bekömmt, ist,
dafs der Verf. bei‘ den ‚angeführten Schrift-
‚stellern: ‘besonders auf die englischen Floristen.
„sieht,
j F
ER
ww
..
ee eg
einander verschieden sind.)
“
= 15 = Ber
sieht‘, und dafs wir dadurch nun ‘erfahren,
‚was jene. unter, den ih, ihren Schriften er-:
ir
wähnten Pilzen verstehm.
. Wir kommen nun zu der nähern Anzeige
des Werkes selbst. Die von 96-97 erschie-
werden.
Ri "Tab, 1. 'Agaricns voluaceus Bull
Tab. 2. Agaricas cepaesbipes. _ (Unter
diesem Namen vereinigt Herr Sowerb yA,
t. 374: da beide nur blola. durch Farbe von
Tab. 3. Peziza cerea Bull, _
Tab.4. Peziza vesieulosa Bull,
Tab. s.. Peziza cochleata Linn. ‚et Huds,
‚ Tab, 7. Agaricus glutinosus Schaef£.
‚ Tab.8.: Agaricus limacinus. Schaeff. 2
Tab. 9.. Agaricus eollinitus. _ (Diese und
"die beiden . vorhergehenden Arten sind sehr
nahe . ‚nikeinander verwandt, wefshalb auch
Hz E die '
‘ /
, nenen Numern liegen, ‚freilich aulser den -
| Grenzen’ unseres Journals, da aber von dieser
"Schrift bis jetzt in Deutzchland. nur eine sehr
unvollkommene Anzeige existirt, 80 können |
jeue Numern. wohl nicht gut übergangen |
‚luteus With, 3.344. und A. eretaceus Bull, |
‚, Tab.6. Beticularia sinuosa Bull 2
die Synönymie derselben einer Berichtigung
bedarf, die an einem andern ‚Orte mitgetheile
werden soll.) ee a e
N Tab, 10. Agarirus frasrans. With, —_
(Der Verfasser ist geneigt, den Geruch dieses '
Pilzes vom Anthoxantlıum odoraium ‚herzu-
leiten, in dessen Geieilschaft er sich oft
findet.) a a s
u Tab. 11. Heluella Relhani. _ (Grenzt
zunächst an den seltenen "Phallus c conieus Fl.
Dän.. mit dem. und vielleicht noch mit eini-
gen andern Pilzen sie in der Folge von dem
Rec, als lid besondere Gattung ‚Aüfgeführt
ei ‘ı8
Fhallus ndch. an dern 'verwändten Gattungen
vereinigen läfst) °.° r.
" Tab. 12: "Retfoularia hemisphaerica Bull,
Tab, 13. - Peziza epidendra Büll. 1.467. —.
(Aufser diesem Synonym gehören ı noch Bier-
‚her P. pöculiformis Hoffm. Veget. Erypt. 2,
t 7% fs, Peziza coccinea. Bol t. Hist.: “Fung..
\
t. 104. Reich. Fl. Francof. h. 907.7 lacq.
Austr. t. 163. u. m. andere sowohl von ältern
als neuern Schriftstellern.” "Eine vollständige
Synonymie dieser und’ ‘der P, eoceinka, die
“ der Verf. auf der 78. Tafel abbildet, und
welche nicht selten mit einander verwechselt
>
/
. “
- x " %
x
‘ o. sind, -
Cd
” m. 117 m
sind, wird bei öiner andern ı Gelegenkei mit-
getheilt werden.)
‚Tab. ıq. Agarigus 'elypeolarius With.
(Agaricag conspurcatus ist mit clypeolarius .
einerlei. Vielleicht ist auch A. concentricus
Abbild.. der Schwämme ztes. Heft hierher zu
* rechnen.) | ' .
Tab. ıs. Hydnum ‚Dauiesii, (Nydoum
‚oehraceum Pers. in Syst. Nat. od, Gm el. I.
8.1440.)
Tab, 16. Peziza marginata Relh, Cant.
Suppl. — (Lichen excauatus Hofm. ist von
dieser. Pezize nicht verschieden. Sphaerobo-
Ina rosaceus Tode fung. 1, t.7. f. 57. gehört
vielleicht hier auch her, wenn gleich die Be-
schreibung und Abbildung, die dieser Botani-
ker von seinem Sphaerobolus gibt, nicht ganz j
. mit der Peziza marginata oder dem Lichen
excauatus übereinkommt. Dem sey. indefls wie .
ihm wolle, zu der F amilie der Lichenen kann
. diefs Gewächs auf keinen Fall gebracht wer-
den. An die Gattung Peziza oder Octospora
. grenzt e8 zunächst; besser würde eg aber: ohne
. Zweifel seyn, gine besondere Gattung daraus-
zu machen, .da es üherdiels noch einige
. Verwandte gibt, die. im Allgemeinen mit
dem Charakter dieser Peziza übereipkommen.)
: #HA3 . .% Tab, '
- heil.
. Ns .
/ 2 ’ ! ’
‚ no y .118 — .
. Tab.ıy. Peziza bicolor Bull. — (Peziza '
‚ ssilis Flor. Dan. t. 799. f. 2. verdient mit die-
ser genatier verglichen zu werden.)
Tab. ı9. . Peziza stereoraria Bull. t. 376.
et 438. (Die Abbildung könmt ‚mehr mit.
:Bulliard’s t. 376. überein, Diese ist blafs-
£rünlich oder. gelblichgrün, jene (t. #2 8.) vom
]*
schmutzig violetter Farbe.)
Tab. 19. Agaricus eroceus Bull. with.—
(Die angeführte Tafel stellt diesen nämlichen
Blätterschwamm® vor, Bulliard nennt ihn
aber nicht eroceus, sondern ochraceus.)
Tab. 20. Agaricus ceraceus Dicks. With.
Tab.2ı. Merulius foetidus. — (Eine neue
Art Blätterschwamm (denn ein Merulius
scheint es nach der Abbildung nicht zu seyn),
dessen Differenz wir nach der Abbildung so
"angeben würden: Agaric. foetidus, stipite fi- |
. stuloso pubescente” fusco, pileo vmbilicato
striatg nudo cinnamomeo,' lamellis tenuibus
inaequalibus fuscescenti-Aauis. — Er gehört
„amter die Abtheilung der häutigen Blätter-
“ schwämme mit nabelförmigem Hute, Im fri-
schen Zustande riecht er nach Knoblauch.)
Tab, 22. Lycoperdon carpobolus Hunds,.
With, a
Tab,
w- .119 wi a
, Yab..23. Peziza kydropkora Bull, — (Blofs
der nahelfärmige Eindsuck, des man im spä-
‚tern Zustande an diesem Gewächse bemerkt,
konnte Bulliard und Hr. Sowerby ver-
leiten, dasselbe zur Peziza zu rechnen. Es
‚ist eine Sphaerie und zwar Sp. 'Pezizs Tode
fung. .Mecklenb. z. 1.15. f. 122. '
Tab. 24. Peziza scutellata With,
Tab. 35. Auricularia tabacina, A. nice.
kiana Bott, 174. With, 3. 433, — (Weder
"Bolton nech unserm Verf. scheint es be-
"kannt zu seyn, dafs diese Anricularie schon
in der Gmelinschen Ausgabe des Natur-
systems und im Spicileg. Fl. Germ. unter dem
‚Namen Thaelaephora variegata beschrieben
ist. Die Boltonsche Abbildung stellt die
Auricularte nur im ausgebreiteten und jungen
Zustande, die Sowerbysche im vallkom-
menen vor).
Tab. 26, Auricularia ferruginea Bull,
With. Heluella rubiginosa Dicke,
Tab, 27. ‚Auricularia reflexa Bull, With.
= (Thaelaephora Zirsuts. Die Farbe der Un-
terfläche variirt sehr; so gesättigt, wie sie
aber in dieser Tafel. angegeben ist, haben
wir sie nie bemerkt, _ _
| 44 Tab.
[4
LE. _.._i_.
\ .
re 120. dusie
Tab. 28. Nidalaria 'eampanılata "With, _
Peziza lentifera Linn. Hude. etc, (Opa
‚thus Iaeuis Willd.y
“Tb. 29. Nidularia strista With. Huda,
— Peziza lentifera-ß. Linn, — (Gyathus
striatüs Willd.) Dr
‚ Tab. 30. Nidularia laeuis With — Pe-
; ziza laeuis Huds. — (Cruhus erueibulifor-
f mis Hoffm.) u
| Tab. 31. Agaricus xerampelinus With —
(Ägaricns serratus Bolt. rechnet Dickson
(Ph ‘Crypt. britann. -fasc. z. app.) als. Syng-_ _
nym hierher,. in den Lamellen kommen. beide |
aber nicht mit einander überein).
Tab. 32. Agaricus virgineus lacq. Wulf.
— A. niueus. With. etc. BZ
Tab. 33. Agaricus Lener ' With. _— Ob . |
auch Withering's- "A. Colus hierher gehört,
- darüber ist Herr Sowerby noch zweifelhaft,
Wir wagen nicht darüber zu ‚entseheiden.)
Tab. 34. Boletus piperatus Bull.
Tab 35. Heluella spathulala, — Claus “
. via spathula Dicke. a
Tab. 36. Agaricus elephantinus Bolt. *
Tab. 37..- Agaricus peronatus ‚Bolt. (Die
Farbe ist. hier dunkeler wie in der Bolton- v-
schen Abbildung angegeben‘, und "wie wir
| on sie
A
’
x
.
- I
s
Wn -xi2L u
“ste. Bei-einigen frischen vor uns’liegenden
Exemplaren aus unser Gegend bemerken).
Tab. 38. Peziza stipitata Huds-With. —
(Sehr gute Vorktellimg' der : verschiedenen
"Gröfse \und des verschiedenen Alters, — Man
"vergl. indefs, wäs auch Herr Dr, Persoon
in sein. 'Obs. Mycolog. iS 1, ı8.’von dieser
-Pexiza bemerkt). - |
: 1. Tab, 39: Heluela Mitra Linn.: — '(Viel-
leicht eine nene Art,. ‚deren zuvor S. 66, ge-
dacht ist). a
Tab. 4o. Clawaria cornea: Rein, =. Cl.
aeuteiformis. Bull. -- _
Tab. 41. Agaricus Iaerymabundus Bull. —
(Die Fätbe weicht”etwas von der.Bulliar-
_dischen: Abbildung ab; es ist aber nicht zu
bezweifeln, dafs ‚beide Botaniker eine’ und:
dieselbe Pflanze’ vef sich "gehabt haben.) '
“Tab. 42.’ Agaficus 'odorus Bull, — (Ob
b 8 anisatus Pers. Obs. Mycol. ı. S. 44. eine
von jenem wirklich verschiedene Art aus
macht," bedarf nöch "einer genauern Uhter-
| suchung). en
‚Tab.g3. Agaricus sarguineus: lacd. —
"(Ohne "Zweifel ist Boltön’s Agaricus rubens
t, 36, Mit. diesem Bilätterschwamm einerlei.)
Tab: 4 Agariche sulphureus’ Bull,
2 EI 5. 0.03 .Tab.-
Be
”
- |
- :122 .,
Ä 5
Tab.:45«- Aguicas Finde Bull. we. h par- ı
zus With,. A ’
‚Tab. 46. Agaricus Cantharellus Lion
+ Tab, 47. : Agaricus cantharelloides, — Hel- -
„vella cantharelloides Bull. (Bulli ar d’s,Aga-
ricus centharelloides ist der. Verf. geneigt, nur
für eine -Abart des A: cantharellus anzusehn.
Beide sind sich freilich ähnlich, A. eanthare]-
loides Bull scheine. aber. doch eine beson.
dere Art auszumachen), :
Tab. 48. A. radicatus Neth. With. ——
A. longipes Bull.? — (Das zweifelhaft an-
‚geführte Bulliardsche Synonym kann nicht
„hierher! gehören, da der Strunk in, beiden _
Abbildungen, welche Bulliard ip seinem
Werke, auf der 232ten ‚und sısten Tafel g9-
geben hat, mit einer kurzhaarigen Oberfläche
bedeckt ist, — ; Als Synonyme des A, radieg--
tus sieht.der Verfasser auch noch an Withe-
‚rimg's A. vmbracalum, agrestis, gracilis und.
splendens),
. Tab.49. Trichia denudata Bull - _ . Clathr, -
‚denudatus Linn..
Tab. so. Trichis nuda with, — .Trichia
‚axifera Bull. t.471. £1, - Trichia typhoides
‚Ib. £.2. — (Trichia typhoides: scheint Herrn
Sowerby unbekannt zu seyn, ange. verei-"
"nigte er sie nicht. mit der axifero), Tab.
r «
‘
2m
‘
‘Tab, sı. Heluella esculenta. nz Phallus
esculentus Linn.
Tab. s2. Lycoperdon epidendrum Linn.
Tab. ‚53. Aecidium fuscum Relh. Ly-
soperdon Anemones Pult.. in Ir of Linn. 2
Soe. 2. 311.2 (Scheint kein 4ecldium zu seyn).
Tab. 54. Sphaeria pungtata, — Peziza,
punetata Linn.
Tab. 55. Sphaeria Hypoxylon. — _Claba-
ria Hypoxylon Liun. '
"Tab. 56. Agaricus contiguus Bull.
Tab. 57. Heluella agariciformis Bolt. —
( Zunächst ist hierwit verwandt Helotium glo-
drum Tode fung. Mecklenburg. ı. t. 4. f. 36.
‚Vielleicht machen beide nur Abarten einer und
derselben Pflanze aus).
Tab. 58. Boletus hepaticus Linn.
" Tab. 59. Peziza Acetabulum With, Bull.
‚ Tab. 60. Sphaeria militaris. — Clanaria
militaris Linn. — (Die Vorstellung ist. ohne
Insekten - Larve oder Puppe, nach der Be-
schreibung hat sie aber Herr Sowerby be-
ständig aus einer von beiden eich entwickeln
schn).-
(Die Fortwerzung folgt in einem der nächsten
Ä erache).
n | g / . 3.
x
- /
%
Icones "Hlustrationi Pläntarum. ‚Ameri-
canarum, in Eclogis descriptarum.. in-
seruientes Edidit Martinus- Vahl,
Professor Regius et. plurium academia-
rum,sodaljs:. Decas prima... Hauniae, Im«.
‚pens, Auctoris, 1798., Fol. ma],
“
R) . . t
‚Herr Professor V.ahl hatte einige:in dem
ersten Hefte. seiner sehätzbaren und so reich-
'hältigen Eelog. american, beschriebenen‘ Pfan-
zen abbilden lassen, und‘ wünschte diefs. ‚auch
mit dem ührigen, von denen bia jetzt noch.
‚ keine Vorstellung, gegeben ist, tkun zu kön: ,
ren, ’Diels Unternehmen war: aber für einen
Privatnann zu kostspielig. Er hoflte zwar in
den folgenden Heften die Kupfertafeln. vermeh- .,
ren zu können, 'wenn der Absatz der Exem-
plare des 'ersien' Heftes es erlanbte; "weil aber
_ dieser seiner Erwartung nicht entsprach, »0
sah ‘er #ich schon ‚genäthigt, die Zahl der Ta- - -
’
fela für die folgenden ' Hefte der. Eelogen
auf zebn einzuschränken, Da indes Herr
j “>... Ayam.
.. j >
nn te au
Aal ....n
nA yan, welcher schon zuvor dem Verfasser den
Wunsch zu ‚erkennen gegeben hatte, dafs ben
sonders von den’ von Bohr entdeckten undi in,
den Eclogen vorkommenden Gewächsen meher-
re in Kupfer gestochen würden, sich freiwillig
'entschlofs, die zur. Ausführung der lobens-
werthen Absicht des Verfassers. .nöthigen Ko«
sten zu ‚übernehmen. 50 wurde Herr Prof.
Vahl hierdurch in den Stand gesetzt, seinem
Wunsch zufolge nach und nach alle -diejeni-
gen Pflänzen abbilden lassen zu können, wel-
che: in den Eclogis. beschrieben sind, aber von
denen bis jetzt noch keine Abbildung vorhan-
u den ist,
"Gegenwärtiges Werk, "welches in einzel-
nen.Decaden erscheint, ist von dem Verfas-
ser nun zu dieser Absicht bestimmt. "Jede
| Decadg enthält ein Inhaltsverzeichnifs, in
welchem. auf’ das ‚Heft ‚der Eclog. americ.,
‚wo. die Gewächse beschrieben sind, verwie-
sen ist. Die Kupfertafeln haben das nämliche .
- Format und sind von gleicher Güte, als die,
welche die Eclogae selbst entualten,
Abgebildet ‚sind in dieser, ersten Decade:
Tab. ı. JIusticia imbrieata, Eclog. americ,
“ Fasc. I. 8. Ko Die Abbildung ist nach einem
K vom
‘
|
’
‚une 126 mus
vom "Herrn: FAyan ‚überschickten Exemplare ı _
. entworfen, welches eich darin von dem a. a,
©. beschriebenen unterscheidet, dafs sich die
Wurzel in einige kurze Stengel theilt, wels-
‚halb diese Art, wie der ‚Verf. auch selbst be-
merkt, nicht stengellos genannt werden kann,,
wie in den Eelogis angegeben ist, :
‚Seboenus: barbatus. Ecl, amer. Fasc.z 2.
SS.
3. Schoenus trisens. Eck. amer. "Fasd, 2. s. Au
. 4. . Ecbites tomentosa. Symb, botan. 3. $. 44
5. Echites paludosa. ‚Excl,amer, Fasc. 2. 8.19.
6 Tabernaemontana ondulata, ‚Ecl. amer.
Pac 2. S. 20.
. "Cynancham rostratum. Symb. bat 3.
Ss. 2 ”
' 8. Cynanchum denticlatam: EA, amer,
Fasc. 2. $.23.
9. Rittera grandiflora, El. amer. Fasc.: 2.
S, 37. |
Io. "Bignoni amollis. Edtog, amer. Fasc. 3.
$ 46. i et
Fe
” N
— u... A nn. PIE Er U * line
.. Po EHRE VER EREER
ur Zen nr ”
[| wu =". . . „
Gmundrils der Kräuterkunde zu Vorle-
sungen entworfen von D. Carl Lud-
wig Willdenow, ‚Professor der. Na-
turgeschichte - beim Collegio Medico-
Chirurgioo. — Zweite verbesserte und
vermehrte ‘Ausgabe: Mit neun Kupfert.
'ünd einer Farbentabelle. Berlin,
\ "1798. VI und 570 8. in $.
P4
Mit Vergnügen ersehen wir aus der Ver- .
| gleichung dieser neuen Ausgabe mit der er-
sten im Jahr 1792 zu Berlin erschienenen,
dafs der allgemeine Beifall, womit man durch-
gängig. diese vortreffliche Anleitung zur Er-
lernung der Kräuterkunde aufgenommen, den
Hrn. Prof. W. bei der Herausgabe dieser neuen
Äusgäbe nur noch um so sorgfältiger gemacht
hat, seinem Buche noch mehr. Vollkommen-
beit .und Brauchbäarkeit zu geben, und die
wenigen Mängel und eingeschlichenen Fehler
‚deucwdrigen Ansgabe .zu verbessern. Fast
we; .
.. . über-
/ . a. 128! L u
überait-bertierken "wir weckmälsig ge” Abände-
‚zungen. und. Zusätze, und: schon aus einer -"
_ Vergleichüng der. Seitabzahlen dieser nenen
Ausgabe mit denen, ‚der ältern. ergibt. sich, wie
beträchtlich die lerztern sind. “Achtzig Seiten
zähle diese neue Ausgab& mehr, und aulser- '
\ ‚dem. sind durch einen kleinern: Druck: auf ‚je-
der Seite noeh fünf Zeilen mehr hinzugekom- -
men. :. Gleichfalle: sind ‚auf einer neu hinzu- .
gefügten Kupfertafel einige: aufgenommene -
peue Kunstausdrücke, die Luft - und- Lympha
tischen - Gefälse. nebst ‘den Hautöfnungen von
einigen "Pflanzen durch. Abbildung anschauli-
cher. gemacht.: 0.0 7-.00.0
-
“ _ Wir 'werden uns bei der Anzeige dieser wu
neuen Ausgabe nur. einige Bemerkungen Über-
die Veränderungen‘ und Vorzüge dieser Aus-
gabe vor der ersten erlauben , da die Beur-
theilung "des ' "ganzen Works nicht nur‘ ganz
| aufserhalb den Grenzen unsers Journals liegt,
‚sondern auch . unsere "besten recensirenden.
| - Änstalten längst: hierüber ihr Urtheil ‚gefäll
_habon. u \.
Die Ordnäng der Abschnitte und. Paragrd-
_ phen, } in’.der. der ‘Verf. idie hierher. gehörigen -
Gegenstände abbandelt, ::gind fast; :diesellsen
"wie-
!
, —_ T. 39 — ,
wie:in. der ersten’ Ausgabe; ‚ayr' sind die
Krankheiten und Monßstrositäten. der Pflanzen,
die ehemahls in dem Abschnitt Grundsätze
der.- Botanik. anfgeführt ‚waren, wie sehr zu
‚billigen ,. jetzt. ‚in. emem ‚besondern Abschnitt
worgetragen.‘ So steht auch in dieser neuen
Ausgabe, unserem. Bedünken nach, die Anwei-
supg, wie mau. bei Verfertigung. einer, Kräuter-
aamınlung. au Werke gehen müsse, weit pas-
wendet ja der Einleitung. als in der ältern un- .
ter, dem : Abschnitt. vos: den Grundsätzen. -
Es.jst, au, wünschen, . daß der Herr. Professor
bei" einen. neuen Ausgebe noch-mit einigen
Paragrapkiey ähnliche. Versetzungen vornähme,
Sa .2.B.' die. Bestimmungen‘. der. Earbe,. die
‚bier.gogh ‚unter. den. Grundsätzen $..199, ab-
gebangelfi werden „nnd die Bestimmungen der
‚Nbesfläche:der Pflanzen (superfcies), der Pe-
wiorldn:nder..Vegetatian, und. der Grölse der
Gewächse anıl. Ihres. ‚Theile (Einleitung $.6.
bis 8; ‚Js svürden ;gewifs eingsschicklichere Stelle
in dem ‚Abschnitt. von: der Terminologie fin-
‚de. 8o,:würde auch wielleicht der Ab-
schnitt „von den Nemen. der P/lanzen, weit
‚zwockmälsiger ‚mit dem,.wo vag den Grund-
‚sätagn gähandekt: wird, ‚zu verbigden seyn. —
‚Borviel;. üben. die Verbesserungen LE Plans;
WMIAB. LS. . I .nun
I 2
+, %
. 2” 130: in
nun son’ "dehen,; welche die, einzelnen Capitel.
seibse Lätreffen. er Dune
‘ re
v .. . « .. cn
- r .. ! io ..
‚In der Einleitung $,4. ist der Begriff von
| Kräuterkunde ‘besser "und bestimmter augeinl
Andergesetzt. — 5. Ebendaselbst "möchten
4
‚wir aber’ nicht mit dem Hirn, Verf: das’'starke .
Pressen der ’Vipose- .anräthen;; inderh diese ‘da
- durch eanz ihren Habitus verlieren, und ihn
auch durch Anfeuchter mit Wasser nicht gut‘
wieder ethalten. —- In dem Abschnitt I Te
minologke, sind uns besonders zwei ganz neue
u vom Verf. zuerst angeführte Kunstausdrücke |
‚für ein paat besondere Arten der ‚Stützen
(Fulcra) aufgefallen, Aamentum und - Oohrei.:
— RBamentnm: (Ausschlapsschuppe) $, 28,
So nennt der. Verf.. ein kleines, öfters sogar
„borstenförmiges Blättchen,, das länglich, dm,
mehr oder weniger bräunlich ist, Dun bald
wie die Afterblätter.i in: den Widkeln-des:Blatt-
stiels, bald aber auch -oline Ordaung am. Sten-
gel zerstreut steht. Es zeigt sich: fast: bei
allen Bäumen: wenn sie ausschlagen und fall
‚ sogleich ab. — Oechrea (die Tute)’ Gr 320 ist.
"ein blattförmiger- Körper, (der die Aeste der
Blumenstiele- bei‘ einigen Gräsern- in Gestalt
_ .
’ ‘
u nn a ae. an U. nn
.
1]
- - .
HM. Unia ne een nn ee ee
mo
'
Bu EEE EEE _:
. einer watzenförmigen Scheide umgibt.’ Man _
| i Een |) Ze
.
130 —
/
sieht ‚dieselbe- besonders bei der Gattung Oy:
‚perus. — . Gewifs ‚sehr zweckmälsige Verbes-
serungen, deren sich ohne Zweifel noch man-
, «he ähnliche zu nicht geringem Nutzen für
die - Wissenschaft machen lielsen. — II. Sy
stemkunds.: $. 137. Sind die Abänderungen;
welche. Hr. Hofr. Mönch mit dem Gledit- _
schen System vorgenommen hat, hinzuge»
kommen. —::So wie $. 142. die von. Lilje-
blad und v. Schreber-mit dem Linneis
schen Sexualsystem. — Sonst ist dieser Ab-
schnitt unverändert geblieben. — III: Grundi
sälze der' Botanik. — 9.199, Bestimmungen
der Farbe, — Hier lielsen.sich von. den Be
mühungen der Mineralogen i in"diegem' ‚Felde
»och manche Verbesserungen und Bereiche- .
rungen entlehuen und übertragen..— IV. Na-
men der Pflanzen. — Ganz unverändert. —
V. Physiologie — Seite.241-373..(also.um: 63
Seiten stärker. ala in der vorigen Ausgabe).:—
Dieser ‘Abschnitt ist durchaus umgearbeitet,
und durch neue Bereioherangen:. vermehrt wor:
‘ den. Man findet hier nicht nur alles Bemer-
kungswerthe, was die Erfahrungen und Beob-
achtungen neuerer sowohl als älterer Botani-
ker in diesem gewils interessanten und frucht-
baren Theile der Kräuterkunde darbieten, mit
. Az Fieifs
Fläle :und. Einsicht zusammengestellt ‚sondern
auch ‚manche wichtige und artige' Bemerkung
des..Hin. W. selbst miH-eimgeflochten.: Woltie °
wir besonders ..die:-Beobachtungen! des Verf,
4 über..die. Samehlappen: (Cotyladones)-: S. 283,’
rechnen.: — Schade, dafs der Verf. die neueste
Schrift :des: Has Ingeuhonfziüber die Er-
nährung der Pflanzen ,. wovon. wär die so vorn.
züglich :gut geraihene‘ Uebersetzung des Hrn.
Brof., Fis ch er's zu Mainz im .z. 1:75 S.232. ff
unseres Journala.. ähgezeigt haben; nicht hat
benutzen können. .e' Wir müssen -bedatiere,
dafs ans der: ‚Raum: nicht- erlaubt; diesen Ab- -
sshinätt'; genauer! - durehatıgehen,, -und' :die : so.
aahlneichen. Vermehruhgen. und: Zusätze aus-
zuheben, da .derselbe gewils ‘der: vorzüglich \
‚ate und beste des ganzen Buchs ist. m Wer
‚gen des Plans, ‚wornach der Verf. die:-Lehr-
säize: der. Anatomie : und. Physiologie "vörgel
tragen... hat.,. wollen wib nicht mit demselben
- haderh, obgleich:..de :uhs Hünkt; :dafkder Ant
_füngervauf diese ‘Weise nicht so leicht. eis
zen ‚Veberblickı über.: das . Gahze erhälte: —
N, Krankheiten ‚der‘ ‚Pflanzen, ‚Sehe 374* 412;
—..Wie schon: oben .erwähnt; ein 'gardz neuer
Abschnitt. Auch hien:hat. der Hr; .Prof. Will:
Kern o.w. .das». ‚wichtigste von ‚dem wenigen)
ir 4 was
Pr
Me mm mn lee en. mine em
Di
U
- — Bi —
»
- ß
Was: wir? vom: ‚diesem' uns noch" so weni be
kannten: Felde: iter. Bastanikiiwissen;; ‚ausgeher-
ben umd in einer zweckmälsigen Drdnung:vor
_ getragen. —:Zugleith: handelt der Verk, hier,
auch die -Woustrositäten- ab. — - VIl. Ge
sehichte: der«- ‚Pflanzen, ' — (!Die vb iVeerf:: im
azten :$t.. der ‚Aunalen:: der Boramik vom‘Dri
Uste 1el,sohdn: geäulserte: Meinang, 'von dee
Verbreitung der Gewächse, #st diesen Abschnitt
zugefügt worden. Wir können nicht läugnen,
dafs in!:der&dee des Verf. vieh Schärfsintliges
Hege;.iwedurok dieser. so .dankle Theil der
geographischen Geschishte :der Gewächse man
che lichtvolle Ansicht; erhält. . Nur 'möchtd
wohl Maucheb hiervon bei einergenanen Verb
gleichung mit: den Kesultätem;: welche sum die
Beobachtungen und Untersushungen:ider >
sten Gcologen .an die ‚Hanf geben; nichts
ganz übereinstimmen wollen, und nur blofs
. eine scharfsinnige Idee bleiben, — VIII Ge-
schichte der Wi issenschaft. — Sie hat gleich- _
falls ansehrliche Verbesserungen und Vermeh- -
rungen. "erhalten. Vielleicht wird sich man-
cher wundern, . warum hier abermahls die
doch: so sehr um die Anatomie und Phy-
siologie der Gewächse verdienten und berühm-
. ten ı Männer als Grew, Malpighi, Hales,
u Zu 13 Du
v
_
.
”. ® - \
s
-Dü Hamel, Bonnet, In zenhonfs; Brug-.
manns-u.e.& übergangen eind, obgleich: im
Verlauf des Buchs ihre Namen so. oft: ‚genannt
‚werden. Eben.'so suffallend. möchte :€s. seyn,
, „80; manche -berühmte Namen „ds 2.:B. den
eines lussien, ‚Desfontainesw. m. 2:80
Kurz erwähnt zu finden. :Doch: scheint das
Verdienst ‚hier . jicht . die.Norm: bei..der Aus-
' wahl. gewesen zu seyn. N hend
.. Wär : brechen :hier unsere Bemerkımgen
- \
or v0: w.:
[3 “ “
_ über ein Buch ab, das ‚unter unsern Handbü-
'chern und Anleitungen zur ‚Exrdernung. der
' Kräuterkunde \unstreitig die erste Stelle ver.
‚ dient, and werio :nicht nur. der Lernende -
_ söndern auch der Lehrende und schon Be-
” lehrte eine reiche Quelle seine Kenntnisse zu:
erweitern und zu berichtigen findet.
ı ’» .
“ ‘ . f , ini: von ..43
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Teones ed. b. Desöriptiones : Fungotum® mi-.
nus Cognitorum. ”i Anpetore C. H. Per-
. soon, Societatis Götirigensis, Ienensis,
Linneanae Londinensis, _‚Tigurinae etc.
»
Sociv. ‚Fascicul, I. Cum Tab. VI. ae-
neis pietis. Lipsiae (1798). Ohne Tı
. 1d; . Dedication: und Vorbericht .
| 26 8. in gr 4
2 i
. Diefs”ist der Titel’ eines neuen Werkes,
worin der verdienstvolle Verfasser gahz ur-
bekannte und zweifelhafte Pilze zu beschrei-
ben und durch getreue, Abbildung, anschauli-
cher darzustellen ‚bemüht, ist. — Ein Unter-
nehmen , das, ‚gewilg ‘zur Vervollkommnung
und Erweiterung, des ‚Stadiums dieser Ge-
wächse nicht wenig. Veitragen, und ohne Zwei-,.
- fel dem Herrn Dr. Persoon ‚für, ‚seine Be-
muhung den Dank des Publicums versichern
ward: wi ix Fü a
Die, nämliche Beitimmstheit ma. 1.Genauig:
keit s die der Verfasser. bei ‚Beschreibäng die-"
vi I 4 . . ser
.
-
‘
=
x
JE 136 am
. °
.. !
1)
'ser Gegenstände bereits in seinen Öbseruat.
. Mycologie. gezeigt hat, bemerkt man auch.
hier, Die Kupfer sind vortrefflich gearbeitet,
und die Illumindtion: ist ii Gastzentsehin wein
lich und mit ‚zielen, Fleifse geihacht.. Kin
schönes Aulfsere dst, „gegr. Innern; angemessen,
Der Buchhandlung rathen ‚wir indels, bei ‚deng
zweiten, hoffentlich bald erscheinenden, ‚Hefie
für ‚einen sorröcteren ’Drilck Sörge Zu tragen,
3.01 „rd zen
4
22
In diesem ersten, Hefie, welches dem, Her-
zog von Gotha zugeeignet. ist, aind 30 Arten, .
gröfstentheile aus der Gattung Agaricus, Sphue-
ria u, a. aufgenommen, 'deren DiHerenzen
wir hier ‚nebst einigen Bemerkungen aushc-
ben wollen. .. 3.0: -
..53.,1 0.
1, Agaricus affinis, paraus', pileo subeär-
noso campanulato ailure violaceo, lamellis ar-
gillaceo- "tihnamomeis‘,“ 'stipite punctäio- - Kbril-
Ioso subeylitidrico' (Tab, i, fr.) — Zunlichst
mit A. argillaceus‘ serwandt, ‚von dem’ er
sich durch Gröfse ‚durch. ‘die Form der La-
mellen und durch Färbe: auszeichnet,
uud Por ir I ' va .i
2, Agaricus croceo- caeruleus, pileo suben- -
noso obilise: umbonato 'dilute zaeruleo , Imhel- .
lis subadnexis incarnato- crooeis, -stipite hstu:
Fa u loso
’
S
. -- ==. =... ..
Vowinihinah eb, eu inte |
' der Farbe eige Keimltchkeichiti demımerigen) .
3 "Graberella:yallident Fab, esfirgg Pers,
Din merhi finsgine. BPnSaT D. Marines Ban
ye "AgöHEie ‚erönyaths ,'"pieo WiluNsbhde
tico striard" fautscediie, lamellis’ Hörizötealibüß
subcönchiötlbug stipite‘ 10H Mesich6" Yisi'Abril-
086° Shettriore* (Tab. 1. Re) EEE T Be Er BERNIE
‚5 Agaricus ru yes, "gtezarius "bktuus Bi
teo-iiBlatnden-Anemibrenhdeh sübtomentoss! ob-
tuse vmbonato rufescente, . larhellig‘ sübadiie}
xie, oliuaten? pallidis „stipite zsubfistlloso: pi-
led isgnchlöte, basi:altidpsvillago' (Tab. wißg)e
rg Plalih Zentabd ‚*'spärin sensilis « Adıdjäe'
tata rad. x! f.8. TEN Rode! nor seit
m Sphzeria Ehsdrhiä lmplex; "shaerülie
sparsis. Sum ligna prominnlis, oscibiis’ niRib’
(Tabl?) 88,9.) — "Bor: "Trivialnamie'sdll’ hier
dasjenige‘ andeuten, was ah uilter' eur Rork .
reseit Versiehi, .: innen ost gr
wu; ? Agävicıle fur erapaiun pfleosehrnäsc |
subainburfo: squamose- piloso \rufo j..dameiliw
rafescense>albidis, wtipite fibrillöso, pilkoscenn
wire 1[/Tib. n.Prngf. ii Von Schzeßers .
A. aurantius und striatus,- welche miit.Alözus
Dt | ' N" I 5 " j v Ei
pallda‘ externe snbgtatiüfben marine ehr
\
2
j) .
N f)
: : 238 — _
- fäsieink ‚Arlwelichkeit, baenı, svonden Beilän-
. Ügsgmmänere: Biiferschien: ahıgegeben, - ish
‚219: Agaricus vmbyosui‘,.pileb ‚suhmembra-
"naceo planiuschlo rugoso .squaniulgso ‚vuabris.
n0.:Jamellis confertis latissimis „nogeis Jiberis,
stipite ‚aolidaralbidg (Tah. 2. 6), A:
villaguıs Bull... pluteus ‚Batsch.; ‚und. ‚salici-
nus Pers. machen mit dieser, Anpine, heogn-
\ dere ‚Unterabtheilung , aus 0
„IB Haria eifrine, We ey 2), Fame d
kung. elauaeforay ermamer unnhs
‚ren Meiukus »ulipiegeus A despitoens,.: KHPileo ”
enbinfundibulifori squamulsso., . nigreseante-
cinereg,. ‚pligis Gingrgis pitidis, stipite Ccauo
- Bilen ‚soncolare ‚CMab- 3. 3-4), Spheint
‚uns von Merul. hydropipes Gmel. (Heluella »
. hydrolips Bull,1465. &2.) nicht. ‚biulänglich
verachieden: nenn.
. xX2;; Clauarig striata, 2, (Babe. £ 5) Comm.
, ’ d. ‚fung. elaugef, g 75. .. W- Ye “ th, 9,
ı3. Clauaria formosa (Tab. 3. B6 okam.
d.:&::cdeuseform. $.41.-—: Wir können dem
Verf. "wöch nitht.beipflichten, diese nebst; eini«.
gen andern „: weiche «bisher unter. caraljoides.
begriffen ‘waren, als ‚besondere: Arten, an-,
'zuseha.::: I Gr) AD A Ten u
vi ” . 3 n , 4
»
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2 teen MN. —
. K}
nn ® '
_—
2:34, Agaricus fusco-. Bunzuräggen enakom |
sneure fusca.- gurpuneus,,.. pilpa 4 aukgarnos
. "amijsphaerico- ‚vmhilisatn. .laeni,.,sipite, Lupe
‚ Jido- deprsum hiramo :.Btriggsai, . ‚rubigingsg
(Tab. 4. £. 1-3.) En el.
aa Agarigus,. ‚reticulatus, "pileo fragili vi-
‚8c080 ‚dilate- yiolacgg , reticulato, ymbilicatp, la-.
mellis dilute ‚Grocpis, PR. Betuloso ‚albidq
apice ı striatg,, (Tap,, 4,64 A 6 akt er T |
16, Agaricus piereus, gregarius subcespis
tosus ; s pileo . ‚glab Q, Cinnamomeo , lamellis
emarginato- adnexis lutescente- Kerrugineis, sti-
pite glabro nudo ‚vmbrino (Tab. 4. Er)
Hat i in Hinsicht auf Farbe, Standört ind Grölse
einige Aehnlichkeit' ‘nit des Verf‘ Alcaudici
ıläs,. "ünterschöider eich aber besonders voii
diesem durch einen glatten Strunk, durch den
Mangel eines Ringes und dureh die‘Form der ,
Eamellön. Näher ist 'er indels mit A veluti-
per Cart. verwandt! nt
m, A, eonflueits (Fab.s., £.1.2.): Olwerv: My« |
colog.' 1.9.40. — Da diese Art, ‘wie-Hr. Dr.
‚Persaon' auch anmerkt, in Buchwaklungen
bisweilen, -und näch' unsern. Beobachtun- _
. gen fast beständig einzeln vorkommt, eb: wür-
den: wir einen:passendern Trivialuamen wäh-
len, und das easpitasus in» der Differenz weg-;
ai! ns en N strei-
un Fb m
äträicheR? oder ' mehren! etwais: insehrän-
Ben: SDESFAde des: Eitsrandded Irrumki
Haben’ Wiltaudhnicht' Ailtaer” so’ geskttigt "gel
Fondkti‘;-i4ls sie-hier'in Ger Beschreibung ‘und
Abbildung angegeben ist. --; "ti ; del)
y ih, "Agahte eis re,” solrihfiug , "Pileo
aequali töndexd" rufestänt Yareindt Tarrieli
+ Hiberis SheBtertier pie‘ Wonfuiscato zrbladt
fuligineo vtringte idcrashard” Balido‘ Tab: 5
a’ nr In j AN. Ä Ü. 31: Bi DA ©
e ’. RR kb I PU BY S FARO 14 Fe) Jeiz ' ut
F- 19. Leotia ojreinans | (Tab, 5. f Ep) Comm. |
‚„gauael. 1. De AN
d. pe, 3% ers ale... in 2 SL
20% ‚Agaricne, serioeus r, pileo "campannlarg
eguamggo „tomgntoso candido, damellis rubrie,
stipite. Japginsculo subtuberoso . fbrilloso a.
bido (Tab. 6. f 2.). Bu. N one
24. ‚Meralius. vilasus, Kaplan pileo
vmbilicatg ‚aquamaso- villpso - pallescepig.- fpli-
gineo, plicis distantibus cjnereo- pallidis,; sti-
pite cauo deprsum incranszto dujesceurg. (Tab. 6.
Ende‘ r=..„Bollws. diese Art von,.Gmelin’s
Merul, .aeutdarellaides £,Heluella, canthareloi-
des Bull-% 47. „Lı4- JAtplänglich, verschie-
. den In det oe else ndBaiitonf dont os,
2. :Bodenus: rufilans , suhimbricatas; ‚pileo'
ämläine carabso :malli: glabro > cmunamaman-..
rufo,
fı
. ;
-—i
BI NR poris Angus. ferrugneiß,. auidie
€:Tabı 6. f. 3 et: ya L ein. U. f
NS ZN Apariene‘ il FR gregarins‘ pileö
' dimidiatox: subresopinhto tomeatoss'Ranö;lamel-
hs !9edtıfertis '::e 'droceo -deinum : uihwfamdmeis
eraBlszEy: a!
za Agaricıs virkatus, solitarius ‚paruub;
pileo sübconich obtuse vmbonäto Virgin? Fali-
gineö- cinereo ‚ lamellis arcuafo- aähexis äncar-
nato- -pallidis, supi subsolido' pileo’ con ätolore
(Tabs. Es). en
r 0}
E4
un r I75 Sphaeria typhina, Composite Fulna elam:
gato; ‚mbiens ‚in ‚ gfaminum cal, ‚perasitica
(Tab.7. &1.2).
26. Agaricus leoninus, pileo carnoso- mem-
branaceo fragili aureo, lamellis remotis incar-
nato - pallidis, stipite deorsum subincrassato
pallescente-albido (Tab. 7. &3.4.). — Agaric.
leoninus Schaef.'r.4$" Von einer kleinern
. Abart, die der Verf. A. chrysophaeus nennt,
und bei welcher der gleichnamige Schaeffer-
‘sche Blätterschwamm t, 253. zweifelhaft an-
geführt wird, ist die Differenz’ so angegeben:
A. — minor, pileo hemisphaerico laeui, co-
lore opaca obscnriore, ‚lamellis vnicoloribus
incarhätis: | Ä
7 7 7
OD .
mi 2.
| . j — 4 u.
Mile 7 Aisaleustikcurund,: :pileo carmoso sin-
bonato planiusculo dilute - violaceo,. lamellie
, emarginato ı adnexise -dilutioribug, stipite- cauı- .
dato „Hapssgm incuruo (Tab. 7. FsJe.. ı..0.0 oo
i 28,,Sphaeria.sutabilis,, gregaria, sphaerug
lis subpapillatis tomento e virßsgente. fern |
&ineo subeuanescente.obtectis (Tab.7, F.6.a.). |
x 29. ‚Sphaeria araneosa, ‚simplex opaca ar
gra, sphaerulis papillatis laeuibus villo ‚tenuis“ |
simo albicante obtectis. (Tab, 7 £6. b.).. Bu | |
Darf nicht mit Bats ch’s Sph. 'globularis und
Toden's Sph, Ibyssiseda verwechselt werden. ”
‚30. Peziza versiformis, : "gregaria polyrhor- nn
Pia ‚ substipitata maiuscula olinagen (Tab. 7: |
- Fe Ge
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Buch. ’ "
. len nr Yalan uf Dee TVo nnd
Dissertaio : „Botanica :'de: „Hydzocotyle.”
Praeside 'Carol: Petr. Taunberg
fesp‘ LE. P.Pohteh. Upsalläe, ‘
Io akieig oe „ Te 1 25
‚2798. Er 3 Bögen’ in “
y, . .
Nadel DE 77 u ET Eu
*
a vr . x ‘ ta [} «
G 1 . eu > In svatı
a, ar wen de EEE N
“ Linne waren nur wenige. Arten von dic- m
ser ‚Gattung bekannt. Durch des Verf. Ent-' |
deckuügen' 'wurde' ifdels die Zahl ’derselben _
in der 14. "Ausgabe dei System. Wege. um
‘ ein beträchtliches vermelfre,‘ Hr. Hofr. Gine- a
lin "führt sehon "9 "And Hr. Prof. Wiltäc-'
now in den Spec. plant. 18° besöuldere’Anien
‘anf, Hr. Thunblergibringt aber die Zebl
in - dieser:«Monoglaphis! auf ı2.1.... Hydrocat:
verticillata, iauaniea und triloba, welche hier -
zuerst’ als neu erscheinen. fahlen nebst der
_ noch: etwas zweifelhäften Walterschen cor-
data und rehiformis und Cyrilli’s natans bei
Willdeuow, -Hydroc. bonariensis, Sparian
‚the ‘und samieulaefolie, die: vom: letztern
« Schriftsteller erwähnt ‘werden, vermissen wit
indels in--Ajeser Schrift. .Die. gauze Zahl der
x . " - bis
Ri “+ m - ff “ - , er
. Den ‚Gattungschärakter nimmt der Verfasser
ale "Lian & vort-den‘ einfachen JPrddes» der
pierhläutrigdn, Hülke, Yınd! den’; zusammenge:
drückfgn Samen. Die „Eülle {weiche yon ei
“‚nigen neuern „bei „versehjedeiten. zweiblättrig
bemerkt ist) spil nach dem Ritter Thun berg
auch mit 5 und 6-Blättern,, und H. tomen-.
tosa, glabrata und villosa mit unfruchtbaren -
Blumen’ vorkömineß?" tr wm „ori
la et ame mean)
„.Die,epeeifischen ‚Charaktere, der, von dem
Herrn Verfassemangeführten, Arten gind,durch-
gehends;waxbessert „ yelshalb wir.eie ‚hier, um-
‚ser ‚Lesern, nebst ‚den, kurzen ‚Besghreibungen
der ‚neuen mittheilen, , 3 oa mil NEN. Ta
zi:H. wirgate, foliigdteratäbna anlearie, .. -.
‚2 H.'sikensis, foliis loisaribua, vimbellig.mul-
Ei „ltiflexig; in tihnsanitn 2. ri. re!
3.HHt:Bnifalia, foliis. dineari- langeglatis sub-
es fabeatiey = vinbellis Banciforie, ==..An.H.
id ıchimensis?' frage der. Verfasser, : .;: u
4... glabrata, foliis, ah6uatis glabuia..:.;”.
scH:akllosa; folije gerdutia insegris xillosis, -
..6..Hıl erechg,, -foliid,-ardasie. grenatie. v.erund. °
7. H: eördase,. fokis cordatis imtegeisei vint..ı.
wi nn ß& ,
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Erica Pattersonis Audr.
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—- ramentacea Linn. _
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Erica FR AIcon. Hort, Kew.)
— Plukenetii interrupta,
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2. spieata Linn,
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| 0 m £ |
Systöme. Sexuel des Vegetaux, suivant
les classes, les ordries,;les genres ’et les.
‚especes, avec les’ caracteres et les- diffe-
rences; par Charles Linne €. ‚Premiere
. edition frangaise,, calquee fur celles de
Murray eb de Persoon, augmen-
tee.et enrichie de notions elementaites;
de notes diuerfes; d’une concordance
avec la methode de Tournefort, et
"les familles naturelles de Jussieu etc.
‚ Par N. Jolyclerc, Naturaliste et Hom- -
Cd
me de lettres. A Paris, an VI, (1798)
-789 Seit. in gr. 8
Von Paris, dem Sitz so vieler berühmten
Botaniker ‚ deur Vereinigungspuncte so vieler
Herbarien und pflanzenreichen Gärten, liels
sich wohl eine‘ verbesserte und vermehrte
Ausgabe des Systema Vegetabil. erwarten; un-
sere Erwartung wurde aber bei diesem Werke
. sehr getäuscht, Allee was Herr Jolyclerc
wi N . „gaben
|— [ur m 0.000
.
%
-
>
ne nA vw. mo.
”
10T,
gethan hat; besteht blofs darin, dafs er das
System in die französische Sprache übersetzt,
und bei den Gattungen auf Jussieu’s Pflan-
zE ufamilien und Tourndefort's Institut. rei:
herb. verwielen hat; auch ‚ist. bei jeder Ari
der Wohnort — wenn gleich nicht imnfer
richtig und bestimmt genug — angegeben.
. Die kurzen Bemerkungen, welche gleich nach |
den Differenzen folgen, stehn hier als Noten
‚ unter dem Texte. Warum der Herausgeber
die Synouyme und die angeführten Kupferta-
fein, bis auf einige wenige, ganz weggelas-
sen hat, sehen wir nicht ein, als eine beson-
dere Empfehlung können wir es wenigstens
dieser Ausgabe nicht anrechnen.
a
‚\
bl U U)
an. I
r .a. 0 is .
_ Genera noua: plantarım, “ Pars’ octaua.
Beiaeside - '€£arol: Petr. "Thunberg,
’Resp. °C. Wallenio, Vpsaliae, 1796
3 Bogen in *
‚Dieser Theil, welchen wir später als den,
gen, bereits im ıten St. unseres Journals re-
censirten, ‚etbalters: haben, hat die Gattungen _
Aneistrym (Linn), ‚Acharis (Thunb.), Chlos
ris (SM), Ardisia (Linn.), Boseia (Thun b.),-
-Lanaria (Ait.) und Toxicodendrum (Thunb:).
zum Gegenstande. Voh jeder werden die ge-
nerellen Charaktere und die Beschreibungen
derjenigen Arten mitgetheilt, welche der Ver-
fasser auf dem Cap und in andern von ihm
besuchten Ländern beobächtet hat.. —, "Wir
wollen auch hier die neuen und noch wenig
"* bekannten Arten nebst ihren Beschreibungen
auslieben , und von den übrigen nur die Na-
‘men nebst ihren Synonymen herseızen.
_ Ancistrum.
‚Ancistrum decumbens ‚ Foliis pinnatig hirsutis,.
‚fructibus tomentosis glochtdibus” armatis,
Bu \ ‚, Ancistr.
au 0 He mein
vr
Zr‘
— 165 -
Ancier. derumbens Prodr.. FL, Eap.r L. 3.6.
Acharia,
Acharia „00.0. Fl. Cap.ı.$S.14. c. ic.
Crescit prope van Stadies-riuier alibigue,
_ Floret Decembri, lanuario.
Caulis herbaceus, mox ramosus, glaber, pal-
maris, veque pedalis. _ Rami alterni, aggre-
gati, angulati, flexuoso - erecu, virgati, ramn-
losi. Folia alterna, petiola: a, inciso-trifida,,
tenuissime pubescentia, pollicayia; ; lobi obo-
„vati, inciso - dentati. Flores peduncnlati, axil.
. Jares, reflexi; "masculi superiores , feminei i in-
_ Feiioren, Pedunculi solitarii, vaiklori, bre.
vissimi, a
". Chlorise
„Chlorig Petraca, spicis digitatis senis, Boribus
N secunglis „ corolla ciliata.
Chloris ee 'Swartz Prodr. FL Ind..
oc. — Thunb. ‚Prodr.
4
[1
Ardisia 0.070.
L. "Ardisia Ouata, foliis ouatie, caule compresso
eulcatö., .
”
s
“ Habit. in India orientali.
- Canlis simplex, compressus, sulcatus,, gla-'
ber, spithamaeus. Folia in apice duo vel ıria,
..e ad ; 20. L 3 ° ‘ petio-
f
.y . %
%
*
[ww
Dun
En ı66 —
/
potiolata, onatz;, corikcea s ‚integra stargine
reflexo, glabra, palmaria. Flores paniculati,
‘ 2. Arldisia elliptiea,, foliis ellipticis, caule te-
reti rngoso, paniculis lateralibus glabris.
ludan. | | u |
"Canlis! ärborens, glaber, rogosus,. ramis an-
gulatis.. Folia sparsa, elliptica, petiolata, gla-
bra, integra, palmaria. Flores 'axillares, pa-
niculati, |
Boscia, 5 u
Boscia vndulata, Prodr Fl. Cop. S. ‚32
Crescit ‚prope Buffeliagts - -riuier, -— Africa-
, nis: FFitte. Peerhout. . Floret lanuario.
Arbor tota glabra MAami alterni, teretes, '
cinerei, rugosi, erecto - patentes. Paamuli si-
miles, sensim tenuiores, Folia sparsa, petio-
lata, ternata, raro. binata, rarius simplicia in- -
ferne in ramulis. Foligla elipticä, ‚sessilia,
acuta, raro obtusata vel excisa, 'integra, vn-
ı dulata, tenuissime parallelo - neruosa, neruo
medio crasso subtus ‚motata, vtrinque laeuia
et glabrata, digitalia "inferioribus minoribus.
Petiolus hliformis, supra snlcatus, longitndine
folioli. Flores in ramulorum apjeibue panicu-
kati, cinerei, minutissimi. y
e .
rl ' use ;" Bj
oa u »
.. . |
N 4
“ Crescit in Ceilona.. u. ‚Ceilonensibus : : Bal-
[1
x
- x
‘ «
, -
.
a ee ee
La na-
Y . 1 . ‘
m 2367 I .
, . ”
u u Lanaria,
‘ Lanaria plumose. Prodr. Fl: Cap. S. 63, Br
‘ [\ {
\ Toxicodendrum.
I v
Toxicodendrum capense. Acta Scient. Acad.
- Holm, 1796. $. 188. t. 7. 0
‘
4‘
.
.
268 —
, ..
IV. Correspondenz-Nachrichten,
run . !
1. Auszug eines Schreibens von dem
| Herrn Flörke,
’ Jena, den 2. \ Jun. &, -
Des Herrn D. Bernhardi Abhandlung
und Ihre eigene, welche sich im,ersien Stück
des Jouruals für die Botanik abgedruckt fin-
den, kamen mir bei der geyäuern Untersu-- r.
chung ‘der auf meiner vorigjährigen Reise |
‘ durch die. Salzburger Gebürge bemerkten Haar-
‚ fipchten, sehr erwünscht; ünd ich kann Ihnen - |
. im Voraus so viel sagen, dals ich ‚Ihrer, mit
diesen Gewächsen vurgenommenen Hieform
ganz beipflichte. Nie habe ich einen specifi- |
schen Unterschied der kleinen “Abänderungen
finden können, unter. denen sich L. laneus
zeigt. Ich glaubte daher immer, dafs ich den
wahren L. laneus und pubescens noch nicht
‘gefunden hätte, und blieb in sc fern in Un-,
"gewilsheit. — Von Usnea barbata Hofm,
besitze ich ein Exemplar von 9 Fuß ‚Länge,
aber ohne Scutellen. L. ochroleucus Ehrh.
| ; Tr hat
0%
\
€
—_ 1: — . >
hat granblaue, angestrahlte Schildchen, die an
den Seiten der Aeste sitzen und etwa 3 Linien‘
‚im Durchmgser halten. Mir scheint es gat
. nicht unwahrscheinlich, (dafs er zum ‚sormen-
kosus, ‘oder dieser zu ihm gehören könne;
: Ich werde meine Exemplare genau vergleichen.
Lichen vulpinus hat braune Scutellen von
sehr. verschiedener Gröfse.'). Der Rand ist
. etwas unordentlich eingerissen. Die Grölss-
dieser Hlechte steigt bis äuf 8° Zoll. Hängend
“ habe ich sie aber wicht geschn, da ihre Aeste
‚isimer beträchtlich dick sind.. Lich. mollis iat
in, ‚Deutschland sehr gemein, und L. bicolor
findet sich häufig in alten :Gebirg gewaldungen
und auf hohen Felsen. Hofmann’s Usnea
"iubata und ramulosa gehey offenbar in ein-
ander über. Die implexa hat bisweilen etwas
ausgezeichnetes; so"auch die chalybeiformis.
Eitie feste Grenze "kenne ich indessen nicht.
u L-s _ Unter
2). Die vorläufige Anzeige, die ich. im ersten
Stück: dieses. ‚Journale $. 77. von. dieser inte-
ressanten’ Entdeckung machte ,; ist also
"hierdurch bestätigr. Ich besitze im‘ meimer ..
‚Sammlung nun auch selbst ein "schönes mit
„mehreren Scutellen ‚versehenes Exemplar, das
ich der gefälligen: Mischeilnng meines schätz-
baren Freundes, Hrn: Flüg ge, verdauke. 2-3.
“)
4
ML) 170 u Fa
‚ Unter den neuen und seltenen Moosen, .
die ich im Salzburgischen bemerkte, findet
| sich auch. eine’ bis jetat noch nicht beschrie-
bene Bartramia,, die ich. graeilis nenne: nn
- Eine andere, mir ebenfalls nen: scheinende
4
*
Art aus dieser Gattung, entdeckte ich var eini-
gen Jahren in Gesellschaft meines Freundes
Fiügge *)'am Ilsenstein auf dem Harze,
kch habe ihr vorläufig den. Namen hercynica
beigelegt °).. Diese beiden Arien machen eine
“ genauere: Bestimmung der Br. pomiformis und
Halleriana nothwendig; ich theile Ihnen da-
her vorläufig die specifischen- ‚Differenzen mit,
wodurch ich’ die 4 Bartremien von einander
nr unterscheide:
, Bartratoia pomifOrmis, foliis lanceolato-se-
taceis patulis, ihecis sphaericis eregtis:
operculo plano, setis caulein superantibus.
Bartra-
2) Ich 'erhielt: dieses Moos „uch von’ Herrn
Schleicher, der es in’ der Schweitz gefun-
den hat. —S.
» &) Oder ob Er sie. auerst kand, weils ich nicht
genau mehr, da ‚wir wicht sehr eifersüchtig “
‚auf: einander waren. .
3) Dieas Art: wächst. auch hier bei Göttingen
‚sarlin. mehreren Gegenden Deutschlands. —$.
%
}
\
al...
” Sn
mm nn me
. u.
k}
4” Bärtramia Hereynica ‚ foliis linearibus patn-
..lis,. thecis oustis suboblignis: operculo
“ "obtase: 'conicd, 'setis. caulenı subaequan-
“...tibus.
Bartramia graeils, folits lineari - -lanceolatis
erectis, .theeis ouatis subobliquis: ‚Oper:
culo conuexd, setis caulem superantibus,
‚ Bartramia Halleriana, foliis lanceolato - se-
.taceis/‘ suberectie ‚. thecis onatis subobli-
".. „qui: operculo conico,. sein axillaribüs
. breuissimis, |
‘Yon dem Hem: Dr. Schwägrichen,
Br £ | Teipzig,. den 23. Jul. 1799.
Ich‘ habe so eben in Ihrem Journale der
‘Botanik den Aufsatz über die Gattung Usnea
x
gelesen, und danke Ihnen für die Belehrung, |
die ‚er mir gywährt hat. Das . . DE
Pa habe ' ich bisher in dieser Hin-
sicht ganz ohne Nutzen’ gebraucht. Es ist
mir ‚überhaupt , so lange ich Botanik: treibe,
mit allem 'was nicht Moose waren, nicht
ganz nach Wunsch gegangen.
Die Wittwe des. verstorbenen’ Prof Hed-
| wige, dessen; ganzen 'Nachlals ich in Ord-
zung gebracht: ‚habe, ‚hat mir den, Auftrag. ge-
Iry
Pas DR | y
x 3
geben, |
'
i
A
I.
2 ‚- 17 = .
; ot“ PER 0 |
geben, die Species imuscorum“ heratnzmgeken,
'und:ick gebe Ihuem-einige. Nachricht davon. |
— Es ist: eine. Revision aller, Hedwigen |
‘bekannten, Arten von Laubmoosen ,.: nebst”
Beschreibung ser neuen. Das Werk: ist zum‘
Theil fertig. Die ‚Gattungen: Phascum,
Shape. Gymnosgomim, FHediigia‘, Teira-
phis, Andreuea, Octoblepharum, Sphlagniim, \
Encalypta, Heissia, Grimmia. "Pterigynan-
drum, Didynıodon und Trichostomum "sind
vollendet... Bei Ausarbeitung der‘ Barbula
wurde Hedwig 'von der Krankheit, an der
er auch’ starb. überfallen. ;Von den ührigen
Gattungen hüden eich, nur Beschreibungen -
und Abbildungen neuer, und charakteristische,
- - Zeichnungen und Beschreibungen streitiger Ar-,
ten, wie 2. B. von "Hypoum vmbralum, „pri,
“ liferum, paristinum, lieinum, Dicranum purs
pureum ı..8, w. “ Am meisten bedaare ich,
dals die ‚Gattung Barbulz nicht ausgearbeitet.
„denn hier Find. er selbst, wie er mir sag“
te, unendliche Schwierigkeiten, und wir Leip-
ziger sammelten 80 viel wir, konnten, für ihn.
Die Litteratur ist "nach Hedwigs “eignen |
Geständnifs hicht vollkommen ,: doch hinrei-
chend. Ich glanbe, ich kann" nicht anders zu’
" Werke gehen als so, dafs ich dei’ ersten Theif _
\ FR N . gebe,“
t
Pd
.
_ m | u
%
+
gebe, wie er ist, und "dem zweiten Theile
einige Bemerkungen aus Hedwig's Gesprä-
‚chen: hinzufüse: Eine. lievision der bekaun- »
\ten Arten würde! ich: versuchen, wenn ich
nicht fürchten mülste, mit meiner Arbeit das
Hedwigsche Werk .zu'verderben.: Zu ei:
nem- solthen Unterpehmerr gehört lange Er
fahrnng ,. vieles Reisen und Unterstürzung an-
derer Botaniker, deren Bekanntschaft ein Aun- ,
fänger nur wünschen, aber nicht hoffen kann. '
\ w .
x
32 Von dem Herrn Dr. Nöhden.
London; den 1. Aug. 999... -\
'An Sie, lieber Freund, aus der Freinde,
eirien Brief zu. schreiben, ist jetzt eine sehr
kitzliehe Sache; denn Sie lassen ja solche
Briefe drucken.. . Man muls sich alsp recht
Zusammiennghmen, damit wicht. ein nageweiser
Pecensent Ihnen yorwerfen kann, dal; man-
che wohl nicht zum Druck bestimmt zu seyn
scheinen. Und unglücklicher Weise habe ich.
in meiner jetzigen Disposition weder Zeit noch “
Lust ‚wegen der Eleganz des Vortrages und: °
Styles, mich ‚zu. bekümmern. Sie müssen sich
die "Sache .0 :schlechtweg vortragen lassen,
"wie ich sie Ihnen ‚mündlich erzählea würde, =
N - ß Be \ -, / ‘ ' Doch
-_ 1 —
Döch ich. schreibe ‚auch nicht-in- der Absichg Ä
an Sie, um: meinen Brief gedruckt zu sehen,
und überlasse .es Ihnen , „welchen Gebrauch
"Sie davon machen wollen. .'. 00
. Vön Hesen Stromeyer ‚an den ich von‘
Yarmoutk gleich schrieb. werden Sie: gehört
haben, dafs ich meines Passds wegen von :Uä
nicht gleich abreisen. konute. : Diels war :in
" so fern ein glücklicher Umstand für mich, weil
ich sonst viele angenehme Stunden hätte ent-.
behren müssen, und die Bekanntschaft eines
Mannes nicht gemacht hätte, der mir durch |
. die Freundschaft, ‚womit er mich überhäuft
hat, steis theuer seyn wird’ — Den 17. Jul.,
Donnerstags Abends um ı0 Uhr, stieg ich bei
Yarmouth aus Land. Einer meiner ersten
Wege war den folgenden Tag,' wie sie leicht
vermuthen können, zu Herrn Turner, ak
lein denken 'sie sich das Unaugenehme, er
war verreiset, ‚ünd- man erwartete ihn erst
den Tag darauf zurück. Hätte ich nun mei: -
nen Pals vorgefunden , go hätte ich von Yar-
mouth. abreisen müssen, ohne ihn kennen zu
lernen. .Es wär aber kein Pals für mich da,
_ und so umangenehm es mir sonst in jeder
Rücksicht gewesen: seyn würde, &0 ange:
nehm
“ “A
nn | — |
“
- Un —.
nehm war, eg mir jetzt, dafs ich gezwungen
war, in Yarmouth liegen: zu bleiben. Ich
giug „gleich Sonnabends: Morgens wieder zu
Tu rner, ‘und fand ihn-:zu Hause,’ er war
aber so sehr beschäftigt, dal ich blofs nur
einige Worte mit ihm sprechen konnte. Ich
wurde von ihm 'auf ‚den 'Abend eingeladen
| . und fand“ eine aufserordentliche Freundschaft-
liche Aufnahme. Er zeigte mir seine ver-
‚schiedenen: ‚Sammlungen. Seine Moos- Samm-
lung ist nicht sehr beträchtlich und schränkt
sich auch "blofs auf englische ein. Diese, 80
wie andere kryptogamische Gewächse, waren
noch mit. ‚Linneischen Namen bezeichnet,
Dickson’ ist, jetzt das Haupüribanal, an ‚das
sich alle” hiesige Liebhaber des Studiums der .
Kryptögamie wenden. Das Hedwigs che
System ist entweder den meisten unbekannt,
oder es findet bei ihnen wegen des öftern
‚ Gebrauchs der Microscope keinen Eingang,
Eben. so wenig Popularität hat Hofinann’s
Eintheilüng? der Lichenen. ‚ich ‚erhielt meh-
“ rere seltene Moose von Hrn. Turner. "Beim
‘Abendessen hatten wir auch den alten: Sehul-
meister Lilly Wig, der so viele schöne Euc#
"und /lves ‚gefunden hat, und selber eine ’
schöne Sammlung ‚davon besitzt, die in An-ı
on | | schung
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Ä
thus caesius, Ligusticum cornubiense , Isoetes .
I
ad
vi ”, s
.kehung: der Exemplare sehr vorzüglich . seyn
soll. Er. zeigt sie aber sehr. ungern, und
manche ‚seiner botanischen Freunde hiesiger
' Gegend haben sie noch nicht gesehn: : :
Den folgenden Morgen zeigte mir ‘Herr
Türner seine Sammlung von Seegewächsen.
Sie ist unstreitig eine der vollständigsten, die
in England existirt, und ‚enthält viele: neue
Arten. "Einige Tage 'vor\ meiner Änkunft in
Yarmouth war Turner von einer grolsen
- botanischen Reise von - beinahe ‚1000 engli-
schen Meilen zurückgekommen, die er mit
Sowerby nach’ den nördlichen Theile von
, Enzland. den: ‚sogenannten Lakes, nach Corn-
. wallis und nach einigen Seeküsten, z. B. von
Weytoutk, unternommen hatte, Sie hatten
viele seltene Sachen ‚gefunden, 2. B. Dian-
lacustris, welche häufig in den Lakes. und in
dem grolsen See von Cywberland wächst, fer-
‚ner manche neue. 'Seegewächse aus den Gat-
tungen Fucus, Vliua und Conferua.,
„Nach dem Frühstück‘ ‚gingen wir: etwas
“an: das. Seeufer hotanisiren, und fanden. Con:
volnulus‘ Soldanslla, Salsola Kali, Poa mari-:
time , ‚ Erpagium maritimum, Centäures Galci-
trapa, .,
En EU Zn |
8. H;asiatiea fokis: Jeniformibus- denticulatis,
| 9 H.-moschata „. foliis reniforrmibus 7iobis
serratis 'villosis , ‚vibellie multifloris.
10. H. hirsuta, Foliis- reniformibus lobatis cre-.
.- natis,. vmbellis. verticillatis, |
ı1..H.-amerisana, foliis subpeltatis lobatis u.
. + natis glabris, vmbellis stäris. Ä
ı2. H. zunbellate, Foliis peltatis, vmbellie mul.
x tler: on Ä
13. H, vulgaris, foliis peltätis ex, von.
beilis sflorie.
14. H. vertieillata , foliis ‚peltaris oialiban,
voellis verticillatis. | \
. Caulis repens, articulatns, radicans. Fo- -
"Ya. ad wrtichlok solitäfid' „ıbetiolata, erecta,
Eabrar,. suborbiculato - düalia, Isbato - cre-
nata, pollicaria, Petiolus pollicaris, veque
bipollicaris. Pedundili erecti, pollicares,
- Vinbellae duae, altera terminalis, altera' in
medio pedunculi, paucilorae. Similis H.
'‚vulgari,. differt vero ı) Foliis maioribus, ma- .
'gis‘ oblongis, z) petiolis longioribus , 3). vn- |
- beilis verticillatis.
15. H, natans, folfis reniforinibus vefändo-
crenatis natantibus. '“ °
16, H. reniformis, foliis renfformiibus denia-
tis erectig, on
ILBELS K +17
DEE PT GuR Eu
ip HB. ieuanice, Fotiis lobatisangulatis.crenatis.
: , Tota plenta glebra. ._Canlis debilis.: Fo-
lra inferiora .solitegia ‚ad. articulos, lomgius .
..petiolata , petiohe: :palsıaribus; suprema bina,
u petiolis vix pollicaribus ; cordata, ahzwlato-
‚ jobata ‚ ‚dentipnlara ,. pallicaria. - Venbellan , _
axillares, pedunculatae, selitgriae ,. - binäe,
: vegue,itses, pedunculis pollicaribus. u
28. H, ranunouloides , foliis inciso - „quinque-
pain)... \ Kruse
19. H. trideniata, foltis uneifonaiben » apice
. „wißdis villosis. .;... :
-30..H. triloda, foliis Ounetormiber trälobatis
.‚glabin , sin. oa em
Canlis euffrpficnens „x ‚ramoans, aber ve tote.
F olia alterna, petiplata, approximata, qumeata,
‚‚triloba, ‚lobis integris acutis, vix pollicana.
Petioli sulcati,. digitales. Vonbellae. 2x api-
Fr eihns ramnlorum.. 0. nn.
21. H. tomentosa, foliis cuneiformihus dentatis
u tomentosis, (Selandra capensis,. Sp. plant.)
H. iauanica findet sich auf der Insel Java,
triloba auf dem Cap. Von H, verticillata ist
der Ort, nicht, angegeban. .
"Auf einer angehängten Kupfertafel i in Fol.
- sind vorgestellt: HH; tridentalg, verticillata, .
friloba und inuanica, le
0} -
Pay er SE -—_-.- -
‘6,
y: ...
B 1,1... sin: sn
remella,Nostoch. _ Commentatio quam.
— - ad. -summos ‚in arie medica: honores
capessendos: d. 19:-M. Sept. 1998. :pu-
blice defendet - Roifanus' Adolph
Hedwig, Cheminicensis, Philosoph: 'D.
Art. ‚Liber. Mag, Medicinae ' Baccalau-
reus. Lipsige, 71 8.in 4. maj. nebst u
“on. fr einer Kupfertafel.. en
N Ed:
Um on 'r . or “ .
Bekänntlich ktindipte‘ ‚der verstorbene Ve
ter unseres: Verf. diese: Schrift in _der nenen ‘
Ausgabe seiner Theorie an. Aec. waitete da»
her mit Verlangen auf ihre Erscheimung , al-
lein er muls gestetin, dafs seine Erwartung
nicht ganz befriedigt‘ ist.
Die Schrift zerfällt in 5 Capitel, _. Im’
ersten dringt Herr Dr. Hedwig hanptsäch-
lich auf Vervollkommnung unserer Kenntnisse
über die Pflauzennatur durch anatomische und
physiologische Untersuchungen, Man müsse
Ka sich
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‘ . fi . \
oo. ” 7 4... "
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’ ‘ 8 L,. .' .. f » °;-. >
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-_ 18, —
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sich aber Kesöndene” vor dem” Glauben Hüten,
dals das, was bisher noch nicht entdeckt wor-
den sey, äuch nicht ‘würde gefunden, wer-
. den; es sey 'daher gar nicht zu zweifeln, dafs
die Pfienzen " Muskebu "und Nerven": ‚Hesäften, \
welche‘: einem Senso dommuni "uniterworfen
wären, :Wir sind_ehenfälle der Meinung, däls
man sich vor au, voreiligen Läugnen von Din-
gen, hlola weil sie: noch nicht gefunden. wor- '
den, in Acht zu nehmen habe, allein wir
‚sind auch“ überzeugt, | dais ein weit" unsägli--
: cher‘ ‚Schade dadurch "geschieht, 'wenn man,
auf analogische "Schlüsse. gestützt, Theile an
den Körpern annimmt, die noch. kein Auge
gesehn hat.- Diefs Verfahren ist uın so ver-
derblicher,,. wenn. die. Analpgie sehr, ‚weit ge-
sucht. ist,. wie diefs bei, Vergleichung der Pflan-
‘zen und Tbiere sehr. aft eintritt. — Am Ende
dieses Capitels kömmt der Verf. auf. die Tre-
mellen selbst zu sprechen, geht erst die ver-
schiedenen angegebenen Gattungscharaktere
der Tremella durch und liefert dann ‚die Sy-
_ zonymie' von Tfemella' Nostoch. — ‚Ina 'zwei-
ten ‚Capitel sucht Herr Dr.’ Hedwig:die Mei-
Zungen von 'Vernys und: Ingenhousz
zu widerlegen. Daß dritte Capitel beschäftigt
sich: mit-der Beurtheilung der Beobachtungen
"a. ons \ und
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und Mänuigen. von’ S pr ingsfeld, Corti,
Reaumur, Adandoni,-PFontana, Die
nius.und Micheli.. - Trew’s disgwisitianes
.de Tremella Nostoch‘ konnte der Verf. nicht
erhalten. ‚Die in Voigr a :Magazin vom. Dr,
Seetzen vorgetragene Nkeinung- ‘über .dieges
Gewächs ist ‘vielleicht absichtlich übergangen. :
Nun sucht” Hr. Hedwjg zu beweisen, .dals
die Tremellen, so wie alle Pflanzen, einen Stamm
haben,. und eben so gut mit männlichen und "
weiblichen 'Theilen 'versehn sind. Der allge.
meine Charakter der Gattung Tremella wird.
‚80: bestimmt: ‚Tremellae, vegetabilia, in truns
cum: gelatinosum adulesconsia, Lumque rudj-
menta.: futurd prolis,. siue' sporae, huiusgue
receptgeulum‘, sporaniorum -scilicet rudimenta;.
germen Liwnaei, intrinsecus edentia, style
cum. ‚stigmate versus superfieiem tendante,
‚in qua maseula, impraefnante principie prae-'
‚dita, organa deliteschnt.” — Der specielle.- ‚vor: .
Nostock hingegen lautet so : “ Trem. trunca mem“
branaeformi, lacunose plicato; sporangia. sim-
. plieia, ‚flliformia, articulata, continens.”
sollte nun glauben, dafs der Verf. bei Tr..
Nostoch äbnliche Körpercheh, wie sein Vater.:
bei Tr. globosa und natans (welche beiläufig.
Bonagt keine wahre Tremellen sind), gefun- .
K; ' den,
Man.
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den; allein hierüber. äufsert ‚sich - Herr Dr.
BHedwig: nicht bestimmt. Es heilst zwar
BEE MSc Sporangia :dutem libertate sua genui:
na: dispersa‘ segmento longitudinali' ‚iadentz.
diaphragnate quasi de ‚boco. ad locum änstru-
.eta.. iz‘, vi his caterrzkim seiungi videantur
sporab guarum impraegnationem virile ‚sper-
‚ma extus. ‚e-partibus suis ma soulis secretus
_ foesundando adinuerat. ”, Allein diese ver-
meintlichen männlichen Theile sind weder
u abgebildet och ‚weitläuftiger:' "beschrieben..
' Ihre Existenz scheint: daher auch. .blofs auf
. einen analogischen Schinfs gegründet zu seyn,
so-wie ‘der Verf.-auch int folgenden:.dadurch
die “einsaugenden Gefälse Her- Tremellen zu.
beweisen 'sncht. -— : Im vierten Cap. werden.
einige ‚chemische Versuche erzählt, . die ‚Hr,
Dr..Hedwig. mit dem Nostoch: anstellte. —
Das fünfte enthält. die Beschreibung einer“
‚neuen Fremella (?), die der Verf. palmatä
nennt: Tr, trunea vario, "otplurimum pal-
matiım .diuiso, subrotundo, sine compressiu« :
scule; Sporangüs filiformibus, artioulatis, ra-
mosis, @ centrö ad -periphaeriam. tendentibus.”
Sie ist nebst Tr. Nastock- auf. der Kuüpfertafel
vorgesiellt. Ihre Samenbchälter sind unge. .
Eike‘ wie bei Tr.. globosn beschaffen, aber „die
Theile,
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Thetle; die ‚der Väter des Verf. ‘bei dieser
j * für männliche hielt, ‚waren, nicht zu bemer-
ken. Herr Dr. Hedwig ist daher geneigt,
‚die. gabelfürmigen ‚Eprisätze „ die ajoh. bei
dieser Art. auf der Oberfläche finden, ı für
männliche. Theile anzusehn,
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'Plantarum Selectarıim Icones Pictae, edi- |
"taea Nicolao Meerburg, Hortülano
=
in academia ‚Lugduno- Bataua. Lugd,
Batav. 1798. drei Bogen in Fol. maj.
E nebst 28. Kupfertafeln, nn
‚ Herr M eerbur 8 ist bereits darch eine
Sammlung schlechter und geschmackloser Ab-
‚bildungen von ss Pflanzen bekannt, die er
vor einigen Jahren herausgab, Gegenwärtiges
Werk ist in Hinsicht der Ahbildung um nichte
besser, und hat auch, wenn man einige’'darin-
vorkommende neu .scheinende Arten ansneh- .
i men will, eben so wenigen Wissenschaftlichen
‘Werth, als jenes. Wir verkennen nicht den
guten Willen des Verfassers, etwas zur Er- _
. weiterung und Vervollkommnung der Botanik
beizutragen, und würden auch mit’ seinen
‚ schlechten Abbildungen zufrieden seyn, wenn
‚diejenigen Gewächse, die.er wählte, nur- neu
und einigermalsen richtig und deutlich be-
schrieben, oder wenn noch gar keine Abbil-
Ze a dungen
[2
1 u 153 —
HM
!-
dungen davon vorharidem wären. ' - Aber‘ Plan.
zeiy, ‚wie . B, Cornus serices,: Ledum lati-.
‚folium , und ‚Rhpdodendron pontioum,‘ von
denen. wir durch Jacgwin und l’Heritier
vortreffiiche Abbildungen besitzen, oder dis
sonst, wie Cornun: ‚alba „ Saphora tetraptera,
“ Kalmia eleuca und andere gut und kennt-
lich vorgestellt sind, aufs neue und; zwar sehr
schlecht abbilden zu lassen, und noch..oben
darein wie. Herr Meerburg (m.s..die Vor-
rede). zu sagen; “ nonnullae, quarum, figurae;
” quae praesto sint, minus placent” ist in der
That unverzeihlich,
| Yon den 28 Gewächken: von welchen der Ver-
fasser hier Abbildungen liefert, sind im Texte
Differenzen gegeben und bisweilen auch wohl '
einige Beimerkumgen hinzugefügt. Bei’ einigen
bereits bekannten ist auf das System verwie-
sen, bei andern wiederum nicht, "Wit folgen
bei der nähern Aneige der Ordnung. der.
Tafeln,
Tab, +: Cörmus sericea Linn.
: Tab, 22 »Cormus.alde Lion. |
Tab.3. Cornus: voerulea , arborea ‚ 'folis
onstis: subtus' pallido - -viridibus; bageis: eberu-
leis, — (In einer Anmerkung fügt der Verf;
K $ - noch .
.
u 17 ur -\
i \.
"noch ’hieku : Frutex eltior,. ramıs sängeeinsis,
Multi stolones suxta: radicem enascunsur. Has
species facile distinguuntur: Wir können diese
Art aber für nichte‘ andere, als |’ Heritiers
C. strieca halten) re rer
Tab. 4.. Hex erassifolia, Follis bouatis,
emarginatis, vix-spingeis. — (Scheint. with
‚emarginata Thunb,. verwandt zu ‚seyn, die
Blumen: find aber ‘so unkenntlich vorgestellt,
dafs sich überall-nicht ein- Mahl mit Gewils-
heit sagen lälst, ob dieses Gewächs wirklich
zur "Gattung Itex: gehört.) ° ee
Tab. 5. llex quereifolia, Foliis oblongis,
sinuatig >, ‚spinosis, ‚vtrinque glabris, Boribus
pedupcnlatis, — (Auch I. Aquifolium.,. an
‚welche, diese Art zunächst grenzt, hat gestiche
Blumen. . Die Blumenstiele sind aber bei.quer-
eifolia ästig vorgestellt, und sitzen mehr. an
der .Seite..der Aeste als in den Blattwinkeln,
Ob vielleicht noch andere Verschiedenheiten
in Hinsicht auf Substanz und Oberfläche der
Blätter Statt finden, davon erfährt.may nichts.)
Tab,6. Azalea glaucn, foliis +ouatis, Ian- . -
copkatis,,. Noribus albis, staminibus vix oorolla
longiorihus. m - Gehört. &u A, näscosa glause
‘ “
Alt) eng} aa 3 En SE re u) Bi
Le
in Bar 0 Tab.
Pr Ep |
Pr U. f}
_; II eo Br
-
> Tab: 7. Azalen. lücidas, foliis Iandeolatis,
"flore luteo, piloso,; staminibus breuioribus. —
(Ebenfalls nur Abart. der..A. »iscosa.) «5.
:: Tab. 8. Azalea zubre, foliis ‚omatis;,. lan- .
- en corollis pilosis, staminibus, longissi-
Tg
. .
’
.
. (Ist Abart der A nudiflora, und sehr
| vnkuchemlich mit:derjenigen, welche. Aiton
Cozeinca nennt, einerlei,)
Tab..9. . Azalea viscosa Linn. — (Abart De
der A. ‚nudiflora.)... 2 |
.. Tab, so. Campanula hortensis, fellis radi- .
Prran 'omatis; canlihis lanceolatis, — (Nichts
weiter als unsere gemeine Eampanula Tu-
punculaides.) on “
+
Tab..ıı. Lonicera. eonnate, foliis ‚duatis,
Ianceolatis, subtys ‚glancie. + - ""Simillime,
sagt Herr Meerburg, Lonie:. scmperuirenti;
sed fos duplo minor est.” ' Uns scheint sie
‚näher mit. Murray's L. media verwandt zu
seyn, on
“ Tab. "12. Lonicera glauca, Kloribus verti-.
cillatis;- Folie,“ perfoljaiß omnibus glaucis. —
(Grenzt "zunächst im LE. caprifolium; von: der
sie vielleicht nur "ee -Abart ausmacht.)
Tab. 13. Datura Tatula Linn. ' °. |
Tabuirg. Ahub pille; Couimilum) folils
ternatis petiolatie ‘lizteari : lanteolatid, °
.. in N . - ’ .. Tab.
156
‘ . Tab. 35. : Linum. virgimanum Linon.:
Tab. 16. Crassula. retroflexa Thunb:
Tab, ı. Oenothera rose®, foliis alterois,
. Ianceolatig, 'dentato - spinosis, acutis; ‚oribus
auillaribns a solitarig. - — _ (Oomothera :TOSCH
Ait.). u u
Tab, 18, Vaccinfüm gikuum, . pedunculig
. multilorie, longioribus, : pallide Inteis, race
mis alternis, follis ouatis, acauminatis. — Es
. wird noch hinzugefügt, dafs der Stamm einen
"zwei Fufs:hohen Strauch ‚bildet, und dafs die
‚Beeren; den, F rüchten des :Mesp. Amelqnahier |
- Ahnlich.sind : os
Tab. 19... Sophora tetraptera Lian
" Tah.2d. Ledum latifolium, caulibus iunio-
. ribus densis villosig, foliie latioribus et breuio-
ribus, — , ( Leduım latifoltum Lina.)
Tab. 21. Kalmia glauca, foliis lanceolatis,
subtus glaucie, — (Kalm. glauca Ait,)
Tab. 22. _ Rhodadendron, ponticum Linn,
Tab. 23. Khodora, gangdensis (Linn)
Tab. 24. . Andrameda, Hahniana, frutex hi-
pedalis, ‚foliis semperuireptibus, alternig, ser:
ratis, ‚ acuminatig . Horibue axillaribus.. — (Sie
führt ihren Namen zunı. Andenken dpa ehe-
mahligen Prof, Hahn’s zu Leiden.)
Tab.
157 Perle
‚ Tab. 25. Andromeda grandiflöra,” frütex
bipedalis, follis ouatis alternis.
Tab. 26. Andromeda myrtifolia, frutex
- hipedalis, foliis altesmis, lanceolatis, acumi- '
natis, Boribus rubris, — Simillima Myrto
Ä latifoliae, ' '
Tab. 27. Andibimedä elegans, pedunculis
epicatis , ‚sechndis; föliaceis ; ; corollis cylindri-
:cis, foliis alternis ouatis, erenatis. — (Ob
‚diese ‚nebst, den drei zuvor erwähnten wirk-
‘ lich verschiedene Arten ausmachen, ‚läfst sich
wegen der unvollkommenen Beschreibung
und ‘der schlechten Abbildungen nicht mit
Gewißsheit entscheiden), . N
_Tab, 28. Agröstemma: Bankıia, Folie per-
i foliatis, lanceolatis, Horibus aurantlis. (Lychn.
. coronata Thunb.?) . u
..
[4
s
‘ “ »
9
Ericarumi Icones ef’ Deseriptiones, au-
ctorelohanneChristophord Wend-
‚land. — Abbildung und ‚Beschreibung
der Heiden. 1— Iltes Heft. Hanno-
ver, :1798.. 30 Seit. in gr. 4. ‚(Jedes
Heft mit 6 illuminirten -Ku-
| pfercäteln.)
N
-.\ . ‘
pr) . din
Die acharzbare Monographie, welche wir .
dem Ritter: Thunbetg- ‚iiber‘ die. Gattung
Erica verdarrken, enthält freilich schon’ von _
mehreren Arten derselben sehr gute Abbjl- -
dungen; ‚auch finden sich viele in einzelnen
“ Werken abgebildet. . Da indels diese bereits
zahlreiche Pflanzengattung seit der Erschei- -
zung jener Thunbergschen Schrift, sehf
“beträchtlichen Zuwachs erhielt, so wünschte
man schon längst ein Werk zu besitzen, das
. alle bis jetzt bekannte Arten in getreuen Ab-
bildungen vorstellte Die Abbildungen der -
Pflanzen des Gartens zu Kew und Andrews
Abbildungen der Heidearten (Engravings of
Heaths)- -
7
\ ‚
“ ‚
PEVEREEF OEDEESDENEESEEEGE
4
R.!
“on
a
: Aeathe) :haben diese Lücke zum Theil schoh
ausgefüllt, und‘ in Hinsieht der Abbildungen
alle geleistet, was’ die Kunst nur prachtvol.
les-und der Natur 'getrenes hervorzubringen
im „Stande. ist... :Diels' gesteht auch Herr W,,
aber er. glaubt »fcht öhne Grund, dafs jene
Werke für den weniger bemittelten ' Botani-
ker wohl. zu kostbar seyn möchten, und be
stichrnt defshalb für.diese gegenwärtige Schrifs,
worin er, wenn nicht gleich so schöne, doch
getreue und mit:den Zergliederungen: dek
Fructificationsthöile . versehene Abbildungen
zu. liefern verspricht, «- Aus diesem :Gesichts-
puncte wären also. diese neuen Abbildungen
der Beidearten zu betrachten,
> Alle halbe Jahr denkt der Verfasser ein
Heft herauszugeben}: und wenn das Publicum
sein Unternehmen mit Beifall ‚aufnimmt, so
‚ macht er sich auch wohl zu. z Heften anheischig..
— Die Beschreibungen sind in deutscher Spra-
che abgefafst und ziemlich vollständig. Doch
würden wir Herrn Wendland rathen, ber
"stimmter und sorgfältiger bei der Wahl der
Kunstäusdrücke zu seyn, deren er sich zur
Bezeichung einzelner Theile bedient. Auch _
könnten die specifigchen Differenzen, die der
. x Verfas-
_ 160 FOR
Ä Verfasser. sowohl ven den bekannten: ‘als den
neuen Arten gibt, kürzer abgefafst. seyn; ‚VO8-
nigstens : ist die, “jedesmahlige Erwähnung
der Färbe. der -Blumen- nicht ‚allein überflüssig,
sondern ganz gegen die. Grundsätze..des Lin-.
neischen Systems, ‚Pin Kupfer. sind. nicht /
von..;gleicher: Güte, und die Illuminatioh:- ist -
“ bei einigen, nicht reiplich, Wenn Herr Garten-
meister Wendland im, der:Folge diesen Män-
geln, 3bhilft, und wenn die Buchhandlung den
Preis. der.: Hefte etwas ‚niedriger setzt; :s0
" weifeln wir nicht, ‚dals der Verf. den. Zweck
erreichen \wird, den er 'bei.der Flerausgabe
j dieses Wörkes beabeichtigt:
| Wir setzen lol. die Namen der abgebil-
deten Arten -her,. da. die. mehrsten. bereits: be-
‚ kannt, und die neuern schen in der Willde-
nowschen Ausgabe der. Sper. plant. aufge
nommen sind. - Bu BE
1. Heft “
Erica perspieua. - . u en
— Plukenetii pinea, on
— püiee (E. longifolia Bonn).
Zr -_ lutea Linn. _ |
ZZ Erica
‚trapa‘, Arenaria »peplordar u. m. &,, „und: ih
. “ \
+
- . \ ö PR
N), a 277 —
, n >
N .
versah. imich mit dem gehörigen Exemplaren,
Den Nachmittag machte ich allein eine, Ex-
gursion, nach einer asidern: Seite:des Seeuferg,
und. fahd...aulser, obigen:: Ranzen :. Conferua
Coceinen,. ‚Fucus serretus, dunrivatus,- ‚siliquo,
Zus Bw Gegen Ahend kam Her Tur- .
| ner._wyieıler. zu mir. .Wir.:besuchten, dine :an-
dere. Gegend, fanden daselbst Trifolium .gub-
terraneum., suffoeatum, stellatum,,. und. an
dem Wege nach dem Flecken Colston zu, Vr-
tica püulifera ziemlich häufig. . Hier lernte .
ich ‘ änen: andern Botaniker, Namens Stone,
kennen. Mit diesem wurde: auf dem folgen- |
den Tag eine grofse. botanische Excursion
verabredet. Trfolium stellatum, Frankenia
| laeuis,- Chelidonium Glaucium, .Bosa spino- .
sissima, Sedum anglieum., Erica einerea,, Til-
= laea muscosa, 'Anagallis denella und mehrere.
“andere seltene Gewächse waren die Erüchte
deraelbön,
..
. Den "Folgenden Tag entsthlofs ich mich
nach. ‚Worwickh zu Smith zu gehen, dae - -
pur,z4 englische. Meilen von Yarmouth ent- °
‚fernt, ist. Herr Turner gab mir einen Brief
an einen gewissen Bitchford, einen ge-
UBiH 7. M. ‚schick-
1" -
a}
M) oo. — 178 —
Sähidkten Borantker, mir, der mich.bei Smith .
introducfren sollte. Ich wurde von-Kitch- |
Pord',' einem: schen -böjahrten ‚.'.braven und
ehrlichen Manne, auf das gütigete aufgenöm-
nen and wir mMiachten ‘uns auf ‚den..Weg. zu
- dem Doctor: Smith, . fairden: ihn. aber.:nicht
"zu Hause. Ich 'kehite :also mit: Ritch£ord,
wieder ' zurück und "machte : bei ‘ik. eine
schöne Acgnisition von .seltenen.. englischen
"Pflahztn.. - Wir trafen ‘nachher 'Smich zu
Häuse, ‘blieben bei ihm zum Mittagsessen,
‚es, und in der Ansicht. des Liwneischen,
Herbariums ; indels war. die Zeit. viel zu kurz;
‚ die ich ih Norioich seyn:konnte. Das:Lin-
neische- Hesbarium ist in:zwei grolsen aber -
nicht. breiten: Schränken enthalten, :. An. den
_ Thüren: desselben. findeh sich die‘ verschiede-
‚nen Formen der Blätter, aus Blech, angena.
gelt, wonach Linne die Terminologie..de:
u monstrirt haben soll. . Die : Pflanzen selbst
sind’ aaf einzelne. Blätter geklebt; umten: ist
der‘ Name geschrieben‘.und auf der Rückseite
der locus natalis nebet einigen‘ Bemerkungen, _
Es finden sich viele Donbietten darin, und
zwar’ von den verschiedenen Oertern, von
, denen
. „and Ich :genols einige der ‚glücklichsten Stun- .
‚den in 'Gesellschaft dieses vortrefllichen: Man-
I)
.
nn mn en BR Bm.
denen sie:Li ane zugeschickt wurden‘ Im’
Ganzeni:sind. sie.noch sehr gut erhalten, wer
nigstengiim Rücksicht für ihr Alter.‘ -Während
meines kuyeen. Aufenthaltes sah ‚ich die: Gat-
tungen YFwoniea., Aster und. Solidago dareh |
und Jöste.shir dadurch..mandhen’ Zweifel, den
ich noch‘ wegen veschiedaner: Arten aus diesen
. Gattungen hatte, Der Docwr Sinith 'wai so.
gig - mir. dus Lihne’s- Herbariam‘ die Salik
'rericnläte 2A gebeni, „weiche ich als’die Zierde
meiner PHanzensammlung anpehn werde, fe
Smith ist ‘außerordentlich .beschäftigt:: '
- Flora. Britannica wacht: :thın viel’ zu a
Die: ersten 5 Bogen dieses Werkes habe ih
bei ihnt:eelbst gesehn. : „Such: wird bad wie .
+ der 'eim:. Band: von’ den:6chriften. der Einnei-
schen Gesellschaft ‚heranskommen. "1 ': >)
we a on
Ich: verliefs Norwich: nach der igiten Auf-
nahme ‚„ die ich da fand, äufserst ungerw,
und kam Abends um ıı Uhr wieder in Jar-
mouth an..: Den, folgenden Morgen 'erhielt
ich nun meinen‘ Pals, und reilste noch des
Nachmittag. nach London ab. Von meirikih
kurzen Aufenthalte -in“diesem Orte will ich
Ihnen noch: nichts sagen. - Zufällig traf ich
\ ‚bier meinen alten Freund, .den Dr. Langs-
| Ma | dorf, _
x\
\
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+
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‘ \. ae .180. — . -
“ .
dorf ( der mit dam ‚Prinzen von Waldeck
nach Portugal reilste) -wie ich eben mit. mei-
"nem. Binder . im ‚Park ‘spazieren ging. - Er
theilte. mir : einige Nachrichten. von dem .Grä-
fen:xon. Hoffimansegge und dem ‚Proftseor ;
Läpk:pät. - Er kat..beide gut ‚gekannt, und
ihnen xiele Beiträge. zu ihrer Flora Lusita-
weg; geliefert: : Sie.airid: vorzüglich‘ im. Norden
"yon: Portugal: gewesen, während Langsdiorf
im: ‚stidlichen ‘Theile sammelte. Die Zahl..der
won: ihnen entdeckten neuen 'Gewächse: soll,
beträcktlich seyä. i: ‚ Der. Professor Link. ist
sehr fleilsig gewesen, hat wenig Gesellschaft
‚Besucht; sondetn immer Pilanzen ıgesamnzelt
And beschrieben: ‚Der Graf, welther., ‚gegen-
wärtig. noch’ allein:änt Portugal ist; wird vor
der Hand nicht: nach. Bissilien ‚gehn, auch,
‘wie Langsdorf glaubt, keine Erlaubnifs- da- -
An.erhalten, wenigstens so lange: der: Kriog,
Aauent, . u Pre , Oo
P
“+
ch reifste von London nach. ein Paar Te- |
“4b. -und ging. nach .Eton. Hier. machte
an die Bekanntschaft zweier ‚Botaniker, des
‚Herrn Gotobed: und Jenkins, mit. denen
äch verschiedentlich- die Gegenden ‚von ‚Eton
besucht babe.. Ocnanıke erooase. wächst in
. „grolser
)
4
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Fa 181 un -
grofagrr Menge däselbst und ich habe: mich
derseiben bedient. :Von Eton machte ich- &i» .
nen. kleinen: Abstecher nach 'Kew, würde von
"Aiton gut. aufgenommen; :und‘ erhielt ‚viel
interessante Sachen. -Nach einem Aufenthalte
yon 'acht: Tagen kehrte ich von 'Eton nach
London :turück, von wo ich morgen aufs
Land nach ‚Yorkshire reisen, und vielleicht
von da’aus nach Edinburgh gehen werde; —
Gestern sprach ich Banks, Dryander und.
Sowerby.- Doch hiervon ein ahdermahl.
«
%
Vön'dem Herrn Mechanicens
Zr Schkuhr.
E Hr Dtenberg, den 15. , Aug. 1799. ;
Ich bin noch immer mit der Ausarbeitung
der Ricdgräser für mein Handbuch beschäf-
“tigt. , Den gröfsten Theil dieser Gewächse be-
sitze ich fr eilich schon ; ; verschiedene bekannte
fehlen mir indels noch, Diese zu erhalten, ’
werde ich aber ‚weder Mühe . noch Kosten
scheuen, um sie alle auf das genaueste neben
- einander in Abbildungen vorstellen zu kön; ‘
nen, wodurch ich dann hoffentlich den gröfs-.
‚ten Theil‘ der ; Schwierigkeit bei dieser Gat,
tung zu ‚heben‘ n'gedenke..
Mas Die
4
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u 182 |
‚Die bekannten mir. jetzt. noch fehlenden Ar-
ten, sind nach der' Gmelinschem. Ausgabe
des 'Natursystems ‚ungefähr folgende: Carex
Halleri (Hall.hiet: 1352.). —C. Heleonastes
Ehrharti., .Ich habe dieses Riedgras.. noch
bis- jetzt in keiner Sammlung gesehn, die mir
“tur Daurchsichi zugestellt: wurde, :da' Ehr-
-' hart es doch wahrscheinlich an mehrere Bo-
' taniker ‚geschickt hat. — C. euruula All. Ball.
53. — C lobata All. Hall, 1356.. — GC. Poi-
reti. — C. ‚brunnea Thunb, — C. tristachia
Thunb — C. globularis Vill. (wenn “ich
sie nicht etwa schon unter den meinigen habe).
— C.tenuifolia Poir. — C. triceps Schrank.
‘ (wenn sie nicht schon unter den meinigen
. „abgebildet ist). — C. iaponica Thunb. — C.
‚alpina. Hall. 1378. — 'C. leporjna Linn. —
C. dissimilis. Hall. 1384. — C. sinensisBetz. —
C. miliaces. — C. pumila. — C., hordeissiches
und baldensis VÄilL.' C: glomerata Gmel.,
wohl ein Druckfehler und soll klöbülaris L
heifsen. Auch wünschte ich noch einige von
_ den Goodenönghschen zu erhalten. u
. Gegenwärtig möchte ich aber nür alle eu-
ropäischen Riedgräser haben. Dsindels erst
An der Jubilare- Messe, 1800 die versprochene
0 Beschrei-
2
» u
- 3”
Beschreibung erscheinen: wird, 10. beköimme
ich' nöuh ‘wohl in: dieser: Zuvluchenseit eine
und die "andere. derbellen ,. vielleicht ' auch
noch. ‘wahl. einige neue, Verschiedene 'habe
ich diesen. Hörbst noch aus: den nördlichen
"Gegenden zu .erwarten.. -Ein Packet PManzen; .
besonders ‘mit Riedgräsern „sollte schon um
Fu Pfingsten .von Sibirien abgegangen seyn, das
. aber wahrscheinlich verloren gegangen, ist...
„N CR} 9 “. “ . . [ 2
. . .
BR | „ . . „* en „ Bu ”
5. ‚Van dem Herrn. Professor Swartz,
” u Stockholm; dem 23% Alp. 19996 2
’ Veberhäufte Geschäfte achten cs- unmdg
lich ; Ihnen, meinem Versprechen zufolge, die
Zusätze zu tneiner Abhandlung: über die (Apr
dendra za schicken °). Sie erhalten sie aber
gewifs: unter kurzen.: Auf. der Kupfertafel
habe ich: wech: die Abbildung von zwei nenen'
Gattungen gegeben, die'nun.2 Octavtafeln aus-
_ machen kann.-— Meine Abhandlung :über. die
Forstera wird, ‚wie ich. glaube, nicht ganz |
! Mm 4 u un-
u A EEE Fa ’ : \ ii ‚FB 2
2) Ans. dieser Branche‘ konnte diese Abhandinng
‘ auch nicht in diesen Stücke des Journals, abe:
gedruckt werden.--- M..s.-das zweite Stück
‚8. 498» 5, u u
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Ru er 84 in .
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“ wawichtig. ‚seyn. . Diese, so wie p auch die- er
‚ütere über die Phyllachne, beweist wenigstens,
als es noch: Gynandristen gibt ,: die nicht. zu
den! Orchideen gehören. Zu einer. ändern Zeit
werde ich Ihnen meine. Bemerkung. über ‚eine
dritte Gattung mittheilen,, die ‚zwar. verschie-
den, aber doch nahe mit beiden. verwandt. ist,
_ Der Dr. Afzelius ist nun nach’ einer Ab-
_ wesenheit von ı0 Jahren von seinen’gelehrten
Reisen zurückgekonfmen. _ Er hat beträchtliche
Entdeckungen in verschiedenen Theilen, der
\ Naturgeschichte gemacht . Die Zahl der neuen
. Pflanzen ist echr.grofs, besonders aus der Gat-
tung Melasioma,. Ixora, Iustieia: ‚Aber aufser
dieden. wird er uns ‚auch andere wichzige Ent-
:_deckungen mittheilen. :Sa:hat, er z.B. eina neue.
Fieberrinde und ein Gewächs entdeckt,,.das ein
schönes Zarbeholz liefert. Es ist eine neue Ga}--
tung, die er’ Baphia nennt. — Auf Sierra Leona
eukivirt, man schen verschiedene. neue sehr
‚gute Koßearten, die Afze elius daselbst. ‚ent-
deckte,. Es ist sehr, 2u, wünschen, dafs er alle
scine Schätze. glücklith- und unyersehrt nach
Schweden hin erhalte, und dals seine Gesundheit,
durch - das veränderte Clima nicht geschwächt
‘
werde. : ee 0 nen:
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Ankündigung „herauszugebander .
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Prospectus of the: ney J. Uuseration of . the ‚Se
-.scuql System of .Linnaoeus, by Rabert John
«„ Thornton,.M. D,: Late of Trinity College,
GCambrids ee; Lecturer on. Medical ‚Botany « a‘
‚Guys Flospisal etc...
-
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The .objert of ıhie Work'is.to trace-in se
dt:a nr . 0)
_Perepionous a manner 'as possible the philoso-
pbic Principles of Botany , from. the carliest
times, up to .the present period, and by faith-
ful and ‚well execüted- Engravings öf: the se-
veral smbjeets "of investigation , to render this
surious and interesting inqniry lewel' to every
one’s comprehension. Following the örder of
Natbre,: we ’shall begin 'with 'ihe' seed- com-
mitted to. the gronnd,‘ and- trace its’ various
evolutions. mil the rot, stem,--brandlies and .
_ Ms. leaves
a
“_ _.- '
N
desren are formed- --We-shail-here—chiefiy
w a6 m BE
dwell on ihe Anatomy of the root, their di-
versity. ge forms. and office. The, ‚object of
our nest’tonäfderation- wiH be to display the .
organized sirncture of the stem and branches, .
when’ we shall consider the several juices of:
lanta, with. the motion of the sap. -Pureniug
the cotırse of Nature, we $ball, next cönt&m-
plate ıhe various appendages attached‘ to the
‚stems and branches, explainiog the. organisa-
don And. design of eäch. "Next 'weshalt, exa-
nine inıö: the structureiand variety of leaves;
." their relationship to’ light; the evotution trem
‚then of: Oxygen, and oıler airs. Our next .
_inquiry will be ıbe food'-of plants, 'wheu we
‚shall enter 'widely into the consideration of
the: principles of agriculgure.. Arriving ät'the .
flower, we shall consider its structure; ‚the _
uses of the .several- ‚parts{which. counpase: Ätz
when a full inquirg. wäll. 'ba mäde: | respecting ==
the sexual relatiauship,, with a refutation af
the: objections. which have. bean raised against
his: dasfrige.. Thus-far ıhe. Natural History. .
‚ o& Batany. We shall next lay before onr. rea-
ders,an acconnt of the grigin. ofSystems,-when _
thope, p£, Rivinus, Tournefont «etc. will
be ‚given, „with a fulk explanatinn of-the .Se-
xual
„gi! ‘ ;.
u 5 -_— id j
xuali System of Linsen s. Insthstordemiof
the discoverieb; +he ‚lives of ıhe diweral cm:
neu}: Botanists will -be'. compreheadei, - with
their: Portraits ; including‘ the: most! celebra-
ted Professors and Bbranical Writers "of ‘ıhe
present‘day. After this: introduction, weshall
eommence wieh a tranklarion of:the genera of
plants of’ Linnaeus, 'ıo which wälb:be ad»
ded'wH- the..late -discoveries made: since his
time." In iorder to sogder: the Scienc®’of Bo-
tany as eimple as possible, the elausds. of
Lingagus will be reduced to twelwe, his
‚genera new arranged, and Tables given, in-
‚vented by the Author, comprising the easiest
discriminating characters; The whole'will be
lüstrated by the‘ most’ elegant picturesgne
boranical plates, almost vying with Natura.
berseif br ; and, fin mi. as ıhis Work is de-
u 0 pigned. \
\
%
D
r
9 ‚OR E the excsllenay ohahe plate, ws. are able
| een} state the, fallgqwing Arttering tesfimony
„„&om. Dr, Ruchberfoxrd, F.R.S. Professor
‚of Borany, and President of the ‚Edinburgh
‚College of Phiysicians. ‚The New Ilustration,
„. I.may well judge;, fyom the, specimens be
fore me, will indegd far. surpass in. Elegance
na. ‚Splendong: eyaTy thing, ‚that Jaa ‚athierto
.. .r been
a 0.s
\
N F . u 108 m
siguei.nto de: a "Natienal Homage-: 16 Lin
naens,.all the first artists nf. this cannıry
have beeniengaged (as Messte. Russel, Opie,
'BReinagle,.Bartolozzi, Earlom,,Heath,
_Caldwell,-Medland;, Warner, Land-
seer, Lowry, Bidley etc). and..:Dr,
Thornton has waved .all idea 'of pecuniary .
recompenise ; and pledged himself ‚ta ıhe
Public. „.- that. the. whole money. vobeesibed
"will ‚bei, expended. upon his plaudid um
dertsking.. Run
.n N Zu a or Sondi.
‚. been, offerd-.to the memory of Linnseus.
I‘do nor. ‚know which most'to „dmixe,' whe-
. ther ‚the accuracy , of ıhe Designs, the softness
and delicacy of the Engravings ‚or the ge
'neral’effeer of the whole. I’ never did see
fepresentation of any Bowers whatever in co-
lours more brillant, or more just. Ara small
distance one would ‘rather have-- imagined.
'ihnt the real objects thömselves were before ' %
.* *üs, "than only their pietnres; ;’ the deteption "
is, I think, complete. - ‘The New Hlustration :
- will be not only thö'inost splendid Botani- -
“cal Work. extans, but a standard example, ,
'shewing t6 what ‘a height one ’of the chief
""branches of the fine'arıs ‚has attained in
+ England.”
j a |
) , 089
1 {The none. but. Gnbpöribens shalk. Bunehasern
2 30f: this. Work... | el
Il.-That the Subscription ahall close: aa ‚soon
1. a8 j8.i8 judged wmpetent to, the execu-
| ion of sQ sunerb a Work, that is, as
>... .,800n ‘a8 the Subscription eha}l amount to
FE seven hundred and .hfty. persons 8,
| ül. That this Work hali be ‚comprised in
anno. handsome Volnmes, printed with a
-
EZ Be Conditions, ten rn
new Type, upon | ‚Whaiian’s Hoyal' Wove /
N Paper.
W. That, this "Work shall be cornpleted in
welve, or at ‚most Fourteeu Parts.
.n V. That, each „Part shall be one © Guinea. u
“VW That each Part shall contain one or more
„‚Pieturesque botanical plates „printed in
\ “colourg in imitationg ‚of Painting’s, besi-
| des other Engrayings and Letter press.
won VA, That ach Subscrjber shall. BY a "Guinea
- in advence at the time of subscribing.
Vin, That the first Part positively shall be
published | March KL 1799 and the second
> % Part June ı. | Be “
en 2. . IX,
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X) Im Anfang dieses Jahrs hatten bereits 597 auf
ro : dieses Werk subseribirt; es fehlten dem Verf.
“2 also nur noch 150 Subscribenten —8.
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Fpübslshed every‘ ‚Qdarier, 0:8: te Wäke
Four Parts in one Year, until. the. con-
2 2 cRtsidni ‘ofiıhe Work“ Zt u al!
X. That he List of° Subscribers shafl be pu-
blisheil in the last Number.
win '
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Dr. Thornton, Raster "hifhgelf that, his
New Illustration of Li n n aeus will meet,
even at ‚the present time, "with | Ir . fostering
protection of his country; “and'thät while the
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laurel is entwined round the brow of the
En at Hirn
warrior, } the polite arts iu not be neglected; ;
but'on the contrary. be yarmly cherished
Pet Ä
a great and opulent nation , "which, whi e ie
brandishes the lightning of death in defence |
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of its Ändependence, 713 liberties and its
..:.3ı.%
honour, kaows, at the. same time, how to re-
spect and « cultivate the. liberal arte, whjch add
o gr rt
20 lese to° ‚the glory of nation. Under. this
_persnasion , NN "every exertion has been used tq |
bring‘ forward this New Ilustration. of Lin-
naeus,. and to carry it Forward wi‘ Spirit, |
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Brash and Reid, Glasgow.
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_ Pearson, Birmingham.! . u BEE ._
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— Jollie, Carlisle. j a ";
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— Remnant, Hamburgh. , EEE
Allen, New-York. . ii .. Tun tmien
— ' Campbell, Philadelphia, 2... ic
x Brenz * u ae j
, u Der von vielen gebildeten. Damen ge-
äulserte Wunsch, durch ein leichteres ; und,wer-
ständlicheres. Handbuch, als’ die gewöhnlj-
chen, Gelegenheit zu bekommen, die so. mütz«
= liche als angenehme Pflanzenkunde. zu. erler-
nen, hat einen Hamburgischen Gelehrten 'ver-
»
| anlalst, ein Buch zu bearbeiten, das diesem _
Wunsche gemäls entsprechen, und um Ostern
En 2 "1800
a: . * - ’ \ ” . -
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1800, unter dem Titel: Pflanzenkunde für Da-
men, erscheinen wird. Der erste Theil soll
-eine falsliche Erklärung der in der ‘Botanik
vorkommenden Kunstwörter ,, Kexinzeichen,
Classen und Ordnungen, und eine Anweisung,
die Pflanzen nach diesen zu bestimmen, und
der zweite Theil ein böschreibendes Verzeich-
nils der um Hamburg wachsenden Rälanzeüi
mit deren. vorzüglichsten Eigenschaften und
Nutzen in der Oeconomie; Medecin n.s. w. ent-
halten. Der Preis wird ungefähr 6 Mk. Cou-
rant seyn. Die Subscribenten, deren. Namen
dem, Werke vorgedruckt werden sollen, er-
halten z5. Proc. Habatt. Die ‘Subscribenten-
Sammlung, welche bis den 31. December of-
fen steht, "hat gefälligst die Hoffmannsche
Bachhandlung in Hamburg übernommen.
LBL.
-
»
. Herr Öberbergrath von Humboldt ist ana u
5 Junius ‚dieses Jahrs von Corunna. abgereifet.
Der König von Spanien hat ihm, erlaubt, alle’
Golonien in seinen. auswärtigen Besitzun-'
u ‚gen‘ zu besuchen, auch Empfehlungen an
t
alle Gouverneurs einhändigen lassen. _ Er
gehe - zuerst mach den: sanarischeii Inseli,“ |
IEB. LS. N... von .
— 194 —
von‘ da nach ' Cuba‘, Californien, 5. Panama,
Peru, vielleicht nach Patagotiien und 'dann
nach den Philippinen. Ein französischer Bo-
taniker begleitet ihn. zu
nn .
Die Synopsis fungorum, mit welcher. unser
Herr Dr. Persoon schon seit geraumer "Zeit
beschäftigt gewesen ist, erscheint nun gewils
in .der künftigen Ostermesse 'beim Verleger
dieses Journale. Mit dem Druck derselben ist
bereits angefangen. u |
'* "
' Die .Erben des Professor Sibthorp’s.
haben dem Doctor Smith die Herausgabe der
Flora Graeca übertragen. Man bat ihm dazu
, 9 Jahr Zeit gelassen, und er bekömmt diese
. Zeit über jährlich 300 Pfünd Sterling von den-
selben, muls aber davon die Künstler bezah-
len und die anderen mit der Herausgabe verbun-
denenUnkosten bestreiten. Die Zeichnungen hat
ı Ferdinand Bauer (derselbe, welcher Sib-
tborp nach Griechenland begleitete) gröfs-
tentheils auf der Stelle gemacht und hernach:
ausgemahlt: sie sind vortreflich, und doch |
soll nach aller Versicherung sein Bruder,
no ZZ . .. Franz
— 195 en,
. Franz. Bauer, ihn noch in dieser Konst |
übertreffen. - Den Stich besorgt ein anderer
. Künstler. — ‚ Vors erste wird von’ diesem
Werke ein Prodromus in einiger‘ Zeit, er»
scheinen. 04
We . *
Von Herren Prof. Willdenow haben wir
bald eine Monographie der Gattung Aster zu
erwarten. ‚ Er hat sich zu dieser Absicht meh-
rere Arten frisch aus Englaud kommen lassen,
die gegenwärtig nebst vielen andern in sei-.
nem Garten cultivirt ‘werden.
®? >
’ % ,
‘ ” l
‘
, Das Herbarium des verstorbenen Professpr
" Forster’s zu Halle hat Hr. Prof, Sprengel
für 130 Louisd’or gekauft, Es bekömmt esein
Engländer, der seinen Namen nicht bekannt
wissen will. " |
u | | .
Von der längst. erwarteten Flora Capensie |
des, Ritter Thunberg's, erscheint der erste
Theil. nun gewile i in der künftigen Ostermesse,
u" Er VE |
.. Eu
Na. Der
»
. B .
n ® - 4
0
-
!
Der vortreffliche Garten, den der Herr
Director. Achard auf seinem Landgute:
Französisch Buchholz bel Berlin, im Herbste
1795 angelegt hatte, und der mit andern An-
lagen dieser Art rükmlichst zu wetteifern an-
"Ang, ist zum grolsen Leidwesen aller Lieb-
haber der Botanik ‘eingegangen. Schon‘ im:
vorigen Jahre enthielt er .3500 Pflanzenarten,
die man mit der Angabe ihrer Abarten und
Ausdauer alphabetisch in einem: eigenen. Ver-
-zeichnisse, das folgenden Titel ‚führt, aufge:
zeichnet findet: Ferzeichni/s einer Pflanzen-
sammlung.“ die ich den Freunden der Botanik
zum Tausch gegen andere darin nicht aufge- .
führte Gewächse anbiete, auch denjenigen, die
den. PWeg.des Taufches nicht eingehen können
oder wollen, für billige Preise erlasse, von
F. C, Achard, Director der physikalischen
. "Classe der. königl, preulsischen Acadeınie der
Wissenschaften zu Berlin, 1796. 648. in 8. —
Erster Anhang, Etendas. 1798. 328. _
2 * |
.. “
“ Von. dem bekannten Witheringschen
Arrangement of British Plants ist eine’ ver-
mehrte Ausgabe in 4 Theilen lierausgekom-
hen. +: Ueberdiels sind seit kurzen ia Lon-,
don noch zwei Werke über die Zlora von
. Grofsbritannien ‚erschienen. Das eine ist von
Doctor John Hull, und .hat den Tits: 4
‚ Lümean Arrangement of British Plants, with
their Characters, Synonynıs, English Names,
places of Growth, Times of Flowering, and
references to figures. Das andere ist unter
folgendem Titel: Syuopsis plantarum Busulis
ro | _ britan-
vw.
ep re
fi
ö ans m er egenpier- 5 - en
er nn an Gina et ya Be
rt HR Be >= 7
- E 2 ”ı
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_ 1197 0
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A
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britannieis indigenafun, compleetens chardate-
res generieos et specifieos secundum Systema °
sexuale distribntos,. von einem gewissen Sy-.
mons herausgegeben. | i
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.Herr. Corrca hat die Bemerkung gemacht,
--die wir diesen Sommer auch bestätigt gefun-
den haben, dals wenn man dem Stengel des
Verbascum puluerulentum Smith. oder eini- ı
.. ger andern Arten bei ruhiger, warmer Wuıtto-
rung zwei ‘oder drei starke Schläge mit eincın
‘ Stock oder Röhr gibt, die geöffneten Blumen
„in einigen Minuten abfallen, indem sic sich
nach einander von ihren Befestigungspuncten -
‚trennen und die Kelchlappen den Fruchtikno-
ten so umschliefsen, dafs es gleichsam scheint,
aleo wenn dadurch die Biyme fortgöschoben
“ ‚würde, . | . >
un ne * *
Eu u Ärchibald Menzies, der bekanntlich
-“mit’dem Capitain Vancouver als Schiffarzt -
die fünfjährige Reise um die Welt machte,
enziesia ferrugines verewigte, hat aufseror-
dentlich viel nenes, besonders auf der Süd+
see entdeckt. Da er vorzüglich auf die kryp-
togamischen Gewächse Rücksicht nahm, eo
wird er uns im. der Folge mit einer Menge
neuer Farrnkräuter, Moose, Aftermoase u. 8. W,
bekannt machen, die an Schönheit. alle bis-
her bekannte- übertreffen sollen. Als eine
vorläufige Probe sciner Entdeckungen aus der
Familie der Moose, kann ımän seine Abhand-
ze N 3 lung
. -
0 ' - or " '
nnd dessen Namen der Dr. Smith durch die
. - 18 |
lung: über . die Gattung ‚Polytriekum,, die in
dem vierten: Theile der Schriften der Liunei-
schen Gesellschaft abgedruckt ist, ausehn,
‚ »
.,
- [4
Der Dr. Hedwig zu Leipzig hat die
‘ reichhaltige Moossammlung seines verstorbe-
nen Vaters für ısoo Bıhl, äbernommen. Der
Churfürst von Sachsen soll ihm bereits 2000
Rıthl. wieder dafür haben bieten lassen.
u *
, *
Pflanzen - und Samenverzeighnisse, . wovon
Doubletten in Tausch rder auch gegen billige
Preise ‚abgelassen werden: bei Christian
Schckuhr, Universitäts - Mechanicus zu
Wittenberg, der churfürstlichen süchs. öko-
nomischen Societät - Mitgliede. (FFitten-
Berg). 69. Seiten in klein.8. — Das Verzeich-
nifs enthält gröfsteniheils. ausläudische *"Ge-
wächse, auch seltene Deutsche. . Diejenigen
der letztern, welche bei Wittenberg 'wild
wachsen, sind mit einem W. bezeichnet. Zum -
bequemern Gebrauch hat Herr. Schckuhr.
bei jeder erwähnten ‚Pflanze die Zeit. der
Dauer angegeben; auch ist zugleich angemerkt,
ob Jie Gewächse im Mistbeet, in Töpfen u. s, w.
cultivirt werden müssen, . .
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Viertes Stück, 1799.
00 u Mit zwei Kupfertafeln.
Göttingen, |
‚bet Joh. Christ, Diererich, ‘1799.
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für die Botanik
Medicinalrath Schrader
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[in - Olaue Swartz.: . ..
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u Paste, quas Örchideas. appellare mos kit,
Inter: se aegue conweniunt ac sic dictae V-
bellatae, Papilionaceae et Semifloscnlosae, at-
. que yaicum quasi genus, amplissimum. licet,
efficere videntur. Hoc, inquam, nequaquan
extricaretur, nisi ex. diuersa fructificatiortis
forma: in ı plura et propria ‚genera distribuere,
‘ - | sn” tontas-
u rer
| D) Diese i in dem_neuesten Theile der 'Act. Yp psa«
liens. befindliche Abhandlung, erscheint hier
.. von dem Verf. verbessert, und sowohl mit
zeuen Gattungen und Arten, als auch mit
“ einigen neuen Zeichnungen vermehtt, 8,
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tentassent Botanici, vnde species eorum con-
‚generes propius adunarentur. . ’
’
Onae in his illnstrandis, Virı de scientia
imeritischni, Linhaeus, Hallerus, Thun-
bergius praestiterint, neminem, vel paul-
lulum in Botanica' versatum, fugere potest;
nihilo taınen winns, detectis in dissitis Jodie
„speciebus huius ordinis naturalis numerosissi-
"mis, notitia spetierum vt amplificata fuit, ita
et characteres generum certiores distinctiores-
que reddendi_sunt.; '
Quorum numero niotabile est, quod susce-
* pimüy genus, euius character, si vllius cuius-
“Cungue, cum masima cura‘erui,. cerie 'mere-
tur, quodque ineptus tradatur, im caussa ma-
xime fuere distantia lacorum,. vbi species sedeg
fixerunt et difficultaa ‚earum Bores ; in vkerius‘
examen conseruandi, nec non multiformis ca-
rum .‚habitug. Eadem forsan fuit caussa, quod
genus melius distinguendum, in plura genera
non fuerit diuisum, atque quod priucipiis bo-
tanicis contrarium, in se non satis species
_ distinguentem ‚assumserint characterem, pata
“quod semper parasiticum antiguis arboribus |
immissis radicibus vel feandendo vel e bulbo
arbori insidenti eos emittendo.” Quem cha-
i EEE racte-
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Fracterem' non. valde improbarenns . 85 mode
verus et constans esset, sed: eius contrarium
imonstrant ‚plares indagatacı species, haud
stricte pro parasitichs habendae. ‚Cum nostra
u opinione amice ‚conspirat sententia illustr,
Linnaei sagarissime, diulnantis: ı "si viune
Ä _ examinarenkur, ıplura forze generä ex üs come
\ Fieienda essent.” , a
Ouandagnidem me plantarum haiys ordi-
nis forma peculiaris a multis retra annis cepit,
‘almamque. mihi fors obtulit occasionem vi- .
dendi loca, vbi hae cum aliis eiusdem ‚fami-
‚Jiae plantis sub sole inter eircuilos tropicos
lacte et copiose florent, his adiutus gbserua-
tYonum subeidiis ‚speraui fore, vt noua. et,
quemadmodum opinor, meliori. methodo eas
in: plura genera. disponere valerem, quibus
'constabit, species facilius esse determimandas,
N I)
‚Verum enimuero,adhuc aliquid erit praemo-
_ nendum. Praeter formam- corollae Orchidearum
in characterem fuorum generum adoptanit Lin-
naeus figuram- et- proportionem petali tertii
interioris seu inferi, quod nünc .nestarium,
- aunc labium neetarii.if variis. varium :appel-
‚ Jabat, pesnljari saepissime Äigura et magnitu-
0: u dire, .
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dine, Equidem hanc fructificationis parteım |
- attente- considerani, quamuis nomen nectariä
_vtpote in labium-dilatatnım non meretur, sed _
labium 'vel labellum.corollae potius nominaui,
eiusque partem superiorem laminam. ‚Obin
immo saepe perfectam prae se fert similitudi- -
nem cum ceteris petalis , praesertim- interiori-_
bus, a quibus täntım insertione diuersum vi-
detur, et character neptarii vagus est, quare
hreic exeludatur, si; autem petalıiim' hocce basi-
foret subtus in cornu productam, quemadmo-
dum in Orchidibus et genere, infragub' no-
inine antiquo Limodori recensendo, exstat,
iure forsitan pro. nectario consideraretur. Ve-
zum. aim magnum Orchidearum numerum
deprehendimus his hıectarii produetionibtus ad
‚cetera petala, imprimis superiora instructüm,
vt in.'genere. Orchidis sub mömine sest! galeae,
“ guod nihilo tamen minus distinctp labello gau-
det seu petalo sexto vel tertio interiore. .No-
bis itaque videtur baec productio sine labellum
vt columnae genitaliuri proprietas,, cuits basi
anteriori annectitur, quamquam petalis Iatera- "
libus interdum connatum apparet.
Plantae Orchideae in Classe Gynandria Or-
dini Diandriae annumeratae fuerant, quod ta-,
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a2. Deutusimsistuinämsbäizntenißfüngnenitiimtnnndinan tin nn nn 0 an nn nn men
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— 205 — | 2
ı men omnium Botanicorum sonsensum non.
«
"est diuersae formae et fabricae teneriovis ap-
\
reportauit, in quibus celeberrima sunt no-
"mins Adanson, Iussieu, Schreber et
secundum hos Saliebury, ad Monandriam,
.ea8 referenses. | f
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Lateri antico vel postice siueapici columnae
genitaium ' plus minusue elongatae, germini:
_infero intra ‚sorollam insidentis, annexus ad-
paratug stamineus, vel yt cucullus, vel vi
lamina ecariosa columnae parallela, vel oper-
culum quasi galea minute loculo vnico vel ple-
_ rumque duobus, rarius pluribus. Hoc anti-
quitüs partim appellatum fuit Labium nectarii
superius, partim duplicature labii interioris
nectarii, In singulis loculis latet organum
clauätım, (vulgo anthera dictum) plerumque
_pedicello indiuiso vel duplici, antice inserto in-
_ sidens, simplex vel bipartibile, maturum e lo-
\
" — culis Antherae saepe caducae prosiliens, et tan-
\ ’
‘
.. dem liberum, columnae sel aliis-corollae par-
‚tibus adglutinatur; ; quod quidam Migrationes -
‚antherarum nuncapärunt. Haes materigs, quae -
pollinis loco inserdit, interdum in gluten ödore
peculiari hircino foetens dissoluitur, velin glo-'
"bulos inanmerse subdiuiditnr spontänea quasi -
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contractiohe praeditos. Hine ‚audiit celeber-
‚rimo Bernhardo Iussiewo "pollinis ma-
"seuli neu glutinoso elastico oonsatenati 60.8,
gerles." Quoniaım igitur hoc pallinis necepla-
'eulum disparis vt supra monuimus. figurae, _
nunguam dlesideratur, atque vno, duobus vel
loois includuntur, ab vno ad ‚Octo varıat hoc-
Orchideas generatim spectatas esse Monandras,
anthera I-2-4: ‚foenlari, Ä ,
ı ı
Vnica, quae, quantam nonl, ex hac fami-
lia exceptionem patitur, est Cypripedium, (ex
cepto C. Bulboso) vere diandrum s. duabns di-
stinciis praeditum antheris, Ordini forsan
Diandriae pariter accensendae sunt quaedam
Orckideae Gapenses,, quas futuris Botanices
L
scrutatoribus commendamus.
. Quod ad columnam sic dictam genitalium
attinet (promiscue sed perperam Nectarium
vel tubum Nectarii appellatum), adeo.singularis
est, vi ex varia eins figura modoque eitus et
insertionig anıheiae simul sumto, egregüi col-
ligi
Hinc pätet,
‘
- ce 'ad aliorum 'florum, antheras (Quae reuera”
mihil aliud sunt, quam receptacula pollinis)
proxime accedere existirhani,
‚quatuor loculis pracditum est, et numerus :
- horum carpusgalarum pollinie, quae suis in
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| Niet queant Characteres, 'plunibua hutus Ördi- ’
\ Fun ‚
um "20% unit u r Eu |
nis generibns dininzuendis idonpi. Hanc ha:
vr concinna differentia ad dispositiones gente--
bet breuissimam, ve fare nullam genus @rohis,
‚alii verg, vt Neottia hacg. erectam,, 'acumina- |
tam; Epidendrum Linn.’ plerumque elönga-
taın, magis minusue incurvatam ve} dorsg gib-
bam antiee excauatam, gui character ‚paucissi-
mis Europae Orchideis proprius est, quique
rum inferius commemorandas me. indugie.
N
, Columnam variantem sonsideraui: instar
partip, vtrique sexui communis, non vero. tan-!
‚quam stylum in aliis plantis solitum. Neo
> stigma adest terminale, verum eins loca in-
seruiat glutinosa ‚ concaua aut Gonnexa pars,
-Jabello incumbens, ante vel sub anthera. In-
terea, columna: in quibusdam' maloris mägnl- \ u
| tudinis speciebus lougitudinaliter dissecta, ca
,».8
‚pillares conspiciuntur eanalicuN in germen ve-
‚que continuati. Fieri etiam potsst, vt haec
_ glütinosa anbstantia atque foecandans, sub ’suo
operculo recondita, hac ratione in semina _
voque deferatur. Sed hunc 'peh semina : pro-
pagandi modum his plantis‘ non adeo frequen-
tem eise arbitramur, quam lu qui ope ra-
dicum &. bülborum stolonumdie peragkur.
‘ . 2, u ıyıyı e, t
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Bpidendri., character Generis: Nestarium
türbinatum „obliguum. reflexun , .vel qualem,
vt supra monuimus, illustrise,. Linnaeug
eruit, multis laborat defectibus, et paucag
tantum-species pro magno Farum numero re-
spicit. Sub charactere Linn aeano 91. 8pe-
cies in Systemate Naturae a Cel. Gulelino
„dito: quidem ‚comprchenduntur, quae tamen.
‚in vnum genus haud commode, ner’ ratione
Jungi possunt.- Contra. autem ego, "has: se-
quenti modo distribuere conatus sum, addi-
tis et perquisitis, vet a me, 'vel ab aliis, .re-
centiori aeud feliciter detectis speciebus, aa
‚zumgne sub diribitione quasdam. antea cogni '
‚tas. et ad alia huiag Ordinis genera ‚relatas
insimul ‚considerani, |
L. Vanilla Plam, Epidendrum, Linn.
Char. Gen. Corolla 5- petala, pateng. -
‚_ Labellum basi subcucullatum, ecorne; 1o-:
mina patente. “
Capsula carnosa, siliquaoformis, Arinal-
vis: semina globesa , .nuda, — -
Obs, Genus fructu ecarinato, seminibus, has.
. „bituqye ‚ab affinibus diuersissimumn,,
| Species.
V. aromatica, ‚follis ‚Quato - oblongis meruonis; |
eapsulis cylindraceis longissimis,
\
r . “
! 0 "Epi- |
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- 4 vu 0 —
1 Epidendrum Vanilla, Liön.Plar m. ic,’
V. clauiculata, foliis lanceolatis acutis Cconca-
vis, recuruatis rigidis;, -capsulis subellipticis;
Epidendrum clauieulatum. Sw. prodrom. |
Sloan. hist, 2. tz: 224. £. 32.4
\ Habitat in India Ocgidentali.
- u 'Speeies dubiae, _
"V. flere violaceo . fructu breuiore rubro,
“ Plum. amer, N
x .
®,
V. Hore, albo . Fructu .breniore corallino:
- + Plum,, ame.
‚Angurek. Warna, Kaempf! amoen. 5. ab
tab. laponia, \
Visco-aloes quinta Kamel, ex Luzonia. Kay. y.
hist. 3 app- P: 33. E en “ " ,
2. Epidendrum. Herm. Lion.
„Ober: "Gen. Petala s, patentia, . _
'Labellum basi tubulafum column conne-
xum, ecarne, lamina erecta,
- x $emina arillata.
Obs. Labellum in priori.a coluimna liberum,.
N
J
- Jicet subamplectens; in Epidendro
basi- attenuatum, columna ‚VRÄLU ID, :
. .. Species. .
£ cochleatum ,. Eoliie „geminis oblozgis bulbo
innatis, scapa elongato, lamina Iabelli car-
data, obtusa. > Er
„
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"E eochleabum Linn. Plum ie Haca- fo.
_ ar. K 1] VE el
=. fragrans, Folio lanceolato bulbo imnato:
‚scapo abbreuiato muliifloro, lamina labelli
cOkdata aeıta, Sw. prodr, ‚E Kneaturz.
Salisb. st. p. ıo, nn Be Kin
| E cochlegtum, Curt, Mag. t. 152% |
| E bifidum, foliis. subternis lanceolatis bulbo
' innatis; scapo, ramoso, lamina Iabelli 3- par:
tita, obo intermedio reniformi bifide. Flor.
Ind. ock., Plum, ie. 186. f. On on,
_E. yolybulbon, caule repente bulbifero, ba.
„bie diphyllis wnifloris., flore pedunculato;
lamina labelli cordata, S.w. prodr, |
= labiatum , foliis radicalibüs oblongis, bulbo
.medio solitario monophylio; ‚scapis pauci-
.forig, lamina. Aahelli obouata. incragsata,
Sw. prodr; |
- Cum praeced. in India occidentali prouenit,
E. amabile , foliis radicalibus lato.- lanceolatis, |
scapo subdiuiso, petalis lateralibus orbicu-
, 'latis, lamina lab, tripartita: lacinia ‚inter-
media. hastata, apice bifida,. |
E. amabile. Linn. nem ‚amb. 6.1 ”
1.43. mal. a Ser
Habitat. in India xientali on
Obs.
.... 2.5 lamne ve in ceteris connatum; glan-
| ı dula tamen magna bifida, ad basin,
N laminae inserta, apice columziae
. Connexa. gütheramique tegens.
E. ‚plans, ‚caule implich, "foliis oblongis,
' pänicula terminali- ‚simplici diffuse, lamina
‚' Iabelli. triloba, lobo intermedio bipartitd,
-Fldr. Ind. occid. ,:
‘ E. verrucosum, caule simplici Folioso verrucosg,.
: foliis "lanceolatis neruosis; 8capo paniculato
“soro)lisque impunstatis. Flor. Ind. occid.
E punotatum, caule simplici vaginiö imbri»
\cato, foliis lanceolatis neruosis, 8capo pa
..nicmlato torollieque punctatig, '
E. . punstatum. Linn. Plu m. ic, 187.
E: rutans, caule simplich, fohiis, guato- lan-
. teolatis amplexicaulibus, _ floribus subspica- °
tis nutantibus, kainina lab, trilöba‘, Iohö im
-,* termedio tridentato. Sw. prodr, ,
vu.
Ob, Labiuer, 'baisi angustissinane nee cos ,
E vmbellatum, caule simplici , foliis- oblon-
gis subemarginatig, Horibus in sinu folii-
'terminalis copfertis, lamina lab. triloba,
‚ lebo intermedio emarginato, Sw. pyrodr:
E diffusum, ‚caule: simplici aneipiti, foliis
"’ oblongis, panicula terminali ramosissima;
lamina lab. cordata acuminata, Sw, prodr.
. | - _ E,.
19- I Y - of Ex " .”
/ - j wu 212 —— —: my
.
B- ramosum, caule- ramgeissimo , foliis linea-
. xibus obtusis eimarginatis, spicis terminali-
‚bus laxig, Horibus distichie. $w, prodr.
Iacg am, an ta 9.0
0 E, rigidum, caule simplici,: foliis eblongia "
ı „.obiusis, spica terminali laxa, ancipii, Bo- |
ribns distichie; lamina lab. :cordato- onata
“0 acuta. Sw. prodr.. -lacgq, am. 222. 1.1j4
E ‚bifarium, caule simplici, foliis cordato- .
lanceolatis. horizontalibus;. epica . terminali
0, Iaxa andipiti, Abribus distichis ; lamina labelli
-,, tleba. E, äncops. Sm. prodr.. © ©.
Be E. ROcturnUm , caule simplici, foliis oblongis
aueniig, floribus. terminalibus, lamina 1a#,
_ tripartita integra, lacinia intermedia lineari-
- elongata, Sw: Obs. bot: 327. - r.
. E. noctarnum. Linn, Ing am, 139 Ca:
N taoah. Ca.2. u en
: E ‚eiliare, caule simphci , folüis binis oblon-
‚gis aneniis, lamjna lab, 3- ‚partitay Tacinia
intermedia lineari. a
E. eiliare. Liun. lacg. am t, 209... BEZ
E secundum, caule simplici, foliis oblongis en
" margipatis,' peduncula terminali, lougissimo,
spica, laxa, secunda; columna longitudine
„ petalorum. , .
E. secundum, Linn, Iacq. am. 137.,
. ” -
j " ” | E
: B
. N . _ U} -
‘ .
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Pe #15 Po
er Fuzeapun, baeje:simpliek, :fohike oblongis
N, sacuminatisue; Pedunculo terminali elongato,
” - spica globosa, colımna petalis breaiose,
N .ı'E. fuscatum. Smwith. spic. t.23. | E. aneeps.
“ _ Jacgq. am. 1.138, E, secundum, S w. Obs.
N
‚ bot. 225.
‚= E. elongatum, caule' simple. oliis oblanghs,
: pedunculo terminali elongato; spica laxa;
t. 604. — Omnia parasitica Indiae occident..
rm
:Specios dubiae: floribus nondum rite !
u = examinatis
. ‘E E. vomiforme caulescens,' foliis bulbis inna-
' “tig. carnosis. Ouatd’- acuminiatis .conuexis ca-
.- "naliculafis subtus, carinatis; stapis e- sinu
- foliorum. Sw. prodr. Ind. oecid,
E. angastifelium, folio lineari, bulbo innato;
. scapo paniculato, S w. prodr. Ind. occid;
RB. liliifolium. Betz, obs. bot. 6: 'p.61. Ind, or,
E. sessile. Betz. l.c. p.6o. Ind. or.
Helleborine. floribus atropurpureis. Plum, ic,
178. f. 1.
oo 'hesıto. ba. \
j 3. Cymbidium,
Ä Char. Gen. Petala. 5, erocta 1, patentia,
\. \ “ ze Label.
‘ N
-lJamina lab. dentato-ciliata. Iarcgq. ic. rar..
Holleborine ampliseimo | Hore vario, „Plum.
}
!
-f
/
”
| 4 u - ‚ie u
+. Ihkbeikum: bass concanırza. 1. planfurculurae,
‚ecörne; lamina patula, .
Smina praecedentis.
Obs. Genus, tabello a. oolumna” libero Die. |
rumqng, cancano : ‚ab Epidendro di-
versum. \ et,
Nomen. a’ Kuußy: Gyinbn.
u A. Parasitical - Zu
2%) petnlis erectinseulis, |
G. coceineum, subcaulescens ” foliis termina-
libua akiisque- radicalibus bnlbo innatis, sub-
ensiformibns obtusis ; scapis äliformibun axil-
laribus vnifloris. :
‚ Epidendrum coceineum. Linn, Ia cq. am
t, 135..Plum. ic. 180. .1. N
C. tripterum, : ‚acaule, foliis bulbo inhatis ra-
dicalibus vaginatis multifloris; germine tria-
lato. |
‚. Epidendrum tripterum, "Smith Icon, pie.
re 35 75
07 Obs, Fieceptachlo pollinis instruitur R . quol \
negauit Cl. Smith,
c. vestitum ; ‚canle. dichotomo, vaginis vndi-
que imbricato, apice axillisque bulbiferis, |
bulbis monophyllis, floribus confertis 6 va-
ginis caulınis, '
E. vestitum, Sw. ptodr, | Bu
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© proliferam ; caule adchndente . :proliferd,
. . Foliis. distichis ouato. lanceolatis, faribus
| ‚axillaribüs sessilibus, bulbis e ‚vrsinis Folio-
rum diphyllis. 2
Epidendrum. ‚proliferum. Sm. prodrom,
Proueniunt in India occidentali. . ’
, C. reptans, .caule radicante\nudo buibifero,
» . bulbis 'subdiphyftlis,. foliis ouatis, serie ra-
| 'dicalibus , Aoribus tetrapetalis.- \;
"Bheed, Mal. 12. tab. 23.2 ex Insula Mau: '
y.
ritüi. - \
C, ‚erhinocarpon, caule compresso decumbente
‚; pendulo imbricato, foKis bifariis ouatis acu-
minatis; capsulis muricatis,
Epidendrum echinocarpon, Sw. Prodr. Li
modor. pendulnın. Aubl. guian. t. 322,
cC muricatum), caule compresso erectiusculo
imbricato, foliis bifariis oblongis Acutis li.
neatis; capsula muricata. Flor. Ind. occid.
C. trichocarpon; caule tereti compresso radi-
:aante jmbricato; foliis bifariis linearibus sub-
„reflexis;. capsulis pilosie.
Epidendrum trichocarpon. 5 w. Arodr.
'C. glaucum,. caule compresso erectingeulo im-
ve bricato, foliis bifariis lato- lanceolatis sub-
tns glaucis; capsulis nudis,
r u E. glaucum. S w. prodr.
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:C. graminöidex .. caule compresso Assurgente
| multiflore imbricata, -Foliis.bifariis Iineari-
Ianceolatis remotiusculis ; ars: glabris, ‚pe:
_ dicellis elangatis. mt
- Epidendrum graminoides. Sw. prode. on
C. testae[‘ olium,» &aule repente: folils incum-
: bentibus : eubrotundis atcutis- conuexo- -con-
‚‚cayis carinatis, Horibus sub Foliis sessilihus,
\ E. testaefolium, Sw. prodr.-.: .n
© lineare , canle ‚simplici erecto ,. foliis disti-
chis linearibus obtusis apice emarpinatis,
floribus terminalibus Subspicatis, .
+ Epidendrum. ‚lineare. Linn. lacg. am,. t.
131 £ te, . ’
‘Habitat in India occidentalt,
U
" +C, equitans, ‘caule simplici inferne Aexuoso, Fo-
liis compressis ensiformibus basi equitantibus; _
.‚racemo terminali spicato Aliformi nutaute,
. „Epidendrum equitans. Forst. prodr..
.: Ex Ineulis Societatis maris pacifici.
. c. teretifolium , caule simplici, . foliis -semi- °
teretibus; floris solitarii terminalis labello
apice triquetro. .
‘. Epidendrum teretifolium, Sw. prodr.
'C. serrnlatum, caule subdiphylio,, Foliis lan-
ceolatis carinatis serrulatis ;“ "spicis termina-
libus laxis filiformibus, ' -
..
Epi. .\
ausm 217 N em
Epidtadrum serrulatum, Sw. prodr. 4 >
C. globosum, caule simpliei subnnifloro, folfis-
tereii- canalioulanis “ labello oyalo; capsulis
globosis. .' os
Epidendräm, globosum. Sw. prodr. Iacgq.
x
=) Peialis patentibus,
:C. autumnale, caulibus € radice reptante s; sim- E
plicibus ancipitibus, ‚Foliis confertis lanceo-
Jatis, spicis subpaniculatis terminalibus,
Epidendrum autumnale. Forst, ‚prodr.
Habitat in Noua Zelandia.
C. montanum, caule simpliciusculo, “Folie lato-
: lanceolatis apice subrecuruis, racemo ter-
minali, foribus secundis, lamina lab, 3hda. -
Epidendrum mehttanuım. Sw. pfodr.. 2
.C..nodosum, caule simplici monophylio. tuber- _
‘culo radicato, folio. semicylindraoeo . subu-
Jato, lamina lab. integra.
Epidendrum zodosum. Linn. lacg: am. t.
140. Sw. Obs. bot. 1
| c. eucullatum, caule simplici vnifloro diphyllo,
' foliis subulatis sulcatie, lamina lab. ciliata,
Epidendrum eucullatum. Linn. Plum. ic.
> gm.m
- — Jncolunt insuJas Ind. Occidentalis
HB. 11. $t. PP . 6.
‚am. 1.133. er. 9. Re
3
Na u... mu FE |
nn Mi Fe
{ fi
N “c. aphylium; caule 'simplicissimo: aphylio te-
"zeri articulato, Aoribua lateralibus® subsessi-
'libus, labello basi conuplute, - \
Limpdorum aphylium, 'Roxburgh, Co-
tom dh
| Generis Denbrobii adfine. Patria:' Bengala..
"©. serintum , foliis bulbo innatis Ouato- lan-
ceolatis trideruiis, scapo mulkifioro, ‚petalis
Rn maculatis,.
| , Epidendrym. seriptum. Lin. Rumph, ‘
am 6.1.42. .
Habitat in Amboina. . ne
© aloifolium, foliis radicalibus‘ Jato- linesri-
'\ bus canaliculatis’'carnösis apice rerteis, sch.
. pis tnultifloris erectis.
Epidendrum- aloifolium. Linn. Aheea.
Mal. ı2.t.8 “ |
C, pendulum, foliis: radicalibus: , istichis lato-
4 - Hinearibus concanis apice retusis, scapis de-
’
’
clinato- pendulis multifloris.
: Epidendrum pendulum, Boxb. Corom. t. 44.
" - Praeced. nimium affıne. : Vtrumgpe ex Ma-
labaria, 4
C. fabelliforme ; foliis radicalibus basi atte-
nuafis cOmpresso- carinatis, superne planis
"ouato- lanceolatis meruosig, ‚scapis abhreuia-
sis voiflorie..
«
’
x
m Ep
. c variegatum, stoloniferum, foliis radicalibus. |
„em 219 N , , ' , N
Epidendrun ‚labelliforme. sw. prodr,
cv subulatum , £oliis- subulatis eulcatis TACo-
ı misque radicalibu».
Epidendrum ' subulatum Sw. prodr.
:C. pusillum, foliis radicalibus ensiformibus
"basi egnitantihus, scapis paucifloris, labello
basi angustiore, lamina triloba.
Epidendrum pusillum. : Linn.
‚©. triquetrum, foliis radicalibus sub‘- 3 - que- _
tris canaliculatis recuruatis, marginibus dorsg
_ apiceque compressis, scapo multifloro, Alori-
bus 4 - petalis, labello basi cordato,
"Epidendrum triquetrum. Sw. prodr.
ı..®%k) Labello plano.
‚lanceolatis canaliculatis recuruatis, margine
' °
cartilagineo - serratis, scapo apice subdiuiso,
- floribus 4- petalis. £ =
. Epidendrum variegatum. Sw. prodr. Sloan.
h.ı.t.148. 2. j
„C. tetrapetalum, foliis. radicalibus subulatis
dorso angulatis- scabris ‚margine integris, pe»
talis acuminatjs.
Epidendrum 4 - petalum. laca. am. 1.142.
'C: vndulatum, foliis radicalibus, elliptitis pla-
ninsculis carmosis, scapo ramosissimo ;. peta-
- lie. vnguiculatls subrotundigs,
Z p 2 | | Epi-
: ö " R
f Zu \ x Venus. 220 —— . _
‘ “ ” _
‘
Epidendrum öndulatum. Sw prodr, Sloa: n.,
h.1.1.148. 1. “ |
CO. altissimum , foliis radicalibus elliptico. en-
‚siformibus, bulbig innatis, scapo’ ramosissi- |
mo, petalis lanceolatis. ü
Epidendrum altisshnum, Sw. prodr.. lacq-
u
am, t. 148. _ 4
N
Habitant omniä in India occidentali,
c. tessellatum, caulescens, foliig imbricato-
distichis lineari - canaliculatis carnosis, apice
"tridentatis, racemo axillari,
Epidendrum, tessellatum. Roxb: Coröm. t. 42.
c praemorsum, caulescens, foliis remotiuscu- |
' lis distichis lato- linearibus canaliculatis apice
“ ‚praemorgis, epicis, oppositifoliie. |
Epidendrum praemorsum. ‚Roxb. Corom. |
" |
i
D
t
‘ 1. 43« von m , u un
Beed. mal. 12.1.4. _. fl N]
"Patria: Malabaria, Coromandel, I |
.. B. Terrestria.. . =>.
, Siue Radiealibus bulbosis, tuberosis 1. |
fibrosis in terram immissis, praedita,
c Pulchellum , foliis radicalibus ensiformibus
: nernosis, scapo paucilloro, labello erectO,.
‚ basi attenuato, lamina expansa, disco, @n-
- _cauo piloso. ..' Be / u
Zu on 00 Lime
“
ze
\
. j . -* Ü g
Limodorum tuberosum Linn. .Limodorum
. pulchellum Salisbury. | .
Habitat in America septentrionali. on
©. verecundum, foliis radicalibus .lato - lanceo-
latis plieato -neruosis,, scapo multifloro , pe-
talis interioribas conniuentibus, labello ven-
tricoso, lamina emarginata criepa sulcata,
Limgdorum altum’Jacg: icon. rar. L. vero-
a cundum. Salisb, Helleborine — Mart.
” dec. t.5o. Mill. Ic. t. 145.
C. diurnum, foliis radicalibus lineari- lanceo-
Jatis 'carinatis, scapo paniculato, petalis 'pa-
tentibus, labello erecto, lamina triloba.
Limodorum diurnum. Iacgq. Coll. 4. Icon,
rar, | -
.C. vtriculatum , fohils- radicalibus geminis len-
' ceolato -ouatis scapoque multifloro vagira
inflata basi cinctis, petalis ‚subconniuenti-
bus, radice maxima tuberosa. |
Limodorym viriculatnn. $w. prodr..
Lj
C. grandiflorum, scapo ‚subtrifloro vaginato,
väginis remotis foliaceis ouato - lanceolatis,
‚labello trilobo, intermedia emargimato.
Limoderum grandiflorum. Aubl et. Guimn.
T. 32I. " ‘
>
Le.
“ Incolit_ cum praecedentibus americam meri-
No
dionalem. |
\ - pP 3 C,
am__ ut _a
\
x
x
/ ‚terioribus patentibus, labello recuruato apice
" ‚oato.
u a r
TE SS BE
C Lilifohtum, Foltis radicalibus binis. onato-
‚lancedlatis; Scapo triquetro nudo, petalis®
interioribus reflexis discoloribus , ‚labello con- '
'cauo obouatb- apice acuto.:
"Ophrys Liliifolia. Lin n. Ehrer. Anglo’
ı
1764. 8. ER ‘
Habitat in America boreali, Petala interiora '
sanguinea. ° \
„cc Loeselii, foliis vadicalibus binis ‚ouato-- lan-
ceolatis, scapo triquetro nudo s petalis in-
h}
Ophrys Loeslihinn. Sowerby. "bot. t. 47.
u Ophrys palüdosa. Flor. Dan. 877.
Incolit paludes Europae,. Petala omnia pal-
‚lida.
C. neruosum, foliis radicalibus subgninis oua-
tis acutis neruosis‘, '6capo angulato, Jabello
“ ouato sulcato veflexo, basi bicalloso, -
Ophrys nerzosa. Flor. Iap. 27.
‚ Epidendrum neruosum. Th. Act. Soc. Linn.
2. Thunb. Ic. Jap.
‚Creseit, in Japonia: Cymb. Litiifolio proxi-
mum+ sed polyphylium- et corollae pur-
‚pureae . Hacc tria ob corollam patentem
| genda.
. .
D . .
‘ . . .
‘ . .
\ r ‘ ’
. .
“et figuram columnae ab Ophryde disiun-
I
4 — 223 m no.
©. boreale,; Folio radicali - wnico.omali acuto,
scapo tereti vnifloro, corolla bilabiata, labio
inferiore subindato, Iamina roplicata, fauce
‚ barbata. ' rt,
Cypripedium Bulbosuim. Linn. .s mith, Spic
Jeat.ır., »
"Habitat in, Lapponia, Sibiria, Terra Nona
Amer, sept.. Ä ’
"Columna genitalium vt in Cymbidio monAn-
‘ dra, minime Cypripedi, cui antherae duae
, distinctae.
C. nutans, foliis subradicalibus bulbo laterali,
oblongis acntis, scapo ereeto, spica termi- _
nali nutante. _ | Ä .
‚ Limodorum nutans. Roxb. Corom. t.40.
Patria: Coromandel,
c. ensifolium , foliis radicalibus ensiformibus
neruosis, scapo tereti paucifloro, labello
'ouato , subrecuruato, maculato, s
ı Epidendrum ensifalium. Linn. Smith. spic.
1.24 Ä
Limpdorum Thun h. ap. Kaemp £. Icon.
sel. t.3.
C shriatum, _foliis radicalibus enesiformibus
neruosis, scapo angulato paucifloro, labello
oblongo, lamina .plana trifida,
.. P 4 . Limo-
t
“
\
‚ ie 224 p ve .
N . y \
1)
“ Icon. Iap. | F
‘
"Proneninnt in China, Iaponia.
‚ C. giganteum, Foliis radicalibus equitanti- en-
.‚siförmibus subrecuruis, scapo . tereti, Boribus
N
, " : v
ouata- plicata.
Satyrium giganteum Linn. snppl: -
Limodornum giganteum, Thunb. prodr. Cap.
Obs. Labellum hastatum nec sagittatum;; basi
subtus gibbum nec cornutum ; lachniis
\ 7 baseos deltoideis prominentibus, inter-
a media - 5. lamina magna oblonga integra'
| primum concaua demum conuexa, cari-
limbo vndulato.
°C ‚tabulare, folio radicali lineari,. scapo 'erecto
paudifloro, lamina labelli trifida, laciniis
ougtis ‚integris,. .
Satyrium tabulare. Linn. suppl. |
Serapias tabuleris. Thunb. prodr. Cap.
*
‘
: Obs. Folia nulla. caulina, nec lacihia media -
labelli emarginata. Radix "bulbosa. -
C. pedicellatum, folio radicali lineari - lanceo-
- lato neruoso, 8capo angulato floribus subpe-
dicellatis nutantibus, petalis erectis.
Satyrium pedicellatum Linn. suppl.
. DZ on $era-
Pd
Limodorum' siriatum. ‚Theab, Fl. Iap. 287.
remotis; labello hastato, lacinia intermedia
nata,. disco Iöngitudinaliter ‚plicato,
N
7
.
.
.
*
N A ve 225 —
Seräpias pedicellata. Thupb;_prodr. Cap. j
C. aculeaium', foliis radicalibus subternis ensi-
formibus ; scapo vaginato, spica ouata,
' $atyrium aculeatum. Linn. suppl. .
Serapias aculeata.Thunb,. prodr. Cap:
* Radix in viroque bulbosa. Scapus illius Ion:
gissimns, huius digitalis vaginis foliaceis
-vestitur. Petala erecta. Labellum basi geib-
bum, lamina trifiida, lacinia, intermedia
, quperne muricata.
"Omnia in Africa australi vigent. \
C. latifolium, foliis caulinis onatis amplexi-
caulibus, corollis autantibus} labello acuto
integro petalis breuiore..
Serapias latifolia. Lion, Sowerb, bon,
t. 269. | ON. .
C. palustre, foliis caulinis lanceolatis ample-
xicaulibus, corollis. nutantibus, labello ob-
tugo crenatg petalis aequali. |
. : Serapias vongifoia, Linn. Sowerb, bot.
1.270... .
'Columna in hoc et praecedenti breuis. An-
. ihera magna., Pollen copiosissimum,
€. pallens, foliis caulinis elliptico-Jancealatis,
bracteis germine longioribus, corollis erectis,
- labello obtuso .petalis-breuiore.
Ps. : Sera- '
\
. - va . -
. N \ s
’ nu I \ fi ; y \
‘ ” . \ x r
\ .
En ‚226 u ı
. ”
« h “ ng
NSchapias. granäiorn, Lion, Sowerb. bot.
N 27.) Zu
Serapias Taneifola £ hr har r t.
C. Xiphaphyllum, foliis caulinis Nanceolatis,
. bracteje gerrhine aequalibus, corollis erectis,
lsbello obtuso petalig multo breuiore.
Serapias grandiflora. Linn. var.
Serapias ensifolia. Ehrh.
©. rubrum , foliis caulinis laniceolatis, vorollia
. erectis, Iabello acumihato lineis vndulatis
notato. ‘
Serapias rübra. Linn: Sowerb. bot. 437.
Proueniuht, in "Europa. Radicibus fibrosis
. omnia gandent. .
1
C. erectum, foliis caulinis ouatis amplexicau-
bus, Aoribus erectis. on
Serapias erecta, Thunb, Ai. Iap. 27. ‚Ic; jap.
©. palleuti proximam. \
5 6 ‚felcatum, - foliis caulinis ensiformibus Aal.
catis conuolutis. GE
Serapias faloata. Thunb. A. iap: 27. Icon.
‘jap. C. Xiphophylio simile.
Crescunt in laponia. Vlterius inquirenda.
Obs. 'Hae duaer et praecedentes species Ca-
penses et Europeae, petala exteriora
‚ lateralia ad basin labelli : saepissime gib-
bosam .. antice producta 'habent. Hinc
Dendrobiis adfines, 0 .G
u x — Z27 m {
| c. Species dubiae,
Epidendrum tuberosun.. Liun. Pium. ic.
186. 2.2
Epidendrum « caudatum. Li inn P 1 um. ic. “7.
Malaxis forte species;
‚ Epidendrum . tenuifolium. Lion. Rihe ed.
"Mal. ı2. tg
Epidendrum _furuum,. Linn, Rumph, amb,
6.46. | |
Epidendrum ouatum: Linn. Rheed. mal,
., I2.1.7
Epidendrum_ ianeifolium.. Linn. Plum, ic,
184. £. 2.
| Epidendrum guttatum. Linn,
N
Epidendrum Cebolleta. la eq. amer. t. 131. 2.
Epidendrum violaceum. 1a cgq: amer. p..230,
Epidendrum Clypeolum. Fosst. prodr. . .
' Epidendrum triste. Forst. prodr.
‚Epidendrum Calceolariae. Retz. Obs. 6; p. 64.
Epidendrüum plantaginifoliun, Betz, ‚ibid,,
— 60. -
' Epidendrum Lycopodioides. Retz, ibid.— 55.
Limoderum floridum. Salisbur, prodr,
Limodorum altun. Linn,
- Helleborineradice arundinacea > Plum. ic.189.!
- Epipactis flore virescente, \vulgo Piquichen, Ä
Feuill, iourn. d, obe, t. AlX, ' \
Epi-
|
r
‚ DE | B
. - \ „’
2 f I :
\ ” — 2 8, ”
n vo. m
ı$# ö 4 + 7 ’ .
. ‘ f} v ’
Epipactie amplo "“flore Inteo, vulgo Gau; °
\
-'Fenill, Let. XX.
_ ‚Bletia. Flor., ‚peruv. et Chil. . Prodrom. p. 119.
t. 26,
Sobralia, ‚Flor: peruv. et Chil. prodr. pP. 120. -
t 26... . !
- Fernandezia?- Nor, peruv. et Chif. prodr. P-
: 123. t. 27- " ı y ı
\ Chichiltic Tepetlauchpochiil H erna n dd in
.
hisp. p. 368 . . |
Tzaupochitl. Hernand. in hisp. p. 433. P
Helleborine foliis rgidie angustie —_ Flum.
t
Ic. 18 r. I.
"Thrixspermum Gentipedo. Loureir. Cain
634: ’
| Pienärithera coccinea, L oureir. ib, — 636.
Ängraecum neruosum. Pıu mp. am, 6. ie. 48.
Herba supplex prima, Rumph.: ibid. ic.x
so. 2 4 j -
Angraecum terrestre. primum, Bum ph. ibid,
das. 0 Ll
. 4 Limodorum, Tournef. Linn. '.
Char. Gen. Petala 5, ‚subpatentia.
Labellum basi antice. in: cornu- liberum
_ prodactum.
“ Anthera terminalis. .
/ ur .’ Ss u Obs.
%
n 7 - .
. f . » N
he
.
”
nn
=
- N, E
‚x
‚Obs. Differt ab Epidendro et Oymbidio:
labio comuto,' Ab. Orchide: corolla
oo non Tingente et ‚stractura coldm-
- nae genitalium. e- En
ı Species. N | =
L. -Tankeruilliae., foliis radicalibas onäto- lan-
ceolatis neruosis, scapo simplic multiforo,
labello cutullato integro, corun abbrewiato.
Ait. kew..3. t. ı2. et oa
Phayus grandifolius. Loareir. Cochin, 546.
%
‚ L. striatum ,. foliis radicalibus lato- lanceplatis -
‚.neruösis, . 8capo-. simplivci, "lamina „labelli
triloba, cornu germine breuiore,. “ N
‘Kaempf. Icon. sel. tab.:2, rn
'. Habitant in China, IJaponia. : »
e virens, foliis radicalibus ‚linearibus acutis
concauis, scapo ramOsO ’punctatd, „ei |
"cdncano; carnn. abbreuiato,.. “
Roxb. Cor. t. 90, Kheed, ‚mal. ı 12..t. 28, ?
L. rzecuruum, Sbolirs subradicalibus lato «lan-
teolatis neruosis scapo. duplo Jöngioribus,
spica globosa. recurua, corau breuissimo.
- Roxb. Cor. .t. :48% Bu
L. "barbatum, foliis radicalibus equitanti ensi-,
formibus enbfalcatis, ‚scapo flexuoso vagi-
"naro, Aoribus appriximatis, cornu abtuso
‘ germine.breuiore., ‚lamina labelli subtriloba.
-
,
v4
nd or
oo. -230 u
L barbatuım. Thunb; prodr. cap.
. Sorapia capensis. Linn. Mant.
..„.Labellum minime bihdum sel trilebum; lo-
; bis lateralibus "minoribus medio ondto,
| : disco striato subbarbato, |
5 hians, foliis radicalibus equitantibus. linea-
‚„ ribus; scapo päucifloro, corollis cernuis hi-
antibus, cornu. longitudine germinis, la-
bello trilobo, intermedio . subobtordato.
ck. ‚hians: Thunb. prodr. cap.
Bu $Satyrium hians. Linn. ‘auppl. gör.: r
:' Petgla 5. subaequalia absque ' galea. Corn
e basi labelli nec posticum. - r
Flos ante florescentiarh - 'resupinatus, vnde
labellum prg galea calcarata ‚ perperam
: . ha itum. .
a, EL. ‚ongieornu, foliis radicalibuıs equitantibus
;° ..Jato-linearibus obtusis ‚ Aoribus scapi secun-
dis, cornu filiformi longissimo. |
L. longicornu, Thunb. prodr. Cap. (ex-
.. «lus. synon. Orch; ‚fllicornis ; quac Ophryd.
. patentis egt), on
Epidendrum capense Linn. suppl. p. 407.
op Habitant ad Promontorium bonae spei' Afri-..
ion ces australis, KR “
Z EL triste, Foliis radicalibus ensiformibuis e-
| rectis, scapo ramoso foribus racemosis gub-
0 | | ‚amp
.
.. ‚campanulatig,- coran obtusp germine hre-
:viore. une | \
- Limodorum capense.. Berg. ‚Cap. 347. L,
. . ‚triste, Thunb., prodp,. Cap.. Satyrium
.. kriste. binn, supp]. Locug: ‚Promout, bo-
ae spei, N
'L. falcatum, foliis eubradicalihus ‚eguitgnti
‘ "ensiformibug falgatis , scapia pauciflorie, corng
-Slifogmi longissimo. Thunb. lc. Jap.
N, Rrchis füle eata.. Fl, Iap. Iaponia,
‚L.: funale,, aphylium, radigang, \ peiunonlo
“ | bifloro , 'labello bilobo, corhu suhulato lon-
| .„gissimo. ı Re oa
„Epidendrom ‚fungle. Sw. prodr.
L Fliforme, aphyllum, radicans, pedunculis ‘'
subtrifloris, ‚abello .onato, cornu ‚apice
.,gapitRo.....,.; wenn, arts |
‚ „Epidendrum ‚kliforme-S w, w. prodr. Fun
- Habitant in lamjica... re fan”
L faseiola, aphylium, ‚Yadicans, peduncnlis “
„multiforis, labello integro, coryu .conm
.presso obtuso, ,
Epidendrum faseiola, Forst. prade. I
| Habitat in, insul' societatis marig ‚pacifich, _'
2 L, abortiuum, aphylium, scapo. vaginato, pe-
talis erectia,! lahelio ouäto undulato, carnu
x
mbulato. germinis longitndine.. eh
a oo. a wo Orchis
aA
y
7
n
:3:Orchis ' aBortius. Linn: Jacq, Austr.
t. 193. j |
. "Habitüej" petälorum situs et joprimis figura
columnae genitalinm pristinum‘ Limodo-
Traum Clusii et Tourmefdrtii ab Or-
.
chide ablegant.
. Prouenit in Edropa australi.
L Epipogium,: äphylium, scapo vaginato pau-
cifloro , floribas pendulis‘ resupinatig, Jabello
trilobo concatıo, cornu -adscendente' Onato.
-Satyrium. Epipogtum. Lion. lacq Aust,
Ze T05 47 nee en 5
| Corolla patente ( licet. resupinata)) et 'co-
| ‚lutona - Limodoro proskium: Ex, alp-
>= Aust, Helv,» td N |
Eu Dubiae Spedids, Ba “
Epidendrum spathulatum. Linn. 'Biheed,
mal. 12,:8.-3. | u. nt
Epidendrum orchideum. Beta. obs. fasc; 6.
ud
pigB. EEE Een BR
Epidendrum yusillum. ibid. — p. 49.
"Epidendrum complanatum. ibid. — p. 9a.
Epidendrum elauatum, ibid. — Ps,
Rpidendrum söbulatum. ibid. — p 58
Epidendrum didentatum. ibid. —'p. 54: '
Serapias Epidendraca. Retzil.c: p. 65.
Calista amabilis. Lonreir. cochjm. 633.%
ud
Zu an Hoelle- '
& v e ı R
— 233 ah - N
x .
, r " " 3 \.
Hellebörine aphylios , 2 ‚dore. luteo, Plam. ie
183. £&. z. u
Flos triplicatws, Rumph: aufb. 6, [7 si. f. z.
Orchis triplicata, Willemet, Vs t. aun. 1 Bot..
18. p. 52. | \
"‚Katu kaidu' Marawyara, Rheed. Mal. 12. t, 26%
L. virenti adfine, \
‚ Kerides‘ Lour. Epidendri spec. Linn,
Char, Gen. Petala >; „patensia..
Labellum saccasum.,
Obs.. Differt a -Limodoro labello toto in
Bu sacco formato, in quibusdam super
columnam feplicato. Br |
A, retusum, foliis subradicalibus linearibns
. apice bifariam retusis, 'racemis longissimis
axillaribug. _ ,
Epidendrum refusum, Linn. Rheed. Mal,
12, tab. ı.
“ Limodorum retusum, Akt, n. pe. 6. P 80...
- Habitat in Malabaria.
» flos aeris, caule eubramaso radicante, fo-“.
liis lanceolatis, ‚petalis apice dilatatis, 8acco _
labelli antice bifido, processu.- erecto bi.
dentato, .
Epidendrum flos aeris. Linn. nn
‘ Limodorum flos aeris. Act. n. Vpeal. 6. p. ss.
IB, 1. 0.0 | Katon-.
\ . Ss
‘
nf:
”
| x . Ss f
\ u . em 234. m ;
" Ratonging. Kaempf. am. 5 869.
Habitat in Iaponiä. ‘.
RD
A: coriaceum, Foliis caplinis onatis 'acumina-
1
‚tis‘ subcoriaceis lineatis, spicis paniculatis,
‚Limodorum coriaceum. Thunb, mus, catal.
. "Prouenit in Madagascar.
2
Species ingüirendae, on N
: Aörides odorata, Loureir.. Cochinchirı.
pi6gn en '
- Biti Maram Marawara. Rheed. Mal. i
t.2. A. retuso prokimum. | |
Angüloa. 'Flor,, peruv. et: Chil. Prod. pP. Ä
118, ERRVLS eo |
Epidendrum ‚flos‘ aeris $, Suaronieum.
Retz. fasc. VL-p.8. -. u
Epidendrum flos aöris? Retz. 1.c. p. 64.
Limodorum latifolium. Thunb, mus. catal,
r
. u
%
6. Dendrobium.
Char. Gen. Petala 5, erecto - patentias
| "Obs. Genus labello ‚a petalis later. ‚exteriori-
J
N
Lateralia exteriora antice circa basin la-
belli conniuentia vel conmata, saepe
‚ cornu mentientia.
Semina priorum, _ |
bus Antice productis basi incluso, ab.
: Epid. et Cymb. distinctum, Nomen .
ot \r , . \ a "
\ ! j u , ,
., , ‘ \
pen ‚355 — N
on Kavdpov arbor et Bien vitan ago,
quia omnes species; 'quantum scio,
"m arboribus Parasiticae. Erz
et. ,1%#) deaulia,
D. "palmifolium, foliis lato- Janceohtie neruo-
sie, singulis bulbo innatis, scapis radicali-
“ bus multifloris.. |
. Epidendrum pälmifolium.‘ Sw. prodr. .°
. D. Barringtoniae , foliie ‚ Pluribus bulbo inna- |
tis Jatioribys, scapis. ‚sabuhiflorie..
Epideudsum Barringt, Smith. Icon; Pict.
(Aue 4 Fe | ur
-D. sänguingum , foliis geminis oblongis bulbo
‚imnatis, scopo. subdiniso, petalip «lateralibus.
in formam cörnu, ‚germini. adnati,: decur-
sentibus, ame |
Epidendrum sanguleum, Sw. v. prodr. Ss to an.
h. Dh t.;bzt,, f.2, .
- Habitant ia kadia ocridentali; Jamaice,.
_D. Myosarus., Eoliis 'lanceolato- linearibus ca-
.. naliculatis subemarginatis, scapis nudis, ori.
ca Äliformi mutante. '
"Epidendrum Myosurus,. Forst. prode Ex
Ins. Soc. mar. austır. : uw “ i
D. Firieularioides, foliis . lancelatis- lineatis
planis, scapo paniculato, petalis lateralibus
sub labello, : magno obcordato in coriu bre-.
on NR 2 . vissi-
I
“ _—_ 236 —
vissimo basi. vnitis. Eopidendrum Vrrieule-
rioides. S w.. prodr.. ’
D, testienlatum, foliis tereti‘- subulatis, scapo
ssimpliciusculo ,. corollis basi antice didymo-
' ventricosis. Epidendrum satyrioides. .Sw.
prodr. .. an |
| ”*) Caule vnifolio.:
+
D. tribuloides, taule ‚breuissimo, Folio. lanceo-
Isto.. obtnso emarginatoue, ‚pedunculo ‚bre-
vissimo vnifloro, capsula globosa echinata.
“ Epidendrum trikulaides. Sw.. ‚prodr.
| D. cornieulatum, caule bresissimo, folie cu-
neato-oblongo sırbpetiolato, pedunculo vni-
floro, corolla acuminäta carua. n
"Epidendrum cornieulatum, $w. prodr..
D, Lanceola, caule breuissimo-, folio lanceo-
* Jato subpetjolato, pedanculo bifloro. -
Epidendrum lanceola, Sw. prodr:
D. sertularioides, caule communi Aliformi re-
penteradicante: partialibus erectie mono-
Phyllis breuissimis , foliis lanceolatis sub-
petiolatis, pedunculis willetis...
:, Epidendrum :sertularioides. Sw. prodr.
D. racemiflörum, canle elongato, folio ouato,
racemo folils longiork erecio, floribus se-
" .enndis: acuminatis tetragonis..
'Epidendrum racemiflorum, S:w.iprodr.
.
.
—_ nm
r
j
| _ 1237 rn u.
‚BD. monilifozme, , caule. sinaplich. teretinsculo,
foliig lineari - lanceolatis, Noribus terminali«
bus, processu' corollae, obtuse.- : ° ,,
“Epidendrum moniliforme. Li nn.
Limodorum monile. Thunb. fl. iap.
Fu Ran. Kaempf. amgen. 5. 864 hie.
-.„ _Foliis deciduis, caulis articulatus quasi ap-
paret. “ _ en N
.. Crescit in Iaponia, | ug
D. erumenatum, caule' subramoso', comipres-
siusculo, foliis Guato - lanceolatis, floribus,
| terminalibus, processu corollae acıMminato,
Angraecum erumenatum. Rumph, amb, 6.
47. 2. on
Habitat in India orientali, Taua. u
D. alpestre, caule elongato, folio ouato- Ian- ,
ceolato, racemis- laxis, carinis capsularum
- ninricatis.
Epidendrum alpestre. Sw. prodr.
D. laxum,, caule elongato, folio oblongo- acu-. °
“ minato, racemis laxis, capsulis nudis.
Epidendrum laxum, Sw. prodr..
“‚Helkeborine Ophiogloso similis, Flum. Ic 7
176. 63.2 7 dt
D. ruscifolium, : caule. elongato, Folio owafo-
lanceolato ‚ Horibus in sind folii. aggre- .
r
x
gas, .
’
4 an Q 3
D
Epi-
I
\
‘ ı »
‚ u.
. ‚ 338 — ‚ , .
x . v « a ' . '
Epidendrun fuseifokium. Linn, Tacq. am
a 55 77 90 5 Fa ,
. "0° " Proweniunt in; insulis Inrdiae, ocöidentalie.
oo. | ; N x Ew N p u
Ä Ä ee) Caule Folioso
D. biflorum, canle ‚simplici multifolia, foliis
distichis Jineari - lanceolatis planis,, pedun-
, - eulis binis. vaginas foliorum perforantibus
| 'vniftoris. \ z |
| Epidendrum iflorum. F orst. prodr. |
M Patria: Noua Zelandia. ' \
D. erispatum, caule ramoso virgato, Folie cy-
lindraceis Aliformibus sessilibus subincaruis,
"racemis Iäteralibus' simplicibus, |
ji. | Epidendrum erispatum. F orst. prodr.
2 ‚Habitat in ims,. Societatis Polynesiae,
"Species Dub. .,
Epidendram. carinatum.: Lin: n. Pet. Gaz, “
44. 8 10
"Maxillaria. _ Borae“ peruw, et Chil. prodr. ; m
0. ÄXV, 0...
u Ceraia Jimplicissima, Loureir. Cochinch,
Lyncis flore s. Lyncea, Coalzonte, Caxochitl,
Hernand. .n. hisp. 266, ‚VOL, C. VII.
Epidendrum graminifolium.: Linn. Pl um: |
-i0, . 176. en:
-Pp. 632. 0 .
n
. 1239 1— ‚
Epidendrum coneretum. Inc. amer. p. 278.7
Augraecum flanum vel septimum Rumph.
" . amb. 6. 102. t. 45.-
Angraecam nonum. Rumph, ibid, — 104.
\ \ \
’ ‘
46. z, \ . ,
Angraecnm caninum Rumph. ibid, — 105,
Dr Fe Fe . |
. "Herba supplex vera Rumph ‚Ibid. —
» ., 11 SE. Le
Herba supplex quinta, HKumph, ibid, _ u I.
51 2. " Ä
7. Stelis. Epidendri epee. Linn. Humboltia
fl. peruv. et chil. prodr.
Char, gen. Corolla sub: s- -petala: tria ext.
- | riora basi coalita. |
‚Interiora labello conformia apice snbfor-
‚nicata, columnam : breuissimam inclu-
4
dentia,
„Obs. distinguitur a Dendrobüs regularitate
floris, ' u
'Stelis, vox graeca, eignificat viscum quod
nn arbori innaseitur, quae natura ‚huius ge-
| neris est,
Spekies,
Ss. ophioglossoides, caule vnifolio, folio ob-
‚longo- lanceolato racemum subaequante, flo
zibus trigonis,
Q4 Den-
*
rFrwin
.
\
- . -
‘
Eur 7Y
" Dendrobium ophioglossoides, hot. noua Vp-
sal. 6. pP. d4. -
Epidendrum ophioglossoides. Linn. lac q.
"hist. t. ı 334.
Epidendrum erigomiflorum. Sw. prodr.
S. mierantha, caule vnifolie elongato, foliis
lato- lanceolato racemo breniore ‚, Roribus
6-gonie. | nn
"Dendrebium mieranthum. An noua Vps.
6.p.24 -
Epidendrum mieranthum, Sw. pro,
Habitant in India occidentali et America
- meridionali. FE
Obs. Humboltiam synonymon hulus esse ex
citatis in prodr. florae peruv, et
. dhil. p. 127. patet. . Nauem se di-
_ cunt detexerd nouas species operis
‚huius auctores; sed E. ruscifolium -
Linn perperam his coniungunt.
Humboltiae nemen prius aliae plantae dicauf-
ec. Vahl.
\ L . . ‘ y
8. Lopantes.
u \
, Chir. Gen. Corolla "sub 5 - petala „- patens: _
a ' petala. tria exteriora basi coalita, .
‚interiora difformia.
. Labellum nullum sed 4lae dnae minatis-
simae, columnae basi l. apici adnatae.
Eiymons
|
» \ j - — 79 Sc
; ' von . 7
x: Etymon: Asmos ‚cortex. et: under: flos ; guig
.. ‚plantae huias gemeris 'cortici arborum adr.
- nascnntur.. Er N
yo. - . Species. tr
L ‚.eoncinna, folio ouato acaminate, petalis
: aubrotundisacntis: interioribns Posticsobtusia.
Epidendrum ouale, Sw. prodr.
. L. pulchella, Folio, subrotundo acnto, petalis
er acuminatis eiliatis: interioribus vtringue acu: _
2 'tis postice cruciatis.
| Epidendrum pulchellum. Sw. prodr.
L. tridentata, folio oyato acuto marginato
apice tridentato, Horibus basi ( triqueiris,
A petalis acuminatis ,. alis colgmmnae erecto -
.. -.. Jacuruis. Son N
I Epidendram tridextatnm.. Sw. prodr. ‘
_..' L cochlearifolia ‚.folio orbiculato conuexe
| ..LOnFauo,.
Epidendrum eoehlöarifolizem. Sw. prodr.
ı ‚Omnes in India occidentali vigent.
.
. .
. . x % . +.
[2
\.
Species, guarum certam cognitionem nec
descriptionum nec „figurarum ope consequi |
, potni, sub. vapguoque genere vi dubias no- .
taui, Has, qua earum affınitates posteritati u
- determinandas relinquo. Cögitaui in. praesenti,
Q 5 | spe-
\
La *42 —— j N
{1
minatarum,, complexum 5. tabuläm . arum
rum
| Botenophilis subministrare, Fusiorem 'qui ha-
‚Hesiderauerint .notitiam ;' adeant operä
Iacgwini; Roxburghii, Retzii etc. at-
que ‚haec' inter consulteut \descriptiones tertii
_ woluminis 'Florae: Indiae ‚Sseidentalis auctae et
‚illustratae. . on, De ..'. “on ’ . D j
Y 8 " .
j - „ . '
7
ng I. VW anilla.
ur)
Fig 2. Epidendrum, - .
a. F los E ‚fragrantis. tabello integro. m.n.
Delincaio Tabula, ' et IL, chagacteres
generum: essentiales exhibentis.
et Tab L ,
a; Flos V. elauieulatae, , magn. naturali,
b: Capsufa\, aromäticae, absque.carinis
dehiscens valuula vma aperta, 'in-
. ferne abscissa. ' | |
c. Sernina Fanillae 'magu, . aatarali et
aucta -
- W2
b. — E. bifarii labello 3 - lobo. man
©. Capsula: huius et sequentium gene:
rum 3 - carinata, |
4 Semina, mn, et aucıa, arillo inclusa,
05 ne . u Fig.
species öntrnärando; rion- minug Pochtisriäm, .
: quam. 'hucusque® ad partem . haud bene deter-
4
| —-
R -
ng,
.!
N
Fig, 3 " Cymbiliem..“ u u
‚a. Flos. uiorlomn o specierum hniue generis,
‚bu Labellum et columya ‚genitals. C. (E-
' —- pid.' Linn.) ensifolä m.n.
c. Flos Cymb. Eöselüi: (Ophrys L.) m.
'parum aucta.
a. Labellum C. echinocarpi; m..n;
e. Flos. Cl pusilli,.m. m 0
Fig.4. : Limodorum.
a. Flas-Limodori (Epid.: Sw. prodr. )j Ya
‚ nalis. m,n.
[4
| \ b. Flos resupinatus‘, Limod. Eripogü (Sa-
_ Ayräi u ID. n. | '
Tab, 1.
Fig: 1. Dendrobium, er
a. Flos ‚Dendrobüi (Epidendr. Smith)
- Barringtoniae et palmifolüi Sw.
> Corolla ‚D. moniliformis. (Epidendr.
no Linn, ) antice aperta, insertionem
Labelli ostendens. m. n. '.
e. Flos D. biflori,. sertularioidis, race-
miflori, ruscifolii. etc. m. n.
d. Idem supinus, petalis later. expaneis,
Fi ig. 2. » Lepantes.
',. a. Flöos L. cochlearifoliae. m, n,
b. Idem. magn, pluries aucta,
”
EEE Zu 7? 220 SE
.& FlosL. pulchellaenwiin.
d. =. — 0. ma:
2; .d. Colamna genitalium.L. pulchellae. ma. -
Fig is u ‚Stelis. j: |
nr: 4 Flos $. opkioglossoidis, m.: n
| b. Idem: m.a. 2. 19. 7
.\ c.; Flos S, ‚mieranthne, ‚a. 0.
d, Corolla aperta -. 3...
e. Peiala interiora, labellum et colamaa;,
Zr £ Petalum interius seorsim Lilabellum.
‘8. Columya anthera insidente,
Fig 4. ‚ därides: oo, ol
20% Flos a, floris aeris..m. 2
x Labellum ‚eiusdem medio. diuisam,
u . processu'bidentato relicto... .
ec. Columna cum .anthera reßexa.
j . d Globuli’ geniturae seörsim, Redunculo
insidentes.: RE
... e. Flos-A. coriacei. m, n. -
\ Dan A Saccus labelli columnae :adsidens, m, a _
>
P} N & r .s D
mn
Bemerkungen übef mehrere Laubmoose,,
. die. in dem ersten Theile der Roth.
s ch en. Fiorä Germanicä erwähnt sind.-
‚vom Herrn Prediger S tarke.
‘
-
-T Phascum axillare Dicke., das ich so
wie noch ‚einige andere nene und, seltne Laub.
mooße von’ Hrn. Dickson erhalten habe, ist_
ganz sicher einerlei mit Ph. nitidum Hedw., ,
wie diels auch schon Dickson selbst im
Anfange des zweiten Fasg. angezeigt hat.
24 Phascum veluzimum Hoffm, ( Ph. con-
feruoides Brid.) welches von Dickson zuerst
"beschrieben und: abgebildet worden ist unter
- dem Namen Phascum serratum Schreb., bat ,
"nein würdiger-Freund, Herr Pfarrer Seli-
BETH in der Grafschaft ‚Glatz, ein sehr fleifsi- .
” ger Pflanzenforscher, in diesem Jahre gefun-
- den und mir einige Exemplare zugeschickt.
‚Diese Exemplare hatten allerdings an der Ba.
. sis jene gegliederten sehr feinen Fäden, wie
sie Herr Dickson. beobachtet und abgebildet
| en. hab
4-
LE wen 7. .
y
’ \
u .—_ 246. u.)
ww
hat.‘ . Da aber‘ sonst diels Phascum dem Ph.
serratum Schreb. ganz gleich ist, so bin ich
jetzt, noch geneigter es mit'dem ‚Hrn, Dick-
son, Hedwig nnd Schrader für eine Va-
zietät des Ph. serratum zu halten, da jene
gegliederten Fäden vielleicht nur. unter’ gewis-
sen günstigen’ Umständen des Standorts und
der Witterung | sich, bilden mögen, 80 wie auch
gröfsere Pflanzen, die’gewöhnlich keine Ans-
Jäufer haben, es doch mancharahl an einen
besonders dazu günstigen Standort -thuh!
Zum! wenigsten bedarf es noch einer genauen
M Untersuchung g,.ob Ph. velutinum H, e. Ph. con:
feruoides Brid. als eine eigene Art von yer-
ratum angesehn werden kann '). en
3. Unter mehrern von meinem Freunde
Mr. Seliger.zur Bestimmung mir zugeschick-
ten zweifelhaften Laubmposen befanden sich
‘auch zwei Ärten, die ı zur Gattung Gymnosto-
müum gehören, oo a ,
N Ich bin jetzt nicht ganz der Meinung, dafs
Dickson’s Ph. serratum mit dem gleich-
namigen Schreberschen ein und dieselbe
Pflanze ausmacht. Die feinen byssusartigen
Blätter, Idie jenes Moos vor allen 'andern
auszeichnen, lassen sich leicht übersehen:
dafs sie aber- bisweilen nieht zugegen wären,
.
2: sollte ich kaum glauben. — 6,
tn ze nn
\
2 ‚347 u \Yy
]
a. Eius ist nich meiner und des seligen Prof.
Hedwi g’s genauen ‚Untersuchung ohne
: Zweifel das Moos, welchen Dicks qn im
L 20
Pd
=
N
zten :Fasc. plant. erypt. p.8. Tab, VIk Ag. 5.
unter dem Namen Bryum Jaseieulare be-
schrieben- und abgebildet hat, Es nnter-
m
scheidet sich vom Gymnostomum £runcatu:
lum dadurch, dafs. der Deckel der“Capsel
‚keine Spitze:hat, sondern dals.er völlig rund
‚und platt ist,.und dafs die Calyptra die-Cap-
. _ sel bis’nach der völligen Reife einbüllt.”).
b. Das andere Gyrmnostomujn hat die gröfste .
‚Aehnlichkeit mit Hed ig’s mierostomam, _
ı vdınehmlich ‘in’ Ansehung, der Stämmchen
und
2 Ich habe dieses Gymnostomnm schon vor
"mehreren Jahren in einer $-ıo0 Meilen von
hier entlegenon Gegend bemerkt; auch ver-
danke ich der gefälliden. Mitiheilung meiner
"schlesischen Freunde, der Herım Seliger
und Starke, einige’ Exemplare desselben.
Es scheint wir aber noch zweifelhaft, ob
Dicksons Br. ‚fescigulare mit diesem ei-
nerlei ist, weil bei keinem Exemplare meh-
rero Stengel an der basis mit einander
u verbunden sind, wie diels die Dickson-
sche Abbildung‘ vorstellt, "und worauf
Pa " . ’
auch der Taivialname fasciculare Bezug zu.
haben scheint. — S,
t u
- aus dem Grunde von dem’ letzten verschie-
a ne 7°. Bun 2
" und. .der "Blätter. Aber es scheint mir doch
: den zu’ ‚seyn; weil die Capsel nicht ‚0 wie
jenes einen- uingebognen Rand. und ‘daher
keine verengerte Mündung hat, ‚sondgrü ei-
‚nei roth gefärbtem etwas verdickten Rand
(ob auch einen "anmnlus? kaun ich durch”
mein Microscop ‚nicht deutlich erkennen)
E und eine Oeffnung die eben do weit:wie
u :die Capsel selbst. ist. Hedwig, der es an-
fangs auch nur für: G.- mierostomum hielt,
. „schrieb mir in einem seiner letzten Briefe,
dals er doch einigen Unterschied fände und:
..€8- ‚unter dem Namen Gymnostomum Tubi-
- lans beschreiben würde. -
[2
4 Das Gymnostomum puluinatum Hof f m,
ist ganz zuverlässig von Fissidens pulüinatus
Jiedw. verschieden; wie. ich aus dem vom
Hrn. Hath Schra d er erbaltenen: Exem plar
sehe.
%
, .
_
$. Das, Moos, welches sich n Linnes
Sammlung unter dem Namen Bryum viridu-
um befindet, und wovon mir Hr, Dickson
ein "Paar in’ England ‚gefundene Exemplare
geschickt hat ‚ ist keine Grimmia, denn das
a, - | . peri-
De
“
eye
” = 249 — j
‚Peristomg sinayrlesg besteht aus ı6 gespaltenen
‚Zähnen, - sondern. ein ‚Dieranum, oder nach
Hedwigs Methode, ein Fissidens. Der sel.
Aedwig, dem ich mein Exemplar., so wie
‚die audern,.von:Dickson erhaltenen Moose,
zur ‚Ansicht geschickt 'hafte,' hht meine Beob-
achtgng. nicht nur wahr: befunden, sonderg
von diegem.Moose eine genauere Beschreibung
‚und Abbildung ‚für ‚das augekündigte Werk: .
‚ Genera et species mauscorum frondosorum ver-
‘fertigt, ‚Dals aber diels Noos, das aujetzt
nach der Versicherung Dickson’s als Bryum .
Biridulum in -Linnes Herbarium sich hefin-
det, von dem in Linn! spec. plant. be schrie-
'benen B. viridilum. verschieden sey, ist" mir
höchst wahrscheinlich. Denn Linne selbst '
macht in den See. plant.‘ bei deın Br. p&-
Iadosum die Anmerkung: dals es.sich durch fo-
dia siccitate minime crispa: von dem .B, viri-
dulo ypnterscheide: Daraus folgt, dafs ‚also
das Moos, welches Linne inıden Spec. plant.
‚als viridulum beschrieben, folia siecitate eris-
pa hatte, und dazu passen nun auch die
‚von Liane angeführten Synonyme aus Dil-
len etc. Und vermuthlich ist also .diels in
den spec. plant. ‚beschriebene B. viridulum ent-
"weder Weissia controuersa Hedw. oder ein
IL B, 11.5. | BR; _ ande-
»
„rr.
E13 N +
- ..
—-— 10 m,
nn , ‚
‚ äuderes ähnliches‘Moos, dessen Blätter. sich ina
"trockhen Zustande kräuseln. so viel’ ist ge‘
' wife, dafs das 2l0os;' welches anjezt in Linne es"
Herbärium unter dent Namen BR. viridulum liegt,
verschieden ist, weil die Bitter - auch im
trocknen Zustande sich nicht kräuseln, son-
‚dern flach bleiben; Es ist-also hier ein ähnliches
. Werschen vorgefallen, wie bei’ Carex pilulifera .
Linn, Species plant. und Linn; Fl \sueciea;
die 'nach Goodenough zwei verschiedene‘
Arten‘ untere sinerlei. Namen ausmachen )
ıq
A = Das Bryum virens: Dicks. habe ich von
' diesem , Botaniker "nicht erhalten ; aber nach
„dem Synonym ‚aus Dillen scheint es einerlei
‚mit Weissia controuersa Hed wi 2. Denn
‚beide, führen Dillen. T. 48. f. 43. an 2),
© 7, Das Bryum erispatun .Dicksonz, wel-
ches ich- van -D. selbst erhalten habe, scheint:
'inir sowohl, als dem sel. Hed.wigıein Gym-:
nostomum Zu seyu.... Die: Afzelia sirrhata
u a EEE For TE tee Ehrb,
\
2) Ich fichrs 3 Herrin Starke Bierirf völlig bei,
‘ Weber Br. rixidulum eig.‘ nttoh :S wharfz
"vor treffliche ‚*kifvzlich exschisiiene,. Disposttio
5. Moscor um Sheciae $. 53. und 84- 86.» —.5.
Weissia ' controuersa Hed w. ‚keinen Unter-
' schied, — 5. .
:2) ‚Ich finde unter Dickson's Br. .virens "und
x
L
x !
a, Er 27 Den
»„ >
. Birrkn.lst Balah wiohe jiwinc Kir. Bailld FF-
ana nu: vormker;sjemes. Moos schdarniget
hört zu ieiaiel ganz. audernittängin Esbleibt -
: also. noch. zweißelhaft „ob: Beyum: dt. 072 ze
Dicks. in -Deasschland Schom gefnizden ist _
: Unter "den. am weimein -Freukid:. He. Pf: Ser . .
” Yiger:trhaksnen: zweißelbafieiı ‚Moogem, bier
fand sichrzevali eins „welches dem.-Di.ciksson:;
schen Buyrikjmiuis:iarkabithes sehr Beich'war;:
ud: rkeibliescauchi der iversn -Heduwik jara
Fangs.udafürrhieie:, Aber! aack- einde 1gemäkfers
- Yaterbuaigibg: dieseir-ihn: von. mir gnschickteg.
'Moosest: bag ehssmach seinäan.letuen.. Brieke
an, mich .. sekunden, dans gin, gigfaghen äu-
‚ Inerst. feinen „ud, Kurzez gerisiom habe, des
meistens ‚gleich 10 dem Weckel abfällt, Ieher \
„gie Gapseln, eig ‚peristoma: nudjam zu, habog
- scheinen... Er schrich mir, -eafe SR. diefg .
Mbos unter dem Namen Weissia Fuge gax (we
gen i'Ner Teiche. abfallenden Zühne des: ‘Pe-
Yistoins)ab bilden "werde. ' lit also das Bryum
erispalum Dickes.‘ wirklich ein Gymnosto-
im, ‚80, sind ‚beide, ungeachtet. der grolsen
Achnlichkeit,: ‚doch 'verschiedne :&loose..” ).
RE a
DM 'verel. hierüber ı meind-Abharul; im- sten Sr,
“dieses 'Tonenals S.37., die Hin. Starke da« ”.
mals uoch nicht bekannt seyn konnte, — 8,
® U
- \ -
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l
IB 171727) Ze ee a
0° “): von , 247 I. RE on ” » 2Br
4 ‘
\ N ’
Die W Meniiesarisenn, die'kch alles: KOTgr
e* ige ‚Sucheits ungeachtet zur ;em einziges
Mall auf einem: aufgewiorfenen lohanigen Erd;
haufep bemerkö”thabe „ 'hat' äun.. ‚auch,. mein
Freund Soliger, auf lekmigen nässen Aeckern,
. unter. andern: kleinen Laabmoosen „gefunden:
Ishi zeige: übrigens‘: noch. bei&ieser‘ Gelegenf
heit ahı;,. Aals.die: ‚Stalc: ‚Graßs » Pschirnair zwar
‚nicht‘ ‘weit von .dem.ehewaligen Polen -/nun
Süd -Preufsen: — :emfernk ist, aberrdück nach
| in’ Nieder »Schtesien: liegt, und'Zwarrim: Für
"stenthume; Glogau, so dafs: alto. diene, Art al-
terdiäge: is die: Flora. gesmanlca ‚gehört. : 2
"9: "Va on der Weissia‘ örispe Pimmii’ 'Proi
ep}: megap. { Br. Inteolm Hoffm;' versicherte
mich der sel: Hedwig,’ dafd SE mit sehler
WW. "tontrouersa' Be contröubr Sum 'Hoffm.)
” Der nämlichen, Meinung ist auch Hew. Timm
‚‚in einem, seiner vorletzten ı : Briefe an, mich,
so wie ich ebenfalls. derselben , j nach ‚den
in Händen habenden Exemplaren, beipflichte,
Hedwig”kannte Timm’s Weissia erispa,
.. "unde wirds wohl: ‚gethan‘ haben‘, dieselbe be,
seiner Weiss, coptrouersa anzuführen. ‚Viel-
Jeicht, hätte er dadurch auch den Herrn Pro-
.. fegsor Hoffmaun abgehalten ,.. ‚diefs Moos
‚auter 2 Namen in seinem ‚Taschenbuche aut
zuführen, m Ss
“ii
B
1. - 31-0000
10, Der srürdige Präsiw; Schreker. hat,
v@vie mich‘ dünke,,.. mit, Iteche: bei der. Bildung
des Gattungs -Charactets: ‚der Eutalypta vor-
nehmlichi:: "auf "die, große glodkehförmige- Ga:
Iyptra Rücksicht genommeli;,ı wweilidie Calypıra
die Capsel;, selbst nach den Reife, noch gap
‚ Asmlrüllkiı Bei det allgemninea: Anzeige der .
‚verschiedenen. Gattungen .der :Zaubmoose und
ihres wesentlichen Chäräktess ‚führt Herr. D:
Roth aughibei Encalypea‘ die calyptra wıagna
zampnanufata‘ als. ein’ vorzügliehes Gattungs;
merknfal' nach Schreber:an. Aber hernachz
bei Beschreißung der‘ zu ‘.dieser Gatiubg :ger
Hörigen Arten: Iälst er jened,. :von der Calypira
herfenommene Kennzeichen. weg, weil diefa .
freilich. .der Leersia lanceolatgFLed w. und den
| zwei; Prerigynandris‘ Hedw.,: die Herr D.
Kork: züu Exealypta rechner on fehlt. "Aber
Aufserdemdiß der bedeutende - Name Eucel
Iypta za den- itztern Moosen'gar nieht pafat;
so muls auch jenes wichtige Gattungsmerk-
. rhal: = die calyptra magıta campanulata ,' wel-
öhes die'Encälypta vulgarissumd siliata 89 dent-
ich uuszeichwet, ganz übergangmiwerden, wenn,
die’ Hedrsia Zakteolata und: Plerigynandrum.
int Euosiypta gerechnet ‚werden. :Ich glaube
Anher, ‚daß.Hr.iPräs. v. Schräber\und:. mein
. R 3 | wür-
‘
1)
,-
‘
v4
N \
GE en
würdiget Freund ; ‚Hr -M. “R: Schrader. mit
Recht die Leereia .zyir Brimniea, Yechnön und
Prerigynandrum : als ine .eigehe: Gattung .be-
tfachren. Prerigynandrum ibe > Eseilichi - nur .
hauptsächlich: xtarch den Sitz. der weiblichen
Geschlöchtsiheile‘. wa .:den ‚babitusi.- ‚von, der-
Idersia verschkeden‘, ‘aber bestehf'darin. nicht
duch derluiernohbid zwischen. AypuumuodBry-
un? - ‘ Beer’ dieser: Gelegenheit teige: ich an;.
dafs sowohl im miderem Riesengebiege: und der _
Grafschaft ,: “als 'auch. noch Fräher in. Lingarn.
vad.ıın Gärnihem.ein schönes ıgrofses Moog
gekunden, st gwicheer zwar a Aösehung der
Bildung des. einfarben ‚Peristoste vor. der ‚Eız
eilypta. etwas: verschieden ist; sonst. aber anch
eine calyptta; miegna: eampauulstd hatı: Hedı -
wi o schrieb: mir dafs er. dieses ‚Moo8'vorläu-
fig Encalypia grandes' genannt \habe. Yermuikt
lich ist. die. Beschreitsing und hbfldang ‚noch
vor gcinem Todea-Sestig gewarden,n Me. eh
up a u Be TE I Y_ Fan RR , out em
Img. Bei: Empalgpta: graeilis .£Pserigyınanı
drum grasiiähledva) gedenkt Ar. D ‚Bor
"denHypi. pelseizumNe ch und vermuthet
dafs essanit jenem eins sey; Hetr Prof,Hoff:
" männ führt. uzvar in der. Flor::, gexm:: bei
Hypoum pokabinen, 2 -Dicks. ‚Fate, up de als
ya Ww € ' Ich
% di
Pi
Eu. . _ 255 —
"Ich, finde aber: in "dem Nachdruck des. ergen.
_ Fascikel der Dicksonschen. Schrift, .die in
> dem botan., Magazin St. 3. enthalten ist, kein :
Moos unter dem Namen H: palatinum Neck,
y "Hr. D, Roth halten. das Bryum pilosıim i in-
> \ terrupte "falcatum Dillen. Tab. 47. fig. 38.
! “nicht für eine blofse Varietät von Dicranum |
- heteromalium, weil es in manchen Stücken da,
. von verschieden sey. Es sche’nt ihnen e eher.
| das Dicranara flagellare. H edw, _ Dief, ‚it
ınir aber nicht glaublich aus’ folgenden zwei,
Grunde er ren ey?
Da Ve - rR
. DiHen sagt ;ausdräi Icklich . "Von seinertg,
- n . Eryugı, dals es ; folia sickitate.conlorta erispa,
> habe; , Davon meldet: Heuwi ;g:bei seinenb
'D. flagellare nichts, ich finde:es. auchiib
den trocknen Exemplaren nicht. oo
N
j u. _ plantar. eryptog., das Dicranym Nagellare
5 “ale eine britische ‚Pflanze angezeigt "hat, -
"führe! äus "Dillenii Hise. 'gär kein’ Synd-:
'nym an. Ich vermuthe daher, dals D. fla-
\ . gellare Hedw. sich gar nicht in ‚Dillen’s
! . “r1r
| “. Herbarim befindet, und dafs die Abbildung
Wi Aa4T. ip. 38. eing | besondere Art, die noch
re ; | 4.: 0 nicht
7
6 Dickson, "welcher im’ sten: Fascikel: der.
.„tf
\.
- 8%
, — 256. — No
| uifcht i in Deutschländ entäeckt ist, bezeichne.
i- Dieset Meinung iss auch Hr.’ Pıäth Bri-
“del, der dieses Dillenische ‚Moos
- Seiner 'Muscolögia Dicranum ihtetruptum
nennt D. 5 0: en
13, Bei „Dieranuin” longifolium wird nach
Hof fm. Fl. german, dad Hypium. Holleri
nYu.-1778. als Synonym angeführt‘; Hr. Rath”
Brid el äber, welcher jenes Hallers cheHyp-
yum. ‚yon La GC henal: erhalten hat, versi-
ehiri, ‚dafs es ‚Fi issidens serumifer. He dw. Bey.
+ eh
f
14: Dicrannm wirens ist auch in unserm
Rteastigebirge ‘und ‚in. der ‚Grafschaft :Glatz
gefunden: worden; Der sel. Hedwig selbst,
dem ich einige Exemplare schickte ;; ‚hat “
dafür: erkannt, | en N ar
FR ee N
Fr 18. Ich. habe vom Herrn Dickson ein
Moos mit dem Namen Bryam cirrhatum er-
halten, ‚welches ohne ‚Zweifel Dillen’s
Tab. 48. fe, 42, also Blnium cirrhatum Linn,
Ben .- 0 ist
.,.% . . !
. \ . u j , r .;
» Ich ‚besitze, ein mit Dieran. serumiferum ver:
Et
"Wwandtes Moos, das’ mir "noch mit Dillen,
t. 47.38: die mehiste” Achnlichkeit zu "ha- |
ban scheint, - _ Ss u. "N,
eu 1.» DR.
\ 39%) Dieses: Meos- fat keinesweger ein DI-
es 'hat 16 ‘kurie ‚wngetheile Zühite. - Hied-
wig’schtieb mir. auch, dals das Möos, welches
dr Whter den’ Namen Mnium kirrkatum. Linn, ..
besitze, ein FHeissiä’ sey. la Ehrhart's plant.
eryptogam. heifst diefs Moos -Afzelia eirrhata,
Bu denn bekanntlich gab dieser "Botaniker, .der
1 Peissia Fedwig’s. den Namen Afzelia,
‚weil. er, schen . früher. der Gapuung,. ‚welche
Heodwi ig. Orthotriehum nannte, den Nas,
oo. men, Weissia gegeben hatte, den auch. Hr.
| z Pr, v Sehreber beibehalten hat. — Wenn.
daher das Moos, welches Hr. D. Roth mai,
andern deutschen. Botanikern, für ‚Maium eir-
‚ rhatum Lind. ‚hält, dentes peristomül‘ 5 ifidos,
besitzt, so scheint ‘es nicht jene Dillen. Ärt T.
Dr * 7 f.42.zu seyh, weil diese nachdem von Dick
"30 9on bekommenen Exemplare eine PWoissia ist.
. Vielleicht ist jenes Moos, das Dicranum ala.
| gans Hedw., eine neue Art, die ich aus. der.
Grafschaft . Glatz, von Herr ‚Pred. Selig en
erhalten und. dem seligen Hedwi g zur
| genauern Umersuchung und‘ Abbildung wuse
schiekt hatte... 4 un.
En Er:Us Dorn I a
0 > Hiermit timihr- anäite wärfte in seiner Die. '
„7 POR 'muscor. überein. -— 8;.
.. si u
” ‘
chanum, sondern‘ eine FFeissid Heid w.,, denai:' .
\
on nt \
’ . ?
\ 7 258 En Bu
y a
Ni 16. Der ‚vefstorb. ‚Hedwig. ‚schrieb. mir,
dala,: ibn das. Dicranmum. zqustieum Ehrhb.
plant. crypt. .Nro, 213. umd, das ‚Rrygm ‚Kellıs-
eiddın Linn. eins zu seyn scheiyen.. Pb dieae
, Vermuthung,. zegründet ist. „Bann ich ichg ‘
sagen, ‘weil ich das Bryum. vellucidum. Linn
‚nocknicht zu besitzen glaube. £ Z_;
N 17. Dickson versichert auch, "dafs. das.
Bryum‘ 'tenue 'imberbe Dillen." T. 48. fig. 46;
von ‘der Barbıtta Jallax Hedw- verschie-
der sey. “ BEELBEE U SEE
| ” '$, "Bey fer‘ kung Dieranim Fehlt‘ in
chreber., das ich hier schon vor 10 Jahren,
a immer nur n mit 'unreifen ‚Capseln; gefun:
den” habe. | „Mein F reuxid , Herr Pred. $e-
Lig: er, hat. es aber im seiner Gegend mit
reifen Capselr "entdeckt und mir zugeschickt;
wo. sch dann meine Vermuthung, dafs. es ein
, Dieranum seyn möchte, Begründer fand.
"Hedwig zeigte mir an, dafs er es unter dent.
_ Namen Picranum Schreberi abBilden werde. |
H x
. "29.. Das: ‚Bryam: ‚Bestim ‚Lian. ist nich
q
dilstr. kein Bryunı aondern ein Gymnosto-
pm, Med An uch, Alien versichert, schon
u ‘von
@ .- 1. Kr Werwe dans 1
A D. "Röths ‚Flora das’ Bryum erispum'
'y }
Retzii Flor. scand, ed. HI. und Host:Plor
un rn m |
w w . \ un 259 ch
\
vpn. dem Bryo.idlustri aestino-T. 47: BB. 364.
eals die Capsel oram Iaeuem habe "),
Ey
-" 26, Da bei Bryum bimum:Schreb. des
Dillen. Bryum palustre complieatum T. st.
fig:73: angefühst.. wird, und hernach cben .
(diefs Synonym .noch einmal bei. Meesia zur
tans „.s0 scheinen wohl’ beide eins zu seyn.
” 2t. Pohlia ‚longata und Bärtramia halle-
rianä sind. auch in der Grafschaft Glatz ger
Funden worden,
.un 22. Bei, Hypnug: cömmutatum Hedw.
Yührı Hr. D. ‚Hash an, -dag Hedwigtum |
e die, ‚Verschiedenheit: desselben ‚von Hypnum..
afine. Hoffg.. Zu, zeigen, .die Blätter deg, .
Ietzterm, Tab, 26,..68;A..B. ‚besonders. abgebil-. ,
. der habe,, Hedwig aber erklärt die fig. A. B.
abgebildeten Blätter, für Blätter des H fili-,
euum Linn., Pas Hypnum affine gedeukt er
garnicht und ‚konme: es. aach nicht thun,;
weil zu der Zeit. der zweite ‚Theil von Hoff-
Dee user be de manna
be 3: and meilien von Herr ‚Diokson erhalte
* nen Exemplaren des Br. gestiuam. zu urthei-
len, soheint dies Moos nicht zur Gattung
: Gymnostgfnuns, fü, gehären. "Das Peristom. ist.
“1.194. Aber zu anrollkommen ,. ‚als ‚dafs ich mit Ge-
"wilsheit darübex ‚mi entscheiden, wage. —S.
’
u 160
wanns Flöfa germ: ı noch. icht heransgekom+
men war...“ © a a Bee, 2
i 23. In Ansehung des Hypaum erista castren-
‘sis Linn. und Hypn. filieinuna‘ sind die-Bota;
-niker sehr verschiedener Meinung. Prf. Hoff
marin. hält nt. einigen ahderny. das: H. wiol-.
lusoum: Hed.w. für das’ ‚wahre..H. erösia : 7.
strensis, „und ‚hingegen das ‚Hypnum, ı welches
in, Ehrhart's Decaden unter dem Namen. H.
erista castrensis Linn. sich befindet, für H
‚ flieinum Linn. Das vom sel. Head wig als
H. crista cästrensis Linn. ‘erhaltene Exem-
v plar,” ist’ dem Eüirharılchen vollkominen
gleich; und ' d4s“ von ‚HeäWig:' und" Eht-
Karı erhaltene 'H. ‚flieinum" Ei itin. ‘ist davon
in inehren Stücken verschieden’ | und der AB:
bildung ' im’ Ditlen. Tab. BE. RB. 19. B-"F}
ganz. ähnlich; die Linäd ‚selbst kei seie
em H. flitinum anführt. "indessen ist 'es
. leicht möglich, Als Linne' das’ H. molluscum
dan; nur für-eine- kleintre'-Varität 'von Hi
‚ erösta castrensis gehalten und unter diesem
Namen auch, wohl in ‚seiner . ‚Sammlung auf-
behalten habe 2). oo
| er Pr er 24
mz *) Hypn. mollustüt' HEAW: he ‘met Herr /
Profi SWarkz- von 'orikle cäferefisit Verschie- ,
des: Dispor." niusc.' 8. gg bonukiet |
\
Ed 265: un
“vr 24. Da.den'sak Hedwig des. Dillenii
„Hypnum. Yılleinuyı sericeym. Wnolle et pelluci-
dum . mucronäbus , aduneisn 'T: 36. Sg. 22. bei
seinem .H. Millusenm, und Hgdson jene Dil-
ken tschheAbbildeng, beitseinem H. compres-
‚sim -anfüher,, 'ei,hat ‚daher. Hr. D. Roth.
‚anch beide für, eins gehalten. ‚Aber. das Exem-
plar von -Hypnum compressum Linn,,. das
ich! von Hr.!Dickson: erhalten .babe, und
welches ‘ohne. Eweifel jene. Dillenische Art
ästi.. ist: sowöhl i im. habitu,..alse auch der Cap-
sel nach von:dem H. molluscum H ed w. verschie-
den. Freund Hedwig, dem ich mein ein-
ziges, Exemplar zur Ansicht zugeschickt hatte,
‚erkanne selbat den Unterschied, und hat
nac meinem Exemplare i eine genau Beschrei-
bung und Abbildung verfertigt, ‘die’ sich ver-
muthlich unter seinem Nachlafs befindet. Ob
diefs Hypn. compressum Linn. und Hud».
schon in Deutschland gefunden ist, kann ich
nicht sagen; Hedwig hatte’es vor etwa zwei
Jahren noch nicht. " Es verdient den Namen
in der That, denn die surcali und rami sind
sehr Bach gedrückt, wie. H. eömplanatum, und
an den eiföcmigen zugespitzten. Blättern ist
nur das obere Spitzchen umgebogen. ze
. ‘ ‘ ‘
. \ ' .
eo, {) , -
” ' i 25.
L ' v
. +
\
l
u . „am 262 un . IN
:’ 26 In’ der Aümerkmig da-Hygnard Haller
behauptet. Hoffmann in seiner Flor. gern, -
nicht ‚dafs die aus der Schweiz'erhaltenen nad .
"oh Hable'r selbst gosaupmehen Planzen , «Yon
dem H. ‚Halleri H&dw. versthiiedenscyn; e son
.'dern!er versichert:ung,.dafs das’'Moos wel-
‘ches in Timimts, Fl. megapolät. untertdem ‚
‘Namen H:; Halteri: vorkömmt ; nicht :diese. Art
'sey. - Diefs «hat: auch seine "Richtigkeit: deon
Hedwig! schrieb’ mir, dafs ‚dieses von: Hrn
- Timm unter jenem Namen erhaltene ' Moos
ale Hypo: möBuseum eine Art‘ ausmache .
.
| 26, ‚Hr. D. ‚Roth vermuchet,, dafs "aan.
Hp pnum strigosum Hoffm. ' vielleicht „die
kleine Varierät von H, rutabulum L." sc n-.
“ nd
‚möchte. Es ist aber, wie ich” an ' dem von
LG
Meiuem geschätzten Freunde, Hrn Schrad er,
zur Ansicht erhaltenen Exemplar bemerkt habe,
nicht nur in den Blättern sondern‘ aüch haupt.
'eächlich wegen des opereulum rostratum von
H. rutabulum , so wie auch von H. ‚dutr icatum,
.. Ze |
‚verschied en.
ur Een . zog,
b 27. Das in Pollich’s Hist: nlant, Palas, I
angeführte Hypnum elauellamm. Lin.n..scheint
‘mir keineswegeg. jene nach Dillen von
Linne bestimmte Art zu seyn, denn sowohl'
Bu | — die
ü
=
m. 8_.
_ ’ NT Be 265 =
are Abbildeng‘ De äuch. die; Begchreibungr’in
. Pollichs "Fiörd "weicht in svielon „Stück&h
= "won: der "Dillenischen . ‚game: ab. "Prof.
., "Hoffma, nn mug auch diels von‘Pollich
| beschriebene udd abgebildete! Moos nicht für
> Mi ’elduellaiurt Within. halten‘, weil er diese
Dee Alt gar nicht anflihrt, a vo
' er .. Du Eee Se rt sur . rm
. nn a8. Das, Hypnum BAT Ehrh. halıe
ich. mit Hru «D..Koth. ‚auch, für eine eigene
. won. H. Iongiroserum , Eh rh .. verschiedene
“_-
Schlesien erhalten, .
u Tr En N
> ..ı 'vor-ır Jahren Auf einer "suimpfigen : Wiese
%
ich’ einige Exemplare bald nachher an' Eihr-
” ,.Bartwd Hedwig, die es beitls‘darhals ntir
- für‘ eine Varierät - des Hypsim euspidatuhi
j \ Linn. hielten. Dieser Meinung konnte, ich
aber nicht beipflichten, weil ich kein einziges
Exemplar gefunden hatte, dessen ‚Blätter, in
‚wären, sondern sie standen bei allen Exem-
“plaren yon einander. Zu‘ meinen Vergnü-
sr erkannte mein] unvergelslicher Freund,
i .. ” ft -
\ 4Art. ; Ienes hahe ich, bis jetzt ngch ‚nicht qus |
2 "Das Nypnum cordifolium habe ich: scho |
u; ‘Meilen Von "hier gefunden, und da es tie
Br "unbekannt wär. und’ nen schien,. 80 sandte
eine steife Spitze zusammen gerollt gewesen
| 0 = Bu | 3 vor:
4
—_ 264 u
or. ein Paar Jahren jenes Moos nach näherer
‚Untersuchung auch für eine neue Art und be-.
schrieb. &s umter. dem Names. H. cordifoliuza..
rn °
30... ‚Hr. D, Roth unterscheidet das Hyp-
aym albicans Hedw; von H, albicans Dick 8.
und nennt diels letztere H. flauescens. Ich
besitze sowohl von Hrn Dickson selbst als
"auch vom sel.‘ Hedwig ein ‚Exemplar dieses
‘Mooses.. Beide‘ sind sich "aber völlig gleich,
ünd ich’ finde selbst mit dem Micröscope weder
$m habitus’noch “in der‘ Bildung der Capsel
einen Unterschied. Indessei "wenn das Moos,
‚welches Herr D. Roth selbst ggfanden und
"anch, vom. Präs..v. Schreber ‚mit dem Na-
men H. albicans ‚erhalten hat, .von der -Be-
‚»schreibung. und . Abbildung in, Hedwig’s
“ Werke in mehrern: Stücken’abweicht; so kann.
‘
.
”
eg: dooh wahl]. eine von dem H. albicans -
‚Hedw. und -Dicks. verschiedene Art seyn.
4 * . \ v
t
me. —.
Bemerkungen über einige kryptogami-.
“sche Pflanzen. "Vom Herrn Pfofessor
c. "Sprengel
" Durch Reisen der Naturforscher. in: die |
entferntesten Gegenden hat die Naturgeschichte‘
in unserm. Jahrhundert aufserordentlich 'go-
wonnen. Dieser Gewinn könnte aber noch
u unglaublich -beträchtlicher seyn, wenn man
auf Heisen immer alle Gelegenheit und Hülfs.
‚mittel zu einer guten Beobachtung fände, ja,
wenn nicht oft Trägheit und Gleichgükigkeie
eine Folge des zu grofsen Beichthums an neuen
‚Natur- Erzeugnissen, oder ‘der durch Anstren-
gungen bewirkten Ermüdung wäre,
Nirgends drängen sich diese Empfindungen
stärker auf, als bei dem Studium ‘der ‘durch |
‚die beiden Förster gemachten Entdeckungen,
Beide. Männer. waren von’ der Natur mit dem
glücklichsten Talenten versehn: beide hatten
die trefflichste Gelegenheit, in Ländern. die
vor ihnen noch "Niemand besucht, ndue Ent
JLB. 2. St. 5 | deckun-
Fi
"7
\
2
-
x
Bar ” Jt -
“ x — 266. —
ıd
deckungen im: 1 'Reiche: der ‚Nator zu machen. .
‚Äber bie habeh: uns, 80 wenig in den | generi-
bus. plantarum ‚als in der Florula australis
„ganz zuverlässige’ Beobachtungen. geliefert,
und die neuen Arten, die sie anfstellten‘, be-
dürfen gar schr. einer genaueru Prüfung. _
Da ich sQ glücklich bin, Fast alle auf jez
. ner ewig denkwürdigen' Reise gesammelten
. Pflanzen zu besitgen, so glanbe ich einen be--
sondern Beruf zu einer Prüfung der For-_
ster 'schen Pfladzen zu haben. ' So’ gut diese
an trockenen, zum Theil schlecht erhaltenen,
‚ Exemplaren angestellt werden kann; habe ich. _
sie vorgenommen. Die Resultate meiner Un-
"tersuchung will ich dem Publicum nicht vor-.
enthalten, und” jetzt mache ich ‚den Anfang
mit den Farrnkräutern, |
‘
*
Die Gattung Osmunda war "zu der, Zeit,
als. die F orstefr ihre Entdeckungen bekannt
machten, noch‘ nicht genau genug bestimmt,
Daher findet- man auch in der Flor, austr.
S.78. zwei Arten dieser Gattung , ©, discolor
und procera, die defswegen nicht zu Osmunda
gehören, weil sie Capseln mit gegliederten Rin-
„gen haben, also: annulatae sind. ©. Hiscolor
ist nämlich derostichum zufum, und 0. pro
j . ' . Bi , . . ‚ . cera
.n
\ 2. = ine 7 — on ER
+. | /
= eer# ist eine. Onociea, An einer Sefte nat. die
” Frons pinnas steriles, an der andere Fertöles.
:Man kannsieOnoelea protera, nennen: ‚Eine
Seltsame: Pflanze war in Forster's Sammlang .
als "OsHundoiden. aufgeführt Ich erkenne sie
für ein Lycopodium fol 'spariis 'oblorigis, in: °
begris acumluatis, capsulis bilocularibus sesst- —
> bibüs axillaribus. Es mag bycapadium tan!
Menge heifsen: denn auf der Insel Fanna ı and.
es ' gefunden. N
Rn
j 3
N, "gänzlich übersehn hatten, ist dem Acr. areo- :
datum sehr nahe verwandt. "Es hat Frondes‘
Pinnatas; Pinnas alternas subdecurrentes, li-
‚ucares, integras. Auch sieht man hier: 'ein
inuoluerum, ‚welches sich nach aulsen öffnet,
\ Es mag Acr. lineare Beifsen, ‚Der Unterschied“
zwischen Acr. aroolatum und giebem liegt, also
darin, dafs dieses pinnas infegras, jenes apice -
\ . gerratas hat.
1 BL‘ N
R
- . ns
.
Te Ein. anderes Herostichum das Forsteg
ale "dickotomun: wuflührt „ ist-eine.wahre Ar
münda, da.eie keine gegliederte ‚Ringe am die '
| Capseln. hat, ‚ayıch. au. der :$pitze:. der. frens
vier bis’fünf, ‚Anhänge. sind; die mit vackten-
u " Capseln, welche jgi:zwei : :Beejhen, schen, 2.2
| KL zn | 2 S. 2 | “ deckt,
- Ein nenes Keröstichum, das die, Forster
/
Do
x
’
”
u
X
|
I:
.* deckt sind. : Smith macht ‚diese Pflanze zu
einer Schizaea: aber ich zweifle, dafs er -sie
selbst untersucht hat, sonst würde' er den
' Mangel eines ‘gegliederten Ringes schon mie
eirier gewöhnlichen Loupe deutlich bemerkt
haben. Ich nenne sie also ‚Osmunda-diehotoma.
.. Aspleninm flaeeidum Forst. ist eine echte Ä
Gasnopkeris Bergil, und ich glaube, dala
Smith unrecht. that, diese Gattung mit sei-
ner Darea zusammen zu werfen. ‘Den Gat-
tungscharakter von Caenopteris nämlich be-
stimme ich folgender Malsen:: Frustificatio-
nes in foueola i ipsi margini insculpta, oblonga. -
- Maa. vergleiche. die ‚Abbildungen ‚aller Arten _
i dieser Gattung in dem et. Acad. Petropol.
ann. ‚1782. und uriheile: dann, ob- Bergius
mit Recht sagen "konnte: die Capseln seyn in,
Punkten gehäuft, aber man entscheide auch,
ob Smith ein Farrnkraut, dessen Capseln in
länglichen Grübchen stehn, welche in dem
Rande des ‚Blatts selbst sich befinden, mit
‘Recht zu einer Darea machen kann, deren-
Charakter in Zerstreuten Linien auf der gan-
zen Fläche des Blattes, liegen soll, Asple- -
nium flaccidum ist also Caenopteris flaccida.
‚ Eine andere Caenopteris. unterscheidet sich |
von dieser nur.sehr wenig, © flaccida hat-
nn . Balich,
f
” - / ' ‘ 4
j
— 269 m
nämlich "froudemn Pirnatam, foliola pinnatit
. fida, linearid‘,-apice setaces,‘ segmenta falecata,
obtusiuscula, opposita. Diese. aber frond,
pinn.,, fol. alterna remota Pinnatifida, seg-
menta linearia, stricta. ulterna. „Forster ’
‚ scheint beide verwechselt und für einerlei ge-'
nommen. zu haben. ‘Ich nenne die letztere
Gaepopteris nouae Zeelandiae. |
.. Von "Smith Gattung Darea ist eine _
schöne Art: gnter den Forster'schen Pflan:
zen als Asplenium tenerum, Die Hüllen der
Capseln öffnen sich alle nach aulsen. Aber
eine andere, Art ‚schlägt Smitb’s Unterschei-
dung der. beiden Gattungen Asplenium und
Darea gänzlich. nieder. In, dem, Asplenium
caudatum nämlich öffnen sich, die Hüllen, der
Capseln anf einem Blatte ‚nach. aulsen und
auf dem andern nach innen, folglich . kann
die Art, wie sich die Hüllen öffnen, nicht, a
lein den Unterschied zwischen Darea, ie
Asplenium bestimmen,
PERLE 77
"Sm ith: hält: die Lonchitis :Adscensionis
| für eine ‘Ptoris. ‘Das ist ‘sie aber nicht, son:
dern eine ‘wahre Lonchitis: denn die Fructi-
ficationen: sirzen- in, halbmondförmigen Linien
munter ‚den Buchten‘ ‚des® 'Lanbes, und - er-
.
' u . oo. -. - - : ..
N Y ft = D B
_ u}
— 270 _
- strecken ‚sich nicht auf. den gafızen Umfang. |
‚der Blätter, ‚veie.bei- den Pteris- Arten!
v
4
-
Non Blechnum ausfrale ist von Bl öceidentale
: ‚Fast gar nicht ‘verschieden. Es ind höchstens
| zwei Spielarten. wu u u
‚So sind. "auch "Polypodium vulgare und.
virginianum nicht‘ verschieden.
“ as. z
\ .
Ungemein viel Verwirrung herrscht unter
den’ Forsterschen Arten von Adiantum
u. and Trichomanes, Ich nehme mit Smith an,
dafs "der Habitus der . letztern Gattung” Fast
0 Imitier häutig und durchsichtig ist, und dals
- man also aus diesem schön. beim ersten ‚An-
blick‘ erkennen kann, ‘ob’ eine. Pflanze als
= . T} richomanes" äufzoführen | ist ‚öder nicht,
| “ Aber ‚der eigentliche Chärakter" der‘ Gattung
liegt doch in den Ärngartigen Behältern der
Ken Copiseln, und in’dem Mittölsäulchen , an wei
| . dies sich” die leiziern ‚anhängen. ', ı Das nun
. ‚Swirh ‘noch einen Unterschied Zwischen
| 'T richomanes und Hymenophylium machte, da-.
za kann ich jkm- nicht beipflichten; ‚Der: ein.
. zige Unterschied ‚zwischen . beiden. goh näm-
B lich in den zweiklappigen. ‚Hüllen ‚und. in .den - -
“ verborgenen. ‚nicht. hervor ‚tagenden Mittel:
tiulchen liegen,. wodurch, sich, Hymnophyk:
Kr se u Ä lum
r “
x
— aTı .
Jum auszeichne. Dagegen wende ich ein, dafs
in vielen Trichömanes - Arten, namentlich in,
T.- biualue ‚die Hülle zweiklappig’ ist) und
doch das Mitrelsäulchen hervor ragt, "bei an,
' dern ist dieses verborgen und die. Hülle ist
. "doch nur einblätterig. Smith’s' Elymenophyl:
lu‘ ist demnach meines “ Erachtens. ein wah-, :
res Trichomanes. ” aa
Ich bleibe bei den Forsterscheh Tri-
chomanes - Arten ‚stehen. Hierüber sind viele,
die Zu Smith’s Dauailia, andere die zu sei-
ner Cyathea gezählt werden müssen.
Tr. flaccidum Forst. ist Cyathea Aaceida, .
ein schönes Farrenkraut. Den apecifischen
Charakter kann ‚man richtiger so angehen ;
Cyathea fromde decompesits, : pinnulis pinnar
. tie, segmentis incisis-serrdtis,, stipite piloso.
Tr. contiguum Fore«. 'ist Dauallia son-
tigua. Däs Laub ist fast undurchsichtig, es
eind keine krugartige Behälter ‚da, ‚sondern,
wie bei der ‚Dauallia canariensis, bioks runde
Punkte “am Rande, ‚die Hülle öffnet sich .
nach“ aufsen, 5
- Auch Tr. nultifidum, epipiyläum, und ela-
kum Forst. "sind Davallien.
"Unter dep‘; Adiantis sind. zwei "ehenfalls
den ‚Davallien. ‚beizuzäklen, ». nämlich Ad.
er Ä- eleuatum -
fi G
“ ®
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)
ı
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»
“«
. — 272
elduatum und euneatum, Die Hüllen öffnen
sich nach aulsen. . u
Ein sehr merkwürdiges Farrnkraut führe
Forster als Polypodium eueetum auf.‘ Aber
“ jeiter Anfänger eieht auf dön ersten. Anblick,
‚dals diefs kein Polypodium seyn kann. Denn .
die Capseln stehen in, zwei Reihen, zu. fünf
und sechs, länge den Nerven des Blattes,
"nicht weit vom Rande, so dicht neben ein-
ander, dafs dadurch eine "ununterbrochene
. Linie längs dem Rande entsteht, und man’
- die Pflanze anfarigs für eine Preris hält. - Die
Loupe Ichrt, dals die Capseln einfächerig und
‚ohne allen Ring sind, dals diefs Farrukraut
also ' zu ‘der Ordnung’ der : fhecatarum ge-
‘hört, Es ist Folglich eine Danasa, und sie
' kommt mit der alats beim Plumier (Tab,
109.):80 sehr überein, dafs sie besonders da ,
von unterschieden Zu, werden verdient. . Ich
‚gebe ibren specifischeh (:harakıer dergestalt an:
Dansea enesta, rhachi nude, pinnis' inte«
gris, alternis,. serratis, fruet. prope margi.
nem serialibus, Forster fand sie auf Neu:
" Kaledonien '), .. .
FR . \ » 5 . -. i . \ 4
En | Zum
.' n Hoyr Prof. Hof fmann. siehe Polyp. euertum -
“ j ‚Forst. 'als eine besondere Gattung an, die
9 "ef Angiopferis heunt. ”‘ Man’ vergl. Bierüber
Nun Comment. Going. V. XI, — 5:
n
| NT
- Zum Schlusse noch einige Bemerkungen
über die Ahizophylias. u
Von diesen vier ' Gattungen, Pilularia,
‚Marsilea, ‚lufnid und Jsoetes finden sich
die drei ersten anf der ganzen Erde zerstreut.
Theaphrast' fand die Marsilea sehon in dem
‚ orchomanischen Sep oder Kopais in Böotien,
"und führt sie (bist. ‘plant. lib. IV. c. sı.) als
\)
Aduuz 'auf. Matthioli fand .sie in Italien,
Sloane auf Jamaica, Plumier auf St. Do-,
mingo. Grisley in Portugal, Bromel in
Schweden, Lippi in Aegypten, Kämpfer
in Japan, Dalechamp, Guettard und .
Juassieu in Frankreich, Morison erhielt
sie aus Madras.
Weniger allgemein ‚ausgebreitet ist die Sal«s
vinia nalans, wenn sie gleich in Deutsch-
land. häufiger ist als Marsilea quadrifolia." I
Pöhlen fand Guettard, in Schweden Linn &,
in Frankreich Magnol, iu ltalien Joh, Bau-
hin ‚die Saluinia,
-Wann wird jenmnd den Charakter der
Isodtes mit der Genauigkeit und Sorgfalt ei-
nes Jussieu entwickeln? ‚Ich habe sie nie
im. Ariachen Zustande gesehn.
u —
-
.,° | | 0.85 ‘ 4
/
. . n mw? | - Ba | 2
ı Binige bötanische Beobachtungen. Von
: dem Herrn 1 Dr. R: A. ‚ Rudolphi
“
"" Nach ‚der vergleichenden Anatomie kenne ‘ |
. ich kein angenehmeres. Studium, als die Bota- ,
I
r
,
nik, leider kahın- ich ihr in meiner jetzigen .
Lage nur wenige Nebenstunden weiben, doch
- hoffe: ich auch mein Scherflein‘ zur nähern '
Bestimmung einiger Pflanzen beitragen ‚zu
‚können.‘ Wehn die gegenwärtigen Beobach-
tungen eine’ gute Aufnahme finden, werde ich
‚wichstene einige, ändere mittheilen, |
=
-.
«
_Wie ich S mi th’s "Bemerkungen über diese
Pflznzen i in den Transastions oft the Linn. Soc.
vol, ı. p. 19i. las, freute ich mich sehr, in-
4
1. Veronica austriace und. multifida.. _ -
dem ich hoffte meine. Zweifel nun völlig ge-
hoben zu - finden, allein diefs war nicht der
“Fall. Veronica austriaca kommt im botäni-
schen Gatten Zu Greifswald sowohl im Topf
als im freien Lande sehr gut. fört, “md ‚spiele
mit feiner und gröber eingeschnittenen Blättern,
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. -— 275 u,
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so’ dals_sie zuweilen blos pinmatifida , ein an- '
deımal bipinnatifida sind. Die ganze Pflanze
. jst mit feinen Haaren bedeckt und so auch der .
Keich Dieser ist fast immer in vier unglei-
‚che Einschnitte getheilt, zuweilen aber auch
in. fünfe,. Die Blüthenstielchen sind ‚kürzer,
‘als ihre Nebenblättchen (bracseae) , doch be-
sitze ich auch ein Exemplar . wo sie gleich
. role sind.
"-
= ®
“ „Von der V, multifida betitze ich durch die
Güte. meines würdigen Freundes, des Hofapo-
thekers Meyer in Stettin, zwei taurischö
‚Exemplare. Bei dem einen hat die. Worzel
neun Stengel getrieben, von denen die mehr-
. sten ‚liegen. . Die ganze Pflanze ist bei beiden
‚mit feinen Haaren besetzt; die Kelche (weiche
_ Sm ith perfeetly smooth und Willdenow
“ - 3m den spee. pl. gläberrimos nennt) sind eben-
Falls, mit, feinen Härchen, versehn, vorzüglich _
am. Rande der Einschnitte, Die Kelche, ha-
ben ferner durchgängig vier ungleiche Ein-
kchnitte, obgleich die genannten Verfässer
deren- fünfe ‚angeben. Die Nebenblättchen ,
"sind ‚länger als die Blüthenstiele, doch sind
alle ‚diese‘ Theile kleiner, als bei der austriaca.
Die ‚Blättez, sind, völlig. s0,. wie sie Smith
j Lren UErEFErE und
n
vo.
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u 2 276 as. /
. n _
‚und Willdenow angeben, multipartita, Ta
eimiig pinnatifidis, lobis decurrentibus. one
Man sieht hieraus, dafs die ‚Einschnitte
‘und die Bedeckung des Kelche varliren; sio
können also. nicht. als Unterscheidungszeichen.
gebraucht werden '). Pallas hat in seinem '
Cätalog der Pflanzen Tauriens eine-V. au:
striaca und eine V. austriaca ß. multifida.
. Will anan sie aber unterscheiden, so muls man.
wohl blofs auf die Gestalt der r Blätter sehen,
»
2. Von ‚einer anderri Feronica besitze ich
‚drei -Exemplare: aus Taurien;. ich würde sie’
für Willdenow's: V. Zaurica ansehn, wenn
er nicht sagte, dafs einige Blätter subeuneifor-
mia apice. tridentata' wären, „die ich nicht
finde; auch ist ‘der Kelch bei meinen‘ "Exem-
pharen behaart. '-Ich bringe sie (daher zur V.
prostratd, da so’ viele der ebern Blätter, be-
sonders die zwischen den beiden. racemis , li.
‚nearia '
K_]
-
D
‚ b
T) Bei, meinem. Exermplare der. v. mulsifde, sind.
. die Kelche ebenfalls mit kurzen Haaren be-
deckt und gewöhnlich, fünftheilig, Durch
die vielfach getheilten Blätter ist sie indels
u leicht’ von der’ 'äustriaca (die überdem näher
Ami Tescrium Ülind prosttata® verwandt ist)
“|
zu unterscheiden. — $.
y
dem 277 vu. ß, n
‘ ,
2 neari integerrima.sind. Fehlten diese Blätter, ı
/
180 wäre: die ‚grölste Verwandtschaft mir der
W austriach, da. — Auf einer botänischen
_ Fafsreise, dia ich vor vier Jahren dureh einen /
“ Theil. von. Deutschland machte, habe ich, be-
sonders in-Franken, mehtere Exemplare von
‘ Veron, latifolia ( Teucrium autor.) und pro-
$trata: gesammelt. Diese beiden nähern sich-
»benfalls sehr, .da bei der letztern die Blätter
zuweilen ansehmlich ‚breit und durchaus ein-
geschnitten sind,
ur Bei Saluia Habliziana ist in den spec,
pl. von Willdenow 5.129. zu. bemerken -
. vergessen worden, ‚dals .die Blätter ‚gehedert
sind. - Sonderbar ist es bei diesen, dafs an
der Spitze der Blattstiele gewöhnlich. mehrere
_ Blätter (‚fünfe,) dicht neben einander sitzen;
ich erinnere mich nicht eines ähnlichen Bei-
epiels *).
4. Vom Scirpus iunceus Forst. sagt Will.
denow am angeführten Orte, 9.311. dafs er
. fi | | N ihm
2) Die genauere’ Beschreibung, die Hetr Prof.
Willdenow im 2tenSt. d. Journ. von die
ser Pflanze gegeben har, konnte dem: Verfgs- °
“ ser, als ex diese Bemerkung niederschrieb,;
Ir aoch nicht bekannt seyn. 5,
-
u ” nn 28 u , , E
“ An
x ‘
.. ihn zur Gattumg Schoenus 2& gehören scheine,
“ Nach meinem Exemplar zu urtheilen, mufs
"ich derseiben Meinung seyn;-so wie ich den
“ Schoenus arundinaceus ' 'Fors f. (aus Nas
‚ eohostlend) für einen. Cyperus halten muls.
5 ‚Von Cynosurus eristatus habe ich.. mehz"
" zere auf ‚einer Wiese in Pommern gesammelte
" Exemplare: gesehen, wo sich statt der ge» ,
wöhnlichen Aehre ein: grofßser. unförmlicher
Kopf von Kelchblättern fand, — ‚Cärdamine
pratensis habe ich schon ‚vor’neun Jahren
hei Stralsund mit gefüllten Blumen gefunden.
\
. ,:
.. 6. Bromus "gytandrus (Rech in Röm.
i ‚ und Üsteris bot, Mag. fasc. X. S. 20.) ist
“30 der neue Ausgabe der spec. plantarum
- nicht gehaunt. Mein Exemplar kommt mit
"Both Beschreibung völlig überein, aulser
dafs ich nur ein Männchen finde; allein ich
sehe keinen Unterschied von B. madritensis ,
En u TE
3) Was ich unter dem Namen Br. gynandrus
u . Rath. von mehreren Botanikern ° erhalten,
habe, scheint .mir auch nicht. von Linne's,
"madritensis verschieden “zu:seyn. Dock glaube
| “ en. ‚ich gewöhnlich‘ zwei Sraubgelälse. bemerkt
"zu habait, —& - u Trgn
”
.
' .
ni N.
ae
eg
N. ,
\
.. Ur nun ‘2 ram N
= 279
Y Gmelin hat: in ‚geinter: ‚Ausgabe des
Natyrsystams. (Thiz- B.ı. S:ı9e n. 41.) ei-
"zen ‘Bromus pauper „ ‚dieser. ist abex ganz. auge
Ä | zustreiphen: 68 ist, vam B, @istaehyos die Fiede.
8. Weigel. har mir dem größten Recht.
die Scabiosa "ochroleuca und. columbaria. unter"
‘dem Namen polymorpha verbunden. Bor ck-
“hausen spricht (in, Römers Archiv I. #7
5.47.) auch für diese Vereinigung, ‚Ich kann
“ebenfalls durch eine Reihe 'von Exemplaren,
‚die ich bei Halberstadt gesammelt habe, die
Identität dieser Pfanzen beweisem. . Aulser
der ‚Farbe der Blumen wird niemand ange.
- ben können, was columbaria- oder ochroleüuca
- j f
seyn soll. Von der polymorpha” mit blauen |
| Blumen "habe ich 'unter: andern auch ‚Exem-
' pläre gefunden, die nicht über einen Finger
x
N t
x
N
*
lang sind.
„9% Cynoglossum fuluum mihi. Von mei-
‚nem verstorbenen Freunde Teede, dem ich
‚gleich hernach ein -Denkmal setzen werde,
erhielt ' ich nebst ‚mehreren andern schönen
Pflanzen, die er bei Lissabon ‚gesammelt
hätte; auch eiri neües Cynoglossum, dessen. |
‚Glusins sellist‘ zichr erwähnt. 2" un
’
, ee 280 u
, "5 faluum (örolise calyci aegnalis Hmbo- bar-
| . bato ; , staminibus pistiloque inchasis. . ° '7_
- Canlis pedem altitudine euperans, adscen-
.’ dens, subramosus, infernie ligaoens , ‚stria:
tus, pilis mollibns tectus. _ 1
‚Rami simplices, alterni, axillares, . omnes
floriferi.. | -
Folis sessilia; radicalia” congesta (vera vi-
j . „‚ginti), erecta, oblonga, pilis punctö albo
‚ Insidentibus scabra, Cauling alterna, lan-
| ceolata, amplexicaulia, pilis mollibus_ fa-
vis sericea, | ir N
“Infloresc centia: racemi multifori, peduni-
"cnli lenugine ua. — ,1. 0.
'Calyx quingquepartitus, “ laciniarum pagina
exierna pilis fuluis seu aureia spländente.
‚ca rolla calycem nen superans ,. limbi igci.-
niis fornicumgne apicibüs barbatis,
Stam. hreuissima. .. .
Stylus breuis sub Fructificatione ‚pro more -
'generis maior fattus.
$Semina quatuor eidem affıxa,,. scabrituscula;
ia
nigra; matura non vidi.' “ 0
\r
"Mit keiner der bekannten. Arten wülste
ich es nur einigermalsen zu vereinigen; .
7 10%
Fa
“
Pr
c
‘
— 3UT on 0
Beim Conuolunlus sibiriens X vergl. |
Neue n hahu in Röm ‚Archiv L. 2. $. 2:.)
habe ich immer pedunculos vnifloros gefunden.
= j x 2
IL _ Lachenalia viridis Ait. (Hyacinıhus
Linn. ) ist ’von Thunbe rg (Genera noua
ww. plantarum. P. IX. Vps: 1798. p 127) unier
‘ dem Namen Zuecangnia’als eine neue Gat-
‚tung äufgeführt. Wenn man sie : freilich mit
L. pendula, “orchioides und ‚dergleichen zusam-
menhält, so ist ein auffallender Unterschied
"vorhanden, da bei ihr die äufsern Blumentiät-
ter viel länger als die innern sind; allein‘.
“ wenn man Lachenalia serotina ‚(Hyaeinthug
L.) dagegen hält, so sicht man schon ‚den
Uebergang deutlich , denn hier sind die‘ äu-
[sern Blumenblätter nur um ein weniges län-
. ger; und von L. ‚lanceae[olia und isoperala
lacq, wird endlich anzeführt , dafs sie perala
subaequalia haben, nun, ist die Verbindung .
noch leichter. L. viridis kann also‘ wohl
. immer‘ eine Lachenalia. „bleiben, nur müssen
-
‚im Gattungscharakter im allvemeinen pelala
inaoqualıa gesetzt werden, damit duch ‚der
Änfänger zurechtkommt. u
12. Ornithogalum. rupestre. Wir haben
‘seit wenigstens acht Jahren eine Pilanze un«
HB. I.St. ,. T | ter
ww”
.
. En 282 -
or \ ter. diesem. Namen im. ‚Greifew. Garten eulti--
1. ‚virt, die‘ sich jährlich durch. Zwiebeln. reich-
or lich vermehrt, und auch reifen Samen bringt.
u Auch in. andern Gärten habe ich sie gesehn, -
O0 2uB. in’ Berlin. ‚ Willdenow sagt auch bei
u dieser Pflanze in den spec, pi. dafs er sie le-
‚bendig gesehn habe, Entweder. aber ist „un-
‚"' sre Pflanze gar nicht das rechte 0. rupestre,
oder jenes ‘ist falsch bestimmt, "
Im Supplement sowohl als in Thunberg 6,
Prodromus Pl. Capensium. werden dem O; rz-
"N pestre Folia flliformia zugeschrieben; unsere
‘Pflanze hat auch _folia carnosa , Fuformia,.
" keapo longiora, allein ihre untere Hälfte ist‘ .
I canalieulata, Der Scapus. wird pauciflorus
- genannt; er trägt, so viel ich finde, nicht un-
. ter zehn ulid nicht über zwanzig Blumen,
‚also ginge jener Ausdruck noch’an, ‘wenn
von einem Ornithogalum die Rede ist, wo
. ©. caudatum, pyrenaicum und andere im’ Ge-
gensatz einen scapus ‚multiflorus besitzen.
Thunberg sagt endlich flores reflexi; dad
palst gar nicht, sondern die Blüthenstiele pte-
hen bei der Blume und Frucht aufrecht, und
, die Blamenblätter sind ebenfalls nicht reflexa.
Aitons 0. niueum ‚palst nach der davon.
a gepee
%»
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F . rum .
x
4
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- . . . : j \ Bun 2835 u |
gegebenen. - Differentia: spocifica 4 v ölliefauf: dan
- 0 rupestre der deutschen Gärten,: auch 'die
"Beschreibung palst- bis auf folgendes: ı) Un-
».'gere Pflanze: ist nicht igimmlis sonderh pal-
"maris»oder: wedalis ; 2) sind bei unserm - ‘©. Ä
| ‚alle petnla ‘mit einer. grünen Oarina verse-
‚ben, die endlich röthlich wird; ‚auch. haben
alle, sicht biofs die äufsern, an der ‚Spitze
‚ einen kleinen Callus; 3) sind die stamina al-.
terna latiora, aber nicht sesquilatiore! Mich
dünki; s dals diels zu wenig ist, um unser
0. vom niueum zü trennen; oder ist es
verschieden; so. mufs die Differenz von dem- -
gelben geändert werden, (da sie auch darayf
‚paßt. | a
’
a
14 Erice scoparie. Linn. und Thunbe,
| ward mir zu gleicher Zeit aus Lissabon ge-
schickt; die erstere erhielt ich unter jeneni
ind die zweite ohne Nanren. Da ich zuerst
Thunberg’s Diss. de Erica nachsah, fand
‚ich als. die Beschreibung nur auf die zweite
pafste, und: weil ich Linne dazu citirt fand,
nahm ich sie auch, für die. Einnei'sche scH-
paria, wulste aber, daher die erste nicht un- -
terzubringen. ‚Als ich aber Linne's Citate
| nachschlug, so sah: ich.bald, dafa die scoparia,
‚ Tz . - Lion
D r , L
n! N ‚84 —
\ ’
B
“Linn. von der Thuubergschen Banz ver-
schieden is, >» 0,” un
nn.
/ s I oo... io
‘
x ‚Clusius hat. die rechte Scoparia zuerst
beschrieben, und: nennt sie Erica. cerifolio
quarta, 'i ihm Folgt‘ loh. 'Bauhin; Caspar
Bauhin nennt.sie maior scoparia foliis de-.
eiduis, ‚and unter: diesem Namen hat sie äuch
. ein Schüler desselben, der hier 1690 verstor-
bene Pröfessor Hellwig in seinem Horba-
rium, ‘das er auf seiner Beibe‘ durch Italien,
die Schweiz u. 8. w. ‚gesammelt, hat, und. wel.
- ches: auf der hiesigen : ‚Bibliothek aufbewahrt
» wird. Sie bildet:grofse’Sträuche, deren lange
| Zweige dünn sind und eine weilse oder weils-
liche Farbe "haben; bei’ der 'Thunber?-
schen scoparia ist diefs aber nicht der
" Fall. Die Blätter faHen bei- keiner Art: so
leicht ab. Die Blumen sind äufserst klein,
omninm minimi ‚sagt Clusius mit Recht.
‚Die Kelche sind grün; wie die Blumenkrone
eigentlich beschaffen ist, kann ich 'bei mei-
nen Exemplaren nicht mehr sehn. Linns
sagt in seiner Diss. de Erica (amoen; acad,
. val; 8. p, 55.): corollsa campanulata minuta,
‚ “ealyx minutusy und die: dreizehnte Figur‘
| der angehängten Tafel stellt auch nur eine .
., kleine
! -_
\
“
v
r
4
>
B
-s . - ‘
- 1
. j "
— 285. — N
‘kleine Blumenkrone vor. WielLinne (spec. ,
pl. 2) hernach sagen konnte corollae:. cam-
"Yanulatae longae, "begreife. ich nicht; sollte
‘er hier schon die Verwechslüng angefangen
haben? 5
‚u Th u n b e rg 5 keaparia "hat nicht die! g6-
tingste Aehnlichkeit mit jener. Der ganze
‚Stamm ist mit kurzen Haaren bedeckt (hispi-
dus) und sicht ganz weils aus. Die Aeste sind
kurz. Die Blätter sind viel schmaler als. bei
. der vorigen. Die Blumenkrone ist lang und
glockenförmig, von röthlicher Farbe (bei ge-'
tröckneten Exemplaren); der Kelch äufserst
klein und gefärbt. Thunberg’s Beschreibung
"palst sehr gut, Die Blumen bedecken ‚alle,
’ Zweige.
. JaWilldenaw’s Ansgabe der spec. „planta.
rum sind beide Arten (T.z. P.l. p. 376. n. 48.)
verbunden, weil sich der würdige Herausge- .'
ber wahrscheinlich auf Thunb. Citate verliels, >
. und Clusius Beschreibung nicht verglich.
Man hat sie alao zu - trennen:
‚E. scoparia (vera) ramis. virgatis, foliis ternis - ;
_ patentibüs fioribus triplo longioribus, caly-
_ cibus viridibus,
\ Hierzu gehören.die- Linneischen Citate,
T 3 . E
Ph
\
q
-. 286. —
E Tisitanica“ mibi,. Thundergs ‚scoparia,
desgen gegebene Differenz bleiben . kann.
Synonyme weils ich nicht, waferne .ich
"nicht Clusims Erica corifalio secundes
bierher rechnen soll.
- Thunberg’s Erica Fiesta scheint mir
höchstens eine. Garten Varietät der E. scoparie _
Linn., wenn mein Exemplar die ‚wahre fu-
cata ist. r J Er Zus
14. Aufser den genannten Heidearten er-
"hielt ich auch E. australis, umbellata, arbarea
und ciliaris, die mein. Freund sämmtlich “im
November und ‚Degember um Lissabpn ge- _
‚sarnmelt hatte, Sonderbar ist es, dafs. die
Blumen der E, ciliaris in ansern Gärten, viel
kleiner als bei der wilden sind.
E. herbacea habe. ich bei Carkstad wild.
wachsend gefundin ").
25. Cassia Senna Linn, enthält vielleicht
zwei ‚verschiedene, Arte Die, Exemplare,
welche ich aus dem Würzburger Garten er.
hielt, hatten alle. foliola 5-6i iuga, foliolis ob-
onatig,
4
E Ebendaher besitze ich diese Pflanze, dutch
- die. Güte ..meines Fresdes Niels Hof
man, —g: \ \
- } [4
\ t a . !
— 287 v_ . Fa |
Be
0
‚ouatis, seu potius cuneiformibns, und gehör-.
-ten also zur Senna Be Die andere soll ‚folia
lanceolata deuta Haben? "Sind auch noch an-
dere, Unterschiede, oo
i
16, Von Cassia Tora sagt Lihng, dafs die
beiden untersten Paare der Blätter eine Drüse _
zwischen sich. haben, und nur ‘das oberste
(dritte) Paar nicht. | Bei meinem -dehr schö- _
nen Exemplar finde ich die Drüse. nur am
untersten Paar, und. an den beiden obern
nicht. Da’ aber bei ‘meinem Exemplar Siliguae
u recuruae sind (Cassia Tora ß. Linn.), kömte
„diese nebst dem verschiedenen Verbältnifs der.
: Drüsen, wöhl vielleicht -einen specifischen
„Unterschied 'von der Cassia Tora mit ‚graden
_ Schoten abgeben ?_ |
m. ‘Unter dem Namen ‚Nepeta multifiäe
'existiren in den Glirten zwei ganz verschie-
dene Arten. Newenhahr (in Bömers
‚ Archiv 1. 2. S.27: n.32.) führt diefs schon an,
weils. aber nicht ‚welches die. rechte ist.
‚.xN. lobata mihit foliis-'tri- qeinquelobis,.
n
lobis rotundatis- fütegerrimis. ..
Diele ist die N. multifhida des ältern Lin-
-..ne, welche diesen Namen nicht verdient,
: Hierzu‘ mufs »Arma m an, Gmelin u. 8. Wi
2. .T 4 citirt,
a3
z B
fi " ’ [1
‘ , ._ um - 288 —— ‚’ N „
!
- eitirt werden. Sie ist in "Sibirien zu Hause
und von den Schriftstellern ‚binlänglich be-
. schrieben. . 2
2. N. multifhida: folüis bipinnauißdis, laci-
x
“niis linearibus,
Die N. multifida des. iüngern Linng,
"welche in den Gärten häufiger, als die er-
' stere vorkownmt, und gar keine Aehnlich-
“keit mit ihr. hat. "Ihr Vaterland weils ich
x
nicht.. _. er or
18. Capraria biflora Linn. variirt sehr in’
‘ Ansehung ‚ ihrer Blumenkrone,,. bald hat sie‘
künf, bald secha Einschnitte. Staubfäden sind
bald vier, bald füufe, selten sechse. ,
19. Teedia Iucida mihi. — Aiton’'s Ca
praria /ucida muls durchaus’ von-Capraria ge-
trennt werden, da die Fructificationstheile so
.sehr ‚abweichen; ich habe. «daher-: diese mit
Kecht eigne Gattung mit dem Namen meines
Freundes, Johann Georg -Teede, belegt,
der in Deutschland mit: vielem Eifer die Bo-
tanik cultivirte, sich nachmals ein Paar Jahre
der Naturgeschichte wegen in Poriugall auf-'
hielt, und von da 'nach Surinam ‚ging, wo er
gleich nach seiner Ankunft. ‚starb, Er war
von - dem :redlichsten Charakter... und hatte
Fun Zn " nur
\
BD
a}
u 789
nur eine Leidenschaft, die Natur zu studiren.
ı Hätte. er länger gelebt, ao würde, er der Wis-
[4
24
senschaft wahren Nutzen gebracht haben ‚und
vielleicht hätte ein berühmter ‚Botaniker ihm
ein ' Denkmal gesetzt. or oo.
Teediae Char. naturalis, on
Cal. moönophylius, guinquepartitus, oblon-
gus; laciniis linearibus erectis distinctis,
pereistentibus. Crandem explanatie), corolla
- breuior. - : ’ !
Cor “monopetala, "hypocrateriformis, fauce
.‚barbata, limbo quinquehdn, laciniis obtusis,
. suhaequalibus.
8 Lam. Filsmmenta quatuor, subnläta, breuissiraa,
An’ -tubo, conollae, quorum duo inferiora,
Antherae cordajae, | ,
Pist. ‚Germen subrotundum, Stylus Klanien-
‚tis ‚breuior, 'incuruus, persistens.:
..gapitatum, plauum, persistene. u
Peric, Basca subglobosa,, biloculgris, 'stylo.
et stigmate coronata, ', |
Sem. plurima , ‘oblonginscula, 2. 17:
.. -
’
Teediae Char. essentialis. | “
Cal, 5 partitus. . Cor. by;pocrateriformis, quin- .
. quefida, obtusa.
[2
Stigma
Ts 0.0. Sy
%
Pa
/
*
... Stylus brenissimns persistens, Bacca bile-.
u Die, Beere hat die Gröfse einer x Jobannis-
- enthält einen bräunlichen . Saft, der sülslich ”
n ‚ ’ \
f 2090 — . \ .., ’
eularis, polysperma. et '
_ Pd .
„ ö ’
beite, ist von‘ gelblichbrauner Farbe, und
schmeckt, aber. einen ekelhaften ‚Geruch hat.
Die: vertrocknete ‚Beere ‚setzt die oben er-
wähnte ‚Achnlichkeit fort, | . -
ı‘
Von Capraria unterscheidet sich Teedia: x
Ey} corolla \non campanulata "aciniisacutis, sed -
_ bypoörateriformi laciniis obtusis; 2) stylo bre-
vissimo pereistente, - ‚nec longo (in Ospraria
calycem superante), deciduo; 3) Bacca (glo- nu
‚ bob) + hec capanla (oblonga). u
Ob noch ändere Arten hieher gehören, als
„gie lucida Altons, weils ich nicht. Br
a
dr Alyssnm simplex mihi sus Portugal, eine.
neue Art, wovon ich eine Menge Exemplare. |
erbielt, so dals ich sicher. bestimmen kanı,
dafg es keine Varletät ist. |
‚ Planta. tota vix digitalis, pilis stellatis tecta,
Radix simplex, subramosa.
Caulis bi-triunckalis, ex ‚qualibet radioe
. vniems, vel eimplex, 'vel basi subramo-
\ . - 2
wu al | Polia-.
08, erdetus. wu j
|
|
|
|
. F alia im superiori tantum caulis et ramorum
parte sitz, ‚obouata vel Iato „lanceolata,
Racemus caulis vel ramorum . ‚ terminalie,
Er densus, breuis. |
- Flores minuti. _Calyces gecidui, Corolläe |
pallide luteae. u 0
x
Stamina, quantum in siccid. speciminibusvi-
‚=... ‚dere potui, simplicia, qyatuor rnaiora. |
. un si liculae orbiculares, ; compressae: „ vix ‚'emar-
. ginatae, stylo‘ brevissimo coronatae, pedi-
. “ cellis longiores aut ilsdem ‚aequales,
j .. '
E Vom ‚Alyssum montanum unterscheidet es
x “Sich hinreichend ; a) magnitadine multo mi-
.mori; b) caule vnico ‚ner plurimis ex eadem
‚s radice.diffusis; -c) Foliis et siliculis viridibue,
* faliis brewioribus, latioribts ;- e) siliculis ma-
3 ioribus, pedicello longioribus nec breiioribus;
3) ‚stylo silioularum breuissimo,” nec siliculis
aequali; 8) ) corollis minoribns, pallidioribus.
A. simplex: caule simplici basi subramoso,, fo-
- ", Hitsllato- lanceolatis, stylo siliculae brenissim,
nl. "21. Psorakea bil mihi.- Aus dem Würz-
burgischen Garten, in dem ich var vier Jah: '
ien sehr viele- schöne Sachen erhielt, z.B.
pilis stellatis, nec eubtomentosis ‚incanis; d)
die Lonicerz quadrifolia. wert
“
——.
‘ .
,
' etwas kürzer. |
alae mit der carina verwachsen sind, 'alleir |
4
r . ' ”, 74
N “ ’ \ uno
N ” \ -
“ Ne ' ’ Lu . -
Rn 292 — ' -.
ı
1:
4 . ' ‚ , i ?
:P. biflera.:: foliie. Dinpatie, pedunculis axılla-
„ ribus binis, vnillorie, longissimis.
"Sie kommt der P. pinnata ziemlich nahe,
für ‚welche ich sie auch ‚erbielt, unterschei-
det sich‘ doch, aber leicht durch folgende
Kennzeichen: ‘4) die Blättchen, deren-in je-
dem gehiederten Blatt eilf oder dreizehn ge- .
5 "zähle werden, sind viel kürzer; b) ‚die Blu-
menstiele kommen aus jedem Blattwinkel dop-
_pelt,
einfache, die aber. ‚dafür zw&ä Blumen tra-
nur ganz an der $pitze sind ein Paaf
gen; ferner sind sie dreimal so lang als die |
"Blumen, welche sie tragen, bei P, pinnata ,
sind hingegen. peduneuli axillares,, solitariz |
flore‘ breuioxes; c) die bractea unter ‘dem. |
Kelch ist ungefähr wie bei der letztern, al-
lein. der Kelch. ist stärker eingeschnisten, und
ft
[Ad
4 ..
. Vai '
zz. Cauanilles führt von seiner. P. In- .
'gopus in der Dif. specifica mit - an, dafs die
diefs pafst auf viele. Ich finde eine 'sölche _
Verwachsung. bei „Ps. Zigora, pinnata 1,
tentifolia L., ‚tuberculata Willd., corylifo-
‚lia L., bracteata L., und wie ich glaube
‚auch bei P. ephylia h Bei P. amerigana, |
re
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‚ 5 | L,
’
U 0 0m
—er vr
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Du
‘
5 _ ce
2093 —
L., slandülosa L. ‚ hirta L., "valasstina L;
‚bituminosa L. ‚angustifolia Wilkd. ist keine
oder doth’ nur eine geringe Verwachsung
_ dals man die alae leicht von der carina tren-
nen.kann, welche: hier wie bekanntlich aus
zwei getrennten Stücken besteht. ‚Nur bei
+ BR: amerikana, finde‘ ich, dafs die carina ei-
“ gentlich aus einem petalum: besteht, das aber
his gegen die Spitze hin getheilt. ist. — Ich
\ besitze nicht mehr Arten, als die angeiühr: vi
’ ten; andere Botaniker werden gewils noch -
mehr Arten finden, bei denen. die carina mit
den zlis verwachsen jest.
., 23. Mehrere Linneische Cardui ‘sind .
von Roth und, anderen mit dem gröfsten
Recht zur Gattung Ghieus gebracht, weil sie
einen pappus plumosus haben.
Ebe:ı dahin
müssen C. syriacus, argentatus, heterophyl-
lus, monspessulanus Linn.
mosus: ist. ' Die Art,
‚, Carduus chius vorkommt,
und arabicus.
‚ Jacq. gerechnet werden, da ihr yappus plu-
welche. gewöhnlich als
ist eberffalls ein
Unicus, ich bin aber ungewils, .ob es der
Linneische ist.
\
Carduus. mollis hat, wig .
auch Roth anführt, einen pappus plumosus |
« und der ihm, ähnliche, doch .leicht zu unter '
..
Li
schei-
% Ss 294 — ' N ! .r te
scheidende c. eyanoides, wölchen. ich haufig.
bei Schweinfurth fand, ebenfalls. Es wäre
indessen 'zu wünschen, dafs wir einen andern
Charakter hätten, als womit wir uns jetzt
behelfen” müssen, denn der pappus pilesus
geht allmählich in den plumosus über. Der
‚ Carduns‘ polyacanthos ist von Roth mit ei- -
nem pappus pilosus anfgeführe, 80 ‘scheint er
auch dem blolsen Auge, unter der Loüpe aber
. sieht. man, dafs, die Haare gesägt, sind. Einen
solchen feingesägten pappus haben auch C.
defioratus und pyenocephalus ?),.
24» Madia- mellkal Ih der Gmelinschen'
Ausgabe des Natursystems Th.2. B.2. S, 1249.
‚ist folgender Charakter angegeben: , Recept.
‚nudum. Pappus nullus.. Calyx octophyllus.
Semina plano- ‚conuexa. Ich finde die Fructi-
ficationstheile in dieser Art:-
Antho-
. £) Schwerlich wird sich ein besserer Charakter
zwischen Carduus und Caicus auffinden lassen,
>" Der gesägte pappus scheint freilich beide Gat-
tungen mit einander zu verbinden. Da sich _
indefs ein solcher pappus nur blofs durch
die Loupe erkeunen läfst; dern blofsen Auge
aber haarförmig erscheint; so scheint cs mir
zweckmäfsiger ; ‚die mit einem gesägten pap-
pus versehenen Arten zu Carduns, ' als zu
Cnicus zu-zechnen. —S, ' .
le 2 1} ee
.
- j\ ni tho dium decaphylium, Foliolis “omnibus
karinatis;- quinis alternis exteyioribus maio-
- ribus, marginis dimidio inferiori 'membra-
2 . maceis, acutis, apice reflexis‘, -singulis sin-
“ gulas radii ‚corollulas amplectentibus;- int6-
‚merabrangceis, eingulia singulas disci corol:
.. Aulas amplexis.
Eu Corollae inaequales, Hirmapkroditae quih-
‘que in disco, totidem femineae in radio.
— Hermaphroditis corollula tubulosa, limbo
‚rioridus guinis minoribus, : margine tato -
quinquefido, calycis foliolo interiori maior,, _
Femineis corollula ligulata, tridentata, ely-
r > eis foliolum- exterius superans.
‚Stamina, ‚Hermäphroditis: Filamenta
"guinque ‚subulata, breuia, in interiori "corol-
he -latere: Antherae quingue, subulatae,
apice. membranaceae, basi tantum dediter
connexae, facile secedentes. '
pi istillum. Hermaphroditis Germen inuerse’
09 ‚conicum, compressum, incuruum, angnla-
tum. Stylus longitudine staminum, in ex-
| , teriori corollae latere, _ Stiginata duo .reuo-
I". Iata, ‚Pilosa. | Sn |
| : Femineis' Germen vt. in Herm. Stylus hli-
duo ‘renoluta, limbo corollulae triplo
breuiora. - . ,Peri-
- formis longitudine tubi corollae. Stigmata -
Pr
-
a1
s 5 . . . , N
’ 04 '
x — 296 ’ .
Pericarpi um nullum. "Calyx’ slanditur,
Semi na Hermaphroditis er Fernineis similia,
u... okuerse conica, compressa, incnrua, augu-
‚Nata, . Pappus- mallus.: 0. a
' Recepraculüm nudam, a
2 ..
Ein so auffallender Bau’ finder kaum bei -
einem Synzenisten Statt, und ‘wein man will,
/ kann ’man. dieser‘ Pflanze ihre Stelle in “der
Syugeniesig streitig machen, da die Antheren
in keine cylindrische ‚Höhre verwachsen, son-
“ /dern nür an der Basis wenig verbuiden sind,
| und dadurch eine Art Membran "hilden,
Die Pflanze komm bei uns im Freien und
im Treibkasten fort, und ırägt an beideh Or:
‘ ten reife Samen; doch ist ihr Wuchs im. Lande
kräftiger, und sie treibt hier- grölsere Seiten-
Zweige, , - NN ' ’ ‘ _ r
\ „”.
Greifswald, im September, 1799
4 .. ”
x
Zum _
Nachricht von einer Reise nach Porti-
—
—
el nebst botanischen Bemerkungen:
In einem Schreiben an den Herausge: -
nn ber von dem Hın. Prof. Link.
» .
5 -.
- ‚Mit Vergnügen theile ich Ihnen eine kurze
> Nachricht von der Reise mit, welche ich mit
.dem Herrn Grafen von Hoffmannsegge,
"_. vörzüglich zur Untersuchung der natürlichen
Merkwürdigkeiten von Portugal, gemacht habe,
Der Graf. wählte dieses Land vor allen an-
„Ast, und weil er schön vorher durch einen
‚heit hatıe, nicht allein die nöthigen Verbin-
dungen sich zu verschaffen,‘ sondern sich
Landes an Naturproducten zu überzeugen, ‘
Wir gingen -im Sommer 1797 von, Hambarg
zu Schiffe ab, hatten aber eine unangenehme
Seereise wegen der beständigen’ widrigen und
heftigen Winde,’ die uns auch endlich nö-'
thigten bei-Rumney in England ‚ans Land.
IH.B. II. St. ‘U zu
[1
f
” dern, weil es noch sehr wenig untersucht -
halbjährigen Aufenthalt zu Lissabon Gelegen-
auch von dem grofsen "Reichthume’ dieses “
%
RT}
2
N .
/ — 298 — P
/ . ,
j 0»
AU "gehen, - Von dort“ setzten, wir unsere
| Heise nach Dover fort. Dje Hügel von Do-
ver "sind, nicht arm an ‚Pflabzen. Ich führe
nor einige an. ’ Chelidonium Glaucium ist
häufig am Strande, Picris echioides an Bä-
chen, Centaurea ‚Caleitrapa an den Wegen,
Viburaum Lantana in den Hecken, Ulex eu-
ropaeus gehört ‚bekamntlich zu den ‚gemein-
sten Gewächsen in England, ‘Frankreich u.
+9 w., Sisymbrium tenuifolium gemein an den
Mauern (at folia ‚nullo .modo tripinmatifida,
“cfr. Bulliard. 1.335. ), auch gemein um Paris,
-, Chlora perfoliata nicht ‚selten, Melissa -NVe-
pela, Rosa spinosissima, Asplenium Seolo-
pendrium , Crithmum maritimum, Beta mari-
tima und Brassica oleracea an den Felsen
am Meere. wirklich‘ ‚wild, -Frankenia daeuis,
'* Campanula spicata Borkhaus., die ich wirk:
lich für eine besondere Art halte, anderer nicht
zu gedenken; ‘Von Dover setzten wir nagh
‚ Calais über. Sehr häufig ist am Strande Silene
maritima Wither. ‚ welche ich für einerlei
"mit Silene vniflora Roth. und Cucubalus Be-
hen ß. Linn. halte. Wir gingen nach Parig,
wo uns der“ vorireFliche botanische Garten, -
“und die Gefälligkeit der Herin Jussieu und '
_ Desfontaines für unsere Beschäftigungen
N... on yon
» B
\
-
Aa no.
v “ . ’ ‚ ann 299 ——
von grofser Wichtigkeit waren. Jussien
zeigte uns die von seinem Onche Antoine
de Jussieu im Anfarige' dieses Jahrhunderts
in Portugal gesammelten Pfanzen, und Des-
fontaines sein auf der. Nordküste von Afrika '
gemachtes, Herbarium. Die Gegend um Paris
ist bekannt genug, um etwas botanisches von
- ihr zu sagen. Wir wählten nicht den ge-
wöhnulichen Weg über Blois und Bordeaux .
‚nach Spanien, wir nahmen einen Umweg von
‚ : Orleans über Limoges, Cahore, Montauban,
“ Auch, Tarbes, Pau nach Bayonne, wodurch‘
wir einen grölsern, Theil von Frankreich und
die höchsten | Pyrenäen sahen. Nur einige
‚botanische Bemerkungen. . Erica scoparia und
wagans sind häufig in der vormahligen Pro- -
vinz ‚Sologne. Eine Aubia wächst überall im
südlichen Frankreich. in den Hecken, der Ein: ,
etoria ähnlich aber immergrün, und so ab-.
wechselnd, dafs ich nicht zweifele R. izcide,
peregrina und angustifolia sind eine und eben
dieselbe Art, welches guch Bemerkungen in
Spanien und Portugal bestätigen. Bei Cahors
sieht ınan zuerst eine Flora aus dem südlichen .
Europa, die noch reicher bei Montauban wird,
E$ ist eine angenehme Empfindung, wenn
man alles plötzlich so verändert sieht, dafs
Z nn Ua auch
an, -
. t
. als die Blume von A. Linaria: .Eine andere -
ı
_ = 30 —
auch die gemeinsten Pflanzen am. Wege nicht
tnehr dieselben sind, und dieses. ist, wirklich
der Fall, wenn man von den Bergen m ELi-
mousin herabkommt und die tiefen Thäler
von Qneroy oder die Ebene von Montauban
untersucht. Die Weinberge waren voll von
Atum italicum Lam., die Wege mit Seolymus
maculatus, hispanicus, mi® Centaurea ga-
lactites, paniculata, Panicum dactylon, Lotus
Doryenium, u. s. w. besetzt, denn: es wäre
“ unnütz, eine Menge Namen anzuführen, Eine’
Art von Antirrhinum, die uns neu scheint,
wuchs ‚bei Cahors in den, Gründen zwischen
den Weinbergen. Wir nennen es: A. sim-
plex. Caules procumbentes simiplices, in-
ferne glabri, superne hirsuti. Folia inferiora
quaterna; superiora alterna, linearia, carnosa,
elongata. Flores ‘spicati, Calcar exguisitum,
incuruum, Die Blume ist gelb, etwas kleiner ,
bisher nicht beschriebene oder unterschiedene
Pflanzenart findet sich in nassen Gegenden
um Bayonne, nämlich ‚Senecio desquamatus,
Caulis erectiusculus. Folia amplexicaulia pin-
natißda,. laciniis. dentato - incisis, carnosa
Squamae exteriores peranthodii minimae seu
‘
Me Eee te tn
mullae, Dem S. Jacobaea ähulich, aber doch
et . schon
"m, 4
. m
N
1
e
\ — 301 ,— >.
0 Zw
schon durch sein Aenfseres hinlänglich ver-
schieden: Die. Gegend. um. Bayonne ist in.’
botahischer Rücksicht merkwürdig und. den
’ portugiesischen . Heiden ähnlich. Der Kork-
"baum mache. mit einer besondern. Art von
Tanne (Pinus maritima Gerard. aber nicht
Aiton.). die dortigen Wälder aus., Erica. sco-
paria, vagans, cinerea und ciliaris findet man
häufig; auch Litbospermum fruticosum ,‚Ci-
stus gluifolis und. eine neue ausgezeichnete
Art von Cistus, den wir CO. stellulatum nann-, .
ten. Vndique pilis stellulatis tectus, ' Caülis
sußfruticosus, diffusus, Folia exstipulata, lan-
-ceolata, trinernia. Pedunculi diuaricati lon-
. gissimi, foliis et bracteis non fulti, Calyx'
pentaphyHus, foliolig z parum minoribus. -Co-.- _
‚ rolla' Hana vix, calyce maibr, - Gehört 'nach
Jussieu zu Helianthemum. Der Haare we-
gen gleicht er Cist. alyssoides Lam. oder
scabrosus Aiton,, ist aber durch seine Blu-
men, Kelch und den ganzen: Wuchs gar sehr
‚verschieden. Er wär häufig in den Wäldern
. nach Sn Breton Pe '
Von Bayorme folgten wir .der. gewöhnli-
chen Heerstralse nach Madrid. ' Es war zü
opät im Jahre (December und Januar. 1798. } |
U3 u als
I . ur
” — ,
302 u
als dafs vr viele botanische. Untersuchungen
hätten anstellen ‚können. In den Gebirgen
‘ von Biscaya blühten (im Januar 1798.) die
mn
\.
Gipfel war mit Cytions ;diunricasus Cauan,
prächtige Erita ‚arborea, ferner Daphne Lau-
reola, Hypericum Androsaemum uud. einige
andere Pflanzen. An dem Grenzen von Alt-
Castilien, sahen wir zuerst .Mercurialis tomen-
‚Loss, Thymus Mastichina, Santolina TOSMG-
rinifolia, Myagrum hispanieum , Sinapis in-
eana u. ‚dgl. m, : Vorzüglich 'bedauerten. wir
in einer ungünstigen Jahrszeit zu reisen, als
wir .die Felsen um Pancorro sahen, die uns
sehr reich an merkwürdigen Pflanzen schie-
ven. Wir. fanden. noch Arenaria triflora Ca-
van, Saxifraga cuneifolia eiusd. nebst Draba
aizoides, ‚Crucianella, monspeliäca u. dgl. m,
Die Ebenen von Alt-Castilien sind meistens
wär Cistus Jaurifolius und Iuniperus 'phoeni-
eea bedeckt, Qie Bäume sind Quercus Ilex,
seltener Q. velentina Cahan,, zwischen de-
nen. sich zu unserer Verwunderung .: Arbatus
Fva orsi fand, "Auf. den hohen Gebirgen,
‚welche beide Cästilien trennen ,.: saben . wie
einige nordische Lichenes, z.B. Lichen Iuri- '
‚dus Swartz, decipiens Ehrh., scruposus
Schreb. und sehr häufig _L. crassus.. ‚Der .
wel.
>
°
«
Eu
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‘
/ N u
. um 30% ne
"welcher auch an den Pyrenäen. nicht selten
vorkoinmt, ‚bedotkt.
> . -
‘
- Der betanische Garten zw Madrid-gab ums
wenige, Beschäftigung, da er in aller Rück-
"sicht in einem schlechten ‚Zustande ist. ‚Desto
"wichtiger war -uns die Bekanntschaft des‘,
Herrn. Cavanilles, der. uns beinahe vier- -
zehn. Tage hindurch die Morgenstunden "auf-
opferte,‘ um einen Theil. seiner vortreflichen
_ Kräntersammlung durchzugehen. Er liels es
dabei nicht bewenden,. er heschenkte "uns :
' mit einer Menge Exemplare, vorzüglich der
vor ihm zuerst in Spanien entdeckten Arten; 7
die uns nachher in den Stand ‚setzten ,. über | ”
manche Pflanzen mit Gewilsheit zu urtheilen. .
Auch ‚führte er uns bei. den Herrn Pavon.\
und Nen ein. 'Jener hat eine Meise nach
Peru und Chili auf Kosten des Königs mit
Buiz der Botanik wegen gemacht, und N“
‚jetzt mit seinem Gesellschafter Ruiz beschäf-
- tigt, - - die gemachten Entdeckungen herauszus
geben, wovon bekanntlich schon verschiede: Ä
nes‘ erschienen ist. Nen ist nicht allein in
Peru, sondern auch auf den Philippinen und
in Neu- Holland gewesen. Er hat ein grofses -
; Herbariug gesammelt, ; welches C avanilles .
Us’, be-
i
3
r
‚ \ \ oe
DER > 7 Su
benntzt, und woraus er in seinem letztem -
Bande der Iconüm etc, viele neue Pflanzen be-
schrieben hat. Nen ist ein lebhafter, mun-
terer, "freundlicher alter Mann, der uns: un-
/
gemein. interessirte. \ er
‚ Unsere Reise durch Neu-Castilien und
Estremadura, bis an die Grenzeu von Por-
tugal geschah in einer bessern Jahreszeit, i in
dem sehr schönen ° Frühling‘ dieser Länder.
Häufig waren Ixia Bulbocodium, ‚Sisymbrium
- eatholicum, Fumaria spieata, Agrostis minuta,
-' Antirrhinum amethystinum | Lam. und dgl. ID,
N ‚seltener Atropa‘ Mondragora. Eine Anthemis
. bedeckte die feuchten Gründe und ist eine
noch bisher“ nicht beschriebene Art. -Wir
. ‚nennen sie Anthemis praeecox, Caulis ramo-
sus, decumbens, Folia pinnata, pinnis incisis,
laciniis linearibus acutis carnosis non pun-
ctatie, -. Paleae mucronatae, apice et margine
>
fuscae. Der Geruch: ist angenehm,
'Im März 1758 kamen wir in. Portugal zu
Elvas an .und’ begaben uns. von .hier über
Estremoz, Montemor o :novo nach Lissabon.
- Die schöne reiche Gegend um die Hauptstadt
beschäftigte uns bis in den May, wo wir die
‚verbrannten sü sädlichen Provinzen meiden ı muls
ten.
Pd
-
.
. N
mn nt Set
ı
m. ,
ten, 1. Wir reiseten also, über Galdas da Rayıha;
‚wo Schwefetbäder eind, die berühmtem Kid:
ster Alcobaca. und Batalha "nach “ Coimbra.
Wir hatten hier zum Begleiter auf unsern
Spaziergängen den Prof, der Botanik, Hrn,
‚Brotero, einen liebenswürdigen Mann und .'
‚yortrefflichen Botaniker.‘ Er hat verschie-
dene Reisen durch Portugal ı gemacht, eine
“angehnliche Sammlung von einheimischen Ge-
wächsen in dem sehr guten botanischen Gar-
2
ten der- Universität zusammengebracht, er
‚ ‚kennt die. neuesten Schriftsteller, er: ‚schätzt u
und studirt die Schriften Hedwig's und an- ,
derer; kurz wir können noch vieles von ihm
“ erwarten. ‚Schade, dafs seine schlechte Ge-
“'sundheit und seine Lage ihn an der Bekannt-
machung vieler ° Entdeckungen verbindern,
“ Sein Compendium der. Botanik, welches er
- noch zu Paris ‘in poxtwgiesischer Sprache
schrieb, ist 'vortrefflich, aber bei uns gar
nicht bekannt. Von Coimbra gingen wir nach
Oporto ünd von dort durch die ‚reitzende ,
_ Provinz Entre Douro e Minho zum .nörd-
"lichsten Gebirge won Portugal, an den galli-
cischen Grenzen der- ‘Serra de Gerez. "Wir
. kehrten von dort zurück an die heilsen: Ufer
des obern Douro, wo der beste Portwein. ge-
en ı 57 ' zogen :
Di
s
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. y N
r. N
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\ FerE so —
'zopen wird. Das höchste + Gebirge, von Por-
- tugal die Serra ‘de Estrella an den Grenzen '
von Spanien in der Provinz Beira. wurde num
“ antersucht,, obgleich .der heifse Sommer schon
yieles verbrannt hatte. 'Ven dieserh Gebirge
reideten wir ‚über Tomar und: Santarem am
‚ Ende ‘des . Angusts nach ‚Lissaben zurück,
Diese Zeit ist der. Winter für die Vegetation,
‚man sieht keinen grünen Grashalm ‚„ alles ist
dürre und verbrannt, wir hatten also Zeit
genüg,. unsere Sammlungen zu. ordnen und -
zu,bestimmen, Die Regenzeit. im November.
‘. und December beschäftigte 'uns mit Untersu-
chung der Pilze. Im Anfange des Februar _
Ph
1799 verlielsen.wir wiederum Lissabon, um
| die Provinz südwärts des Tagus zu untersu-
’ chen, und wir wählten den ersten “Frühling,
weil alsdann die Zwiebelgewächse in jenen
Ländern in vollem Flor sind. Wir ‚gingen
über. das campo. de Öurique, die hohe und,
| reitzende Serra de Monchigue nach dem. Vor-
gebirge. ‘St. Vincent, und dann durch did
ganze Breite von Algarvina über Lagos, ViE..
lIanova, Fare, Tavira bis an ‚die Grenze von
Spanien, kehrten. dann über Mertola, Serpa,
Evora nach Lissabon zurück, BE oe
\
AN
\
[3 +
/ , .”., \ ge 4,
v
37 7
‘
Da ich, meines. Amtes wegen, ‚nicht Iinger
| Urlaub hatte und verlangen konnte, so ging -
ich ‘im. Frühjahr dieses Jahrs (1799) nach -
Falmouth auf einem Packetboote, von dart
über Plymouth nach London: und endlich
über . Yarmoutä nach Hamburg ' zurück. In
‚ London .verglich ich mein in Portugal ge-
sarımmeltes Herbarium, mit den Pflanzen in
Si ir Jose ph Banks Sammlung, dessen .Ge-
Fälligkeit auch von meiner Seite einen ähn-
lichen warmen Dank verdient, als ihm schon
viele andere Naturforscher schuldig sind. Ei-
nen Theil: meiner Sämereien gab ich Herrn
‚Aiton, um. sie in, dem königlichen Garten
zu Kew zu säen., Mit Vergnügen sah ich,
dafs verschiedene, welche ich vorher nach.
London gerandt hatte, schon in demselben
. Der. Herr 6 Graf von Hoffmannsegge bei
Andet eich 'noch in Portugal, um seine na-
tarhistorischen Untersuchungen" fortiusetzen,
und der Flora lusitanica‘, wozu er selbst die v v
meisten neuen und merkwürdigen Arten vor-
. treffich mablt, die gröfste Vollständigkeit zu
geben. Er hat, wieer mir schrieb, diesen
- Sommrer eine Reise über Tomar, Abrantes
3 \ \ nach
-
'
4
7
308, “-
nach der Serra de Portalegro und Marvao,
dann über den Tagus nach Castello Brauco
| gemächt, ‘und’ist über. Tomar noch Lissabon -
zurürkgekehrt, Er hat viele auch nene. Arten
mitgebracht, wovon ich Exemplare erwarte,
In unserm botanischen Garten zu Rostock
haben. viele Samen gekeimt, und verschiedene.
diesen Sommer .geblühet,. _ Von den letztern
| ‚nenne ich nur, aulser vielen bekannten, die -
ich wiederum € loco natali mitgebracht zie-
hen. wollte, ‚folgende neue Arten: Daucus
hispidissimus, Silene psamitis, Lychnis dieli.
E na, der dioica verwandt, Crepis misrantha,
auch die nicht sehr. gemeine Lychnis laetn.
Die “übrigen botanischen Nachrichten will
ich Ihnen nach der Folge der natürlichen Ord-
nungen mittheilen, und fange mit den Mo-
“nopotyledonibus an, indem: ich die übrigen
auf eine.andere Zeit ‚verspare. ' \
Es liefs sich‘ erwarten, dafs neue Arten -
aus der: Gattung Carex ‚vorkommen würden.
Sie sind: | on
Carex ambigua. Spicae plures, inferioren
- pedicellatae axillares, omnes superne masculae,
inferne femineae, infina feminea radicalis. .
Squamae laxae, lanceolatae, obtusiusculae,
| Ä Ba | palli-
[4
x
:
-
4 .
309 — -
%
pallidae.. Perigynia (capsulae vnig6) subtri-
.quetra, laeuia „ agumine breni simplici, Eine
‚sonderbare Art, die zwischen zwei Abtheilun-
gen in der Mitte steht. Sie fand sich auf gra«
‚sigen Plätzen am Gebirge bei Cintra, ’
Carex ptychocarpg. Spica mascnla termi-
nans -linearis; feminea superior. approximata, -
\ yo . e . o [) [\ .
subsessilis, axillaris, infima radicalis, longisstme .
pedicellata... Squamae lanceolatae, obtusiuscu-
lae, fuscae. Perigynia triquetra, striis eleuar
|
tis, acumine breni simplici.. Mit dem vorigen,
“dem er im Aeulserm ähnlich ist.
Carex depressa. Spica nascula terminans
oblonga; femineae superiores pedicellatae axil-
lares, infima radicalis, "Squamae lanceolatae,
longe acutae. Perigynia triquetra rugulosa,
acumine, breui simplici.‘ Ia den dürren Hei-
den vön Alemtejo. Alle drei Arten haben
„st
sine Spica radicalis, wie: Carex gynobasis
Vil.ue.a. _
«
Carex helodes. Spicae masculae 1-3 termj-
. nales elongatae, squamis lanceolato . linearibus
" acytis. Fuscisz; femineae ;- 4, axillares, pedicel-
‚iIatae, erectae, squamis lanceolatis, apice acuto
serrulato,. Styli tres. Perigynia triquetra, bi-
euspidata. Um Setuval, Gleicht sehr C. pa-
. " N
or - ludosa
1
_
\)
!
/ ®
’
7
u) 310 > use
Indosa Gooden. oder ' acutiformis Ehrh,;
aber die perigynia haben eine viel tiefer ge
spaltexie , Spitze; auch ist der Habitus ‚ver-
‚. schieden,
Carex trachycarpos. Spicae masculae 2-3
terminales elongatae, squamis lanceolatis ‚ob-
tusis; femineae 2-3 axillares pedicellatae, e-
'rectae, squamis dualibus brenibus acutis. Peri-
gynia subtriqueira, aciebus denticulatis, acu-
_ mine breui simplici, Mit dem vorigen.’ .
Ich übergehe einige andere , die noch zwei-
‚Eelbaft sind. Von deutschen Arten fanden
sich nur C. 'panicea, patula, flacca, distans,
flaus, oualis Good, vulpina auf den höch-
sten Gebirgen im Laude,_ muricata, panicu-
lata, maxima, sind aber auch sonst nicht sel-
“ten; arenaria findet sich an den Seeufern.
Von Scirpus- Arten sind palustris, Holoschoe-
nus,.lacustris, setaceus gemein, fluitans, tri-
queter nur im nördlichen Portugal, michelia-
nus'und pubescens Desfontain. am sandigen
-Ufer des Douro und Tajo, 'waespitosus auf, :
den, höchsten Gebirgen. Schoenus nigricans
ist gemein, mucronatus an den Seeufern nicht
selten. Dem Standorte und den Charakteren :
"zufolge halte ich Crperus capitatus Vandell.
für
”
wine ZIE um on
\ »
für einerlei mit dem letztern. -Da Vandelll
keine Pflanzen mehr kermt, und kein Herba-
rim zu haben scheint, so sind wir über sehe
“ viele von ihm beschriebene Arten in Unge-
wifsheit. geblieben, Cyperus longus ist‘ sehr
gemein, flauescens und Fuseus sind seltener,
Eine neue Art -ist
:Cyperua macrostachys.. Radix fibrosa. Cul-
mus trigueter subnudus. Vmbceila pluries com»
posita, spicis “alternis linearibus; elongatis.
Squamae rhachin obtegentes fuscae. Inno-
cus halepensis und Cyperus longus, von dem
chen und die Hülle schr- unterscheidet.
‚Ueberhaupt - genommen ist Portugal, so
wie Spanien, nicht schr reich an Gräsern, weil
der Boden zu dürr und mit zu vielen Ge-
eträuchen bedeckt ist. Eines der gemeinsten
deutschen Gräser, Poa angusufolia, findet sich N
dort nicht, von Poa triuialis amor. (P prä-
tensis Willd.) haben wir nur einmal einige
zweifelhafte Exemplare gefunden; nur die
P. pratensis autor. (P. triuialis Willd.) ist
nicht selten. So fehlen mänche andere äufseret
lucrum tetraphyllum, vınbellam vix supe- .
rans. In nassen Feldern bei Tomar mit Hol- .
-er sich durch die Wurzel, die längern Achr- |
x
gemeine
-
— 312 — “
gerkieine deutsche Gräser. Doch entdeckten
wir folgende bisher unbekannte oder ‚nicht
| genan unt@rschiedene Arten.”
‚ Phalaris Luberosa. Culmus erectus, basi
odoens; panicula cylindrica, spiciformis. Ca--
lyx valuis lanceolJatis, dorso integris. Valunu-
lae accessoriae (nectaria) minimae. “Corolla
‚ pilis raris adpressis. Viel'gröfser als Ph. Bul-
boss, auch von der Ph. nodosa durch manche
Kennzeichen unterschieden, ist aber mit bei-
den verwechselt worden. | Bu ,
Phalaris explicata, "Culmus ' ramosissimus
procumbens. Folia superiora dinaricata. Spica
tylindrica, e vagina foliorum subinfläta exce-
‚dens. Calyx corollam subaequans, corollae -val-
vis subaequalibus, "dorso ciliato-scabris. Fin-
det sich ‚zugleich mit Crypsis aculeata ß.
willd. oder Phalaris schoenoides an den san-
digen Ufern des Tajo und Douro, der ie
- auch ähnlich ist. . s
Agrostis Juressi. Folia plana, :ligula breui
‚obtusiuscula, Panicula contracta. Calyx val-
vis subaequalibus obtusiusculis, ' dorso serru-
latis. Koinmt der gemeinen A. hispida'Willd.
sehr nahe, hat .aber eine ganz andere Rispe.
Wuchs auf den fruchtbaren Wiesen am_ Ge
“ | Tez.
“a_. ._. —
MERuEEE zu 7 + Ber
'. sez. Agrostis. hispida haben wir nicht in
Portugal gefunden, aber zu unserer gröfsten
Verwunderung die. ächte A. eapillaris Linn,
‚ welche nach Smiit h in Lappland wachsen soll,
häufig auf trocknen dürren Bergen.
Agrostis flifolia, Culmus ramosissimus, Fo-
lia 'inuoluta, Aliformia, tenerrima. Yanicula
eontracta. An dem Seestrande bei Trafferia
im Baasen, ı -2 Fufs hoch. Agrostis australis
Vandelli oder Milium lendigerum Linn. ist
häufig um Lissabon,
‚Chaeturus. Calyx gluma biualuis, vniflors,
valuula altera apice aristata. Cor. biualuis
mutica. Flores subspicati, deutibus rhacheos
elongatis insidentes. Der sonderbären Inflo-
rescenz und dee gleichfalls sonderbar gebilde-
ten Kelches wegen, scheiat diese Pflanze von
" Agrostis versch;eden. Nur eine Art, ‚Ch. fas-
eiculatus, ob flores fasciculatos,' ist ein klei-
nes in den dürren Heiden von Portugal nicht
seltenes Gras. se
. Stipa gigantea. Folia connolusa, Pabicnla
diffusa. : Arista ex emarginatura yaluulae co-
röllinae, glabra, semine quinquies et vltra
longior. :Die Stelle, wo die Granne befestigt
ist, lälet es ‚zweifelhaft, ‚ob. man ‚däeses Gras
U. B. 1. St. x | zu
\ [4
SA
/
=
. 1}
4
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”
\ Bd 15 Zube PETE
!
zu Stipa oder ‚Auena. zählen soll. Der Kelch
aber ‚ist immer. ‚einblumig. . 'Ein .prächtiges
Gras, 6-9 Fuls hoch, die Rispe, zuweilen - £ie
nen Fufs breit, An den Sandhügeln bei Se-
tuval, Bellas, und am "südlichen Abhange der
Estrella fanden. wir es nicht selten, ‚Sıipa
. paleacea ist häufig um Lissabon, St. tenacis-
sima aber selten im Lande, und nur am Cap
© St, Vincent,
[4
>
.Äuena. ‚panicea. _Folia plana, yaginis hirsu-
‚tis. Panicula contracta. "Cal, 2- 3 .Norus, Cc9-
rollae valnae bifidae,, arigtatae, ärista e, dorso ”
‚ flore ‚duplo‘ longior. . Der Audna loeflingiana
sehr ähnlich ,,. doch. aber verschieden. Um:
Lissabon, OPorto im Sande. on
sv
Anna 'pallens. Folia setacaa: Panicula- ra* .
mis airectis. "Cal. biflorus; flosculo altero ari-
stato, Altero muticoy corollig hirsutis. Der
Av. elatios ähnlich aber kleiner, auch sind die.
‚Blätter verschieden. ' Anl der Serra da Ar
rabida.
° Eine Auena; welche i in den deutscher. Gär-
ten oft als Av. sesquitertia gezogen: wird, aber
nicht receptaculum barbatum, sondern‘ corol-
- las hirsufas hat, wächst häufig wild um Lie-
sabon. ° - Herr Leibmedieus Pott nnterachei-
, det
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der sie. schon: lange, und. nennt ‚die Auena
‚barbata. \ B . u)
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Bromns Festneoiden. . Folia plana, 'gläbra;
- Panicula ramis paucis arreciis. . Calycis val- °
vula altera 'spiculae aegqrıalis, altera triplo bre-
vior.' Arista Aosculo breuior. Im Sande jen-
ur
seit des Tagus. er
4
. Festnca ‚eiliata, Colmus adscendens. Folia
Condolara, planaue,' glabra. Spicnlae racemo- '
bac, pediceltis dilatatis! ‚Calyeis valuuta alter
minima. Corollae valuula exterior marglıte
Jonge' ciliato ‚ arista Aoseulo- snbaequalis., Am.
sandigen Ufer- des. Douro bei OPorto. |
' Festuca pyramidata, Culmus adscendens.
Folia sicca conwohna blabta. “Spicımae race-
mosar pedicellis ditatatis, subtriguetris, pi
culae subaequalibus. Calycis valnula altera
minima, Corölla non ciliata. Im tiefen Sande
jenseit des, Tagus. g
u “ Cynosurus effusus. Folia plana, ligula a-
Cuta elongata. Panjcula laxa. Bractcae lan-
| ceolatae, acutaeı Eine ausgezeichnete Art. Die
Blumen sind wie am C: echinatus. geformt,
haben-aber eine :ausgebreitete Rispe. Findet.
, aigh. auf den. Wiesen um Gintra wad, Caldas
da Bayoba, : .„ ‘ '. a oe
ml Ka 0» Die
316 m | -
Die ‚einzige europäische Palme , Chamae- -
Tops humilis ist gemein in .‚Algarvien. - Jus- .
"sieu’s Beschreibung in den Gen, pl, stimme
. „mit: der Natur am besten überein. Die Aspa-
‚ sagi des südlichen Europa, albus, aphylius und
acutifolius sind um Lissabon recht zu Hause.
— Folgende beide Arten von "Iuneus scheis»
‚ nen neu, /
Iuncus valuatus. Culmus foliosus. Folia
»compresso-teretia, valuata (nodoso- articnlara
‚vulgo). Flores capitati, capitulo laterali et
. terminali . bractea. sufulto. Wuchs in den
sumpfigen Feldern von Montachique. mit Oe-
" jranthe globulosa und einer neuen Silene.
Iuncus Iacteus. Culmus foliosus. Folia ‚plana,
pilosa. Panicula contractä, Calycis foliola ae-
“ qualia, bracteis ternis dnplo longiora. Zwi.
schen den-Felsen am Gerez, Von Iuncus al.
bidus unterscheidet er sich durch das ganze
Aeufsere, die gedrungene Rispe, und die län- |
gern Blumen gar sehr; von. Juncus ziueus
durch. die foliola calycina aeqnalia.
| Ueber die Colchica sind wir noch i im Zwei-
- fel. Ein Colchicum , unserm C. autumnale völ-
lig ähnlich , wächst auf den trocknen Hügeln |
um Lissabon, nur sind die Blumen, genau
‚betrach-
Pd
f D
317
betrachtet "bunt ‚gewürfelt, wie die‘ Blumen
von Colchicum variogatum seyn sollen. -Allein
._ folia vndulata haben wie nicht entdecken kön-
nen. Der Standort, da cs nie auf feuchten
Wiesen vorkommt, und die Farbe der Blumen
unterscheiden es von C. autamnale, Die zweite
Art findet sich ebenfalls anf trocknen Hügeln,
blühet mit der vorigen zugleich, treibt aber.
die folia linearia bald nach der Blüthe her-
vor, und hat, was sehr merkwürdig ist, eine‘
bis an die Basis gespaltene Blumenkrone, wie
Bulbocodium, dach aber drei Griffel. Die al-
ten Botaniker nennen sie nach l!’Ecluse C,
möntanum,. da aber die Neuern der tief ge
spaltenen Blumenkrone nirgends erwähnen,
so lälst dieses den Zweifel zurück,_ab unsere
"Pflanze das wirkliche C. montanum :sey. Al-
lioni bildet unter diesem Namen eime ganz
vorschiedene Pflanze ab.
‚Die Tulipa syluestris des südlichen ‚Eu-
ropa ist sehr durch ihre ‘viel kleineren, mei-
stens aufrechten, röthlichgelben Blumen ver-.
schieden und verdient unterschieden zu wer-
: den. Wir nennen sie:
Tolipa ‚australis. Folia linearia. Flos ante
‚authesin mutans, - :dum floret erectus; Petala
X 3 0 recta,
"recte, : Sie findet sich haus in.’ den. dürren
Heiden. 4 r . a
Eine sehr gemeine. Pflanze in Portugal’ ist
‚ Änthericum planıfoliurm Linn. nach Van-
delli, ung erachtet Charakter und Beschreibung
“ sehr fehlerhaft sind. Linne sagt sogar scapo
lanate, woven keine Spur, zu ‚finden ist. Van
delli hat diese Pflanze, warum, läfst sich
N ‚schwer begreifen, nachher noch einmat ‚als
N A. Matthiazi beschriehen., | Das "Anthericum
ossifragum ist häufig an den_ Bächen auf den
\ höchsten Gipfeln der. "Estreila und des Gerez.
4 “
„2 An: "Seillis vet Portngat, ‚sehr: reich Die
Scilld: waritiine wächst überall, Sa’ hyacin-
shoides (Bulbus eriophorus antiq.)’ deten Va- _
terland -Linne unbekannt war, findet sich
auf:den Hügeln um Lissabon, Sc. peruuiana
bedeckt die Wiesen an den Berge bei Cintrz,
Sc. italica ist häufig um Cap St. ‚Vincent, Sc. |
Sampanulala Aiıon (Hyac. eerhuus Linn.)
häufig i in Algarvien, und Se. autunmalis überall
auf den trocknen Hügeln. Es ist ums nicht
ı geglückt Sc, Iusitanica Linn; za fi nden, die
Scilla odorata kommt ihr noch am nächsten.
Mauche JY’flanzen 'sind ursprüngliek aus Por-
tugal- in die Gärten gekuinmen, ‚ungeachtet
PP GE oo . ,‚. em
x
’ _ 319 u “.
ein anderes Vaterland angegöben ist; als .Scil.
la peruuiana und hyacinthoides, Ornithoga- .
kan arabieum, Chenopodium wmbrosioides. und
Botrys,u. a. m. : Dagegen haben wir gerade
die, welche den Beinamen lusitanica führen,
gar nicht oder doch sehr selten gefunden als
Parietaria lusitanica, ‘Lauatera lusitanica, Ex». :
‘chium lusitanicum, Cynoglossum lusitanicum.
Nur Genista lusitanica ‚sehr selten. _ Fol-
j gende Seiliae scheinen uns neu.
Scilla monophyllos. Foliuma vnicum,, ob- .
- longo: lanceplatum, Pıacemus breuis. Bracteae
solitariae, demum pedicellis minores, . Corolla
patentiuscula. Diese kleine Pflanze mit klei-
nen angenehm blauen oder weilsen Blumen
ist häufig iın Sande jenseit des Tagus. \
\ Scilla odorata. Foli- "plura,. Iinearia, Ra-
cemus oblongus. Bracteae solitarige, pedicel-
lis demum minores. Corolla . patentiuscula.:
Diese durch ihre schön blauen, . wohlriechen-
. den Blumen ausgezeichnete Art, findet sich '
häufig- in.den sandigen Gegenden. von Algar-
vien ‚um Lagos. und Cap St.. Vincent, |
: Seilla macrogond. Folia- plura, linearia. Ra-
comus oblongus. Bracteae binae. Corolla cam-
panulata, ceraua. Filamenta petalis :parsia
on ° 2. x4 “ ad-
r
» \
ee.
I.
’ BR Kr
’adnata, cum stylo corollae. subaegqnalia. . Bei
| Bellas und auf der Serra da Aryabida. Kommt
der ‘Sc. campannlata Aiton. sehr nahe, aber
die Staubfäden sind weniger mit der Blamen-
krone ‚verwachsen und länger. _ ”
\ Scilla ‘vnifolia Linn, ist id den Heiden
N von‘ Portugal nicht selten, aber zum "Orni-
TE thogalum zu rechnen, Aus dieser Gattung
. \ finden sich O, ‚narbonense und umbellatum
überall, ärabicum auf den Hügela um Lissa-
Ä bon, ‚und folgende neue’ Art, wu
| 0. roccense. Folia plüra, linearia, scapo
saepe longiora. Bacemus breuis, pauciflorus,
' "Bracteae e lata basi longe acutae, pedicellis
duplo longiores., Corolla campanulata. _ Auf
dem Cabo de "Rocca, Die. Pflanze ist 4 6
_ Zoll lang, hat aber ziemlich grofse Blumen, _
und gleicht dem Ornith, enifolium. | (Seilla
Linn.). u /
©. pyramidale findet sich nicht in Porta:
gal, ungeachtet Linne sagt: Hab. in collibus
| Lusitaniae. Dieses kommt daher, weil Löf-
‚ling in seiner Reise sagt: O. pyramidale
war auf allen Hügeln in voller Blüthe. Löf-
ling schrieb dieses im Monat August, wo
alles mit Scilla marisima bedeckt ist, .die
\ 0 Linne
/
\
ya
!
ya 328
Linne nirgends. anführt. Es jst gewils sehr |
zu wundern, dafs Löfling diese bekannte
Pflanze. so. ‚sehr verwechseln konnte, Ze
v [4 " :
Narcissen sind. nicht so gemein” in Porty-
..gal als in Spanien; die häufigsten sind Nar- in
cissus Bulbocodium, Tazzetta, auch in Älgar-
vien. N. Tonquilla, Leucoinm autumnale ha-
ben wir in grolser Menge wieder gefunden.
Von diesem untetscheidet Herr Schousboe
t (den wir das Vergnügen hatten in Lissabon
zu-treffen) eine andere Art, welche er in der
| Bärbarei gesammelt hatte, und die aber auch
' im Frühling üm Lissabon nicht selten ist.
- Sie unterscheidet sich durch ihre spathä di-
- phylia. Es kommt auf Versuche an, ob beide
wirklich verschieden sind. Ich habe Zwiei
. bein von beiden- ‚Arten mitgebracht,
a Be er
‚Es gibt verschiedene Arten von Iris in
Portugal. Iris Biflera Clus. ist häufig. auf
den Hügeln, um Lissabon, und gewils von
‚der sibirischen und eigentlich Linneischen,
Iris biflora verschieden, welche ‚auch in un- |
sern Gärten nicht: selten ‘ist. Die schöne
and seltene Iris. alata Lam. fanden wir an,
derselben Stelle in Spanien, wieder, . wo sie’
eiwa ı vor zoo Jahren VE cluse sammelte, auch,
u x 5. ‚haulg
„
%
— r 322 — _
häußg bei- Elvası in. ‚Portugal. - Iris, iunced
J,am. findet sich..auf der Hügeln..um Lissa-
‚bon. Iris..Sisyräreflium ist die.gemeifiste Art}
Iris Zurida nicht selten; auch ‚finden ‚sich Iris _
‚Kiphtum, ‚Rörentina, „fpetida und Bseud- dco-
rüs ‘n Portug galı
r
hi IE en
2: ‚An Orchideis ist, ; dieses Land reich. Die ..,
Kalkhüg gel um Lissabon „ besonders gegen Bel-
ins zu, und die ‚Kalkberge bei Setuval sind
besonders voll von diesen schönen Pflanzen,
ö. pyramidalis, globosa, Morio (wahrscheinlich
von ©. longieornis Poiret. nicht, verschieden),
sind gemein; die prächtige, O. papilionacea
wächst auchbei Setuval, Seltener ist O. aborti-
va bei Aldea des Mouros, latifolia bei Coimbra,
und maculata ‚am ‚Gerez, ‚Eine, ganz neue
Art, Fanden wir an, der Serra. da Arrabida ; ADk
den” dortigen schattigen Lorbeerhainen. ”
""Otchis intrche, "‚Bulbi iudidisi: Spica deüisi-
usöula. Bracteae ' 'germine breulores, Calcar
breuissimum. ': Petala "conniuentia“, basi con
nata Kabium’ tihdum, Jachniis subaeguali- |
bus, media z-3- dentata, ‚Sie wird etwa eid
Men Fuls hoch;- hat kleine weilse” Blumen,
auf der Unterlippe ‘mit rothen Flecken, und
jet der O.- vstulata noch au ähnlichsten,
doch aber hinreichend verschiedem, I,
Fe Eine
/
j
Zn
_ 323 BL “
<., Bine: ändereiärt "ist. ohne! Zweifel: Inik- Or
chüs.. mihitaris worwechselt worden: ont
’ O. löngieruris. Bulbi. indinisi, ‚Spica densie-
sima. Bracteae germine breuiores. Petala. al Bau
stirieta (non confluehtia), conninentia, 'apice
palula, Labium trifidum,, lacinia media 'trifida,
enfud Häciniae laterales longissimae, angustiesi-
Be, fäntermedih‘ breuior.: Am nächsten’ kommt
sie ‘der O. tephrosanthos Villars. Husß
auf den Hügeln um Bellas. ....\ sie...
x ö
ı
Nur ein Satyriam findet sich in "Portagill
‚aber : eine ausgezeichnete neue Art, in dew -
Hainen ander Serra da Arrabida,;, und dei -
Fichtenwäldern um Setuval: , -
Satyrium” diphyllui. Bulbi ‚Andiiei, Folia
‚duo amplexicauliä, oualia, ' "Spica laxa , 86-
made. -Bracteae. ‚germine. 'parom longiores.
* "Galcar brenissimum.. "Petala länceolata, subre‘
Hexa. "Labium triidum‘, ldciniis lanceolatis _
integerrimis, Die Blumen ..sind klein und grün.
* Die schönen portngiesischen Abarten der
Ophrys. insectiferas die zum Theil’gar, nicht
beschrieben, zum Theil nicht gehörig ang’
‚ "einander gesätzt sind, will -ich hier noch zu-
letzt charakterisiren, ' Sie sind alle sehr aus-.
‚gezeichnet. verschiedene Arten. .- —
=
| 0.000 Ophrys,
hi
Pa
/ N
>
324 a,
..Oplirys: Jutas:: Folia: canlina' lanceolata,. Brac-
teae Noribug-aen.longiores. Petala 's, expansa,
lauceolata, obtusiuscula, viridia; z interiora
‚ breuiora. ; Labii laciniae -lateralis non erectae,
media rotundata,. emarginata, non appendi-
culata, hirsuta ,. limbo et maculis duabus. Vver-
sus basin Bauis. O.. luteg- Cavanill. Icon,
2 insectifera. e. Linn. Häufig auf den Hü,
geln um Lissabon. In
Ophrys fusea, Folia ‚caulina lanceolata.;,
. Bracteae fioribus non longiores. Petala 5, ex-
‚pansa,. lanceolata, obtrisiuscula, viridia;. 2 in- !
teriora parum breuiora. 'Labii lariniae latera-
‚les non erectae, media. rotundata; emargli
‚nata, non appendiculata, hirsuta, fusca. O.:
insectifera cd. Linn. ‚Häufig um Lissabon.
. Ophrys. Speculum. Folia caulina: lanceolata. x
'Petala tria: exteriora expansa,"acutiuscnla, vi- .
zidia , interiora'dao acuta, purpurea. Labii
- laciniae laterales erectae, media rotundata
ermatginata non appendiculata, ‚medio glaber-,
" rima, caerulescens, limbo villoso fusco, ©.
insectifera Ö. Linn. O. muscaria Lam. Fl,
fr. OÖ, Scolopax Cavan, Auch Poiret ge-
denkt. ihrer: in seiner Reise. Diese beson-
‚dere schöne Art ist um Setuval bäufg.
O Bhrye
&
I)
a EP
— 37 5° . , oo Y
.»:Ophrys Arachnites. 'Folia caulina öblango-
lanoeolata. Bracteae Aoribus multo longiores,
_ Betala tria exteriora oblonga, obtusa, inte-
‘riora duo acmta purpurea! Labii laciniae la-'
-»terales öbsoletae,. media rotundata) emargi- ;
‚ nata, appendice carnosa in emarginatura,
-fusca ‚. ambitu Aaus, apice villosa. Von Ophrys,
Hal 1. Hist. m. 1266. icon..t. 24. ‚ind -Arachni-
tes fueiflora Schmidt FL boh. Tom. ı. ‘p. Fr
76. nur durch geringe Abänderungen verschie. -
‘den. Häufig um Lissabon auf den hö ihern
Hügeln. Unsere deutsche 0. myodes: findet
“ ‚ sich in Portugal nicht.
' Ophrys Eombyliflora, Folia calbılina oblöngo-.
lanceolata. Bractese germine breuiores aut
-
»
äequales. Petala tria exteriora oblonga ‚ obtusa,
duo interiora nulte minora, reflexa, acuta,
\lomnia viridia, Labii laciniae laterales acutae,
deflexae, media rotundata vix emarginata,
fusca, villosa, apice appendice carnosa trian-
- gulari. ‚Diese Art haben wir nur um Tavira .
in Algarvien gefunden.
Opbrys ’ picta. Folia caulina lanceolata.
Bracteae Aoribus multo 'longiores.. Petala tria
exteriora lanceolata, acutiuscula , viridia, "duo :
> interiora linearia, acuta, purpurea, Labii la-
| ciniae
€
Ky
x a . I ._ \
4 \ rt \
N. [di
»
u 326 —_— i - u t
ciniae laterales. bipartflae, altera parte sur-
sum, altera deorsum versa; media emergi-
nata, ‚appendiculata, füsco - Aauayue. varia,
Ist nächst O. Speculum die schönste Art. Wir
fanden sie bäufig an der Serra da Arrabida, /
Ueber die Dieotyledones und Acotyledone
werde ich Ihnen zu’ einer andern Zeit eine
kurze vorläufige Nachricht mittheilen.
.n
Iı
mn Tr Te
“I. Auszüge aus Auslahdischen‘ i
n.’
Bo Dr ieh
Wer ken, s
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’ ” . &
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‚. Eclogae .amerjcanae seu descriptiones
plantarum ‚pragsertim Americhe merk
Jionalis, nondum cagnitarum.. -Auctore
Martino‘Vahl, Profess. regio et plu-
rium academiarum Sodalı. Fasc. {I. Cum
“Tab. (X) ’aeneis, Hafniae, 1799. Im-
' »pensis "auetoris. 56 p. in Fol. ma].
D
- . * . ”’ Ü
r “ ® -
a. ’ . ”
Tusticia,
1. rubra, racemis terminalibus solitarli sim-
„. plleibus, bracteis setaceis, foliis lanceolatis.
\ Hab. ad -St. Marıham! von Rohr, h. _
‚Collacatur inter I. nitidam et strietam. Acce-
dit. ad 1. bracteolatam lacq:, at fölia malto
. angustiora.
‚I hicrophylia, foliis aggregatis ablongie sub-
‚_amealisque, pedunculis vniflorie longitu-
dine Foliorum, spjnis axillaribus breuissi-
mis rigidis. ,
I. migrophylia,: ba, March, Tabl, Encyclop,
Bas - P-37. Hab
\ .
,
+
t
\
—.,.,.5 —
Hab, in insula St. Crucis, ‚Weat. u
A Tusi. spinosa differt. Pedunculis eniflorie,
difficile veio limites inter misrophyliam etar-.
matam. S w. determinantur. Habitus certe diver-
sus et 'folia multoties minora, an mod6 varie-
tas? num pedunculi- in I. 'armata longitudine
Tolioram vel breuiores, ignoro, cim desunt
in specimine "herbarii‘ mei. Collocanda post
J. spinosam. | i .
-Verbena.
V. aristata, Folie oblongis serratis, spicis
“ elongatis, bracteis oualig acuminatig semine
. longioribus,, caule fruticoso,
Hab. in America meridionali. von Rohr.
%. — A Verb. mutabili lacq. difert: Folie
basi sensiyp in 'petiolum attenuatis, nec su-
bito acuminatis: bracteis ouatis, in: aristam
desinentibus, nec lanceolatis acutis:. calyci-
bus bractca. breuioribus nec Jlongioribus.
Vi scabra,, spicis filiformibus, calycibus fructi- °
feris patujis ouatis, foliis ouatis scaberrimis
[4
serratis, supremis alternis.
. Hab. in America meridionali. von Rohr. —
Affınis Verbenae vrtieifolia.
vo. N
[2
J Piper. ’
_®. mierostachyum;- follis sblonigis acaminatis,
. basi
Sn
Zu “ u 329 —
. ‚bgei aeqnelibue, subtns Kengais,;‚opie bre-
I 00,7 vissimis- mucronatis, w
| ; Habitat i in Caienna.. vop-Auohr. Ra Äc-
"sedit ad P. Tugasup in.primg, fgscic., Aeseyiptum,
at. Folia ‚migor,. supra Iaegjesima, syhtus ‚qui-
dem. venosa, non vera .rugosa, xt ig, ilo „ hasi
achta.» ‚peduranli petiolo .breumreg, , :
u P. ‚grande. Foliis ouatg-oblongis acuminatig
nn multinerniis, basi „pesieliaue . AggHalibus.
Bus (Tab. It.) oo, .:
. Ad St, Martha legit von. Rohr w— A
x
Bip,; macrophyllo .Cel, Swartzii, dilfert. De a
duncalis non, -appendiculatis.. .:
E02 ”
-
.
Commelina.
Q. serrulata , pedunculis 'axillaribus subsolita-
1. Pils hultiHoris, faliis lanteolatid, margine
„ "- serrulato-scaberrimis, vaginis ciliatis,
= Habit. in Caienna. von Rohr .,
N 0 'Schoenus, . |
s. barbatus, ‘culmo triquetro nudo, inuolucris
subpentaphyllis reflexis foliisque Pilosis, ‚ca- '
pitulo terminali gleboso., °
Hab. in India occidentali. von Rohr. 2
S, ericeps, culmo triquetro_ Folioso, peduncn-
lis axillaribus termigalibusque, capitulis glo-
| :bosis’ subternis: intermedio sessili, i
re IB. I. St. .Y S.
>
En 3 EB |
5 Viölnschöenöiäts. "her! söc. ea ‚Pat. Par.
P.t.p. 106 EILEIRS ER re
. Babin! in ‚Re meridianali, von Kbhr.
SB: yolypmlur, “chtind’ triquietro Follöso; follik
4 aaik dbYsc“ margi Yrinibusgutr Beabrig,‘ pin
Pie dekompbeitis & äxtllaribun. © Beiiteyiich
rn ‚Habir. ih Montserrät. Ayan — ‚Hatlla%
u T "Marisei at folia mars gine no’ era" pt
«alae- anüstlöres, acutad:- -gpiedrad. ° ei til
$. rugosus, culmo triquetro folioso, "pechn-
Po colis cörymbbsis üistantibite‘,” ßfenlie ouatis
- aduiis; semähibus vodilätd- rugokist" .J
_Batbit. in America 'Meriälonali. von Roh: rt.
— Affınis $. suringmeusi, differt. vero spicu-
lis. ouaps aehtis; ned. eylindricg <- subulatis;
sqnamip oyatis, nes lauceolatig; seminibns fla-
vis rugosis , triplo minoribaus,.. nec nigris lae-
vibus,. A Sch: gracili Cei. Swartzii differt.
_ Culmo crässiore, foliis Iatioribus, corymbis
non remotissiwis, spiculis non tereti- lineari-.
| das, nee zlumis linearibus, '
-
. ’
. | : Cyperu 3. u
c. aphyliis, aphylius culmo triquetro basi va-
gimato, vmbella subcomposita inualucro di.
' . phylio adaeguante, spiculis subternis,
„+. Hab. in insula Trinitatis. von BHohr, _
Burn . " E | C
!
En ze: ur 25
C. viscasus, Ait. u \ Ba Pa
G. elegans. Rottb, deseript, et icon, P- 34.
2.6. fg. BE N.
'Specimina ©. viscidi tam a Thouimio
‘
%
-quam' horto Kew. habui, G. efegantis abi ipso
Mortböllio, 'ideoque affirmare audeo cas
“esse eitsdetn speciei. Sub nomine -C.elegan-
eis alind. gramen misit von Roh rt; cum Hgura
Sloanaei Cyp. elegantis. Linn. in omuibya
fere congruens, nisi quod ‚epicalae plures ses-
- siles in centro ‚vmbellae et vmbelllae quam
in Rohrii; huius descriptionem his quoqne
"addere Iubet;
C: elegans, vmbellulis subtriradiatis subtrispi-
° catie, spicnlis linearibus, squamis obeorda-
'gjg subdistentibus mucromatis‘ patelis',. iänd-
'luctis planis. | z \
4
‘, Cyperus panicula sparsa ferruginea. esmprense
elegantissima. Sloan. hist, ia. 1. p-117.
ehe
Cyperus elegans. Linn. Syst. Veget. 'P. 97.
-In India oceidentali kegit von Rohr. ı
e 'scopellatus, vonhellis subhexaphyllis, vn-
bellulae radiie alternis confertis ramosis Fasci-
eulatis aphyllis, spicnlis lineari- lanceolatis.
C. scopellatus. Act. soc. hist. nat. Par. ı. p. 106,
Habitat in Martinica. von Rohr.
)
Ya "Fur
-
2, \
Bel 332 PR ur \
- Fuirenia | en .
F. simplen. vmbellis‘ simplicibns. radiis ternis \
nn quinisue monostachyis, spicis ouato- ‚oblon-
gie, foliis.linears- Kinceolatis.-
AA, Boca chicam Iamaicae legit- von Rohr. „
FE. obtusiflora, embellis- subeompositis, spicis u
Be vtrinque obtugis squarrosis.-
. :Habit. in. America. neridionali: von Rohr.
u Primo intuith, tam 'similis priori, vi facile
” eandem essc 'erederes, cum” vero figura spica-
“ rum, praeprimis vero figura petalorum difert,
‚apecio esse diuersam vix'dubite, . Quod calyx_
'et corolla in hac specie adsrnt, aeque ae in
priori, si setae tres tanquäım foliola calycis con-
- siderantur ‚ omnino cerius sum. ‚In insequente
autem nunquam ssisi Foliola tria, potius_ caly-
5 ‚c16 dioenda quam petala corollae, ‚vidi, quaw-
„vis spicas nUMErOsa8 examinani, nec alter
:Aoscalum innenit Rottböllins, genere 1a-
u = den non differre guader structira omninin
- partium. ul. j
“n. Ä F, vmbellata , vmbellis 'compositis, spicie ob-
| - longis ag ggregauis ‚sessilibus , foliis lato- lan-
7
ceolatis elongatis. ©
“F. umbellata. Kottb, Äencript et son. !p. 70.
ag.” .
oE paniculata, La Marck: Tabl, Encyel. pP.
150 139 ZZ u Misit .
ft
.
0
” Habit. in insula Trinitatis. von Rohr.
di
L) -
zul +} Be
Misit von Rohr. .
Aristida. u .
A. capillacea,' panicula coniracta elongata ca-
pillacca ‚ aristis aequalibus diuaricatis nudis,
A. capillacea, La Marck. Tabl. Encycl.
P 156. ‘s | „no »
Habit. in America meridionali. von Rokr.
— Arist. setacea. Cecl. Retzii differt culmo
bustioribus. _ \ u
Be Cissus..
.C rhombifolius, pubescens, Foliis ternatis Ber-
“ rnlatie: intermedio rhombeo ouato, laterali-
bus semicordatis. ,
‚Virscta. , \.
Y, biflora, foliis ouatis, pedunculis billoris. _
V biflora Linn.- ,
V pratensis, foliis lanceolatis, pedunculig mul-
tifloris. a
Sipanea pralensis. Aubl, FI. Guian, PH:
, t. 56, y on
Habit. io Guiana. von Rohr. . ‚
© Röndeletia, °
‚et omnibus- partibus. "multo maioribus et TOo-.
£
R. buxifolia, Faliis, obouatis glabris, Aoribus-
‚terrandris axillaribus solitäriie. ;( Tab. 12.)
Yo . Hab.
“._
ur 377 —, u,
/ Habit. in Montserrat, R yan. 4, Fe
-Conuolunlns,
€ inearnatus, koliis sagittatis oblongis acumi- _
“natis glabris:. lobis dinarioatie acutis integet-
\ % rimig, pedunculis vhilorie.,
| 'Habit. in Gurassao, von Rohr. — Ä Conv.
var nensi ‚differt puriculis ouatig acutis Gluarica-
tis, apice foliprum. longe aitenuato, bräcteis
‘ad basin. ‚pedunculorum, floribus maioribus,
A Conv. /P’kerleri anriculis 'acutis nec, rotun-
datis, foliolis salycinis longioribus acutia nee.
ohtusis, , nn
C. ruber, foliis sagittatis glabris enlarginatia
lobis, ‚ ahjpsissimis . dinaricatie, integerrimis,
“ vmbellis inuolucratis, caule pilose.
we Habit. in America meridionali, von Bohr,
' ©. ciliatus;, ‚ foliis cordatis ovatis acıımirarıs
margine villoso- subciliatis, capitulis pedun-
v gulatis hirsutissimis. indolucratis.:
Habit, in Caienna. von Rohr. — Hablıu
ad Cohuolv. guianensem accedit.” .
.ı
C. nummılarius, villosus‘, faliis cordatis mu- ‚
‚ sronatis, peduntulis multifloris Folio longio-
j ribus, calycibug ouatis, bracteis lanceglatie.
.„. "Habit, in, ‚America meridionali. van Bohr
—'Afinis C | C. nodifloro La Marckii, difiert x
en Foliis
\
L e
3 =
Jolüis Öreploribug nigotikug nen.; kargentgso-
incanis, pednuiculis folio longiorihus, ‚foliis
£ calycinis majoribus inzequalibus \
/
Q. wodiflorur., .folis ‚ogaris auhrordatigum. sub,
tomentosig,, pedunenlis _ bifidis amalılHorie
.. £oho. breuiaribng,.. 3-, \ Eu oe 0, .)
:C©.- noNiflorus. La Margk. Kncyel. iur 557. |
‚oc. albiflonus: :Wgat, Beakrinche. ‚AURT. St.
er Cr Yu
Habit. in insula $t, Erna, Bflag,, Wegt.
r= An vComme vertigillptis Lien. T. corolla
vera. on Kaprulea ‚nec.,calyage glahri., .
C.- guinguepartitus, Folie pugto, oblongip ob»
peigsimia.neriginatie : mucropalie ‚glabrie, “
p: peavmcnlig umliflorig kifidig. .. Br
.C. oualifohinsi. Wendinkge p. 275..."
9 Babin in, dnsula Se Ggugien West, —; Ad
et veriquegglahras deseriptin, antem Aprie,aa-
si, guadyat... S
©. paruifiorum La Marckii accedit, folia
vero in me&a planta., nep Asoad hguram nec
34. paspitmäjnem, ‚gpnueniyng cum figura. Pin; u
meri, ‚praejerea,. ..falia. non .basi cordata, vel
modice. tomentosa, basi enim; zotundata. sunt
G,,cizsoides, „fa aliie. gninatp- Gigttatis, oblongis Ä
dentatis glabris, caule petiolis peduncnlis-
Range hinmäthe, mäns, .n
R+ . \ “ Yıq. ’ C.
Y
.
on _ EI Da ,
N 0. eissoides.“ ba Marck. Tabl, Engycl.
TR P.462. a a ı
Habit. in Caienna.'von Rohr. j
€ quinquefolizs , -follis digitatis lauceolatis
“dentatie. glabrie, peduncutis subtrifloris.
. ConuoJluulus quinquefolius. gleber americe*
nus. Plukn: aliä. 116. t:167. 66. --
r Gonuolüulus ” pentaphyllfos „- folio , glabro, |
dentato, viticulis hirsutis.” Plnm. Cat,
pri ps. Vguihen nt
-C- quinquefolius Linn. ‚Sym. "Weg an
Swartzii Obs.-p. 2” — La Martk
Encycl: 3. 'p. 966. Ban :
K:3 ovalifolius, aber, Fonier oualibus inte- _
gerrimis emargitiatit, ' ‚pedwnculis vn?.ad
‚ septemfloris‘, ealycibas obouatis, :
+ Habit.. in India a oekidentall, 'von ı Rohr, $
SbHiäom. a “
s Badula, foRis' Inticeolatis ellipticis süipra
‚ scaberrimis subtus „eymisyde tetrolnalibas,
“ pedunculacis' tömentosis. Ze “
_ Habit. in’ Caietina. von Rohr. we 7,
$. asperum,,. foliis lanceolato - elliptichs ne ,
' enpra scabriusculie;, Syais terminralibus 10
menmosis;
Habit, in America tikdional on %
BT S.
t _
Zuumne wg me
uno
No.
ee Zu 77 Eu
7
& rubiginosim, ferrugineo- tomentöbam acn-
leatum: aculeis recuruis, koliis- ellipticis in-_
„„tegerriune supra glabrig, tymis terminalibus.
. Babit. in Caienna. von ‚ Hohrs v cd
k ’
t
-
V, PREIS suffruticosa ,. zamosa, foliis
n ‚Jinesri- larceolatie oppositis alternisqıre sabe
iogegerrimis glabris, peduncnlis axillaribus
" solitariis, West. Beskriv. l.c. p.303. .,
- ‚»’Habit. in insnla St. Cracis., West. — A
Viola‘ enneaspernia. differt caule ‚suffruticoso,
-
- Eoliis. integerrimis,.. "A Viola ‚suffruticose foliie |
‚xemotis, oppasiie Collocanida prope Violam
tin nn zz
a7 ie u Echiten N . en.
-
Y
Ei haha fer oblongis ‚atteriuatis. bast,
subcordätis Horibüusgue ‚onbepieaie axillarie
Bus glabtis: a z ae
Habit, in Amerika austral: von Rohr. %.
E. nitida, -tolfis -oblong6 -lanceolatis basi bub-
Igordatis glabris- supra nitilis, racemis axil-"
"Jaribüs oppositis. ( Tab. ep Pe
' . "Hab:in America theridionali. von Rohr.» d.
i E... paludosa, Foliis laniceolato: oblongis glar
eibrie, umbellis 'akillaribus - terminalibusqua i
a ve unculatie, ‚pen onlo longato:
. . BZ abi
. .. ErLIe Du
- Habir in Amgrica meridiomali ‚von RA ohr. $.
. yi pr L [4 u u}
Plumeria
P. articulata, Foliis ellipticis glabris ‚venosis,
.. 8picis articulatis "subfasciculatik. u
| Habitat in Guiana.; : von Rohr. %
Täbernapmohtams. a!
T. imdulata' "fohis‘ kancedläto: ellipticis &6u-
"minatis vndufatis, ‚ramis. diehotowis, Agtir.
bus subeymosis , ‚foltienlis 3#embus. : +
* Habit. ig inswa: Triditalis.: Ryan. 6. —
Ä Differt a T. Ziscolori : pedumeitieimuluißcrie;
‚pedicellis 'breuistimis., "Istinäs’calycinis: Obi!
ds, Aoribes :miagtifs, antherigiinearibus. "A:
T, grandiflora: laciniia calycinie"aequalibas.-
A. cymosa: cymis,paacißarb, laciniis calyeci-
Z——: ‚rotundatisr, zıybo,corallae Ibaci achte Aa,
eckiriata Aub};: folichtis, URN. sehänatig., "
T. nereifolia, foliis lanceolatis ApBasitis,.So-
‘rIbus süubsaoentösis axillaribaa mi N
'.Habit.. .in.'.Portoricco. von .Hah, in. b a
T. persicariaefollatilacg..affinig est, sed. gif
fert: foliis subtus:subuenosig sr. pedungnlig ‚hi- j
hdis, ramis:Arı- „vel engnehonit,. tubg. :c0-
sollae duplo crassinre. .: „is: u IT
T. ‚keterophylia, . Folio elliptigo:- lanceodatie
subcordatisgye subundulatis.acıyminazia Lül
Mr En | “que,
ne
w
nn —
a er
BE Zus 17 Be Be
- que. ‚glabris,. ranis dichotomis ; Boribos ,
racemasia . .: j
: . Habit, in Caienna. von Rohr. 4 — Sub
womine Tab. ‚echinatae misit von Rohr, dis-
seritit vero tam cnti descriptione quam cum’
£ hgura Tabern. echinatae Aubl.: forte quod #2
in ‘hoc. specie folliculi "echinati"sunt, Cel. ins.
ventor credidit eam, esse Tab. 'eehinatam Au bh
T: ‘odorata; foliis lanceolata- ellipticis acu-
minatis glabris, vmbellis axillaribus “sub- -
sgssilibus subquadrifloris.
’
Cämieraria Tamagquarina, Aubl. "Fl. Guian.
pP. 260. t. 102. ı'
Habir‘ in Surinamo. 4 —. Ex auctoritate
von Bohrii,. qui forte fractum. vidit An-
blaetio jgnotum, Tabernzemontanae we
eiem dixi.
ae Cynanchum. u
c. altissimum, foliis cordatie oblongis acuini-
. matis vtrinqgue molliter villosis , vombellis la.
j
teralibus pedunculatis. a
© altissinum lacq. amer.. | “
c. denticulatum, foliis cordatis oblongis aguı-
- minatis denticulatis,. pedunculis trilloris, , pe-
talis lanceolatis ‚glanie, caule hirtg, nf
FR .. | a : Hab.
x ,
-
\
,
7 ” " -
Br x
' ‚ -
‘ N 340 er
I)
® . .
Hab. in - -Guidna.. von Rohr, — cc rosera-
um Symb. bot. 3. p. ds. differt: foliis integer-
. rimis, pilusioribus , snbtus punctatis: petiolia
.
D\
P. nitjdus,, foliis oblgngo - owatis serratis niti-
pilasioribus.: laginiis 'ealycinie ‚ouatis maiori-
bus: corollis ante explicationem in acumen
duplo longius attennatis, laciniie angustiori-"
‚bus‘, “crassioribus‘, .atro - purpureig: ceterum
, | quoad folia simjllimum. |
C. hirsutum, hirsutum, Foliie cordatis oblongie
simu aperto, laciniis enxallas rotundatis
glabris. —
Habit. in insula Trinitatis. von Rohr.,
C. pietum, foliis oblongis glaberrimis nitidis,
vmbellis äxillaribus peduncnlatis, „ laciniis
corollae intus apige villosis. |
“ Habit. i in Caienna. von Rohr. %.
Prinos. —
pP. dioicus, foliis oblango - ‚ouatis subserratis
. glabris coriaceis, pedunculis axillaribus sub»
. vnifloris, Aoribus diaicis tetrandria, (Tab, 14)
Babit. in Montserrat. Ryan. %.
dis membranaceis, pedunculis axillaribus vni- |
‚Boris ‚ Boribus tetrandris. ’ Bu
-Habit. in Montserrat. Ryan» — A ffinie /
Pr, dioieae, difert ‚ramtis Moriferis tenutoribus
- . fuscis
[4
s
- 341 ve
Fuscis “ nee albidis: fFoliis tenuioribns „ magis
lucidis, basin ‚NerSus plerumque argugtatig” a“.
.acutis : pedungylia (Paucioribps,, ‚omnibus vni-
foris: ; Horibus du plo maipribus hermaphrodicis,
\
. T
== uettarda.
. G. paruiflora‘, "Foliis oblongis glabris laeuibid, h.
pedunchlis trifloris subpentändris. 5
' ‚ Edechi Löfling iter P 259 'ef am. secum-
dum von Rohr.
" Habit, in "insula St! Cracis. ‚ von, Rohr, -
RZ
Pflug. et, West; in Montserrat. Ryan. .—
Fioret ‚mense Septembris ex olseruatione Dn.
West; qui. quogque descriptiönem, partium-
Fructificafionis Mmecum communicauit,
’ | Isertia,
“1. coccinea, foliis- lanceolaro. ellipticis” subtus
.. Nilloso-incahig acuminatis yerinque- acutie;
- . pedunculis racemosis bifidis. ' or
- Guettarda - -coecinea. Aubl.. Fl Guian. I» P- -
2° 317. 612), —— |
. Iserta Linn. gen. ed. Schreb. p. 234.
- Habitat in Güiana, vön Rohr. 9
ı paruiflöra‘, foliis oblongis : inferioribus basi
subcordatis r thyrso ouato. (Tab. ı5.)
Habit. in insula Trinitatis. RA yam be _
j Generi Guettardae ufhäie,
Tal ie
.-
y
N:
. talis breuioribus.
t ‘ . x B
\ nm. * . x
oe san —
4
TEE ve ww‘ Talisia. F
Charaut. Eisen. .-Calyx quingtiepartitue: ce
voll duplex, vtraque pentape-
Be . R ala "Capsula triloenlaris: locız-
#
lie monospermis,
T. hexaphylia, racemis simplicihns; eilydbue
FLAER EEE ,
petalis aequantibns. | \
Habit. in. ‚America. merkdiohali.. yon Rohr r.
.— Differ€ ab insequen!e, pinnis päuciori-
bus, ‚magis approximatis,, angustioribus, ve-'
nis ‚obsoletis, minus acuminatis.-
T. rosea, racemis decompositis, ealyalbus pe-
2
T ‚guignensis, Aubl. Fl. Guians | p. „349. % 136.
Habit. in Caionna. von Rohr. t.
-
"!ı 9,00 Hymenaen
H. Courbanil;, foliis coriaceis subaneniis basi
ihaequalibus, panicufae floribus pedunenlatis.
::H. Courbaril Linn, Syst. Veg. |
H. venosA, foliolis membranaceis venosis
basi subaequalibus, paniculae Aoribus 6£8-
silibns, ' a
SR "Habit. in Caienna. von Rohr. % _ SE
nilis priori, differt vero foliis triplo longieri-
bus, vchis numerosis tenuissiınis’ subreticula-
tis, basi fore aequalibus, nec foliis venis ob
| scyris
I.
) .
| r
\ B
» u '
Bu Pr ee
schris Iätereque Änterjore surpra basin desinien-
“bus: -Satfces seriöeo, masis »nitentes sesdiles,
nee peduncalati.: = Nora
.. vc " vor: \oa
Iussiaet.' “
I. hirta, erecta' tirsuta, Follis Tariceolatis' atte-
“2 laris eubtus ‚hirtis, Aoribus peduncalktis
octandris, I
_ Onagra "erhteschns et hirsnta nereiifolia, Hlore
magno Iuteg., ‚Plum: ia 174. £. 2. 2
.:. Oenothera Airta. Linn. $. V. p, 358. R
| Habit. in ‚America meridonali. von Rohr,
j I. linifolia ,-foliie ‚laciniisque: calycinis lineari-
. anceolatis glabris, floribus sessilibus octandris.
+ 4, Habik. jo, America meridionali von Rohr.
Casearia..: on
& tosis, follls ellipticis avuninatis glabrie
0 erenalis.
Pitumba guianensis. Aubt.’ Gui. app. >» 29: j
L.
t ‚385. ex 'auctoritate Aohrii.
j "Habit. in 'Ciienna. von. Rohr. %. — Er-
"Tönde ramum aphyllum vti pedunculum com-
munem Tracemi ‚describir Aublaetius. F
‘
Y
Erjthroxylon.
Eırufum, foliis oblongis obtusissimis basi. acü-
5 s, axiklie multilorie, aquamis quatis acutis.
\
E, i
‘ $ J
’ °C. . inzerophjlld, Boribus decandris subtomen- |
!
s
! ’ — oo.
a > rıifum. Gar: dissent. Ps 404. 0,555. 8.232,
‚. » Habit. in. America meridonali, san-Rohr. %
E. macrophyllum, foliis ellipticis acuminatis,
-axillis multifloris, squamis lanceolato- subu-
. -datis semiampleyicaulibus striatis. ur
‚E. macrgphylium. Cavan. l.« Pr AR n. .
ä “ 549. t, 227. 4 ,
Habit. in Caienna. von Aöhr. u
D
Pan
-Priu mferta.
T. grandiflora, Foliis subcordato’- ouatis inte-
. gris serratis pilosinsculis: "Noöralibns lanceo-
latis, ramis’hirtis, foribue' completis. '
Habit, in Montserrat. Ryan. — A. reli- .
quis 'mihi notis apeciebus, differt corollis du--
plo vel triplo maioribus. . ©. 0... Bu
T. macrojhylia, foliis ouato- cordatis. integris
inaequaliter serratis- ‚acumminatis tomentösig
basi glandulosis, Roribus ‚completis. -
‚Hab. in America meridionali. 'von Rohr. b.
— Similis Triumf. lappulae, cum vero.flores
‚ -ealyculati, ‚wec ecalyculati vt in illa, diuer
“- .gam E88e credo, A. Tr. rkomboidea tomen-
‚tositate et figura foliorum dignoscitur. ’
j
\
N
Engenia.
. E. Patrisü, foliie ellipticis_glabris acumina-
tis acatie, pedunculis voifloris capillaribus
\\ or Ba ‚ail-
- .
’ .“ " ' ’ 2 -
‚ \ u '
a ze 7 E
asian" gefini terminalibus sobqun.
ternis. \ 04
Habit. in‘ America meridionali, von Rohr.
b..— Affinis E. zuiflore , ‚dibersa habittı et
"bracteis 'setaceis, nec ouatis. Eugeniam: hanc
Patrisii nöminauit yon Rohr, in memoriam
'Dr. Patris, botanices cultoris et hnius spe-
eiei. innentoris,
E. Undulata, foliis ouato- lanceolatis acumi-
natis glabris subundulatis, pedunculis late-
ralibus vnifloria aggregatis. a
‚E. vndulata, Aubl. Fl. Guian. pP. 508. 1.202;
Habit. in Caienna, von Rohr. % j
E, trineruia, foliis ouatis- trinerniis glabris,
Tacemis ‘axillaribus op positis ‚salitarlis: in-
Frafoliaceis geminatis, x
Habit, in Caienna. von Bohr, b.
‚E tomentosa, foliis oblongis integerrimis ra-
misque villosis,. racemis axillaribus' compo-”
sitis. | | on
E. tomentosa. Aubl. Flor. Guian; p. 504,
zoo. cd en
‚Habitat in Gufana. 4, |
U
Rittera.) | Ä —
R.grandiflöra , Folils simplicibus oblongo- ona-
tie, peduncnlis subtrifloris ; petalo subro- '
"ILB. II. St. er Eu tundo
-
}
- on — rs _
tundo reniformi. maximo, legumioihus. ob-
Jongis. 0 nm ...
Habitat in insula Trinitatis Ryan. rs —_'
Tam multa similia habet. haec species. cum
R. simplieifolia in Symb. meis botanicis dg-
scripta,. vt limites infallibiles tradere fere. ne- -
queam; -ambae autem inter se collatae differre
videntur. -Folia quidem in graudiflora angu- -
stiora, magis acuminata, et consistentia te-
nuiora, petioli apex -dente obscuro, nullo
mode autem per’ petiolum decurrente;, pedun- F
“culi_plerumque triflpri tantum, petala maipra.
‚Sed notae hae omnes nimis leuidenses sunt
pro. specie indnbitabili stabilienda, Characte-
u Les certiarcs forte petendae a petalo et legu-
mine;' cum .vero, in specimine meo Ti. sim-
plieifoliae parum bono, pripr et posterior .
plane desideratur, mecessitas , me. „cogit ‚aliig
relinquere viteriis inquirere, num species die
vergac feuera sint nec ne. 0.
P. pinnata, fpliis pinnatis. ( Tab. 20.) \
‘ Habitat in insula Trinitatis. Ryan, u —,
Hanc et reliquas species l\itterae 'genus/ natn-
rale 'constituere nemo est, gqhi Aubitet, diffe-
4
runt euinı modo quoad numerum staminum
. et magnitudinem petali, caeterum tam similes,
vt in nonnullis limites inter species haud fa»
„de
IN zo
um on -
» oo.
\
“
. er Z———— on
,
a ve n \ — 347. —_ -
‚ cile 'eruantur. - Attamen e. data descriptiohe
' semmis et arilli ii. grandiflörae et pinnatae
Pate, quod valde inter ge discrepent hae duae
species in. ‚hisce partibüs, Palam. inde est,
-quod et partes plantae, .ab Omnibus ‚'amquam
‚ilae habitae, vbi natura in reuera congeneri-
bus nugquam a situ proprio deflectit, * quoque,
differant, Argümentom praeterea haec obser-
‚vati6 subministrat, quodimerhodus a eitu vm-
‚bilici‘ vel corgnli, aegue ac a reliquis partibus
Eructificationis desumta anomalüs est obnoxia,
Quamuis sitns harum partium, vüet arilli,
affinitatem. in quam plurimis optime, demon-
stret, ex supra dictis tamen apparet* vlterius,
quod in ‚his omnino sic se habet, vt in aliis
Früctificationis partibus, nempe notam, quae
in vno genere valet pro charactere generis, in
> alio. nulling esse ‚vsus, consultins autem.esge,
vnamquamyue partem fructificationia aestimare
‚ ef ponderare potius, quam vnicam solam in
“ generibus constituendis vbique assumiere, —
* Fructificatia Swartziae Schreb. gen. plant,
‚pP 518. tam exacte cum Fi, pinnata ongruit, ve
vix genere differre videantur,
J
ae Marcgrauia
M, vmbellata, -foliie ouato- -oblongis acıımina«-
tn
tis venosis. Bu N \
x =. L2z2 u - Marc-
#
‘
r
+
wo.
Marcgrauia scandens » "Eruchn vadistim Posito.
Plum. IC. 173. '
M. vmbellata, Linn. Syst. Veg. p. 1.487.
'M. coriacea, ‚foliis ellipticis obtueis coriaceis
anehiis.‘ "
Habit. in Caienna, von Rohr. u. — De
‚absentia vel praesentia corporum viricnlarium
incertum se &sse ’asseterat Ryan, cum. in
"vnico specimine, uod inter reliquiag. Roh rii
licet, 'mihi verosimiic videtur, quod aeque
"adsint ia hac specie dc in alter -
N rn
Mammea
M. amerieana, Foliis obtusissimis striatis, pe-
dunculis breuibus, baccis tetraspetinis, a
M. americana. Linn. Syst. Veg. P- 492.
M. ‚humilis, foliis acutis, pedunculis petiolo
longioribus, baccis trispermis. (Tab. 20.)
Habit, in Montserrat. Ryan. 5. — Quo
ties Aguram , Rhediae in iconibüs Plumieria
nis intueor, toties mihi vero simile viderur;
cam a Mammea bic descripta vix specie, ne
quidem genere differre. Conueniunt. etenim-
exacte figura foliorum, sita Aorum, figura pe-
talorum ‚' Fructu et too habitu, ‘differunt modo
| - BECUN- .
“ ähuenit, deerant, si autem e vestigiis indicare-
—
ne EN ge -
nn _—.
. zum.
349 —
secundum characterem Linnaei, quod. Ahee- |
-ı dia‘ calyce desiituatur. Linnaeus autem,
qui, "or. ipse. in specicbus plantarum fatetur,
plantam non vidit, characterem’ generis a Plu-
'mierio mutuauit; cum vero hic nil de ca-
j Iyce. commemorat, 'et ex'.eius figuris. artium
fructificationis hatıd optimis potius. ecalyculata
quam calyculata videtur: Linnaeus forte
eam ecalyeulatam ‚pronunciäuit. Secundum
| Mantissam Linnaei secundam; p.401, ob-
seruatio in speciebus plantarum RBheediae ad-
dita excludenda erit, aliamque dedit descriptio-
nem in, Syst. plant. ed. Holm. 1776, vi et
" descriptionem vberiorgem staminum et pistilli
in Manlissa prima p. 141, forte ad specimen
exeigcatum confectas, calycem, vero in vtroque
loco intactum reliquit, Nonne coniicere lidet,
u ©
'quod calycem’ vel praeteruiderit in specimine
sicco propter päruitatem, velquod calyx Omnino -
defuerit casa in specimine a viro illustri viso?
‚Tantum a veritate non abhorrere videtur haec
'./mea coniectura, cum non modo, vti iam dixi,
mea planta penitus ad hguram Rheediae Pla-
migrii quadrat , sed et in omnibus, calycem
gi exciperis, cum desriptione Linnaei.
-
\
Z3 - Ascium
BR
.
y: -
6 350
De Aeshum, BEE
Char. Essent, Cal. pentaphylius. Corolla pen-
tapetala.. Bacca quadgilocularis:
loenlis .dispermis:
A. violaceum. (Tab. 20.) vo.
Norantea guianensis. Aubl. Fl. Guian, L ss“
‚220, - .
Habitat i in insula. Trinitatie. Ryan_%
Ss
v . f * \
"Bonäetia, _
Öharact. Essent. Corolla pentaperala. Calyz
pentaphyllus. Capsula triloeula-
- Tis, trinaluis, polysperma. n
B. palustris, |
‚ Mahurea palustris. Aubl. Fl. Guian. p-5 58
t. 222.
u Bonnetia. Schreb. gen. "plant. p. 363.
"Ja Guiana legt von Rohr u
Bignonia.
B, tenuisiligua, foliis simplitibus fanceolatis
glabris integerrimis, paniculis terminalibus“.
_ Habit. in America meridionali. von Hohr. 0
B. villosa, folils coniugatis cirrhosis: foliolis -
ouatis subtus villosis mollissimis. -
Habit. ad St, Martham. von Rohr.; » An
B. pübescens Linn.? at folia in illa cordataı
. et flores Iutei,. inflorescentia mihi iguotd.
| BB
%
T
- 97
u. 7
=
\ | f 0 / ‚
B. ‚ Taurifohe . foliis. oniügäi abloneis gla-
- bris; - racemis torminalibus ; ramis dichoto-
.- mis, coroHlis extus- tomentosis‘ mollissimie.
j
Habit)} in 'Cäienna. von Rohr. 4. — Sub
"»omine B. incarnatae misit vou Rohr, cum
-B. incarnata Aubi. haud tamen bene con-
\
it, ‚Bagepi' enim terminales nee, axillares,
calyx' integerrimus mec quinquedentatus, co-
rolla magnitudine et figura -similis B. incar-
natoe Aubl., uam vero in illa glabra, vel
tomentosa, vt in mea, ignoro, cum ex Aubl,
descriptione non patet. "
B. elongata, foliig coningatie cirrhosis: ı falio-
lie aualibus subtus tomentosise, racemo lon-
gissimo terminali, pedunculis dichotomis,
' (Tab. 16.) ”
‚ Hab. in America meridionali. von Rohr. %.
B. _ eorymbifera, foliia coniugatis subcordatis.
„ovatis acuminatis virinque glabris, corym-
bis ayillaribus terminalibusque. . (Tab. 17.) -
. Habit. in Americg meridionali. von R ohr.,
B. mollis, "foliis ternatis: Foliolis- subeprdato-
. oblangis ‚vtrinque pabescentibus, panicula "
— ff
‚terminal. . en
:B, tomensosa, Act. see. hist, nat. Par.I. p. 3.
"Babit. in Caienna. von Roh vb. |
Z 4 .B
°
m
von
u Zu “ j .
} E
, — 352 ..
P4
B. serrasifolia, folife subquinäto; -Algfiatie: fo-
. liolis, ouatis attenuatis serratig elabrie, pe-
, Auncnlis ‚terminalibus cankertis.. subnniflexis.
Habit.. ig .insyla, Triaitatis, Hispanis. Zouy -
dicta. Ayan.
‘
Capraria.
C lanceolata, foliis lanceolatis extrorsum
‚ ..serrätis, peduncnlis submultifloris,
Habit ad Se.‘ Marthaun. vori Rohr.
® s 2
nn Vandellia., \
N
V. diffusa, foliis surotundis ‚subsessilibüs. »
MY diffusa. Linn. S.V..
“In insula St. !Crucis logie Ryan. — In
insula St. Thomae ‚non crescit, vt : perhibet
Linnaeus, vulgaris autem in Montserrat.
‘von Rohr. ’
v. pratensis, Foliig petiolatis oblongis acutis
crenatis.
Basourinha, siue "Tapeicana. Piso hist. nat.
Bras. p. ııo.
- Matourea pratensis. Aubl. Fl. Guian, p-
642. t. 259.
‚Habit.: in insula Trinitatie ad -Brasiliam
vsque‘, frequentissime ad vias. von. Rohr. ®,
— 'De corpusculis, quibus anıherae adhaerent,
. nihil habet Aublaetius, nec in. descriptione
T.ı j _ .
KL; . v neG
ss
’
1
0,4
on Mn ln 1 4 a
net in’-Agura; differt praeterea Aublä.ctii,
quod .stigma« bifidum: attamen_vnam eandem?
que plantam esse eo certius asseuerare pos-
sum, dum in amnibns consenit planta Rokz
rii cum pg6imine. abi ipso. Aubläetio lecte;
. ‚ . ..
._ » . v.t ’ P . “ + v3
Roellia. rn Bor
R. ‚alopeeuroidea, foliis onatis glabris obscyre _
_ repandis, spicis terminalibus .pilosis, caule, '’
‚repente,
Habit, in "Montserrat, Ryan. E
Vitex., “
'V. triflora, foliis ternatis glabris , pedunculis
ı axillaribus terminalibusque trifloris.
Habit. in Caienna. von Rohr. %. |
V. 'capitata,; foliis quinato-digitatis! foliolie
.
vet
D
- Janceolatis‘ glabris integerrimis, Roribus ca-
“ pitato subvmbellatis, ' (Tab. 18.),
Habit. in’insula Trinitatis. Ryan. %.
4
.Amasonia,
A. erecta, foliis lanceolato - onatis subserratis
“- gcabris, bracteis sessilibus, flore Iongioribu,
A. erecta, Linn. Suppl: p: 294. ' _ ’
ı punicea, foliis lanceolato - ouatis - serratis
laeuibus, bracteis petiolatis flore breuiori-
‚ bus. (Tab. 20.) nn
- ’ Zzs . — BHabit
1 ‘
. "te . [3
2... ns 1. et
. -"
Bı ao.
4
tum. ‚genus condere, nn
Zn un 354 ar ,
5: Habit, in. insala Trinitätie,- Ayan. }. —
Sub nomine Zaligaleae dedit Ayan, coyue
nit quoyne, emn- Taligater eempeserö Aubl;
Pl..:Gui 6 2524 'habitu; folils, 'bratteis colo-
ratis, calycibus, figura: ebrolläeg -difkert modo
caule Fruticoso, stigmate simplici et fructu te- ,
'traspefmo, quae pinnia potfus differentiae spe-
Ati quam "gerferis "sunt. Fructus certe bacca
est‘, an semina interdum "forte abortiehtia ? —
4Smasoniam er Täligaleam congeneres esse,
suspicat Cel. Sihreberus. 2" Corte inter se
tam affınes sunt, vi ‚potöus dubitandum, num
epscie differung quam "genere,. conreniung
"'enim in’ omnibys, ‚diuersae, modo quöad fruc-
tum secundum descriptiones. Absena auterm
non-videtur gententia Schrebgri, quod Lim
naeus tantum fructum imperfectum vidit.
Ideoque plantang. descriptam, potius ad Ama-
soniam. referre volui, gquam nouum et incer-
2
x . Passiflora.
P,.glandulosa,. foliis onatis oblongis viriggque
glabris integerrimis, corollis tubulosis.
‚P. glandulosa, Cauan. dissert. 10, P- 453.
1.281.
In. Caienna’ legit von Rohr. Y
Fe 0 | Trigo
[3
“
nn Et
— m
nen
g°®
' BE © 7 Ze
Trigenia... : en S Du
* Oharas . Essent.. Calyk quigquepartitüs, Po-
0.” Mala 5, inaequälia; 'supramum
. E basi intns foueplaium.. Necta-
a e | rium squamae. duae ad basit
“ 00» germinis. . Filamenta nonnulia
. sterilia. Capsula. leguminosa,,
’ \ trigona, trilocnlaris,. krinaluig. ,,
..villosa, foliis obomatis ‚subtus tomenio-
“ <orpora discedunt,, rectius forte erit Trigoniae
. genus Classi monadelpharum inserere..
T. laeuis, foliis oblongis virinque glabris.
- nitidie.
T. laeuis. Aubl, Fl. Gui- p-390, t. 150.
-. Habit, in Guiana/ von Rohr, %
- . sis incanis, . -, ot
-, 0. -T. villosa, Aubl Fl. Guian.. p. 188. t. 149.
oo. ‚ in Caienna legit von Rohr. 5. — Cum.
5 “ Elamena non nisi increscente-germine in duo
|
i
Crotalaria.
.C. lotifolia, foliis ternatis: foliolis cuneifor- _
. ‚ zmibus emarginatis subtus villoso- subsericeis,
- _pedunculis axillaribus solitariis vniforis.
. Crotalaria trifolia. ‚Fruticosa, foliis ‚glabris.
no Bore e luteo viridi minore,. .Sloan. hist.
. nn 2, P: 33... 176. £. 1.2. Zn "
\ = | R Orota-
-
A
!
[4
.
DE: ee
"Grotalarja totifolia, flord‘ parno variegato.
‚ Di -Bifhirze. t. vo2. f. LzT. '
:C. Iatifolin; Binn. Syst. Veg. p. 650.
Ex insula: St. Grucis miserunt: Pflug et
von Kohr: %::— Nomen triniale a Dille-
nio absgue'dubio mutuanit-Linnaeus, ideo-
| qiie nos ialifolia sed lotifolia dicenda' Quod
“ cauilis- Eruficosps’ est et pedünculi. vnilori, ex
tribus speciminibus optime conseruatis, vi}.
C. pubera‘, foliis ternatis: Foliolis oblongis ob-
- tusis subtüs- eguminibuequo racemosis vil-
>
dosis,
„Habit, ad St; Martham. von Rohr. |
u Tragia. |
T. cornienlata,, foliis subcordato- ouatis atte-
. _nuatis äubintegerrimis, valuulis capsulärum
bicornibus. (Tab. 19.)
- Habit. in insula Trinitatis, Ryan. ©.
. " Mabea.
M. Taguari, foliis. ouali.- oblongis subserratis.
M. Taguari, Aubl. Fl.Guf.: 'P-870. 1.334. .f.2.
In Caienna legit von Bohr, %. — Demto
calyce Gymnanthis Swartziis pecies fere_esget.
m
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.UL Litterator.. En
I v . ' \ „>
Theoria gen erationis et Fruetificationis
plantarum cryptogamicarum Li nna ii i,
_ retractata et aucta, auclor@eloann’e Hed- |
wig, Cum tab. XLIT. coloratis, Yips. |
1798. XII und 368 Seit..in. 4mai.
x —
s B
! t
Die’ Verdienste des verstorbenen He a wi g
‚um die genäue Kenntnils der‘ Natur erkennt
seine Mitwelt, und die Nachwelt wird- Bid
nie "vergessen. _ Aber das 'vorzüglichste Lob
verdient dieser würdige Naturforscher wegen
der Treue, wontit- er seine Beobachtüngeni
anstellte und womit er sie der Welt miftheifte,
‚Die Redlichkeit und die fast kindliche Unbe-
‚ fangenheit seines Charakters ging auch 'in die
‚Arbeiten seines Geistes ‘über, und lenchter
aus. seinen: "Schriften ‚herrlich hervor. Wenn
& die vernachlässigten Bürger des Gewächs-
'reiches untersuchte‘, und die’ Kesultäte seiner :
Untersuchungen der welt vörlegte ;' so kannte’
R " . ! - = er t
° . fi
RE r 22
er gar keine Neben. Absicht: - Liebe zur Na-
tur und zur Betrachtung ihrer W underwerke’
‚leitete, ihır allein! Bec.; ‚den ‚der verstorbene "
Hedwig zu seinen Freunden zu zählen
würdigte, und der, seinem persönlichen Um-;
| gange viele Belehrung verdankt, erinnert sich
mit Vergnügen an die An:brüche von Enthu-
- siaamus, womit-H. von der Gröfse der Natur
in ihren kleinsten Werken zu reden und eine
‚genauere Kenntnifse der kryptogamiächen Ge-
‚ wächse vorher. zu sagen: pflegte, die durch
: geine ‚Arbeiten nur vorbereitet. werde. - _
/ /
| \ . $ ö ‘
. In, dem vorliegenden Werke ‚setzte der
_ Verfasser ‚seinen Verdiensten die Krone anf,
Ob man mehr die Geschicklichkeit, womit die
‚feinsten und verborgensten Theile der 6e-
wäclse zergliedert sind, oder die geübte Hand
und den Geist des Zeichners, oder ‚ob man
. die Genauigkeit und Tseue der Beschreibun-
| gen höber. rühmen. soll; darüber wird jeder
unterrichtete Leser dieses classischen Werkes
| zweifelhaft bleiben - Je reiner und aufrichti-
= ger die Bewunderung ‚ist, die so. treffliche
Taleute errdgen, je mehr man es fühlt, dafs.
Hedwig in, allen seinen Untersuchungen je--
‘den frühern Versuch weit ‚hinter "sigh zufück' .
EZ . Jälet,
[3
——_ iM... .--
no. on j 39, \
läfst, je ‚inniger man sich, ale Dautscher,; Freut,
_aafs.. Deutschland .ein solches Werk herxor
brachte, dem’ dag Ausland nichts ähnliches au
., die: Seite. satzen kann: ‘desto mehr muls man
bedauern, dalg der grofse. Mister der Natur-
geschichte so wenig,Sinn für.einen gefeilten,
richtigen umd klarem Ansdruck. hatte. Hed-
‚wig’s deutsche Schriften. sind zwar auch wol- -
ler Nachlägsigkeiten und unbegreiflicher Ver-
siöfse_ gegen Grammatik und, Syntaxis. : Aber
\
. seine lateinisch geschriebene Werke wimmeln -
rn
' gen zu. müssen.
wirklich so schr. von unverzeiblichen. Fehlern
aller Art, dafs man in der T’hat keine Periode
ohne Beleidigung lesen kann, wenn man aur
den ‚geringsten Begriff von Latinität hat. Be-
sen Fehler an seinem verewigten Freunde rü-
#
n . a i . f
Rec. wendet sich zur Betrachtung des Wer-
kes ‘selbst. Er wird die Vorzüge. desselben
genau angeben, und seine Bemerkungen hin-
zufügen. ‚In der Einleitung gibt der erfahrne
Beobachter txefliche Regeln an,.nach welchen
Beobachtungen angestellt werden- müsseh, Er _
schärft; was. gewifs nie genug. geschehn kany,
ns
eur , : * vor
- weise. davon wird man dem Dec. hoffentlich =
\ erlassen, da es ihm. wirklich wehe. thut, die-
-
N ee
[4
‘
f " ‘“. v
x
rn -.:.360 udn \
.
“ 4
\ vor len ‚Dingen das Gesetz ein: der Beob-
hchter müsse die‘ Wahrbeit‘ 'über alles lieben
und ‚dürchaus frei von vorgefafsten Meinim-
gen seyn. Er: müsse lieber.eich‘ von einer
bescheidenem Skepsis. feiten lassen, ehe er’
dürch einen hinlänglichen Vorrath von Er-
fahrangen berechtigt, die verborgenen Spu-
ren der Natur emdeckt zu haben wähnt, Er
| müsse Geduld :genug haben, -um so oft, als
möglich, und ‚unter den verschiedensten Um-
stäriden ‚dieselbe Beobachtung anzustellen.
“ Dann: kormmt.er zu den mikroskopischen Un-
tetsuchungen selbst,. zu denen er die besten
Vorschriften gibt.
)
x
i Er verihöidig anf eine würdige Art den Ge-
Brauch der Vergröfserungen, den einige Freunde
des Paradoxen - -in neuern Zeiten. herabsetzen
. wollten. Unter den. ‚zusammengesetzten Mi.
kroskopen, rühmt er ınit Becht diejeniken,
welche der Universität‘ - Mechanicus Weikart
In Leipzig mach des Verfassers. Angabe be-
arbeiter. Rec. besitzt ein ‚solches; genau nach .
dem Hed wigschen verfertigt, er hat Gele-
genheit gehabt, . mehrere sehr kostbare, ‘von
englischen und deutschen: Künstlern . gear-,
beitete Nikroskope . ‚mit diesem Hedwig:
Ve , | j Wei-
N"
6
!
nn.
u I u ı er
\
’ . u . = _ 3645 un
W eikar. tschen. zu‘ .xergleichen, .‚Aber, er
gesteht, gern;.. ‚dafs‘ ‚dag ‚letztere in Rücksicht
der Klarheit, und Destlithkeit. der Darstellung
und des .schr ‚bequemen Gebrauchs .bei wei-
tem. ‚den. Verzug vor. allen ähnlichen Wer-
ken. ‚verdient. , die: ihm ‚bjs jetzt vorgekame
men ind; „‚Zu.,den ührigen , Geräthschaften
| eines, mikrogkopischen, Bepbachters. ‚rechnet
H,. Pincenteg; und Lanzetteh. Jene ließ er
> immmer. ans,Messing ‚arbeiten, weil die stäh- |
lernen. ‚00 .‚Jeicht zosten. . Fiec, aber findet -die
ErRNerR.. ‚wuie ıHie.. Weikart verfertigt,. völlig
_ unbrauchbar, und läfst, sich jetzt nur gräblerae
‚machen. ‚deren Schenkel ‚etwas. gebogen und
u oberwärts mit, einem Schraabepknöpfchen. ‚ver
“sehn sind, ya. die. Objecte desto fester hal-
ten zu können, , ‚Auch hat er nicht. ‚bemerkt, |
. dafs. ‚die stähleraen Werkzeuge. sehr leicht _
| rosten,. man ‚müfste dend in. Wasser. arbei-
ten, welches mit Salzsäure, geschwängert
wäre, gie Rec, neulich ‚bei. der Untersuchung -
der keimenden Samen, zum Schaden seiner
Werkzeuge, ‚gethan ‚hat. , Bei den: Lanzetten
gibt. H. picht an, dafe- sie. ‚„nothwendig in.
der Mitte dieker seyn, müssen: weil sich sonst
die Schneide Jeicht, umlegt, Weikarts ‚Lan- ”
Zeiten haben diesen Fehler, Auch. vermilat.
WIEB. ALSe. N“ 4a | man
nn 362 — on
mar ee genauete” ‘Anzabe der’ Vohritlirang
zum Mikrometer.‘ Bec.y- der sich! lange einoR
Ramsden’schen ‘Faden . . Mikröttieteis (bei
‚dient hat, pflegt jetzt. J urin's eigfache Art,
- die Gröfse der beobachteten Gegenstände zu
messen, anzuwenden!" "Mah schutidet einen
Zolt des feinsten "Silber - Drahts- in Iiuter gie -
sche," äufserst kleine Sıüäckchen‘;>z!'B: in 365
40 Theile, und legt: einen THeil:dawon, ala.
25 Zoll, mit auf-die-Glasplatte;, "wo: das: Ob-
ject liegt: ‚Durch Vergleichung dieses bestimm:
' ıen: Gesenstandes hit. dem Objest: erfährt nian
dio: Größe deb’ keiziern. er ud. Zum
Rec: übergeht die übrigen Haihöchtäge dcs
Weir zum: nüafichcn Gebrauch der] Mikroscope,.
} [8 L) en :
um ur noch eines "Mänöver'i zu ‘erwähnen;
fir 1 .
worauf H: sehr viel zu halten ‚Pike, ‚und
worin ei den Rec. selbst geübt hät: Diefs’be:
steht in ‘der Art,-"wie' man mit. ‘der ‚Rechten
die Lanzette. führe," während man mit’ der
Linken zugleich’ ale Läupe und dus Object ; in
der "Piacette "halt. "m "hat ed Feii äbbilden
lassen." Es’ komme auf dirien‘ kleinen” "Kunst-
griff‘ an, so hat ar’ &8 gelernt. "Äber nicht.
‚alle Lotipen, passen "dazu, besonders nicht
die” "kurzen, übrigens 'sehr lirten‘ die‘ in
Berlin verfertigt werden, a
Sr! Dich.
[4
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en.
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, F ‘ . D) \
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gta Riedl Passen Fr äßgen. Einleituipfin? die
Eehrei v6 died: Errdükung: der. Gewächse-liber-
re stellt Mındie veiichierienen Meinungen
deisier.: Wingänger-kon, dei: Geschtechlarheiteni
der: krhpsogsmischen Hilaunem'auf.:-' Mäin sicht \.
darauk dies ungeachtet Schmidel;!Schire:
Bor: ad] war schon. die bissenförmi:-
gen Beiukelcheh inıden’sternförmigen Kuospeu
der Miesb giselluh, sie dochdkeinen. bestimm=-
seen. Bagrißk: visl Khaler, -Foisction:. Eehatt ‚haben;
Pad: daie. 2a: alaatuınderm.Hadwie vorbehal-
sen war’s:kiees: Theile:mähen .zu.. beschreibeis, Ä
Be Hate ‚Nerrichsung ans. eisauder zw seineh,
Burma aD. ,ebayaad ‚nr N;
"Er trägt nun die ‚Resultate, seiner Eut-
u: 21,160 $) SQE 1 ; Zen - urn?)
kungen einzeln Nor, ‚und „fingt mit dem
ı’ N TEN -"yı Re a .. rer | ,
Jap ib albus
"yerdick kıen und mit Staube besjreuteg, Fäden
Bis ya abakuien
an Ten "Sämen Örnern der Pflanze, ‚hält ESS | für. \
ul ur eil Be:
Änlfieren,,.w eil er, sie "schon in. den. „Jungen
.: Egiüsehm an, Die , vier ‚Slaptjschen,. am Ende nn
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f m ni Lore f ERENEETE 5
Shrossen | die e ‚gu der Erde steckten, fand.
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Ds. Zen AT ie TR
egeanet er nicl t dem. Einwuzfe, ‚dale,
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her" A reifen. ‚Erncht noch die An«
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u en. „ae „welchen sonst nirgends der
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Sp A: u; | .g „k:’ ‚* re RL ® 3 " GW " r 1
— Bei ‚Ola ' Fihieibns. dorsiferis bemierkt: ex;
züvördeuss‘ die: gröfie: ‘Anzahl. der. soköhsterD u
22 32. £ id . " AR 2 Spalt
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Spalt Mähdubgeh, meelthe die gene Rückseite
dee Blattes bedecken..: Diesc'hielt Gieicheä
irriger: ‚Weise für.. die; männlichen: Theile
Hedwig:gibt sie hier, wieran: andein Stel.
len seiner Sthrifton;;: für Mündungen: der au»
dünsteäden Lynipl-Gefäfse 'aus;' und'sieht: das
Nez’ vos Fasern‘, zwischen !welchen dies
| Denen lieg en, färr jene Lymph.Gefülse
- -au,. ‚Het. ist -überzeugt; dals Hedwig sich
darin geirtt hat. Die Spsk: Oeffnuiügen nimm
‚lich-sind eo wetig:zur. Ausdünstumg bestirimtg
dals. sie: vielmehr. ‚eiasauben, Rec.: hat, ste nie
‚In. jüngern Pflanzedu ‚„sondern'zur: in der Epis
dermis älterer, besonders. perennirender Ge-
| wächse" "gefunden. | "unge Pflanzen "dünsten
äber am meisten. aus.” Die‘ "Spalt - ‚Qeffnungen
gind ferner in solchen" Pflanzen ; am auffallend-
dien,“ "deren Wurzeln eine "gewisse, Festigkeit
und Dauerhaftigkeit haben , wie ja den Farım
krähtern , und gerade. zur "Ernährung ü und Ver:
er:
vorzüglich erfordert. Denn Anden ı man. „diese
Spalt- Oeffnungen auf der Oberfläche der be
Base.
wächse, da, wo sie, wegen des Yio benennt der
Blätter, gar nicht ausdünsten, z.B. auf den
gelben Rändern der .;Biötter. der uffaves:tund.
des ‚Acer‘ Preudo- Plakanus, fol. versegetis‘
> no ‘End.
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, x , ° ’ z
’ , - a 3 m ,
. Endlich. ‚at.Bec,, bei. Beinauer Untersuchung,
"a den. Spalt. Oeffaungen wie Luftblasen; auf,
; gteigen ‚gesehn... Was H: für. Dymph- Gefälse der
Epidermis hielt, hält'‚Aoc. für die Zwischen-
wände: des; ‚Zellgewebes ‚wozu ihn wichtige
Begbachwungen. nöthigen , die er: unter .dem
Nlikroscope. sehr oft angestellt bat, r |
"Bei dem‘ 'Opbioglossum vulgatum bemerkt
Hin der jungen. Pflanze ovale dgüsenartige
Körper, ° ‚welche er als männliche Theile: an
-
sicht. Allein dieser Vermuthung: fehlt gar
vieles. zur Wahrscheinlichkeit‘ en
» L ’
” ‘ PB ‚Al ak ..
‚In ‚den, eingewickelten Zweigen des „Blech.
gum' ‚Spixant findet man Drüsen von weilser
Farbe, wie:sie, nicht blofs bei den meisten
jüngen 'Farrnkräutern,, .sondern, als ‚Hasrdrü-
san,., bei vielen jungen Pflanzen vorkomnien,
He dwig vermutbet, dals,. sie .Antheren seyn. we
Das sind sie aber-sicherlich nicht: denn sie |
erscheinen zu einer Zeit, “wo noch keine
‚Kierstöcke .da sind; sie. sitzen an Orten, wo
der ‚befruchtende. Pollen aus ihnen gar nicht
zu .den. Eierstöcken gelangen kaun, und sie
siod in dem entwickelten Zweige, wennsich.
“ die’ Spuren..des Eierstocks zueret zeigen ‚völ-
‚ verschwunden, . ae en.
> waere: Potypedkukn Thelypreh in sicht naral
braungelbe "Körper ‚rdie: Sch midel schon. bes
öbachtete, und‘ die Hedwig-ebenfalls - fie
‚ befruchtende Theile: 'bält Allein Ree., des
sie ofe untersucht hat; halt sie 6 für Ansgedüns
stete Theile des Nahrungssaftes. <td. pHlegt
sie mit .den 'kämpföraxtigen ’ Körneru ds. HR
biscus. Abelmoschus und ‚mit. ‚den ‚ Zuckerkör-
nern der Cassine Mauroenia zu vergleichen,
Sie sind das. Harz des, Fafrnkrauts,,
. u |
i Hi un
Schr 'vortrefflich . und musterhaft. Find H.
Bemerkungen über die Befruchtungstheile der -
Saluinia. natars. "Man weile; ds Giwörtärd
die männlichen’ und‘ weiblichen: Theie.'dieser
Phanze' schon ‘untersucht 'hat.--: Aber H. hat
- von: det ersten Eistheinang der'F, rüchtkapseln
- an bie zur völligen Entwickeking: der‘ Theile
seine Beobächtungen verfötgt; "und, was er
: bemerkte, miturüberirefflicher Eleganz und
‚Wahrheit zezeichnet: Mierdurth wird nam .
Guettard’s- Behauptung widerlegt; "dafs: did
‚Saluinie zur Mondcie-gehört',' itnlen H, fa«
denförige' Antheren um. die-Pistille her fand:
" Die 'grofse Schwierigkeit :also; 'wie sich eins
Pfahze, die unter dem':Wässer wächst, "ind '
sn abgesonderten Kapseln mätinliehe und wrib:
EP a ey “liche ®
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| liche Befrnchungeiheile-srgt, ‚befsachsen ‚sol
. diese Schwierigkeit ist, nun gehohen, weun
erwiesen:ist, .dals ‚sie,zu dem Hermaphroditan
‚gehäne .. Learg
\
‘Von’ seiner’ dndern Phawie. die H. Mat. |
. lea minüta 'tennt, "untersuchte er ebenfalls
di Befruchtungstheilb, undfand' sie im Gan: _
zen 80 wie sie Jnseteirimit Brofser Sorgfalt .
and ‚Währheit if der Miürsilea ‘quadrifoliz be-
ws stitnmt hat. Mec: kaur hidessen einen Zwei-
fel nicht verbergen, dafs’ sämmlich diese Pflanze
icht ‘wirklich "Marsilea mönuta Binn. seyn
‚ möge; "üngeachtet Hoffmann in Göttingen
&s behauptet. : Der Hedwligschen Pflanze _
fehlen’ die’ Serräturen' der:'Blätter, wodurch
sich die. ächte M. minut :Bimn, auszeichnen,
- Bekanntlich ist Tassieu Untersuchung
‘der Pilularia 80 musterhaft t, dals jeder Leser
derselben gestehn multe: es. ‚werde sehr
| schwer. seyn, etwas Neues über diese Planze
zu sagen. Aber Medwig, "hat Tnssieu über-
troffen , und mit ausiehmender Genauigkeit \
die schwer‘ zu analyürenden F "suchtkapseln |
deglieden, De rn
’ R 239 fg x Br
Beim. Lyropodium;: Seluga hatten scho
Diitemine :und. Binne. ‚Sie ‚vierbläyrigen
wu 2 Ba Knos-
-
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Fe u? ı Do
Knospen m "den. :Blättachseln" benterke; ; die,
‚nach: des letztern Erfahrung, wie reife ‘Früchte
' abfallen und Watzel schlagen, undiLinne
| hatte schon daraus und aus der; Acehnlichkeit
des sogenannten Samens..von Lyeapodium mit
dem Pollen. anderer. Antheren. (sowohl in der
Kufsern Fotm, als ‚in chemischen V erhältnis-
von), ‚den. Schlufs. gezdgen, ıdafs. der bekannte
Staub. des Lycoppdium wahrer Pollen, jene
Knospen. aber ‘wahre Früchte seyn. Hedwig
‚aber kehrt den‘ Satz ‘um... und nimmt diese
Knospen für die männliche, die. nierenförmi-
gen Kapeeln aber, ‚die den Staub enthalten,
‘für. die ‚wahren ‚Erächte, «Ungern vermilst
‚mn trifftige" Gründe. für. diese in der That
zu rasche Behauptung. :
"Was die Laubmoose selbst betrifft, sÖ wun«:
dert ‚sich Rec., dals 'H. bei den von ihm so
- wnübertrefflich geschilderten Bälglein in den
Knospen ‚der Moose, die er für die männli-
chen Befruchtungstlieile hält, gar nicht auf die
_ Einwürfe des. unsterblichen Gärtner’ Rück-
sicht nimmt, die doch wahrlich : keine Ver- -
achtung verdienen. , Rec. will die männliche |
Function dieser: Theile gar nichi läugnen:
aber ein würdiger "Forscher der ‚Natur muls
ie a doch,
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. Zah, wie velbset , ss aft!ginschärfte, - die
zdie Skepsis allen - kategorischewBehauptunger(
»orziehn. "Wenn man die sogenguisten mänı
lichen Theile m: 'knospenanligeh, Hüllen diem -
eingeschlossem;' und' noch dazu in.einigen Au
ten von Laubmodsen .weit von.den. weiblichen
Fheilen: eritfernt sind: so ; maß ‚man doch diesd
Schwierigkeit: 'erst:zu heben suchen; ‘ehe nan
ikte Eunction: für- unbezweielt gewils. häls
Meeses beksante: Erfahrung ı- dafs ‚die Stern-
. förmige. Knospe . des. Mniumider Erde an»
vertraut, Wurzeln‘ ‚schlage, brauchte. H, gr
alcht darch 'dieunwürdige Ausflucht zu ent
krafiew, es seyh ‚vielleicht. Samenkörner auf
diese. Koospe 'gefallen ; und jene, ‚nicht. die
Knospe: selbst, haben Wurzel geschlagen. Mah .
weils ja, dafs die Zweige und Knospen ande;
.rör Pflanzen auch Wurzel schlagen ‚| ünd.wird
sich. also nicht wundern, wenn: bei den’ Moo-
‚sen: etwas ähnliches geschieht. Uebrigens \
rimmt H. in diesem Werke die Bälglein nicht. '
u mehr für- Antheren und den Staub, den sie.
unter Wasser ausspritzen‘, nicht für Pollen; '
sondern er hält die Bälglein für einen eben
0: rückten Pollen, als die Asklepiaden oder
Coutortae und Orckiden haben,
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sih Ganz: äövorzägliäh dt äh. „Schilderung ‚des
Entstehens: den Galyptra- dar. Moose, atıs .dez
Ä Bulsern bhülte: :des. Eierstäcke „welche; beim
Anschwelleii des letstern;;ısich aufbläht, und
mit ‚dem oben «drauf :sitaandem- Pisuhl ‚sich
imsher :mehs wos Eruchtboslen.. entfernt, zb.
Binger' der :Fsuchtstidl ‚wird.‘ Diese Besliach-
tungen »hatte: Fl: schba‘ zum "Theil. in seines
“ histor.- mmısoon. frondosorans: bekannt gemacht;
“ allein’ hier ‚werden: sie ‚vollendet.. Auch. üben -
das. Säulchön‘‚den. Fracht ‚waren. achon. mark:
. wärdige ‚Eusdeckungen i in. jenem-frühern.Worke _
vorgekomaiens hier findet man slie Verwathung
Tas bis zirr. Gewälsheit erliöhbt ,.. dafs. die Stmk
shen 'nicht «zur Befestigung: der. Samen, som
dein, - verniöge: eines: schwammigen . Bauen
und seiner Verbindung. mät der innern Hayt |
. Mer: Kapsel zum‘ 'Zuführen und. Zurückleiten
der Säfte inddı also zur Heilung -der Samen
* diene.‘ Auch. vom: Keirgen . ‘ter. Mongsamen .
werden die. frühern Beohachtungen des: Ver,
fassers:! bestätigt und ‚durch . ‚vortweflliche, ‚Abe
In’
„ bildungen erläutert. 00
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2 En Pa BE Bu 7 Ee Eu um
Hierauf. kommt: er zu. di „Toben. Mao-
von, auf die sich!sdnst.sein&) Untersuchungen
noch wicht erstreckt hatten. Der. Name L«-
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dioßer'-Gewüchst .iibhr wohl! überein :. "made
Rtıde in ‚den .!Bläitern : fast.. sad keiric-Gofäßee
Gänge: ‘Mei ikdl nie einen: merkligken! Unk.
.
)
teischied: ‚denSabstanz. der Lebirsand: Loiba
Aslose.tsesbachtet, ‚in beiden .:iers»iden zellige
Baı suildllend, 1fi: beiden scheinen :die Tangk
u gestwechten.. Gantile:.zu' Fehlen} die man: fälsche
Hoch: mit Wehr-Gefälsen des. thierisches Körk
pers 'ka vergleichen pflegt. In:der. That' aber
sid; Spiral- Fabera eben ‚so: zut in: den Jum>
‚ gefmannien ..als: in’ den Läubmogsen gegen?
wärtig,. wie'diels Yie Kibben. der :Blätter- bei
Weisen, ı die: „B.. in der Jung. Jwreata- nach,
des- Rec. Bemerkung: offenbar .aus s Spiral Far
som’ entstekn. :
EUEIT IE DIL lee ne
Die männlichen Theile der Tungermannienz u
.- SE,
Pen \
“ { 122
die Schmidel schon mit grofser Wahrheit
I De beweindhnswürdiger Künst‘. dargestellt
Butter“ schildesv; B.: sehr .gewaw., :: Bei dei
- Bemörosa "sitzen: die. "Anılieren .
in braunen,
Knöpfchen auf: den Spitzeri der Blätter selbst;
bei. der L.:.asplesioides stehn. sie in 'einer,
- Wrkörreichen Hülle auf eigenes Stielen. ‚BE
bemerkt, idals ör'.die meiıbrana anıkerarum
eabyoina des Schmidel witht; habe. finden
. dev.
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-kön-
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Jöunen.- Bac. hält sie für. ehen- ‘die durchsiche-.
tige Hülle,.die H. ab, XVII. bb. und’ tab. X,
as. abbildet.. L: palanata, die. H.nehr giıt nam
dor: I zwiihla.,.: womit sia Haller. verwech-
sche, untersehbiden' lehrt „-trägt.-die mänski-
chdii Theile’ än: der Spitze der: Blätter.::laeı
die Blühzeit:worbei, 5o klafft die: ‚Hülle voii
eihander, :aud. fällt wohl-ganz ab, wo slem.
die.:Blätter -;wie: abgestutzt 'alissehn. .1. fur-
eata. trägt hingegen die männlichen Theile auf
der Fläche: des: Blaties neben .der Mitzelrippe.
"Beider I. epiphylia war-H;.so glücklich, das: .
Aussprühen :des: männlichen. Staubes aus den
‚gelben Knöpfchen zu schn, .diei im Junius auf
dem :Blatte sich zu. zeigen pflegen. Es scheint,
ihm .also hierdurch das Daseyn undı die Fun-
ction dieser befruchtenden Theile erwiesen
zu seyn. A or 0
80 verschieden 'die Stellen -der Inugerman-
‚nien sind, wo.sie ihre männlichen: Theile. tra-
gen, so mannichfach ist auch: die Stellung
der weiblichen Theile. Bald kommen. sie
aus der Spitze .des Zweiges, bald aus. der
Mitte, bald aus der Grundfläche hervor. Dock
‚ mulse man nicht glauben, .dafs die-Frucht. ge-
. aan an derselben Stelle erfolge, wo...die
m.‘ | \weib-
nur
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pi .
- ne
_ mihliche Bitahosperanten „chen mach. vollen-
deten. iBkütha: ‚Pig :sich. Wer. Zweig „zu. .uny
"Jäsigern und Uß: eine andere :Geyalt, anzupghe
ei Dergemakı: ehr - die, weibliche Blüshe
„Beni I, prasillaaı,. Ende slienBenshr, aber. ia
"asealtirunidee Fersen ie, Wade Sram la
Schr merkwürdig" i it ie’ e größe" Ucbereii- |
leg a der "weiblichen Bike‘ der inger-
nannten mit Yen“ weiblichen ' heilen "er
“or, R
Laubmoose. | „Die Geichlechtsfiilie‘ Geinbhi
sirra? {1 '
ek geschlossen, "die Calypira, „die Griffel
mit. ‚den innern Canälen, die zum Bierstock
‚Rühren: alfes stimnit überein ; so "Ferschiedeh
}.
auc die männlichen “Theile "sind, "Denn nur
hei dem Sphagnum | palustre und Mnjum‘ an.
Fyrn ..
droey ynum finden . Wir. eine Kehälichkeit‘ 'det
br ) DK hi
mäpnlic Ipkeile mit den” Antheren der
"unge: Olirzue Aası
Ingerpannien. ‘Die Paraphy ses aber oder die
Sefaden die bei den’ mei, ten "aubmoosefl
zwischen den Griffeln” stehn, tehfen den lm
germannien. - Mm unnachahmlicher Kunst" de
tab, AR. die Calypıra der J. epiphylla dar.
‚gemelit, Ai e en 0, wie Bi den Laubmoo-
867 die Aufsere Hülle“ des’ prdukhoiene bit
‚det. „Bei der 1. furcata haben die Griffel'eine
slow alt) fx
ganz "abweichende Form. "
. Eu Br u eatHidl’.k. ' 3241
Ze | | Höchst
N 2 es 4 nn
“ „ratBehet anföthend rege dehliksirihknehe
Wlan gehänig‘ \deniF raohte steh Beh nmeb-
Yhatinien ‚'s6brld ute- Proche rif bass : Vorkiele
"eher die Früchteifhst eitr gun wen lablr in-rdem "
Shut verbötgdn?ioder' safe: sm wenigi inbehr .
“sie: hervor: aber sobald novAklapbemigänehfe -
Werden.zum; Aufplgtzen, „ep erhebt sich, Z. B:
1v. 87971 Para
bei der I, eriphylia, in ‚wenigen. tund der.
19, LI FREIITN9ET Wo
Aareheifhine,, zarte. F ruchtstjel’ zwei bis drei.
Dun ES Ze > 5 20 Eu Tier FT sum
Zou OU lang; die, Früchte, ‚strengen ‚die | men
Amher "und der, Fruchtstiel Falle Ansanıme
v BPiels . ägt das merkwürdigete: "Beispiel: wei-
Su u gar
ches. weit, von, dem " Uebergange ‚der Zeilf Br
“ur un"
. in, die Spiralfaser.,, ‚oder d der "Zellen ‚sel u
N
7) MIEL Pr euer, UR
‚gestreckte Canäle, anführen. könben 3 und Bec
FE Ps FIR . ders” rn, san 13d .
glaubt hierin in einen beson ers graf! ken: Beweis
u" vr» ARTEN |
‚für seine ‚idee von: deu Ge äfyen . er Gewäch se-
Di s. SIrE
zu finden, Sie. ‚sind "nam. ich nichts ander
I 2 3X RRLTT CT TE “de Be
Are ‚modificirte, Höhlen und, Fasern deg ur,
achh
sprünglichen, nd allgemein, vi rbreiteten | He: ;
Ki. 8; add ui min ‚BiyaN
Amen:
7,00 Ku rn ur if Mn. "2
Die, Shen & der Jung &Huannten, sind init
SEBEIR TIER v. : Pr, used) %
Spiral- oder Keivenföruig, "gebildeten SER
federn. versehn, ı durch deren ‚Hai Ife. die Sa
n Doern.t, 30)
men fortgeschleudert werden. Die. jetzien
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sind ‚sachelig, wie man es "beim Örinaire-
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aaerAndrenga gietragihila eigen intarg NROREE
Uebergang var; fen, Laub. zu den, rebermangr
‚aen, bilde, ‚wie, er_ an ‚einem, andeın, Orte, Z
gejgen: ‚hoffe. 2 Reg ‚weifs, de die, Poteray
hung der. Gesghlochtsthejle, Hase Mopseg die -
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Yiekats, „Besabäffigung, des, würdigen, Mannes
mar, und, dafs. „ER, ‚it, schon. kranker. Hand
die: ; bewundernswürdigsten Aerelederungmg.
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— 376 wo 4
‘ dern Dark: Anmtrenung, Dee Samen. .
Wann er. junge Pfanzen. ;:ı .:-: . sin!
ur "Ih der! Marchät ntia cörlted heise min:
lieben“ "TReile Einen. Ft "äHnljche n Bau,
Wr dals die ‚Sehlldchen‘;” in denen sie erthäk
“Yen sind‘, tet gür Stielen‘, sörderh unmittef-,
Bir’huf Ab” Laube ‚selbät' sitzeih, “Der 1ed-
ffihe Fobscher' gesteht ‘Hier semen’ würdigen
Vöigiingerh, Dillenius ünd Micheli, die
Fre der Fürdecküng’ ‚'dieser ' 'ungestiehten
$childchen” Zu, und gibr' eind Beschräibulig |
und’ Abbildung” ‚der weiblichen Theile dieses
‚Bewächses die nichts zu wünschen’ übtig
Zlst, Hingerissen’von der Betrachtuhg Hiäset
Wunder der Natur in den kleinsten Geschöp-
Fern. "bricht der ‚edle Velfasser' in einen Preis
der Allmache“ ind Weisheit ‘ded Urhebers det
" Rätur aus," "ter 'gewils' der“ "würdigste. Hyun
nie "auf die“ Gottheit ist. 0° WE
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"Im Anthöceros laeuis gibt er den von Mi-
eheli, schon ‚bemerkten . gelben. ’Körnerchen
die befrughtende. Function; ‚und, schildert, hier
. die. weiblichen | ‚Theile mit. „gewohnter, Ge
nanigkeit, on Pe 1 u
‚Dann folgt.- die Untersuchung. "den -Blasis
pa und Higcie.glauca..._Bei.jenar wär zu
Schmi-
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upon - prigteimpugper Zur nun -
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» . _ 377 -— " x x
Bohrktiefe ‚Beohackkunge Arönig kinz. zu
serten, „Bekidieser 1.bestitigt er die-Identitäs
den männlichen. Theilen ‚. schildert die Grif-
fel und die:selisamen; zmit zwei Griffeln ver-
schenen Samen. BE en
_
x
Ueber die Lichenen und ihre Befrnchtunge:
theile handelt er ‚etwas unvollständig. _ Als’
Normal - Art nimmt er den Lich. ‚eiliaris, .
dessen Samen er "aber nicht gut dargestellt
ner und dentlicher. Die Warzen auf der“
‘Oberfläche der Pflanze hält er für die männ-
lichen Theile, und zeigt; wie die ‚Substenz
derselben bei einem senkrechten Ducchschnitt
sich körnig-ausnimmt. Auch von andern Li-
. chenen, als von L..floridus, furfuraceus etc.
® ' . ‘ j ' .
sind die Samen nicht ganz deutlich därge-
stellt. Rec. findet sie, besanders in L. sac-
eatus, immer zu zweien vereinigt, durch
y
eine Queerlinie getrennt und an beiden En-
den zugesitzt, . .
Bei der Chara uulgaris widerlegt er Gärt-
ner's Meinung, dafs das röthliche Kügelchen
in den Achseln der »flanze nichts als Schwimm- .
WBISE. .: Bbo° —- blasen
-
"hat. Bec. fiadeg sie in der Natur viel schd--
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u '378 u
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: blasen seyn. Er. zeigte. an einem :Quserdurdlkz..
‚ + schnitt, dafs. sie Saftfäden "und nackte Pollei-
Artige. Körnervonthaltend midi.
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Untersuchungen. über: die Tremallen, Con-
fern, Sphärien und Schwämme machen den
Schlufs.: Bec, hält sich aber. nicht dabei. auf,
da sie in der That wenig Nenes enthalten,
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2 RRETRT ne IT ae el DESSEE
” Antiguitaten botenicarum Specimen pri-
“ "mum, äut. Curtio Sprengelio Mm: D.
Prof. pübl. 'ord. Med. et Böt. in, Vni-
oh
En vers. Litt. Halensi etc. Lipsiae. ,
-;
f Bu 3 “ Fr
) , j 1798. in 4. 4 . 244 P %
Ita ı. I 2 - “nt ! .;
BCE nn nd
. u a N
SEE 5 BE; N ’
, x
t
Schriften dieser, Art werden: jetzt immer
b seltener... und erfürdern daher eine desin,.größser
vo Te Aufmerksamkeit.. Es ist wielleicht. kein,
‘Schaden, für: die Litteratar, dafs ‚sie nicht
ınclır 69 häufig geschricben werden, als dieses;
. vormahls, gesphah; es gehören außserordent-.
liche Sprachkenntnisse, vorzägliche botanische, |
. Kenntnissg,. und besonders eini gelänterter Ge-.
"sghmack dazu, pm hjer nicht: ‚diffieiles' nugas. “
j dem Publicum, zu Kefern.. Herr: Sprengel,
\ zeigt. indessen einen, vorzüglichen, , Beruf, zu
diesen. Arbeiten; .er ist wegen se ner zrolsen
Sprachkenptnigse bekannt ,, besitzt die wöthi.,
« gen, hotanischen Kenntnisse, und diese erste
: , „Pröbe hat, alle ‚Eigenschaften, um auf eins
"Fortsetzung sche ‚begierig- 2y machen. na B
| Bbz : Im
£ " " mn.
\ - n
., ‚Bo un - .
Im. ersten Kapitel cedet der Verfasser vom
den Violen der Alten. Bei den Griechen war
in ‚den ältesten Zeiten ro sv unsere Viola
_ adorata, welche:.sie ‚anch‘ psAayın. nannten,
_ wegen der Farbe der Blumen, wie der Verf.
durch” verschiedene Stellen zeigt. Die Stelle
des Tbeophrastus und Diaskörides
denten wohl unbezweifelt: auf unsere Veil-
"chen; aber wenn Abdollatiph sagt, in-
Aegypten gebe es .schr angenehm . ziechende\
Violen, und der Verf. hierbei F orskäl an-
führt, so mulfs Rec. sehr daran zweifeln. Un-
sere wohlriechenden Vellehen gehören schon
eru den Pflanzen‘, welche im ‚südlichen wär-
mern Frankreich, im ‚sidlichen Spanien und
5 in Portugal durchaus nicht in dem Ebenen
“ . wild wachsen, söndern sich-ältein auf höhern,
Rühlern Bergen zufhalten: - Biec. war nur im
Stande, urigeachret er sich oft'‘danäch'ninsah,
sie blofs auf den Bergen von Satita Cruz inEstre- -
madora, und’ dei Setta de Manhigqua in Ak
. garvien anzutreffen: "also immer an kühlen schat-.
tigen Stellen. Forekäl’s Nachlafs enthält über -
die gmeinsten Pflanzen solche Irgjhümer, dafs
er nirgends ein Gewährsmann ' seyn kann.
&ber überall‘ bauet man. in den Gärten Veil-
chen, s woraus sich‘ die wa oder: wialaria der
af . j ” Am
un 38 u N,
"Alten erkläre Nasseh, die’ nicht blofs für Chei-
_ ranthos bestimmt waren ( Veigl. Vofs zu Vir- .
- gil Edi 1175.76). Mit Recht tadelt der Verf.
die Uebersetzung von Vols Odyss. E.7z. wo
| dieser. ‚ov 'stalt aion übersetzt.
‚Veber das } Asuroıov. -Der Verf. Führ Pheon. .
phrasvs Stelle an, wo der Lencoje eine Zwier
Bel zugeschrieben wird, .Er läfst die Stelle
zweifelhaft, und erinuert nor, sie. möge Lin-
ne (vielmehr schon Conr. Gesner) Veran-
lassung zum Namen Leueojim gegeben kaben,
Es ist uns sehr wahrscheimtich, dafs die Al -
ten unsere Tazzette‘ mit. unter ihre Leucoja
brachten. "Die. Farbe: der Blumen ist im wil»
den Zustande völlig‘ weißs;’ der Geruch seht
angehehn, die Pflanze bläht im.ersten Früh-
Ing, .in ‚den wärmsten: Ländern von Europä |
schon 'im Decsinber, -und wächst überall in
solcher Menge, dals die Fiären davon_in der
'Perne schon: weils scheinen. Theophrast
sagt zwar, die Bitter. säfsen atı dem Stamme,
‚aber dieses ist wohl Aur von dem aufrechten
Stande der Diätter, die bei den Veilchen auf
&m Boden Hegen, zu -verstehn. Spätere
Schriftsteller” Plinins, Dioskorides brach-
tem unter Leucojum,; ‚wie der Verf, auch be-
A Bb 3 \ | merkt,
—
\
t
\
\
. /
oa — 'sf2 —
. { , .
‚merkt; Cheiranthos-Linn. . Eine sanderbare
Vermutbung ist, die. viola .Calthiana. Plin.
sey Gentiana vorne... Plinius sagt (b.- VI,
0..AlV. ed. Franz.) In tolum 'vero. sine adore
minutoque folio eglathiana, "mms autumnis
ceterae veris, Sie.soll also gerade umgekehrt
einge Hesbstblume seyn, und es wäre natürli-
.. 5 ‘ . +
: cher; aufjede andere Gentiana:zu rathen, als
gerade auf diese, Augh.möchte. sie wohl eine
gelbe Blume haben, weil gleich. darauf folgt:
Proxima, ei .caltha est concolori amplitudine,
welche ‚caltha : der vet sehr. gut für Calen- .
dala 2.offeinli häls..: a
a:
‚Im ‚zweiten Kapitel, handelt. der Verf. von
z
| ya Eichen der. Alten, Hier würde sich mehr‘
thun. lassen, wenm:nur die neuern Schrift-
steller die Eichen: des südlichen ‚Europa ge-
‚ hörig aus einander. geseırzt hätten. ..Cava-
nilles hat schr. gut seine Qnercus, walentina,
unterschieden, welcher ‚der hier. abgebildetg
Quercus Pseudg-Suber ia Rücksicht der .Bläts
‚ter sehr nahe kommt, nur sind die ‚Früchte
anders. gestaltet.. Eine: andere: bisher nicht
‚bekannte und von Q. valentins werschiedene
Art, findet sich im südlichen Portıgal- nicht
‚ selten, Unter QQuereus Jleps stecken zwei, wo. .
| BR: . miche
\\ N f
38 _.
nicht: mehrere Arten, wevon: die eife, Qxer-
eus. Bellote Desfont., efsbare-Früchte trägt.
Unter. solchen Umständen :lälst eich van einer
| Abhandlung über die 'Alten’in. diesem. Stücke -
wenig verlangen. ‚Der Verf. führt die bekann-
ten europäischen Eichenarten auf, und es wäre -
", zu.wünschen, dafs er apch: dabei La: Marck’s.
Encyelop. botanigue benutzt hätte. Wenn
von den hohen schattenreicheu Bäumen die-
ser Art’ bei’ den Hebräerm ; Griechen und Rö-.
mern. geredet wird, sö’kaun man ohne Zwei
fel mit dem-Verf. die beiden Unterarten von
Quereus' Rabur Linn. annehmen. .:Sie wach-:
sen in ıwarmen Ländern-biofs auf hohen Ber-
gen, wie auch die Alten sagen. Den ayılany. - |
des Theophrast ziehr'der Verf. mit Recht
‚hierher; ®yYyos desselben: ist--Quercus Eseulus. .
Allein wenn Straba von .den Spaniern .
sagt, dals sie sich von Eichen ‚nähren,, - 80
. gilt dieses von Quercus Bellotse Desfont.
Den «Aı@Auog Theophr. hält der Verf. für,
- Quercus Cerris mit Salmasius. "Zum Quer- .
cus dAegilops Linn.. bringt.er ywepig und
srunodgus Theophrasti,. welches sich aber
wohl schwer ausmachen Jälst, da die Früchte
von ‚mehreren Eichen,. als. man gewöhnlich
angibt, gegessen werden. ,, Die. Beschreibung .
we Bb4. welche
on Ks 384 _
welche, Th eoph rast vom wpivog überhazpı
‚22... ,gibt, pafet vörtreflich ‚anf einen Baum‘, - wel-
ji chen man allein Quercus Jlex nenner sollte.
' Er findet ‚sich in den südlichsten Ländern
I ‘von Europa nur auf Bergen;. an kühlen Or-
* fen, wird‘ böher: als .Q. Bellote, und es ist
wirklich schwer, ‚wenn der Baum jung ist,
ihn. vom Hex‘ Aguifolium zu unterscheiden.
| Schöne: und grofse Bäume sieht man im Gar-
ten zu Kew, da hingegen D. Bellote in -Gär-
oo. ten. viel seltener: ist; ‘Wegen der: einen, Abän-
en derung aid „ welche Theophrast anführt,
würden wir auf Quersus valentina fathen, ei- -
‚nen Baum, der zu”seiner Beschreibung sehr
200... gut palat. MeAAodpus Theöphrasti ist wohl
1.7.7 Quercus Bellote Desf.:wie die sülsen Früchte
| zeigen, und der Name .atis -®sAAos (suber) und
. douc ‚zusammengesetzt,. ‘denn dieser Baum
‘gleicht einem.Korkbaume aufserordentlich, Zu=
leizt redet der Verf, vom Quercüs ‚eoecifera,
no welcher‘ von. den Alten kenntlich genug .ge
"0 schildert wird, Wenn er:bei. dieser Gelegenheit
1 im Pausanias LK, c. 36,.wpıwog statt. 00.
906 oder vielmehr. a3g1voG; lieset, so kann Ber,
"Abm nicht beistimmen;,; weil Quereus>oocch
ferai keinesweges : dunklere Blätter. hat als
. ven oder Q. Ile, und weilman-sehr.lbicht
= | n Zr ruf
\
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”
we vom En Ze
Aarsof verfällen. kann; ; Quere “coecifera. mit
Pistacia Lentiseus zu vergleichen , denn beide.
. wächsen fast immer Zusammen. Der Zusatz,. -
"jener Strauch sey stöchelicht, welches doch Q.
‘ Jlex ‘ebenfalls ist; ‚boweiset dieses noch mehr,
. Drittes Kapitel. Von den. Cytisis der dl._
ten.’ Der. Verf. stimmt hier der Meinung 'bei;
‚dafs der von dem Alten sehr gerühmte - Gyli- .
sus, Medicago arborea Linn: sey. Dals die
- ses von dem griechischen gelte, ist ‚sehr wahr.
'scheinlich, aber die Alten nannten gewils
manche. ‘gelbblühende Sträucher -ans dieser '
natürlichen Ordnung Cytisi, und die tenues
Cytisi ‚des Virgil und andere gehören da
hin. Das südliche Europa ist reich an einer.
Menge ‘solcher Sträucher, welche noch nicht .
einmal von neuern Botanikern aus s einander !
gesetzt sind. Ze i
..
WViertes Kapitel. Yon den. Lotis der AL .
ten. Zuerst von dem Baume, "welcher: Celtis |
\“ Australis’ ist. Dann vom Räkamnus ‚Eotus,
‚wö'.man aber ‚hinzufügen ‚mals; , dafs der
wahre Lotns‘ oder Pehammus Lotus Des .
fontain.-und R. Lotus der übrigen‘ Scrift-
'steller verschiedene 'Gewächse sind..: Ganz
‚kurz redet. der Verf, von Lotus :sröfolia und
}
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Bbs5. . glaubt
N
Be
a
«
_ glaube, mit Marıhtoins; i eu 8ey Trifokimeis
‚offieinale, ; Gewifs aber verstanden die Alıez ,
mebreree Klecarien. darumer, deun Asıkwysg
Aurorpopor OR jener Päanze, möchten: im
südlichen Europa, wohl selten seyn. u x
. Fünftes Kapitel, u% on den. Asphodelis.
‘Der Verf. führt das ad, was. die Akten vom
Asphodelus sagen “und dieses palss völlig auf
Asphadelus. TamOsus, mit ‚Ausnahme von Ga-
lens Asphodelus, welchen er mit Ciusius
für Ornithdgalum pyrenaicum hält, Im 'süd«
‚ lichen Europa. wächst auch diese Pflanze über:
all von. den tiefen sumpAgen Ebenen an bis .
auf ziemlich hohe, Berge,‘ Die weiten spani-
schen ungebaneten, Fluren ‚mit niedrigem ‚dün- .
nen Grase, auf welchen diese Pflanze sich hier
und.da erhebt, haben dadprch einen sonder-
baren Charakter und die Dichtung der Alten,
' dals hier die Seelen der, Verstorbenen ‚umher
schwärmen, det ‚Hieblich und passend.
| " Scehstes Kapitel ..voR| Karkamus. Nach _
der Beschreibung im Dieskorides und Pli.
niug räth der .Verf. anf ein. arabisches Harz
von Amyris Kataf und Katal Forsk. . Die we
: »igen Nachrichten lassen , blofs rathen. Die
arabischen Ansleger rieihen' auf, Lack, wobsi
f 2 aber
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Bd 307 0: u
aberder Verf, eriowett, dieser Ausdruck heiss
‚überhaupt im Persischen eine ‚Farbe oder
‚ Figmen t. ' '
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As Siebentes Kapitel, ‚von den Myrobalanis.,
Di ie Myiobalänen der Griechen, nux Been der
Araber, deren Geschichte der" “Verf.. hier eehr
genau abhandelt, hält..on für die Früchte von
Gymnocladus arabica Lam., Hyperanthera
‚peresrina ‘FE orsk., H. semidecändra Vahl,
‚ Anoma cochinehinensis Lonr. : Die‘ letztere.
Pflanze weicht'doch in vetschiefenen Stücken,
besouders der $c’ote, ab. Durch Lonreiro
wissen wir eigentlich nichts bestimmtes mehr;
‚als‘ vorher. Die Myrobalanos chebulas , ci4
‚ #finas und indicas schreibt. er mit Gärtner
‚der Terminglia Chebule zu, ‚hingegen die bel-
liricas der : erminalia glabrata F orst., wor 5
"von er einen Zweig aus F orster's Herbarium,
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ahgebildet liefert, © 0 .
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Transactions oft the "Linnean. Society. -
Vol. IV. London, 1798 VIL und 304.
_ Seit. in. gr. h..
“ft
‚Der Werth dieser treflichen Schriften, die
alle paturhistorische Wissenschaften zum Ge-
genstande haben, ist zu bekannt, als dale eg
- aöthig wäre, noch etwas zum Lobe derselben zu
sagen. Unserm Plane, gemäls müssen wir. uns
indefs bei der Anzeige biols auf die für un-
- m ___
_ ser Journal gehörigen Aufsätze einschränken:
VLA new arrangeihent ofi Ihe genus Po-
Iytrichum , with some emendations. ‚By. Mr.
ıArchibald Menzies, F. L. 8.(5.63 -84,)
Herr M. verwirft mit Recht, wie diefs ‚auch
_ bereite andere Botaniker gethan haben, die
apophysis als Charakter’ des Polytrichum, da
zur wenige Arten mit diesem Theile’ versehn
‘sind... Hedwig’s Verdiensten um die Moos, ,
. kunde läfst der Veif. Gerechtigkeit wider-
"Fahren, doch: glaubt cr, dals die von’ diesem _
Botaniker aufgestellten“ Gattungen viel zu
ar . u ‚ künst-
x
\ > N
, . j u Fi
\ a EZ or
Kianlich and die von der. Beschaffenheit NE)
Nefistoms hergaupmmenen..Ssharaktere ‚ nicht
ehae: wiele Schwierigkeit. aufaufinden. ‚BEILL
Die haarige Galypıra sieht er. als: den vorzüg-
‚Sichsten Charakter der Gatturig. Polytrichum
'an; P. Zercynieum; und vndulatum.sind defg.
halb auch ausgeschlossen, , "Um. so mehr mufs
“
man sich daher aber ‚wundern, dels Herr. M.
desgen ungeagbuet. das P. magellanicum, des.
gen Calyptra unbehaart- oder nach ihm ein-
fach ist, mit aufgenommen hat, — Der. Gat--
tungs - Charakter, ist so angegeben: Caps. oper-
eulata, subrotunda, oblonga seu quadrangula.
‚Perist, dentatum :- dentibus ineuruis (32 - 64),
apieibus menbrana transuersa_ adglutiuatis. -
Calyptra duplex: interior laeuis, membrana-
gen, minuta: exterior flöccosa,,. apicibus' vun
tis. Mas di seiformis, in ‚distincta planta.
: Die Unterabtheilungen in acaulia, caule sim-
pliei et caule ramoso sind nicht so gut, als -
die, welche mehrere Botaniker bereite von
‚dem Mangel und:dar Gegenwart der apophy-
: sis hergenominen haben; denn mehrere Arten.
die Herr M. uster der zten Abiheilung caula
simplici auführt, kommen auch mit einem
‚istigen Stengel vor, und cinige aus der Ab-
theilung caule ramoso bemerkt man. nicht sel- .
ten.
2
N
,
/ . on
mu 1 I I Zu 0
_
$
ten ihit‘ angeiheilten Stengel. : Von dem’' hier
anfgezählten Arten:wollen:wir die specifischen
Differenzen nebst der beigeserzten Synonyınie.
u ‚Und dem locus watalig mit deu.eignen Worten
Bes Verf. und nach seinen angenoınmenem
Unterab: heilangen folgen’ lassen. ' '. : 12.
. r
-
“ u nn * acaulia.
er P kenne, foliis lanceolatis acuminatis ad!.
preseis integerritnis, ‚apsula cylindrica erectä)
‚Mnium polytrichioides var, y Linn —_
"Dill. musc. 434. t. 55: Eız. ae
. Hab. ‚In Nona- Scotia, locid sterilibns prope
Halifax. nn j DE
2 -P. subrotuhdum, foliie "Jauceolatis obtusis
“ integerrimis, rigidie ‚ eapsula turbiriata ei
a '
PT
» E
rectinsculä.
' Moium polytrichioides. Linn. Sp. D _
' Dill. musc. 428. 1.55. £6. A-Fr
\ ». subrotundum. Hude. Fl. Arigl. &d. rs: 460.
Scop. ‘Fl. Carn. 134 3 ar. 2. Vaill Par:
\ 31.26. Eis, |
P. pumilum Swartz in Act, Stock, 1795:
.p- 271. 0
Hab. in ericetis et locis sterilfbus- Angliaee etc
, " pP. nanum, ‚foliis lanceolatis . obtusinscalis;
r apice. obscure, serrulätis, capsula hemisphae: |
Tica' cernua, | rt
Kin . 4 \ , u Mnium
. N ' }
Be 2 ze
E
.
. -.- En en Yale ee
- ‘
_ ED
"Maiom pobptrithidides.. Einwnc'Sp; pi. da
6 Dill mn. 13555-£ ru, E:%.
.». nanum, Hedw.- Stirn ( Srypkies 36. 1747.
| . Hab. in ee erlodis. waidis Anglise, dic,
r . . Br u 5. .vorl
®. cäule Simple
PM P, aloides, foliis lanceolatis eonninentibus
, öbtusjusculis" Yiäidis apice serratis, chpsula
eylindrica 0Bliguafa, 5 “
":Maitm polytrichtoides var. BPLinn. Spec.
pl. 1577. pin. musc. 429. 1,55. £. 7: Vafll
* Par. ız1. E29, Hi. Weirstichgpt. 173.
P. nauum Lightf. - Huds. Fl. angl. ed. n '
pP. aloides Hedw: .. Mo: y
' Hab. in ericetig et locis nein heiäte, .
w P, conwolutum| ' foliis lineäribnis" intolmis
apice serratis; siccitäte contortis; ‚ capsula" cy-
lindrica drdatiascula, . “
2 pi yonuolubur. Binn, Mm. Mcth; m
EEG Swartz. Piodr. ig.’ Bu
." Habit. ‘in India oceidentali', etc. — Nach
eitiem Schreiben dea Hrn: Prof. 'Swartz ad
. den Heransgeber ist P. eonuokufum nur bi
Serze: auf: Iste 'de France vorgekonimen. P. corR*
/ volutum ans Westiridien und vom Cap inachen
zwei verschiedene Arten aus.: Jenes wird Hr.
Swartz im dristen Thöäle' seiner 'Flor. td,
Occ, tortile, letzteres irrhalum nennen).
3’
3
s
ax
iv
n._.
_ ‚39 Bu B= ’
6. P. magellanieim, fol. . lineari: Ianceofatis
. acutis dentieuleto-serratis, capsula- oblonga
. subcylindröca , :calyptra "simplici.- (T.6. £. ı)
P. magellanieum. Line. Sappl. pl. 449.
Habit. in freto magellanico et in Nous
-. Zeelandia. -
7.. P. attenustum, Fol. lineari. Ianceolatis, ca "
rinatis cartilagineo - serratis patulis, Kapsula
gendrangulari cernua,, 'basi constricta. (Tab.
6. f.2.) .,. u.
Habitat i in ‚ora, ‚occidentali Americae septen- \
| Ä \
trionalis. Ä ;
pP. gracile, fol. lanceolatis acntis arinatis
. denticulatp - » serratis grectiusculis, capsula
., obouata snbangulata obliquata, apophyei de- _
..stituta. '(Tab.6. 3) = 7
Hab. in alpibhs Scoljcis, \ Dickson. —_
et.in, Suecia, -Swartz.. (Herr Prof. Swartz
führt diese Art in seiner Disp. mußc. -Sueciae
unter dem Namen lougisetum. ayf;, sehr währ-
scheialich ist auch Polytr. aurantiacum Hopp &
la
hierher zu rechnen) . .
9 P. commune, ‘fol. Iineari- lanceolatis. acutis
serrulat: 's, Capsula quadrangulari, apophyel
subiecta. ,
P. commune. Lion. Sper. plant. 1773. Dill
musc. 4% Lg 7 Par Or
Ä = 38 ,=
YP: erräkiiih: Schradek: un "Bav: 2. 4485 z
ne gar Du ng nen
».Hab:'in ylühe et efftetis‘ cha KPotyır.
| yuccaefolium Ehrh) En L
ıo. P, piliferum‘, fol. lanceatatis confertis in-
..tegerrimis ‚rigidis -apice': piliferis,- caplsula
..quadrangulari, ‚apophysi snbiecta.:
- B. cominune..var. y. Lien..Sp: pL 1573. -
Dill. musc. 426. 1.54 32 °.s: ‘a
P. piliferum Sckreb. : Spiel: 74.' n: ı0fr.
‚Hahı in'.ericetis 'er: padenis: montosis An-
gliac etc, ma tm u!
"11,-P. umipeninum,. ‚Follis lineari=lanceolatis
-‚muckonatjsı patwlis,. marginibns infletis inte-
‚+gerririe,. ‚aaperda - quadrangalarl, s "apöphyel
subiecta. (Tab.6. F 4.)
‘P: „iuniperinum Wille.‘ ‚Fi. Berol. 305. (nd
synonym. Dill.)
Hab: im ora occidentali: Americae. Septen-
‚trional. = "All auıhors I kuaow of, sagt Hr,
Men zies in der Beschreibung dieses Mooses,
‘who have. taken up P.. imwiperinum, describe
it with entire leaves, yet make no scruple in.
quoting .for it Dill. musc. 424. 1.54. E20
which- that. accurate author describes and figu-
res with. sertated leaves: it is therefore very
evident the quotation must be erromeous.” -P,
u. Bu. se u Cc u pul- |
\
I
= 34 —
puluerulenteum ‚AReyn. Act. Langay., gehärt,
wie unser Verf. glaubt, zu dieser Abibeilung,
er bat aber nicht Gelegenheit. gehäbt. diese Are
genaner zu unterenchen.. re Sur ers
Fa u
, r "te,.caals ramoso. BU. .
ı:. P. strietwss, fol: Ianceolatis acuminnis 'e-
rectiusculis, mdrginibus inflexis integerrimis,
.. capsulis qeddraogularibus apophysi insiden-
_ tibus, (Tab. 7. £.r.) LE
„ıVaill.; Par. 11. 12.23. 8.6... wer Su 9
Habit. in.Amesiea Septentrionaliy in locis
sterilibus Angliae et in Scotia. re
13. P. coxtortum, fol. Yineari- tancovlatis: ser:
. .ratis iguolutis siccitate .contortis,.. peduncu-
: dis lateralibus, capeulis ‚yiradviche. eroctigs-
eulis. (Tab. 7. f. 2.) " -Yio omas
Hab. -in ora_ ottidentall“Americae Septin-
trionalis. Ze u
14. P. rubeitum,’ fol. tanceolatis- carinatis- ob
- tusiusculis sersatis dorso denticyla tie, capau-!
lis subeylindricis ‚erectiusculie, (Tab, 7. £3.J
: Hab. in ericetis -Seotiae et-im loeis sterili-
bus Angliae.
14* P. subulatum „fol. lanceolatis carinatis car
tilagineo -serrauis dorsa denticulatis., <apsn-
lis cylindricis erectiusevlis, operculo subu- -
‚lato. (Tab. 6. f. 5) ae Habi
=
=
De ze ms
g: „Hate ne Zenith son;
15. P. deitatum, fol, lanceolaüis "acuie arm“ /
Beate Rummel Aüpiiildchnegtiiaendige roctigs
ET ‚Bibigir‘ Bram Birandr“
Hi IRA re: ;Bopän:
"3lkihahlooo. s ser Ynitsidareinrhge an side
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‘ minatis ‚serratie rigidis, capsalis oblprıgis
-:serunis, bias x
Habit, ia “yluis.abietiniß orae ‚occhjemahis
Aiericae. sertenselomtlig. (ie von Palyer.
eseejzum „SUATEn Äjogr mac. Br au ‚ajght
verschieden. ) sl Sat.
ih, Obigrolitionsär the Frmairieg of-der-
tain plants. By the Reb. Thomas Martyn,
BD. Peinch yroıpc. "LS: Fepikd Professor
of’ .Bofähy in the. "Univeeiey of. Gemhridgei
6. 4484163.) 'Binigesleressenie.: ‚Bemetkum
gen über 'das-verschteddne Opfinemriand.Schlie-
‘fsen der Blumen der Anagallis( ardemsie, Oe- _
Hothera’bieranin YHibibcus Zeiötum:anye.a. „die
..
aber keines Auszuges Fahig sind, ':
En Remarks” on some: foreign ipecis of
2M.D. F. R. Ss. ws 6. 164-192) Herr
Dr. Smith beweilst 3 in ‚diesem ‘Aufsätze, ‚dafs
die von Linne- bei’ seiner oO: Tacis ange-
führten Syuonyme theils zu Orchis übortite,
‚theils zu einer Öröbancke gehören, die Linne
nicht kannte und für die auch’ der Trivial-
\ naue
v
ek Ri rl.
Fe _
wa . Ze Er. _
am erdaenia: ‚nicht ‚Paesetid iet, und: dafs Also
| folglich Linne’s Orobanche‘ laeuis ganz aus
“ gestrichen werden kann. Folgenda.2, bis. (jetzt
och wenig: sbekanntgiemd ii Atdserhalb. Groß ,
Britannien . rerkommienzbe; 'Axten. der: "Gattung
Orobanch« wierdem;bier: ktitisch, Pelsuchtan'n und
genaner bestimmt: A
z: "Orößitiche "rpOpK iin: „2 u Be
Ö. ezule ölmplich, corofa' Inflara Ämbriäto: .
BISE
“2 erispa; 1abio iuferiord jad infig öbtusis aequd- 2
Kbus, samiditus id Basi*hlramtis, BE
2 ler It x €
‚major. Pollich Polar, v, 2. 200.
"ıTG
‚PO: mäior s garyophylium. olens, Bauh. Pin. 97.
bu Der. Verf, fand sie ‚bei ‚Valgimara am. Fulg
der Apenninen;' Liane: ‚has dinselhe Pflanze
. aus-Sibirien erhalten. Sie hat'das Ansehn
E deri O," malen; Uri bweicker:. mehren: Botanjs
ker sie ‚verwechselt zu haben scheinen, un-
‚scheidet ‚dich: aber von. ihr: ı) darch die drei
stumipfen und krauseren. Einschnitte der Un- .
:terlippe . 2) durch .einen.. ganz 'unbehaarzen
Frachtknoten : 3) durch einen mit wenigen.
Haaren besetzten Griffel 4) durch eine. braune
oder purpurfarbige ‚Narbe ‚und 5). besonders
- dargh die: ‚Stanlgefäfse, weiche. nach unten
zu an: der ihnern. Seite mit dichten Haaren,
x | . G 5 be.
\
4‘
(
1
. te
hedeckt, "bei .der "O:maior a
‚glearzsind. ' al anıneior, ernuihd.
SE D.- wrasili et rd Mnnar wahre,
©. odule -bimplici pwerolls indata yilabto :infaı
rise) breaissichd ladiutis oblendatis. insogqud4-
Abos -Aimbriate:'eriepis ; sterhmibusstyloque
.pilosis exsertis. . Jeabeat epeoyen
Sie wächst zu.St. ‚Osaese ‚bei, Bepya-olhz
‚ Stengel,ist zärter ala bei 0. ‚maior. Die ‚Big
men | haben. das. ‚Angehn d der letztern, die Ober-
‘
lippe ist; aber ‚nicht 30.8 kraus, ‚und on dunke-
More v5Ja ®
ler Farbe.. Von, OD. ‚minor, mit welcher sie
Pi BR ak Tr, Rıry,
in mehreren Stücken” überein ommt, ist“ sie
durch il hheh: r Gulf schläbend "Bhuniätikröhe,
dÜnterlipse, "längere Sdaubpefäfse‘: und
einehbehkurih Griffel. verschieden ,. rih
,etoend sro ud wi? anno male weis
(Die Fortsetzung Inselnbeg: darkolgenden-Stieke),
v. „marco naded un Yaeıbewınz os wo
nern Purhai ram no. ads das Yalashna
STH EETLBBHNR:
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Philosophise botanicae notae seu’ Insti-
tutionum ‘Phytographicärum Prodromus.
‘Aut. H. F. Link, Prof. Rostoch, Gott. .
ap: Dieterich, 1798. 1928. in,.8.
% 0. Tr a! BE
Die Botanik erfördert ;' wie‘ jede andere
Eifhrungslehre, | "bestimitte‘ Begriffe‘, oder
.&isik’ philosophische Böhandlungsart ‚” wie ihr
Linn dürch seine Philosophia botantch schon
Zu geben’suchte. Was 'hächher geschah‘, ist
‚meistens. nüır ‘in “ einzelneh Beobächtangen.
oder, in Hardbüchern ! ‘rHapsodisch geschehn,
. öhne Hräbksiche auf!:das' Ganze zu nehmen, |
Ehytosraphie ist dern Velf. Pflanzehbeschrei-
"bung, sie ist blofs 'defswegen nöthig, weil
es unmöglich: ist, die Männigfaltigkeit zus
einigen "wenigen Formeln herzuleiten. Was
nien an’ einer Pfänze beinerken kann, heifst
. Merkmäß (nota) und:wird oft durch ein Kunst-
“wort {terminus) ausgedrückt. Die’Merkmale
bernhen anf der Extension oder der Inten-
sion um sind also"mathensatisch; Linnes’
u. CGc 4 Abtbei-
A
.
“ u} ”
3
LM... 2m) 2m
L
| 490 ‘ —
Abtheilungen : : nnmerus, ‚figura‘, ‚proporkio,
situs umfassen . nicht alle Merkmale; es ist
“daher ein "größeres Schema 'für die Mannrg-
faltigkeit, der. Kungtwörter hier geliefert... Die
‚ Kunstwörter eind einfach oder zusammenge-
[
seizt, wenn sie, mehrere Merkmale umfassen,
und der Verf. beklagt sich über die willkür»
liche Zubammensetzung der Kunstwörter, wo-
‘von auch Gärtner nicht frei ist, ‘Im ersten
Theile handelt er von den extensiven Merk-
malen und Kunstwörtern\ und zwar zuerst
"yon solchen, die .mehreren Theilen ‚gemein
eind., Der. Verf. ‚führt alle. ihm bekannıe
| Kunstwörter. an... und: sucht die meisten ge
nauer;zu, bestimmen. Dann. geht. er zu den
Theilen.. fort, . . Ein Theil der. Pflanze ist ein
Glied derselben „ kann also nmur., durch das
Verhältoils. zu den übrigen charakierieirt,. nicht
definirt werden, depn- eine. Definition Gndet,
wie der. Verf. zeigt, in der Botanik nicht
Statt... - Was- er, von der Inflorescegz sagt.”
Ist ganz .nen, Er ‚unterscheidet ‚carpopha- -
ron von dem gewöhnlichen receptacujuus; fer-
ner eorollopkoron in der Mirabilis, . quphen-
thium. oder das receptaculyum in, Fiews 26
rigynium, ‚nennt. ex, die (mit Vüreght.-,‚soger
nannte) Kapgsl; der. Garices, ‚wohin anek die.
caly-
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calyptız-der Moowegehöre,. welche, da sie zwi,
schenjden, Stauhfäden, und Staukuregen steht, |
keine wahre corally j jbt,, ‚Stylostechium nenne ur,
vyandie Ssaubwiige iR den Arelepiadeis deckt, Im
gien Kapitel, gibhyer,eine allgemeine 'Betrachv
sang der Pfilanzenforn, "die sehr wichtig für
. die Unterscheidung. son Kelch, Krode n.s. wi
. ist. „Der: zweite Theil-beschäftigt'sich mig
| den, intensiven -Meskmalen, als Farbe, Ge
such u.s. w. Im drätten wird. won’; der'sy-
stemzsischen. ‚Einteilung Jer Pflanzen. gehank
-, deli. .Ex.zeigt,. auf welche sohrwankende Be»
griffe dag: (natürliche System. erbaut.dst, > und
‚trägt einige allgemeine Regeln für; die Mau-
nigfaltigkeiten der Pflanzen vor, welche ein
natürliches Systehn völlig entbehrlich machen.
Schon im ersten Stücke seiner Beiträge zur
‚Naturgeschichte. ist dieses geschehn. Was das
künstliche System’ bemit; sucht er Linne’s
System zu verbessern ‚„ aber Verbesserungen
heifen hier nichts, Da man das genus im
, dem Namen der Pflanze ausdrückt, dieser.aber
in der sprecies das beständige, unveränderli-
che ausfrückt, so mufs der generische Na-
me ebenfalls nach ‚dem unveränderlichen be-_
‚stimmt werden, und zu einem Genus gehören,
was durch Kennzeichen bestimmt wird, die
"6 1 Cc- ‘5 . _. man
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San ech: vie im’ ganzeh ‚Pftanzinreieei, ver: |
änderlich- ‚beobachtet hatı. 'Eh'drirgtl beson:
ders:auf etwas.;: ‚ohne‘ weikibe. keiie- Ordnting
in:der Botanik: söyn- kahstk> tie Rtinstllöhen;
zam ‚Aufsuchen er ragen! gemachten Gat-
süngen,, ‚von.den übrigen:: Zu" reinen, und
jenen »icktrbesofdere Namktt:zu keben. - "Un:
feschtei dieses. äufserst eimleuöhtend ist, wurdp
es: loch: bisher niemals:-ini’Acht "genommen;
und eg, ist ‚sehr‘.zu wiwisohem, dafs die Bote:
“ niker ‚hierauf‘ Rücksicht: itehnien.: "Uebrigerib
darf : dieses: Werk.sieh keinen: schwellen Bei-
fall: weisprechbn „: s: ‚de es’meht: als Hüchtig 3 alle:
son bey will. : anieuaelin N "me:
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gen deutscher Eewächse! ” von Fr eat |
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Inb Kieyaiaı i Ersten Bandesserstemibis
dritter Heft, Leipzii,-bei Vols und Gomy
pughib.1998:4. Auchruister:dem Titelr
Botanische Bilderbuuh für ‚die‘ Jugend
And für) ’Freande der Pflänzetkinde °
Dritten- Bahdes erster. bit ‚Weitter" Heft.
‚(Jedes Heft "mit einem Alan
his tr, a „Simnschlegp). ,
ad. BD? | Haug anie DT UST.
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Le ud IT ie: a Ne Tr,
eihdjie: mei: Wissenschafiliche Form‘ te. as .
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. des’ Werk durch den Zumint:des: Bern Hay ne,
ehren 'scherfsichtiätn und genäuen "Beöhach-
rs) erhalten har, "macht: dei ins zur''PMlicht,
sich imsere Leser auf Mesa "Arbeit 'süferk-
ka Zi iachen: Die Verfseser liefern m je-
dem: HeftsokliisdAhbildungeib win: fünfdeut-
ehren: PAlmaa „."dieinmie Bewehrsibtnen in
deutseher? Kruzösischen hdtngllschan pra-
.dsT . che
«
| — . _.
er begtefter- stm Bin. ekmrohrer Piretter fer ,
des Gewächses. sind sorgfältig zergliedert, „wo-
durch diese Hefte sowohl als durch die voH-
andiarın im dp botanischen. Aynafeprache
‚abgefalsten ,, Bgschreibungen, ( einen. ‚wepentli-
chen, „Vorzug vor vor an e erstern. erhalten haben; .
329 ni
Met 2D TE
2IdIM, ersten: Hefie 'dröses : Barkdies: sind ‚Eon!
I
gende Gewächse äbgebildenis.l. ..' ii ne.unee
Tebin. Pinimieuika willgards. ‚Hiesbei. wird auf
»sgerheskk, ‚dafs um, dem.ibe$ Hamburg. ;ger
.. She9mmehten Eromplaren digser Pfanze, die
- „is Ünterlipne der Narbe behaart. erı,,\ wage
Sprengel an. den. seinige nicht beob-
achtet, und hab den ee geinache
hatıe, dals Eng nicht unmit-
telbar vor eich gehen könne, sondern
durch Insecten verrichtet werden müsse.
„Fab.45 Droveraettetundifohe.;;Pigpe. ungıdie
„cu Delden auflesstdenrhen Arten gollen drei
„bis: vier ‚aweithbilige:. Griffel "im blühen,
bifen Zustanderbaben.n.die aber nermachseg:
4 80bald die Fnuchh Angesela. ‚hat, ‚: Ans.die;
.oi ıser, Üfsache sefıalio,die Geiteng .Droserae
Ars wenn alahr dieses nıck übei. deu: atyıländi;
1’ when‘ Arten:än siexhielte , aus.der Bene
Be Sr0.in La Monsgyais ar ereeiine.s
"Tab, .
si
ag
\ it
sh. Drobktstonz Fohln ;'
a. EB: Dieseiäihennzdio'!Dienon nach vom |
su Becensshieil: alsi ein Wigeneiistmmdhafte
.
Art bemerkte Pflanze „ud varcı.desi Flo- ;
tisten mit.deeiDroseralongifoliaıgewälnt:
. lich verwechselt. ‚Herra' Hayns dehört
rtordän Verdickst, ‚siö\zuerati der: Vergeswved-
EN Beh entrieveg zulaben juand“ ‚erlieferi hier
2 die getreue! "Abbildung ndieblöniGewädhsen, \
| E was so 'wie. die Beidelraudenbiärser mn-
li seerhaft’ zargliedert wordew”iety "Sie un- |
en serschwider sich von den vorberkehmden:
\ sis: Fideirdh ıdieiovalen aufischt- Abwärts ste-
h:ıu handen: :Biter, \12) duräh did‘ aufwärts
«Ze gäbogenelı »$chafte,.- 3): dich ‚die ausge
‚.randeten Narben, '4) dureh: den“verkehrt- .
de deitöege a kanlonförmigen: Drüsen:
-:getzien Säömen, der keine Sanendecke
(Arillas)), hat.
Tab. 4. Chrysosplenium opberilfelhm. | 5
Babss.; Polygonam Fa Bo Zee
vile, BUELL EEE zuEs Eu 7 Eu ur
| Zweyter Heft: rat
Tab. . Waldschmidtia nymphoidet Wierera
Menyanthes nymphöides Linn.) Herr
rl 2 €) yne eibt hier wiederum einen Beweis,
0. wie'gebau-er beobächtete; indeni er ganz
in Ä - richug
at A - | u
| iähtlg, zeigte diese Pilauip' PERL ern
ei ‚ Disfrucht{Pepo) andıkasiae: ‚Kapäbl trage,
Hr ‚diefaswör Ah; fat alle’ ‚Botanikir be-
. ni! hadıptet Hatten, :. ' Be al LCD DI Er Sa
"Tab: 7. ‚Geditigug: Poecayonansie Yhır- ern "
Tab 8, ‚Erica 1Tesnalloe. Fi Da E
Tabs tifoliam: urataren. 1a: ‚Biechtiwird-
si. bier Jarankıaufaerkehm gemacht; al die
| nn Erucinkiihe: heine, tik: ‚einem -Diegkeb er
+ Hedi Kapselstnd keine Hülse: as
«hu wäre zu; wiinschen., dald die Verfasser ih.
..ıaerer Leserm; hei. Aiesaf. Geibzeiskeie die
si. nahe ;Verwantkachaft ‚dieser Pflanze mit
Den 1. Anolum ‚flexuosum JaagiIgareipeui und |
. die Unteranbeidungsmatkinalle:beiiter an-
,. gegeben ‚bäßten. „ron se. 97T
u 10, v0. Ootalei eoraunpifalitu Vortrefflieh ab-
gobilden. ARE u) DEE Pu. TR DJ
s Rd
E Ri ’ ‘ ”, N t
u- .. a‘ .
| ‚‚Brikter. Hafen. ee VET
“Tab. v1. Veroniga ‚gruensis. Die. Yerwinadion
ist bei dieser Planze sehr nıittelmäfsig
geratben. Da 2 Se
Tab ı2.: Aira.aqualica. „ie derimd
Tah. 13. Parnassia palustris.
‚Tab. 14, Schollera Oxycoeecos : ‚Roth, + (Haoci-
ip @xycoceos Line) ade sliege.Panze
"mit
\
= >. “ , »
= om 5
mie. dem-Vereininm- hispidelum Lian.
‚und macrocarpon Ait. eine eigene Gat-
%e tung ausmachen ‚Soll, ‚mag einstweilen
. .„.dahin gestellt seyn: doch‘ ist immer da-
.n RE in Erwegulig‘i zu’ ziehe, dh’ die Vadı
- streiaia mit. Mel ‚fünfiheltigen- Binmchäro-
sl ven nichtig Pitiek genpg, gan, ‚diasp
be: „drei pusgehobenen Arten mit ‚denen, ‚die
F eine ylindr ipche Blumienkröne. "besitzen,
" [87 ! Ir .. & j Br
de vereinigen. IR no
Tab.ıc. Calla-Welktrin Net Wetfasser ver-
’®. getzen diese Pflanze aus der ersten Ord-
. nung der ein und zwanzigsten Klasse, "
it wohin Schweber sie genalli; hanz in
dis Giniärste Ordamng. der sinbemten, Klaasc, |
R ie ah mit, armdlan gen. ‚weitere und ‚öftere
ns JWiederhohlee Beobachtungen Ichren, or .
eg Kr |
2 > „Noch: mürsen ‚wir anmerken, ‚Bals die Yy °®
„FERFF: ‚für eine richtigerc Hlanminztign Porge tra;
gen ‚möchten, yad, dafs es_unggrer ‚Meinung
nach zweckmäleiger wäre (wenn, doch einmal
fer Text in drei ‚Sprachen geliefert werden soll),
"einen lateinischen für den englischen zu wäh- \
- Ien. Wenigere, ‘den Sinn enıstellende Druck:
fehler (z. B: pag. 84. Barbier F. loristen, statt Flo-,
\ . fisien'von Batby) und mehr Rücksicht auf’ derl,
physiotogisthen Theil der Botanik, verspricht
n sich Rec. für die folgenden Hefte. u Be
\ ', NOREEPe Zu) CuT Paz: a Ge a EB
Eu . " &. -
. U wr oo.
x
D . Fass N
Lehrbuch, "der. reinen "Botanik" nach
auf Erfahtungswisseaschaft angewandten
Prihcipien‘ - der kritischen: Philosophie
für ‚Ägrzie), „Apotheker us 'w.; von
"D.’ Joh. Sam. Naumburg, Hamb,
Sasse rd. Ahtonana298-- BD»...
n!
NS a „By: a. ”
ER Ge nen .i
-ı Die: Kißmerksamkeit;c Welche die" Kanti-
sche Phriösöjhte erregt: hat, 'verbreißet sich -
fatzt”auch ühler solche Gelehrte?) weiche sich
nicht eigentlich: der Philos Sophie‘, sondefh an-
. dere "Wissehschaften ‘gewidmet "Haben 0'Wir
| werden bafd''von einer jeden ' ‚Wissenschaft
und Kunst ‘Händbücher 'nach kritischen Piin-
cipien erhalten, ° Es ist nicht zu zweifeln,
dafs dieses im Ganzen, genommen. von grofsem
Nutzen für die Wissenschaften seyn werde,
‚wenn ‚ea gleich zuweilen zu Ausschweifunr
gen; zuweilen sagar zu wahrhaften. Verirrun,
gen, und schiefen ‚Anwendungen Veranlassung
gegeben hat, Das. letzte ist hier offenbar der -
Fall. Es ist nöchig mit einem Werke, wel-
ches
P)
/ x n \ N 2
, 1 Rn
EEE Zur 77 Er BE
‚ches eine neue Ansicht geben will, und sich
durch den Eindruck machendeu Titel, nach
kritischen Prineipien, ankündigt, strenge zu
verfahren. In der Einleitang setzt der Verf.‘ -
die Begriffe von Botanik, Pflanze u.8. w. aus-
einander. “Pflanze nennt er alle diejenigen
‚satürlichen Körper, deren einer Theil ober-' - \
‘der andere unterhalb dem Standorte sich be- |
. findet, oder in den Standort eindringt, die
sich von innen nach aufsen vergiölsern, das . En
jst, wachsen, und durch .sehr zahlreiche um-
‚ter dem Staudorte ‚befindliche Endungen Nah-
rung .in sich nehmen.” Es ist nöthig hierbei
folgende Bemerkung zu machen. Philosöphi- -
sche Behandlung. geht ‚auf den Ursprung un-
serer Begriffe, und wenn ich eine Wissen-
“schaft philosophisch behandele, #0 suche ich -
den Ursprung der in ihr vorkommendeh Be- Ä
» griffe auf. Wer sich also sogleich ‘ans Defini-
ren macht, und noch dazu in dieser Defini-
tion die Merkınale, ohne Gründe änzugeben,
zmsammenrafft ,: ihut' gerade das Gegentheil,
Dieses ist hier der Fall, überdiefs läfst der
. Verf, in.der Definition das: ‚Hauptwort., orga-.
p nisch, aus, und'indem er einige Kigenschaf-
| ten der organischen Körper anführt, gedenkt
“er der allerwichtigsten, ‘der ‚Fortpflanzung,
-HB.US. _ . Dd .. nicht,
ri
„ aur bekannte Sachen s3gt, oder. wenn er et-
. “ “ ı
Fr L 419° -—. on
"nicht, Er theilt die ganze. Botanik: in a Physio-
logie, botanische Nomenclatur und angewandte
, Botanik. Den, zweiten theilt er wiederum in
botanische „Sprache, und “in den 'philosophi-
‚ schen Theil, welcher die Sprachlehre und
‚Methodenlehre der Botanik enthält, wozu Cri-
- "tik der Botanik und als Vorbereitung der Phy-
siologte der historische Theil, ferner der teleo-
logische und literarische Theil kommen. Es
bedarf keiner ‚Erinnerung, wie verwirrt hier
alles durcheinander liegt. . Wir wollen mit
dem philosophischen Theile der Botanik an-
: fangen, ungeachtet nach der verkehrten Me-
ihode des Verf., die botanische Sprache vor
‚der Sprachlehre vorhergeht. Nur ein Beispiel
"von der Philosophie des Verfassers. “Bei
. jedwedem Begriffe ‚läfst sich dreierlei unter-
‚scheiden. Der Name desselben, sein allge- .
meines Schema und "die Beschreibung des
‚"Schemas oder die Definition” das ist doch arg,
_ Der Verf. hat daran gedacht, dafs das Schema
die Vermittlung, zwischen :dem Verstandesbe-
griffe und der sinnlichen Anschauung macht,
und dieses hat ihu'auf jene verwirrte und
eonderbare Annahme gebracht... Nach diesem
Beispiele kann man erwarten, dafs der Verf.
was
‘
was. ‚Hero ae ml, 5 tapliche „Verprisng-
‚6
»
-m.or
= m. Ä
gen. ligfaxi; .;Eer stellt. Im.. ‚diesgm Theite, ‚eine
Kiegelianf „des er. auch; in. dem. ‚ersten, ‚Theile °
> Mas HRRK FOR Meinen, ‚Vorgängern abweicht,
folgt äßta adalich. ; gie „Merkale, der, Be-
wre, Hürfen.: nichk. „von ‚Eigepschaften herge-
" BOmmeR HeyA., die in.das: Schema desselpen
‚hineingsdasht,. oder ‚dazu gefolgert ; sind, sie
müssen, angenfällig,, dusch äulsere, ‚Eindrücke
‚in dap. Schema .gsbracht, werflen.,, Er verwirft
daher: folgende Pefinirjon : ‚zedix pars alimen-
Ad an
dumm, ‚haurienss ‚Der. Verf. will bier. die zum
- Theil Entq, Jhegel: geben, men: solle, aus der
‚ Chyraktgzistik - ‚der: Theile; dem. Nutzen ‚oder |
die Vemichwungen. ‚ausschlielsen, und. für, die
Biagmpstik Ansch äulserg,, Befghreibung | "hat er
Becht,,, aber, es ist ‚sanderbar genug "diebes
von, ‚Begriffen in der. Botanik überhäupf : zu
hebaupyean Wie ‚schielend sind die Ausdrücke:
ia dag, Schema ‚sollen dig Merkmale nicht hin-
“ingedapht: ‚seyn., ‚Wie, ‚sollen sie. sich denn
‚darin. beiden 7 Es iet - ‚beinahe kein philosa-
pbischer ‚Ausdruck, welchen nicht: schief ge-
brappht ,wäre.. Wir halten es für, unnöthig
\ mehr ‚Beispiele. anzuführen. Dabei. entfernt
sich, der. Vezf. fast gar. nicht von dem, einmal
hergehachtan, 2,D. dafs. man zur Unterschei- |
a | Da z . dung
r
.
- - . “
x i
> mit: 2 an na 2 TE
ILS FD a Bd
- a.
"als bractea?, Auch“ in’ "andern Bestimmungen
hat man nicht nörhlg“ sich über 'Nentrungs-
"sucht zü beklagen, und dieses ist nicht die
"schlechteste Seite des Buchs, weil die Ver-
.
“
ze.
iger Girtangen‘ (gemerd) Urs Prichtungs
| ee ‚gebtauchen solhe‘;' eine Höcket willkü
iche' "Einrichtung, die noch dazwdliht ein
nal wahr ist, '&erfn 'Rarın ah Pufie Ceo-
volla} mehr eitken’ Fruchtungätheif hennen
y
. Wirrüingen dadurch” nöch gemfidert werden.
..
D
n .
Wahrlich man "Kant :ohne: Lächeln manche
philosophisch seyn Vollende $. $- nicht leseri,
In demi ersten Theile’ welcher tör'der beta-
nischen Sprache händelt ‚weicht-Tder- Verf.
von seinen Vörgängerh” wenig 2b, ner dafs
‚er allgemeine Erklärimgen folgender Art lie-
Fert: wder Balg (glüma) besteht aus: zwei
gegen einander überstehenden , dünnen ‚' pa-
pierartigen, nachenfötmigen oder bäuchigten,
| länglich eirunden, auf demi Rücken mit er-
babenen Streifen verschenen, in eihliider ge
legten ; ungefärbten ‚Blättchen.” Fast ifmmer
- ist dieses der Fall, wo der. Verfasser #ich' von
‘“ seinen Vorgängern Linn®, Mediküs;Gtrt-
ner entfernt, weichen er folgt, . wie es ihm:
einfällt. In diesem Theile ise et ‚80gar: im
Stunde Jos vomposirür und deticn "Arten ia
_ ‚orolia
/ . ,
. ”: >
‚ B
AN
==
2: composito-ugesnanfon-r-und.cbei. =
ae 'abzuhändeln. ‚Auch der: historische,
physiologische , teleologische und. litterarische
Simit der Botanik 2 sinds hilfkarlı miltäkeahleig
&u-Urtkeil, ‚nielcheningan: hei gensnge ‚Erwi-
gung -mjrbs zu ‚Strenge Anfen wird, wenn
man ‚beden ke R ‚solche, Fogerangen 2 ‚de r, Ver
Fasser ul ‚sich ‚geladen hat,
2
a,ar: ur! \ 47 \
‚Miet... ‘ Pal. BES Ri FR FRE e
t$ s . ” or on , e_ vom .
” x 195 Pg N: — 4, IKT Adi; ® rıE rımn m .
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EENarar th Beichteibansen, vin’Talcob
8 tut ı, engen
vıgsı9byo.! si! ie“ (#
sel ar: in egensbur e Äb-
N A: st e 2.77
theilung, 4 und En "lieh. Nürnberg,
1798. in Taschenformat. — Zweite Ab-
theilung, ates, Heft, 1798. Jedes Heft
mit ı6 illuminirten Kupfertafeln und
eben so viel nicht paginirten Blät
tern Textes.
ur 7 |
Ungeachtet der Zweck, welchen Herr
Sturm durch die Herausgabe der ersten Ab-
theilung dieser seit 1796 erschienenen Flora,
beabsichtigt, schon durch das vortreffliche
Schkuhrsche Handbuch erreicht ist, so
wird das Taschenformat und die sauberen
Kupfertafeln doch diesem Werke noch wohl
einigen Absatz verschaffen. Zweckmäfsiger
würde es aber unstreitig gewesen scyb, wenn
‚Hr. $. (wenigstens -bei der ıten Abtheilung,
für welche die Gewächse der ıten bis z3ten
end E Classe
’
=
/
In 2 -
. Fa Pi — on
. Classe bestimmt sind) Oetavformat gewählt,
‚kätte, da bei: der ‚nothwendigen Verkleine-
sung de/ gröfsern Gewächse, um sie in. das
‚ kleine Format zu bringen, das Charakteristiche ,
‘ derselben nicht, selten verloren geht. Mehr
wissenschaftlichen. Werth "würde auch der
_ Verf. seinem Werke geben, wenn er bei den
' vorzustellenden Gattungen (wenn sie anders
“ aus mehreren Arten bestehn) auf solche: Ar-.
ten Rücksicht nähe, die selten und noch
wenig bekannt sind. In den neuern Heften
scheint indels Fr. S. hierin schon eine Aus-
wahl zu treffen, Die. Beschreibung jeder
Pianze ist: kurz aber für diesen Zweck hin-
reichend. re
::Das 4te und’ ste’ Heft der ersten Abthei-
Iung; welche zu der‘ ‚Lütteratur von 1798 ge-.
hören, enthalten filgendd Gewächse: (4tes
Heft); Antboxanthum odoratum L. — Cyno-_
surus cristatus L. — Ribes rubrum L. —
‚Ribes Grossularia L. — Gentiang acaulis L. —
Ä Chrysosplenium oppesitifolium L. —. Poten-
tilla anserina L. — Potentilla alba L. —
'Sideritis montana L. — Myagrum satiuum
L, — Draba verna L..— Pisum aruense
L— Centaurea Oyanus L. —_ Centaurea
Tacea L. — Centaures Caleicrapa L. — Hol-
_
Da | Die | .cu8
2
”
Sn
\ a E u r
| —. 416. 2 . . ,
_
cus odoratus L. — (stes Hefty Elaragnus
angustifolia L. — Myosotis palustris Hoffm,
. — ‚Lithospermum offieinale L. — Bupflearum
rotundifolinun L.. — Oenothera bienis L. —
" Agrostemma Githago L. — Geum vrbarıum L,
— Trollius europaeus L, _ Satureia korten-
sis L. — Thymus Serpyllum L. — Pranella
vulgaris L. — Erysimum offieinale L. — Ge
“ranium pyrenaicum L. — Geranium moscha-
tum L. — Impatiens nolitangere L.— Calla
palustris L. — ‚Myagrum sätiuum, Centau-
sea Cyanus,. Hotcut, odoratus und Satureia
_ hortensis' sind ohrie die untergesetztem Na-
wen nicht gut'zü erkennen.
> . Ven.der .zten Abtheilung, welche: die
kryptogamischen Gewächse zum Gegenstande
- hat, enthält das :ete Heft:. Polytrichum ° her-
eynicum Hedw. — Gyrmangstamam. runcatu-.
lum Hedw. — -Tetraphis ‚pellucida H.edw.
— Bryum apocarpun L. — Bryum scoparium
L.. — Bryum vndulatum L, - Bryum rurale
L. — Mnium androgynum L. — Monium Ay-
grometricum L. — Hypnum taxifolium L. —,
‚Hypnum trichomanoides Schreb. — Hypnum
proliferum L. (?) — Hypo. parietinum L. (we-
gen des vergröfserten nervigten Blattes, sollte
man dies Moos fast für. "Umbratum halten).
>: " — Hypn. eupressiforme L. — Hypo. dendroi-
= des L. ui Hypn. Prasfongunt In = =
.
-
ren 7
" Lichenographide suecioae prodromus,
"Auıctor Erick 'Acharius, Med. Di
medicus prouincial. Ostro-Gothiae ett.—
| Lincöpiae, 1798. XXIV und 264 Seiten
x
. 4
. in gr. 8.“ (Mit zwei illuminirten
. _ Kupfertafeln.)
D\
S " L
f f ‘ Te ! r
Herr Acharins,' der bereits durch meh-
rere Abhandlungen über “die schwedischen Ti-
chenen (Kongl. Vetenskps academ! nya Hand- °
Hirg. Tom. 15.16.18.) hinlängliche Proben sei-
ner genauen Kenntnisse mit der Familie dieser
Gewächse. gegeben hat, liefert uns bier ein
7
konimenderi Flechten‘ das auch deutschen Bo-
tanikorn sebr willkommen seyn wird. Die
Eintheilung „der Flechten, welche .der ‚Verf,
zum Grunde legt , kömmt, einige Veränderun-
‚gen abgerechnet, mit der in den oben erwähn-
ten‘ Schriften der Könjgl. Acad..zu Stockholm.
efindlichen , überein... Er teilt nämlich die .
. "Flechten nach der Verschiedenheit.des Trun-
Das, :- 0" dus
_ on ° [2 . y \
?
N.
> r -
u mn -. -
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[_"WyT BEEEDPORREG
.
ch Au. mul
k
’ ‘ Eu Zi8 m -
4‘
eus in-3 Hauptfamilien: r) erustace, 2) fo-
liacei und 3) eaulescentes. Jede derselben zer-
fällt wieder in mehrere Tribus, "wobei wie-
der auf den Trancus ımd, die! Beschaffenhen
Ar Frucht Pügksicht genommen ‚ist. Auf
diesg Art’ sind, 28 Trikus enıstanden, von
denen eine jedwede mit einem -besondern
Namen 'bezeichnet-' ist. Um unsern Lesern
“einen ‘ deutlichern Begriff von dieser ‚Einthei-
lungsmethode | zü geben; : wollen wir zur
Probe die Dianome der .ersten Familie her-
3
setzen.
.4l,: € 0... . „7 un 24
on “ Familia i |
se‘.
Sn Lichenas crustacei.
Grustacen :qualicumgud expansipne natabiles,
A: Crusta 'pulnerea aut’ occulesa irregularik,
7. Lepraria. Beceptacula vix vlla detceta.
" B. Crusta solida. planiuseula vaiformis” sab-
'orbicatarist - oo: ,. Pe
Be a. Receptacula inclusa seu ebscondite,
ex parte : ad eupenfpien ‚tuberoso:
Prominehtia, Zr u
2. Verrucarta. Thalami: erustae suhstantine
“ * Annati subroiundi por6 netati vel pertusi.
| b. Receptacula ad srusiae vuperPein
Bu "zeheilin, BE E en
tt um
oy egrapka.- Eirellhei tritstae adnarde x vor
-sJI Yiae rim lönghudinaf dehiscente.. ei
38.7 SVarioralia. Stomeraliiörtstau-Adenati u
artiperhciie' Pülderulenti.' " ’
3: WV re&eo Tele. >:Buutellae erastae areolis et
Br Audybrrucie‘ Ihmertad..et exiaatde, ı! 3.)
I Pr teltari!t Scumllanirästie aduatiersm
nt perficiaten, Shit - concause':et' Planae mar-
‘ "ginahae', Tail’ 'connexae hemisphabricae wir:
ai USE EEE ur zer
ist ng: "Retöptacula in‘ Bäclllße terminalia, :
Y'Woeömyces:' "Tübercälä "sußglobose: a |
es offormia adquabilie, Su: leur nd
8 Calicitin. Tabercula Imblentiformia enlser.
Di. go8a, Alles pukitralstzto “elenato; wor
°C. Crusta’ ramulosa ihaeqnalis , ramulig:co-
ralloideis confertissimise composita,
sim, ' Tübercula eranisalin.
FD; Crastd enbfoliacen.. . round
ey Ereidtatifregularte nyiatnno „imbirkcata!
1%. Pa orsmä. Scutellse laterales'et.marginales..
"ri 'y, Orübtiftadpressa plana’ orbicularis, mar- |
nn / gineIdbato peysistent®, Zu
ıf; Placodium, ‚""Squtellae Antoralen. BL Zee
vn . 2 \ 2 sicher .
u "DW zu jedhr * Tribus gehörigen ‘Arten ind
Yit’ newer“ Differenzen versehn, umd wo:es
nörhig
Fre
j
/
4
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N .
” . _ “x
egem:
zörhie, schien, gt; sine: kurze Beschreibung hir
wugefügt. . Auch anf die Synonpmie ist be-
| Ä sonders Rücksicht: genommen, Die, bie jetzt
‚noch ‚nicht in Schweden: bemnerkten F lechten
führt. der Verf-im Anbange einer: jeden Tri-
bus auf, und, bezeichnet; die welche er. nicht
"aelbst an sehen. Gelegenheit hatte, mit einem +.
Altern Benennungen i ist, -wie billig, der Vor-
zug gegeben ;.'manche. Flechten findet nyan da-
. her wieder mit Namen bezeichnet ‚die. bereits
Jängat vergersag,:waren. Sehr gut:unterschei-
det. anch.,der,.Verf. die versghiedenen Arten
ö ‚der Frucht, und gide‘ sowebl,, von lesen, als
+
. ES
. aith.ron einigen andern Angenommenen Kupist
ausdrücken. „Pin »arnuene: Bestimmung im
- Varkiwiebe an unLoigr DEE Ge.
„an
%
. .
'
‘7 a’
Dieke wäre: emngpfähr der Plan A Werke,
und ohne selbst auf die vieler. neuen, Arten
Bücksicht zu ‚nehmen ,: deren. Herr. A. fast
"über. 100 ‚anführt, wird ‚der Werth.. Ayeser
' Schrift noch. wm’ vieles durch ‚manche interes-
sante Bemerkung erhöhs. . Nur einige" wollen
‚ wir ausbebew..t .- L. strouizeus, ist dor jün-
‘gere: Zustand- des geographicus,. L. Ocderi
Gunn. ‚sek. diese Flechte „im: ältere Zu, |
stande vor m ‚wa man bisher , ‚für. Linnds
| en
‚3
län —— niit... _ — tin. ———
Et ur ze u
u Schen ylbtvens na, '5hE Voß An. eigähit |
cken Lihneischen ‘sehr verschieden aba |
Zunächst mit". Li "phreliis verwandt. Diebe .-
Flechte ist. selten; Rec, hat :efe- Intels einrmäl
selbst an ‚der ‚Pönde- eirler :Btiehe demerkt- et
Zreifelt aber, dals sie von parsllus gotremm
“ werden’ kant: Hoffmank’s Verrue. gröiu:
Sösa und Barell.: decolarans werden‘ 'airch von
\ anheienn Verfaker vereinigt, u’ "Verruc. von.
. glöndrats Hoffaist bisnesL'vernalis
Vertac: ‚fuseo rd H'offm: ist von Linne's
fusco: ter sehr verschieden ‚jene nennt Herr
‚A. defsbalb :L. seytropus. =" Die ründen
schwarzen Küpelchen‘, die sich bisweilen beim
EL. vorallinus- zeigen ' und ‚von Hoffmanıı
£üt- die Scatellen dieser Flechte angesehn wür-
den, sieht der Verf., worin ihm gewils jeder
"Leipflichten wid, für “sorpora, ‚parasitica”
.4n; Die eigentlichen Fructifikatigiem sitzen,
wie bei dem zumäohet verwandten. L, Westrüi-
pi, an deu Spitzen der Aeste, Lobaria
‚laqueata, Hoffm. (L. laqueatas Walt, y Pe
a "nach Hrn Acharius'L, erasıur Huds.; ‚auch
“ scheiät! es ilim® wahrscheinlich, ‚dals Hoff.
u ah Lob: wrassiformis mit diesem ‚verei- |
nit. werden mäfs!. Eben’ so- verbindet et
fuck Hoffmann. Vorbsiichrie- ewäsperata
®
“
: a x aut
x
! ” :
5 t > . . “
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m: $2 —
. “ y
mir corrugata;.. Platiima armasuın: mie, „Bestie
datum; Ven. lanatg. mit lanen, und zudeserns
und- Cladon. £gurjca mit subukforgis. Hoff
mann's Glad..cerquoides sunsinuia, biumesialis
und .aftenyata, sind ihm nr, Adarten des Lich,
zmeialis. Alg blofse Abarten. des. I, raygife-
rinus sieht er. auch Hoffmann’ ,Glad. sy
palica, rasemasg und rangiformigan;.und. ep
scheint,. alg‘ wenn der. Verf, zan, den. neuem
. Hoffmannschen Flechten ;in. Ganzem nnr
wenige als besondere Arten. gelten lasscn. wilf.
Von L. omphalgdes, cylindrieus, proboseidaus,
lanatus, pubescens u. e.a. ‚Flechten, ‚über die
man immer in Zweifel gewesen. iat .. gibt _uns
Heır A. hier sehr befriedigende „Aufschlüsse.
So.ist z.B. Lich. omphalodes ‚eine eigene Ark,
aber, kcinesweges eine Abart .des .saxatilip
wofür ihn mehrere. angeschn habesı,,. . Was.
Hoffmann unter der Lob. .adusta dafüg-
ausgibt, kann nur als veralteier. Zustand des
:L. saxatilis angeschn werden... L „proboseidens.
Aut, (Vmb. crinita Hobfm,) at, Linnesl.
eylindrieus,. Hoffmann Vmb, CORXUgaLA
“ hingegen der ächte L; probasehdeus Lian.
Vsnca Airta Hoffm, hält auch, unser Verb
- für keine hesondere Art, nur weicht ey darin.
von,dem.Jeg; ah,,; dafs er ihn färnden. jüngery
2 Du
l
.- 423 _—
Zustand ‘des L. floridüs ansieht, Ven. ‚Raceida
Hof fm. yird ale Synonym zu L. diuaricatus
Linn. gezogen. — L,hippotrichodes führt Herr
A: zwar noch mit auf, dach. zweifelt er, als
diels Gewächs’ überall. zu den, Lichenen E07
rechnet werden könne. or ee *
“3
.r r
Ueber die vom Verf, befolgte: Eintheilung
und über’einige einzelne Fiechten wollen wir
“gun jerzt moch einige Bemerkuugen mitthei-
len. ' Herr A:' mag, die 28 Tribus als .Unter-
‚ abtbeilungen der Gattung ‚Lichen betrachten,
‚oder ala eben. so viel, ‚besondere Gattungen
‚der F amilie der Flechten angesehn wissen wol;
len; so können wit in keinem Falle seiner.
Methode ganz beipflichten. , Aber angenom;
‘men, dala Herr A. die Tigus lieber als Un:
terabthöilungen ‚annehmen will, was uhs anclı
äus mehreren Stellen des Vorberichts wahr-
scheihlicher zu seyn scheint; so kann es doch
keinem, der nur einigermalsen von der Krypto- il |
game eine Uebersicht hat; entgehen, dafa |
manche der Tribus, wie z.B. Verrucaria na
‚ber mit den Sphärien ‚als; mit Peltigera, Vn-
bilicaria u,'s,.w. verwandt sind, andere sich
hingegen, wie 2.B. Sphaerophorus und (ali-
eium näher.an die, Staubschwämme anschlielsen;
Wie
A
1‘
= 4 -
Wie können also diese mit Patellaria, Pr
2 ceolaria, Imbricaria und überhaupı mit allen
E denen, 'deren Früchte fast ganz wit den Hed-
wigischen Oetosporen überöinkommen ‚ia
eine Gattung vereinigt werden? — : Der Verf,
: hat. “keinen Gattungs - Charakter von Lichen
festgesetzt, und wer würde auch im Stande
> jeyn, eine Gattung logisch richtig zu charakte-
. ‚risiren, die sbwohl in Hinsicht der Frucht
_ und,des Truncens so vielfach gebildete Ge-
0 wächse vereinigt? — Was numerus, Sara,
situs und proportio bei den drei und zwan-
‚zig ersten Clasien des Linneischen Sy-
sterns bestimmen, das ist die Beschaffenheit
. der Fracht 'hei.den kryptogamischen Gewiäch-,,
‚sen. Die Frücht gibt uns die sichersten Cha-
raktere, ‘wodurch. die Farrokräuter von den
‘ Moosen, die Moose von den ‚After - Moosen
u. 8. W. unterschieden werden können. Auf
der genaueren Bestimmung der Verschieden-
- heit derselben beruhen die Charaktere der Gat-
tungen dieser einzelnen Ordnungen, ja selbst
der Tangarten, Ulven, KConferven 'u.s. we Es
ist also ‘kein Grund vorhanden, warım bei _
‘ den Lichenen weniger darauf Rücksicht ge
nommen werden soll. Wollen wir indels die
ü Bildung der: Fracht auch- bei ‚diesen Gewäch-
N u mm . as Kane .
| antmichtiüberehen 2 regfallen, sdigfpch-
senarigeyiiewächse,iß; = Aamiljen..Zu ler
eisterkgehöre diejenigen, , Flechreg,, _ deren
Samsch oder. „sampeähnliche, Theile innerhilb
wines.hesosidern. Fruchihebähninyes, ‚Ian, Gestalt
zeiiseg Eulveis oder 'Schleims . enthältgn. ‚sind,
- wieidiele. bei -Calicium, Verrucaria de a,.der
Ball jöbd Zu der andeta Familie zählen wir 2%:
tellaries: #eeobaria,. Peltigera, ynd,alle. die ..
jenigemiFleshten,.deren Samen im, hesenderq |
schor@nähkstlichen ‚Bebältinissen;, eingeschlossen
den. olsermy Theil ‚der ‚Brucht, wie. bei..den
Detesporen „Bedechen; op, es. ferner. nicht
mweikmäldiger sey, bei den, Gaynngen dieser
beiden ‚Familien ganz von. der. „Vezschjeden-
heit des. Trunoys.: zu abetralizen, und. bluls
ahlf die,werschiedene Bildung: der Frngin Hlügk;
sitht‘zu. nehlnen;. und. ob. 04 endlich, ‚nicht
saihsamer -egy diese: beideg..Familien, ale.
gauzıbesöudere Ordnungen der, z41cn Llasse
atndehn, kaun kaum-..noch einen Zweifel
weiber amterworfen,, ‚seyn... „Der Kürae„ wegen
zrertseisen ı wir. auf das... ıte #t. dieses. Journ.
0 -3.:5.40 402 ai, auf ‚den. Vorbericht
des, jten St. $:.XXV - KANL we über diesen
Gepanstand weilaufigen sehanuelt sfr. .
u. . rd, a Er RUR Ta) „im
\HSBt IL St. Er oö0 We
r
J
4‘
ad
= j _ aa ? ‘
auch bi mecaustus Em ‚und: mitifuriekatık
Ehrh, 8. 123. ein :und' dieselbe! Art aus —
"L murinus S:243x finden. ‘wir. hier ‘unter En.
' docarpony dafs diese Fiechte aber-zu Fmbili:
caris gehört, wohimsie Hr. 'A,'zuerst In. den
det.‘ Stockhnrechnete ,: ist kann) Zu "bezwei-
feld, bi :mavilentus Ehrhb. kann wohl nur
ala’ Abar,der &.coeciferus angesehn werden;
von Ehrhart'e symphyvarpus;. mit dem ihe
der» Verf. - S.. r99. zit. zerbinndem geneigt, ist,
weicht. er. aber'isehr'- abi- A Ob: L! sertularia
Schtanok, S.. 2090 zu‘ ‚den«kichönem. gehört,
bedarf‘ noch seiner. weitern Umtersuchung. —
In: imuscicola.:Sw. kann. nur:im trocknen :Zu-
stände die ihm: vom ‘Verf. ahgewiesene Stelle
anter den Cornionldrien Seite 616. behaup-
ten. Besser: sichtidiese Flechte ohne Zweifel
bei, Oollexka ;: \wöhin-wir auch: L. velutinus
Siieıß. rechhen wlirden. .CoBenia: samulosum.
Hof£fm;; wälches Hr. A. ‚zweifelhaft‘ bei: Di
muscichla ‚anführt ,:ist ‚von diesem. sehr ver-
ebhieden. und: ‚gehört :wohl: vielleicht: nicht
einmal zu “den: Flechten. —' In: dichotomus
8, 2bı; ist, ‚wie auch der: Verf:: schon vermu-
thet, mit &. Jermentosus: Sy 1855 einerlei, —
L,ıcemosus n.343.. köhnen wir’als keine be-
“ sondere ki gelten laneny and zwar: um 80
weni-
sl.” . „ t
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j a ES
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wege; 2:77 Wejenigen -Thöile,- der %,
für ‚Scutellen ansieht , ’ aur Tuhberkeln sind.
- ‘
2x Eineriähroschinie Abbildengn 46 L. char
a W egtr..sieht alg Vignptte, auf ‚gem: Titek
zıpA., op he, Dillenianur, Seartaij, Ehrhar,
In 2,,),
‚ tafelnı schr gute. ‚Vorstellungen. ,
. * .
« j f! ..! 2. £ on . i + FL |
ar „tut in Na. : \
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I, "17 2 J + ” pP 3 »%» .f Par
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klanus und PWVestringii geben. z zwei ‚Kupfer-.
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‚auch Li ‚encaustusl’5: a; ı und initiptnekatrs
Ehrh. 8. 123. ein und‘ dieselbe! Art aus —
"L. murinus Sı24 z..finden- "wie ‚hier‘ umer En.
' docarpony dafs diese Fiechte: aber- zu /mBihi:
daria gehört, wohin sie Hr. A,' zuerst in. den
4Jct.. Stockk-nvechnete ,. isr kanmı- Zu beziwvei-
feld, — b.:maoilentus Ehrh. kann wohl’ pur
als’ Abart; der &.coaciferas angesehn werden; -
von ‚Er hart’s symphysarpus,. sit dem ihm
dar. Verf. -$.. 199. zu: ‚werbinden ‚geneigt, ist,
weicht: er. aber'isehr. ab;- ua ®b:L. sertularia
Schtänök,. S:z0gu zu den«kichönem gehört,
bedarf’ noch seiner. 'weitern’ Untersuchung. _
Ie'museicola.:Sw. %ann. narin sröcknen:Zu-
| stände die ihm- vom ‘Verf. ahgewiesene Steile
a.
unter rden .Cornionldrien : Seite 616, behaup«
ten. ‚Besser: steht:diese Flechte ohne Zweifel
bai, Oollexta ;: ‚wohin -wir auch« L. velutinus
$.:038. rechhen: wlirden. .Collemia: ramulosuma.
Hoffm:, :wälches Hr.:A. zweifelhaft‘ bei
wusc cola ‚anführt ‚ist von» diesem schr ver:
sihiedlen. und: ‚gehört :wohl. vielleicht: nicht
eimmalı zu den: Flechten, — I dichotomus
8, 2bı; ist, wie anch der: Verf::'schon vermu-
thet, mit L. Jermentosus 5: 186; einerlei, =
L, cemosus n..343.. 'köhnen wir'als keine be.
sondere kiigelten lassen». und ‚awar: um: 80
‚. Ir . yo gl | " , weni-
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Weniger ar diejenigen „Theile, der %,
für ‚Scutelleu ansieht, > aur: Tuberkeln sind.
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te. Ehiser ihr schier Abbildung ide L. Ycha-
si Westr..sieht-alg Vigngtte, a auf ‚gem: Titel,
upA.,v09 le. Dillenianus, ‚Swprezil, Ehrhar-
klanys und MWestringüi geben. z zwei „Kupfer-
er.)
tafeln ; sehr, gute ‚Vorstellungen.
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„uoA, at 5 I Va tn -,3
English Botany';'i de: colowred.. Figures of
Britisth plants, "wie tief! $sseneiaF cha
rac ters, spnönvnas, "and places‘ uf Erö wirt
to wliich il be’ added occasional, re-
marks. _ By James iin,
M.D. F.R.S. Member of the Iınp.
Acad. Natur. euriosor., the’ Academ. of
Stockholm’ — ‚The. figures by James
Sowerby. F.L.S. Vol. VIL Len- |
0, don5i798. 8. '
- » 4
Ein in mehrerer Hinsicht, wichtiges und
sehr brauchbares Werk, das, seitdem der Be-
sitzer des Linneischen Herbariums, Herr Dr.
Smith, sich als Herausgeber genannt ‚hat,
um so mehr die Aufwerksamkeit eines jeden
Butanikers verdient. Herr Sowerby hat auch!
hier gezeigt, was er ‚als einer unserer ersten
Pilanzenmahler vermag, nur scheint es un,
‘dafs er auf die Vorstellung der kryptogami-
schen Gewächse - besonders der Moose und
. Flechten, weniger Sorgfalt verwendet.
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Be | i es
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sioraitsietaeni.: Bein der Autaige. den. gegen-
wärtigen Teile wallen. wir dan Ardanug: der ,
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Tafeln ‚folges-undı atgleikh, eivige Bemerkuu, -
getiidäshebbo. ‚lin Narbedchiänfgen. deniNet;
füsser- eibigks.. über: ‚a YVeshälnifs, indem. kr
‚daisials mit. dem. nunmehre »ezptarbenen Cur
"is wegen den. hora Londineugis ‚and; und |
‚seriheisägt. ‚sich zuügleißh.. wegen der..in: der.
"Kötving: ‚gelchrt. Anz. heßuglichen . Rezusion
den: 3öcn ‘Iharlsidjeses- ‚Werkes: — 6433: Lin-
" Haea..haraalisı + tr 434. Kragepagon prateusis
7 " mit wälaker - Liane's. Tragop. orientalg
achr ‚nahe: verwandt ist..w.de435. ‚Myasnıng .
minimmsidı. o,Die Rrächte. dieser Pflauge hält
Herr. Somdit Linne für weckte Samen, nicht
aber. für.Kapseln, wolür. sie Jassieu, anejeht,
Serapias sabra.L.: — t. 418., Epimedium ala
num L, — 1.439.: ‚Bryania.diaica, Jaeg. wurde
von Hudson für Br: alla ansgegeben; letz-
- tere isi aber. bis jetzt rioch nichts, igifengland .
N
/
tn :t.1436. ‚Polygonum: umpkibium L. - Bi 437: oo
- bpemierkt.: = »t. 440..Saxibraga ninalis I —\
& 441. ‚Euphotbia portlandiea L.: Dafs .die er-
sten sich eutwiukelnden"Blumen blofs männlich
„ End mit keinen. gehörnten Blumenblättern ver- \
0 - | Bo 4 0. sehn
a
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sine yo allen Avteitihanbeihn:dennGpee.
Bunt! shgt‘; hatrder Weite nichebichienih: Wis
. IMehr’zeite släl-jere Abwelshungimer.bei culs
Een reihe bisherige: :izm
bobaehten, Getezeidieie traten gidgalsEil
phurbi Onahaeiad>L>d Die ıBesondden-Alülleng
. Bneticht ‚lwierielen L4sine beschreibt vdarası
Perahdei' (emargeiaa)’ > sondern ıhineinek.klei-
net pirze |versehn: 0: 6 4436: Siepmbriueg
Bärbäbealt, ‚Einige: Biatierkungen bernd. mr
1: Her yunbrt.“ Barbareo Br. AridagagıViohh
pälnstris Lu Als Aanı derselbiendikt sıhlere Sr
gensipt die Fiobe: Fubra, striara. Eboräcensis
‚Rajisanzuseh. -—« 1-44$..Violleiiawreas; Zu-
hächst- mit. der. danina.werwindt p won ıder uie
bich 'basönders durch: eilinzenföuhigen. Blät«
ter und! weilse: etwas Schnälere Blümenblätter
unterscheidet. — .it. 446. Metttka Hotundifo-
al. — 4447. Months hirsuta ll. > ,t 448.
‚Mentka sabius L. ‚ala Synönyan. reelinet Herr
S, 'hierber: M "vertseillare Linn, Syst: Nat.
od. to: = 1.449, Montha gentilis:L, . Diese
Art riecht: gewöhnlich wie die Diridii, det
V, erhielt aber auch eine. PA. , :welche im Ge-
rüuch’dem Ocymum Basilioum selir'glesch kam,
— 1.456. Lichen punetarus Dicks,. verschie '
den von dem, welchen die deutschen Butani-
Z | ker
,
a
u 043
Wer inikt ‚diesem. Nawion. ‚belegt neit. e Ze
Bryan oetopetale Drie win gar ‚ Lichen hispb
Aghifod-reoohgs. KdoxaAleschairitims
Bunt. ga. Gurifrngahypnöklenbuitt.g46d.
Gakifriga. palmasın.\ıd { Sexifr>Ypeanwea, Wi te
B:0narpitosa FhsDan.: 31:7: tt it Liuwda
. Si petraea nı ddscöndens;,. über die ddr Werk, |
beiläufg einige Benierkungelaimittheilt, sehr
swändt „aber wohl nicht: gut-zu weriehrigem sie
21416." Vaschsiam Adyrtillus L— 12.457. Pie
"- giänthes nuralis L. warittt 'nach»Wither ing
wo
ini: inhgetlieiken Semgelblittern 4;
Chiioaisı pulchella: .ı Synonynze 'dieser Pianzb
sind Gent. Uemmaurium 8. Linui\atd ‚Gekkt.
Pulolella Swarsi. = 1.459 ‚Phhitgebe, phleos
dds:L.. — 1.460. Phascum serratum Dicke. —
at. Tremellä: Nostoe L; u.’ E46 Che
santlins sinuatus Li — ' tab: 463: :Chara his
Yailz' Herr :Senith- ist geneigt, sie nur
fir eine : Abart:’ der tab, 336." abgebildeten
Ohara vulgaris 'zu halten. =! tab ‘468. Er
güton alpınum GE, = tab, 466: '-Stiene ni
dans L. - 1b’ 466. Astragalus ördlensis L. =
8467. gibt: eins: vbrtreffliche‘” “Abbildung ‘der B
biheercnoch Wenik Bekannten’ Zostera marins
u, die vön "Her!n" 8. nach der’ hier vorger '
stellten Fructihößtiönätheilen ut altem Reclte |
Lo
Bes | in
Pe 7 wc,
im die Meuandrie,ölonngynit versetzt vahrd.- 4
2468. ‚Littotellaulgezsteis A. wat: 469. Catchuf
wiss. harıniäta..obighafoot-beschtieb diese
Planze m ‚der\äe: Seotigr Unter dem ıNamei
ettähl „an .der.iai® aber. nach ‚der. Vergles-
- &bungidesihiuadischen Herbariams.in: ınel®-
dereh Fiheilbn abweicht. Caidam,; meiruem.. Eu
Dan., ni3&Ni scheint dein; Nesl. ug: Arabis. hispir
.da.za gekirens' »-: 1:4 7o:i1d entuma duriuseule In
Alu Abart (dieses YGrases würd Ei daamesoram Is
gngefülint,.da sie sich von jener:ner dusch.die
.ehaarten Aerchen untexstheider.: Was. Lei mn# ; |
dei -diesensArt und bei. vielati-antleın Geisera
+Honighehältnifst'" nennt... iehklersn ‘& eine
weile gesphlteng den Fruchtknosen umgebehde
:Membra —: 1.473. Beoinunssreetus Huda
Br: egrestis All, perennis.V il:) ain in Doutech-
and auchi nicht.seltenes alikr. wenig bokanı
488 Gras. 4.472. Coraatinar.alpinutm L..bält _
Bsch. unser; ‚Vesf. vom C. Betifoliihn L. 4.40: °
zerschieden:: Er. besshreibt beide zenau und
Jerichtigt .die Sywanyme der- englischen.die;
ZEN. =. ti Fucus aliquasusl, — 1.475
. Sambucns Ebeug:L. im . 44436. Sammbncne ni
era L. mh. 4777 Biuga Aline.» Aluga.gene
‚wensis. Schölk Lührt der Verfasser ala Syn
nm ah. „er.8n38, ‚Buplensuig Semissingum In
-.2 | -
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Seren. :@ieuta wiroa\;! um, nee: VERTRONG
-sgerieinidessilDie. Mupalusehi schst: Here Su ıg%r
Ariyt was -für iaeıchbartneruhaltemınde : Ro}
Ibanı keihoinsdandrndeWärzail (demi: ‚dee skheig
Herlriehitngeh umahrprarsdemtecher Botzuihen
awiderefiresban): au kuleeisgheines —, ..iı. 4a
Mich Twraaluneerdiusericia hykkide: Be .
rnS Vicig Yleruigefiar- % Bine neue Art die
.. MAkludspn für V.oiydride angssahn merksie
Alex ganz Hhry,ächiuu-Üklgeliche Blume hakırs
2 2.454. „Veremica. elninzı. wor it 485. Liokem
gurmeus-Diäke; setnbi486rithat Wasınyı
Barana Ehr h,.-nicht ganz. ber Natun:ähnlicke '
ruslg: Bd. „Ver basc.- pulnarüleeäunn, veigriit.x
mehreren nur ala. Abart der Lyehidtässmis el
ben Binmen angesehn. — 1.488. Allium.olsra-
ceumL, — t. 489. Ainga reptans L.; Exemplaye
..von dieser Pflanze, die i in höhern und trocknen
| ‚Gegenden wachsen; "sotterr etwas haarige Blät-_
ter haben. — t.490. Chrysosplenium oppositk
foliumL. 1.491. Crocus nudiflorus; er unter
scheidet sich von C. vernus n. autumnalis durch:
die Narbe und andere Merkmahle. Dodonaens. \
beschreibt diese Art schon unter ‚dem Namen
Crocus- ‚syluestris autumnalis. in "seinem be.
kannten ‚Werke. —t. 492: Cardamine hirsuta L..
\
"sd n
. Was Lightfoot für C. „ parwifora ausgibt,
ist
rg
ne
EEE u 31° F
. car hirkata einerlei." „ in 100 „enfiemn
vernd br Ob:G biunrica von’Hiesei Yindimp- -
Wech sbersthiedennseyac darüber. ut. der. Verf,
wshhrt zweifelkafkst insbe thabbrdie Eutzia-
i ars dierkemenen ‚uud ‚andere: Alpenpilan-
seh richt gouiwgekamht r .gurdz: Serapian
\ ensifolih" Liu tl49a5 Menyanıllaa veifofidkke
Eh—ick 496. Itexi 4qmifolinm\LeiaiT u pr:
Bichen serebieulasiis:Brde.j. wo! u 498. LAdeih
erodens ‚Ei; it 4 Hg OEnithögimen: prranab-
ame L. — . ti soo, Shuifrata grumdata L.r
t>-9014 Surkftege- Bridunryliienibi tl 1. 50R
‚ Antielänum Oysibalasia Li. 1t;'503. Mer
hantiar kemisplastica Li — -t964..Marehan-
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vn. h :ü it Be; . en . > „a re 51 ey mi, 2,
ii 'nlich”Ber Flötknöpebe ‚des prachtwol
len Prodromus ‚erschien in Madrid‘ der‘ era
Theil-:detiFlora' von: ‚Peru uär Chili, welcher
265 Beschreibungen. nnd 219. Abbildungen,snf
106 Tafela aus. den ‚vier ersten Classen ent
hält. Auf diese Art soll, wie wirsana.der
Wörsede ;der: gegenwärtigen’ ‚Schrift .ersehn,
das grolse Werk fortgesetzt. werden, und zu-
sammen 8 Bände ausmachen. : Dieses System
wird in. gleicher Ordnung .mit dem größere
Werke, besonders zum Nutzen derjenigen,
die den ia Madrid und Rom herausgekomme- .
"nen Prodromms wicht zu ‚sehn, "Gelegenheit 1 ha-
ben, erscheinen.
nd | Dieser
\
A
Br N u
\ . \ n
_ 8 wg
Dieser erste Theil rer n zwea Karkers
kingen. . In der ersten sind: die eharaeteres
@ifferentiales- aller im "Brodromus- angeführten
neigen Tür. hier Amen. mir, Ban; (Fi ira |
zumen und Synenymien, enteo. äehuüf
Ken; ‚Stapdort 5, ‚ale. Dauer, ‚Blühegei 2, "den
Nugen ‚u 8. W. ist Rücksicht genommen. . fa
der weiien Abchöite: ig Tolgen die he 7 A.
ten ber&fts Bekknntit" ohttungrt ihis-: za ’gler
fünften Classe.. I’ Häckbscht der Zollkomme-, j
nen Beschreibungen und | Abbildımgen wird.
auf den ersten, schon ersc hienenen Fheil der
Eioeniage Peru,und, auf: de, sehemfolsenden
verwiesen, :. oo 2 id BI a rue en]
f} ..#
L
"Einige: nene'Gattungen; die ya ‚Prodromtiß
Ziche vorkommen,’ sick Folgenden‘, -°:
Dinar: Mon'og. : Jouellana.: .-Flor. : .peruv, -
. ton: wlan rsh Kur 5
tr. I Char. Corolla‘ vymbiformis. resiıpiiata. bu
en "Toba zKnlisg- partitus. EL
LE u ‚Speies.dden.. : rer
Trias. r. Manogs :4ntkodan. Floriperuw
\ weni 0 bat
Char. ı Cal: arbyitun. ‚Cer.. spetala. im
al. 2 Sc:aegkalisı. Ness: Divena.meiniınus cyar
thiformis. indes ned
| Spec.. vnica. nn
BPELTE? EEE _ | Trian-
N
u . u © ge nu u x ' “
Tri andr. Moweg- " Calyocfymenia.. Arten
decit. PS. EP ? Be
‚or Oki! Cor; erpetdak Cakrs-fdus, 5-g0
„gr ensaas.imifraöttı. mentksianac.: ampliatns
rel eRpansus, „Nu. a RLr
. Ä _ Specigairuon”i SEONORT- 4
Tetraudr. Moueg.- Okigdinsia3Flor, per,
. DE" ee, er ra es
1a hoher; Cor: sliifundibulif,,Ioübe - 4partito.
BE 3127 Gab zilentatıs; Bastaikijoculäris, bi-
et swulda, wmbilicatä, pelyspermä..: ,;
r. Species: tresun Eat an, nn.
| Didyn, Angidep.- dlonsomiFd.;per.-jom. 4.
2
ni ..GCHaru Cal. 5- partitus. ‚, Got; fere rotata,..
ns ilusegupima, guperne.vaqne ad basim
BED: uäncisey. patentissima „:ilasinia.z inhma i
8.i; 2 „amaxima,,Staw. declinaarbißi corollae
Euer inserta, _ „Amsiherke-in coxonulam ad-
Be era ‚ypressag.. Gaps. biloculittärulosa ,. in-
mins sus dehistens,. Sem. apgulata.
‚ac... Bpec.. Genus Serophilariae adfine,
Genus nuncupatum D.1Z; Alonso
‚ur. ui 1 Diegm. sama,., Gidensäa ;Prordg. a 'se-
’ ‚ erdtis, ‚strenuo operis edijionis pro-
u mötori, |
| Didelph. Mssandr, Monsina. Kl paruv.
. en: u ob i.. 55 detuw ons ne
ae | . 0 u Char,
I.
\
ni) Char Oakaphylun. Con’ abgapilins-
i cem‘ Stam, in 2. fasces; 4..altetna, .
BP „breuioda;; Antkeraerapice dehisßgntes,
ayı, © fere zimgeutes.: ‚(Stylus,incugnus. Stig-
BE ma- compressumi ,- tHNESRROR. ‚Drupa
2. . monosp.. ‚Nux- 3 logtlanige
er BuBEn 75% ‚Fruticogae autsherbacezei:
2... Genus nuncapatum D. 1. Monuio.
nn Con ‚de. for. Blanca qui;mlad ex-
ii pieditiesils prosperätgtem contulit,
Palma dloice: Phytzlophas. Fl; per. tom. 8.
Char, „Spatha monophylias. ı “walnis. Bar
N. RK 2. Spell simpiex ,. oblongus , ‚enberid. |
tet
e
—
„5 Per:o; Cor. e, 'Stam: humergsa in
x spad." conferta. Rudinu:germinis.
Bu * pi 'apitatan‘- aquamisimbricatus
Sur Beargi Dix . . Cor. 0x. Germina plora
ba ie 'sıam. stern. chaeia. „Stylus t. semi-
- or osfiduke : Diupaps ih- ‚capireiumn murica- ._
u A; maxim. durissimum aggregatae,
0 + sloculares. — Nux. obsulete trigond,
eh » nucleo o88e0. KEEEı IE DEE Sn,
+ ‚Nomen ex: pläntae. et eboris. nominibng
tn "grnech. Ba Specios Buse.
L " AL
si E$ wäre- bares ine are open iwerääh
aufzählen zu wollen, da bei der Anzeige tes
N | . 2 | ‚Pro.
ee, , und
. 2 nn 4 2. 4
Brodremms: N} unaerim - ‚Journale. die: ; ‚Zahl. der-
selben ‚von: einer- jeden: ‚Gattung bereite -anı
. gegeben.:iet,. Vorläufig m; bis dafs wir das.
“ gröfsere'‘ Weik. erhalten ;— .sey, es uns ’erlaubt,. _
sur. einige. Bemerkungen, mitzutheilen, N
\ oh ALS EER Bau Zu BEE Ze Pr ' ,
" Die :Ssitaminene haben wenigen Zu wachs
erhalten; ‚die Gattnug - Äustieia ist‘ hingegen
betiäshtlich . vermehrt... Von -Jieser werden
noch: die Dienthoras ‚aber: gewils nicht mit . |
Mecht,. getrennt. ——- Galseolaria enthält nicht
weniger als 31 Arten; unter welche die C,
pinnata, perfoliata und integröfolia L. mit
vorkommen...Die letzte wird rag0s2 genannt,
Die... .ongta Smith: heilst ‚biflora‘, und
Smärhs jlantaginea‘.ist als. eine. besondere
Gauimig unter, dem . Nahen Jouellana aulge-
führt, woru auch die GesneraFeuill, peruv, 3.
t;16. gehören soll. — Zur .Ferbena ist Erinusr
: dasiniatns L, gerechnet. — 'Saluia hat zo neue
- Arten bekommen, warnnter die $. tubiflora
, Smith.undformosa L’Herie, obwohl mit ver-
änderten. Triyialnameny vdrkommen, m- Gun-.
ners Nast in Panke tinctoria M.ol. eine. neue Ärt
erhalten. Die Gattung. Piper Ist in. Piperomia
und Piper. ‚getheilt, Jene.kört zar-Monogynia,
und entkäls vielleicht. die nichistem Sdururus:
ULB. ILS F£ Arten
mp — on
Arten yon Plumie r.. Piper acuRinatıen und
maculösum L. werden: unter. den 24. bestimm-
‚ten Arten, - aber unter. andern Namen. anger
führt, Die Piperomia rmiformis.des Prodrosm;
ist Piper peltatum:L.- und: wird num auch’ als
‘ Piper unter den 24 hier vorkommenden Arten
dieser Gattung aufgeführt. —: Bei ler sta zo
‚neuen 'Ärten bestehenden Valerianz,: finden
<.wiy die, V.- chaeropkyligides‘$ mith,.beikehal:
‚ten; ‘nicht. aber zur -Boerhaavia nich Wi 18 es:
now’'s Meinung gerechnet: — Zu: Calyschy:
menig, ‚einer ‚neuen Gatfnng aus der: dritten
Classe,, ‚gehört. die ‚Mirabilis viscasa Gawan.
Wir. vermissen‘ hier «die ©. gläbröfolia, Or-
teR. dee. 1. 1.1... Die wenigen: «beschriebe-
nen Gräser könnten wohl zu ‘der Vermüthang
Anlafs gebeh ,. dafs einh 'von dieser Familie in
Süd-Amerita.nur wenig Arten fänden. Wahr-
.scheinlich sind diese.\aber einer zukünftigen
Untersuchung überlassen. Unter den:vier er-
wähnten Arten finder sich, Briza:madia.L: und
Milium latifolium: Ca w.. oder Pagpaluns: stolo-
. niferum, welches B, purpwreuin geriantit: wird;
Der Vermuthung’ der Herausgebör „:dals sich
Milium-und Paspalum: in: eine "Gattung ver- "
einigen lassen, ‚können: wir eben "so" wenig
beipflichten, als: der: r-Behauptung, dafs die Ma;
" 1% nabea
nu x
‚
t
ksabez wife ; arborescenn wet ueis Aubl:
t
+
zu" Callioa'Pu gehören. "Letztere: sind? gewild
Arten der ! depiphibe, wie Wild &hotv ’diels
auch: sehom: richtig in seinori. Spee: phaver
p.>616. beiherkt-har. — Condnlieöwird' nn
-
bösser: zu. Goceveipsilum Bro Wen. "gerechttet..
©. repens scheint doch ‘aber mit dem ' von
Brown und'Olof Swöärtz 'angege eben:
‚Charakteven : dieser ' Gattuhe‘ nieht: wariz über
ein : za kommen. . : Budleia" capitata lacdz
wird: Budleia löbose genannt, and: "et unter
dem ‚Namen - Palquin von, Fewill; ' per: 3:
t. 38. ‚beschrieben. — Malssherbia ‘ist die
Gynopleura tubulosa Cavanit, ‘+ Pourres
'tia, wozu auch die Puya Mol. 'gehöreh soll}
ist mit Pitcairnia sehr nähe verwhndt, wie
‘ diels auch aus der Vergleichiigider Figuren
f2
in Swärta
Flor. ind, oceid.'r. t. 12: erhell. "— Semaril?.
laria hat Schumacher: schon unter dem all
des Prodr. ‘flor. peruv. mit detien
N
sen Namen Plumiers; Gapara, von Paulliö
»ia getrennt. —-"Foueolaria sscheint: von Sty-
rox weniger verschieden :zu seyn ‚als die Ch-'
pihea tmit- ‘ihren americanischen ‚Verwandten vor:
Iybhrum. — "Unter den ' #o Arsen ! der son
Adanson und Jussieu festgesetzten Gat-
tig Talinumh „kommt auchlas-T. reflexum:
Ffz2z Car.
\
TEILS.
ud —
Ca av. ‚Portulaca paniculata Tacq. P. patens Lu)
unter . ‚dem Namen T. dichotemum vor ;.. Folg-.
lich, die vierte Bemendung dieser PRaänze.. u
Axinaeu Flor. peruv, und Meriana Swartz,
Fl. ind. occ. sind. yehr wahrscheinlich zu ver
einigen. — Aristotelia ist nach L’Heritier
|
%
|
an nt
beibehalten; der ‚Trivialname aber im. glandu
losa verändert. : Hieher gehört der Corn
chilersis von. Molina. Diese Benennung mögıe
‚ wohl: gegen die Kenntnils dieses ‚ Naturfor
schers ein ‚Milstrauen erregen, — Der Be-
hauptung der Verfasser, dafs Eucalyptus L’Het.
mit Calyptranthes vereinigt werden müsse,
können wir nicht beipfliehten.: Die Beschaf-
fenheit der Frucht und das Aeufsere dieser
Gewächse erlauben diese Vereinigurig auf keine
Weise. .— Der ‚Char. differentialis von Ca
Iyptranthes: Calyx superts in duas_partes ho-
rizontaliter dinisus, ist dem, welchen Bent
„Prof.. 8 wartz in der. Flor. :Ind.. occ. angege-
ben hat,. nicht vorzuziehen. ‚Der Kelch hat
“ eine kappenförmige Decke, und eine Blumen-
_ krone:ist ‘gar nicht zn finden. Man vergleiche
nut einige Arten von Melastoma, deren Kelch
auch -mit-einer kappenförmigen Decke ver:
sehn ist: es finden sich wahre Biumenblättef
darunter: ‚Der: obere. Theil der Blüthendecke |
tn t \ ”_ kann
Zu
4
EEE 7 Zn
ann Folglich. bei : ‚Calyptrantker. keiriestwegeh
für die Biumenkrone angeselm- werden. _
‚Mlonsos linearis ist die Gelsis.Zineuris- lacd:
u. Virgulariz. kommt einigem: Ärten der: Ge-
Sueria:sehr.iuske, =- \Negrötis ist sehr gut.
;. yon: Dölichos: getrennt. ':$6' wie ‘Bröwie
dem Dobichos. altissimus. und rens: den Na-
- nen" Zoopthalmum: beilegte, so werden die £
‘peruvianischen ‚Arten. wegen‘ der: Athnlichkeit
" der Seinen, :Ganeel- ,.Erel»dder Schnafs - Ängeh
gertannt. Die wnihelimintische Eigenschaft der
brennenden Haars‘der Hülsen, At'auth den Pe?
“ uimern bekäunt..-- Zu den 24 Arten der Gat:
‚tung Molina rechten die: Verf. auch die Bac-
Charis- iuaefolis L. Alle Species sollen pölyz
nıae dioicae seyn: Vielleicht kommen viele Bar-
| ‚charis‘ Arten hierin mit einander überein, wie
'2.B: die B.disita Vahl. und scopäria Swartz;
(Caleg seoberia: L.):— Rodripuerda :scheint
‚blofs dürch: die gblättrige Blumenkfone vor
Limodorum abzuweichen, — Maxilläria, voh
: welcher 16 Arten angeführt. sind, - ist "von
* Denbrobium (Jaurn.' der Bor: St: 134)
fiicht verschieden, ‚Gongora- weicht hingeren
.9on allen : bekknnteın ‚Orchideen ! ab.“ Bie-
Ha und Sobralia sind haupteäthlich nur 1r durch
die Verschiedenheit ‚des. Lippe. von ‚einander
/ j - Ff3 ge
\
ur u 446 _ N
geizennt, Beuia.:können, so wie.'auch. die
| Eernandezie,; mit Cymbidium (Journ. der Bot
> & 0. S$. 243.) -vereiijget: werden; '’— : Alurss-
boldtia, ist eine eigene .und.: ziemlich grolse
Gattung. Vakıl hat indels. schon „..wie auch
bereits Cavwanidbes angemerkt mit dem Nas
men , dieses Nathröorschere‘ einerandere Piss»
zengattung ‚belegt. ‘ Die äufseren Blumenhlias
ter.sind an. des:Basis wohl. eiwas:verbunden;z
fie Blumenkypnei,kann aber ‚chen.so: wenig,
, ala,bei einigen :anderon Qichideeuijideren Blur
epblätter. ‚unten ‚ausammesemwachsen sindj
als: doppelt angeselud werden... Die ;heiden in:
nexen, Blyimenblärter und.die ihnen ähnliche
kleine Lippe, sshlielseni' Hie „Geschlechtstheile
eim, —.;: Byidendrum;. der Character dieser
Gattung: ı Negtarium eriskgeforme jat nicht. bo
stimmt genug;. dafs er aber. mit dem, wel
cher: in „diesem: Stück deg.: Journals „- 209:
yom ‚Hrn; Pref.'8 wartz angegeben,ist, ühers
einkomms,.zeigt die Abbildung. — Lastiglie
Ni@; :als Syaanymm’;: wird, latropha : Curcas L;
angeführt: 2Ee isr.Rein,.Wunder, dafs Iacqnii
im Hort Hitk-3.36, 6.63. diesen Pflanze-ging
einblättrige. ‚Blantewkröne: zusahreibt „. da :e
“ wirklich ‚beitti.iersten Ahblick: einblättrig- au
seyn 'scheigt Re Blimenblästex ;sind ‚näggr
Fu lich
’
\ \
d
N . [n
v — 4 I} a
\ »
“ch” so “vereinigt, "dals :sie sich kaum, ohne _
Gewalt von.einander trennen lassen, und bil-
“ den‘ auf diese Art .eiie : glockenförmige, in-
nerhalb ‚haarigte, Blumenkrone.. — Den weib-
ı lichen 'Elumer, "die in Peru Zwitter sind,
u.
fehlen ’die ‚männlichen "Theile in ‚andern Ge.
genden.” -Währscheinlich sind aber die Staub:
“Beutel; wier bei vielen ‚andern. Gewächsen mit
‚halb getrennten. Geschlechtstheilen , ‚unfrucht- |
‚bar.. Die drei rudiments pistillorum: der. männ-
Jiehen, Blumen. haben die Verfasser nicht. be-
Tuerkt. — ‚ Clauija;. die ‚Gattungs- Kennzei-
chen. haben eine "Aufäliende Aehnlichkeit- mit
Fohillen‘, "viel weniger Theophrasta,
Der" Zuwachs, welchen“ die: Botanik durch
diefe Entdeckungen erhält, nd noch erhal- - |
ten wird, ist in der "That aufserordentlich
role. wie viel: fiet noch in_ diesem, pflan- .
“ zenreichen Lande übrig; ı wO, nach der Aus-
sage der: Merfasser „ .‚’hlols. in. den Gegenden
von Tarımq, Hugnucp und Xauxa, über 1ooo
Orchideen rund. andere mit. ihnen verwandte .
Gynandristen, ‚wachsen sollen‘ .ı.,
n
\
31, no din
Die giftigen und. efsbaren Schwämme
Deutschlands, ‚gemeinnützig beschrie-
ben. von. M. T.C. Ellrodt., ‚Bayreuth,
1797. ıtes Heftlein, .78 Seit.; rait zinach
der Natur ‚gemahlten Kupfertkfeta: ı 9 8
gtes Heftlein, 8.79-150. mit'4 Kupfer-
“tafeln. In Taschenformat‘ und‘ einemi
farbigen Umschlage, mit ‚dem Titel:
| Schwamm - Pomona (Vertumpus), für,
| Aerzte und Köche: 2
’
\ wz u ' ’
% ®
.
, ‘ ; . .
Da (das schätzbare! Werk-’des Herm: von
Krapf nur einen Theil der giftigen und :efi-
baren Schwänme emthält, das-Kernersche
hingegen seinem Zwecke sehr wenig ent-
spricht: ’ so jet‘ in der That ein ‚Werk ‚dieser
Art, nach einer - zwechinäßsigen- Plane ange -
legt, ein wahres Bedürfnile. Wir zweifeln
indefs sehr, dafs gegenwärtige Schrift dia- |
sem Mangel ganz abhelien werde.
Der
N a
sslDer Vörbegichs gibt eine: kurze Anskige
"vehitiden verschiedenen . "Fhogrien.: über ‚die.
| Fortpflanzung ‚der< Schwänme,sunter deneh °
"ir uber eine der‘ wichtigston.. die:Gaert-
‚woksche '-. veimissen: ‚Diesem .folgt die
Vederkicht der abziihandeinden. Gatrengen nach,
. Ba tsch's‘ Elench.: Fungarpiin? - einigeg" äber- /
Bio heilige Anwendung der'Schwänme id
der Arzueiwissenschaft „tchenmische-Bestandh- '
. - Seile nach Humbotdt iind: Büntherim
verschiedene Neinungen über-die( Schädlichkeit
Ien, Schwännde. :. Die- Arten sindıfiach.ibrem.
verschiedenen‘ Zustande ,- Geschrükrgk,i Geruch.
0 und Rarbe beschtietere, dd augleich-« .das.nös
Ahige von ibtum. Gebiauche"beij behrasbt. Dei
Br Anfang, „machen. ‚die „Blätterse chwämme und.
I , zwar zıjerat der ‚Fliegen. oder Hieknichhm.
. KAgariong. miescgrius)., Die“ giste \ Tafel stellt
| diesen Schwamm ; in einem verschiedenen ak
SIR, lie,
. \ ter vor. Auf, der nämlichen Tafel. sind auch. .
Sat: e 1":
0 zugleich A "morgaritiferus. ‚und, maculatus
| "Schagf e, wahrscheinlich ı wegen ihrer, Ver-
“ wandtschaft mit dem Wuscarius., vorgestellt, -
denn” der’ Verfasser führt weder von ihrem
Nutzen noch von ihrer Schädlichkeit etwas
au Tabvırı @bampigman: (Agaricus dam-
. | yartie); ahch Ist .der A.’ pratensä.auf ‚dieser =
[3
Pe SZ | . FE s Tafel
x
%
Tafel vorgestellt s den alier Hn'E, nicht zu ken-
sin scheint „iugrgeachtet:der,Unterschied.beider
PR _
Arten angegeben wird. ..Eben ıso muls.#ı Yes
%
4
l ' Pi ‘ . ii
Verf, nocli. ganz unbekannt zeyır, ‚dafmder auf.
der Pieta fongaja etmagte Schwamm don dam
unter diesem: Abselinitt'die: Mede ist, nach Ja cr
quin (Collect. Suppl.).zur Gättuns Boletus ge
‚hört, aleö wicht-Bie- geringste Achnlichksit miit
dent. Chawtpignon!:hat, He:iStorkohisenmi. (A.
mutabilis Schaeff. inmlans:Bhtsoch enudi
wine) Tab. II IV, Efsbore , und
unefibado:Faeublinge. — Tab.V...Efrbare umd
sbilde: Hirkehliuge. >. Tab. VI. Habäre Braet
YUngex:—icTab. VB: enthält die; unelpbarau
I
Braktlinge. and: Bfefferschwäinme, | any 2,
“Dis hier, "abe eBildeion Schwänme sid alle:
nach verkleinertem \ Maafsstäbe vörgestellt. Hie-
dürch ist ‚freilich. die Zahl der Tafeln ver
zingert‘, 06” äber die Gegen sfande, nicht an
Dentlichkeit v ‚verloren haben, -ı -nußs igdern i gleich
beim ‚greten Anblick der Tafel eigleuchjen,
Zu den ganz "unkenntlichen Vorstellungen ,
„i:
gehört. die "Abbildung | des Siöckschwammes
9.
lt: hmm
auf der zweiten. Tafel, n N
voii an onen
Wir sathen dem: Verfasser; wenn es ihm
anders .darum. zu thum ist, «iu- branahbares
| Werk
»
s ”
Pd
u -
——
[3
v
Werk 'zu tiefern, sich bei der "Vorsreiimmg
der Schwämme zu bemühen, so viel als: mög-
lich die .Natur zu erreichen, und auch die-
jenigem Arten zugleich. mit ‚abbilden zu. las- -
Sof, welche. ‚mit den ‚elsbaren leicht verwechy
selt ‚werden. ;; Dafs die Abbildungen , ‚wig, Ar.
-E. versichert,
"nach ‚der ‚Natur entworfen sind,
‚Ist ‚lobenswerth. ' Da’ es aber nicht zu, “erwär
'ıehr’ier,’ «dafs: allein - Deütschland: wachserdön
giftigen. unih.efabaren ‘Sch wänme in’ der Ge-
gend, wo Herr E. Jebt,_vorkommen; so müs-
sen die fehlenden nach guten ‚Originalen .co-
' pin ‚werden ‚.ganst kann das ‚Werk. nicht von
allgemeinen ‚Nutzen. seyn, und entspricht
auch nicht, Jiem. Titel:
Biftige, und ofibara
Schroänsme.. Deutschlands.
Verfagser hieran
‚ Wir: müssen ‚den j
£ besonders. ‚aufmerksaph wa-
vis
gen, ‚weil - uufer, den ‚bereita 2 abgehandelten,
Blätterschwämwen ‚Bulliar d’g- ÄAgarjong. solj-
Larius: und, bulbosus vernus,; Ss cha effe vg
proeerus und m. a. in Deutschland. vorkomg
= mende Amen, Fehlen.
S
ZWErRFRN
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Berl »“)ı
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"NN de fabsanef y
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12.
“r 3, 2 » . Ze ve DOT .
Flora Furöpiea, ‚“inchoata:-a"Io. Izc.
Römer, N Medicinae et Chir. Düct. Soeiet.
med. ek- .chirurg. per Helüetiam ‚corresp:
. 1i.r.
membrum praesidis adfunctum — ‚Fasc.
ntertius, .cıym tabul, (8) acneis... Norim..
ti: bergae, .1798:,g mal. en dn
S1 15-7 Bir ee Er Sir SEHE RE: 5 5} DE
ae BE Be 2 yore rm
40 Der bei äflsem’ Weike zum’ Grunde tie:
gende Plan ädt' aus den ersten, außerhalb den
Grenzen nnsers Journals liegchäch, Heften
bekannt. Stich" "und IHuminatiön stud im Gan:
zen sehr’ gut und'die Beschreibung sehr voll-
dtandig‘ gerathen. Folgende GeWächse kommed
in ‚dieseih Hefte‘ vor: Alyssum 'sinuatum. 3
Cortusa Mathioli. Lycoperdon phalloides.— -
Malaxib' paludosa: (Öphr. paludosa L.) — Va
leriana supina. — Vicia latrhyrolder. Cam
“ pannla earpalica, — Cucubalus Otiten \
— u nur m. [nn
& *
> “
Bei) nen _.
„Is 0”
IV. ‚Coizesp onikene- Na chrichten,
yon ba a. v 05- \ \
“
4 . .
B Inte.
ıT,, ". F “rs wer . . 4 wor‘
4
1. . Ädszug ah > zwei Briefen von dem
in ‚Herrn Doctor Nöhden,
£ London, den ! November ar} STR
Auch in England ist Botänik'zin Lieblinge:
Studium und — man möchte: beinahe: sagen, 5
Mode. Studium, Es giebt viele Botaniker. bier,
noch mehr sind der Dilettanten‘; deren’ Zahl
wäylich zumimmt. Die meisten Englischen Bo»
'taniker studiren ntır die Pflanzen ihres Vater-
- landes ‚. english Botany beschäfftigt sie, wenn
"nicht ganz allein, doch vorzüglich, Ich finde
" diels sehr gat' und zweckmäfsig., Vaterländis :
sche Flora sollte jedem, vorzöglich, wer nick®
. Zeit: hat das. ganze ‚Gebiet: des: Pflanzenreichs 2
za durchgehen ,: besonders.am Herzen liegetry
der. Character :der -Engländer zeigt sich atick
hier. Kein Volk hängt so sehr an seinem vis .
: terlichen Boden und sucht ihn durch CuleiP.
zu vervollkommmen.-und kennen zu lerheh;
ale, sie. Doch giebt #5 auch unter ihnen‘Bo!
wniker ‚die sikh wichklalleinkuß, inländische
. ’ | Pflan-
\
1
!
?
[rn
. Pflanzen“ einschränken, eine Bemerkung, üle
ich nar auf diejenigen anzuwenden bitte, wel-
‚che sich nieht dnich Schriften bekannt gemacht
"haben; die andern haben solche Beweise da-
von gegeben, dafs es unnöthig wäre, jene Be-
‚merkung zu machen. Der Maecenas ‚dez Bo-
danik, so wie der ‚ganzen Nator schichte, ist
. Sir, Joseph Banks. | Seine D Bhönsensandm-
lung. und "seine. Bihliorhek, stehen jedem Na. |
tnrforscher.. zu: frebote,. : : Erstere ı38t ’ gewils
eine .der. grölsters, die: existirt; die: Anzahl dee
darin enthaltanen Rilanzen Iffst:sich nicht ge !
Han. hestinimen; .Gronov’s und Tacquin’s.
. Pflanzensammhungen, ‚sind. damit: ‚vereinigt-
Man findet darin. die seltensten. "Sachen aus
PP EEE - -
|
allen. Theilen der.-Welt. Die ‚meisten Pfan-
zen sind mit der Linn eischen Sammlung;
“ verglichen, und diefs macht’die Benutzung der-
aelben dem Botaniker um so wichtiger. : Die
Exemplare sind auf halbe Royal- Bogen auf-
geklebt, «len ‚Name ist. unten; mit Bleistift am,
gemerkt und auf der Rückstite,der Ort, wo die
Pflanze. zu Hause ist, Jede Gattung ist dann in. :
einen besondern.Bogen eingeschlägen , .und’die
‚ganae: Sammlung: ist än:Kasten: von Mahagoni4
. Hakz. ‚eingeschlossen... die ;. auf ‚einander ge.
setzt, einen; grofseri-. Schvank bilden, und! im
Ä Fall
aN
on
Fall. der Noch sich. büs einander nehmen‘ ae}
sen) :damit jederskleine.:Schnank. besonders
transpoftirt' werde kann.‘ In: dieses. Schiän-
ken: behindern sich ‘wieder -Schiebladen, die
yoin:wnd. oben.öffen sind, um: die. Pflanken
Teguen herausnehmbe'zu, kökmen, .. Von‘ den
Gattungen: ekistitt- ein Catalog, dessen Nu-
- werh‘-mit den: inderhalb am. jeder: Schieb-
_Iade: angeklebten ‘Värrespondiren.,’ and auf
diese Art kann 'iman- die Hflmzen- in 'dia+
ser grolsen Sammlung leicht ‚dufinden: Dei
Kryptegamisten ‚'siod in -Verhälwmils;- ‚naufseg
Fartokräuter und: "Eycopodia,. wenig,,. weil
an vauf: diese nicht so. Seht‘ -Mücksicht
Ä yimmt.: Aufserdem sind noch eine- beträcht-
liche. ‘Menge; succulenter. Pflanzet;ri in: Spir
mus Aufbewahrt; vorzüglich .fiel mir. :sine
gute‘Sammlung der Gattung Stapelia:auf: Es
liepen'zoch aulserdom eine 'grofse Menge Par
kel6 da, die gewifs mänche Seltenheit: ent+
haltew;. unter andern besah ich einige.Pfllan
zen aus: Patagonien, dio- fast alle heu, und
gröfstentheile Syngenesisten von .dem: sonder:
barsten Baus: waren, ,-:. al MG
244
‘ ' . ° N)
. "7 n r j Rn .. [7 a ır, td,
Die Bibliothek : konnen ‚Sie, ane»Dryan!
ders. vorpeillichem Catalogı ; Yon : diesem
wi - | + Werke
\
en — 456 et |
Werkerwird def. ste Band „ala das eiste Supe
plement: in ein: Paar. Menathen erscheinen ;
und damit vor’s ‚erste. .baeudigt.'seyn.. . Un-
ter den’, Manuscripten „beigden, sich ‚nock
‚viele: Beschreibungen von Päanzen, die.$o-
"lander’entworfen, und die. noch vortreff-
licke Bemerkuogen.enthalten.. Könjg's.hin-
terlaössene ‚Manuscripte bestehn. ‚aus. mehre-
en Bänden und. sind. ‚voll wichtiger bota=
‚nischer: mn ariderer Nachrichten, 2.B. seine
Reisen: in. Ostindien , Ceildn u. 8. w. "Es ist
zu wiinseiteu: ‚:dals ‚Hefr :Dryandey. Zeit
‚Ende, ‚op manches davor? bekannt, zu macherk
. Von: Roxbourgh’s ‚Beachreibung‘.und :Ab-
'bildüng.der:Pilanzen von Coromandel ist nock
„ein beträcktlicher Vorrath vorhanden.;. za wird
An ’kurzem ein neyes Heft davon erscheinen,
Ich sah. mehrere Zeichnungen und Gemählde
von Pflanzen von:dem grolsen Künstler Franz
Bauer,:die ‚ganz unübertreffbar:sind, Man
hält Andrews Abbildung .der Heiden für
sohön,. aber:bie werschwinden gegen Bauer's
Zeichnungen.:.+;Alle: diese. Sammlungen. wer-
den von Herrn D ryander, .der abeh se seht
durch'seine botanischem Kenntnisse, als durch
seinen\varizefflichen Character, die größte
Hochachtang verdient, im. Ordnung. ‚gehslieh.
on nn Herr
4
wi
/ ’
N . . 459. = . r
‚ Herr Des S chu. Ize eB, ‚ein ‚gefälliger und.’ ge:
schikter junger. Mann. "ist. sein Assistent;
‘
r } . >
« or Ri » a,« fr % i
Ichibia ‚zwei, Mahl. >10} Kew.; gewesen, die
Menge’ der. Treibhauspflanzen. Ast -aulserordent-
lich,,. und.der Garten isß zu bekannt ,. als-dals er
eine Beschreibung. bedürfte, <.Sie ahüssen ihn.
selbst sehen.,: wenn. Sie van seiner Gröfse! Fund.
dem Vorrach seiner Gewächse sich einen Begnilf;
machen wollen, Eine nene Ausgabe des Hor-
tus Keweusig ist so :käld-nicht zu: ‚erwiakten;)
.“es würde: 'gewils, bei’ der Menge ‚neuer KHilans.
. zen, die sich im Garten befinden, ‚ein will \
kommnes "Gepchenk. für- die: Botaniker seyn:
Der junge Ai tan, und‘ sein. Bruder: halten’
den Garten in der besten Ordnung. udd. sind.
“als -äufserst artige und geschickte Leute be-
“ Kann. .‚Brompton ‘Garden, ‚oder der Garten
‚ des: seligen. Gurtis wird. jetzt vom ‚Hrn $a-
liebury besorgt; er .liegt.gtwa zwei Engli-
‚sche Meilen. ‚vgn .der. Stadt und ist ziemlich
beträchtlich, und in der\besten Ordnung: . ‚Er
enthält verschiedene Abtheilungen, worin-Grä-
ser, giftige und ökonomische Pflanzen, eng- .
lische., und: ausländische Gewächse, Sträucher
und Bäume Englands u,;3. w. eultivirt werden. |
Das Gewächshaus ist nicht grofs aber wiedlich,
IB. 11.5. G 5 -Es
/ > ‘
, ° . , un 4650 u / R -
‚BE befinden. sich in dem Gärten äne antige‘ Bbo-
“tanische Bibliothek, die dem, der Zetritt ' zu-.den-
Garten hat, sehr zu Statten komimt. Die Ein-
richtung‘ dieses. Gattens'ist für die EKiebhaber |
der Botanik .in- London! von grolsem''Nurzen.-
\ Man zahlt. eine Guinhee fürs. ganze Jähr;' wenn:
man zwei‘ bezahlt, kriegt man- Sämereien, die
' der:Garten hervorbringt. a ya: Ediniburg be- _
sahe ich den dasigen- acaderhischen Garten, der’
‚recht 'artig ‚ist und’ mache gehöne Pflanze
’ einthält.. "Dr. Buthbre rFord; ein vortvefflicher: |
Maon;, at Professor der‘ Botamik. ‘Ich machte‘
auch’ daselbst mit einem Gärtner, Mr.Mackay;:
Bekanntschaft ‚der ‚sehr: güte Kenntnifs der
Schotrlschen Flora’ hat „ und‘ vor klem ich ei-'
wige ı schöne Gewächse‘ erhielt - Due ze EnE
wei m,
Von. Andrews“ Bolanist repositöry ist.
nro, 25. !! erschienen; “unter‘ andern Pilanzeq”
ist ‚die Persoonia lenceolata darin abgebildet.
Vo Sowerby's. Engl. Botany- ist ro. 96.“
heraus. Ich werde mich immer mit Verghü-
gen an die Bekanntschaft. dieses vortreffichen
_ Mannes’erinnern. Ich sah bei ikid eine Samm-
"lung künstlicher Schwämme\ atıs Thon’ so, na-
türlich. nachgeahmt‘, "dafs "man sie 'beim er-
sten’ Aublick- für hatürliche Schwäniie‘ hält.
De ein Sie
’,
f
! eo - 1 -
7 x
Er haben’ die Farbe’ der” Oriätnare nd sind
nz Sf düfdeh Bölzernen erdfarbenen Platten bei ,
r Festist;, "dre’adi den‘ ‚Sehen. "weiß "und'mit dem
| Namen des’ Schwamaien‘ bezeichnet: sind. Ed
bestelit,: natürlieh- die. Sammkinz blofs: Als sol
cher Arteti,: ie sch - nicht et. aufbeiwähren
Ü re
tässem te. Fe Be . Ar . Bu
” TUE -
Von Smith’ F "lora "Britannien ist bis.
Bir Pagina äbgedruckt' worden; die Gattung '
Draba kommt im nächsten Bogen vor.” Das
"Werk wird aus inehrern Theilen bestehen. Zu
| "Banks Bibliothek muls Ich bemerken, dafs
die grofse. Sammlung kleiner botanischer Schrif- |
ton, worän sie vorzüglich reich‘ ist, araprüng-
lich vpn’ ‚Gronov ‚herrührt,. von desseh‘ Er-
ben sie Banks für etwa 306 Gulden: gekauft
- 4 hat; ; auf diese, ist Fortzesanimelt worden. on
a Bin Il. En Bu Sa Fa
De
u De 2 “den 9 Jannar,;' BoD...
" Von unserm Freunde, Herrn Stromeyen,
werden 'Sie erfahren haben,’ dafs ich. den
Bröfiten Pheil. des Noverabere v,J. in: Eton
. ‚bei teirrein ‘Bruder ‚zubrachte, In ‚Gesell
: schaffe der Merren Gotobed und Jenkins’
> und meines’ Biatders machte ich wöchentlich)
| “ Wenigstens zweimahl eine kryptogamische- «EXs
u aursion in die'.benachbarte: Gogendi Ssiliuter
; we Be BG: _ mehre.
3
Pig
1
7
ıf
n
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[4
Ki
m 467 m -
-elreren. Moosen fanden wir Hypnum She-
‚rardi Dicke., Bıyum fragile Dickus oal- _
careum 'Dick®. und »irent.,.'80- wiet. mehrere
Schwätmme: und. Flechten , unter‘.' welchen letz=
‚tern einer nach..Dickson ne8.seyn ‚soll; In.
“dieser. Zeit besuchte ich auch dm Doctor Goo-
denough zu Windsor. Er nahm .mich schx
artig, auf, konnte. mir aber wegen Abhaltung !
seine "Sammlung nicht zeigen, und ich mulste
den folgenden Tag Eton verlassen, „Kurz , vor‘
meiner Abreise. denke ich indels G 0 0 f enou sh
norh mahl zu sprechen.
.. i je Ben
u Di 1 ick son u sehe ich alle Sommtage i in Ban ks
Bibliothek, und bringe dann. ‚einige. beleh-
rende. Stunden. in Untereuchung,, kryptögami-
y scher Gewächse mit. ihm, ZUR ‚Sig wissen, eX£
‚ist kein homo: literatus; allein - er. besitzt ei-
nen anfserordentlichen Scharfblick hei diesen
_ Gewächsen und, kerifit' und untexscheidet sie
auf das genauesie. Auch .er ‚bat entdeckt,
dale ‚die berüchtigte Trentepohlia nichts. weir
“ter ist, als ein surculus bulbiferus: ‚des be-
_ kannten Mnium arnetinum L. Er. ‚fand reife
_ Kajiseln, zugleich mit bulbis. an mehreren In-
dividvis, und „wird nun der Linneischen
. Gesällschäft: eine A Abhandiung nebst | ‚Zeich-
-
Sa 00, mung,
ß
E
u
PEPR VER” VERBRENNEN
‘ / x
n . \ n 463 . -
\
‘ &
. nung ‚darüber. vorlesen. Dafs Sie diese En»
decktusg bereits früher gemachthaben, war ihm '
Nicht: bekannt. "Ueber. die Trentepohlin bleibt
‚nem welter Kein Zweifel über: — .eie ist: und
bleibt veueirt, Zr
L
is = .+
.
u Withering Führt in "der zten Edition
- seines, "Werkes ein Splachum roelichianum
an, und citirt, dazu Hedwig's Beschreibung
und, Abbildung diescs . "Mooses. Dickson
| Fand das Moos und besafs überdem selbst ein
Exeinplar von Withering, fand es aber
weder mit der Beschreibung Hedwig’ s, hoch
weniger, mit dessen Abbildung übereinstim-
mend, und war daher immer zweifelbäft, ob,
Withering’s Splachum ‚froelichianum mit
dem Hedwigschen Moose einerlei dey.
Dyrch das ‚Exemplar meines ‚Taschen - -Herba-
+ .
N
‘
s
- rium von: Moosen, welches ich. von Hedwig
selbst erhielt, wurde er überzeugt, dafs das
Witheringsche Splachum yon dem Hed-
wigschen sehr verschieden ist und folglich
eine neue Art ausmacht, der er den ‚Namen
succulentum beilegen. wird: Sie erhalten ein
Bremer dieses neuen Mooses, >
“ "Vorgestern war. ‚ich. in der- Linneischen
Gesellchaft- £s wurde eine: ihtereisahite von
Bi .. . Sg 3 Swartz
j Farrokräuter aus Canada seyn,
B
'f
.
Re
‘
t ı 1 \ \
. - | . ” — 484 -
* ı Swartz eingeschickte Abhahdlune ker die Gat-
tung-Ehrharta. vorgelesen, von der.er- 9 Arten
- aufzäult; Die. dazu. ‚gehörigen : Zeichnungen
waren vortrefflich. „Di@.Abhandlung erscheint
im sten Bande der Schriften der Gesellsshafg;
Auch besuchte ich: kürzlich George, Hib-
bert Esq., den Besitzer des M ürrayischen
Herbariums. Däs beste, was sich { in der Samm-
lung befindet, soll ein Packei sibitischer Pfan-
zen von, Pallas und eine kleine Sammlung
‘ ..3
7° N
2. : Von Herrn Niels Höfiman.-
e ; > 1. 0...
hr
Den 1zten® April verwichenen Frühjalire
| verligis ich, Paris, um meine ‚Reise in’ das
södhche Frankreich änzutreten. Ich habe wäh-
. rend . ‚eines "Fünfmonathlighen Aufenthaltes die
vorzüglichsten Gegenden desselben, zesehn,
| aber keine hat "mich ; in diesem schönen Lande
so entzückt; als‘ die ‚höchsten Pyrenäen. Al-
lein drei‘ 'Mönafhe ‚habe ich‘ auf denselben zu
gebracht.“ Der svortreffliche und. auch ale
| Schrifisteller "bekannte Ka mond, der gegen-
wärtig Brofesior der Naturgeschichte bei der
‚Centralschule ‚ıu.. Tarbes ist... gab 'mir den
Plan zu meinez; Reise, und ich habe defshalb.
2 2, u ‚diesem.
Paris, den. 14 Tan. 7800. “
me.
« ,
. » ,
PN l
‘
-
’
' ; _ u. 271.13 5 _
+
dieem: Hebenswürdigen Gelehrten viel zu ver-
danken, Meine: ‚sehr‘ - beträchtliche. Sammlung
won. Pflanzen . ‚und. anderen naturbisterischen
„sach- Dünsemark geschickt. oh hs nat.
Vor. einigen Tagen bin" ich von einer ver-
= _rtif- 3
kommen, Man nahm mir'in in Dover alle Em-
pfehlungsschreiben und Pässe, und’ schickte .
‘mich hierauf 36 Stunden nach meiner An-
"I meinen
kunft hach Frankreich. Zurück, und zwar,
'wie 'es schien, bloße, aus der’ Ursache, "weil
ich einige, Zeit in der französischen Repu-
blik zugebracht hatte. . Da’ ich indels ‚gern
Prodacten, die ich auf. meiner: Beige, Zusand-
2 :
mengebracht. habe, ist bereits von Bordeaux _
den schouländischen Äckerbau kennen Igrnen \
möchte, so will ich, “vielleicht. kommenden
F rühling nochmahl eine Landung versuchen,
oder auf ’ ‚Einige, Zeit wieder ‚nach Dänne-
} Dy DEE d
' mark reisen. Zu
H
» %“ 2
. ge 2.
£ [pr e , \s ' > r 2 . j
an einem. Werke, Has Ihn: schon viele Jahre
, Herr Prof. Vahl. gt: hier, wie. Sie. wissen, |
schon ‚Shit - mehreren: Modatken und arbeitet
beschäftigt. Jwssien’ssuene ‚Ausgabe der Ger
‚era plantarum:-wird. hoffentlich bald erschet-
FE 65 2 Zeit
! nen. - Vad;iV entemat. hat. (man mit "der
as
r
unglückten Reise nach ' Schottland zurückge-
nen.
I
er Fe
41 \,
Zeit ein Änteressantes Werk. zu erwgrten, .wWOo-
sin die neuen ud seltenen Gewächse des
&elsischen Gartens beschrieben und.abge-
| bilder werden sollen. En N
Di
3
‚r ‘ ı ce }
“ ,, Von dem HerräPro£.l. Sprengel
emliog u ‚ Botanischer ‚Garten bei Halle,
“ ‚den, 21..Jan. 1800... .
‚Sie, kennen“ die ‚Gattung Pterigynandrum,
ie der ‚Prof Swartz, in seiner ‚Dispositio
myscor.. Sueciae jetzt. ‚Pterogonium genannt
wissen, will, "weil ihm Freilich die Zusammen-
setzung , des, guten | ‚F
kongte. Es sollen. hämlich in "diesem. gene-
rischen Namen. ‚die ‚fores. masculi et ‚feminei
axillares. s ‚elarey- ‚anggedrücl kt. ‚werden , wo-
ss 4
durch sie sich von, ‚der ‚Weissia und Leersia.
unterscheidet. "Man. übersetzt. oft axılla fe
iorum durch mräpon, "Daran thut ‚man ‚sehr
unrecht, weil mr&pov zwar die Bedeutung des
Flügels, - aber nie der Blatt- Achsel hat. .Die .
Blatt »Aebsel: heißst': ua,” utid iin:diesem
Sinn .kömmt das: Wort‘ in Theophrast de
eaüs. ‚plant: libı 1516,68. 206: ed. ‚Heinsii
‚und ih Diostoridesvll. zr4. All. ıt0; vor,
Ich: schlage. also -vory ob wir.diese wirklich
‚ Bmmz; ‚unterachiedene Gattung: Hichn YMascha-
Are er Aue u ‚ lanthus
nn
Inmehus nennen’ “wllen. : Wir hätten “also im
Deutschland einen‘ "Maschakhthus : filiformis:
and gracilis, ou Ueber Phyllachne und. For-
‚stero habe ich auch ein Wort zu: sagen: doch
Mavon bei eimer andern Gelegenheit. Be
In‘ meiner Abhandlung über die Farrnkräu-
"er der Forst ErscheneSammlüng, erwähnte
‚ich "auch ‚das "Polypodium euectum 5 “welches -
gewils eine neue‘ Gattung, ausmächen; müsse: ;
. Aidels gläube ich‘, ‘rechnete ich es vor der
Hand- zur "Dajıcea, ‘Ich. fintle jetzt, dafs j
Hoff mann es schon in den Comment. Gst-
ting. als eine neue Gattung beschrieben und -
Unsicpteris" genanbi haty 0!
ir- - Yon: N t
Ä N
irn. au" .
+ Von demHerta Doctor Hoppe.
[72 .
on 'r
' Meogensburg, dan »9, Jan. 1900. ‘
Meine. zweite: botärıische Reise in die Ge
birge ist wieder gläcklich geendigt.' Ich habe
sich diesesmahl blofs in den Salzburgischen
Landen mafgehalten; und 'gröfstentheils auf.
dem‘: ‚Untersberge atigebracht. Dieser Berg
m .)3 nicht, wie min vielleiche glanben sollte, |
iwolirt; © "sondern: macht vielmehr: ein ganzes
ae 68 ger Gebirge
a 3) Meine Behherkufe zu ‚der handlung des Hrn
‘ Prof. d prehgel 8.272. wir schönf abgedruckt,
"als. ich diefs Schreibeh erhielt. 5.
A
D
nt
nl.
’
on -
“ ö . en Pr —— | .
| Gebirge «VOR. ingäeurem. Umfeng, AUS 5 äesion
höchste \ Spitde sich. .-2600. ‚Schuh über... die
Metrsiliche. enhebt: . Dia Witserung war mir
auch :diefemaht nicht günstig. Kaum erlebte
ich, in io.Wocheh,) 4 Tage ‚au; welchen es
‚nicht regnete, _ Gleichwohl. ist mein botani-
scher Eifer. ‚binlängligh belohnt worden. Man
lernt bei ‚einer. zweiten: „Beise, sehr , . vieles
(deutlicher r einsehen, wozu die erste Keiso nur
-Junkle. deen. gab, und, ich, hoffe, eine ite
weit grölsere Beise. soll mir noch ı von srölse-
un Nutzen Bm nur
} |
a . FR 3% ..
Dale mein , Eriophorum Schpuchzeri eine
eigene neue Art ausmacht, daran ist nun gär
nioht : mehr zu. ‚zweifeln » :obwahl ich den
'eichersten. ‚Beweis. davon. erst in der 3ter
Centurie. meines Herbar.. yu, pl. r.p @, ‚dar-
s$hum kann, worin diese. Grasart,, 6 wie alle
: dentsche Arten vom Eriophorum, mit blühen-
Han ‚und fruchttragenden Exemplaren. VOR
| kommen. wärden.- . Unter.diesen werden. sich
„08
| sehr, schöne Exemplare von E. alpinum aus:
zeichnen. _ ‚Eine anilere. neue ‚Art. dieser, Gar -
ung ‚babe, ich - bei, Regensburg gefunden,.
welche „gem E „, angustifolium am ‚nächsten
- kopappt, in BER. "her. dreh ‚ginen, "schlanken
7 Wachs,
N
w;
‘ .n “il: I; &: 4: 4 sl3ä: Key
Ed
fi \- _ 463 _ . I u
‚, Wuchs, "kürzere and zawlere Fruchtwolle, .
durch Blätter and Kelchschnppen, 'darch
Wohnort, Biüheseit u. s. w.. unterscheidet;
Es igt dieses das Eriophorum triguekrum nei
268 Catalog, FE EN
+
‚ "Ich bin auch einer neuen Art Petasites Mön
chii auf die Spur gekönimen, von der ich
Ihnen yorläufig nur die sehr ‚ansgezeichneten
?
_ Blaiten Blätter, unter dem Namen Petasies
glabrescens mittheiten kann, Die jüngern Blät-
a ter sind auf der untern Scite ziemlich Alzigt,
- Was sich an den ältern gänzlich verliert. Hrm .
Flörckes Potytrichum sexanguldre‘ habe. ich .
auch } ın den Tyroler. Gebirg®n gefunden. Ich
lege ein Exemplar bei, damit’ Sie es mit, den .
| Zillerthalischen Pflanzen’ vergleichen können,
Auch. erhalten Sie beilieg send etliche Exem-
plare von Polytrichum aurantiacum *), Ich
‚
[4
entdeckte es bei Salzburg in Gesellschaft von
- Eriophorum alpinum, welche beide dort sehr
gemein sind. ' Herr Sturm wird im vierten -
| ut . Hefie
„2) Dieses Polytrichum hat freilich, wie bereits.
sn „Qben geäufsert st, mit Swaxrtz's longise-
tum viel „Achnljchkeit „doch scheint es wohl
als eine besondere Art. angeschn werden za
können. „.In ‚jedem ‚Fall ist aber die Eus
Be vers le un Kl Vene
\_°
“
* deutsche Polytricha abbilden; die Zeichaun-
gen habe ich bereits. gesehn. Es sind A Ar
ten, unter: welchen aber: Polytrichum Aherey-
zıieum und vndulatum sich nicht befindet, weil
j sie schon in Frühern Heften vorkommen, ‚aueh
wohl nicht 'gut zpr. obigen Gattung gerechnet .
werden können *). Die Pinguicula flauescens
# -Flörk, wird dag erste Stück in der dritten
Centurie ausmachen. Wissen ‚Sie, schen, dafs”
» "Bartramia gracilis Flörkii auch - um ‚Erlan-
gen wäghat ?' Herr Präsident. v Schreber
“0 besitzt es längst unter dem Namen Bartramia
lanceolata, ' Das Bryum contortum Wulf,
| = welches ich i in Sturm’s Heften. unter dem
"Namen Encalypta‘ eiliata abbilden liefs, ist
eine ‚neue Art,. die in den. Hedwigschen
Spec. muscor. 'E, grandis heilsen. wird *). Die
‚verschiedenen Arten von Aconitum habe ich
noch‘ nicht vollständig erhalten können. Diese
Gärtung verdient eine neue Monographie. Die
grölste Hofnung, über diese -Gewächse Auf
dd
Ed
‚schlafe
wu i xy Ich wälste wirklich nicht; "zu welcher Gat-
2200050: tung’ man diese: beiden Moose besser ‚röch-
nen könnte, als zu ‚Polytrichum. . 9 -_
* ) Wie ich vor einiger’ Zeie hörte, ist dieses
"Moss i in der Hedwigschen Sammlung mit
> f —
- 479 =
Hefte: seiner rppeogamirdhen ‚Otwächse alle
‚dem Namen #; seröprovarpu beeeichut 5. .
Eur 7 SE 5
schluls zu- bekomgen, „setze ich. auf meing
pächste, Beise, Hesr Baron von Schrecken- |
‚stein schreiht, in, einer kleinen interessanien |
.
Schrift, dafs. er. "bei ‚Bestimmung, der Aconiza,
selbst mit Köllgs, Dissertatipn. in der Hand,
nicht zurechie kommen, ‚künng . ‚ypxiu ich Fa
ganz beipflichte, : a Ba en
j Dals » mein Hieraciam piliferum und augus-
sifolium. eigene. Arten und von H. alpinum,
villosum ‚I. 8. w, "verschieden sind, daran wer-
‘s ıy%r
- den Sie doch wohl’ nicht zweifeln ? Dals Al.
lioni, Villars u.a, Botawiker diese Arıen
.. vielleicht- ‚schon erwähnen sist im:ner wöglich,
Ks ‚sollte mich selbst. wundern, wenn diese
eben nicht ‚seltenen Pflanzen bisher unent-
deckt geblichen wären. Dals die ‚Gentiana
Folundifolia von der bauarica verschieden ist,
wird auı8 der Vergleichung mit letzterer Pflanze
ih meiner. ‚ersten, Centurie , zu ‚ersehn seyn,
eine grolse Anemone vom Untersberge, des-
gen ich. in meinem Taschenbuche von 1799
erwähnte, ist nicht A. alpina, „sondern apiifo-
lia, — Von ‚teizterer scheint. wir,aber A. sul-
phurea verschieden zu seyn; Haare, Blätter,
‚ ünd Farbe der Blunien zeigen ;diels deutlich.
‚Ich weils wohl, ‘dafs die Anemonen, so in
>. a, ‚Bärten
os
. mama. NG
Gärten gezogen werden, in’'der BlawienFarbe
kniahnichfaltig abändern, #ber das ’thun auch °
die Hadnokeln und Primelit;‘ gfeichwohl sind,
diese Gewichse in loco nathli’so standhaft in
der Farbe der’Blumen, :dals man’ auch YHıicht
den ‘geringsten. Unterschied währninimt. :Die
Potentilla Brouniana halte ich äuch: für nen,
denn uumöglich kann ich gie als. ‚Abart der
.. .s
ur
’r re en . b == ng
. ; ‘ un Fu U
..n
verna ansehen: yet
Die Tarriig alpina der Salzburger Flora
ise vielleicht Arabis. pumila Retzii. 'Carex
nitida, eine 'nene Art vom Untersberge, mufs
ich ‚erst näher Öntersuchen ) ‚Sie bezeich: .
‚ men bei der Anzeige meiner ersten Centurie
in Ihrem Journale die Carex pedata mit ei-
nem’ Fragezeichen. Zweifeln Sie’ denn a au
‚der richtigen Bestimmung, pder. sollte- ‚ich
‚nich bei Ihrern Exemplar vergriffen. haben?
Ich. will auf, alle Fälle hiermit, ein vollständig
"Exemplar beilegen, om den ‚Fehler gut 4U
| machen 2) Pa u
' a. Ks Zr ıı 5 Wigien
77 Nach den“ mir mitgeiheilten AEkemplaren die
- ser Segge zu urtheilen,,’ kömmt ' sie mit “
“.. mucronatk. All. über ein er
, ®) Der Doct. Smith sagt in..der, gten von ihm
_ besorgten Ausgabe der‘, Flora Lapponica bei
Care‘ pedatä; «In Herbario Linnaeano desi-
.—. on FE . deratur,
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Do.
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wo -—. n
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2 Piper schon ,; »dafd Hörr von Wulfen:
unä #err' von” Höhenwärth “wieder auf
deu Taurn- botähisirt haben. ‚In -Herrh vor:
. MolPs Fährbü chern "wird ie! 'Reisebeschreis
. bug‘ eingeritks, werden. ! Heir von Hohen:
"Watt hat bei Yieser 'Gelegeiiheit.den unef&
‚ hefslichen‘ 'Gröfsglötkner' in‘ Kärnthem: kesitos
gen," "and ‚ei dißeines Kreoz:anf-die Spitze
eeizen: Yassen. aa Die Tiöhe des Berges’ beträgt
143606: Fuls Von’ ‚diesem ‚Berge yJund, von
‚den: "Pfauzen jeıer Gegend. werden; Sie aa
einer‘ andern Zeit‘ mehr erfahren; 7. .’
.._ . [\ 5
re DER ar w vu
„ ‚ N on
3.4 mein [1 tt.
ER Vor’ dem Her en Dottor' Roth,
nn ,
ber
,t 0 4 yet
Vegesack , den 20 Yan. 1800 ,
Er
Schon. im vorigen. Sommer” war ein grofser:
EX
‚ Theil ‚meiner Flora "Germailea,. der einei
Abschnitt der Cryptogamie enthält, "abgedruckt .
und vertheilt‘, nachdem ‚die Verlagbuchhand!
un. rR
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.‘ $ oo. si yo ..
P . Y ‘ +
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Fa Mi
UT: deratur,. neo. ipse.oifi obscurkm hano, plantam."”
_ Ueberdem scheint es mir noch einer. genau-
ern Untersuchung‘ zu bedürfen, ob die Re-
gensburger C, pedata. wiiklich als eine’ von.
Li
in digitara verschiedene Arı angehen, werden
- er ka
‚?) Vierthalex
gibe in "seiner Reise durch |
e Salzburg” die Höhe dieses Berges nur zu zig00
Fuß an
a
b 2
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®
L.
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7
Ä u
ung beinahe zwei. Jahre das ‚Manuscxipt, lie-
gen lies, wie ‚das Datum der -Vorrede- mit
der jetzt endlich erfolgten Erscheinung be-
weist. .Von.einsm Menathe bis zum andern.
erwartete ieh die. Vollendung. des Druckes..
Die Vermögensumstände. der : Buchbandlpng,
waren. aber: 80. schlecht, .dals- sie :den : Druck
nicht beendigen, konnte, und, sich daher ge-
nöthiget- sahe;, den Verlag dieses Werkes und,
meiner- Catalesta der Gleditschischen Buch-
kandlung. in Leipzig abzustehen, die endlich,
jetzt den Druck, beendigt. hat, Meine hiesige
eingeschränkte. „Lage, wo ich keine andere
Bibliothek benutzen kann, als. meine. eigene,
die aber sehr‘ unbedeutend ist, setzt meinen
Ä botanischen Arbeiten. engere Grenzen, als’ich
I
wünschte und. man vielleicht von mir erwar-
‚tet. Den Herren, welche ‚eine grolse Biblio-
- thek benutzen ‚können, muls, das Schreiben
ungleich leichter. werden, als unser einem
auf dem Lande, und dennoch sind’ einige Fie-
censenten" sd unbillig ,: von mir zu verlangen,
‚ dafs ich mit ihnen, als grölsere Lichter, glej-
chen Schritt halten‘ soll. Schon oft war‘ ich .
auf dem Wege, durch den, Mashtepruch sol-
cher unbilligen Richter ganz niedergeschlegen
zu werden, wenn mich gicht auf der andern
| Pa ‘ on
“
. Seite
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Ka 1
Seite Männer; wie. S chreber und Wülfen,
. aufgemuntert. hätten, nieinen. mühsamen Weg |
wit festem Fufse au verfolgen. Ueberhäupt
ist-es-ein 'grofser. Nachtheil . bei vielen unse-
zer Hecensenten,, ‘den sie der ‚Wissenschaft
dadurch zufügen ‚:: dafs ‚sie die Leser zu we- .
zig init dem. währen Gehalte des Buches , bei
kaant machen und seine eigene Beurtheilungs:
kraft einzuschränken suchen, indem sie sich,
bemühen, dieselbe nor auf ihr Urtheil zur
'rück zu führen, Oft ist wahrlich ein solcher
Becensent ein Fir in. scientia nanus und
möchte dach gern als .eim lumen seculi_er-
scheinen. - Sobald sie ihren Tadel: durch - Be-
weise belegen, und keine Animositäten oder
sonstige kleine Nebenabsichten mit einmi- .
‚schen: so ist..derselbe ‚lehrreich für den -
Verfasser und’ den Leser: Würde die Natur:
geschichte und vorzüglich” ‚&ie‘ Botanik seit
'einem Jahrzehnt: die Bereicherungen erhalten
haben, wenn man vorlier -die, Schriftsteller
mit solcher Animosität behandelt hätte, wie
jetzt. oft geschieht und wovon ich selbst 'an
“mir einen Beweis abgeben kann? Die Wis. .
senschaft würde gewils nicht so viele Lieb-
haber und Bearbeiter gefunden haben, wenn
man damals sich schon befleilsiget hätte, .sie
.AEB. 1.5 Hk .. vor
ET
Es
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- 46 =
vorsetzlich zu beleidigen ‘und: ihren. Arbeiten
Ed ”
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ohne Grund’ Flecken anzuhängen. : Mir we-
niggtens scheint es schr wahrscheinlich, dafs
solche ‚Leute, die ein ‚solches Handwerk trei-
ben, sich selbst, auf die Dauer. bei dem Pur
bliko den grölsten Nachrheil, zufügen, indem,
wenn über- kurz oder. lang ihre Namen be
kannt werden, ihr Charakter und ihre Gei-
stesfähigkeiten gewils.in einem: sehr schlech- -
ten Lichte erscheinen müssen, zumabl wenn
das verständigere Publikum endlich ‘selbst zu
urtheilen anfängt, und 'sein Gefühl bei det’
. Benutzung eines Werkes ‚mit dem darüber
y gefällten Urtheil : in den ı Zeitungen ver-
gleicht. Diels ist der. beste Probierstein man-
cher unserer Retensionen, und: gewifs die
beste Antikritik. 'Nur Schade .dals.dieses Er-
eignifs oft erst‘ spät kommt, wenn. der ge-
machte üble Eindruck, bei solchen, denen
as an Geleganheit. der richtigen Beurtheilang
Fehlt, schon gemacht it,
4‘
‚r.
CE Vz „!
:V. r ermischte Nachjichten.
In Nrau Po nr ten, 2 sr R
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S SE 13 ! “ii. “u “ a ar % .
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‚ Ankündigung. heranszngebender
7 _ Werke, .
ihr ah anal).
Flora Rermänica. Auetore Henrico Adolpho
- ‚Schrader: n Cu tabulis aeneis.
- Unter’ diesem Titel. erscheint unter kurzem
bei dem ‘Verleger dieses Journals in klein 8.
und sauber gedruckt, ein "Werk, welches alle
,
‚bis jerzt bekannte Gewäähse, die in den: 'ver-
schiedenen: zum deutschen: Gebiete geliören:
den. Gegenden: wirklich: vorkommen, 'enthal:
ten wärd.. Dag Linneische Sysrein ist üas
bei.:zdım: Grubide gelegt, die generellen und
speciellen Charaktere sind aber nach ncuern
und mit der Natur verzlichenen Beobachtun-
ne , ®.
gen berichtigt. "Das Ganze wird als zwei
Theilen: bestehn, wovon der. erste die Ge-
wächse..dei 273. ersten Klassen, der andere die
kryptogamischen Pflauzer enthält, Um dieser
Flöra ‘noch. :mehrere Brauchbarkeit zu geben,
ist be dem- Kupfextafeln,blafe auf zeue tınd
bis jetzt-noch zwaifelbafke Gewächse. Khöcksicht
Y ei. de on \ s-
Se j
’
genommen. — Diefs als- vorläufige Nachricht.
Eine weitläuftigere Anzeige, die. über den Plan.
des. ‚Werkes . „nähern Anfschlafs' "giebt, . wird
gleich nach der Erscheinung desselben in die
sem Journale mitgetheilt werden.
\ 00 2: 5
a Schon hat sich eine’ Anzahl von Freunden
der Pflanzenkundt gefünden, welche‘ auf eine
getrocknete‘ Flora der” Wetterau bei.:uns sub-
scribirt. haben, und da wir noch. :Subscriben-
" ten annelimen wollen, so ‚machen, ‚wir unser
' Unternehmen ‚hiergit öffentlich "bekaant. u
| Zu. Ende dieses Jahre“ ‚erscheint. die erste
Cöntrie und dann alle halbe Jakr wieder
_ eine,. bis wir..alle. in der -Wetterau sowohl
u wildwachsenden, - als auch der Oekonömie we-
| gen angebaneten Pflanzen, geliefert : haben,
Eine jede Pflanze liegt frei in .einem beson-
dern Bogen weilsem Papier untl iet nach un-
serer gedruckten. Wetterauer Flora numierirt
und benamt... Jede Centurie kostet - sl. 30 kr.
Wer aber nicht alle Pflanzen der Flörz, son
dern nur einzelne auswählen willg: zahlt für‘
. das Hundert solcher ausgeauchten ‚’s0-Al.'
Unvere: Arbeit: "nie 'enitöcheid&h, ob, der
Breleiubke Kufserst’ u it
. ü a on Man
2‘
+ sich nach - zu mehreren Heften Manuscript
’
Zur; Zn
4
Mau webdet sich‘ in pohtfreien Briefen an
"G. Gärtner in Hanau,
' Dr. Meyer in Offenbach, FM
| Dr. Scherbius in Frankf, aM. |
3... Pe Se
; ko.
!
Ld
Herr Lambert, Besitzer des Georg, For-
sterschen Herbariums und Verfasser der ‚Ab-
handlu ng de Cinchona, arbeitet schon seit ei-
niger Zeit'.an einer :Monographie der Gattung
Pinus.' Die. Zeichnungen besorgt Ferdinand
Bauer; den Stich hat Mackenzie über-
nommen, Mehrere Tafeln sind bereits fertig.
3 °
* \ ur
k % 0
- Das 'botanical Magazine, welches bekannt-
lich der ‘verstorbene Curtis ‚herausgegeben
hat, wird jetzt für die Wittwe fortgesetzt, da
unter seinen Papieren vorgefunden hat.
* *
ok.
’
»'
Von des Professor Batsch's Botanik für
,
Frauenzimmer ist zu Strasburg: bei "Trenttel \
und Wurtz‘ eme französische Uebersetzüng
unter _ folgendem Titel erschienen: Botanique
> Hh 3 Eu pour
eo ,
. . ? 4
-
nn 0 — .
u ga — \
pour les ‚Femmes et.les. amateurs des. plantes,
par 4. J. G., Batsch, avec , 101 ‚Peures, ee
_augment& des notes et d’autres additions par
JE. Bier membre. associd ‘de. Vinstitue
national de France. ' An 7 de la republigüe
‚frangoise, in. 8v0 de 198 pages. - _
Be u: ...n eo: re,
Endlich ist das -Denkmahl des Ynsterbli-
chen Linne's fertig geworden, und in der
Bormkircke zu Upsala errichtet. Es ist ganz
von. Porphyr. ‘. ‚Die Höhe desselben, beträgt
10 Fufs; und die Breite: 43 Fuls. -Auf dem Po-
stament ruhen zwei Säulen, zwischen welchen
auf dem. Mittelötücke vorn Linne’s Me-,
daillen in Bronze steht, sehr getrofien, und
‚ von unserm Sergel. vortrefflich. mödellirt,
. worunter folgende Inschrift steht;
+ Caralo a-Linne re
-. +» Botanicorum: Principi |
Amici et Discipoli. 2 |
MDCCKCVIN. 2.
| Zum. Conrönnement, oder. Oberstücke, hat
han. die Form ‚gewählt, die, gewöhnlich das
Alterthumn spichen Mogumenten, gigbt ;Es ist
; . 5 “ rund,
_ b , , Y Pa
— 481 u \,
\
| : rund, "änd auf demselbon, mitten über, dem.
Medaillon, ein Eichenkranz;, anch in Bronze
‚gegossen, und nebst. dem. ‘Medaillon mit verd
Bu
antique überzogen, Zum besseren Ansehn
‚ igt diefs Monument auf drei Stufen von braunen
. Oelanäschen Steinen erhäht, — Weil bei dem
> Grabe des- seligen Archiaters. kein schicklicher “l
- Platz zur Errichtung ‚des Montubents war, s0
. | has, der Oberste, Baron Baner, mit Vergnü-.
gen die Erlanbnifs gegeben, . es in dem Ba- '
.nerschen Grabchore (nicht ‚weit vom Grabe
Line 8) süfzustellen. N i
u *
. [2 , .. . nn . .
Auf welcher ‚Stufe Wisserischaften und.
- Künste bei den ‚Japanern stehn, darüber gibt
u Titsin gh’s (Holländischen Gesandten bei dem
. Kaiser von China)‘ Sammlung J apanischer
, „. Merkwürdigkeiten einigen. Aufschlufs. Zu. der- |
1, selben . gehört unter andern ein botanisches
Werk, in zwei " grolsen Bänden, 'vortrefflich
gebunden, auf den Deckeln mit Muscheln und -
“ Schildkröt äusgelegt und in’ einem Futteral von
kostbarem Holze. ‚eingeschlossen. Jedes Blati,
“ vom ‚schönsten Seidenpapier, enthält die Abbil-
5 dung einiger Pflanzen mit natürlichen Farben.
| 1 ug Hha . Sten-
\
s x
DV
vo
er)
ae,
Stengel, Blamen, Früchte, Wurzeln und über-
haupt alles‘ bis auf die feinsten. Zäserchen ‚ist
mit so grolser Kunst gemalt, und so täuschend
dargestellt, dafs man versucht wird, dutch sein
‘Gefühl sich zu überzeugen, ob die Pflanzen
etwa aufgeklebt sind. Unter jeder Pflanze
sieht man ihren Namen und: ihre Eigenschaf-
‘ten mit den dchönsten Schriftzügen angezeigt.
Das Ganie ist ‚von der Hand einer Japani-
schen Dame, der Gemahlinn des ersten. kai-
serlichen Leibarztes, die den jetzigen Besitzer
damit beschenkt hat: Auffallend bleibt es aber,
dafs die Pflanzen nach keinem, uns bekann-
tem System geordnet, und die Fructifications-
theile nicht bei 'allen, sondern nur bei sol-
chen abgebildet sind, wo die Stellung der
' Pflanzen sie gerade wahrnehmen liels; an eine
- detäillirte Dasstellung uud Vergröfserung der
einzelnen Geschlechtstheile. ist gar nicht ge-
dacht. (Monatl, .Corresp. d. Erd. und Him-
melskunde, Jan. 1800. $. 60.)
= Er u * . a *.. .
Sneyd aus Belmont in Stafordshire- hat
der. Gesellschaft zur Beförderung der Künste
u. 8, w. eine Methode mitgetheilt, die Samen
der Pllanzen in einem zur Vegetation taug-
.. lichen
. — 43 —
lichen Zustande zu erhalten. Man urmgiebe
‚sie. nämlich, wenn mau sie Aufbewahren
oder versenden will, entweder mit Ikosinen,
oder mit feuchten Farinzucker. Sneyd hat
bey einer Vergleichung gefunden, dals diese
‚Meıhöde vor dem Verpacken der Samen in.
‚Löschpapier viele Vorzüge 'besitzt; deun- auf
die erstere Weise fanden sich die Samen frisch
“ und .gesund, auf die letitere hingegen waren
. sie ausgetrocknet und hatten durch, Insecten
gelitten. .
zz x EEE Fe
Arch. Menzies, Verf. der vortrefflichen
Abhandlung über die ‘Gattung Polytrichum
‘in den Schriften der Linneischen ‚Gesell-
schaft zu London, der bekanntlich den Capt.
Van couver auf seiner Reise um die Welt
‚als Schiffsarzt und Botaniker begleitete, be-
"findet sich schon seit geräumer Zeit: wieder
in Westindien. \
* *
. _ * r ’
Anf dem Landgute des Bischofs von Win-
chester bei London blühte -vor einiger Zeit
_ eine weibliche Pflanze ‚der. Cycäas- reuolute
Thunb. Der Gärtner : bemerkte es 'nicht -
eher, als bis 'sie Früchte: ‚angesetzt hattıy Dr.
1. Hhs Smith
!
er
ie ._. _
Da Ey
si _enı
ME BE | Se
Smith reifste mit‘ Hrn. Sowerby dahin, am
dieses GewäSchs ,- das .in diesem. Lande noch
nie zur Blüthe gekommen seyn soll, genauer
zu’ untersuchen; Ein Frachttragender Kolben
(spadix) von- dieser Pflanze, welchen Sir Jo-
| seph Banks. erhielt, : stimmte. völlig mit
Jacquin’s Beschreibung und Abbildung - in
den ‘4etis ‚heluetieis Vol. VIIL. pag. 60. über-
ein. Dieser Kolben, (deren in der Mitte des
. Stammes zwischen den Blättern eine Menge
_ hervorkommen), war nungefähr 6 Engl. Zell
lang; 3 desselben waren dünner und etwas platt
gedrückt, oben aber. wurde, er merklich brei-
ter, halb gefiedert (pienatihdue). Die Pid-
'nen sind rund, pfriemenförmig und endigen
sich gleichsam in einen spitzigen Dorn, der
bei den nntern fast unmerklich ist, ‚Diese sind
' aueh zugleich kurz, die obern hingegen län- _
ger.. Die ungepaarte Endpinne ist die gröfste,
und mit dem stärksten Stachel verschen, An
‚dem : dünnern Ende, unterhalb dem breitern .-
gehiederten ‚Theile sitzen vier Früchte nach
der Zeit- der Reife; zwei auf jeder Seite
wechselsweise, : ‚die die Grölse einer klein .
nen Wallnufs haben. “Der spadix mit den
‚, Früchten ist mit. einer dichten Wolle von ei-
ner gglerfarbigen gelblichen Farbe überzogen,
N
2. ; ®
ur. ol. die
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enden >> EEE, mann
\
' - ®
Bond, ı | Zi ZPEEEEEE
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gie ‚sich ber von den "Früchtei leicht abrei- -
\ ben läfst, Die Schale derselben zeigt dann
eine ‚hoch orangengelbe. Fast ing Seharlach “
“ »ziebende Farbe. Inwendig sitzt: ein milchich-
x ter Kern, ln Sir Joseph’Banks Herba-
“rium . beiindeg sich Exemplare von. spadices
‘dieser Pflauze,. welche vom Lord. Macart-
ney und Sjir'Georg Staunton, aus China
mitgebracht worden sind. Sie unterscheiden
Er sich von der caltivirten blofs durch die tie-,
5 “fern Einschnitte der Blättchen und durch die
"gräßsero Länge und Stärke der. Stacheln am
| _ Ende derselben.
\
w " “ +
.
I %* N u "
N : * —- “ 24
ur " . r 1 , ,; |
x ' Der Shea. Houlu oder Butterbaum, den .
3 der berühmte afrikanische ‚Reisende, Mungo _
Park, im Innern von Afrika’ entdeckte, macht
eine neue Gattung aus, welche zunächst an.
" Bassia greuzt oder. auch zu Sapota Tusg. 'ge-
kört. . Das Exemplar, wornach die ‚Abbildung
"in BPark’s Reise gemacht ist, befindet dich
'in der Sammlung von Sir Joseph Banks.
FE er.
x.
. Von: der nunmehro seltenen Ehrhar taschen
p Sammlung getrockneter. Pflanzen ,- hnlich
. Ä a Zu den
Ri
m a
den plantis | eryptegamiois,' den "graminibus
und tripetaloideis, ‚Frutisibus und arboribus,
den herbis und‘ den plantis ex hortulo pra-'
prio habe 'ich von einem auswärtigen Bota-.
niker ein "Exemplar zu dem Werthe, wofür
sie der verstorbene Ehrhart den Interessen-
ten überliefs, ' zum Verkauf erhalten. Lieb-
haber können sich in pasifreien Briefen an
Unterschiebenen' wenden. =
ER \.
Göttingen, .. on
l
im März,- 1800.
* Schneider, Buchländler.
Antwort auf die in Römer's Archiv
fr die ‚Botanik B: L.. St. I. p. 67. be-
"findliche Recension über den ersten
Heft meines Werks: ‚ Termini botar
„nici iconibus illustrati ; oder botanische
"Kunstsprache durch ' Abbildungen 'er-
: läutert.
. Wenn. ich ‚voraussetzen könnte, Aifı je‘
der, der diese Besension liest, auch. ‚mein
Werk bei der Hand hätte, um es mit dem.
dort gefällten Urtheile vergleichen zu kön-
nen, soywürds ich allenfalls ganz.stille sohwei-
gen,
\ j - |
N ) . >
um. wit
m
-_ AT.
‚gen, und den Leser selbst ‚urtheilen. lassen‘;
‚da sich. aber auf ein solches Zusammentreffen .
der ! Umstände: nicht immer rechnen-läfst,, sg
sehe, ich mich. genäthigt, diese Hecension afı
was näher : zu beleuchten. a
- [5
m. . a ’
Er bin 'weit entfernt’ meine Arbeit hen
ausheben‘;, oder für fehlerfrei halten zu wol-
len;' aber so. .‚viel“glaube ich überzengt zu
seyn, dals ich das, was der Hecensent über
zıich . ‚sagt; nicht verdiene, Jedoch ist es
möglich, dafs ich zu einseitig hierüber, denke .
und zu sehr für meine Arbeit eingenammen
bin; und in dieser Hinsicht bleibt wir nichts
weiter übrig, . ala gedachte Hecension ‚mit:
den -Stellen zu vergleichen, ‚woranf sich das
Urtheil derselben gründet; und findet es sich‘
dann, dals die Wahrheit auf :der.-Seite des
: Hec. ist, so mufs ich mir gefallen. lassen, dals
das Urtheil, was derselbe über. mich und
; meine Arbeit. fällt, ‚geltend bleibt, Sollte ich
aber' darthon können, dals er blols tadelte,
weil er tadeln wollte, dafs er sich defshalb- -
gewisser Kunstgriffe: bediente, die nicht das
beste Licht auf ihn werfen, und dafs er der
Wahrheit ‘nicht getreu blieb: ‚so, glaube ich,
wird er sich aicht wundern, wenn ich, da-
| durch
«
x
m — .
dürch nicht ner: sein. Uriheil‘ völlig Tentkräfte,
sondern atıch zugleich zeige, dals ei -sich
Blöfsen gegeben hat, die er vielleicht Abgern
al sich beinerkbar werden last. ::
‘
Gleich der Anfang, wodurch der Rec. den
Leser: £ür sich einnehmen will, ist eig. Mei-
sterstück, und lautet folgendermalsen:.
%-
-
"Schon die.: Dedikation' (an. den Herrn
Carl: August: Struensee von Carlsbach)
giebt‘ keinen hohen Begriff von deu
| 'schriftstellerischen Talenten des F erfas-
..sers. ‚Deun (; denny da liest man fol-
"gende: Stelle: “Die aligemiein bekannte
rastigse‘ Thätigkeit in Anwendung der
"W issenschaften auf Künste und Ge-
werbe, wodureh Ew. Hochfreiherrliche
Exellenz die Fabriken und Manufactur
"ren des.ganzen: Preu ı[sisohen Landes ‚bis
zu dem Grade von P ollkommenheit er-
hoben , in ‚welchem‘: :sjie sich. jetzt befi»
' den und: von ‚jedem mit: Recht bewun-.
dert werden: das: Bestrebeir Ew. Hoch-
‚freiherrlichen Exellenz junge Künstler.
und Fabrikanten zu PM: üssenschaften aufe
zumuntern, um. sie “ dadurch’ zur Ausü-
dung ihrer. Kunst ‚oder ähres Gewerbes .
| a 9 —
Pr geschicktr zu machin; dee. . ei . 7 und,
endlich der: .... - geben einer unmwider= .
legbärek: Beweis, dafs: auch dem: Tsch-
: zologen- die Terminologie der ‚Gemsichs
x. kunde nicht ganz umeichtig seyn kann.”
u. 0, des unwiderlegbaron ‚Beweises!. Und
et in dieser Hinsicht ‚fängt der. Verf..ein
a" Werk ‚an, dar schen: seiner Kostbarkeis
en wegen 'von den wenigste ‚jungen: Kinrst!
.. ern und "Fubrikansen wird 1 gekauft wer
on "den Aönnen! „m “ asia
"Wenn man diese Stelle 80 lieset,,- wie sie
hier verstümmelt angeführt ist, g0 mufs einem
freilich das Sprichwort von der Faust und dem.
'Äuge dabei einfallen; aber wenn ‚man die bei-
den vom Be, ausgelasgenen Sätze: “der nicht
unbedeutende Einflufs der Gewächskunde auf
andre HVissenschaften, besonders aber auf. die
Tichnologie ; und endlich der Nutzen einer‘
vollständigen botanischen Terminologie bei ge-
mauer Bestimmung der Gewächse; ” welche die
Verbindung machen, wieder hinzufügt; was
soll man dann von dem’ Rec. denken? —
“ Veberdiels erwäge man, dals ich eine Dedika-
tion schrieb, worin ich mich also "wohl des
| Beiworts unwiderlegbar. bedienen konnte. .
EN
Schwer- |
i 4‘
| ku > | Bi |
! Schwerlich ‘wird jemand, -der. die Dedika-
tion ganz gelesen hat, ‚den Sipn darin finden,
den :der Roc. ‚heranszieht,, nämlich, dafs ich
in.der Hinsicht, weil die Terminologie der
Gewächskunde dem Technologen nicht ganz
| unwichtig seyn kann, ein solches Werk an-
fange, damit es: von den jungen Künstlern
und Fabrikanten ‚gekauft werden solle..— Was
'hier.:von der Kostbarkeit des Werks ‚gesagt
_ wird, werde.ich am Schlusse, wo der Rec.
sich noch bestimmter darüber ausläfst, be-
sichtigen. |
D
*
", Die Vorrede ist, -wie in der Regel die
meisten :solche (solcher) Vorreden sind,
sehr unbedeutend, oo. “.
- Wahrscheinlich delshalb, weil sie nicht mit
des Rec. Meinung übereinstimmt.
“2 Der Text ist ı) sehr. weitschweifig an-
' gelegt. Gleich: die vier ersten Paragra-
‚ phen desselben sind vollkommen überflüs-
sig: (;).der sechste ebeufalls: (;) der
siebente könnte um drei F iertheile kür-
zer seyn: (;) über den achten wollen. oir
‚ nicht richten, aber wenn man es scharf
nimmt, so ‚gehören i in ein PVerk, das der
Fitel hat: Termini botanici iconibus il-
| lustra-
- u
; lustrali,nur derglsichen Kunstausär iche, Du
. Bei. denen. eine süinliche Dars; tellung |
durch Zeichnungen mörlich ist.
Als: ich den Plan“ zu meinem Werkefent-
warf, mufste.äch vorzüglich darauf. schen, dafg
ich, um,den Raum .auf den Kupferplatten ge-
hörig zu benutzen; gröfse.und kleine Figuren
durch einander stellte; nnd so:mufsteiich die,
. „welche .die verschiedenen. Stengelartem 'erläu-
tern‘ solleri, auf mehrere Platten vertheilen.
Tlierbei sahe: ich aber irn voraus,. dals es nö-
thig wurde, den Text gleich anfangs so anzu:.
legen, ‚dals jch mit’ demselben in Bezichnng
auf. die: Kupfer, wenigstens um einige Hefe”
‚zurück: blieb. - Der mir- vom, ec. gemachte
Vorwurf .der Weitschweihigkeit ist daher ge-
wifs eben so sehr gesucht, als wenn mian von.
ihm, wegen deg so oft dazu falsch gebrauchten -
‚.‚Kolons, .sagen wollte, er hätte hicht inter-
; ‚pungiren .gelernt.
- ‚Ueber ‘den achten Paragraph. spricht der
Dec. :mwit vielem Scharfsinne, so dafs ‚er be-
wundert zu ‘werden verdient; nur. :Schade,
[2
dafs nicht jeder gleicher Meinung mit ihm Ä
seyn.mögtel:.
Der neunte @ iragraph) giebt verschie.
‚ dene Kunstwörter an, ohne Abbildungen.
dezu zu lieferıy, zosea..doch noch die
Erage wäre, ‚ob sie sich nicht sinnlich
darstellen liefsen.
Wenn man hiermit das verbindet, was
-deyso bestimmt urtheilende Rec. über den
achten Paragraph sagt: so muls sinnlich dar-
stelle nach ihm heilsen :. die gedachten’ Kunst-
wörter durch Zeichnungen ‘deutlich machen!
‘
MB. ILS . } Fe : Rev.
”
‘
N.
-— 492 -—
Ree,. hätte. überhaupt. gegen das viel
‚leicht allzu mikrologische in diesem Pa-
‚ ragraph ällerlei einzuwenden, das danu
“ aber freilich, würde Herr Hayne sa.
ge, weniger. auf seine, als ‚auf seiner
Vorgänger Rechnung känte..
Hier soll.ıch; nach- des.Bec. .Urtbeil, die '
Härcken:—. wie er sich darüber herrisch noch
bestimmter ausdrückt — zu mikrologisch un-
terschieden haben; und kurz vorher ‘verlangt
.er, dals ich dje. in diesem Pärägraph enthal-
‚tenen Kunstausdrücke. hätte durch: Zeichnun-
gen sinnlich’ darstellen sollen! —: Wem würde
.,.: 26 wohl ‘möglich seyn, die Kunstwörter : sca-
ber, asper, hispidus, hirtus, sericeue ,. lana- |!
tus und dergl. durch, Zeichnungen sinnlich zu |
‚ machen ? Ich habe, -stätt zu solchen Spiele- |
'».reien meine Zuflucht : zu nehmen; wodurch-
‘ich überdiels die Zahl der Kupfertafeln 'ver- |;
mehret und das Werk: unnöthig vertheuert |
haben würde, . bei jedem dieser. Kunstwörter
'ein Beispiel angeführt, was dem Anfänger
hinlängliche Erläuterung geben wird, und
woraus: der Bec., wenn er billig hätte ur-
theilen wollen, wohl würde haben -ersehep
können, dafs ich meine Vorgänger nicht ohne
dabei zu denken benugzt habe, ...:°*.-
Der zahnse: $ ist schwer zu. Beurthei-
len: wir (Fir) sind mit-der Beneunung
der Farbenmischungen noch sehr weit
-. zurück, und werden es: bleiben, bis. ein-
‘mal ein‘ Naturforscher. mit: "Lambert
schen‘ Genie versehen hier aufräumt.
Dergleichen Versuche sind. indesseu im.
‘mer dankenswerth - (;)..da übrigens der
‚ gegenwärtige beinahe. wörtlich aus ill.
| denows
j In . | N ie
- ‘ > - 493. — Sa‘ \ '
.denow! sGrundri fe s abgeschrieben ish, auch '
' vielleicht der gleiche (sollte wohl .hei[ser:
derselbe). ‚Jlluminist die -Farbennjuster. '
in beiden FVerken 'illuminirt hat, (:).
o fielen dem Rec. verschiedene Abwei-
chyingen ‚der gleichnahmigen Farben: in
. beiden FVerken„ besonders aber die des
‚ color vitellinus sehr ‘auf. Es giebt
.. Stoff z u mannigjeltigen Betrachtungeh
‚ . über die.Hinfälligkeit menschlicher Spa»
"eulationeny wenn. man ‚die Farbentabel.
lon«in.. der ersten und zweiten Auflage
von FFilldenow's Grundrifs . und. die.
‚in vorlisgendem Perke: mit einander '
ı . vergleicht.
Wenn gleich Jen Farbentabellen keine voll-
ständige, Uebereinstiimmumg gegeben werden _
'kann,, 80 wird man aie doch weit ‚sicherer
zur Bestimmung der. Farben: anwenden kön-
nen, als „wenn. man diefs dusch bloise ‚Be-
schreibung zu..erreichen suchen wollte. Der
Herr Prof... Willdenow. war bekanntlich der
erste, "der in der Botanik ‚Anwendung von
einer Ferbentabelle machte .. und ihm folgte -
"in der Miserslegie Herr Wiedemann. Als’
ersterer die zweite Auflage: seines Grundris-
ses herauagab, . suchte ‚er. die Farbentabelle,
mit deren Richtigkeit er‘nock nicht ganz zu-
frieden ‘war, zu verbessern. . .Bei der Her-
‘ausgabe ‚meiner. Terminologie - machte wich
derselbe .mit den fast ynüberwindlichen Schwie-
sigkeiten bekannt,. diei-bei Anfertigung einer
. Barbentabelle Statt ‚haben,.. ao -dals: dieselbe
‚niemals durch die ganze--Auflage, wollkommen
' übereisistimmend ausfallen kann... Ich: suchte
nun; Innb; die mir von dem: Elerrn. ‘Prof,
ann li ; -W ill-
"<
vr _.
N
.
iR 17 Fe
Willdenow gefälligst mitzetheilten Erfah-
rungen geleitet, die Fatben abermals zu, be-
richtigen, ‘und liels unter ' meiner Aufsicht
die Farbeutabelle anfertigen. Aus schr, leicht
zn erächtenden Gründen wird ‘man also er-.
sehen, dafs diese drei, zu verschiedenen Zei-
eu erschienenen, Farbentabellen- nicht über-
einstimmend seyn können; und der Rec. hätte .
‚daher, wenn er billig und: mit Sachkunde .
hätte urtheilen wollen; mehrere Exemplare
von: meinem Werke in dieser Hinsicht ver-
gleichen müssen , 'ebe er sich darüber‘ zu spöt-
teln erlaubte. - \ \
Der: game: öilfte und . zwälfee Para-
graph gehören schlechterdings nicht zur
botanisehen. Terminolosje:
Wenn mm. tadela will, :s0 gebe ich gertr
zu, dale ich. hier. .Falal verdiene, aber meine
schon geäulsorten. Gründe; wefshalb ich hier
‚nänches mit aufnahm, was. nicht schlechter-
dings zur botsmischen Termiuslsgie- gehürt,
werderi mich auch hier hinreichend entschul-
digen. f
” Zweitens fehls: es dem Werke: ger sohr
an vhilosophischer Bestimintheit. FF er
:die Härchen auf. der Oberfläche. der
„ı Pflanzen so-mikrologisch ($. 9.) zu un-
tetscheiden.; uber zwischen Scientia Bo-
‚tanica. sund.:Phytologia: '($.-'3.)' keinen
’ Unterschied zumachen weifss- .der soblte
“. lieber, ehe‘ er ‚schreibt: : Sprüche, und
- Sache beiser stidiren., :
Die: Gründsp woraufider Rec. seine’ Mei:
nung stützt £ılalsf es dem Werke an -philas
sophischer! Bosrimmtheit fehle, .sind' doch im
der‘ That schr seicht ” Was er vön:dem mi-
iz krolo-
4 . ‘
N ,
Krologisbhien Unterschekden der Härcheh 'Bagt,
habe ' ich::schen..beasitwortet. Scientis bota:.
"nida ‚und Phyvologia sind::von “mehreren als .
Synonyma: gebraucht warden, und selbst von
Naundurg,.der ein -Labrhuch der reinen Bo-
tanik nach- auf Erfahrungswissenschaft ange
wandten Principien der.. kritischen Philoso-
phie schrieb. in 000. “
" ." Der. $.9. enthält von ı Bis 27. Bestim-
+ mmngen,: die mehr .oder weniger dürch
. .das.:@esicht ausgemacht werden,. wäh-
: rend, n:,18. nur blofs durchs Gefühl er-
‚ kannt wird. Ä on.
“ Die in diesem Paragraph — den ich nach
des, Fiec. Meinung schöir'zu wikrologisch: be-
“handelt habe -— ‚enthaltenen Bestimmungen
hätte ich. in, drei Rubriken bringen ‚müssen,
so dafs die, welche man: blofe durchs: Gesicht
oder blofs derchs Gefühl, oder durch’beide
zugleich ‘erkennt, beisimmen zu stehen ge-
kommen ‚wären. Diele‘ wäre nun’ freilich
\
aber ob der Anfänger dabei gewinnen wiirde?
—. and worauf san doch ‘wohl vorzüglich.
Rücksicht nehmen müfs = ’ist‘ eine andere
'Frage, die sich schwerlich zum Vortheil des
Rec, beantworten „Hat. . So würden. 2. B.
punetatus, scaber und :seper viel zu: weit von
einander; zw’ stcheni.kommen, ‚und es würde
allamn ‘dem Anfänger das, - wodurch sie sich
uterscheidön, ‘weniger’ auffällen‘, nd also
" äuch weniger deutlich’und falslich seyn.
| “ Das oben schon ‚Berügte, dafs nämlich
‚gieles,hier vorkönunt (vorkommt), was
nach. dem. Aec. :philösephische Bestimmtheit; ,-
mat. dem. „Fitehingel :Zier nicht ‚sucht,
.,gehöret auch hieher. so ng
a‘ . . . li z . ; Ich
PET a
‚, Ich habe .dem Zec. schen einmäl gesagt,
‚dals nicht jeder. — and: wahrscheinlich kei-
‚ner —. gleicher Meinung mit ihm aeyn möchte.
Drittens gehöret 'ein ganz 'erschrecklich «
: schlechtes Lätein ‘zii den ' Mängeln des
"Textes. Beweise dafür liefern alle: Pa-
: ragraphen. Aber einiges ist auch gar
zu lustig z. B. vocabula ‚translata heilsen -
hier auf deutsch bildliche Austfräcke.
- Diels ist auch wirklich gar zu Itistig} denn
Cicero und Quintilian bedienen sich
dieses Ausdrucks ir :gleicher Bedeutung ?),
u oneedbmrau u Med
‚#) Cic, de Oras, Lb.IIR. 2 3. -* ,. .
‚0° Tria sunt 'igitur in verbo simplicı, quad
orator' afferar Ad. illüstrandam, atque exor-
... 'nendam orationein} aut inusitatinm ‚verbum,
* . aut nouaturh,, alt wränslatuna »— , "Fertins ille
modus trausferendi verbi ‚late: paset,. duem,
necessitäs, gemujt ,ingpia CcOacta et amgustiis ;
‚ post antem delectatio ,. iucunditasque- celebra-
vit. Nam vt vestis frigpris depellendi causa
Teperta prims;''post adhiberi' codpta- est ad
ornatımı etinin: corpotis :et ‚dignifätem: sic
verbi translatigı. .instjituta est:Inopise ‚causa, |
Erequentata delectationis., ‚Nam. gemmare vm
‚bes, luxuriem esse in herbis, laetas segetos
‚ .‚ktiam’ zustici- dicunt,, quod enim declarari |
« yix verbo pYoprio''potest, id translato cum
x est dictum ‚illüspeat id,’ quod Intelligi volu-
mus, eius rei. guem:dlieno verbe posuimns, |
similikudo..,, Ergoh has translations ,. quasi
",. Iaultationes suenl, cm, quad nam. ebeas, a»
liunde 'sumas.. 1 DE EEE
” w 3 tr, | is P13
2 Quint, Instik- Orat. Lib.1. c. -
“ Propria' sunt verbä cum id significant, in
quöd primum denomitata 'sımt. " Translata
‘cum’ alium naturmilintellestum, aliia loco
praebent. . nuakaa oa vüne, .
ER 2 1 , “ Ibid.
eg
OPER Su Pia ‚kommat: ‚falgende Phrase -Yar: Kopg-
on cus: qnod, superficie colorata.sua lucem
nee reflegtaute: et prösi Gritidus) recta
” opposikum est.” Bu PEEee ae GEBR
ai Dem Rex;..scheint. hier, dag. guod war er
-tursiv drucken-Hele): Falsch zu seyn; und.ich
» -muls:ihn. entschuldigen, weil er;glaubt, es
soll. ‘sich. auf :üng voraschende asculiaum
beziehen. ’, .
s Singular "plantarım arten. ratione co-
an. loris !peetantibus : nobis apparebit quam-
.... que earum_suös‘ proprios abere.colores,
iv. Quorum 'alium alio magis prae se ferat.”
w as versuche. .man einmal ins ‚Deutsche
en herausbringent, » dafs. es ‚heifsen. soll:
ER «Wenn: man die einzelnen Theile der
„_. „. rachtet, so wird man gewahr „ BE BI
.\ der der ben ‚einige „bg sbinimirk
hat, von denen er Porsigmoeite: eine "oder
Zu ı ‚die andere an sich, trägt.
Bei der'- yorigen "Phrase ‚suchte ich. dehi
ec. zu entschuldigen; aber hier, „geht, &s
nicht! | . |
BR 0 Ii 4, un duch
e Baal Lib. Yınt. "Ay Pe “
Ineipiamus: igituy ab’ eo, gu oa fir
* quentissimus ‚est tum longe ulcherrimus
sy.
.translatione dioo, s quae Graceis "Metaphora
ALBE \ Vocaur.
Az: Transfertur aomen wur verbum- »6X eo. locn
.
.
15» „ex quo pzoprium ;0t,. in eum in quo aul .
Be Br Mesh. aut. „translatum ‚proptio me-
us est.
“ " Comparanio "st cim dico feisse quid ho-
us! ame st. lesriem, ı Transiabio tum. dico: de
-ıl::.homine, leo est. \
Gewüchse in Hinsicht ihrer Farbe be-
x
rn. "zu übersetzen $ Sehwerlich' wird jentand |
\. 9
nt | Bd .
" u. : Aueh -Adt:'der latelnische Text. Beson-
ders-viel (viele) Druckfehler. on
Bei der 'genanesten * Datelisicht finde ich
nicht mehr. als fünf Drutkfehler, - nämlich :
‚6:8. wa. !3 steht" vagctabilia ‚statt. vegetabilia,
PR SupRTE Ehe > am dein "ii anthesin, - :
fraens " — fructus,;
* kinter ’kyeuitäs ein Punck
.. statt Komma, ae -
We en ueciß etattlucis., - |
An (den, Kupfern fände, Rec. auch man-
| a " 6hes auszuseizen® dafs viele Figuren un-
u " möthig groß, dafs bei ‚Dielen die Illu-
u N" zminklion' ganz überflüssig, dafs dadurck
Bas PHerk unnützerweise dertheuert wird;
dp bei der. sinen ‘oder andern botani-
u ‚Genauigkeit. und: Richtigkeit man-
Ze u. dgl. mehr.
Wer es Je yersucht hat, passende Beispiele
_ zur Erläuterung, der Kunstwörter aufzusuchen,
der wird die dabei Statt habenden S$chwie-
‚zigkeiten kennen und‘. sich nicht wündern,
_ wenn ich „zuweilen etwas grolse Figuren neh-
men mufs. Zur Verkleinerung derselben, die
. dem Anfänger an der. Deutlichkeit des da-
durch zu erhaltenden‘ Begriffes hinderlich ist,
werde ich überdiefg nur dann meine Zuflucht
tehnien, wenn ich mich dazu: ‚gezwungen sehe.
‚Dals, nach dem Hec. ‚ bei vielen Figuren
die- Hlumination ganz überflüssig soyn soll,
darauf kann Ich ibm nichts weiter antworten,
als dafs ‘der Geschmack sehr verschieden ist, _
und dafs der 'seinige’woht" schwerlich: allge-
„meinen Beifall ‚iinden, möchte, "Ueberdiels
würde, auch. ‚dadurch , ‚Wenn: einige Figuren
ul min unillo-
L” 1°
=... Fr .
N a > u > 0
‘ N — 499 ao a j f
wnilluminirt blieben, der. KH nut schr we.
nis vermindert ‚wearden.‘, s. br ey >
u R ‚Ueher « den, ‚Mangel, an, hoianäkeher Gehäh;
jgkeit und jüichtigkeit hätte sich der Peg. be-
stinmter ausdrücken" sollen, damif man ıy lste,
was er eigentlich zu tadeln habe, . Eiwäs an-
‚ ders, wäre cg,, wenn ich sagen wollte, ‚dem
‚ganze vorstehenden Satz, „dessen sich Wec.
zum Tadelu bedient, fehle, es, an Richtigkeit
und ‚Genaujgke; f;, so würde sog leich ein je:
ler: sehen, , dalg, er wider den Styl. und wie
‚fer. die, ‚Interpnnktion gesöndigt.] hat. : Si
j Da Fer Peer chon ‘sd vieles in: ie
er sb tadeln sich genöthige sul’ so
es gpillöer‘ Sieber seiner" Dieberzenrung so:
mäls ‚ Sagen, daf: 5 die:nieisten an die:
‚susem Hefte(welches vier Gulden. kostet) .
gelieferten Abbildungen gut gewählf und
der Natur’ getreu dargestellt sind,
“Da ich bis jetzt nech wicht entzifern
kann, was nach dem Hec. sjch genöthigt ser-
hen heilst; ferner auch_ nicht verstehe,‘ was '
nach ihm Deberzeugung heilsen soll: so will
ich, um ihn zu schonen‘, hierüber kein Wort
verlieren. - Wenn er aber-‘hier in parentesi
sagt, dafs jedes Heft vier Gulden koster: 80
bin ich diefs meiner Ueberzeugung gemälg der u
Wahrheit schuldig zu berichtigen, da der La- “
denpreis eines jeden Heftes nur ı Hıhl. 12
Gr., und der Pränumerationspreis 1 Rıhl, 4.
Gr, beträgt.
Druck, Papier und Um schlag sind schön
und geschmackvaller. als das gestochne
„ Filelblars, |
“ ın - Diese -
‘
er
u
,;
| Ku 7 Ze
9. ‚Diese Stalle;,sdie den .Schlufs der. Becen-
“sion atsmacht ,- ist dem: Rec.: fast eberi so,
‚ meisterhaft gerathen, als der Anfang; statt
‚aber 'bierüber ..weiter etwas Zu’ sagen, will
ich nüt .blofä noch ‘bemerken. dafs, wenn ich
hin’ und wieder in dieser 'Aecension .einige
Sprachunrichtigkeiten angezeigt und auf un-
jichtige .Beurtheilung der Sachen aufmerksani
gemacht habe, "es 'nicht in der "Absicht ge.
chah, uin &tiwa’ gegen den”Piec. eben solch£
Harte, Ausfälle” zu thun, wie sich: derselbe
7
1
.
-
äegen-tich erläubte, sondetn blofs, um ihm
"zu zeigen, ‘dafs es leicht ist zu tadeln, ja
aelbst. dem, „der nach .den :klei . Mängeln
' anderer hascht, der Mängel findet, ‚we, keine
“sind, und sich ‘wohl gar dabei dünkt unta-
delhaft zu seyn... Be
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" - I Zu 2 Zee Be EEE Se .
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ee Ä "Inhalt.
r .
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” [)
Inhalt
0
' %
Vorbericht.
IL Abhandlungen.
ı. Die Gattungen der Laubmoose, näher he-
stimmt von dem Herrn Professor Will.
denow. u
‘2. Einige Bemerkungen über die Willde
nowsche Ausgabe der Species Plantarum;
Vom Herrn Prof. Swartz.
Geranium usphodeloides ; beschrieben vom _
® gern ‚Prof. Willdenow. (Tab. ı.)
Seite 2
4. Bemerkungen über die Forstera sedifolia .
- Linn. Von dem Herrn Prof, Swartz
( Tab, 2.
$& Bemerkungen über die in, der allg Litte-
‚ratur- Zeitung befindliche Recension meiner
Abhandlung: „Illustratio Lichenum gelatino-
. sorum ete. im ersten $t. dieses Journals,
VYom Dr. Berunhardi.
6. Plantae cryptogamiicae nonae, ‚rariores aut
minus’ oognitae, ‘Spec. primum, Auctore H.
A. Schrader. (Tab. 3.)
ll... Auszüge aus ausländischen
Werken.
ı. Ren. Desfontaines Flora Atlantica.
Tom. I.
IH. Litteratur.
ga
r. J. F. Koch botanischee Handbuch für
deutsche Liebhaber der’ Pfansenkunde, ı —
3. Theil. |
2. J: Sowerby Colaured Figures of Englich
' Fungi. No. I«XV.
-
\ , \
© — 20 — 2
3. M. Vahl’ Icones Illustrationi plantarum
‚american. in Eclogis descript. inservientes.
Decas prima. Br
C. L. Willdenow Grundrifls der Kräu-
‚ terkunde. Zweite Ausgabe. - 127
5. C. H. Persoon IJcones. et Descoriptiones
fungorum minus cognitorum. Fasc. I. 13585
+6 €. P. Thunberg Dissertatio boranica de
' Hydrocotyle Zu a
‚% R.A. Hedwig Commentatio de Tremella
‘ Nostoch. . 247
& N. Meerburg plantarum seleciarum Ico-
tes Pictae, j 3 “ |
9. 1.C. Wendland Ericarum Icones et De- _
.
scriptiones. Heft I. II., \ 158
10. cd. Linne Systeme sexuel des Vegetaux
par N. Jolyclerk. 162
.ı3. CP Thun berg genera noua plaun-
rum. P. octaua. . ,
IV. Correspoudenz-Nachrichten.
‚ Auszüge aus Briefen, ı) vom, Hın. Flörke,
2) vom Herrn Doctor Schwägrichen,
3) vom Hrn. Dr. Nöhden,t4) vom Hrn. -
Universitäts - Mechanicus Schkuhr und
5) vom Hrn, Prof, Swartz. _ ı68
V. Vermischte Nachrichten, 185
Ueber die ıte Kupfertafel vergleiche mar S.
..28-30. Die Erklärung der 2ten Tafel fin-
det sich S.39. und der Zten S. 69.
a ' ii ® . ”
[4 -
Seite 124°
.
[Pr VE
en vn . . —— Fa . oo.
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U, k Dipnonie ar. gener balo: 4b, Sins =
1.2.) _' 5,208
Az Smart, CH Ra ch x;
2. Be N, .Ü mehr mo s%,..
"ein dem esta. Theile dex.. ee fen w
ur „. Flara. erwähnt sind. Vom. ‚Herrn Brediger
= ‘ Starke, ar 2 Ua 5.
i 4 "Bemerkungen über einige eyptog araische‘
0 * Pflauzen. Vom ‚Hrn Pro .Q. 5 zen el nu
| ö 4 Eini ze bötänische Beobachts: dgeh.
[ Hrn Di Radolphit u
u & "Nachricht von-einer Reise: nach Portu at
| - nebst botanischen: Bemerkungen, ‚Vor
ne Pröfessör Link. tz Een 297
5 11. Auszüge aus ausländischen ”
n > Werken: Annie NT
F M. Vabl Eeelpgne. A Ameyioanan- a 2». .3%7
‚,. IH Literatur ., oe Yan.
1, .ı, J. Hedwig Theoria generarionia et fru-
i ctikicationis Tec un 557
b. ‚2% C. Sprengel Antiquitatum botanicarum |
Specim. primum. 379
re Trangactions. of the Linnesn Society.
.. ’ ol. A rn L. 388
| % HF. Link philosöphiae botanicae nd-
r | vae. prodromus. 399"
ii 8&.F. Dreves und F 6. Hayne getreue
Zu % Abbildungen und Zergliederungen. deutscher
2 i Gewächse. Zter Bapdı ı = &tes Heft. 403
i . 6. J.S. Nau burg Lehrbuch der reinen
0 Botanik, nach‘ auf Erfahrungswissenschaft
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502 _
‚angewandten Principien dei kritischen Phi-
'losophie. S..40;
7. J. Sturm Deutschlands Flora in Abbil-
dungen nach der Natir. A theilung
5 und Stes | Ieftz; zweito ng chei ung 2tes
2
&.E. Achariws Lichöiiögraphiss suecicae 4
prodromus. 417
9. J. E. Smith English Botany.;Yol. VII; - Asa
io. „Rypiz er J. Pavon „Systema vegeta-
Billumh u lodaei"Perauiahie ‚er. Chilensis,
enz Tom.’ 1. 457
31! Die‘ ai gbit und. tefibarer- "Schwärmme-
Deitschiäih. eneinnützig "beschrieben von
M. 'P. €. ElYFodr. ıtes’ bis 2res Heftlein.
cin, II. Römer, Flora ‚Europaea. _ Fase! HL 452
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-W: Corttspondenz: ‘Nachricht en.'
\ ‚nAuszüge aus "Briefen „ 1) ‚vo Hın Dr Nö öh-
dem, 2) wam Hasın Niels Hofman, 5) |
vom Ury. Professor. Spiengel, :4) vom
“;n Herrn Dr Hop pe und ) ‚yon dem. Herın
Dr Rorh. 453
v. Vermischte Nachrichten. ı 477
"Die, Erkläruhg der zwei Küpfrufeln finder
. sich °S, 242 - 24 .. | oo -
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Seite 5: 584 und a 36. statt Bellore 1. m. Ballora.
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